Neuerungen & Änderungen
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28. September 2026
Die Hilfe-Seiten auf plandx.at verwenden in der Kopfzeile und als Browser-Symbol jetzt dasselbe Logo wie die App.
Im Dialog „Projektdaten laden“ gibt es ganz oben den Knopf „Vollständig“. Er hakt alle Modelle, GIS-Layer und Achsen des Projekts an.
„Vorschau“ und die Auswahl der Vorschau-Workflows sind jetzt ein Knopf: oben erzeugt man die Vorschau, der Pfeil darunter öffnet Workflow-Auswahl und die Option „Aussparungskörper anzeigen“. Genauso öffnet der Pfeil unter „IFC export“ die Geometrie-Art (Netz / Profil + Achse) und die Bogen-Toleranz. Übernehmen, Leeren und Einpassen stehen platzsparend untereinander.
Der Ribbon-Knopf „Achse-Node“ ist weg — eine Achse legt man wie jede andere Node über die Palette im Editor an. In der Profilbibliothek entfällt der Bereich „Weitere Optionen“: die Skizze öffnet man über „Profileditor“, FBX-Dateien über „3D-Körper“ im Ribbon.
Werden Blöcke in DataBuild › Serie › Manuell mit der Spalte „Achse“ erfasst, verwendet der Baustein „Blockbuch (DataBuild)“ diese Achse jetzt, wenn an ihm keine Achse angeschlossen ist. Stehen mehrere oder unbekannte Achsen in der Tabelle, erscheint ein Hinweis. Querschnitte aus der manuellen Tabelle erhalten außerdem ihre Querschnitt-Gruppe.
In Chrome und Edge merkt sich die App die Originaldatei eines Modells, damit „Alle prüfen“ unter Projekt › Quellen feststellen kann, ob sie sich geändert hat. Beim Hinzufügen über den Knopf „IFC hinzufügen“ im Projekt-Tab, beim Einlesen einer neuen Version und in einigen Nebendialogen geschah das nicht. Ältere Einträge lassen sich über „Datei wählen…“ nachträglich verbinden. Einen Dateipfad nennt ein Browser grundsätzlich nicht; Firefox und Safari können sich Dateien gar nicht merken.
DXF-Profile werden jetzt ausschließlich in der Profilbibliothek importiert („DXF-Profile importieren…“). Sie können mehrere Dateien gleichzeitig wählen und je Datei bestimmen, was zu Körpern wird: Schraffuren, Polylinien (auch Kreise und Ellipsen) und/oder Linien. Innen liegende Konturen werden zu Löchern, nicht Gewähltes bleibt als Referenz erhalten. Beim Import öffnet sich kein Editorfenster mehr; eine Vorschau zeigt das Auge je Profil in der Bibliothek, dort lässt sich die Auswahl auch später ändern.
Die Node „DXF-Profil“ zeigt jetzt alle Layer der Datei als Tabelle. Je Layer legen Sie fest, ob er aktiv ist, welches IDS-Objekt er bekommt und ob er ein normaler Körper, ein Teil einer Vereinigung (Union) oder ein Abzugskörper (Void) ist — samt Suchbereich (lokal, im Workflow, über alle Workflows) und optionalen Filtern nach Layername, IDS-Klasse und gleichem Block. „Profil platzieren“ arbeitet im neuen Vorgang „Automatisch“ nach dieser Tabelle, erst Union, dann Aussparung. Die Tabelle gilt auch für Querschnitte aus dem Blockbuch; ein Profil-Eingang ist dann nicht mehr nötig. In der Vorschau ist der Verschnitt sichtbar, die Aussparungskörper lassen sich ausblenden.
4D-Terminpläne und die Abrechnungs-Einträge (5D) wurden bisher zusätzlich im Browser bzw. auf dem Rechner gemerkt. Jetzt stehen sie ausschließlich in der Projektdatei. Was noch vom alten Stand auf dem Rechner lag, wird beim ersten Projekt ohne eigene 4D-/Abrechnungsdaten einmal übernommen (das Projekt gilt dann als ungespeichert) und danach vom Rechner entfernt. Dasselbe gilt für alte SmartViews, QTO-Listen und Kollisionsregeln aus der Zeit vor der Projektdatei.
Masterliste und Ist-Daten im Controlling, das Leistungsverzeichnis (QTO & LV), Terminpläne (XER, MS Project, P6, CSV/Excel) und die Bewehrungs-Sollmengen erscheinen jetzt als Quelle. „Aktualisieren“ liest die neue Fassung mit denselben Einstellungen (Blatt, Kopfzeile, Spaltenzuordnung) ein. Verschobene Spalten werden über ihre Überschrift wiedergefunden. Terminpläne werden dabei fortgeschrieben statt doppelt angelegt: Vorgänge behalten ihre Modell-Verknüpfung.
Wird eine Szene im Dialog „Projektdaten laden“ gewählt, übernehmen die geladenen GIS-Layer jetzt auch die in der Szene gespeicherten Ein/Aus-Zustände ihrer Unter-Ebenen. Layer, die nur als Grundlage eines Geländemodells mitgeladen werden, bleiben ausgeblendet.
Die Auswahl für Darstellungsqualität und Maßeinheit (und andere nach oben aufklappende Menüs) sitzt jetzt direkt über dem angeklickten Knopf.
Im DataBuild-Serieneditor wählen Sie die zusätzlichen Tabellenspalten jetzt in einer schmalen Zeile direkt über der Namens- bzw. Stationstabelle statt ganz unten im Eigenschaften-Schritt.
GIS-Ebenen, deren Quelldatei nur verknüpft ist (Desktop-App, nicht zugeschnitten), tragen in der Layerliste den Hinweis „verknüpft“. Per Rechtsklick lassen sie sich in die Projektdatei einbetten oder wieder nur verknüpfen. Beim Speichern erscheint ein ruhiger Hinweis mit „Jetzt einbetten“, und beim Exportieren werden verknüpfte Ebenen standardmäßig mitgenommen — abschaltbar, dann nennt der Dialog, was fehlen wird.
In Chrome und Edge merkt sich die App jetzt, welche Datei Sie geöffnet oder hereingezogen haben — für IFC-Modelle, GIS-Ebenen, Achsen, PDF-Pläne, Punktwolken, Netze und Bohrloch-Tabellen. In Projekt › Quellen steht damit auch im Browser, ob eine Originaldatei unverändert, neuer oder verschwunden ist, und „Aktualisieren“ liest sie ohne erneute Dateiwahl ein. Nach einem Neuladen fragt der Browser einmal, ob die App die Dateien wieder lesen darf — das geschieht beim Klick auf „Alle prüfen“ oder „Aktualisieren“. In Firefox und Safari, bei Dateien aus hereingezogenen Ordnern und auf einem anderen Rechner bleibt der Status „unbekannt“; dort hilft weiterhin „Datei wählen…“.
27. September 2026
Ein Projekt ist ab jetzt eine einzige Datei (.icproj) — es gibt keinen Projektordner mehr, den man anlegen oder wählen muss. Startseite und Projekt-Menü sind entsprechend aufgeräumt: Neu…, Öffnen…, Speichern, Speichern unter…, Exportieren (Auswahl)… und Projekt schließen; die Statusleiste zeigt den Dateinamen. „Speichern“ schreibt die Datei an Ort und Stelle zurück (ohne Projekt: legt es aus der aktuellen Sitzung an), ein neues Projekt fragt beim ersten Speichern nach dem Speicherort. Eine .icproj lässt sich auch per Drag & Drop oder (Desktop-App) per Doppelklick öffnen; im Projekt-Manager zeigt „Im Dateimanager zeigen“, wo sie liegt. Gesperrt wird beim Öffnen nichts mehr. Hat jemand die Datei inzwischen geändert, fragt die App beim Speichern: überschreiben, unter neuem Namen speichern oder abbrechen. Gearbeitet wird auf einer unsichtbaren Arbeitskopie — stürzt die App ab oder wird das Fenster einfach geschlossen, bietet der nächste Start an, sie wiederherzustellen oder zu verwerfen; nach „Verwerfen & schließen“ fragt er nicht mehr. Was nur in der Arbeitskopie liegt (z. B. eine neu angelegte Szene oder eine im Projekt abgelegte Berichtsvorlage), meldet die Statusleiste als „Datei nicht aktuell“, bis gespeichert ist. „Exportieren (Auswahl)…“ erzeugt eine zweite Datei: erst die Inhalte wählen, dann den Speicherort; geschrieben wird Stück für Stück direkt aus dem Projekt, sodass auch Projekte mit mehreren Gigabyte den Arbeitsspeicher nicht füllen. Die eigene Projektdatei lässt sich dabei nicht mit einer Teilmenge überschreiben. Im Browser ohne Datei-Zugriff (Firefox, Safari) heißt Speichern: die Datei wird heruntergeladen; dort gilt eine Grenze von 4 GB je Projektdatei, in der Desktop-App keine. Exporte aus DataBuild und neoQ landen nur noch im gewählten Speicherort bzw. Download-Ordner. Einen alten Projektordner öffnet man, indem man seinen Inhalt (project.json ganz oben) zu einer ZIP-Datei packt und sie in .icproj umbenennt.
Für IFC-Modelle, GIS-Ebenen, Achsen, PDF-Pläne, Punktwolken, Netze und Bohrloch-Tabellen merkt sich das Projekt jetzt, aus welcher Datei sie stammen — mit Größe, Änderungsdatum und in der Desktop-Variante dem Pfad. Im Projekt-Tab listet der neue Bereich „Quellen“ alle diese Originaldateien mit Status (unverändert, neuer, fehlt, unbekannt). „Aktualisieren“ liest eine Datei neu ein, „Datei wählen…“ ersetzt sie durch eine andere; ist der alte Ort nicht erreichbar (z. B. im Browser), fragt die App nach der Datei. Dabei bleibt erhalten, was an der Datei hängt: Achsen behalten ihre Kennungen, PDF-Pläne ihre Markups und Verortung, Punktwolken ihre Ausrichtung, Modelle laufen durch den Versionsvergleich. Beim Öffnen und beim Nachladen prüft die App still und meldet sich nur, wenn etwas neuer ist — aktualisiert wird nie von selbst. Nebenbei behoben: PDF-Seitenänderungen wurden nach dem ersten Speichern nicht mehr mitgeschrieben, und Punktwolken merkten sich in der Desktop-Variante keinen Pfad.
Nach einem Update erscheint beim ersten Start ein kleines Fenster, das zusammenfasst, was sich seit Ihrem letzten Besuch geändert hat — höchstens die fünf jüngsten Tage. Mit „Verstanden“ bleibt es bis zum nächsten Update weg, „Alle Neuerungen“ öffnet die komplette Liste in der Hilfe. Über das Funken-Symbol rechts oben lässt es sich jederzeit wieder aufrufen. Beim Wiederherstellen eines Projekts nach einem Neuladen bleibt es aus, um nicht dazwischenzufunken.
Die Hilfe ist aus der Anwendung auf plandx.at umgezogen: Volltextsuche über alle Seiten (Strg+K bzw. ⌘K), Navigation nach Themen, ein Inhaltsverzeichnis je Seite und die Neuerungen mit eigener Filterzeile. Der Hilfe-Knopf in der Werkzeugleiste, der Eintrag im „+“-Menü und die Kachel auf der Projekt-Startseite öffnen das Wiki in einem neuen Tab. Datenschutz und Impressum sind ohne Anmeldung erreichbar und unten auf der Anmeldeseite verlinkt.
IFC-Modelle, Punktwolken, Achsen, GIS-Ebenen und Netze richten sich an EINEM Projekt-Ursprung aus, der jetzt immer in echten Vermessungskoordinaten liegt. Ein lokal platziertes IFC mit Georeferenzierung (IfcMapConversion) rechnet seinen Versatz beim Laden selbst ein — egal ob es als erstes, nach einer Punktwolke oder nach einer Achse kommt. Wird zuerst eine Achse geladen, übernehmen spätere Modelle und Netze deren Bezug, statt einen eigenen zu setzen. Bohrlöcher, der ProVI-Zoom und das Plan-Fenster nutzen denselben Bezug und bauen sich neu auf, wenn er sich ändert. Der Ursprung wird im Projekt gespeichert, damit beim Öffnen alles wieder so liegt wie beim Speichern. Ein Modell, das mehr als 100 km vom Ursprung entfernt landet, wird gemeldet.
25. September 2026
Die Bewehrung lädt Menüband, Editor-Leiste und die Stammdaten-Kataloge erst, wenn man sie braucht; BCF-Import und -Export sowie die IDS-Prüfung kommen ebenfalls erst beim ersten Aufruf. Zusammen mit den nachgeladenen Mesh-Dialogen ist der Start wieder so leicht wie vor den Erweiterungen der letzten Tage.
Aktive Regelsätze laufen jetzt über alle ausgewählten Modelle — auch über Modelle ohne zugeordnete IDS und unabhängig davon, welcher Katalog den übrigen gilt. „Abbrechen“ greift auch, während die Modelle noch gelesen werden; ein unvollständiges Ergebnis nennt die betroffenen Modelle. Stürzt die Prüfung im Hintergrund ab, endet der Lauf mit einer Meldung statt hängen zu bleiben. Der Zwischenspeicher erkennt eine geänderte Datei auch dann, wenn sie gleich groß geblieben ist.
Regler und Filter der Abweichungskarte reagieren sofort, auch bei Millionen Punkten. „Flächen wählen“ analysiert ein Objekt im Hintergrund, die Normalabstands-Rechnung zeigt Fortschritt und lässt sich abbrechen. Das Werkzeug „Flächen wählen“ erscheint als Chip in der Tab-Leiste. Die Mesh-Dialoge werden erst beim ersten Öffnen geladen, der Start der App wird dadurch leichter.
Beim Einspielen einer Stammdaten-Datei werden überlagerte Zubehör-Einträge (Muffen, Abstandhalter, Dübelleisten) jetzt wirklich übernommen, und die Meldung zählt nur, was geschrieben wurde — abgewiesene Zeilen stehen mit Grund darin. Zeilen, die dem Projektstand Feld für Feld gleichen, werden als „unverändert“ übersprungen; jede übernommene Zeile gilt als offen, bis ein Prüfvermerk sie belegt. Eigene Zubehör-Einträge überstehen den Weg Export → Import vollständig, CSV-Felder dürfen Zeilenumbrüche enthalten. S-Haken verbinden die Lagen einer Wand über die ganze Höhe; an Stirn, Kopf und Laibung gilt die Stirn-Deckung. Ein Ringstoß, der länger als der Ring wäre, wird gekappt und gemeldet. Maßketten mit negativem Versatz liegen sauber auf der anderen Seite.
Die exakte Verlegung an Wand, Platte und Fundament braucht rund ein Zehntel der Abstandsabfragen, und nach einer Parameteränderung rechnet nur noch das geänderte Bauteil neu. Die 3D-Vorschau tauscht bei einer Stationsänderung nur die Schnittebene und behält beim Seitentausch ihren Kontext. Der Betonkörper wird nicht mehr in die Projektdatei geschrieben — die Datei wird kleiner, nach dem Öffnen liest die App ihn aus dem Modell.
Ein neu angelegter, noch leerer Abschlag liegt jetzt auch im fallenden Vortrieb direkt an der Anschlussstelle. Der Hinweis „eintragen“ verschwindet, sobald Bogenstation oder Abschlagslänge eingetragen ist. Eine gewählte Prognosefläche bleibt gewählt, auch wenn der Ausschnitt um den Querschnitt verändert wird. „Teilbereich kopieren von …“ und „Abschlag übernehmen von …“ messen den Tunnelmeter-Umkreis jetzt gleich: zum ganzen Abschlagsbereich.
Steht die Projekteinstellung auf „Maßtyp“, bleibt ein von der IDS verlangter Längen-Maßtyp (etwa IfcPositiveLengthMeasure) beim Export stehen. Herausgelöste Fenster übernehmen die Einstellung aus dem Hauptfenster. Informationsanforderungen aus der früheren neoQ-Startvorlage (Pset_ICAllgemein, Pset_ICVerortung) werden beim Öffnen des Projekts auf die iC-Namen umgestellt. Beim Einbrennen der 4D-Verknüpfung und in GIS2IFC erscheint ein Hinweis mit Knopf „Standardname verwenden“, wenn der Set-Name kein Mset_iC…-Set ist.
Spalten ohne Punkt aus älteren Rezepten schreiben weiter nach Mset_iCDataStream. Schreibt eine neue Spalte einen Katalognamen nach Mset_iCInfra, wird derselbe Wert aus dem alten Set verschoben statt verdoppelt. Werte in Tabellenzellen bleiben beim Laden alter Rezepte unverändert.
Hängen an „Profil platzieren“ oder „3D-Körper platzieren“ mehrere Profile bzw. Körper, richtet sich die Kennung jedes erzeugten Bauteils nach dem angeschlossenen Profil selbst. Wer ein weiteres Profil ansteckt oder eines abzieht, verändert die Bauteile der übrigen Profile nicht mehr — Aussparungen, Slots und Anker bleiben erhalten. Einmalig bekommen Bauteile aus Projekten, die bereits mehrere Profile an einem Eingang hatten, neue Kennungen. In der Blockbuch-Spalte „Modus“ gilt „+“ für „vom Achsanfang“ und „-“ für „vom Achsende“. Das Umschalten der Stationierung am Stationsbereich rechnet nur noch die Achse aus statt alle Nodes des Blatts.
Elemente mit eigenem Objekt-Koordinatensystem werden nach der DXF-Regel in die Zeichenebene gebracht. Liegt ein Element schräg zur Zeichenebene, wird es projiziert und der Importbericht weist darauf hin; steht es senkrecht darauf, wird es übersprungen und genannt. Treffen sich die Kanten eines Schraffur-Randes nicht, schließt der Import die Lücke weiterhin, nennt sie aber mit Layer im Bericht; die Fangweite richtet sich nach der Größe der Schraffur. „Schnitthöhe vorschlagen“ im 2D-Lageplan geht nur noch einmal über die Geometrie.
Im Histogramm der Abweichungskarte sitzen jetzt zwei Griffe. Wer sie nach innen zieht, blendet im 3D alle Stellen aus, deren Abstand außerhalb des gewählten Bereichs liegt, und sieht beim Ziehen sofort, wo die restlichen Werte liegen. Alternativ lassen sich die Grenzen als Zahl eingeben. Statt ausgeblendet kann der Rest auch nur blass dargestellt werden. Darunter steht, wie viel Fläche im Bereich liegt. Ein Doppelklick ins Histogramm oder das X setzt den Filter zurück.
Die Abweichungskarte lässt sich jetzt genau auf die Auswertung zuschneiden. „Auf Werte anpassen“ legt die Klassen dorthin, wo tatsächlich Werte liegen, etwa +0,25 bis +0,75 m statt einer symmetrischen Skala mit lauter leeren Klassen. Grenzen, Klassenzahl oder feste Schrittweite, Toleranzband und Farbpalette (auch farbfehlsichtig-freundlich) sind frei einstellbar. Klassen ohne Anteil verschwinden aus der Legende. Ein Klick auf eine Klasse in der Legende isoliert sie, der Rest wird blass oder ausgeblendet. Bereiche ohne Wert lassen sich ausblenden, dazu kommen Ausschnitt-Box (auch automatisch um die isolierte Klasse oder den Klickpunkt), Deckkraft, Klassengrenzen als Linie und eine unbeleuchtete Darstellung mit exakten Legendenfarben. Die Klickmarke bleibt beim Zoomen gleich groß und zeigt den Wert. Umschalt+Klick setzt nummerierte Messpunkte. „Ansicht aufnehmen“ merkt sich Bild und Kamera, „Bericht erstellen“ öffnet einen fertigen Abweichungsbericht mit Kennwerten, Legende, Verteilung, Klassen, Messpunkten und je Ansicht einer Detailseite.
„Normalabstand“ im Menüband „Mesh“ misst für jeden Punkt einer Fläche, wie weit er von der anderen Fläche entfernt ist, quer zur Fläche gemessen. So lässt sich zum Beispiel ein Ist-Scan gegen den Soll-Ausbruch eines Tunnels auswerten. Das Ergebnis ist eine eingefärbte Fläche mit abgestufter Skala: Grün steht für Überprofil (bzw. Auftrag), Rot für Unterprofil (bzw. Abtrag), ein neutrales Band für die eingestellte Toleranz. Die Klassengrenzen verlaufen als scharfe Linien. Unten links im 3D steht die Legende mit Min., Max., Mittel und RMS. Ein Klick auf die Karte zeigt den Wert an genau dieser Stelle. In der Detailleiste lassen sich Spanne, Klassenzahl und Toleranz jederzeit ändern, dazu steht der Flächenanteil je Klasse als Balken. Punkte neben dem Rand der Bezugsfläche bleiben grau statt einen irreführenden Wert zu zeigen. Export als farbiges OBJ plus CSV mit dem Abstand je Punkt.
Stationsbereich, Stationsliste, Blockbuch (Tabelle und DataBuild), Versatz-/Teilachse und die Placement-Tabelle haben einen Schalter „Stationierung“: Absolut (die Zahl ist die Station der Achse — auch negativ), Relativ zum Achsanfang oder Relativ zum Achsende. Im Blockbuch kann jede Zeile in einer fünften Spalte „Modus“ (abs, anfang, ende) eigens festlegen, wie sie gezählt wird. Intern wird jeder Wert in eine Position von 0 am Achsanfang bis zur Achslänge umgerechnet und daran geprüft; Werte außerhalb der Achse werden gemeldet. Die Bauteile behalten die absolute Station für die IFC-Attribute. Beim Umschalten des Modus rechnet der Stationsbereich Von/Bis mit um, sodass derselbe Abschnitt gewählt bleibt. An „Profil platzieren“ und den „3D-Körper platzieren“-Nodes lassen sich jetzt mehrere Profile bzw. Körper an denselben Eingang hängen. Sie werden mit denselben Einstellungen entlang derselben Achse erzeugt und bleiben eigene Bauteile mit ihren Eigenschaften.
Profilname, Live-Übernahme und der Knopf „Speichern“ stehen jetzt ganz vorn in der Werkzeugleiste des Profileditors (Gruppe „Profil“). Die Anleitung rechts nennt in Schritt 3 nur noch, wo gespeichert wird. Ein Punkt neben dem Knopf zeigt ungespeicherte Änderungen an, solange die Live-Übernahme aus ist.
Schraffuren wurden je nach Zeichnung mal richtig, mal falsch übernommen. Ursache war der Rand: Bögen und Ellipsenstücke, die im Uhrzeigersinn laufen (in AutoCAD typisch für Löcher und Inseln), wurden an der falschen Stelle gelesen, und Randkanten in verdrehter Reihenfolge oder Richtung ergaben keinen geschlossenen Rand. Beides wird jetzt so gelesen wie in AutoCAD. Außerdem stimmten Layer nicht immer. Eine Umrandung, die genau auf dem Rand einer Schraffur liegt, landete in der Skizze auf dem Layer der Schraffur. Jetzt bleibt die Umrandung auf ihrem eigenen Layer und die Schraffur auf ihrem, auch nach dem Speichern. Layernamen in anderer Groß-/Kleinschreibung („BETON“ statt „Beton“) zählen als derselbe Layer, und Blockgeometrie mit der Farbe „VonBlock“ übernimmt die Farbe der Blockreferenz.
Wer ein importiertes DXF-Profil mit „Als Skizze bearbeiten“ in den CAD-Editor holte, fand dort nur noch Layer „0“ vor, und die Schraffuren aus der Zeichnung waren bloße Umrisslinien — ein Volumen entstand erst, wenn man jede Fläche neu schraffierte. Jetzt legt der Editor alle Layer der Zeichnung mit ihrer Farbe an und ordnet jede Kontur ihrem Layer zu. Jede Schraffur aus dem DXF wird eine Schraffur der Skizze: Außenrand = Volumen, Inseln = Löcher. Zeichnet eine Polylinie genau den Rand einer Schraffur nach, bleibt nur die Schraffur übrig, damit keine zwei Ränder übereinander liegen. Zwei Fälle wurden schon beim Einlesen falsch erkannt: In AutoCAD gespiegelte Schraffuren, Polylinien und Kreise lagen seitenverkehrt neben der Zeichnung, und bei Schraffuren mit einer Spline-Kante (DXF ab 2010) fehlte der Rest des Randes.
24. September 2026
Setzt eine Serie iC-Standard-Eigenschaften auf Elemente, die aus einer IDS-Vorlage bereits einen Text- oder Ja/Nein-Typ mitbringen, bleibt dieser Typ jetzt stehen. Außerdem übernimmt der Serien-Dialog die von Hand eingetragene Namenstabelle, bevor eine Änderung der iC-Spalten sie neu aufbaut.
Für Katalogparameter (Lithologie, Gebirgsart, Verwitterung, Festigkeit …) zeigt das Linienband jetzt die statistische Auswertung des Abschlags: einen gestapelten Balken von 0 % unten bis 100 % oben. Gewichtet wird mit der dokumentierten Fläche, dem Anteil der Lithologie im Teilbereich und überwiegend/untergeordnet. Nicht aufgeschlossene Teilbereiche lassen sich als graue Klasse zeigen oder herausrechnen. Rechts steht eine Legende; Farben je Klasse, Schriftgröße und Rechteckgröße sind einstellbar, und dieselben Farben gehen als Layerfarben ins DXF/DWG.
„Bahnen“ heißen jetzt Linienbänder. Die Vortriebsklasse ist keine eigene Ebene mehr, sondern ein Linienband wie jedes andere — zu- und abschaltbar, verschiebbar und entfernbar. Die Ebene „Signaturen (X)“ heißt „Verschnitt Ortsbrust“. Jedes Fallzeichen trägt jetzt seinen Fallwinkel, auch wo die volle Angabe keinen Platz hat. Gespeicherte Bandlayouts werden übernommen.
Der Lithologieverschnitt liegt je Lithologie auf einem Layer in der Katalogfarbe; die Linien sind VonLayer gefärbt und haben die globale Breite 0,2 — jetzt auch im DWG und DXF 2018. Fallzeichen liegen je Trennflächenart auf einem eigenen Layer in der Farbe der Art.
Wie weit die Prognose über den Querschnitt hinaus gezeigt wird, lässt sich in Metern einstellen, ohne sie neu zu holen. Unten links steht eine Prognose-Legende. Ein Klick auf einen Eintrag oder eine Prognosefläche öffnet die Eigenschaften mit Schicht, Fläche und Ausschnitt.
Ein neuer Abschlag (+ am Vortrieb) und eine Kopie („wie der letzte“) öffnen sofort den Reiter „Abschlag“. Bogenstation, Abschlagslänge, Datum, Bearbeiter und Überlagerung sind leer und werden selbst eingetragen; die Prüfung erinnert daran. Die Kopie übernimmt weiterhin Bezugsflächen und Ansprache der Teilbereiche.
Im Gegenvortrieb stand das Müllerfähnchen auf der Ortsbrust auf der falschen Seite der Spur, und „einfallend/ausfallend“ war vertauscht. Beim Kopieren von Teilbereichen oder Abschlägen filtert das Feld „TM ± m“ jetzt schon beim Tippen. Die Eigenschaften-Leiste im Reiter „Zeichnen“ scrollt, statt lange Formulare abzuschneiden.
