Zum Inhalt
infraCore Studio· HilfeZur App

Hilfe / Einstieg

Projekt & Dateien

Projektdatei, Wiederherstellen, Versionen — und was beim Speichern wirklich passiert.

Ein Projekt ist eine Datei (.icproj). „Speichern“schreibt sie an Ort und Stelle zurück, „Speichern unter…“ legt eine neue an. „Exportieren (Auswahl)…“ erzeugt eine zweite Datei mit einem Teil der Inhalte — das offene Projekt bleibt an seiner Datei.

Startseite

Beim Start erscheint die Startseite mit „Neues Projekt…“, „Projekt öffnen…“ (auch für ältere .icproj-Dateien) und „Zuletzt geöffnet“ — je Kachel Name, Pfad bzw. „Browser-Datei“ und wann zuletzt geöffnet. Sie ist auch später über das Haus-Symbol links in der Statusleiste erreichbar. Die Statusleiste zeigt den Dateinamen des Projekts bzw. „(nicht gespeichert)“.

Projekt-Menü

EintragWirkung
Neu…Neues, leeres Projekt; der Speicherort wird beim ersten Speichern gewählt
Öffnen…Eine .icproj-Datei öffnen
Speichern (Strg+S)In die Projektdatei schreiben; ohne Projekt: die Sitzung als Projekt sichern
Speichern unter…In eine neue Datei speichern — sie wird ab dann die Projektdatei
Exportieren (Auswahl)…Eine zweite Datei mit einem Teil der Inhalte; das Projekt bleibt an seiner Datei
Projekt schließenZurück zur Startseite; fragt bei ungespeicherten Änderungen nach

Projekt = eine Datei

Beim Öffnen packt die Anwendung die Datei in eine unsichtbare Arbeitskopie aus und arbeitet darauf; beim Speichern wird sie wieder in die Datei gepackt. Eine .icproj lässt sich auch per Drag & Drop oder — in der Desktop-App — per Doppelklick öffnen. Im Browser ohne Datei-Zugriff (Firefox, Safari) heißt Speichern: die Datei wird heruntergeladen; dort gilt eine Grenze von 4 GB je Projektdatei. In der Desktop-App gibt es diese Grenze nicht, und Projekt-Manager › Im Dateimanager zeigen öffnet den Ordner, in dem die Datei liegt.

Alter Projektordner (aus Versionen vor der Projektdatei): den Inhaltdes Ordners so zu einer ZIP-Datei packen, dass project.json ganz oben liegt, und die Endung in .icproj ändern — dann lässt er sich normal öffnen. Ein Ordner selbst wird nicht mehr geöffnet.
1
Neu oder Öffnen
Beide Wege fragen bei ungespeicherten Änderungen nach und laden die Anwendung sauber neu, damit wirklich alle Module auf Anfang stehen. Ein neues Projekt fragt beim ersten Speichern nach dem Speicherort.
2
Auswählen, was geladen wird
Der Öffnen-Dialog listet alles, was im Projekt liegt — IFC-Modelle, GIS-Layer, Achsen, DGM, Punktwolken — kategorienweise zum Anhaken. Eine Teilmenge oder ein gespeichertes Modell-Set genügt oft; ein Suchfeld filtert nach Dateiname. Was nicht angehakt ist, bleibt im Projekt und lässt sich später nachladen.
3
Speichern
Über das Diskettensymbol, StrgS, das Projekt-Menü oder den Projekt-Manager. Ist noch kein Projekt angelegt, wird stattdessen angeboten, die Sitzung als Projekt zu sichern. Wurde die Datei inzwischen woanders geändert (anderes Fenster, Kollegin im Netzlaufwerk), fragt die Anwendung vor dem Überschreiben — „Überschreiben“, „Unter neuem Namen…“ oder „Abbrechen“. Eine Sperre beim Öffnen gibt es nicht. Beim Schließen warnt sie vor ungespeicherten Änderungen.
Wurde die Anwendung nicht sauber beendet (Absturz, Fenster geschlossen), bietet der nächste Start an, das Projekt wiederherzustellen — mit dem zuletzt in der Sitzung gespeicherten Stand der Arbeitskopie (die Projektdatei selbst bleibt unverändert, bis du speicherst) — oder sie zu verwerfen. Ein Projekt aus einer neueren Version öffnet schreibgeschützt.

Weitergeben und archivieren

.icproj
Eine ZIP-Datei mit den Modellen und allen Moduldaten (SmartViews, Mengen, LV, 4D-Pläne, BCF, GeoDoc, Manage, Controlling, Szenen …). Die Projektdatei selbst ist schon die Weitergabe-Form; „Exportieren (Auswahl)…“ lässt Inhalte weg. Den Speicherort der Export-Datei wählst du nach dem Bestätigen der Auswahl.
Versionen
Je Modell wird eine Versionshistorie geführt. „Neue Version laden“ im Kontextmenü eines Modells startet den Versionsvergleich — siehe Hilfeseite „Prüfen“.

