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DataBuild & neoQ

Struktur und Semantik erzeugen: den IFC-Container bauen, Anforderungen definieren, Eigenschaften regelbasiert setzen.

DataBuild baut einen IFC-4.3-Container mit räumlicher Struktur und allen Relationen — aus einer IDS, aus geladenen IFC-Modellen oder von Grund auf. Es ist das semantische Gegenstück zu infraBuild, das die Geometrie erzeugt. Die Fenster öffnen sich als Tabs am oberen Rand des Arbeitsbereichs.

Container aufbauen

Aus IDS / Aus IFC / Leer
Das Modell aus der aktiven IDS ableiten, die Struktur geladener IFC-Modelle übernehmen (inklusive PropertySets) oder ein leeres Projekt anlegen. „Bearbeiten“öffnet Strukturbaum und Detaileditor.
IDS übernehmen
Ergänzt an passenden Knoten die von der IDS geforderten PropertySets und Attribute. Geprüft wird die vollständige Anwendbarkeit — IFC-Klasse subtyp-bewusst, PredefinedType, ObjectType sowie Attribut-, Property-, Klassifikations-, Material- und „Teil-von“-Kriterien. Jede zutreffende Spezifikation gilt, additiv: eine allgemeine Regel (etwa IfcSlab ohne weitere Einschränkung) trifft alle IfcSlab, auch die typisierten. Vor der Übernahme öffnet sich immer ein Vorschau-Fenster, in dem per Suche und Häkchen ausgewählt wird, was übernommen wird. Ergänzte Felder werden farbig markiert: orange = aus IDS, gelb = DataRules, cyan = DataStream.
Serien
Viele Elemente nach Namenskonvention unter einem Knoten erzeugen — über eine Anzahl, über Achse und Stationen oder aus einer Namensliste. Eine Serie kann auch unter einem Serienelement hängen. Im Schritt „Welche Eigenschaften?“ bekommen die Elemente iC-Standard-Properties (Mset_iCInfra, z. B. Material, IFC-Klasse, Versatz) — für alle gleich oder als eigene Spalte je Zeile. infraBuilds „Blockbuch (DataBuild)“ modelliert direkt mit diesen Werten.
DataRules
Attribute und Eigenschaften regelbasiert befüllen (Filter über IFC-Klasse, Name oder eine Eigenschaft). Regeln lassen sich aus der IDS erzeugen — auch ohne geladenes Modell.
Gruppen & Gruppierung
Gruppen definieren Bauteilmengen (frei oder aus IDS) und hängen sie an Knoten. Gruppierung bündelt Elemente zu einem IfcElementAssembly.
DataStream
Der Ort für Massenänderungen: eine editierbare Tabelle mit Excel-Rundlauf, Formeln (inklusive REGEXREPLACE), Datentyp je Spalte und dem Lösch-Kennzeichen #DEL#. Play wendet alles an — sofort im Viewer sichtbar.
Reparatur
Nimmt die Befunde der IDS-Prüfung entgegen und macht daraus Reparatur-Vorschläge. Jeder Vorschlag ist sichtbar, editierbar und abwählbar; das reparierte IFC entsteht erst beim Export. Ist nur der Datentyp falsch (etwa IfcText statt IfcLabel), schreibt der Schalter „Nur Datentyp berichtigen" allein den Datentyp und lässt jeden vorhandenen Wert stehen.

Ausgeben

IFC 4.3
Herunterladen — mit voller Geometrie, sobald eine Original-IFC geladen ist, sonst geometriefrei. Optional georeferenziert.
In Viewer
Lädt dasselbe Ergebnis mit Geometrie direkt in den Viewer — 1:1 der Export, wahlweise mit Ersetzen des alten Modells.
Bericht
Zusammenfassung als HTML oder XLSX.
Regelsatz
Speichert DataRules, Serien und Gruppen als JSON — auf einer neuen IFC-Version erneut anwendbar. Das ist der Weg, eine einmal erarbeitete Anreicherung über Revisionen zu tragen.

neoQ — Informationsanforderungen nach LOIN

Eigenständiges Modul zur Definition, Verwaltung und Qualitätssicherung von BIM-Informationsanforderungen, gegliedert nach LOIN (EN 17412-1). Es läuft in voller Breite; Strukturbaum und Detailleiste werden dabei ausgeblendet.

Bibliotheken
Wiederverwendbare Bausteine: Eigenschaften, Wertelisten, Klassifizierungen, Meilensteine, Akteure, Zwecke.
Kataloge
LOIN-Vorlagen je Objekt. Der LOIN-Baum zeigt je Objekt die drei Informationsarten: geometrisch, alphanumerisch (Eigenschaften) und Dokumentation.
Projekt
Die konkrete Anwendung: Kataloge und Meilensteine auswählen; rechts erscheint der konsolidierte Informationsbedarf.
Ein neoQ-Katalog ist zugleich eine prüfbare IDS: die IDS-Prüfung holt ihn direkt über „neoQ-IDS laden“, ohne Umweg über Export und erneutes Laden.

Technische Details: docs/databuild.md, docs/neoQ.md