Bisher hat jedes Modul seine Eigenschaften selbst benannt. Die Von-Station hieß in infraBuild „StationVon“, in einer DataBuild-Serie „startStation“ im Set „Stationierung“, an einem Achsknoten „StartStation“ und in GeoDoc wieder „StationVon“. Jetzt folgt alles, was die App selbst anlegt, einer Namensregel. Das gemeinsame Set Mset_iCInfra enthält IFC-Klasse, Typ, Objekttyp, übergeordnetes Bauteil, Station von/bis, Achse, Querschnitt, Quer-/Höhenversatz, Einfügepunkt und Material. Fachliches steht in eigenen Sets je Modul: Mset_iCInfraBuild, Mset_iCGeoDocAbschlag, Mset_iCReinforcement, Mset_iCTrafficSign, Mset_iCMaterial, Mset_iCBoreholeCollar, Mset_iCGIS, Mset_iC4D. Offizielle buildingSMART-Sets und die icp-Werte bleiben unverändert. Mengen kommen weiterhin nur aus icp, eine zweite Mengenrechnung gibt es nicht.
Der Serien-Dialog in DataBuild hat einen neuen Schritt „Welche Eigenschaften?“. Dort lassen sich iC-Standard-Werte (etwa Material, IFC-Klasse, Querversatz) für alle erzeugten Elemente eintragen. Einzelne Properties lassen sich auch als eigene Spalte der Stations- oder Namenstabelle einblenden und Zeile für Zeile füllen, auch per Einfügen aus Excel. Das übergeordnete Bauteil wird automatisch auf den Zielknoten gesetzt. infraBuilds „Blockbuch (DataBuild)“ übernimmt alle diese Werte an die modellierten Bauteile.
Beim IFC-Export trägt infraBuild in Mset_iCInfra ein, was nach der Modellierung feststeht: Station von/bis, Achse, Querschnitt, Quer- und Höhenversatz, die Koordinaten des Einfügepunkts, IFC-Klasse, Typ und den Block als übergeordnetes Bauteil. Werte, die in der IDS fest vorgegeben oder im DataBuild-Blockbuch eingetragen sind, bleiben unangetastet. Offene IDS-Anforderungen ohne ableitbaren Wert bleiben als leere Platzhalter stehen.
In den Projekteinstellungen lässt sich wählen, ob Stationen, Versätze und Koordinaten in den iC-Eigenschaften als IfcReal oder als IfcLengthMeasure geschrieben werden. IfcReal ist die Vorgabe, weil viele Programme Maßtypen noch nicht sauber lesen. Die Einstellung gilt für alle Exporte des Projekts (infraBuild, DataBuild, GeoDoc) und wird mit dem Projekt gespeichert.
Die Ergebnisse von „Volumen vergleichen“ und „Mesh erzeugen“ stehen jetzt in der Projektstruktur im Reiter GIS unter „Netze“, zusammen mit den importierten Netzen. Ein Differenzkörper lässt sich aufklappen: Überprofil (grün) und Unterprofil (rot) stehen mit ihrem Volumen als eigene Zeilen da und lassen sich einzeln ein- und ausblenden. Ein Klick auf die Zeile oder direkt auf den Körper im 3D wählt ihn aus. Die Detailleiste zeigt dann Volumina, Netto-Wert, größte Abweichung und die Eckdaten der Rechnung. Umbenennen, Einpassen, Exportieren und Entfernen gehen von dort aus. Nach dem Rechnen ist das Ergebnis gleich ausgewählt.
Im Menüband „Mesh“ wählt „Flächen wählen“ nicht ganze Objekte, sondern einzelne Flächen daraus — von IFC-Bauteilen, Geländemodellen, 3D-Meshes aus der Punktwolke oder importierten Netzen. Wie bei den verbundenen Kanten im Geometrie-Inspektor bestimmt ein Knickwinkel, wie weit eine Fläche reicht: eine gewölbte Tunnelschale ist mit einem Klick komplett gewählt, an der scharfen Kante zur Stirnseite hört die Fläche auf. Strg+Klick wählt weitere Flächen dazu oder nimmt sie wieder heraus. „Mesh erzeugen“ fügt alles zu einem zusammenhängenden Netz zusammen. Berühren sich die Flächen nicht, erscheint eine Warnung mit dem Abstand; auf Wunsch werden die Fugen zwischen den Teilen geschlossen.
„Volumen vergleichen“ rechnet das Volumen zwischen zwei offenen Netzen, zum Beispiel Soll- und Ist-Ausbruch eines Tunnels. Gemessen wird quer zur Fläche und nicht senkrecht, deshalb funktioniert es auch für gewölbte, schiefe und sich mehrfach schneidende Flächen. Das Ergebnis ist nach beiden Seiten getrennt: im Tunnel Überprofil und Unterprofil, im Erdbau Auftrag und Abtrag. Gerechnet wird nur dort, wo beide Netze übereinander liegen. Die Differenz entsteht als grün-roter Körper, der sich als OBJ exportieren lässt. Neben der exakten Rechnung gibt es eine Voxel-Näherung, die als Gegenprobe dient und auch unsaubere Netze verarbeitet.
23. September 2026
Lagen normal geladene IFC-Modelle in Landeskoordinaten (etwa Wiener Gauß-Krüger), blieb der 2D-Lageplan leer: jedes Modell stand auf „0 Seg.“, obwohl Quer- und Längsschnitt dieselben Modelle zeigten. Ursache war, dass die gespeicherten Außenmaße solcher Modelle nicht mitverschoben wurden, als das Modell für die Anzeige an den Ursprung gerückt wurde — sie lagen Kilometer neben dem Bauwerk. Der Lageplan schnitt deshalb auf einer Höhe, auf der nichts war. Die Außenmaße stimmen jetzt; davon profitieren auch „Einpassen“ und die Achse „aus der Ausdehnung“.
Wände, Platten und Fundamente wurden bisher in einem Rechteck um das Bauteil bewehrt. Bei einem schrägen Wandkopf, einer schiefen Kante oder einer Bogenwand lagen Stäbe deshalb im Freien, und die Lagen passten nicht zur Wandfläche. Jetzt entsteht jeder Stab aus einem Schnitt durch den wirklichen Betonkörper: die Lagen liegen mit der eingestellten Deckung unter IHRER Schalfläche, folgen Gefälle, Schrägen und Bögen und enden mit der Deckung an der Betonkante — auch an Tür- und Fensterlaibungen. Steckbügel sitzen an jedem freien Rand, auch am schrägen Kopf. Zum Schluss prüft jeder Stab seinen Abstand zur Betonfläche und wird dort unterbrochen, wo er zu nahe käme.
In der kleinen 3D-Ansicht neben dem Schnitt drehten und verschoben sich Bauteil und Stäbe entgegen der Mausbewegung. Die Steuerung ist jetzt dieselbe wie im großen 3D: linke Maustaste dreht, mittlere oder rechte verschiebt, das Mausrad zoomt zum Mauszeiger. Statt eines Kastens zeigt die Ansicht den wirklichen Betonkörper durchscheinend mit seinen Kanten, und „Vorne“ blickt senkrecht auf die Bauteilfläche statt nach Himmelsrichtung.
Für eine Wand gibt es jetzt Wandansicht, Vertikalschnitt und Horizontalschnitt, für eine Platte Draufsicht und zwei Schnitte. Der Vertikalschnitt einer Wand steht aufrecht statt auf der Seite zu liegen, und die Betonkontur ist der wirkliche Schnitt durch das Bauteil — mit schrägem Kopf, Öffnungen und allen Teilflächen. Der Regler sagt, was er misst (Höhe, Lage entlang der Wand, Abstand von Wandseite 1), läuft über das ganze Bauteil und zeigt glatte Werte.
Der Lageplan hat für Schnitthöhen-Vorschlag und Ausreißer-Filter die Außenmaße des Modells herangezogen, die anderen 2D-Schnitte nicht. Lagen diese Maße neben der eigentlichen Geometrie, blieb der Lageplan leer, während Quer- und Längsschnitt dasselbe Modell zeigten. Jetzt richten sich Vorschlag und Filter nach der Geometrie selbst. Bleibt ein Modell trotzdem bei „0 Seg.“, steht unter dem Modellnamen der Grund — zum Beispiel „Die Schnitthöhe 120,00 m trifft keine Geometrie — das Modell reicht von 30,00 bis 60,00 m“ oder „Alle Bauteile des Modells sind im 3D ausgeblendet“.
Wurde ein IFC über „IFC Geometrie laden“ geöffnet (Geometrie zusammengeführt, ohne Bauteil-Struktur), blieb es im 2D-Lageplan unsichtbar: unter „BIM-Modelle (Schnitthöhe)“ stand bei jedem Modell „0 Seg.“, und auch „Alle vorschlagen“ half nicht — der Vorschlag landete am Modellboden. Solche Modelle werden jetzt wie alle anderen an ihrer Schnitthöhe geschnitten; Draufsicht, Umriss und Ansichtslinien zeigen sie ebenfalls. Weil die Geometrie keine einzelnen Bauteile kennt, lässt sie sich im Plan — wie im 3D — nicht bauteilweise ausblenden oder beschriften.
Beim Bewehrungsplan suchte die Positionsfahne ihre Stelle bisher nur gegenüber anderen Fahnen. Sie konnte deshalb auf der Bauteilkontur, auf einer Maßkette oder auf einer Maßzahl liegen. Jetzt zählt alles mit, was in der Ansicht schon steht: Kontur und Öffnungen, Stäbe, Maßketten samt Maßzahlen, Stabauszug, Legende und Plankopf. Gesucht wird in zwei Durchgängen — zuerst eine Stelle, die gar nichts überdeckt; findet sich keine, darf die Fahne auf gezeichneten Stäben liegen, aber nie auf Kontur, Maß oder Text. Bleibt auch dann kein Platz, verschwindet die Fahne nicht, sondern wird angezeigt: auf dem Blatt mit gestricheltem Rahmen, in der Fußzeile als „3 Fahnen überlappen“ und in den Plan-Eigenschaften als Liste mit Positionsnummer und Ansicht. Dort führt „auswählen“ zur Fahne, „automatisch neu platzieren“ verwirft ein Verschieben von Hand und lässt neu suchen, „alle neu platzieren“ macht das für alle auf einmal. Eine von Hand gezogene Fahne bleibt, wo Sie sie hingezogen haben, wird aber ebenfalls geprüft und gemeldet. „Automatisch neu platzieren“ steht nur an Fahnen, die Sie von Hand verschoben haben — bei allen anderen hat die Suche schon alles durchprobiert, und die Zeile sagt das auch. Die gestrichelte Markierung ist reine Bildschirmanzeige — in PDF, DXF, DWG und SVG steht sie nicht.
22. September 2026
Wer das Beispielbauteil lud, die Vorlage „Balken“ anwendete und auf „Prüfen“ ging, bekam 181 rote Meldungen „Stäbe durchdringen sich“ — jedes Mal ein Bügel gegen einen Längsstab. Die Längsstäbe lagen überall gleich weit von der Bügelachse entfernt; in der Ecke biegt sich der Bügel aber nach innen und schnitt den Eckstab an. Eckstäbe liegen jetzt dort, wo sie auf der Baustelle liegen: im Bogen des Bügels, auf der Winkelhalbierenden und den Bogen gerade berührend. Die Betondeckung wird dadurch etwas größer, nie kleiner. Zusätzlich sitzt das Bügelschloss nicht mehr mitten auf einer Seite, auf der eine Stablage liegt: sein Haken taucht tief in den Querschnitt und kreuzte dort die Stäbe. Liegt auf keiner Seite Platz frei, wird das Schloss so gesetzt, dass der Haken einen Längsstab umschließt — so verlangt es die Norm ohnehin. Nebenbei lagen am Übergang vom Auflager- zum Feldbereich zwei Bügel auf derselben Stelle; einer davon ist entfallen.
Der Reiter „Vorlage“ war zuletzt gut zweieinhalb Bildschirmhöhen lang. Der erklärende Satz unter jedem Eingabefeld steht jetzt als Kurzhilfe am Namen des Feldes und erscheint als Zeile nur, solange Zeiger oder Tastatur auf dem Feld stehen; die Skizze lässt sich zuklappen und startet auf kleinen Bildschirmen zugeklappt; die Beschreibung der Vorlage steht in einer Zeile mit „mehr…“. Geprüft wird unverändert: der Knopf „Norm“, die Warnzeile außerhalb des üblichen Bereichs und die Anwenden-Zeile bleiben. Beim Auto-Layout eines Bewehrungsplans wird jetzt zuerst der Maßstab gewählt und dann der Rahmen darum gelegt: die Hauptansicht liegt über die ganze Blattbreite, die Querschnitte darunter in einer mittigen Reihe, Stabauszug, Legende und Plankopf darunter.
Auf einem 1366×768-Bildschirm lag der Hinweis, dass Norm-Einträge schreibgeschützt sind und Projekt-Einträge sie überlagern, unterhalb des Fensterrandes. Die Katalogliste scrollt jetzt für sich, der Hinweis steht als fester Fuß darunter; der volle Text erscheint als Kurzhilfe.
Der Stammdaten-Reiter führt jetzt auch Muffen-Typreihen der gängigen Systeme, Rückbiegeanschlüsse und Rückbiege-Regeln, Gitterträger, Dübelleisten, Abstandhalter-Verlegeregeln nach DBV, Fugenbänder und Betonstahl in Ringen — dazu die Regeln und Formen: Formcodes nach BS 8666 und ISO 3766 mit Längenformel, Biegerollendurchmesser, Handelslängen, Verankerungs- und Übergreifungslängen je Betonklasse, Verbundbedingung und Durchmesser, Mattenformate, Schweißen nach EN ISO 17660 und Toleranzen nach DIN EN 13670. Insgesamt sind es 28 Kataloge mit rund 1.460 Zeilen. Die Längen- und Biegerollentabellen sind nicht abgeschrieben, sondern aus demselben Rechenkern gerechnet, mit dem die Bemessung arbeitet — die Nachschlagetabelle kann der Bemessung also nicht widersprechen. Was nicht belegt ist, vor allem Herstellermaße und Zulassungsnummern, steht sichtbar als offen mit Prüfhinweis da.
Der Knopf „Umnummerieren“ blieb stumm, wenn die Positionsnummern bereits fortlaufend waren — es sah aus, als hätte der Knopf keine Wirkung. Jetzt kommt in jedem Fall eine Rückmeldung. Außerdem nennen deaktivierte Knöpfe in der Normprofil-Seite sowie in den Dialogen zum Einlesen und Verifizieren von Stammdaten den Grund, warum sie gerade nicht anwählbar sind.
In der Ecke oben rechts des Querschnitts war eine Schleife zu sehen. Der Bügel hatte nur drei Ecken, Anfang und Ende lagen in der vierten, und die beiden Haken bogen dort übereinander; außerdem war das gerade Hakenende praktisch null. Jetzt läuft der Bügel über alle vier Ecken, das Schloss liegt neben der Ecke auf der Oberseite, beide Haken haben ihr Normmaß und die Enden überlappen sich, sodass die Oberseite durchgehend ist. Die Bügel-Schnittlänge steigt dadurch (Ø8 im 30/60 von 1,50 auf rund 1,70 m), Listen und Massen ziehen mit.
Der Stammdaten-Reiter führt jetzt Durchmesser und Bewehrungsdraht, Stahlsorten samt Bestandsstählen, Lagermatten für Deutschland, Österreich und die Schweiz, Mattenregeln, Betonfestigkeitsklassen C12/15 bis C90/105 mit allen Kennwerten, Expositions- und Feuchtigkeitsklassen sowie Materialien. Jeder Eintrag zeigt Herkunft und Prüfstand; ein Eintrag lässt sich mit Name, Datum und Quelle als verifiziert vermerken, offene Einträge lassen sich filtern. Alle Kataloge lassen sich als eine Datei exportieren (nur Projekt, nur Norm oder alles) und mit Vorschau wieder einlesen, einzelne Kataloge auch als CSV, damit Änderungen der Bautabellen nachgeladen werden können.
Rechts neben der Zeichenfläche zeigt eine 3D-Vorschau das Bauteil, das gerade bewehrt wird: Hülle, Stäbe, Matten, Zubehör, die aktuelle Schnittlage als Ebene. Drehen mit der linken, verschieben mit der rechten Maustaste, zoomen mit dem Rad, Doppelklick passt ein; Iso, Oben, Vorne, Seite als Ansichten. Ein Klick wählt die Verlegung, ein Doppelklick den Stab, und die Auswahl gilt zugleich im Baum und in der Zeichenfläche. Die Vorschau rechnet nichts doppelt: sie nutzt dieselben Stabdaten wie der große 3D-Viewer und zeichnet nur, wenn sich etwas ändert. Bei schmalen Fenstern liegt sie als Leiste am Rand und klappt auf Knopfdruck auf. „Im großen 3D öffnen“ wechselt mit Kamera auf das Bauteil.
Die Maßketten der Bewehrungspläne sind jetzt echte Planelemente. Eine Kette lässt sich anklicken und mit der Maus verschieben, ausblenden oder löschen; Rundung (mm, 5 mm, cm), Einheit und Gesamtmaß sind je Kette einstellbar, die Maßzahl kann überschrieben werden und ist dann als überschrieben gekennzeichnet. Der Knopf „Maßkette“ setzt eigene Ketten per Klick auf Konturecken, Öffnungskanten oder Stabachsen mit Fang. Plan-weit: Maßbegrenzung als Schrägstrich oder Pfeil, Standardabstand, Texthöhe und welche automatischen Ketten (Bauteil, Öffnungen, Verlegungen) erzeugt werden. Senkrechte Maßzahlen stehen gedreht, in PDF, DXF, DWG und SVG gleich.
Die Skizzen zeigen Beton mit Kontur und Randschraffur, Stäbe im Schnitt als maßstäbliche Punkte, Bügel mit Biegerollen-Rundung und Haken, Deckungslinie gestrichelt, Achsen strichpunktiert, Maßketten mit Hilfslinien, Auflagersymbole, Bruchkanten und Verlegelinien mit Pfeilen. Die Stabzahl in der Skizze ist die eingestellte, Abstände und Deckung sind proportional, Querschnitt und Ansicht stehen in eigenen Feldern; wo eine Bauteillänge nicht in den Maßstab passt, ist die Ansicht als „verkürzt“ gekennzeichnet.
Eigene Matten, Muffen, Abstandhalter, Dübelleisten, Stahlsorten und Durchmesser aus dem Stammdaten-Reiter waren bisher nur dort sichtbar. Jetzt greifen Vorlagen, Generatoren, Stahl- und Mattenliste, BVBS und IFC sowie alle Auswahllisten auf dieselben wirksamen Kataloge zu: Ein eigener Eintrag mit gleichem Namen ersetzt den Normeintrag, neue Einträge kommen dazu und sind mit „(Projekt)“ gekennzeichnet.
Ein Klick auf eine Position im Baum, in der Zeichenfläche oder im 3D öffnet rechts den Reiter „Auswahl“. Dort stehen Durchmesser (aus der Durchmesserreihe der Norm), Stahlsorte, Lage, Anzahl und Abstand, Randabstände, Deckung, Schenkellängen, Winkel, Biegerolle mit Norm-Vorgabe, Haken, Betonierabschnitt und Sichtbarkeit; darunter Stückzahl, Schnittlänge und Masse live. Ein einzelner Stab wird als Korrektur geändert, die die Regeneration überlebt; Matten bekommen Typ, Lage, Übergreifung und Drehung, Zubehör Typ, Höhe und Stück. Bei Mehrfachauswahl sind die gemeinsamen Werte editierbar. Jede Änderung ist ein Rückgängig-Schritt. „Von Vorlage lösen“ macht die Bewehrung eines Bauteils dauerhaft zur Handarbeit.
Der neue Reiter „Stammdaten“ (Menüband → Einstellungen → Stammdaten…) zeigt Normprofile, Stahlsorten, Durchmesserreihe, Lagermatten, Muffen, Abstandhalter, Dübelleisten und die eigenen Kataloge als Tabellen mit Suche. Normeinträge tragen Quelle und Prüfstand und sind schreibgeschützt; eigene Einträge lassen sich anlegen, duplizieren, ändern und löschen, ein Normeintrag wird per „Projekt-Kopie“ übernommen und überlagert dann den Normwert. Flächen und Massen werden gerechnet, nicht getippt. Die Normprofil-Seite listet jeden einzelnen Normwert des aktiven Profils mit Herkunft und Projektfestlegung.
Jede Vorlage zeigt oben eine Skizze des Bauteils mit den aktuellen Werten (Ø16 · 4 Stk, c = 35 mm, s = 150). Wer ein Feld anfasst, sieht in der Skizze, wo der Wert sitzt. Jeder Parameter hat einen Satz Erklärung, ein Plausibilitätsband und, wo die Norm eine Vorgabe kennt, einen Knopf „Norm“. Außerhalb des Bandes erscheint eine ruhige Warnzeile, gesperrt wird nichts. Zusätzlich prüft die Vorlage Bügeldurchmesser gegen Längsstab, Bügelabstand, Deckung gegen Durchmesser, ob die Stäbe in die Breite passen und ob das Bewehrungsgrad-Ziel zwischen Mindest- und Höchstbewehrung liegt. „Anwenden“ meldet, was entstand: Verlegungen, Masse, Bewehrungsgrad, Hinweise.
Ein vollständiger Abgleich der hinterlegten Normwerte mit EN 1992-1-1, DIN EN 1992-1-1/NA, ÖNORM B 1992-1-1 und B 4707 hat sechs Fehler gefunden und behoben: Betondeckung beim Betonieren gegen den Baugrund 40 bzw. 75 mm statt 20 bzw. 50; die Betonklasse C60/75 trug die Werte von C55/67; die Übergreifungslänge rechnete mit dem Faktor für Querdruck, der nur der Verankerung zusteht; zusätzliche Querbewehrung im Stoß erst ab Ø 20; für Österreich fehlte die Mindestbewehrung der Stütze; die Matte Q636A war falsch beschrieben. Alles Unsichere ist als „nicht verifiziert“ mit Begründung markiert. 33 Referenzrechnungen mit Normstelle sichern die Formeln.
„Im 3D wählen…“ (Bauteil-Panel, Leerzustand oder Schrittleiste) wechselt in den 3D-Viewer und startet die Aufnahme: Jeder Klick auf ein Bauteil übernimmt es sofort, Umschalt+Klick sammelt, Esc beendet, „Fertig“ führt zurück in den Arbeitsbereich. Struktur-Knoten werden mit Grund abgewiesen. Außerdem folgen 3D, Positionsbaum und Zeichenfläche jetzt derselben Auswahl: Klick im Baum hebt im 3D hervor, Klick im 3D scrollt den Baum, „Im 3D zeigen“ fährt die Kamera hin.
Menüband → Einstellungen (oder das Zahnrad rechts) öffnet die Modul-Einstellungen: Längeneinheit mm/cm/m, Dezimalen, Dezimal- und Tausendertrenner, Rundung, Verschnitt, Gruppierung, Nummerierung, Projekt- und Plandaten, Spaltenwahl je Liste, Darstellung, IFC-Schema, BVBS-Version, Dateinamen-Muster. Jede Einstellung wirkt sofort. Die Taste ? zeigt alle Tastenkürzel und Mausgesten der Zeichenfläche. Die Listen haben Suche, Spaltenwahl ohne waagrechtes Scrollen und ein Export-Menü; ein Klick auf eine Zeile wählt die Position auch im 3D und in der Zeichenfläche.
IFC, BVBS, Excel, CSV, PDF, DXF, DWG, SVG und Etiketten werden in den Tests erzeugt, mit einem echten Leser wieder geöffnet und gegen die Stahlliste verglichen: Anzahl der Stäbe, Längen, Querschnitte, Lage im Raum (unter 1 mm), Einheiten, Umlaute, Prüfzeichen. Dabei kam heraus, dass die CSV-Ausgabe Zahlen mit Dezimalpunkt schrieb, was ein deutsches Excel als Tausenderpunkt liest: aus 12,456 wurden 12456. Jetzt Dezimalkomma. Der IFC-Dialog zeigt vor dem Schreiben, wie viele Stäbe und Typen entstehen und wie groß die Datei wird.
Über dem Arbeitsbereich steht jetzt eine Schrittleiste: 1 Bauteile, 2 Hülle, 3 Norm, 4 Bewehren, 5 Prüfen & Ausgeben. Jeder Schritt zeigt seinen Stand, rechts sagt ein Knopf, was als Nächstes dran ist, und führt es aus. Die rechte Spalte ist in drei Reiter geteilt (Vorlage, Norm, Prüfung), die Vorlagen- und Normeinstellungen sind in aufklappbaren Abschnitten mit Kurzfassung in der Kopfzeile. Die Prüfliste ist eine Schublade unter der Zeichenfläche, die sich nach einem Prüflauf von selbst öffnet. Der Positionsbaum zeigt eine Zeile je Position, nach Lage gruppiert.
Das Mausrad zoomt um den Zeiger, Strg+Rad ebenso (Touchpad). Verschieben mit mittlerer oder rechter Maustaste oder mit Leertaste und linker Taste. Pos1, ein Doppelklick mit der mittleren Taste oder der Knopf „Einpassen“ zeigen das ganze Bauteil. Die Ansicht springt nicht mehr zurück, wenn ein Stab dazukommt. Beim Zeichnen eines Stabs stehen Länge und Winkel am Zeiger; Enter beendet, Backspace nimmt den letzten Punkt zurück, Esc bricht ab, getippte Ziffern setzen eine Länge in Millimetern. Der Bügel zeigt beim Ziehen sein Rechteck mit Maßen und wird mit dem zweiten Klick abgelegt. Griffe sind größer, reagieren auf das Überfahren und zeigen die Geometrie während des Ziehens samt Wert. Die Werkzeugleiste liegt auf dem Blatt, die Statuszeile nennt immer den nächsten Schritt. Ist an der gewählten Lage kein Stab, sagt eine Zeile, wo der nächste liegt, und springt dorthin.
Die Werkzeugtasten des Zeichenbereichs lagen auf dem ganzen Fenster und konkurrierten mit den app-weiten Kürzeln: V öffnete den SmartViews-Reiter, G die Geist-Darstellung, und der Arbeitsbereich verschwand. Jetzt gelten B, U, V, G, Q, E, Enter, Backspace und Esc nur, wenn die Zeichenfläche den Fokus hat (sichtbarer Fokusring). Außerhalb gelten die App-Kürzel unverändert.
Der große Knopf „Übernehmen“ im Menüband setzte nur einen Zustand, den niemand las; übernehmen ging nur über Rechtsklick oder Modellbaum. Einen Weg, ein Bauteil wieder aus der Bewehrung zu nehmen, gab es gar nicht. Jetzt nimmt Übernehmen (Menüband, Bauteil-Panel, Rechtsklick im 3D, Modellbaum) die aktuelle Auswahl, auch die Einzelauswahl, prüft vorab, ob es sich um ein Bauteil mit Geometrie handelt, und meldet das Ergebnis: „3 Bauteile übernommen · 1 übersprungen: Struktur-Knoten, kein Bauteil“. Entfernen gibt es je Bauteil (Papierkorb) und für alle; hängt Bewehrung daran, fragt ein Dialog zurück und nennt, was mitfällt. Nichts bleibt als Waise in Listen oder Plänen zurück. Ein fehlgeschlagenes Vermessen zeigt seinen Grund am Bauteil.