Quellen

Das Projekt merkt sich für jede geladene Datei, woher sie kam: Name, Größe, Änderungsdatum und — in der Desktop-Variante — den Pfad. Das gilt für IFC-Modelle, GIS-Ebenen, Achsen (LandXML), PDF-Pläne, Punktwolken, Netze (OBJ/GLB) und Bohrloch-Tabellen — und für Tabellen-Importe (Controlling-Masterliste und Ist-Daten, Leistungsverzeichnis, Terminpläne, Bewehrungs-Sollmengen) samt den Einstellungen des Imports (Blatt, Kopfzeile, Spaltenzuordnung). Verschobene Spalten findet das Aktualisieren über ihre Überschrift wieder. Bei Ortsbrust-Fotos wird nur Name, Größe und Datum festgehalten. Im Programm erzeugte Modelle (infraBuild, GIS2IFC, Bohrloch- und GeoDoc-IFC) sind als „erzeugt“ gekennzeichnet.

ArtBeim Aktualisieren bleibt erhalten
ModellAlles, was über die GUIDs wandert — es läuft der Versionsvergleich
GIS-EbeneName, Farbe, Höhe, Koordinatensystem, Stil, Zuschnitt
AchseAchs-Kennungen gleichnamiger Achsen (Farben, Beschriftungen, Lageplan, Absteckung); weggefallene Achsen werden gemeldet
PDFMarkups, Kalibrierung und Verortung je Seite; eine geänderte Seitenzahl wird gemeldet
PunktwolkeAusrichtung, Bezug, Farbmodus und Import-Einstellungen
NetzName, Sichtbarkeit, Schnitt und Import-Einstellungen
BohrlochSpaltenzuordnung, wenn die Überschriften gleich bleiben
Controlling-MasterlisteModellbindungen und Notizen — die Liste wird immer fortgeschrieben, nie ersetzt
Controlling-Ist-DatenBereits eingelesene Belege; nur neue Meldungen kommen dazu
LeistungsverzeichnisAufmaßblätter und Prüfgruppen (Abgleich über die OZ)
TerminplanDer Plan selbst: Vorgänge behalten Modell-Verknüpfung, von Hand gepflegten Ist-Stand und Darstellung; neue kommen dazu, entfallene werden gemeldet und entfernt
Bewehrung-SollmengenDie Wahl „bestehende ersetzen“ des ersten Imports

Unter Projekt › Quellen listet eine Tabelle alle Quellen mit Art, Name, Pfad, Datum, Größe und Status (unverändert, neuer, fehlt, unbekannt). „Alle prüfen“ vergleicht erneut mit der Platte, „Alle neueren aktualisieren“ spielt jede neuere Datei ein. Je Zeile liest „Aktualisieren“ die Datei vom alten Ort neu — ist sie dort nicht erreichbar, fragt die App nach der Datei; „Datei wählen…“ ersetzt die Quelle direkt durch eine andere. Beim Öffnen eines Projekts prüft die App still und meldet sich nur, wenn Quellen neuer sind. Aktualisiert wird nie von selbst.

Im Browser gibt es aus Sicherheitsgründen keine Dateipfade. In Chrome und Edge merkt sich die App die geöffnete oder hereingezogene Datei trotzdem und zeigt ihren Status — nach einem Neuladen fragt der Browser beim Klick auf „Alle prüfen“ bzw. „Aktualisieren“ einmal nach der Leseerlaubnis. In Firefox und Safari bleibt der Status „unbekannt“; eine neue Fassung wird dort per „Datei wählen…“ eingespielt.

Was importiert und exportiert wird

RichtungFormate
Modelle reinIFC 2x3 / IFC 4 / IFC 4.3 (.ifc), IFC nur Geometrie, OBJ-Netze, FBX-Solids, 3D-DXF
Geodaten reinCityGML/CityJSON, Shapefile, DXF, GeoJSON, Orthophoto (Bild + World-File), GeoTIFF, WMS/WMTS/WFS, LAS/LAZ/E57/XYZ
Fachdaten reinLandXML (Achsen), IDS (.ids), BCF 2.0/2.1/3.0, PDF, Bohrloch-CSV, Terminpläne (MPP/XML/XER/Tilos/CSV/Excel), LV aus AVA-Programmen, Excel
Modelle rausIFC 4.3 (Modell, Achsen, DGM, GIS2IFC, infraBuild, DataBuild, GeoDoc, 4D-Plan), GLB
Pläne rausDXF R12, DXF 2018 und DWG (mit HATCH, LWPOLYLINE, True-Color), SVG, PDF
Daten rausXLSX, CSV, BCF, HTML-Berichte, PNG-Screenshot

Große Modelle

In der Desktop-Variante lässt sich der Disk-Cache einschalten (Einstellungen → Leistung). Modelle werden dann von der Platte gestreamt statt vollständig in den Arbeitsspeicher geladen — damit sind auch Datenmengen jenseits von 4 GB handhabbar. Ergänzend hilft „Nur Geometrie“ beim Öffnen, das Ausblenden schwerer Geometrie und eine begrenzte Sichtweite.

Technische Details: docs/project-storage-plan.md, docs/out-of-core-plan.md, docs/szenen.md, docs/quellen.md