Die Spaltenbreiten des Plan-Arbeitsbereichs waren als Zahlen angegeben, die die Layout-Bibliothek als Pixel liest: Planliste 18 Pixel, Eigenschaften 26 Pixel. Jetzt ist die Liste mindestens 260 Pixel breit und zeigt je Plan Name, Bauteil, Format, Maßstab und Ansichtszahl; Umbenennen per Doppelklick oder Stift, Duplizieren, Löschen. Das Blatt zoomt mit dem Rad um den Zeiger, verschiebt sich mit Mittel-, Rechts- oder Umschalt-Ziehen und hat Zoom-Prozent und „Einpassen“ am Blatt. Die Eigenschaften rechts sind ein Akkordeon mit genau einem offenen Abschnitt; die Kopfzeile trägt den aktiven Plan und die drei Hauptaktionen Auto-Layout, Ansicht hinzufügen, Exportieren (ein Menü statt acht Knöpfe).
„Hülle prüfen“, „Matten“ und „Randeinfassung“ versprachen seit vier Ausbaustufen eine Funktion, die nie kam; „Entfernen“ war aktiv, tat aber nichts. Sie sind entfernt bzw. verdrahtet. „Auswahl bewehren“ geht in „Übernehmen“ auf, die Gruppe „Norm“ ist der Reiter Norm in der rechten Spalte, Listen, Pläne, Export und Ansicht sind je ein Menü. Alle Gruppen passen bei 1366 Pixel Breite ohne „Mehr“.
Ein Projekt, das noch keine Positionen oder Verlegungen hatte, aber schon Betonierabschnitte, eingelesene Sollmengen, eigene Kataloge oder projektweite Normabweichungen, wurde beim Speichern als leer behandelt. Beim nächsten Öffnen war das alles weg. Jetzt zählt jede Liste des Moduls; außerdem erscheinen diese Änderungen als „ungespeichert“ und werden in ein herausgelöstes Fenster übertragen.
Ein gezeichneter Stab und eine danach angewandte Vorlage liegen in zwei verschiedenen Verlaufsstapeln. Bisher wurde zuerst der eine Stapel abgearbeitet, dann der andere: Rückgängig nahm den Stab weg, die Vorlage blieb. Ein gezeichneter Bügel brauchte zudem vier Klicks. Und nach dem Wechsel in ein anderes Projekt konnte Rückgängig Formen des vorigen Projekts einspielen. Alle drei Punkte sind behoben.
Die Prüfung des lichten Stababstands kannte nur Verlegungen entlang einer Linie. Flächenverlegungen, also die Standardverlegung von Platte und Wand, fielen stillschweigend heraus. Genau dort wird der Abstand bei dichter Bewehrung eng. Außerdem: Ein Schnitt ohne geschlossene Kontur meldete eine Betondeckung von „-Infinity mm“; jetzt heißt es „Deckung ungeprüft“. Ein durchgehender Wanddurchbruch wurde doppelt erkannt und doppelt ausgewechselt. Und „Ergebnis veraltet“ erscheint jetzt auch, wenn sich nur die Bauteilhülle geändert hat.
Wer einen einzelnen Stab von Hand auf einen anderen Durchmesser oder eine andere Form setzt, bekommt in der Stahlliste eine eigene Zeile. Der BVBS-Export, die Etiketten, die Biegeskizze und der Bericht nahmen aber weiter Durchmesser und Form der Position. Die Biegerei hätte den falschen Stab gebogen. Jetzt gilt überall die Zeile der Stahlliste.
Die Handelslänge wurde allein nach dem kleinsten Verschnitt gewählt. Eine Länge, in die kein einziger Stab passt, hat 0 % Verschnitt und gewann: vier Stäbe à 13 m bei Lager 12, 14, 15 m ergaben „12 m, 0 Stangen, 0 kg“. Jetzt zählt zuerst, wie viele Stäbe überhaupt untergebracht werden, dann der Verschnitt. Die Rechnung ist für große Listen außerdem rund achtmal schneller.
Eine leere Zelle in der Spalte As_erf wurde als 0 cm²/m gelesen, also als „kein Bedarf“. Eine Unterdeckung verschwand damit ohne Hinweis. Jetzt bleibt der Wert offen, und die Zeile wird gemeldet. Zahlen mit Tausenderpunkt und Dezimalkomma (1.234,5) werden erkannt.
Acht Stababstände von 12,5 cm wurden einzeln auf „13“ gerundet: die Kette ergab 104 bei einem Gesamtmaß von 100, und die Verlegeangabe lautete „8 × 13 = 100“. Jetzt werden die Marken gerundet, nicht die Teilmaße, und ein Abstand, der nicht in ganzen Zentimetern aufgeht, steht mit einer Nachkommastelle. Eine schräg liegende Verlegung wird nicht mehr über das Bauteil hinaus bemaßt, der Schnittpunkt im Detail hat die Größe seines eigenen Maßstabs, und eine Ansicht, die größer als das Blatt ist, rutscht nicht mehr aus dem Rand. Im PDF steht l₀ nicht mehr als „l?“.
Die Schlaufe hatte ein Zwischenstück von 0,1 mm statt des Schenkelabstands: die Schnittlänge lag rund 10 % zu hoch, die Achse hatte Zacken, und jede Schlaufe warnte „Schenkel zu kurz“. Bei gestoßenen Stäben begann die versetzte Reihe erst nach dem Versatz, der Bauteilanfang hatte nur die halbe Stabzahl. Und die Stabanzahl aus Länge durch Abstand war durch Rundungsfehler des Rechners gelegentlich um eins daneben (3,60 m / 12 cm ergab 32 statt 31 Stäbe). Ein Abstand von 0 führte zu einer Endlosschleife oder unendlich vielen Stäben; jetzt greift eine Untergrenze von 10 mm.
Eine negative Betondeckung oder eine leere Liste landete bisher als „Projektfestlegung“ im Normprofil und verkleinerte still das Maß. Jetzt wird der Wert geprüft, abgelehnt und der Grund unter dem Feld angezeigt. Einzige erlaubte negative Größe ist die Biegetemperatur.
21. September 2026
Ein Betonierabschnitt bündelt, was in EINEM Guss betoniert wird. Er wird im Positionsbaum unter „Betonierabschnitte“ angelegt; gewählte Verlegungen werden ihm zugeordnet oder wieder gelöst. Zu jedem Abschnitt gehören Arbeitsfugen — eine Ebene im Bauteil mit Achse und Lage. Die Vorlage „Arbeitsfuge“ erzeugt daraus die Anschlussstäbe, die mit der Übergreifungslänge in beide Takte reichen. Das Fugenband wird bewusst nicht erzeugt, sondern nur vermerkt: es ist ein Abdichtungsbauteil mit eigenem Katalog. Die Stahlliste bekommt die Spalte „Betonierabschnitt“, der Plan eine beschriftete Fugenlinie, die IFC-Datei eine Gruppe je Abschnitt.
Im Listen-Bereich gibt es den Reiter „Soll/Ist“. Er vergleicht die vorhandene Bewehrung je Bauteil, Lage und Richtung in cm²/m mit der erforderlichen aus der Statik. Die Sollwerte kommen über „Soll einlesen“ aus einer CSV- oder Excel-Datei (Spalten: Bauteil, Lage, Richtung, As_erf in cm²/m, Quelle, Bemerkung) oder werden von Hand eingetragen; eine leere Vorlagendatei liegt im selben Dialog. Eine Zeile, deren Bauteil nicht zugeordnet werden kann, wird gemeldet statt geraten. Die Ampel zeigt ausreichend, knapp oder Unterdeckung — immer mit Symbol und Text, nicht nur mit Farbe. Der Prüflauf meldet Unterdeckungen zusätzlich als Befund. Wichtig: Das Modul bemisst nicht. As,erf kommt aus der Statik.
Der Prüflauf zeigt jetzt, wie weit er ist und woran er gerade rechnet, und lässt sich abbrechen; ein abgebrochener Lauf sagt, dass die Liste unvollständig ist. Wichtiger noch: Die Kollisionsprüfung merkt sich ihr Ergebnis je Bauteil-Paar. Ändert sich ein Bauteil, rechnet der nächste Lauf nur noch die Paare, an denen es beteiligt ist — alles andere kommt aus dem Gedächtnis. Gefunden wird dabei genau dasselbe wie bei einem vollen Lauf.
Die Pfahl-Vorlage hat die Option „Kopfanschluss“: die Längsstäbe des obersten Korbsegments laufen mit der Übergreifungslänge in das Bauteil darüber weiter — Kopfbalken, Bodenplatte, Pfahlkopf. Die Stützen-Vorlage hat „Anschluss oben“ und „Anschluss unten“: eigene Anschlussstäbe, zur Hälfte in der Stütze, zur Hälfte im angrenzenden Bauteil, mit Kröpfung, wenn der Querschnitt springt. Beides greift nur, wenn ein tragfähiges Bauteil erkannt ist; sonst sagt die Vorlage das.
Der IFC-Dialog hat die neue Einstellung „Darstellung“: Volumen (Körper je Stab, wie bisher), Linien (nur die Stabachsen — Verlauf, Länge und Lage bleiben, der Körper fällt weg) oder Volumen nur für das gewählte Bauteil. Außerdem werden gleiche Punkte und Platzierungen nur noch einmal geschrieben. Offen gesagt: Bei einem ganzen Bauwerk bringt die Linienfassung wenig, weil der größte Teil der Datei aus den Platzierungen der einzelnen Stäbe besteht, nicht aus ihren Körpern. Wer eine kleine Datei braucht, nutzt weiterhin „Je Bauteil eine Datei“.
Gleichlautende Meldungen einer Vorlage stehen nicht mehr fünfmal untereinander, sondern einmal mit ihrer Anzahl. Und der Satz „bitte das Bauteil zuerst analysieren“ erscheint nicht mehr an Bauteilen, die gerade analysiert wurden: Die Vorlage sagt jetzt, WARUM kein Querschnitt entsteht — erkannte Art, Verlauf, Sicherheit und der eigentliche Grund.
Das Modul bestimmt für jedes übernommene Bauteil seine Nachbarn: liegt eine Fläche auf einer anderen auf, durchstößt ein Bauteil das andere, oder berühren sie sich nur an einer Kante. Die Überlappung wird wirklich verschnitten, nicht geschätzt — eine Wand, die eine Deckenecke nur streift, zählt deshalb nicht als voll aufgelagert. Die Liste steht im Bauteil-Bereich unter „Nachbarn“ mit Art, Seite und Kontaktfläche in m²; ein Klick wechselt zum Nachbarbauteil.
Die neue Vorlage „Anschluss an Nachbarbauteil“ erzeugt die Bewehrung, die zwei Bauteile verbindet: Wand an Decke oder Sohle, Blockfuge der Tunnelröhre (Rückbiegung oder Muffe), runde Öffnung einer Röhrendurchdringung mit Ringen und Steckbügeln, Steife an Gurtung, Kopfbalken über Pfahl, Verbund zwischen Gurtung und Wand, Treppenlauf, Schachtwand vor dem Verbau, Spundwand im Kopfbalken und Fundament unter Stütze oder Wand. „Automatisch“ wählt den passenden Baustein aus Bauteilart und Nachbarn. Übergreifungs- und Verankerungslängen kommen aus dem eingestellten Normprofil; konstruktive Vorgaben ohne Normstelle sind an der Position als unverifiziert ausgewiesen.
Die Platten-Vorlage nimmt die Stützenpunkte und ihren Ersatzradius jetzt aus dem Modell statt aus dem Formular. Steht eine Stütze nah am Plattenrand, läuft der Rundschnitt nur noch in die Platte hinein: am Rand ein halber Kreis, in der Ecke ein Viertel.
Ein Bogenstab wird als Polygonzug aus vielen kurzen Abschnitten geführt. Die Prüfung hielt jeden dieser Abschnitte für einen Schenkel und maß deshalb nur den letzten — bei einem Ringstab wenige Zentimeter. Sie unterscheidet jetzt echte Biegungen von der Facettierung und summiert die Bogenlänge.
Der Abstand zwischen der Ring- und der Längslage war fest auf 6 mm gesetzt. Bei stark gekrümmter Tunnelachse reicht das nicht, weil die Längsstäbe als ebener Bogen geführt werden, die wirkliche Verlegekurve aber räumlich ist. Der Abstand wird jetzt an der örtlichen Krümmung gemessen und angehoben; die Vorlage sagt es, wenn sie das tut.
Abstandhalter und Unterstützungskörbe stehen jetzt als EIN Bauteil je Position mit vielen Einbaulagen in der Datei statt als Zehntausende Einzelobjekte. Gleiche Eigenschaftswerte und gleiche Körperformen werden nur noch einmal geschrieben.
Im Plan-Arbeitsbereich war das Menüband der Bewehrung nicht sichtbar; damit fehlten die Ausgabewege für IFC, Biegemaschinendaten und die Listen-Arbeitsmappe. Sie stehen jetzt im Plan-Bereich unter „Modell- und Maschinendaten“.
Ein runder Körper kommt aus der IFC als Vielflach an. Die Analyse hat seinen Radius bisher über die ECKPUNKTE gemittelt — die Betonfläche liegt aber weiter innen, bei R = 3,40 m und 32 Facetten ganze 16 mm. Dazu kam, dass die Ringstäbe einer gekrümmten Tunnelröhre auf der Sehne der Achse verlegt wurden und die Längsstäbe gerade statt gebogen waren. Alle drei Ursachen sind behoben; die Deckungsprüfung misst in der Röhre jetzt radial gegen den Kreisring statt gegen die Facetten.
Dass ein Bügel oder eine Wendel am Längsstab anliegt, ist der Regelfall des Bewehrens — bisher galt jede Berührung als Treffer. Gemeldet wird jetzt nur noch, wenn zwei Stäbe sich wirklich durchdringen oder wenn zwei PARALLELE Stäbe derselben Lage den lichten Mindestabstand unterschreiten. Die drei Schwellen (s_min, Durchdringung ab, parallel bis) stehen im Prüf-Panel unter „Schwellen“.
Nicht die Stäbe machten die Datei groß, sondern das Zubehör: jeder einzelne Abstandhalter trug seine eigene Formzuordnung und seinen eigenen Eigenschaftssatz. Beides teilen sich die Abstandhalter einer Position jetzt. Neu im Ausgabedialog: „Je Bauteil eine Datei“ — für ein ganzes Bauwerk ist eine einzelne Datei sonst so groß, dass sie viele Programme nicht mehr öffnen.
Bauteile ließen sich bisher nur im 3D über das Kontextmenü übernehmen — wer ein bestimmtes Bauteil suchte, musste es treffen. Jetzt steht „Bewehren…“ auch im Kontextmenü des Modellbaums: auf einem Bauteil, auf einer Mehrfachauswahl und auf einem Geschoss-Knoten (dann alle Bauteile darunter).
Die Platten-Vorlage kannte genau einen Stützenpunkt, obwohl jede Geschossdecke auf acht bis zehn Stützen steht. Im Feld „Weitere Stützenpunkte“ lassen sich weitere Punkte als u/v eintragen; jeder bekommt seine eigene Durchstanzgruppe. Das Plan-Auto-Layout legt Stabauszug, Legende und Stahlliste nur noch an, wenn es schon Positionen gibt, und richtet die Zahl der Querschnitte nach der Bauteillänge. Der Knopf im Prüf-Panel heißt jetzt „Prüflauf starten“ — er wurde regelmäßig mit dem Menüband-Reiter „Prüfen“ verwechselt.
Bauteile, die entlang einer schrägen oder gedrehten Achse extrudiert sind — Unterzüge, Gurtungen, Kopfbalken, Betonsteifen — fanden bisher an keiner Station einen geschlossenen Querschnitt; die Vorlage brach mit „Kein Querschnitt vorhanden“ ab. Die Schnittkette schließt Ringe jetzt auch über kleine Fugen, verschiebt eine Station leicht, wenn die Schnittebene genau durch eine Kante läuft, und legt als letzte Rückfallebene ein Ersatzrechteck aus der Hüllbox an — gekennzeichnet, mit gesunkener Konfidenz und einer Warnung, die sagt warum. Tunnelinnenschalen und Tübbingblöcke erkennt die Analyse jetzt als **Röhre**: je Station wird ein Kreisring gemessen, daraus Innen- und Außenradius und die Achse als Polylinie mit Bogenradius. Die Tübbing-Vorlage legt darauf Ringbewehrung innen und außen, Längsstäbe beidseitig und an beiden Blockenden einen Blockfugen-Anschluss.
Eine 24 m lange, 1 m dicke Wand galt wegen ihres Seitenverhältnisses als „stabförmig“; die Wand-Vorlage wurde dann gar nicht angeboten. Die Bauteilart folgt jetzt zuerst der **IFC-Klasse** (Wand und Decke flächig, Stütze und Balken stabförmig, Pfahl rund); die Geometrie bestätigt nur noch. Widersprechen sich beide, sagt das die Hüllen-Anzeige — und die Vorlagenliste bietet **beide** Sätze an, statt keinen. Stahlbauteile (Spundbohlen, dünnwandige Profile) erkennt die Analyse am Werkstoff und führt sie als **nicht bewehrbar** mit klarer Meldung, statt sie für Rundkörper zu halten. Bei flächigen Bauteilen liegt die Dicke jetzt sicher in der Dickenrichtung — vorher rechnete eine Wandvorlage stellenweise mit der Wandhöhe als Dicke.
Die Vorgabewerte der Vorlagen waren feste Zahlen (vier Längsstäbe, Ø 12/150) — gleich, ob 30 cm oder 1,50 m Bauteil. Jede Vorlage hat jetzt den Parameter **„Bewehrungsgrad-Ziel ρ“** und den Schalter **„Ø/Abstand automatisch anheben“** (voreingestellt an): Durchmesser und Abstände steigen so weit, bis ρ und die Mindestbewehrung erreicht sind — soweit Höchstabstand und Ø-Reihe es zulassen. Was nicht erreichbar ist, steht als Warnung da; abgesenkt wird nie. Konstruktiv kommt dazu: Stützen mindestens sechs Längsstäbe rund, vier rechteckig und Zwischenstäbe ab 40 cm Seitenlänge; Pfähle bewehren **jedes** Korbsegment statt nur des ersten; Fundamentplatten haben den oberen Korb ab Werk. Die Vorgabewerte stehen als Praxis-Richtwerte offen im Formular — unverifiziert, die Statik bleibt maßgebend.
Zwei Fehler kamen zusammen. Erstens stand ein Bügel mit 135°-Haken um genau diesen Hakenwinkel schief in der Schalung — bei einem 80 × 50 cm Balken lag er einen halben Meter außerhalb des Betons. Zweitens zog die Prüfung den halben Stabdurchmesser auch dort ab, wo die nächste Schalfläche **längs** zum Stab steht — am Stabende also, wo er nichts verkürzt. Neu ist außerdem ein Selbsttest: verletzen mehr als ein Fünftel der Stäbe eines Bauteils die Deckung, meldet der Prüfbericht **„Vorlage und Prüfung widersprechen sich“** — denn eine Vorlage verlegt per Definition im eigenen Bauteil. Dann stimmt die Grundlage nicht, nicht die einzelne Lage.
Die Hülle fand die Durchbrüche einer Geschossdecke, gab sie aber ohne Ausdehnung weiter — die Auswechslung entfiel mit dem Hinweis „Öffnung hat keine Ausdehnung“. Ursache war die Bauteilebene: bei einer Platte lag die Dicke in der Grundrissebene, und der Grundriss-Umriss einer Öffnung fiel damit auf eine Linie zusammen. Jetzt bekommt jede Öffnung Randzulagen, Eckdiagonalen und Steckbügel.
Auf kleineren Bildschirmen fielen die linke und die rechte Spalte auf wenige Pixel zusammen; weder war ein Bauteil anklickbar noch eine Vorlage anwendbar. Die Mindestbreiten waren in der falschen Einheit angegeben. Beide Spalten haben jetzt eine echte Mindestbreite und klappen nur noch zusammen, wenn man es ausdrücklich tut.
Im Menþband gibt es **„Auswahl bewehren“**: alle im 3D oder im Modellbaum markierten Bauteile werden in einem Zug übernommen und analysiert — auch ein ganzes Geschoss. Im Vorlagen-Feld steht daneben **„Auf alle (n)“**: dieselbe Vorlage mit denselben Parametern über alle übernommenen Bauteile. Der Fortschritt steht als Zeile darunter, und Bauteile, zu deren Art die Vorlage nicht passt, bleiben unberührt und werden gezählt.
Im Leerzustand des Arbeitsbereichs **Bewehrung** steht neben dem Beispielbalken jetzt **„U-Bahn-Station laden“**: ein vollständiges Bauwerk mit Schacht (60 × 24 m, fünf Untergeschosse), zwei Stationsröhren Ø 6,00 m, Querungsbauwerk, Baugrubenverbau (Bohrpfahlwand, Spundwand, Kopfbalken, Steifen, Gurtungen) und Gründungspfählen — 337 Bauteile mit echten Volumenkörpern, Durchbrüchen und Verschneidungen. Das Modell lädt wie jede andere IFC-Datei in die Projektstruktur. Man wählt darin ein Bauteil im 3D und ruft **„Bewehren…“** auf — anders als der Beispielbalken ist es an echter Geometrie gemessen, nicht gesetzt.
Eine Verlegung kann jetzt **Zonen** tragen: einen Abschnitt der Verlegestrecke mit **eigenem Abstand** und **eigenem Durchmesser**. Im Positionsbaum liegen unter der gewählten Verlegung die Knöpfe **Auflager Anfang** und **Ende** — ein Klick legt eine Zone über 1,00 m mit halbem Abstand an; Länge, Abstand und Ø lassen sich danach frei ändern. Die Zonen wirken überall: in der Stahlliste, in den Biegedaten, im IFC, auf dem Plan und in der Prüfung. Im Schnitt sind die Zonengrenzen als dünne Striche mit Beschriftung zu sehen.
Im 3D lassen sich jetzt die **Enden einer Verlegung** ziehen — der Abstand bleibt, die Anzahl rechnet sich neu. **Hakengriffe** an den Stabenden ändern die Hakenlänge. Im Schnitt sind die **Eckpunkte** ziehbar: der verschobene Punkt wird in Schenkellängen und Knickwinkel zurückgerechnet. Der Schalter **In Deckungsebene** hält den Eckpunkt dabei in der Biegeebene des Stabs, damit er nicht aus der Bewehrungslage wandert. Neu ist auch **Anzahl/Abstand** direkt am gewählten Set: zwei Felder, Eingabe mit Eingabetaste, Esc bricht ab.
Die flächige Verlegung rechnet nicht mehr im Rechteck der Bauteilhülle, sondern im **wahren Grundriss-Umriss** — abgeleitet aus der erkannten Deckfläche. Ein L-förmiger Grundriss wird zusätzlich in **Teilflächen** zerlegt; jede spannt über ihre kurze Seite (Schalter **Teilflächen bei L-/T-Grundriss** in der Plattenvorlage). Dazu: **Mattenzuschnitte** werden jetzt über eine echte Verschneidung gerechnet — eine Öffnung, die kleiner ist als eine halbe Masche, wird dadurch gesehen. **Öffnungen** bringen ihren Grundriss selbst mit, die Auswechslung braucht keine Handanlage mehr.
Die **Balkenvorlage** kann einen **Stegdurchbruch** bewehren: Ober- und Untergurt mit Längsstäben und engen Bügeln, beidseits Aufhängebügel und vier Diagonalstäbe in den Ecken. Lage und Größe des Durchbruchs sind Parameter. **Wichtig:** die Vorgabewerte (Ø, Abstände, Diagonallänge) stammen aus einem Praxisbeispiel der Fachrecherche und sind **nicht normativ belegt**. Bitte durch Ihre Bemessung ersetzen. Matten können jetzt **gebogen** sein (Radius und Öffnungswinkel) — für Behälter und Tunnelschalen. Die Länge in der Liste bleibt das **Abwicklungsmaß**; Sehne und Stich stehen als Bemerkung dabei.
Die **Deckungsprüfung** misst den Abstand jetzt gegen das **Originalnetz** des Bauteils statt gegen den nächstgelegenen Hüllen-Querschnitt — bei Vouten und Schrägen war das bisher zu gutmütig. Ist das Modell gerade nicht geladen, rechnet die Prüfung wie bisher; **welche Quelle gemessen hat, steht im Befund**. Die **Kollisionsprüfung** sieht jetzt auch **Einbauteile**: Muffen, Kopfbolzen und Abstandhalter mit ihrem Platzbedarf. Eine Muffe kollidiert dabei nicht mit ihrem eigenen Stab. Der **Prüfbericht** liegt als eigenes Blatt in der Listen-Arbeitsmappe — aber nur, wenn ein Prüflauf vorliegt.
Ein **eigener Plankopf** lässt sich als DXF laden (Knopf **DXF wählen…** in den Plan-Eigenschaften). Texte mit Platzhaltern wie `{{plannummer}}` oder `<Datum>` werden aus den Plandaten gefüllt. Jede Ansicht trägt jetzt eine **vollständige Bemaßung mit Hilfslinien**: Bauteilmaße, Öffnungsmaße und das Stabraster — statt einer einzelnen Kette. Der **Längsschnitt** wird aus den tatsächlichen Stationsquerschnitten gezeichnet. Eine Voute ist damit als Voute zu sehen und nicht als Rechteck.
Im Reiter **Norm** lassen sich **eigene Kataloge** als JSON laden. Die Prüfung meldet **jeden** Fehler mit seiner Stelle in der Datei, nicht nur den ersten; übernommen wird erst auf Knopfdruck. Der Katalog liegt danach im Projekt und reist mit ihm. Daneben gibt es **Normwerte überschreiben**: c_min,dur je Expositionsklasse, Biegerollen, Handelslängen und die Stoßregeln einschließlich α6. Jeder geänderte Wert trägt die Herkunft **„Projekt“** — verantwortlich ist, wer ihn einträgt.
Die **Bauteil-Analyse** läuft im Hintergrund-Rechenweg; die Oberfläche bleibt währenddessen bedienbar. Der Schnitt durch das Netz benutzt ab etwa 2 000 Dreiecken einen **räumlichen Suchbaum** statt alle Dreiecke zu prüfen. Gemessen an einem Bauteil mit gut 400 000 Dreiecken und fünf Schnitten: **648 ms vorher, 349 ms nachher** — einschließlich Aufbau des Suchbaums.
Im Reiter **Listen** gibt der Knopf **Etiketten** einen A4-Bogen mit zwölf Bündelanhängern aus (2 × 6 Felder). Jedes Etikett trägt zweimal dasselbe: **lesbar** Position, Durchmesser, Stahlsorte, Stückzahl, Einzellänge, Masse und Biegeform — und **maschinenlesbar** denselben BVBS-Satz als **Code-128-Strichcode**. Beides entsteht aus derselben Stahllistenzeile; zwei Quellen wären zwei Wahrheiten. Ist ein Satz für ein lesbares Symbol zu lang, wird er auf Projekt, Plan, Index, Position, Durchmesser und Stückzahl gekürzt — und das Etikett schreibt **„(gekürzt)“** darunter, statt still einen unvollständigen Satz zu tragen. **Bitte prüfen Sie den Strichcode einmal mit Ihrem eigenen Scanner**, bevor Sie ihn im Ablauf einsetzen: der Encoder ist gerechnet und getestet, aber noch nicht gegen ein Gerät gegengeprüft.
Der Reiter **Listen** hat eine neue Ansicht **Δ-Index**. Mit **Stand sichern** halten Sie den aktuellen Stand der Stahlliste fest — zum Beispiel beim Herausgeben eines Planindex. Danach zeigt die Ansicht bei jeder Änderung, welche Positionen **neu** sind, welche **entfallen** und welche sich **geändert** haben, jeweils mit Klartext („Anzahl 24 → 28“, „Länge 5,90 → 6,20 m“) und der Massendifferenz in Kilogramm. Der gesicherte Stand liegt im Projekt und übersteht Schließen und Öffnen. Verglichen werden **Mengen**, nicht Lagen: zwei Stäbe gleicher Länge an anderer Stelle gelten als gleich. Die Sichtprüfung des Plans ersetzt das nicht.
Wer einen einzelnen Stab über einen Griff verkürzt oder ihm einen anderen Durchmesser gibt, bekommt dafür jetzt eine **eigene Zeile** in der Stahlliste — mit seiner Schnittlänge, seinem Durchmesser, seinen Schenkelmaßen und dem Vermerk **„abweichend (Handkorrektur)“**. Dieselbe Zeile geht in die **Biegedaten (BVBS)**; im **IFC** bekommt der Stab einen eigenen Typ mit seiner Länge. Ohne Handkorrektur ändert sich nichts: eine Verlegung bleibt eine Zeile.
**Matten** erscheinen auf dem Bewehrungsplan jetzt so, wie sie gehören: als **Rechteck mit einer Diagonale** und der Bezeichnung am Diagonalenende („Q188A 6,00 × 2,30“) statt als Raster aus vierzig Drähten. Außerdem wird der Inhalt jeder Ansicht am **Ansichtsrahmen beschnitten**. Wählt man einen Maßstab, in dem das Bauteil nicht mehr in seinen Rahmen passt, ragt es nicht länger in die Nachbaransicht oder in den Plankopf.
Der Arbeitsbereich **Bewehrung** bietet im Leerzustand **„Beispiel laden“** an: ein Stahlbetonbalken 6,00 × 0,30 × 0,60 m, mit dem sich Vorlagen, Schnitt-Editor, Prüfungen, Listen und Pläne durchspielen lassen — ohne eine IFC-Datei zu laden. Das Beispielbauteil ist **gesetzt, nicht gemessen**, und sagt das in seinen Hinweisen. Es ist zum Kennenlernen da, nicht als Vorlage für ein echtes Bauteil.
Bisher standen Abstandhalter und Muffen nur in den Listen. Jetzt gehen sie als eigene Objekte mit in die IFC-Datei: Unterstützungskörbe und Abstandhalterleisten aus Betonstahl als **Bewehrungsstab (Abstandhalter)**, Kunststoff-Abstandhalter als **Zubehörteil** — damit sie die Bewehrungsmasse nicht verfälschen — und Muffen als **mechanisches Verbindungsmittel (Koppler)** mit Produktangabe, Durchmesser und Länge. Abstandhalter, von denen nur die **Menge** bekannt ist (Regel „n Stück je m²“), kommen bewusst NICHT in die Datei; ein Hinweis sagt es. Ein erfundener Einbaupunkt wäre eine Behauptung.
Der Reiter **Pläne** macht aus den Positionen und Verlegungen ein maßstäbliches Blatt. **Neues Blatt** legt einen Plan für das aktive Bauteil an, **Auto-Layout** ordnet an: Grundriss bzw. Längsschnitt oben links, Querschnitte an markanten Stellen rechts, Stabauszüge unten, Legende und Plankopf rechts unten — und wählt dazu den größten Maßstab, der noch passt (1:10 bis 1:100). Gezeichnet wird nach **ISO 3766**: der Stab als dicke Linie, der quer geschnittene Stab als gefüllter Punkt, die Betonkontur dünn, die obere Lage gestrichelt. Für eine Verlegung wählen Sie zwischen allen Stäben, **erstem und letztem** (die mittleren gestrichelt) oder nur dem mittleren. Die Verlegeangabe lautet **„12 Ø 12 / 15 – Pos 3“** mit Positionsnummer im Kreis und Verlegepfeil über die Verlegestrecke; mehrere Verlegungen an derselben Stelle teilen sich eine Fahne. Die Fahnen weichen einander selbsttätig aus — und wo das nicht genügt, ziehen Sie eine einzeln an ihren Platz; die Lage bleibt gespeichert. Jede Position bekommt ihren **Stabauszug** mit Schenkelmaßen als Außenmaß in Zentimetern, Anzahl, Ø und Länge; der Biegerollendurchmesser steht nur dann dabei, wenn er vom Regelwert abweicht. In den **Plankopf** haken Sie Textbausteine zu Stahlsorte, Beton, Betondeckung, Übergreifung, Biegerollen, Schweißen, Rückbiegen, Muffen, Abstandhaltern und Toleranzen — je nach Normprofil mit österreichischen oder deutschen Normverweisen; die Übergreifungs- und Biegerollentabellen werden aus der Norm **gerechnet**, nicht abgetippt. Ausgabe als **PDF** (Vektor, eine Seite in Blattgröße), **DXF R12** mit einem Layer je Durchmesser, **DWG bzw. DXF 2018**, **SVG** und **PNG**.
Der Arbeitsbereich **Bewehrung** hat jetzt eine eigene **2D-Schnittfläche**: Querschnitt an frei wählbarer Stelle oder Längsschnitt, mit Betonkontur, gestrichelter **Deckungskontur**, Öffnungen und allen Stäben — durchstoßende als Punkt, in der Ebene liegende als Linienzug. Darin wird **gezeichnet**: ein Stab als Polylinie, ein Bügel als Rechteck. Die Biegeradien kommen aus dem Normprofil, nicht aus der Zeichnung; Haken wählen Sie mit 90°, 135° oder 180°. Der **Objektfang** hat eine feste Rangfolge: vorhandener Stab vor Deckungskontur vor Bauteilkante vor Ortho vor Raster — wer einen Bügel an einen Längsstab hängt, meint den Stab. Am gewählten Stab erscheinen **Griffe** — im Schnitt und im 3D. Ziehen ändert die Schenkellänge; daraus wird eine **Korrektur**, die die nächste Regeneration der Vorlage überlebt. Verlegungen lassen sich über das Rechtsklick-Menü **teilen**, **spiegeln**, **auf ein anderes Bauteil kopieren**, **in eine Position zusammenfassen** oder (mit Rückfrage) **in Freiform auflösen**. Ein Pin-Zähler im Positionsbaum zeigt, wie viele Stäbe einer Verlegung von Hand geändert wurden. **Prüfen** rechnet sieben Prüfungen: Kollision (Stab gegen Stab), Betondeckung, lichter Mindest- und Höchstabstand, Biegerollendurchmesser, Verankerungslänge, Handelslänge und die **Rüttelgasse** der oberen Lage. Jeder Befund nennt Zahl, Grenzwert und **Normquelle**; ein Klick wählt die betroffenen Stäbe aus und fährt die Kamera hin. Die Liste lässt sich als CSV ausgeben, und der Bericht „Bewehrung“ enthält sie als Tabelle.
Zu Balken, Stütze und Bohrpfahl kommen sechs flächige Vorlagen: **Platte/Decke**, **Wand**, **Fundament**, **Stützwand**, **Widerlager** und **Tübbing/Innenschale**. Die Platte bekommt untere und obere Lage in beiden Richtungen — wahlweise als Stäbe oder als **Lagermatten** aus dem Katalog —, eine Randeinfassung aus Steckbügeln und auf Wunsch **Durchstanzbewehrung** um einen Stützenpunkt (Bügelkörbe oder Dübelleisten; Reihen- und Achsabstände kommen aus der Norm, nicht aus einer Faustzahl). Die Wand bekommt zwei Lagen, S-Haken als Lagenverbinder, Randsteckbügel und Anschlussbewehrung am Fuß und am Kopf. Das Fundament bekommt Korb, Randbügel und einen Anschlusskranz, der als Winkelstab in der Sohle verankert ist. Stützwand und Widerlager führen die Wandvertikalen als Winkelstab in die Sohle; beim Widerlager kommt die Auflagerbank dazu. Der Tübbing wird **gekrümmt** bewehrt: Ringstäbe als Bogenstäbe, Längsstäbe entlang des Bogens. Die Stäbe werden nicht über ein Rechteck gelegt, sondern über die **tatsächliche Fläche** innerhalb der Betondeckung. Jeder Stab endet dort, wo das Bauteil endet; die Längen werden auf 5 cm aufgerundet und zu Positionen zusammengefasst.
Jede Öffnung in einer Platte oder Wand bekommt die übliche Auswechslung: **Randstäbe** in beiden Richtungen und beiden Lagen, die um die Verankerungslänge über die Öffnungsecke hinauslaufen, **Diagonalstäbe** in allen vier Ecken oben und unten und **Steckbügel** entlang der Laibungen. In der Wand kommen Sturz- und Brüstungsstäbe dazu. Die Regel „die durchtrennte Bewehrung wird zu 100 % ersetzt“ wird **nachgerechnet**: reichen die Randstäbe dafür nicht, steht das als Hinweis da, statt still durchzugehen. Anzahl, Durchmesser, Diagonallänge und Bügelabstand sind einstellbar — die Vorgaben sind Praxiswerte aus der Fachliteratur, keine Norm. **Öffnungen von Hand:** Die Analyse findet nur Löcher, die auch im Modell stecken. Ein Durchbruch aus der Planung lässt sich jetzt im Bauteil-Fenster als Rechteck oder Kreis eintragen — Lage und Maß in Bauteilkoordinaten — und die Vorlagen rechnen sofort damit.
Platte und Wand lassen sich statt mit Stäben mit **Lagermatten** bewehren — Q- und R-Matten (DE) oder AQ (AT) aus dem Katalog. Die Matten werden mit **Übergreifung** verlegt: der Längsstoß ist die Übergreifungslänge nach Norm, auf volle Maschen aufgerundet, der Querstoß kommt aus der Normtabelle. Jede zweite Reihe wird um eine halbe Matte versetzt, damit keine Vier-Matten-Punkte entstehen. Am Rand und an Öffnungen werden die Matten **zugeschnitten** — auf das Maschenraster, damit keine losen Stabenden übrig bleiben. Die Mattenliste zeigt Format, Zuschnitt, Stückzahl und Masse; darunter steht ein **Verschnittplan**: welcher Zuschnitt aus welcher Lagermatte kommt und wie viel Prozent übrig bleiben.
Die flächigen Vorlagen legen **Abstandhalter** mit: Stück je Quadratmeter nach DBV-Merkblatt, auf die Stabkreuzungen gesetzt — nicht ins Leere. Für die obere Lage kommen **Unterstützungskörbe** als Linien dazu, im Reihenabstand nach dem Durchmesser der getragenen Lage. Bei Expositionsklassen XD, XS oder XF wird **Faserbeton** gewählt statt Kunststoff. Im 3D sind sie vereinfacht dargestellt, in der Zubehörliste stehen sie mit Höhe und Stückzahl. **Muffen** stehen jetzt als eigener Datensatz an der Position, mit Länge und Außendurchmesser aus dem Katalog — ein Durchmesser außerhalb des Produktbereichs liefert bewusst nichts statt einer erfundenen Muffe.
Ein Stab, der länger ist als die Handelslänge, wird jetzt **vollständig** in Folgestäbe zerlegt: jedes Segment ist eine eigene Position, benachbarte Stäbe sind gegeneinander versetzt, damit die Stöße nicht in einer Linie liegen. Bisher entstand nur das erste Stück und der Rest war ein Hinweistext. Außerdem rechnen die Vorlagen auf der **tatsächlichen Querschnittsform** statt auf dem umschließenden Rechteck: ein T- oder L-Querschnitt wird in Teilflächen zerlegt und bekommt je Teil einen eigenen Bügel. Bei einer **Voute** folgt die Bügelhöhe dem Querschnitt, in Stufen von einem Zentimeter. Im Positionsbaum lassen sich die Lagen — unten, oben, Bügel, seitlich, Matten, Zubehör — einzeln ein- und ausblenden; der Filter wirkt auch im 3D.
21. September 2026
Die Bewehrung lässt sich jetzt als **IFC-Datei** ausgeben — im Menüband unter „Export → IFC“. Der Dialog fragt nur das, was wirklich zu entscheiden ist. **Was in der Datei steht:** je Position ein **Bewehrungstyp** mit Durchmesser, Querschnittsfläche, Schnittlänge, Stahlsorte, Oberfläche, Formcode und Schenkelmaßen — die Stabgeometrie liegt **einmal** darin (Achslinie mit echten Biegebögen, Radius = halber Durchmesser) und wird von allen Vorkommen wiederverwendet. Jedes Vorkommen ist ein **IfcReinforcingBar** an seiner Stelle. Matten kommen als **IfcReinforcingMesh** mit Format, Durchmessern und Abständen. Die Bewehrung eines Bauteils wird zu einem **Bewehrungskorb** zusammengefasst, Positionen zusätzlich als Gruppe. Stahlsorte hängt als Material am Typ, Mengen (Stück, Länge, Gewicht) an jedem Vorkommen und noch einmal am Korb. Positionsnummer, Schnittlänge und Rundung stammen aus **derselben Stahlliste**, die auf Papier geht — Liste, IFC und BVBS können nicht auseinanderlaufen. Die BVBS-Zeile der Position liegt im IFC-Datensatz gleich mit bei. **Wahlmöglichkeiten:** Schema **IFC 4.3** (Vorgabe) oder **IFC 4** für Empfänger im Hochbau; **ein Datensatz je Stab** (einzeln auswählbar) oder **einer je Verlegung** (deutlich kleinere Datei); Drähte einzeln oder Matte als vereinfachte Platte; ein tesselliertes Rohrnetz für Programme, die Sweeps nicht lesen. **Zum Wirtsbauteil:** Es liegt in einer anderen Datei. Eine Verknüpfung auf seine Kennung wäre ein Verweis ins Leere — solche Beziehungen erfindet der Export nicht. Stattdessen trägt der Bewehrungskorb die Kennung und den Namen des Bauteils in seinen Eigenschaften, und auf Wunsch wird das Bauteil als Hüllkörper mit seiner Original-Kennung beigelegt, damit der Empfänger die Zuordnung sieht. **Als Modell in den Viewer:** Derselbe Dialog kann die Bewehrung als Modell laden. Erst dadurch sehen **Kollisionsprüfung, Mengen und Schnitte** die Stäbe — die schnelle Darstellung im Bewehrungs-Modus ist dafür nicht gedacht. Das passiert nur auf Knopfdruck, weil jeder Durchlauf die Datei neu einliest. „An DataBuild“ übergibt dasselbe Modell an den Strukturbaum. Zwei Ausgaben derselben Bewehrung ergeben **dieselbe Datei**: die Kennungen der Objekte sind abgeleitet, nicht gewürfelt. Ein Empfänger erkennt damit dieselben Stäbe wieder.
20. September 2026
Der Reiter **Listen** im Bewehrungsmodul ist fertig. Sechs Ansichten stehen zur Wahl: **Stahlliste** — je Bauteil und Position: Stahlsorte, Durchmesser, Stückzahl, Einzellänge, Gesamtlänge, Biegeform mit Formcode, Schenkelmaße als Außenmaße, Biegerollendurchmesser, kg/m, Masse und eine Bemerkung (Stoß, Muffe, Haken, Wendel). Zwischensummen je Durchmesser und je Stahlsorte, Gesamtsumme unten. **Biegeliste** — dieselben Angaben mit einer **maßstäblichen Biegeskizze** je Position: Schenkel mit Maßzahlen in Zentimetern, Winkel, Biegerollendurchmesser und Hakenhinweis. **Matten**, **Zubehör** (Abstandhalter, Muffen), **Massen** (Kilogramm je Durchmesser je Bauteil, Betonvolumen und Bewehrungsgrad in kg/m³) und **Bestellung** (Zuordnung der Schnittlängen auf Handelslängen von 12, 14 oder 15 Metern mit Stangenzahl und Verschnittanteil). Ein Schalter zeigt nur das gerade gewählte Bauteil. Die Positionsnummern lassen sich **sperren** — dann behalten vergebene Nummern ihren Wert, weil die Biegerei vielleicht schon produziert hat — oder mit einem Klick neu vergeben. **Wichtig zur Abrechnung:** Ein Verschnittzuschlag wird auf Wunsch angezeigt, steht aber immer **getrennt** und nie in der Abrechnungsmasse. So verlangen es VOB/C DIN 18331 in Deutschland und ÖNORM B 2211 in Österreich: abgerechnet wird nach der Stahlliste, Verschnitt und Bindedraht zählen nicht mit. In der Bestellliste wirkt der Zuschlag sehr wohl. Der **Bewehrungsgrad** wird nur dort ausgewiesen, wo ein belastbares Betonvolumen vorliegt; stammt es aus der Hüllbox statt aus dem Bauteilnetz, sagt es die Spalte daneben. Ohne Volumen bleibt das Feld leer, statt eine Zahl zu zeigen, die wie eine Messung aussieht. Ausgeben lässt sich alles als **Excel-Arbeitsmappe** (ein Blatt je Liste, Zahlen bleiben rechenbare Zahlen) oder als **CSV** mit Semikolon und Umlauten, die Excel richtig liest. Im Berichtseditor steht die neue Datenquelle **Bewehrung** mit Projektsummen, Stahlliste, Massenauszug und wahlweise den Biegeskizzen zur Verfügung.
Die Bewehrung lässt sich als **BVBS-Datei (.abs)** ausgeben — das Format, das Biegemaschinen und Biegerei-EDV lesen. Der Knopf steht im Menüband unter „Export“ und im Listen-Reiter. Geschrieben wird je Position **eine Zeile** mit Stückzahl (nicht hundert gleiche Zeilen): ebene Formen als **BF2D** mit Schenkellängen und Winkeln, räumlich gebogene Formen wie Kröpfungen als **BF3D**, Wendeln als **BFWE**, Matten als **BFMA**. Kopfdaten sind Projektnummer, Plannummer, Planindex, Position, Länge, Stückzahl, Gewicht, Durchmesser, Stahlsorte und Biegerollendurchmesser; diese Angaben kommen aus den Listen-Einstellungen im Bewehrungs-Reiter. Die Datei ist reines ASCII mit Zeilenende CR/LF, wie es die Richtlinie verlangt: **Umlaute werden umgeschrieben** (ä→ae, ß→ss), ein „@“ in einem freien Text wird ersetzt, weil es sonst den Datensatz zerlegen würde. Jede Zeile trägt ihre Prüfsumme. **Offen gesagt:** Die BVBS-Richtlinie war im Volltext nicht verfügbar. Gesichert sind Satzarten, Trennzeichen, Zeilenende, die Kopf-Feldkennungen und das Prüfsummen-Prinzip. Nicht abschließend geprüft sind die Zusatzfelder der Version 3.1, die Feldkennungen von Wendel und Matte, das Vorzeichen der Biegewinkel und ob Ihr Empfänger Außen- oder Achsmaße erwartet. Voreingestellt ist deshalb **Version 2.0**. Prüfen Sie die erste Datei mit einem BVBS-Viewer, bevor Sie sie in die Fertigung geben.
Für **Balken, Stützen und Bohrpfähle** gibt es jetzt fertige Vorlagen. Bauteil wählen, rechts im Bewehrungs-Reiter die Vorlage aussuchen, Durchmesser, Abstände und Optionen einstellen, **Anwenden** — die Stäbe stehen im 3D. **Balken:** Längsstäbe unten und oben, seitliche Zwischenstäbe, Bügel mit getrennten Abständen für Auflagerbereich und Feld, wahlweise Montagestäbe und Aufbiegungen. Das **Bügelschloss wechselt von Bügel zu Bügel** die Ecke, wie es die Praxis verlangt. **Stütze:** rechteckig mit verdichteten Bügeln an Kopf und Fuß und S-Haken, sobald ein Längsstab zu weit frei steht; rund mit Längsstäben auf dem Kreis und wahlweise Wendel oder Einzelringen. Der Bügelabstand kann leer bleiben — dann kommt er aus der Norm. **Bohrpfahl:** Bewehrungskorb mit Längsstäben, Wendel, Ringversteifungen und Betonrollen als Abstandhalter; ist der Pfahl länger als die Transportlänge, meldet die Vorlage die nötige Kopplung. Jede Vorlage prüft mit: Mindest- und Höchstbewehrung, lichter Stababstand, bei Pfählen die Regeln nach EN 1536. Was nicht passt, steht als **Hinweis** unter dem Formular — erzeugt wird trotzdem, entschieden wird von Ihnen. Die Stäbe werden nicht gespeichert, sondern jederzeit neu erzeugt: eine Änderung an Durchmesser, Abstand, Betondeckung oder Normprofil wirkt sich sofort durchgängig aus. **Positionsnummern** vergibt das Modul fortlaufend; gleiche Form mit gleichem Durchmesser und gleicher Stahlsorte teilt sich eine Nummer. Links zeigt der **Positionsbaum** Bauteil → Verlegung → Position mit Stückzahl, Länge und Gewicht; ein Klick wählt dieselbe Verlegung, die auch im 3D hervorgehoben wird, das Augensymbol blendet sie aus. Im 3D sind die Stäbe **stahlgrau**; über das Menüband lassen sie sich nach Durchmesser einfärben oder als Linien zeichnen. Bei sehr vielen Stäben schaltet die Anzeige selbsttätig auf Linien um, damit die Ansicht flüssig bleibt. Ein Klick im 3D wählt die ganze Verlegung, ein Doppelklick den einzelnen Stab.
Das Modul kennt jetzt drei Regelwerke: **EN 1992-1-1 (Empfehlungswerte)**, **DIN EN 1992-1-1/NA mit DIN 488 (Deutschland)** und **ÖNORM B 1992-1-1 mit ÖNORM B 4707 (Österreich)**. Das Profil wird im Bewehrungs-Reiter unter „Norm“ gewählt und gilt für das ganze Projekt — Länder werden nie stillschweigend gemischt. Am gewählten Bauteil lassen sich die **Expositionsklassen je Bauteilseite** setzen (oben, unten, seitlich, Stirn). Daraus rechnet das Modul die **Betondeckung c_nom** und zeigt auf Wunsch die vollständige Herleitung: Verbundmaß, Dauerhaftigkeitsmaß, Zuschläge, Vorhaltemaß — jeder Schritt mit Formel und Quellenangabe. Im 3D folgt die Deckungskontur diesen Werten je Bauteilseite statt einem pauschalen Vorgabewert. Mitgeliefert sind außerdem die Stahlsorten (B500A/B, B550A/B mit Streckgrenze, Duktilität und Schweißeignung), die Durchmesserreihe mit Querschnitt und Gewicht je Meter, die Lagermatten für Deutschland und Österreich sowie Beispielkataloge für Muffen, Abstandhalter und Dübelleisten. Eigene Kataloge lassen sich als JSON-Datei laden; eine fehlerhafte Datei wird mit einer Liste der beanstandeten Stellen zurückgewiesen, nicht halb übernommen. **Offen gesagt:** Ein Teil der Zahlen ist noch nicht gegen den Normtext geprüft — besonders die österreichischen. Solche Werte sind mit „nicht verifiziert“ gekennzeichnet, der Anteil steht in der Kopfzeile des Normprofils, und „Bekannte Lücken“ listet auf, was gar nicht hinterlegt ist. Einzelne Werte können projektweise überschrieben und wieder zurückgesetzt werden. Jedes Ergebnis ist von einer Fachperson zu prüfen.
Wird ein Bauteil über **„Bewehren…“** übernommen, liest das Modul jetzt sofort seine Geometrie und leitet daraus die **Hülle** ab: Längsachse, umschließende Box, Form (stabförmig, flächig, massig, rund, freiform), die einzelnen Bauteilflächen mit ihrer Lage (oben, unten, seitlich, Stirn), fünf Querschnitte entlang der Achse samt Löchern sowie erkannte Öffnungen und Aussparungen. Im 3D erscheinen Achse, Boxkanten, Querschnittskontur und die Kontur der Betondeckung als ruhige Linien. Nichts davon wird stillschweigend geraten. Die linke Spalte des Bewehrungs-Reiters zeigt je Bauteil die erkannte Form, eine **Konfidenz** in Prozent und jede Unsicherheit als Warnung im Klartext — etwa wenn IFC-Klasse und erkannte Form nicht zusammenpassen oder ein Querschnitt sich nicht schließen lässt. Alles Tragende lässt sich von Hand korrigieren: Achse umdrehen oder tauschen, die Fläche „oben“ auswählen, die Station des führenden Querschnitts verschieben und die Betondeckung je Flächenlage in Millimetern setzen. Diese Korrekturen bleiben erhalten und werden bei jedem erneuten Analysieren wieder angewendet. Eine Einschränkung offen gesagt: Öffnungen erkennt das Modul aus der Geometrie (durchgehende Löcher im Querschnitt, Aussparungen in Flächen). Die IFC-Beziehung zwischen Bauteil und Öffnungskörper steht im geladenen Modell nicht zur Verfügung — statt sie zu erraten, weist das Modul in den Warnungen darauf hin.
Ein neuer Arbeitsbereich für die parametrische Stahlbeton-Bewehrung ist angelegt. Sichtbar sind die drei Reiter **Bewehrung**, **Pläne** und **Listen** in einer gemeinsamen Gruppe, ein eigenes Menüband (Bauteil · Erzeugen · Bearbeiten · Prüfen · Listen · Pläne · Export · Norm) und der Eintrag **„Bewehren…“** im Rechtsklick-Menü des 3D-Viewports. Übernommen wird damit bereits ein Bauteil als **Host** der Bewehrung — mit Modell, Objektkennung, IFC-Klasse und Namen; mehrere gewählte Bauteile auf einmal. Der Stand wird im Projekt gespeichert und in ein herausgelöstes Fenster übertragen; Rückgängig/Wiederholen arbeitet modulintern mit 100 Schritten. Die Werkzeuge zum Erzeugen, die Stahl- und Biegeliste, die Pläne und die Ausgaben (IFC 4.3, BVBS, DXF/DWG) sind im Menüband bereits an ihrem endgültigen Platz, aber noch nicht bedienbar — sie folgen in den nächsten Ausbaustufen. Das Modul ist lizenzpflichtig: ohne Freischaltung erscheinen weder Reiter noch Kontextmenü-Eintrag.
Eine Aussparung aus „Profil platzieren“ (Vorgang „Aussparung ausschneiden“) oder ein Abzugskörper schneidet jetzt ausschließlich die Bauteile, die an derselben „Geometrie-Ausgabe“-Node hängen. Bauteile an anderen Ausgaben im selben Workflow und Bauteile aus anderen Workflows bleiben unverändert, auch wenn sie an derselben Stelle liegen. Das gilt für die 3D-Vorschau und für die exportierte IFC-Datei: Die Öffnung (IfcOpeningElement) wird nur mit den Bauteilen ihrer Ausgabe verknüpft. Findet eine Aussparung an ihrer Ausgabe kein überlappendes Bauteil, sagt die Warnung das jetzt ausdrücklich.
16. September 2026
Die Prüfung (IDS und Regeln) liest die IFC-Datei nur noch einmal: Die gelesenen Modelldaten bleiben im Prüf-Worker liegen, solange das Modell geladen ist. Wer eine Regel nachschärft oder den Katalog ändert und erneut prüft, wartet nur noch auf die Auswertung — die Datei wird nicht erneut geöffnet. Mehrere Modelle werden gleichzeitig gelesen (ein Worker je Modell). Auch der erste Lauf ist schneller: Beim Lesen der Eigenschaften wurden bisher je PropertySet zusätzlich Autor, Organisation und Anwendung mitgeladen, die niemand braucht; die Auswertung fasste für jede Spezifikation jedes Bauteil an, auch wenn die Klasse gar nicht passte. Beides ist weg. Unter dem Gesamturteil steht jetzt, wie lange Lesen und Prüfen gedauert haben, ob Modelle aus dem Zwischenspeicher kamen und wie viele Worker parallel gelesen haben. „Zwischenspeicher leeren“ erzwingt ein Neulesen.
Im Prüf-Modus stehen die Ausführen-Knöpfe jetzt ganz oben: „Alles prüfen“ (IDS + Regeln in einem Lauf), „IDS prüfen“ und „Regeln prüfen“ getrennt. Dieselben Knöpfe gibt es im Menüband unter Prüfen → IDS bzw. Prüfen → Regeln. Neu ist der Schritt „3 · Regeln“: Dort werden die Regelsätze angehakt, die mitlaufen — bisher musste man dafür in den Regel-Arbeitsbereich wechseln. Ein Klick auf eine Ergebniszeile fliegt das Objekt an UND wählt es aus, sodass das Eigenschaften-Fenster es sofort zeigt. In der Befund-Karte blättern Pfeile zum vorigen/nächsten Befund. „Beheben“ funktioniert jetzt auch für Regelbefunde der Klasse A (Pflichtfeld, Wert aus Liste, Datentyp, Klassifikation, Material …) — sie landen wie IDS-Befunde als Vorschläge in DataBuild → Reparatur.
Der Speicherweg des GeoDoc-Moduls wurde vollständig nachgeprüft: Projektdatei, Datenbank im Projektordner, Fotos und Zweitfenster. Drei Lücken sind geschlossen: **Gelöschte Aufnahmen kamen zurück.** Wurden ALLE Aufnahmen gelöscht (und der Katalog stand auf Vorgabe), schrieb das Speichern nichts mehr in die GeoDoc-Datenbank — die alte Datei blieb im Ordner liegen. Beim nächsten Öffnen gewann sie gegen die Projektdatei, und die gelöschten Aufnahmen waren wieder da. Jetzt wird die veraltete Datenbank beim Speichern entfernt. **Veraltete Datenbank gewann.** Scheiterte das Schreiben der Datenbank (die Speicher-Meldung nannte „GeoDoc-Datenbank“), stand die Projektdatei auf dem neuen, die Datenbank auf dem alten Stand — und die alte gewann beim Öffnen. Jetzt gilt die Projektdatei, wenn die Datenbank älter ist; eine Meldung sagt es, das nächste Speichern erneuert die Datenbank. **Foto nach Rückgängig weg.** Wurde eine Vorlage ersetzt oder entfernt und dann Strg+Z gedrückt, kam die Einpassung zurück — ohne Bild, und beim nächsten Speichern fehlte das Foto endgültig. Die Bilddaten bleiben jetzt bis zum Projektwechsel erhalten. Außerdem wandert das Stationskürzel (TM, km, Sta.) jetzt ins abgedockte Fenster mit.
**Zeichenfläche:** Bisher zeichnete jede Mausbewegung die gesamte Aufnahme neu — alle Teilflächen, Trennflächen, Fähnchen und Unterlagen. Jetzt werden nur noch die Teile neu aufgebaut, die sich ändern (Fangpunkt, Gummiband, Cursor). Bei großen Aufnahmen mit Foto und Modellschnitt ist das spürbar. **Zeichnen im 3D:** Die Vorschau der Linie wurde bei jeder Bewegung komplett neu erzeugt; jetzt wird nur ihre Lage nachgeführt. **Erfassungsliste:** Die Prüfbefunde je Aufnahme werden nur noch für geänderte Aufnahmen neu gerechnet, nicht bei jeder Änderung für alle. **Stereonetz – Poldichte:** Steile Trennflächenscharen erscheinen am Rand des Netzes zweimal (Fallrichtung und Gegenrichtung). Die Dichte zählte nur eine Seite und war am Rand halb so hoch wie in der Mitte. Beide Seiten zählen jetzt; der Zählkreis ist auf 1 % der Halbkugel gesetzt (vorher 1 % der Vollkugel, also doppelt so groß) — die Konturen werden enger. **Laibung:** Eine umlaufende Modellkante (Ringfuge, Sohlkante) wurde als schräge Linie über die Abtastbreite gezeichnet; jetzt liegt sie bei fester Station. Im Tunnelband-Grundriss ragen Spuren bei Maulprofilen nicht mehr über den Kasten. **Nur-Lesen:** Auditor:innen sehen jetzt auch die Eigenschaftenleiste gesperrt. Fallrichtung 0°, Reihenfolge 0 und Anteil 0 % werden als „0“ angezeigt statt als leeres Feld. **PDF-Deckblatt:** Proben und Überbruchfläche stehen wie im HTML-Bericht auch auf dem PDF-Deckblatt.
Das GeoDoc-Modul wurde einmal vollständig durchgesehen — Rechenkern, Zeichenfläche, Tunnelband, Panels und alle Ausgaben. Was Sie davon merken: **Laibung – Flächenbilanz:** Eine schräg um die Laibung laufende Trennlinie ließ ein Stück der Fläche verschwinden (Summe zu klein, ein Teilbereich nicht einfärbbar). Eine Linie genau von Naht zu Naht ließ die ganze Fläche ohne Regionen zurück. Beides ist behoben. **Laibung – Stationen:** Wurde ein Abschlag fortgeschrieben, die Achse gewechselt oder die Naht verschoben, blieb die Zeichenebene der Laibung an den ALTEN Stationen. Sie wandert jetzt mit. **Tunnelband:** Höhenbezug „absolut“ und die feste Reichweite aus den Band-Einstellungen wirkten am Bildschirm nicht (nur im Bericht). Die Stationsteilung wurde über das ganze Band gezeichnet und lief in den Achsrand. Im DXF landeten alle Streifen auf dem Verschnitt-Layer, sobald beide Ebenen an waren. Die Bahn „Vortriebsleistung“ blieb im fallenden Vortrieb leer. Ziehen mit der Maus hinkte dem Zeiger nach. **Zahlenfelder:** Ein leer gelassenes Feld bedeutete bisher 0 — bei Jw/SRF wurde daraus ein Q-Wert von 0,00, bei „Höhe von/bis“ eine Grenze bei 0 m. Leer heißt jetzt „ohne Wert“. Das bloße Durch-Tabben eines Felds änderte den Stand von „neu“ auf „in Arbeit“, legte einen Undo-Schritt an und setzte bei Trennflächen die Herkunft auf „manuell“. Das passiert nur noch bei echter Änderung. **Zeichenfläche:** Knoten und Objekte lassen sich mit Finger und Stift ziehen; der Zug bricht nicht mehr ab, wenn der Zeiger die Fläche verlässt. Ein Klick mit einem Pixel Zittern erzeugt keinen Undo-Schritt mehr. Beim Versetzen greift der Zielklick keinen fremden Knoten mehr. **Kürzel:** Nach dem Löschen von „TB B“ hieß der nächste Teilbereich wieder „TB C“ — jetzt der erste freie Buchstabe. Mehrfach-Löschen ist ein Undo-Schritt. **Katalog:** Das Löschen eines Lithologie-Werts wurde stillschweigend zurückgenommen. Ein angepasster Katalog ohne Erfassungen ging beim Speichern verloren. **IFC-Export:** „TB 1“ der Laibung bekam die Werte von „TB 1“ der Ortsbrust; mehrteilige Teilbereiche trugen ihre Fläche mehrfach (Doppelzählung im Zielsystem). Der Knopf „IFC 4.3“ im Menüband tat beim ersten Klick nichts. **Ausgaben:** Güte im PDF in Prozent wie überall sonst; Deckblatt-Fläche über alle Zeichenebenen; ein Zahlenformat (Komma) in HTML, PDF und Berichtsvorlage. Eine defekte Station ließ die ganze Projektdatenbank nicht mehr schreiben. Katalog-Arbeitsmappen aus manchen Programmen wurden als „kein lesbares Blatt“ abgewiesen. Ein Foto einer Abschlagskopie verschwand nach dem Optimieren. **Rechte:** Auditor:innen sehen Erfassen-Knöpfe jetzt gesperrt statt nach jedem Klick eine Fehlermeldung.
15. September 2026
Zweiter Teil der Vereinheitlichung. Spürbar: **Dialoge:** Enter im letzten Feld löst in vielen Dialogen jetzt den Hauptknopf aus, und das erste Feld ist beim Öffnen sofort fokussiert — kein zusätzlicher Tab mehr. Die Befehlspalette und der Eigenschaften-Export nutzen denselben Dialograhmen wie alle anderen (Esc, Klick daneben, Fokus bleibt im Dialog). **Listen:** Im Modellbaum wählt **Strg+Klick** einzelne Bauteile dazu oder ab, **Umschalt+Klick** einen Bereich — wie in GIS-Layern und DataBuild. In der Berichtstruktur gilt dasselbe. Die gewählte Zeile hat in allen Listen und Tabellen dieselbe Auswahlfarbe. **Löschen fragt nach:** Papierkorb-Knöpfe in Manage, in den GeoDoc-Eigenschaften und bei 4D-Orten öffnen den regulären Bestätigungsdialog. Das „Nochmal klicken zum Löschen“ bei SmartViews ist weg. **Zahlenfelder:** Eingaben werden erst beim Verlassen des Felds übernommen. Vorher sprang der Wert beim Leeren auf 0 und die Eingabe war damit verloren. Zahlen stehen rechtsbündig. **Trenner:** Spaltenbreiten in InfraBuild, PDF, DataBuild und Bericht lassen sich per Tastatur verschieben (Pfeiltasten, Pos1/Ende), Doppelklick setzt zurück. **Umschalter:** Quer/Hoch, Wie-3D/Eigene Auswahl, UND/ODER, Schnittlage und ähnliche Zweier-Wahlen sehen überall gleich aus. **Menüs:** Toolbar- und Tabellen-Kontextmenüs schließen mit Esc und haben dieselbe Zeilenoptik wie alle anderen Menüs. **Barrierefreiheit:** Rund 200 Eingabefelder, die nur einen Platzhalter hatten, sind jetzt für Screenreader benannt.
11. September 2026
Die Oberfläche wurde einmal im Ganzen durchgesehen — nicht Modul für Modul, sondern auf Unterschiede zwischen den Modulen hin. Was Sie davon merken: **Knöpfe und Dialoge:** „Abbrechen“ sieht in jedem Dialog gleich aus (umrandet, links vom Hauptknopf). Knöpfe zum Leeren eines Suchfelds, zum Schließen und zum Entfernen haben überall dieselbe Form und einen Tooltip. Beschriftungen heißen einheitlich „Importieren“, „Exportieren“, „Zurücksetzen“, „Übernehmen“ statt mal englisch, mal deutsch. **Zahlen:** Alle Zahlen werden gleich formatiert (Punkt als Tausendertrenner, Komma als Dezimalzeichen). Vorher stand je nach Modul „1 234,5“ neben „1.234,5“. Prozentzahlen haben ein Leerzeichen vor dem %. Zahlenfelder sind rechtsbündig. **Anführungszeichen:** Rund 4.600 Stellen mit „falschem Schlusszeichen" sind auf die deutsche Form „…“ gebracht. **Farben und Formen:** Hover-Flächen, Zebrastreifen und Statusfarben kommen überall aus denselben Design-Tokens — damit stimmen sie jetzt auch im dunklen Modus, wo einige handgesetzte Farben bisher nicht mitgingen. Rundungen, Schatten und Schriftgrößen liegen auf der festen Skala; die Schriftgrößen-Einstellung wirkte bisher nur auf einen Teil der Texte, jetzt verhalten sich alle gleich. **Tabellen:** Die gewählte Zeile ist in allen Datentabellen mit derselben Auswahlfarbe markiert. Kopf- und Fußzeilen der Tabellen sind nicht mehr durchscheinend — das kostete beim Scrollen spürbar Leistung. **Hilfe:** Das Hilfefenster startet schneller; sein Änderungsprotokoll wird getrennt geladen.
10. September 2026
Die Anwendung wurde einmal quer durch alle Bereiche auf Fehler durchgesehen — unabhängig davon, was die Hilfe behauptet. Was dabei gefunden und behoben wurde, im Überblick: **Zweitfenster:** Wurde in einem herausgelösten Fenster etwas geändert, während im Hauptfenster gerade ein Modell **lud**, verschwand dieses Modell still — der Import lief ins Leere. Außerdem gingen dabei Angaben wie „nur Geometrie“ oder die Georeferenzierung verloren. Das Hauptfenster übernimmt jetzt nur die Änderungen, statt seine Modellliste zu ersetzen. **Terminplan (4D):** Verknüpfungen **Ende–Ende**, **Anfang–Ende** und **negativer Versatz** wirkten beim Ableiten der Termine wie Ende–Anfang. Das Markieren einzelner Bauteile als fertig änderte den **Fertigstellungsgrad** des Vorgangs nicht. Beim Löschen eines Sammelvorgangs tauchten dessen Enkel als eigene Wurzeln wieder auf. Im IFC-Export stand der Fertigstellungsgrad als 50 statt 0,5. **PDF-Anmerkungen:** Kommentare mit Klammern, Backslash oder Umlauten erzeugten eine ungültige PDF-Datei (Acrobat verwarf die Anmerkung). Das Änderungsdatum wird jetzt als echtes PDF-Datum geschrieben. **Schnitte:** Für im Projektbaum **ausgeblendete** Modelle wurden Schnittflächen und Korridor-Konturen weiter gezeichnet — sie schwebten frei im Raum. **Absteckung:** Die Hauptachse eines schräg liegenden Rohrs wurde um mehrere Grad falsch bestimmt (Rechenfehler im Achsenlöser). **Baugrund-Schnitt „senkrecht zur Tangente“:** Die Schichten standen spiegelverkehrt unter der Achse. **IFC-4.3-Achsexport:** Geraden schrieben leere statt „0“-Radien (Prüfdienste meldeten Schemafehler), alle Übergangsbögen außer Klothoiden hießen „Bloss“ (jetzt Sinus/Cosinus/Wiener Bogen), und bei einer Anfangsstation ungleich 0 lag die Gradiente hinter der Achse. **GIS→IFC Linienkörper:** Die Flächen zeigten nach innen — Volumen negativ, Löcher in Viewern mit Rückseiten-Ausblendung. **Parallel-Achsen:** In Bögen verrutschte die Gradiente, weil sie nach der Station der Ausgangsachse statt nach der Länge der Parallele lief. **Rendering:** Bei jedem Qualitätswechsel und jedem Studio-Render blieb Grafikspeicher liegen — die Ursache für „Grafik-Kontext ging verloren“ nach längerem Arbeiten. **OBJ-Import:** Die Texturbegrenzung griff praktisch nie, weil sie vor dem Laden der Bilder lief. **Tastenkürzel:** Kombinationen mit Strg oder Alt ließen sich speichern, konnten aber nie auslösen — sie werden jetzt abgewiesen. Umschalt-Kombinationen gelten für alle Kürzel; „Ausgewähltes ausblenden“ ist tatsächlich umbelegbar. **DashBI:** Der Klassen-Filter wirkte nicht auf Property-Verteilung, Histogramm, Mengen-Summe und Coverage. Achsen zeigten „1.5k“ neben „1.234,5“. **Projektstruktur „Sichtbar“:** Schrumpfte die Liste nach dem Scrollen, stürzte der Bereich ab. **Projekt:** Durch-Tabben der Projekteinstellungen setzte „ungespeichert“. Eigenschafts-Overrides entfernter Modelle wurden mit dem Projekt gespeichert. **Stichtag/Bautenstand:** „Heute“ kam aus der Weltzeit — nach Mitternacht stand bis 2 Uhr noch der Vortag. **Zahlen mit Einheit:** „3,5 Meter“ wurde nicht als Zahl erkannt (das „e“ blieb stehen). **Mengen aus IFC:** Gewicht wurde als Volumen, Teppichfläche als Länge geführt. **Benutzerverwaltung / Anmeldung:** Das Lizenzende gilt jetzt einschließlich des angezeigten Tages; ein Passwort-Reset durch den Admin und die eigene Passwortänderung beenden fremde Sitzungen; fehlerhafte Anfragen konnten den Anmeldedienst beenden; abgelaufene Einladungen zählten als offen.
Die GeoDoc-Aufnahme steht im 3D-Viewport lagerichtig da — anklicken ließen sich die Flächen aber nicht, und in Eigenschaften, SmartViews, Suche, SQL oder Mengen kamen sie nicht vor. **Warum:** Die Darstellung im Viewport ist eine **Zeichnung**. Sie zeigt, wo die Aufnahme liegt, besteht aber nicht aus Modellelementen — und genau darauf greifen die Auswertungen zu. **Auswertbar** wird die Aufnahme, sobald sie als **IFC-Vorschau** in den Projektbaum geladen ist. Das ging schon immer, war aber nur an einer Stelle zu finden: Schritt „Ausgeben“ → „Dateien“ → „IFC 4.3“ — beschriftet als Export. Wer im Viewport suchte, fand es nicht. **Jetzt** steht derselbe Knopf dort, wo es auffällt: im **Menüband bei „Im Modell“** und in der Leiste des **Viewer-Modus**. Ein Klick, und die Flächen sind reguläre Objekte — anklickbar, mit Eigenschaften aus dem Katalog, auffindbar über Suche und SmartViews, zählbar in Mengen. **Der Knopf sagt seinen Stand:** „IFC-Vorschau“ (noch keine da), „Vorschau erneuern“ (die Aufnahme wurde seit dem Erzeugen geändert) oder „Vorschau aktuell“. Wird die Vorschau im Projektbaum gelöscht, fällt er von selbst zurück. **Warum sie nicht von allein mitwächst:** Das Erzeugen kostet Zeit — bei 1000 Abschlägen rund 5 Sekunden für eine 40 MB große IFC-Struktur, und das Einlesen kommt dazu. Bei jeder Änderung neu zu rechnen würde das Arbeiten unmöglich machen. Deshalb bleibt es ein ausdrücklicher Klick, und der Knopf sagt stattdessen, ob die Vorschau noch passt.
Über dem Tunnelband tat das Mausrad zwei Dinge gleichzeitig: Es zoomte den Ausschnitt **und** rollte die ganze Seite — je nachdem, wie schnell man drehte, mal das eine, mal das andere, mal beides. Zielsicher arbeiten ließ sich damit nicht. **Ursache:** Der Zoom war richtig; unterdrückt wurde nur die normale Roll-Reaktion des Browsers nicht. Der Grund liegt in der Art, wie die Zeichnung das Rad abgehört hat — technisch: das Ereignis wurde „passiv“ entgegengenommen, und dabei ignoriert der Browser die Bitte, nicht zusätzlich zu rollen. **Jetzt** rollt die Seite nicht mehr mit, solange der Zeiger über der Zeichnung steht. Die Bedienung selbst ist unverändert: **Rad** zoomt um die Station unter dem Zeiger, **Umschalt+Rad** verschiebt, **Ziehen** verschiebt ebenfalls.
Beim Zeichnen einer **Ortsbrust** blickt man gegen die Vortriebsrichtung. Daran hängt, welche Seite des Querschnitts links liegt, wohin ein Fallzeichen zeigt und in welche Richtung eine Störung vorgreift — die Richtung stand aber nirgends; es gab sie nur als **Pfeil** im Stereonetz, und ein Pfeil sagt „etwa dorthin“. **Jetzt** steht über der Zeichenfläche: **Vortrieb 124.5° · SO · 2.1° fallend**. Also der Azimut in Grad (0° = Nord, im Uhrzeigersinn), die Himmelsrichtung dazu und die Längsneigung — mit dem Wort „fallend“ oder „steigend“ statt eines Vorzeichens, das zwei Lesarten hätte. Fehlt die Achse oder der Regelquerschnitt, steht dort **„Vortriebsrichtung unbekannt“**. Eine 0° wäre von „nach Norden“ nicht zu unterscheiden. Auf der **Laibung** erscheint die Angabe nicht: die Abwicklung hat keine Blickrichtung, auf die sich der Wert beziehen ließe. **Dabei behoben:** Die **Neigung** dieser Richtung war im ganzen Programm immer 0 — auch beim Vortriebspfeil im Stereonetz, der deshalb stets waagrecht lag. Ursache: gerechnet wurde mit der Achstangente, und die wird für eine senkrechte Zeichenebene bewusst waagrecht geliefert. Für die Zeichenebene ist das richtig, für die Richtung des Vortriebs nicht — ein Tunnel, der mit 3° fällt, fällt auch dann, wenn seine Ortsbrust senkrecht steht. Die Neigung kommt jetzt aus der Gradiente der Achse. **Sichtbare Folge:** Der Pfeil im Stereonetz zeigt die echte Neigung statt einer Horizontalen.
Die Beispiel-Achse war fest: drei Bögen in beide Drehrichtungen und eine gebrochene Gradiente. Das ist der bessere **Prüfstand** — aber der schlechtere **Anschauungsfall**: wer die Aufnahme selbst beurteilen will, hat gleichzeitig Bogen- und Gradienteneinflüsse im Bild. **Jetzt** bestimmst du im Editor der Beispieldaten: * **Achse im Grundriss** — Bögen (Vorgabe) oder **Gerade**, ohne jede Kurve, * **Richtung (Azimut)** in Grad, 0° = Nord im Uhrzeigersinn — mit der Himmelsrichtung daneben, * **Längsneigung** in Grad, positiv steigend, negativ fallend — mit dem Prozentwert daneben, weil im Tunnelbau in Prozent gerechnet wird. Ohne Angabe der Neigung bleibt es bei der **gebrochenen Gradiente** mit drei Neigungswechseln. **Der Editor sagt den Unterschied dazu:** Auf einer Geraden fallen Fehler bei Azimut, Nordpfeil und Streichlinie nicht auf, und eine durchgehende Neigung ließe einen falsch gerechneten Höhenverlauf durchgehen. Deshalb bleiben Bögen und gebrochene Gradiente die Vorgabe — die anschaulichere Variante ist eine bewusste Wahl, keine stille.
Im dunklen Erscheinungsbild waren die **Beschriftungen** des Tunnelbands praktisch nicht zu lesen: die Höhenachse, die Stationszahlen, der Vortriebspfeil und die ganze Fußzeile standen als dunkelgraue Schrift auf dunklem Grund. **Ursache:** Das Bild malte seinen hellen Grund nur unter den beiden Ansichten (Längsschnitt und Grundriss). Alles daneben lag auf dem Hintergrund der Anwendung — und der ist im dunklen Erscheinungsbild dunkel. Die Übersichtsbahn über der Zeichnung malte ihren Grund schon immer vollständig; deshalb sah sie richtig aus und das große Bild nicht. **Jetzt** ist das Tunnelband ein **Blatt**: Es bringt seinen eigenen Grund mit und sieht am Bildschirm, im Bericht, im PDF und im Download gleich aus — heller Grund, dunkle Tinte, wie ein Plan. Einen zweiten, dunklen Farbsatz nur für den Bildschirm gibt es bewusst nicht: dort wären Bild und Ausdruck zwei verschiedene Zeichnungen. **Zugleich stärker:** Beschriftungen, Hilfslinien, Teilstriche und der Nordpfeil sind kontrastreicher (die Fußzeile in 8,5 px von 5,6 auf 8,8 : 1). Die farbigen Lagen und die Verschnitt-Linien **decken voll** — jede Teildeckung verwaschte die Lithologiefarbe, und die ist die Legende. Die Verschnitt-Linie hat zusätzlich eine **feine Kontur**: viele Lithologiefarben sind helle Erdtöne, und ein 3 Pixel schmaler Ocker-Streifen war auf hellem Grund kaum und im Graudruck gar nicht zu finden. **Die Fußzeile bricht jetzt um**, statt rechts abzulaufen. Mit allen Ebenen eingeschaltet wurde sie am Blattrand mitten im Satz abgeschnitten — was sich wie eine andere Angabe las. **Auch die Vortriebsklassen-Bahn** unter dem Band war als Fläche fast nicht zu sehen; ihre Füllung ist deutlicher, ohne den Blick von der Aufnahme wegzuziehen.
Bisher galt die Schichtfolge einer Ortsbrustaufnahme im Tunnelband über die **ganze Abschlagslänge**: ein 3 m langer Abschlag zeigte 3 m lang dasselbe Farbband. Gemessen wurde aber nur **an der Ortsbrust**. **Jetzt** steht der Verschnitt als **dicke Linie genau auf der Bruststation** — je Lithologie eine eigene Linie in ihrer Farbe. Über die Meter zwischen zwei Aufnahmen behauptet das Band damit nichts mehr. Die **Strichstärke** stellst du im Schritt „Ausgeben“ → Reiter „Tunnelband“ → Karte „Aufbau“ ein. Die **Laibungsaufnahme** bleibt eine Strecke *entlang* der Station — dort wurde ja über die Länge beobachtet, nicht an einer Station. **Die Balkendarstellung ist nicht weg**, nur nicht mehr die Vorgabe: über der Zeichnung unter „Ebenen“ heißt sie **„Lithologie (Balken)“** und ist als *gerechnet* gekennzeichnet. Ebenso die **Treppenlinie** der Lithologiegrenze — ihre waagrechte Strecke ist genau die Aussage über die Abschlagslänge, die die neue Linie bewusst nicht macht. **Bestehende Projekte behalten ihr Bild:** Hattest du das Band-Layout schon einmal geändert oder gespeichert, bleibt es bei den Balken samt Treppenlinie. Ein Programm-Update ändert die Zeichnung eines laufenden Projekts nicht von selbst — umstellen kannst du jederzeit unter „Ebenen“. **Auch im Plan:** Im DXF liegt jede Lithologie als eigene Polylinie mit Breite auf einem eigenen Layer (`GEO-SCHNITT-VERSCHNITT-…`), sodass die Beobachtung getrennt von der Fortschreibung schaltbar ist. Im DWG-Format (R2018) trägt die Polylinie **keine** Breite — dort entscheidet der Layer über die Strichstärke.
Unter dem Band standen Maßstab, Lesart und Vorbehalte in **einer** langen Aufzählung. Wer die Zeichnung ohne Vorwissen las, konnte nicht erkennen, welcher Strich eine **Beobachtung** ist und welcher eine **Fortschreibung** davon. **Jetzt** stehen dort zwei benannte Zeilen: * **AUFNAHME:** der Verschnitt auf der Bruststation, die Laibungsaufnahme, die gezeichneten Signaturen. * **DARAUS GERECHNET:** der Balken über die Abschlagslänge, die Treppenlinie, die konstruierten Trennflächen-Spuren, die Fallzeichen. Die zweite Zeile steht in dunklerer Schrift — sie ist die Warnung, nicht die Nebenangabe. Ist nichts Gerechnetes eingeschaltet, steht das ausdrücklich da: **„Nichts Gerechnetes im Bild — nur die Aufnahme.“**
Die Höhe von Längsschnitt und Grundriss war eine **Bildhöhe in Pixeln**; wie stark der Schnitt dadurch überhöht ist, stand nur unten im Bild. **Jetzt** gibt es über der Zeichnung den Knopf **„Maßstabsgetreu“**: Höhe und Station stehen dann im gleichen Maßstab — 1 m Tunnelhöhe ist im Bild so lang wie 1 m Station. Die Höhe des Längsschnitts **ist** damit die Tunnelhöhe, die Höhe des Grundrisses die Breite des Profils **auf der Schnittebene**. Im Schritt „Ausgeben“ → „Tunnelband“ → „Aufbau“ wählst du zwischen **„Bildhöhe [px]“** (wie bisher) und **„Maßstab“**; dort lässt sich auch eine andere Überhöhung als 1 eingeben (z. B. 2,5-fach), und ein Knopf **1 : 1** stellt den maßstabsgetreuen Zustand her. **Wichtig zur Bedienung:** Die Wirkung hängt am **gezeigten Ausschnitt**. Bei einem 500-m-Fenster wird der maßstabsgetreue Schnitt sehr flach, bei einem 20-m-Fenster sehr hoch — das ist richtig so, denn nur dann stimmt der Maßstab. Deshalb steht der Knopf über der Zeichnung, wo du das Ergebnis siehst. Wird das Bild dabei unsinnig hoch, deckelt das Programm bei 2000 Pixeln und **sagt das in der Fußzeile** — der aufgeschriebene Maßstab wäre sonst nicht mehr der des Bildes. **Mitkorrigiert:** Der Grundriss nahm bisher die größte Profilbreite statt der Breite **an der eingestellten Schnitthöhe**. Bei einem Maulprofil auf +1,00 m ist das ein sichtbarer Unterschied; die Breite steht jetzt auch in der Fußzeile.
Eine gezeichnete Signatur, die die Bandebene schneidet, wird im Tunnelband als **X an der Bruststation** markiert — in der **Farbe ihrer Art** aus dem Katalog. Das gab es bisher nur für **Störungen**; eine gezeichnete Schichtung, Schieferung oder Kluft kam im Band gar nicht vor, obwohl sie erfasst war. Die Ebene über der Zeichnung heißt deshalb jetzt **„Signaturen (X)“** statt „Störung (X)“. Die Fußzeile nennt zusätzlich, **wie viele** Kreuze im gezeigten Ausschnitt stehen — wer das Band dadurch zu voll findet, schaltet die Ebene ab. **Ohne Art gibt es kein X.** Ohne Art hat die Signatur weder eine Farbe noch eine Aussage; ein Kreuz in einer Ersatzfarbe wäre eine Behauptung. **Die Bezeichnung der Signatur ist entfallen.** „Signatur 1“, „Signatur 2“ war eine fortlaufende Nummer ohne fachlichen Gehalt — die Aussage steckt in der **Art**, und die bestimmt Farbe, Strichart und eben das X. In den Eigenschaften steht jetzt nur noch die Art; wo früher die Bezeichnung stand, steht die Art. **Noch offen:** Signaturen auf der **Laibung** ergeben kein Kreuz — dort ist der Schnitt mit der Bandebene keine Punktlage.
Ob die aus einer Raumlage **konstruierten** Trennflächen-Spuren im Band stehen, war bisher eine Alles-oder-nichts-Entscheidung über die Ebene „Trennflächen-Spuren“. **Jetzt** trägt jede Trennfläche im Schritt „Gefüge“ direkt unter **Fallrichtung/Fallwinkel** das Kästchen **„Im Tunnelband zeigen“**. Abgewählt fällt sie aus **Spur, Fallzeichen und CAD** zugleich weg — nicht nur aus dem Bild, sondern auch aus der Zeichnung, die daraus entsteht. Erfasst bleibt sie in jedem Fall: die Scheibe im 3D-Modell und die IFC-Ausgabe sind **nicht** betroffen. Ein Schalter der Darstellung darf keine Aufnahme aus einer Lieferung nehmen. **Zur Bedienung:** Die Ebene „Trennflächen-Spuren“ ist als Vorgabe **aus**. Solange sie aus ist, sagt das Kästchen es dir dazu — sonst klickt man an einem Schalter ohne sichtbare Wirkung. Bestehende Trennflächen sind alle **angehakt**; es verschwindet nichts von selbst.
Die Beispieldaten legten immer denselben Stand an: 1000 Abschläge, gestreute Abschlagslängen, drei Lithologien, zwei bis drei Trennflächen. Keine dieser Zahlen war erreichbar. **Jetzt** öffnet sich ein **Editor**, in dem du bestimmst: * **Anzahl Abschläge** (mit Vorschau, wie viele Meter das ergibt), * **Abstand der Abschläge** — feste Länge oder gestreut, * **Lithologien je Abschlag** (1 bis 8), * **Trennflächen je Abschlag** (0 bis 12, gewürfelt oder fest). Eingeklappt darunter: Startstation, offenes Reststück zwischen den Vortrieben, Verteilung auf Haupt- und Gegenvortrieb und der **Seed** — derselbe Seed ergibt Zeichen für Zeichen dieselben Daten. **Die Gesteinsparameter sind jetzt gefüllt.** Bisher blieben Schichtflächenabstand, Trennflächenabstand, Veränderlichkeit mit Wasser sowie Trennflächenabstand und Füllung beim Gefüge leer — Kennwerte und Statistik zeigten dort „ohne Angabe“, was wie ein Programmfehler aussah. Gefüllt wird **aus dem Katalog des Projekts**, also auch, wenn du eigene Parameter angelegt hast. **Warum manche Vorgaben gewürfelt bleiben:** Die gestreute Abschlagslänge (1,1 … 3,0 m) ist der Fall, an dem eine Bandzeichnung mit fester Streifenbreite auffällt. Eine feste Länge sieht ruhiger aus, prüft aber weniger — der Editor sagt das an der Stelle dazu. **Die Grenzen haben Gründe** und stehen im Dialog: über acht Lithologien werden die Lagen dünner als das Raster, mit dem die Schichtfolge abgetastet wird — Lagen würden still verschwinden. **Weiterhin gilt:** Die Geologie ist erfunden. Nichts daraus darf in einen Bericht.
9. September 2026
Wer das **Material**- oder **Bibliothek**-Fenster mehrmals öffnete und schloss, bekam irgendwann im 3D-Viewer die Meldung **„Der Grafik-Kontext ging verloren (GPU-Reset oder Speichermangel)“**. **Ursache:** Die Vorschau-Kugel in diesen Fenstern ist eine eigene kleine 3D-Ansicht. Ein Browser erlaubt nur eine begrenzte Zahl solcher Ansichten gleichzeitig (meist 16) — und wenn es zu viele werden, wirft er die **älteste** weg. Die älteste ist der 3D-Viewer. Beim Schließen wurde die Vorschau außerdem nicht vollständig abgeräumt: ihre Beleuchtungsumgebung blieb im Grafikspeicher liegen, und die Ansicht selbst gab der Browser erst irgendwann später frei. Besonders zuverlässig trat das bei der Darstellungsqualität **„Studio“** auf: dort hält der 3D-Viewer ohnehin viel Grafikspeicher (hochaufgelöste Schatten, mehrere Vollbild-Puffer), sodass schon **eine** zusätzliche Ansicht zu viel war. **Jetzt** zeichnet die Vorschau-Kugel **im Fenster des 3D-Viewers mit** und braucht gar keine eigene Ansicht mehr — weder im Material- noch im Bibliotheks-Fenster, auch wenn beide gleichzeitig offen sind. Dieselbe fehlende Freigabe war auch in den Vorschauen von **GeoDoc**, **Verkehrszeichen** und **Mastkörper** — dort ebenfalls behoben. Geht die Anzeige doch einmal verloren, stellt sie sich weiterhin von selbst wieder her; es geht nichts verloren.
Die Bibliothek soll wirken, sobald ein Modell geladen ist — dafür muss der Material-Katalog über **alle** Bauteile bestimmt werden. Dieser Lauf war zu langsam: bei 150 000 Bauteilen mit je 30 Eigenschaften brauchte er **7,3 Sekunden**, weil die Suche nach Materialangaben in Eigenschaftssets die Eigenschaften für **jeden** der rund 20 gesuchten Namen erneut durchging. **Jetzt** wird jede Eigenschaft **einmal** angesehen: **0,6 Sekunden** — und nur **0,13 Sekunden**, wenn die Bauteile ein echtes IFC-Material tragen. Am Ergebnis ändert sich nichts: welcher Eigenschaftsname Vorrang hat, entscheidet weiterhin dieselbe Rangfolge. Der Lauf liegt ohnehin **im Leerlauf** nach dem Laden, nie im Ladevorgang selbst, und wird ab 200 000 Bauteilen gar nicht mehr von allein gestartet — dann bleibt es beim Öffnen des Material-Fensters.
Nach dem Laden eines GIS-Layers (Webkarte, Orthophoto, Shapefile, DXF, Geodienst, Excel-Punkte, Web-Höhenmodell) stand die 3D-Ansicht im Leeren — man musste erst von Hand suchen oder „Einpassen“ drücken, um überhaupt etwas zu sehen. **Ursache, zwei Teile:** Beim Ziehen von Dateien ins Fenster wurde „Alles einpassen“ ausgelöst — das richtet sich aber nach den **Bauteilen des IFC-Modells** und kennt GIS-Layer gar nicht. Bei geladenem Modell blieb der Blick also am Modell, während der Layer irgendwo in der Landschaft lag (GIS-Daten stehen in realen Landeskoordinaten, oft viele Kilometer vom Modell entfernt). Beim Laden über die Dialoge wurde dagegen „Auf alle Inhalte einpassen“ ausgelöst — nur eben einen Wimpernschlag zu früh: Die Ausdehnung des neuen Layers war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt, also passte die Ansicht auf den **alten** Stand ein oder bewegte sich gar nicht. **Jetzt** zoomt die Ansicht nach jedem Laden **auf die neu geladenen Layer** — auf sie allein, nicht auf „alles“. Der Layer liegt damit sofort im Bild, unabhängig davon, ob und wo ein Modell geladen ist. **Neu obendrein:** In der Layerliste (Seitenleiste, Tab „GIS“) gibt es im **Rechtsklick** auf eine Layerzeile den Eintrag **„Auf Layer zoomen“**. Mehrere ausgewählte Layer (Strg-/Umschalt-Klick) werden gemeinsam eingepasst („Auf 3 Layer zoomen“). Auch ein ausgeblendeter Layer wird angefahren — der Zoom ist eine ausdrückliche Anweisung. Bei einem Layer, dessen Quelldatei fehlt, ist der Eintrag ausgegraut: dort gibt es keine Ausdehnung, auf die man zoomen könnte. **Auf der richtigen Höhe:** Die Ansicht fährt den Layer dort an, wo er wirklich liegt — bei einem Orthophoto oder einer Webkarte auf der eingestellten **Höhenlage**, bei „auf Gelände legen“ am Gelände, bei Daten mit eigenen Höhen (CityGML, DGM, 3D-DXF) auf deren Höhenband. Die in der Datei hinterlegten Höhen allein genügen dafür nicht: Ein Shapefile bringt oft gar keine mit, und ein Orthophoto trägt immer 0 — gezeichnet wird es aber auf der Höhe, die im GIS-Tab eingestellt ist. **Ehrlich dazugesagt:** Trägt ein Layer ein falsches Quell-Koordinatensystem, zoomt die Ansicht dorthin, wo der Layer laut dieser Angabe liegt — also möglicherweise weit neben das Modell. Das ist dann keine Fehlfunktion des Zooms, sondern der sichtbare Hinweis auf ein falsches CRS (Projekt-CRS und Quell-CRS im GIS-Tab prüfen; ein abweichendes CRS zeigt die Liste mit einem Warndreieck).
Die Anmeldeseite der Server-Fassung ist neu aufgebaut: **links** das Anmeldeformular auf einer ruhigen, hellen Spalte, **rechts** vier Kacheln, die je eine Funktion vorstellen — Kurzname, eine Zeile Schlagzeile, ein Satz Erklärung und darunter ein **Bildausschnitt aus der laufenden App** (3D-Ansicht, Trasse und Gelände, SQL-Abfrage, Mengen, Prüfung, GeoDoc-Tunnelband). Gezeigt werden vier von sechs Funktionen; die Auswahl wandert **täglich** weiter, innerhalb eines Tages bleibt sie gleich. **Was weg ist und warum:** die Tunnelbohrmaschine, die sich über dem Passwortfeld durchs Gestein bohrte, und die blasse Zeichnung aus Bodenschichten im Hintergrund. Eine Animation, die dauerhaft läuft, ohne dass man etwas getan hat, zieht den Blick genau von dem Feld weg, in das man tippen will — und eine Anmeldung ist der Moment, in dem eine Anwendung ruhig und verlässlich wirken soll. Die Maschine bleibt dort, wo sie etwas anzeigt: als Ladeanzeige in der App. Ebenfalls entfallen sind die Kästen „Was ist neu“ und „Tipps & Tricks“: Änderungen stehen in der App unter **Hilfe › Änderungen** und sind dort vollständig, und vor der Anmeldung funktioniert kein einziges Tastenkürzel. **Kleinere Verbesserungen im Formular:** Das Passwortfeld hat ein Auge zum Sichtbarmachen. Eine Fehlermeldung wird jetzt auch von Screenreadern angesagt und steht im Fenstertitel. Unter dem Knopf steht, wie lange die Anmeldung gültig bleibt und dass ein vergessenes Passwort über die Projekt-Administration zurückgesetzt wird. Die Seite spricht Sie mit **„Sie“** an — wie die App und die Internetseite; vorher duzte allein der Login. **Das Logo ist dabei:** Neben dem Namen steht jetzt das infraCore-Logo — dasselbe, das die App oben links zeigt, auf der Anmeldeseite nur etwas größer. Es erscheint auch als Symbol im Browser-Tab. **Unverändert:** Am Anmeldevorgang selbst ändert sich nichts, und es wird weiterhin **nichts von fremden Servern geladen und nichts mitgeschrieben** — die Bilder und die Schrift kommen von derselben Adresse wie die Anwendung. Die Seite passt ohne Scrollen auf einen Bildschirm; ist das Fenster zu flach oder zu schmal, verschwinden zuerst die Kacheln und nie das Formular. Auf dem Telefon zeigt die Seite nur das Formular.
Im Fenster **„OGC-Dienst verbinden“** war das Feld mit den Ebenen des Dienstes **zwei Zeilen hoch**. Bei den Wiener Geodaten mit über 400 Ebenen war das Suchen darin eine Zumutung — man scrollte in einem Guckloch. **Das Fenster ist neu aufgebaut: drei Schritte, zwei Spalten.** Links **1 · Dienst** (die Länder-Liste und die eigene Adresse), rechts groß **2 · Ebene wählen** und darunter **3 · Gebiet & Umfang**. Das Fenster ist deutlich breiter, jede Spalte scrollt für sich — statt zwei Zeilen sehen Sie jetzt neun bis zehn Ebenen auf einmal, und die Liste bleibt beim Blättern in den Einstellungen stehen, wo sie ist. **Beim Wählen hilft die Liste jetzt mit:** - Die Suche findet Ebenen auch über ihre **Beschreibung**, und der Zähler sagt „20 von 400“. - **Pfeiltasten ↑/↓** gehen durch die Ebenen, **Enter** (oder Doppelklick) lädt — ohne Maus. - Ein grünes **EPSG-Kennzeichen** an der Zeile heißt: Dieser Dienst liefert Ihr Projekt-Koordinatensystem **direkt**. Diese Ebenen werden ohne Umrechnen geladen — schärfer und schneller. - Die ausgewählte Zeile ist wieder klar zu erkennen (auch im dunklen Erscheinungsbild), und ihre Beschreibung wird eingeblendet. **Neu: der Knopf „Prüfen“.** Er ruft jeden angezeigten Dienst der Länder-Liste einmal ab und schreibt an die Zeile, ob er antwortet: **grün** mit der Zahl seiner Ebenen, **rot** mit dem Grund (Server offline, keine Browser-Zugriffe erlaubt, Zeitüberschreitung). Oben steht die Bilanz („38 erreichbar · 5 nicht“), und ein Filter blendet die Ausfälle aus. Das Ergebnis bleibt gespeichert, bis Sie erneut prüfen (nach 90 Tagen wird es verworfen — ein alter Haken sagt nichts über heute). Die Prüfung läuft absichtlich gedrosselt und lässt sich jederzeit stoppen. **Warum dieser Knopf und keine geprüfte Liste:** Ob ein Behörden-Dienst benutzbar ist, entscheidet sich in **Ihrem** Browser — läuft der Server gerade, erlaubt er Browser-Zugriffe (CORS), antwortet er in einer Fassung, die wir lesen können. Das ist von außen nicht vorhersagbar, deshalb fragt die App nach, statt es zu behaupten. **Und die Liste selbst ist gewachsen: von 43 auf 73 amtliche Dienste.** Ergänzt wurde vor allem das, was in der Planung am häufigsten fehlt: **Luftbilder (Orthofotos) für praktisch jedes Bundesland** — Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen sowie Burgenland, Tirol, Vorarlberg und die Stadt Salzburg. Dazu Geländeinformation (Steiermark, 1 m), BEV-Flurstücke und Landschaftsmodell, ein Kärntner Kartendienst, niederösterreichische Downloaddienste und für Wien ein Kachelsatz **direkt in EPSG:31256** — für Wiener Projekte also ohne Umrechnen. Einträge, die wir nicht in einer amtlichen Quelle wörtlich belegen konnten, sagen das jetzt **in der Zeile** („in aktuellen Quellen nicht mehr belegt“) statt still zu enttäuschen.
Die Materialerkennung sagte bisher „Beton“ — nicht, ob **Sichtbeton, Waschbeton oder Asphaltbeton**. Genau daran hängt aber die Farbe, und so sahen im Renderbild alle Betonteile gleich aus. **Neu** ist unter **Ansicht › Darstellung › Bibliothek** ein schwebendes Fenster mit **100 mitgelieferten Baustoffen** in 13 Kategorien (Beton, Stahl, Mauerwerk, Holz, Glas, Abdichtung/Dämmung, Erdbau, Straße, Bahn, Fassade, Ausbau, Kunststoff, Sonstiges). Jeder bringt Farbe, Glanz, Metallizität und — wo es passt — eine **Oberflächenstruktur** mit: Betonschalung, Ziegelverband, Holzmaserung, Kies, Asphaltkorn, Rost und mehr. **Zugeordnet wird automatisch über die Bezeichnung im Modell.** „Ortbetonwand“ findet Ortbeton, „Baustahl S355J2+N“ findet S355, „Bettung aus Gleisschotter“ findet Gleisschotter — und `Sandwichpaneel` ist **kein** Sand: es wird wortweise verglichen, nicht nach Zeichenketten. Was nicht sicher passt, bleibt bei der bisherigen Werkstoff-Vorgabe; falsch eingefärbt wird nichts. Jeder Baustoff lässt sich ändern (Farbe, Struktur, Kachelgröße in Metern, Erkennungsbegriffe), duplizieren, ausblenden und einzeln wieder auf den mitgelieferten Stand zurücksetzen. Eigene Baustoffe lassen sich anlegen. **Austauschen im Büro:** über die Knöpfe im Fensterkopf lässt sich die Bibliothek als **`.icmatlib`-Datei** speichern und wieder einlesen — wahlweise **Ersetzen** (die Datei ist die Bibliothek) oder **Ergänzen** (die Datei übersteuert nur, was sie enthält). Beim Einlesen wird jeder Eintrag geprüft; was unbrauchbar ist, wird übersprungen **und genannt**, statt still zu verschwinden. Die Bibliothek gilt **büroweit für alle Projekte**, nicht je Projekt. Gespeichert wird nur, was Sie **geändert** haben — dadurch kommen spätere Verbesserungen an den mitgelieferten Baustoffen bei Ihnen an, statt unter einer eingefrorenen Kopie zu verschwinden. **Abschaltbar:** Das Häkchen „Automatisch auf erkannte Materialien anwenden“ nimmt die Automatik zurück; dann gilt wieder allein, was Sie im Material-Fenster selbst eingestellt haben. Was Sie dort einstellen, sticht die Bibliothek ohnehin immer. **Ehrlich dazugesagt:** Die Strukturen sind **in der App gerechnet**, keine Fotos. Sie geben Maßstab und Griffigkeit, ersetzen aber keine fotorealistische Textur. Bei zusammengefasster Geometrie (große Modelle) überträgt der Viewer live weiterhin nur die Farbe — vollständig sichtbar wird der Baustoff im Renderbild.
Ein DXF-Lageplan trägt seine Flächen meist als **Schraffur** (HATCH): Beton, Erde, Kies, Asphalt, Bestand. Bisher wurden diese Flächen beim Import übersprungen — im Plan fehlte genau die Information, die den Plan lesbar macht. **Jetzt** werden sie gelesen und gefüllt — im 2D-Lageplan und im 3D-Viewer. **Auch mit Löchern:** liegt eine Fläche in einer anderen, wird sie ausgespart; liegt in dem Loch wieder eine Fläche, wird die wieder gefüllt. Die Zuordnung entscheidet die **Verschachtelung**, nicht die Angaben in der Datei — die setzen verschiedene CAD-Programme unterschiedlich. Eine Schraffur, die in einem **Block** steckt, wird mit dem Block platziert (gedreht, skaliert, vervielfacht). Schraffuren füllen **immer** — sie hängen bewusst NICHT am Stil-Schalter „Flächen füllen“: der würde sonst auch jede geschlossene Polylinie der Zeichnung füllen. Wer eine Schraffur nicht sehen will, schaltet ihren **DXF-Layer** unsichtbar (Layerliste links). Eine eigene Umrisslinie zeichnen sie nicht: im CAD liegt die Begrenzung als eigene Linie darüber — sonst stünde jeder Rand doppelt im Plan. **Ehrlich dazugesagt:** Das **Muster** selbst (die Schrägstriche von „Beton“, die Punkte von „Sand“) wird nicht gezeichnet — die Fläche erscheint als **Farbton** in der Farbe der Schraffur. Deshalb ist sie halbtransparent und nicht deckend: als volle Fläche würde sie verbergen, was darunter liegt.
8. September 2026
Die Schnellmatrix „Modelle A × B“ prüft Modell gegen Modell. Wer Kollisionen **innerhalb einer einzigen Datei** suchen wollte (Bauteil gegen Bauteil desselben Modells), kreuzte naheliegenderweise dasselbe Modell in A **und** B an — und bekam **keine einzige Prüfung**, nur die Meldung „Keine gültige Modell-Paarung“. Denn A × B baut bewusst nur Kreuz-Prüfungen; die Diagonale (Modell gegen sich selbst) fehlte. **Jetzt** gibt es im Dialog das Häkchen **„Auch innerhalb eines Modells prüfen (Diagonale)“**. Es legt für jedes Modell, das auf beiden Seiten steht, eine Prüfung mit Vergleich **„A ↔ A“** an — Bauteil gegen Bauteil derselben Datei. Die Prüfung erscheint als Diagonalzelle der Matrix und lässt sich dort wie jede andere an- und abschalten. Ein einzelnes Modell in A und B reicht damit aus; der Fuß des Dialogs zählt mit („2× innerhalb“). **Die beiden anderen Wege zum selben Ziel** (unverändert, jetzt in der Hilfe beschrieben): „+“ in der Prüfungsliste, Vergleich auf **„A ↔ A“** stellen und „Gleiches Modell“ angehakt lassen — oder eine Matrix nach IFC-Disziplinen mit nur diesem einen Modell im Modell-Bereich, dann wird Disziplin gegen Disziplin innerhalb der Datei geprüft. **Ehrlich dazugesagt:** Ein Modell gegen sich selbst zu prüfen ist die rechenintensivste Variante — jedes Bauteil kommt gegen jedes andere in Frage. Bei großen Modellen dauert der Lauf entsprechend länger; enge Gruppen (IFC-Klassen, SmartView) oder eine Mindest-Überlagerung in den Einstellungen halten die Trefferliste brauchbar.
Beim Laden eines WFS-Layers (aufgefallen an **data.wien.gv.at**, betrifft aber viele amtliche Dienste) kam „Dienst nicht erreichbar … Server offline, URL falsch oder CORS“ — obwohl die Ebenenliste desselben Dienstes vorher problemlos erschien. **Ursache:** Ein OGC-Dienst nennt in seiner eigenen Beschreibung (GetCapabilities), an welche Adresse die Daten-Abfragen gehen sollen. Viele Dienste tragen dort noch eine unverschlüsselte **http://**-Adresse ein, obwohl sie längst über **https://** erreichbar sind. Die App hat diese Adresse übernommen — und ein http-Abruf aus einer https-Seite wird vom Browser blockiert, bevor der Server ihn überhaupt sieht. Die Fehlermeldung nannte deshalb Gründe, die alle nicht zutrafen. **Jetzt** zieht die App solche Adressen auf **https** nach, wenn der Dienst selbst über https angesprochen wurde (gleicher Host) oder die Anwendung im Browser über https läuft. Das gilt für WMS-Karten, WMTS-Kacheln und WFS-Abfragen — auch für Dienst-Layer, die beim Öffnen eines Projekts neu geladen werden. Relative Adressen aus der Dienstbeschreibung werden gegen die Dienst-URL aufgelöst. Und wenn ein Abruf doch unverschlüsselt bleibt, sagt die Meldung das jetzt beim Namen (Mixed Content) statt „Server offline“ zu vermuten. **Ehrlich dazugesagt:** Ein Dienst, der wirklich keine Browser-Zugriffe erlaubt (fehlende CORS-Header) oder offline ist, bleibt unerreichbar — das kann die App nicht umgehen.
Die App liest DXF an **vier** Stellen: als GIS-Lageplan, als Profil (Regelquerschnitt), als Plankopf-Vorlage und als 3D-Körper. Bisher hatte jede Stelle ihren eigenen Leser — mit eigenen Stärken und eigenen Lücken. **Jetzt liegt darunter EIN Leser.** Was einer konnte, können jetzt alle: • **Binäres DXF** wird überall gelesen (vorher nur beim 3D-Import). • **Plankopf-Vorlagen mit Blöcken funktionieren.** Vorher meldete der Import „Blöcke bitte im CAD auflösen“ — ein Plankopf ist aber fast immer ein Block. Neu gelesen werden dort auch Ellipsen und Splines. • **Ein Bogen-Fehler im Plankopf ist behoben:** Kreisbögen (ARC) in einer DXF-Plankopf-Vorlage lagen an der falschen Stelle, weil die Winkel doppelt umgerechnet wurden. • Der **GIS-Lageplan** liest jetzt zusätzlich MESH-Netze, Polygonnetz-Polylinien und TRACE-Flächen. • Eine **abgeschnittene Datei** wird beim Profil-Import gemeldet, statt sie abzulehnen — der lesbare Teil kommt an. **Schneller obendrein:** Das Einlesen eines 30-MB-Lageplans dauert jetzt rund **0,8 statt 1,7 Sekunden**. Grund: ein 30-MB-DXF besteht aus etwa 5 Millionen Zeilen, und die Hälfte davon sind reine Zahlencodes. Die wurden vorher alle als Text angelegt, nur um eine kleine Zahl daraus zu lesen. Der neue Leser liest sie direkt. **Ehrlich dazugesagt:** Schraffuren (HATCH) werden im Lageplan weiterhin nicht als Fläche dargestellt — beim Profil-Import werden ihre Ränder ausgewertet, dem Lageplan fehlt dafür die Flächen-Darstellung.
Im BIMcollab-Dialog stand bei manchen Spaces die Warnung „Dieser Space meldet, dass er die Anmeldung mit Passwort **nicht** unterstützt“ — und die Anmeldung schlug fehl, obwohl das Protokoll direkt darüber genau diesen Weg auflistete. **Ursache:** „Mit Passwort anmelden“ ist nicht ein Verfahren, sondern zwei. Der Viewer kannte nur das ältere (**HTTP Basic**, bei dem das Passwort bei jeder Anfrage mitgeht). BIMcollab-Spaces lehnen das ab und nehmen Konto und Passwort stattdessen **einmal** an ihrer Anmeldestelle an und geben dafür ein zeitlich begrenztes Zugangstoken heraus. Der Viewer prüfte nur auf das alte Verfahren — und hielt den Space deshalb für passwortfeindlich. **Jetzt** entscheidet der Viewer am Antwortblatt des Spaces selbst, welcher der beiden Wege gilt, und nimmt ihn. Das Protokoll nennt den gewählten Weg. Die alte Warnung erscheint nur noch, wenn der Space wirklich **keinen** Passwort-Weg anbietet — dann bleibt die Client-Id. Nebenbei: Der neue Weg ist auch der sicherere — das Passwort geht genau einmal über die Leitung, gespeichert wird nur das ablaufende Token. Und Fehlschläge sagen jetzt, **woran** es lag: fehlende Client-Id, falsches Passwort oder ein Space, der diesen Weg gar nicht kennt. **Ehrlich dazugesagt:** Bei aktiver Zwei-Faktor-Anmeldung oder Single-Sign-on funktioniert kein Passwort-Weg — dort führt weiterhin nur die bei BIMcollab registrierte **Client-Id** zum Ziel. Manche Spaces verlangen eine Client-Id auch für die Passwort-Anmeldung; dann sagt die Meldung das und die Client-Id wird mitgesendet, sobald sie eingetragen ist.
Eine Eigenschaft liegt im Modell als **IfcText** in der Datei, die IDS fordert **IfcLabel**. Inhaltlich stimmt alles — nur der Datentyp ist falsch. Diesen Befund konnte die Reparatur bisher **nicht beheben**: Die IDS fordert in solchen Fällen nur, DASS die Eigenschaft vorhanden ist, deshalb blieb das Wertfeld leer — und ein leeres Feld heißt „wird nicht geschrieben“. Einen Wert von Hand eintragen half nicht, denn dieser eine Wert hätte die eigenen Werte **aller** betroffenen Elemente gleich überschrieben. **Jetzt** hat jeder Eigenschafts-Vorschlag mit Datentyp-Vorgabe den Schalter **„Nur Datentyp berichtigen“**. Er schreibt ausschließlich den Datentyp; der vorhandene Wert bleibt je Element unangetastet — 400 Elemente behalten ihre 400 verschiedenen Werte. Das Wertfeld ist dabei gesperrt, und der Vorschlag ist **ohne Wert anwendbar**. Bei einem Datentyp-Befund ist der Schalter schon gesetzt; bei „Eigenschaft fehlt“ oder „Wert leer“ wird er angeboten, weil derselbe falsche Datentyp auch dahinterstecken kann. **Angelegt wird nichts:** Fehlt die Eigenschaft an einem Element wirklich, gibt es keinen Wert, der erhalten bleiben könnte — diese Elemente werden gezählt und als übersprungen gemeldet, und der Vorschlag bleibt in der Liste stehen. **Wichtig war der zweite Teil:** Beim Export wurde eine Eigenschaft nur dann neu geschrieben, wenn sich ihr **Wert** geändert hatte. Ein reiner Datentyp-Wechsel galt als „unverändert“ und wäre nie in der IFC-Datei angekommen. Der Export vergleicht jetzt auch den Datentyp — aber nur, wenn die Datei selbst einen nennt, damit aus einer Ableitung kein stiller Typwechsel wird. Außerdem nennt jede Vorschlags-Karte unter **„Am Objekt vorhanden:“**, welche Eigenschaften das Objekt in den zutreffenden Eigenschaftssets tatsächlich trägt. Steht der gesuchte Name dort nicht, ist es ein Namensdreher oder das Nachbar-Set — ohne diese Zeile sah beides gleich aus.
Der 3D-DXF-Import brach bei manchen Dateien mit der Meldung „Unexpected end of input: EOF group not read before end of file“ ab. **Zwei Ursachen, beide behoben.** **1. Binäres DXF.** Ein DXF kann als Text ODER **binär** geschrieben sein — mehrere Programme (alles auf ODA-Basis, etwa BricsCAD und viele Fachaufsätze) schreiben binär, ohne das im Dateinamen zu zeigen. Der Import versuchte, so eine Datei als Text zu lesen, fand nie die Endmarke und brach am Dateiende ab. **Jetzt** wird das Format erkannt und beide Formen werden gelesen. Nebenbei robuster: eine **abgeschnittene** Datei wird gemeldet, die enthaltene Geometrie aber trotzdem übernommen; einzelne Störzeilen werfen den Import nicht mehr aus dem Tritt; wer versehentlich eine **DWG** auswählt, bekommt das gesagt statt einer Parser-Meldung. **2. Volumenkörper statt Flächen.** Ein 3D-Bauteil aus CAD (Schacht, Fundament, Rohr) liegt fast immer als **Volumenkörper (3DSOLID)** in der Datei, nicht als Flächennetz. Der Import konnte nur Flächen — er hätte also auch ohne Absturz „nichts gefunden“ gemeldet. **Jetzt** werden 3DSOLID-Körper in ein Dreiecksnetz umgerechnet: ebene Flächen exakt, Zylinder, Kegel und Kreisbögen feinmaschig angenähert. Außerdem neu gelesen: **MESH**-Netze (wurden vorher stillschweigend übergangen) und **Polygonnetz-Polylinien**. Die **Zeichnungseinheit** kommt aus der Datei (`$INSUNITS`) — Millimeter-Zeichnungen kommen nicht mehr tausendfach zu groß an. Findet der Import nichts, sagt die Meldung jetzt, **was** in der Datei steht („12× LINE, 3× CIRCLE“) und was zu tun ist. **Ehrlich dazugesagt:** Legt das CAD die Volumenkörper als **Binärdaten** ab (DXF ab Version 2013), kann der Import sie nicht lesen — er sagt das jetzt und nennt den Ausweg: in AutoCAD/BricsCAD als **DXF R2010** oder älter speichern. Bei Zylindermantelflächen mit Rohrdurchbrüchen können im Netz feine Risse bleiben; für Anzeige und Platzierung stört das nicht, für Abzugskörper schon.
Im Material-Fenster gab es bisher nur den Weg über EINEN Eintrag („Auf Werkstoff-Vorgabe zurücksetzen“). Wer den Katalog eines großen Modells durchgearbeitet hatte und noch einmal von vorn anfangen wollte, musste jedes Material einzeln anfassen. **Jetzt** verwirft das **Pfeil-Symbol oben rechts im Fenster** alle Anpassungen zusammen: eingestelltes Aussehen, umgewidmete Werkstoffe und Einzelzuordnungen. Die Rückfrage nennt vorher, **wie viele** es sind — ohne diese Zahl wüsste niemand, wie viel Handarbeit gerade wegfällt. Ist nichts eingestellt, ist der Knopf grau. Die **erkannten** Materialien bleiben davon unberührt: Der Viewer zeigt danach wieder genau das, was in den Dateien steht.
Unter **Ansicht › Darstellung** stehen zwei neue Knöpfe. **Material** öffnet ein schwebendes Fenster (verschiebbar, in der Größe veränderbar — der 3D-Viewer bleibt daneben bedienbar). Links stehen alle Materialien des Projekts, wahlweise nach Modell gruppiert. Woher jede Angabe stammt, sagt ein Punkt: **grün** = aus der IFC gelesen, **gelb** = aus einem Eigenschaftsset oder einer Klassifikation abgeleitet, **rot** = aus Bauteilklasse oder Name geraten. Die roten sind die Arbeitsliste. Gesucht wird in dieser Reihenfolge: `IfcRelAssociatesMaterial` am Bauteil oder an seinem Typ → Schichtaufbau mit Dicken → native Eigenschaftssets (Revit „Structural Material“, „Baustoff“, „Werkstoff“, „Betongüte“ …) → Klassifikation → Bauteilklasse und Name → Darstellungs-Layer. Rechts lässt sich einstellen: Grundfarbe, Transparenz, Glanz, Metallisch, Leuchten — mit einer Vorschau-Kugel unter derselben Umgebung wie später das Renderbild. Der erkannte Werkstoff liefert die Vorgabe (Beton matt, Stahl metallisch, Glas fast spiegelnd) und lässt sich umwidmen. „Bauteile auswählen“ hebt alle Bauteile eines Materials im 3D hervor; „Auswahl zuordnen“ geht den umgekehrten Weg und sticht die automatische Erkennung. **Rendern** gibt die Ansicht des 3D-Tabs als Bild aus — bis 4K und A4 in 300 dpi, mit Umgebung (Bewölkt, Sonnig, Abendlicht, Studio, Innenraum), weichen Schatten und Bildabstimmung. Der Lauf ist abbrechbar; fertige Bilder liegen in einer Galerie und werden als PNG gespeichert. **Ehrlich dazugesagt:** Viele Infrastruktur-Modelle tragen überhaupt kein `IfcMaterial`. Eine niedrige automatische Trefferquote ist deshalb normal — die Zuweisung von Hand ist Teil der Arbeit, nicht ein Notbehelf.
Der Kino-Modus war ein Filter über einem flachen Bild. Das lag nicht am Filter: Die Bauteile lagen als Material vor, das **physikalisch kein Glanzlicht bekommen kann**, es gab **keine Sonnenschatten** (der stärkste Tiefenhinweis überhaupt) und **kein Umgebungslicht** — alles Indirekte war flaches Grau. Nachregeln an Kontrast und Vignette konnte daran nichts ändern. **Neu** ist die **Darstellungsqualität** mit drei Stufen, umschaltbar in der Statusleiste (unten rechts) und in den Einstellungen: • **Standard** — unverändert schnell. Es wird nichts angefasst. • **Schön** — Umgebungslicht, Sonnenschatten, physikalische Materialien, Verschattung in Ecken und eine ruhige Bildabstimmung. • **Studio** — wie Schön, mit feinerer Verschattung, höherer Schattenauflösung und Überabtastung im Standbild. Die Stufe gilt jetzt **in Orbit, Fly UND Orthogonal-Ansicht**. Der Fly-Einstieg schaltet sie nicht mehr heimlich um. **Zwei Fehler nebenbei behoben:** Bei aktivem Kino-Modus **verschwand das Gelände** („Google Earth“) — der Kachel-Durchgang wurde übersprungen. Und die Einstellungen versprachen „dezentes Bloom“ und „feines Filmkorn“, die es nie gab. Die Bildabstimmung ist deutlich zurückgenommen (Vignette von 0,35 auf 0,12, Kontrast von 0,14 auf 0,06), und der fest verdrahtete Warmton ist einem einstellbaren Weißabgleich gewichen. Die Verschattung richtet sich jetzt nach der Größe des Bauwerks statt nach einem festen Radius von 0,6 m — bei einem Tunnel war das die falsche Größenordnung.
Die im Editor gepflegten Materialien lassen sich als `IfcMaterial` und `IfcRelAssociatesMaterial` in eine **Kopie der Originaldatei** schreiben — für die Rückgabe an den Auftraggeber. Die Datei bleibt dabei vollständig erhalten; ergänzt werden nur die neuen Einträge. Zwei Betriebsarten: **Ergänzen** (Bauteile mit vorhandenem Material bleiben unangetastet) und **Überschreiben** (die hier gepflegte Zuordnung gewinnt). Der Dialog zeigt **vorher**, wie viele Bauteile neu ein Material bekommen, wie viele ersetzt werden und wie viele davon geraten sind. Die **Herkunft wird mitgeschrieben** (`Pset_infraCore_Material`: Quelle, Sicherheit, Material). Ohne sie könnte beim Empfänger niemand unterscheiden, welche Materialien aus seiner Datei stammen und welche diese App erschlossen hat.
Zwanzig Abschläge derselben Vortriebsklasse standen als zwanzig Kästchen „2-1“ nebeneinander — dasselbe bei jeder Klassenbahn („Baulos Nord“ ein Dutzend Mal). Das las sich als zwanzig **Wechsel**, wo es keinen gibt, und die Wiederholung desselben Wortes verdeckte genau die Stellen, an denen die Klasse **wirklich** wechselt. **Jetzt** werden aufeinanderfolgende Abschnitte mit derselben Aussage zu **einem Feld** verbunden und **einmal** beschriftet — in der Vortriebsklassen-Bahn ebenso wie in jeder Klassenbahn, am Bildschirm, im PDF, im Bericht und im CAD. **Verbunden wird nur, was tatsächlich aneinandergrenzt.** Über eine **Lücke** in der Abschlagsfolge hinweg nicht: dort ist nichts dokumentiert, und ein durchgehendes Feld behauptete, die Klasse gelte auch dort. Bei den Breiten „Einfluss“ und „Fest“ berühren sich die Felder ohnehin nicht — dann bleibt jedes für sich. Der **Kurzhinweis** nennt weiterhin den ganzen Umfang: „Mergel · 12 Aufnahmen · TM 1000,00 – 1030,00“. Nahm die genannte Klasse in einer der verbundenen Aufnahmen nur einen Teil der Brust ein, steht der **kleinste** Anteil dabei — aus zwölf Aufnahmen wird kein „durchgehend“ gemacht. Die Beschriftung sitzt in der Mitte des **sichtbaren** Teils: ein verbundenes Feld kann über den ganzen Vortrieb laufen, und beim Blättern durch einen kurzen Ausschnitt stünde sein Text sonst außerhalb des Bildes. **Balkenbahnen bleiben unverändert:** dort ist jeder Balken ein eigener Messwert.
Im Modul **Kalkulation** stehen rechts die projektweiten Zuschläge: **Gemeinkosten**, **Wagnis**, **Gewinn**, **Nachlass** und **Nebenkostenpauschale**. Bisher sprang der Schreibzeiger beim Tippen aus dem Feld. Grund: die Zusammenfassung rechnet bei jeder Änderung neu, und die Zeile mit dem Zahlenfeld wurde dabei jedes Mal **neu aufgebaut** statt aktualisiert — für den Browser ein neues Eingabefeld, und ein neues Feld hat keinen Fokus. Wer „12,5“ eintippen wollte, musste nach der ersten Ziffer neu hineinklicken. **Jetzt** bleibt das Feld dasselbe. Tippen, korrigieren und mit **Tab** weiterspringen funktioniert am Stück. An den Zahlen selbst ändert sich nichts — nur daran, dass man sie eingeben kann, ohne ständig nachzuklicken.
Unter dem Tunnelband war bisher nur eine **Zahl** als Bahn zu haben — angeboten wurde damit der kleinste Teil dessen, was im GeoDoc steht: alles, wozu im Katalog eine Kennzahl hinterlegt ist. „stark verwittert“, die Vortriebsklasse, das Gebirgsverhalten, der Bearbeiter oder ein Textfeld waren nicht wählbar, obwohl genau danach im Längsband gefragt wird. **Jetzt ist alles wählbar.** Die Liste ist nach Herkunft gegliedert: · **Kennwerte** (RQD, GSI, Q) · **Aus der Erfassung**: Bergwasserzutritt, Überbruchfläche, Abschlagslänge, Überlagerung, dokumentierte Fläche, Überbruchvolumen, Anzahl Trennflächen/Proben/Zutrittsstellen/Teilbereiche und die **Vortriebsleistung** in m/Tag · **Jeder Katalogparameter** — mit Kennzahl als Zahl, ohne Kennzahl als **Klasse** · **Stützmittel** des Projektschemas · **Zuordnung und Bearbeitungsstand**: Vortriebsklasse, Gebirgsverhalten, Messquerschnitt, Stand, Art, Teilausbruch, Vortrieb, Baulos, Bearbeiter AG/AN, Aufnahmetag · **Textfelder** der Erfassung Eine **Klassenbahn** zeichnet kein Balkendiagramm, sondern je Abschlag ein **beschriftetes Feld** mit dem flächenmäßig überwiegenden Wert — so, wie es die Vortriebsklassen-Bahn schon immer gemacht hat. Wie groß dessen Anteil war, steht im Kurzhinweis („Sandstein · 55 % der Fläche“); die Farbe kommt aus dem Katalog, damit „Sandstein“ im Feld dieselbe Farbe hat wie im Streifen darüber. **Geraten wird nichts:** ein Überbruchvolumen ohne gemessene Tiefe bleibt leer, und eine Vortriebsleistung gibt es nur mit Vorgänger desselben Vortriebs.
Je Bahn lässt sich jetzt einstellen, **wie** sie gezeichnet wird: · **Darstellung** — Balken (Vorgabe), Stufen, Linie, Fläche oder Punkte. Das ist keine Geschmacksfrage: eine **Linie** behauptet einen stetigen Verlauf zwischen zwei Bruststationen, den es nicht gibt; eine **Stufe** sagt „in diesem Bereich gilt dieser Wert“ ohne diese Behauptung. Über eine fehlende Angabe wird eine Linie deshalb nie hinweggezogen. · **Beschriftung** — die Überschrift im Bild ist frei überschreibbar; leer heißt „aus der Quelle“. · **Deckkraft**, **Raster** (waagrechte Hilfslinien) und **Werte** (die Zahl am Balken, wo sie ohne Überlappung hinpasst). · **Grenzwert** mit Seite (darüber/darunter): gestrichelte Linie, und was sie überschreitet, wird abgesetzt gezeichnet. · **Reihenfolge** — Bahnen lassen sich mit ↑/↓ umordnen. Alles davon steht wie bisher im **Bandlayout** und reist mit der JSON-Datei in andere Projekte.
Die Überschrift einer Bahn stand im schmalen Rand links neben der Zeichnung — dort, wo auch die Skalenzahlen stehen. „Stützmittel · SN-Anker 6 m [Stk]“ lief über die Zahl und in das Bild hinein: zwei Beschriftungen übereinander, keine davon lesbar. **Jetzt steht die Überschrift über der Bahn**, wo die ganze Bildbreite frei ist. Rechts auf derselben Zeile steht die Lesehilfe: Skala, woher sie kommt, ein etwaiger Grenzwert und wie viele Abschläge ohne Angabe sind. Außerdem waren **alle** Beschriftungen im Band im selben hellen Grau gehalten wie die Hilfslinien — am Bildschirm knapp, im Ausdruck oft gar nicht mehr lesbar. Schrift und Striche sind jetzt getrennt: Überschriften dunkler, Nebenangaben mitteldunkel, die Striche unverändert zurückhaltend. Titel, die auf einer farbigen Fläche liegen („Normalisierter Grundriss …“), bekommen einen hellen Untergrund.
Eine erfasste Trennfläche stand im 3D als **Kreisring** — eine Linie. Dreht man die Ansicht, bleibt davon eine dünne Linse: ob die Fläche **gegen** den Vortrieb einfällt oder **mit** ihm, war daran nicht abzulesen. Und im **IFC** war sie eine Kurve: viele Betrachter zeigen Kurven gar nicht an, und eine Verschneidung oder Mengenermittlung findet an einer Kurve nichts. **Jetzt** ist jede Trennfläche eine **Scheibe mit Fläche** — durchscheinend gefüllt, doppelseitig (man sieht sie auch von hinten) und mit ihrer Umrandung als Kante, damit zwei Scheiben im Stapel nicht zu einem Farbfleck verschmelzen. Sie ist im 3D **anklickbar** wie jedes andere Objekt. **Im IFC** geht die Fläche als echtes Dreiecksnetz hinaus, die Umrandung zusätzlich als eigene Annotation „… Rand“ — im Plan ist die Kante die Aussage und bleibt getrennt schaltbar. **Die Größe sagt etwas:** Der Durchmesser ist die erfasste **Persistenz** (die Erstreckung der Fläche), gedeckelt bei 6 m — sonst verdeckt eine Scheibe die halbe Ortsbrust. Ist keine Persistenz erfasst, bleibt es beim kleinen Symbolmaß von 1,20 m; dann behauptet die Größe nichts. **Die Farbe** kommt wie bisher aus dem **Katalog** — jede Gefügeart ihren Ton (Schichtung, Schieferung, Kluft, Harnisch, Störung …), projektweise änderbar. **Grenze:** Zwei Kluftscharen DERSELBEN Art bekommen dieselbe Farbe — die Aufnahme kennt keine Schar-Zugehörigkeit („Kluftscharen“ ist eine Anzahl). Wer sie farblich trennen will, führt sie im Katalog als eigene Arten („K1“/„K2“).
7. September 2026
Der Schritt **Ausgeben** trug alles in einem einzigen Rollbereich: Abschlagsblatt, Bereichsbericht, Arbeitsmappe, IFC, Bandzeichnung, Band-CAD, Flächenbilanz, Vortriebsklassen-Bilanz, Stützmittel und Trennflächen-Statistik. Wer den Bericht wollte, rollte an der Bandzeichnung vorbei; wer das Band wollte, an vier Download-Knöpfen. **Jetzt** hat der **Bericht einen eigenen Schritt** — er ist die einzige Ausgabe mit einem eigenen Arbeitsweg (Bereich wählen, Umfang prüfen, drucken), und der Umfang steht vor dem Drucken da: wie viele Aufnahmen, wie viele Meter. Von dort geht es mit einem Klick in den **Berichtseditor**, wenn Deckblatt und Reihenfolge selbst bestimmt werden sollen. Der Schritt **Ausgeben** hat drei Reiter: **Statistik** (Zahlen), **Tunnelband** (das Bild samt Aufbau und eigener Ausgabe) und **Dateien** (Arbeitsmappe, IFC). Der gewählte Reiter bleibt gemerkt — wer zurückkommt, steht wieder dort. Die Knöpfe im Menüband springen jeweils genau dorthin, wo die Ausgabe liegt. **Entfallen** ist die Karte „Bilanz“: dieselben Zahlen stehen im Reiter **Statistik**, dort aber mit ausgewiesenem Umfang (Vortrieb, Stationsbereich, Status). Zwei Bilanzen mit verschiedenem Umfang und demselben Namen waren die schlechtere Antwort auf „wie viel ist dokumentiert“.
Das Tunnelband zeichnete die aus Fallrichtung, Fallwinkel und **Persistenz** konstruierten Trennflächen-Spuren samt Fallzeichen **ungefragt** mit. Bei drei Trennflächen je Abschlag sind das über 100 m Band mehrere hundert Linien: fachlich richtig, aber sie verdeckten genau das, was der Streifen sagt — und sie sahen aus wie Beobachtung. **Jetzt zeigt die Vorgabe nur, was aufgenommen ist:** die Lithologie, ihre Grenze als **Treppenlinie** (waagrecht durch den Abschlag, senkrecht an der Abschlagskante — keine schräge Verbindung zwischen zwei Aufnahmen, die niemand beobachtet hat) und die **gezeichnete Störung als Kreuz** an der Bruststation. Letzteres ist neu: eine nur *gezeichnete* Störung (Übersignatur) kam im Band bisher gar nicht vor. Alles Gerechnete lässt sich über **„Ebenen“** über der Zeichnung zuschalten — einzeln: Spuren, hergeleitete Spuren, Fallzeichen. Ebenen, die gerechnet sind, sind in der Liste als **„gerechnet“** gekennzeichnet. Auch die **Reichweite** ist wählbar: aus der erfassten Persistenz (Vorgabe) oder ein Wert für alle. **Wichtig:** Diese Wahl gilt jetzt für **Bildschirm, PDF, CAD und Bericht gleichermaßen**. Vorher wirkte der Schalter nur am Bildschirm — wer die Spuren wegschaltete und dann exportierte, hatte sie im Bericht trotzdem.
Unter dem Tunnelband lassen sich jetzt **Parameter als Balken** mitzeichnen: RQD, GSI, Q, Bergwasserzutritt, Überbruchfläche, Stützmittelmengen und **jeder Katalogwert mit Kennzahl**. Die Auswahl kommt aus dem **Katalog des Projekts**, nicht aus einer Liste im Programm. Je Bahn wählbar: **Höhe**, **Skala** (fest oder aus den vorkommenden Werten), **Farbe** und die **Breite** der Balken. Die Breite ist dabei eine fachliche Aussage: gemessen wurde an der **Bruststation**, nicht über den Abschlag gemittelt. „**Einfluss**“ reicht deshalb je halbe Distanz zur vorigen und zur folgenden Bruststation — gedeckelt auf das 1,5-fache der Abschlagslänge und **nie über eine Lücke hinweg**, sonst färbte ein Wert vierzig Meter ein, über die nichts bekannt ist. Daneben: „Abschlag“ (so breit wie der Abschlag) und „Fest“ (Meter). Der Wert ist der **flächengewichtete Mittelwert** über die Teilbereiche; Fläche **ohne Angabe** wird am Balken ausgewiesen statt mitgemittelt, und ein fehlender Wert erscheint als kurzer Strich am Boden — nicht als Balken der Höhe 0 („gemessen und null“ ist etwas anderes als „nicht erfasst“). **Der ganze Bandaufbau ist eine Datei.** Ebenen, Bahnen, Höhen und Reichweite lassen sich als **JSON speichern** und in einem anderen Projekt **einlesen** — geprüft Feld für Feld, mit Meldung, was nicht übernommen wurde. Zusätzlich kann eine **DXF-Vorlage** Rahmen und Schriftfeld in den CAD-Export beisteuern (deren Linien und Polylinien, nicht deren Texte).
An jeder Teilfläche stand bisher das Kürzel **und** der Flächeninhalt mit zwei Nachkommastellen. In kleinen Teilflächen überlagerten sich die zwei Zeilen mit der Nachbargrenze — die Zahl war also gerade dort unlesbar, wo sie interessant wird. Und „12,34 m²“ behauptet Zentimeter-Genauigkeit für eine mit dem Stift gezogene Grenze. **Jetzt** steht in der Zeichnung nur das **Kürzel**. Die Flächen stehen in einer **Legende oben links** — wie bei einer Karte, in jedem Schritt an derselben Stelle: Farbe, Muster, Kürzel, Lithologie, Fläche **auf ganze m² gerundet**, Anteil und Summe. Nicht zugeordnete Fläche ist eigens ausgewiesen. **Gerundet wird nur die Anzeige.** Bilanz, Bericht, PDF-Tabelle, Excel, IFC und die Vortriebsklassen-Abrechnung rechnen unverändert mit den vollen Werten; die Summe in der Legende kommt aus den **ungerundeten** Zahlen (sonst stünde dort „12 + 12 = 25“). Die Legende des Berichts nennt die Flächen jetzt ebenfalls — Bildschirm und Ausdruck zeigen dasselbe. Wer die Zahl doch im Bild braucht: **Darstellung › Flächenmaß**. Die Legende selbst lässt sich dort ebenfalls abschalten.
Der Kennsatz-Lauf rechnet die Geometrie **jedes** Bauteils aus — das dauert bei grossen Modellen. Bisher lief er im Hintergrund: die Oberfläche war anklickbar, reagierte aber zäh, und niemand konnte sehen, wie weit es ist oder das Rechnen beenden. **Jetzt** legt sich während der Berechnung ein Fenster über die App — mit der **Tunnelbohrmaschine** als Fortschritt (über **alle** Modelle der Runde, mit Modellname und Prozent) und einem Knopf **Abbrechen**. Solange gerechnet wird, nimmt die App **keine Eingaben** an, auch keine Tastenkürzel. Das ist Absicht: die Berechnung braucht dieselbe Rechenzeit wie die Bedienung, und ein Klick, der Auswahl oder Sichtbarkeit ändert, würde dem Lauf die Geometrie unter den Füssen wegziehen. **Abbrechen** hält sofort an. Was bereits gerechnet ist, **bleibt** — diese Bauteile haben ihre Werte, die Statuszeile schreibt dann „Abgebrochen: 12.430 Bauteile berechnet“. Danach startet in dieser Sitzung auch **kein automatischer** Lauf mehr, sonst hätte sich sofort das nächste Modell vorgenommen. Der **automatische** Lauf nach dem Laden sperrt genauso — er kostet dieselbe Zeit. Das Fenster nennt in diesem Fall, woher der Lauf kommt und wo er abzuschalten ist: **Einstellungen › Laden & Speicher › infraCore-Properties automatisch**.
Im Reiter **Eigenschaften** rechnete der Knopf **icp berechnen** trotz der Beschriftung „aller geladenen Modelle“ nur **ein** Modell durch — alle weiteren Anfragen fielen still weg, weil immer nur ein Lauf zur Zeit möglich ist. Wer 20 Modelle offen hatte, bekam den Kennsatz für eines. **Jetzt** werden die Modelle **angestellt** und der Reihe nach abgearbeitet. Eine einzige Meldung am Ende nennt die Summe über alle Modelle („148.320 Bauteile mit infraCore-Properties versehen“) statt zwei Meldungen je Modell. Dass nur **ein** Modell zur Zeit rechnet, bleibt so — der Lauf würde sonst die Oberfläche blockieren. **Ebenfalls behoben:** In sehr grossen Modellen (Performance-Pfad) bekamen **nachgeladene Räume und Aussparungen** keinen Kennsatz und wurden als „ohne Geometrie“ gezählt. Sie werden jetzt mitgerechnet. **Weiter ohne Werte** bleiben Bauteile, die in der Ansicht gar keine Geometrie haben — Bauteile ohne Körper in der Quelldatei und der Lade-Modus „Geometrie zusammenfassen“ (dort gibt es keine Geometrie je Bauteil). Die Statuszeile im Eigenschaften-Fenster nennt beide Zahlen: berechnet und ohne Geometrie.
In Microsoft Edge blendete sich beim Arbeiten im Modell immer wieder ein kleines Browser-Menü ein („Copilot fragen“, „Mit Bing suchen“, „Kopieren“) — mitten über der Ansicht. Auslöser war eine **unbeabsichtigte Text-Markierung**: ein Doppelklick oder ein Zieh-Vorgang markierte Beschriftungen der Oberfläche, und Edge zeigt zu jeder Markierung sein Mini-Menü. infraCore verhält sich jetzt wie ein Programm und nicht wie eine Webseite: Beschriftungen, Werkzeugleisten, Baumeinträge und die 3D-Ansicht lassen sich **nicht mehr markieren**. Wo Text zum Lesen und Kopieren steht — Eingabefelder, Schreibflächen, die Hilfe — bleibt das Markieren erhalten. Werte aus Eigenschaften und Tabellen kopieren Sie wie bisher über die eigenen Kopier-Befehle (Rechtsklick bzw. „Kopieren“ in der Tabelle). **Hinweis:** Das Mini-Menü selbst gehört Edge — eine Webseite kann es nicht abschalten. Wer es ganz loswerden will: in Edge unter `edge://settings/?search=Mini-Menü` deaktivieren.
Die Einstellung **Beim Export nach Speicherort fragen** blieb in Firefox und Safari ohne Wirkung: diese Browser kennen den Datei-Dialog für Webseiten nicht, die Datei landete stumm im Download-Ordner — ohne dass etwas darauf hinwies. Jetzt erscheint dort ein **eigener Dialog von infraCore**, der nach dem **Dateinamen** fragt (die Endung bleibt erhalten) und erklärt, woher der Zielordner kommt. **Abbrechen** bricht den Export ab — es wird nichts gespeichert. **Den Ordner** kann eine Webseite in Firefox/Safari nicht wählen; das übernimmt der Browser. In Firefox: **Einstellungen › Allgemein › Downloads › „Jedes Mal nachfragen, wo eine Datei gespeichert werden soll“**. Den vollen Dialog mit Name **und** Ordner gibt es weiterhin nur in Chrome/Edge (über HTTPS). Ebenfalls behoben: **Projekt › Öffnen** reagierte in Firefox/Safari gar nicht (dort gibt es keinen Ordner-Dialog). Jetzt erscheint ein Hinweis auf „Zuletzt geöffnet“ bzw. Chrome/Edge.
In der SmartView-Liste steht nach dem Anhaken mehrerer Ansichten links „**n gewählt**“. Der Knopf daneben, der **alle gewählten zusammen** im 3D aktiviert, trug bisher ein Stapel-Symbol — dasselbe, das auch an Ordnerzeilen hängt. Er las sich damit nicht als „loslegen“, obwohl er genau das tut wie der **Play**-Knopf einer einzelnen Ansicht. **Jetzt** trägt er dasselbe **Play**-Symbol wie das Anwenden einer einzelnen Ansicht; der Tooltip nennt die Anzahl („Alle 2 gewählten SmartViews zusammen aktivieren (im 3D)“). An **Ordnerzeilen** bleibt das Stapel-Symbol — dort ist nicht die Auswahl, sondern der Ordnerinhalt gemeint. Am Verhalten ändert sich nichts: die gewählten Ansichten werden zu **einer** kombinierten Ansicht zusammengelegt (Reihenfolge wie im Baum).
Die Elementliste der Prüfung lässt sich gruppieren — Spaltenkopf in die Zone „Gruppieren“ ziehen, mehrstufig (etwa **Klasse → Name**). Bisher war die Gruppe nur eine Anzeige: BCF gab es ausschließlich über das **ganze** Ergebnis, je Spezifikation oder je Element. **Jetzt trägt jeder Gruppenkopf zwei Knöpfe:** • **Isolieren** — alle Elemente dieser Gruppe im 3D allein sichtbar und angeflogen. • **BCF** — **ein** Thema für genau diese Gruppe. Im Thema stecken **alle GUIDs** der Gruppe, und zwar so, dass das Empfängerwerkzeug sie **isoliert** anzeigt (alles andere ausgeblendet). Die Beschreibung entsteht von selbst: Katalog und Prüfzeitpunkt, der Gruppenpfad als Titel („Klasse: IFCSLAB › Name: Geschossdecke …“), Anzahl der Elemente und Befundzeilen, Schweregrade, die Befunde als Häufigkeitsliste („12 × mindestens ein PropertySet — Soll: erfüllt · Ist: 0 PropertySet(s)“), beteiligte Spezifikationen und Klassen sowie die betroffenen Objekte mit GUID (die ersten 50 im Text — im Standpunkt des Themas stecken **alle**). Ein Element mit mehreren verletzten Anforderungen zählt als **ein** Element, nicht als drei Zeilen. Ein zweiter Klick auf dieselbe Gruppe legt **kein** zweites Thema an. Export und Versionswahl (2.1/2.0/3.0) wie gehabt über **Checker ▸ BCF**.
Bei einem Projekt mit **31 Modellen** — darunter ein Tunnel mit 4,8 Mio. Dreiecken — brach die Anwendung **am Ende jeder Prüfung** mit „Out of Memory“ ab. Die Arbeit war weg. **Die Ursache:** Sobald eigene Regeln mitliefen, las die Prüfung **jede** Entität der Datei ein — nicht nur die Bauteile, sondern auch die Geometrie selbst. In einem vernetzten Modell sind das Millionen einzelner Punkte und Flächen. Gebraucht wurden sie nie: Die Regeln prüfen ohnehin nur Bauteile. **Jetzt** liest die Prüfung nur noch, was eine Regel treffen kann: Bauteile und Typobjekte, dazu jede Klasse, die eine Regel ausdrücklich nennt. Am Demomodell sind das **6 % der Entitäten** — bei vernetzten Modellen entsprechend weniger. Zusätzlich ist die Liste der **Einzelbefünde je Regel auf 20.000 Einträge gedeckelt**. Die **Zahlen bleiben vollständig** — gekürzt wird nur die Aufzählung, und zwar so, dass **Fehler zuerst** stehen. Wird gekürzt, steht das als Hinweis an der Regel. **Was das kostet, offen gesagt:** Die GlobalId-Prüfungen der Grundregel greifen jetzt an Bauteilen und Typobjekten — nicht mehr an PropertySets und internen Beziehungsobjekten. Eine kaputte Kennung an einem PropertySet fällt damit nicht mehr auf. Ohne diese Einschränkung war die Prüfung an echten Projekten aber überhaupt nicht lauffähig.
Im Regel-Editor mussten Namen bisher größtenteils **getippt** werden — IFC-Klasse, PredefinedType, PropertySet, Eigenschaft, Menge, Material, Klassifizierung, Datentyp. Das ist nicht nur unbequem: Ein Tippfehler fällt nicht auf. Die Regel läuft, trifft nichts und meldet **Erfolg**. **Jetzt** bietet jedes dieser Felder die möglichen Werte an — durchsuchbar, mit Angabe der **Herkunft** rechts in der Zeile: • **im Modell** — was in den geladenen Dateien tatsächlich vorkommt. Diese Werte treffen garantiert etwas. • **neoQ** — was das Projekt verlangt: PropertySets, Eigenschaften samt Datentyp, Wertelisten. • **IFC-Schema** — was die Norm überhaupt erlaubt: alle IFC-4.3-Klassen, die PredefinedTypes einer Klasse, deren Attribute. Kennen mehrere Quellen denselben Wert, steht er **einmal** in der Liste — mit der konkretesten Herkunft. **IFC-Klassen und PredefinedTypes** sind keine Kommafelder mehr, sondern eine durchsuchbare Mehrfachauswahl; die PredefinedTypes richten sich nach den gewählten Klassen. Ebenso die erlaubten Werte einer Werteliste, Materialien und Klassifizierungskennungen. **Frei eintippbar bleibt alles.** Man prüft ja gerade auf Werte, die noch **fehlen** — und die stehen in keinem Modell. Die Vorschläge sind eine Hilfe, keine Schranke. Sind die Eigenschaften noch nicht geladen, sagt der Editor das und bietet das Nachladen an — damit eine kurze Liste nicht wie „mehr gibt es nicht“ aussieht.
Die Regelarten **„Klassifikation“** und **„Material“** ließen sich in der Regelart-Auswahl wählen — danach gab es aber kein einziges Feld, um zu sagen, WELCHES System, welche Kennung oder welches Material verlangt ist. Die Regel blieb damit wirkungslos. **Jetzt** haben beide ihre Felder: bei der Klassifikation das System und die erlaubten Kennungen, beim Material die erlaubten Materialien — jeweils gespeist aus dem, was in den geladenen Modellen vorkommt.
Im Schritt **Abschlag** legten die Knöpfe **„Ortsbrust“** und **„Laibung“** die neue Fläche zwar an — hängten sie aber **nicht an den Abschlag**. Weil dort nur die Zeichenebenen *dieses* Abschlags stehen, war von der neuen Fläche nichts zu sehen: sie erhöhte lediglich die Zahl in der Auswahlzeile „vorhandene Fläche anhängen (n)“. Der Knopf sah wirkungslos aus, und der einzige Weg, der noch funktionierte, war das **Mitbenutzen** einer bereits angelegten Fläche. Das ist etwas völlig anderes: eine mitbenutzte Fläche hängt danach an **mehreren** Abschlägen, und eine Änderung an ihr — Regelquerschnitt, Nullpunkt, Station — wirkt in allen. **Jetzt** wird jede neu angelegte Fläche sofort die Zeichenebene des aktiven Abschlags und ist ausgewählt; eine Meldung sagt, was passiert ist. Geht es nicht, sagt sie **warum** — und legt dann auch nichts an: • **Keine Achse geladen** oder **kein Regelquerschnitt** in der Bibliothek: ohne beides entsteht keine Fläche. Vorher blieb in diesem Fall eine unbrauchbare Fläche im Projekt liegen. • Der Abschlag ist **freigegeben** oder **gesperrt**: dazu kommt keine Zeichenebene mehr — zuerst den Status zurücksetzen. Tragen zwei Flächen denselben Namen, wird der zweite durchnummeriert („… (2)“) — der Name ist der Umschalter über der Zeichenfläche.
Eine Bezugsfläche ist an ihren Parametern eingestellt: Regelquerschnitt, Nullpunkt der Abwicklung, Zählrichtung, Naht, bei der Laibung das Fenster (Seite und Höhen). Das an jedem Abschlag neu einzustellen war Fleißarbeit. **Neu gibt es „Duplizieren“** — an der Kopfzeile jeder Flächenkarte, im Menüband (**Bezugsfläche → Duplizieren**) und, wenn ein Abschlag noch gar keine Ebene hat, als **„Nächstgelegene duplizieren“** im Leerzustand. Die Kopie ist eine **eigene** Fläche: sie übernimmt alle Parameter der Vorlage, liegt aber auf der Station **dieses** Abschlags — und eine späteren Änderung an ihr lässt die Vorlage unberührt. War die Vorlage über ihr **Schloss** von Hand platziert, behält die Kopie deren Lage; sonst wäre sie eine andere Aussage als das Original. **Der Unterschied zu „vorhandene Fläche anhängen“:** dort wird *dieselbe* Fläche mitbenutzt. Das ist gewollt bei einer Laibung, die über mehrere Abschläge läuft — aber eine Falle, wenn man eigentlich eine Kopie wollte. Im Schritt **Zeichnen** bot der Leerzustand „Keine Zeichenebene“ bisher **alle** Flächen des Projekts als Knöpfe an — bei tausend Abschlägen also tausend Knöpfe, und „eine neue anlegen“ fehlte dort ganz. Jetzt stehen vorn „Ortsbrust anlegen“ und „Laibung anlegen“, dahinter die sechs Flächen, die der Station dieses Abschlags am nächsten liegen.
4. September 2026
Bisher konnte die Regel „Menge gegen Bauraum“ nur sagen, ob eine angegebene Menge überhaupt in den umschließenden Quader passt. Das fängt verwechselte Einheiten (m³ statt mm³), aber sonst wenig: ein Bauteil mit 0,95 m³ angegeben und 0,5 m³ tatsächlich ging glatt durch. **Jetzt** rechnet die Prüfung das **tatsächliche Volumen und die Oberfläche** jedes Bauteils aus seinem Netz aus und vergleicht die angegebene Menge damit — mit einer einstellbaren Toleranz (5 % voreingestellt). **Woher die 5 % kommen:** aus einer Messung an einem echten Brückenmodell. Von 111 dort angegebenen Volumen liegen **alle 111** innerhalb von 5 %, 63 sogar innerhalb von 1 %. Der Rest ist die Rundung runder Profile beim Vernetzen. **Was die Regel NICHT verschweigt:** • Ist ein Körper **nicht geschlossen**, gibt es kein Volumen — dann fällt die Prüfung auf den Bauraum als obere Schranke zurück **und sagt das im Befund**. • **Rohre mit Wandstärke**, die massiv vernetzt wurden, werden als „nicht ausgewertet“ mit Grund geführt — ihr Netzvolumen ist das Vollvolumen, ein Vergleich wäre systematisch falsch. • Sind die Eigenschaften nicht geladen, heißt das „nicht ausgewertet“, nie „bestanden“. **Neu dazu: „Entarteter Körper“.** Findet Bauteile mit Null- oder **negativem** Volumen (Normalen zeigen nach innen), mit Nullfläche oder mit offenem Netz — jeder dieser Fälle bricht die Mengenermittlung und viele Exporte.
Ein Anforderungskatalog gilt nicht auf einen Schlag. Was zur **Genehmigungsplanung** zu liefern ist, ist weniger als das, was zur **Ausführung** verlangt wird. Bisher prüfte die IDS-Prüfung immer gegen den **vollen** Katalog — ein Modell im frühen Stand bekam damit Befunde für Anforderungen, die noch gar nicht fällig waren, und der Bericht vermischte Fälliges mit Künftigem. **Jetzt** steht über der Katalogauswahl im Prüf-Modus ein **„Lieferzeitpunkt“**. Der Katalog wird darauf zugeschnitten: Objekte, die an diesem Meilenstein nicht gefordert sind, entfallen; Objekte, die nur optional sind, werden von „erforderlich“ auf „optional“ herabgestuft — nach genau den Notwendigkeiten, die in neoQ je Meilenstein gepflegt sind. Ohne Auswahl bleibt es beim vollen Katalog, und der Hinweis darunter sagt das ausdrücklich. Der gewählte Zeitpunkt bleibt am Katalog hängen — auch wenn der Katalog vor jedem Lauf frisch abgeleitet wird.
Prüfregeln sind dafür gebaut, **ohne** IDS zu greifen. Genau das ging über die Oberfläche aber nicht: **„Ausführen“ blieb grau**, solange keine IDS geladen war — auch mit einem fertigen, aktiven Regelsatz. **Jetzt** reicht ein aktiver Regelsatz. Dazu zwei Fehler im Ergebnis: • **Das Modell stand zweimal in der Ergebnisliste** — einmal für den Regelsatz, einmal für dessen Geometrie-Regeln. • **„Kein Bauteil bleibt ungeprüft“ zählte zu viel:** Bauteile, die eine Geometrie-Regel gerade geprüft hatte, galten trotzdem als ungeprüft. An einem Brückenmodell waren das 13 statt 3. Außerdem meldete „Menge gegen Geometrie“ **„nicht ausgewertet“**, obwohl das Modell die Mengen trägt: Die angegebenen Mengen stehen in den Eigenschaften, und die lädt die Anwendung sonst erst auf Anforderung. Der Lauf lädt sie jetzt selbst nach, sobald eine Mengenregel aktiv ist.
Der Regel-Editor zeigt neben „Gilt für“, wie viele Bauteile die Anwendbarkeit trifft. Diese Zahl wurde bisher mit einer eigenen, verkürzten Vergleichslogik gerechnet: Sie kannte nur „ist gleich“, „enthält“ und „leer“ — alles andere (**größer als**, **zwischen**, **Muster**, **in Liste**) hat sie stillschweigend als Treffer gezählt. Bei solchen Bedingungen war die angezeigte Zahl schlicht falsch. **Jetzt** rechnet die Vorschau mit **derselben Auswertung wie der Prüflauf**. Und sie ist ehrlich über ihre Grenzen: Sind die Eigenschaften der Modelle nicht geladen (oder hängt die Bedingung an Klassifizierung oder Material), steht dort jetzt **„nicht ermittelbar“** statt einer Null — denn „ungeprüft“ ist nicht dasselbe wie „trifft nichts“.
Die Hilfe war an mehreren Stellen nicht mehr richtig: Bedienwege verwiesen auf einen Menüband-Reiter „Start“, den es nicht mehr gibt (Datei und Projekt sitzen seit dem Umbau in der Schnellzugriffsleiste ganz oben), die SQL-Beispiele fragten eine Tabelle ab, die anders heißt, und eine längst entfernte Drohnen-Kamera stand noch mit Taste `B` darin. **Jetzt** ist die Hilfe von Grund auf neu geschrieben und in **sechs Gruppen** gegliedert — Einstieg · Modell & Daten · Mengen, Kosten & Termine · Trasse, Bestand & Untergrund · Erstellen & Ausgeben · Referenz. Die Navigation links zeigt diese Gruppen; die Suche filtert gruppenweise und blendet leere Gruppen ganz aus. **Zehn Bereiche hatten bisher gar keine Seite** und sind jetzt beschrieben: **QTO&LV** (Mengenansätze, Formeln, Aufmaßblatt, LV-Import und Fortschreiben, Modellabgleich, Prüfblick), **Berichte**, **Eigenschaften & icp**, **Filter/SmartViews/SQL** mit allen Bedingungen und Aktionen, **Prüfen** (IDS-Prüfung, Kollision, Versionsvergleich), **BCF & Redlining**, **2D-Pläne** samt Drucklayouts und CAD-Export, **Punktwolken, Netze und Bohrlöcher**, **GIS2IFC & Verkehrszeichen** sowie **Konto & Module**. Dazu eine neue Seite **Oberfläche**, die endlich erklärt, wo was liegt: Schnellzugriffsleiste, Menüband-Gruppen, Tab-Leiste mit Modus-Anzeige, die Filter-Anzeige („warum fehlt hier etwas?“), Statusleiste und Einstellungen. Neu erwähnt sind außerdem die Befehlspalette mit `Strg+K`, die Szenen, die Gesten-Navigation und der 3D-Kartenhintergrund.
31. August 2026
Eine IDS prüft nur dort, wo ihre **Anwendbarkeit greift**. Ist ein Bauteil falsch klassifiziert — die Wand als `IfcBuildingElementProxy` — oder fehlt ihm genau die Eigenschaft, über die die Anwendbarkeit gebildet ist, dann meldet die Prüfung **keinen Fehler, sondern gar nichts**. Das Bauteil gilt als „nicht anwendbar“, und das heißt eben nicht „in Ordnung“, sondern **ungeprüft**. Der tückischste Fall ist der zirkuläre: Die Anforderung „jedes Tunnelbauteil braucht eine Vortriebsart“ hängt an `Bauteiltyp = Tunnel`. Fehlt bei einem Bauteil genau dieser Eintrag, greift die Regel nicht — **der Datenfehler schaltet die Prüfung ab, die ihn hätte finden sollen.** Je schlechter die Daten, desto grüner der Bericht. **Jetzt** gibt es dagegen eigene Regeln: unter **Prüfen ▸ Regeln**. Der Knopf „Grundprüfung“ legt eine Startvorlage an — genau die Regeln, die **ohne** gepflegte Daten funktionieren: • **Grundregeln** für jedes Bauteil: Name vorhanden, GlobalId gültig und eindeutig, in der Bauwerksstruktur verankert, mindestens ein PropertySet, keine Sammelklasse. Diese Regeln haben keinen Filter — sie lassen sich durch fehlende Daten nicht abschalten. • **„Was wurde gar nicht geprüft?“** — meldet, welche Bauteile von **keiner** Spezifikation und keiner Regel erfasst wurden, nach IFC-Klasse gruppiert. • **Beinahe-Treffer** — findet Bauteile, die zur Klasse einer Regel passen, aber an deren Wertbedingung scheitern. Das ist die Regel, die den zirkulären Fall aufdeckt. • **Prüfumfang** — ein Lauf, der nur 38 % der Bauteile erfasst, **fällt durch**, statt grün zu melden. Dazu kommen Regeln für das, was eine IDS grundsätzlich nicht ausdrücken kann: **Eindeutigkeit** (Bauteilnummern, doppelte GlobalIds), **Konsistenz** (alle Bauteile eines Typs mit demselben Hersteller), **Feldvergleiche** (Oberkante über Unterkante), **Vergleich mit dem Bauwerk**, **Nachschlagetabellen** aus Excel, **Anzahlen** und **Platzhalter-Erkennung** („n.a.“, „TBD“, „0“ zählen nicht als Wert). Geprüft wird **im selben Lauf** wie die IDS — eine Oberfläche, ein Ergebnis, ein Bericht. Regelsätze lassen sich als Datei austauschen oder als **Excel-Tabelle** mit dem Auftraggeber abstimmen.
Die Prüfregeln und die IDS-Prüfung sind jetzt gegen die **offizielle Testfallsammlung von buildingSMART** gemessen — 334 Testfälle, **alle 334 bestanden**. Wichtiger noch: Die Regeln liefen erstmals über **echte IFC-Dateien** statt über Testdaten aus dem Labor. Dabei sind drei Fehler aufgefallen, die vorher niemand sehen konnte: • **Die Grundregeln meldeten Unsinn.** Eine IFC-Datei enthält nicht nur Bauteile, sondern auch Einheiten, Eigenschaftswerte und Verknüpfungsobjekte. Die Grundregeln fuhren darüber und meldeten „GlobalId ungültig“ für eine Maßeinheit — ein Befund, den niemand beheben kann, und der die echten Fehler zugedeckt hätte. **Jetzt** hat jede Grundregel einen fachlichen Geltungsbereich: Name und Sammelklasse gelten für Bauteile, die GlobalId-Prüfungen für alles, was überhaupt eine GlobalId führt. • **Dasselbe bei „Was wurde nicht geprüft?“** — gezählt werden jetzt Bauteile, nicht jede Entität der Datei. • **Der ausgewiesene Prüfumfang war um den Faktor drei zu hoch.** Intern zerfällt ein Regelsatz in mehrere Teilläufe; deren Elementzahlen wurden addiert statt zusammengeführt. Ein Modell erschien dadurch dreifach in der Ergebnisliste. Dazu neu: Der **Beinahe-Treffer** lässt sich jetzt auch gegen die **IDS-Spezifikationen** des Laufs stellen („Diese Spec prüft IfcWall — hier sind 860 weitere Wände, die sie NICHT erfasst“), der **Vergleich mit dem Bauteiltyp** funktioniert, der CSV-Import zeigt eine **Zuordnungsvorschau** statt einer Meldung, und der Schweregrad lässt sich für Teilmengen übersteuern — ein fehlender Brandschutzwert ist an einer Brandwand kritisch, an einer Trennwand nicht.
Das Panel „Schwere Geometrie“ findet seit jeher überladene Bauteile, entgleiste Ausdehnungen, Ausreißer-Positionen und ungültige Koordinaten. Es war aber eine **Sitzungsansicht**: Schwellen eingestellt, angesehen, weg. In eine Abnahme kam davon nichts. **Jetzt** gibt es dieselbe Erkennung als **Prüfregel**. Die Schwellen stehen im Regelsatz statt in der Sitzung, die Befunde landen im Prüfbericht, im BCF-Export und im Lauf-Vergleich — mit Schweregrad. **Zwei Dinge kommen dazu, die bisher nur Ladewarnungen waren:** • **Entfernte Aussparungen.** Wenn beim Laden Öffnungen entfernt werden mussten, fallen **Volumen und Flächen dieser Bauteile zu groß aus**. Das betrifft die Mengenermittlung unmittelbar — als Regel steht jetzt namentlich da, welche Bauteile betroffen sind. • **Abgewichene Tessellierung.** Hat der Rettungsweg beim Laden gröbere Rundungen erzwungen, liefert dieselbe Datei auf einem anderen Rechner andere Mengen. **Ohne geladene Geometrie** meldet eine Geometrie-Regel ausdrücklich **„nicht ausgewertet“ mit Grund** — niemals ein stilles „bestanden“. Das Panel bleibt als Sofortmaßnahme (ansehen, ausblenden) unverändert.
28. August 2026
Im Schritt „Gefüge“ zeigt der Stereoplot alle Trennflächen eines Abschlags nebeneinander. Bei drei oder vier Scharen war bisher nicht zu sehen, **welcher Großkreis zu der Karte gehört, die gerade offen ist** — alle Linien waren gleich stark, und die Farbe allein half nur, solange jede Schar eine andere hat. **Jetzt** wird die ausgewählte Trennfläche im Netz hervorgehoben: kräftigerer Großkreis, größerer Pol mit einem Ring in der Auswahlfarbe und die Nummer als Text daneben. Die übrigen Flächen **bleiben sichtbar**, nur leiser — der Winkel zur Nachbarschar ist schließlich die halbe Auswertung, ein leeres Netz mit einer Linie wäre keine Hilfe. Die Hervorhebung folgt der Auswahl, egal woher sie kommt: Reiter über den Karten, Klick auf ein Müllerfähnchen im 3D, Sprung aus der Prüfliste oder aus dem Kontextmenü der Aufnahmefläche. Unter „Alle“ bleibt das Netz wie bisher gleichwertig, und eine Trennfläche ohne Raumlage steht ohnehin nicht im Netz. Die Auswertung über einen Bereich (Schritt „Statistik“) und der Plot im Bericht zeigen weiterhin alle Flächen gleichwertig.
Der Weg vom Mengenansatz ins Modell gab es immer — einfärben, isolieren, hinspringen. Beim **Prüfen** stellt sich aber die umgekehrte Frage: „dieses Bauteil hier — wo wird es eigentlich abgerechnet?“ Dafür gab es bisher keinen Weg. **Jetzt** steht über der Tabelle eine Zeile, sobald im Modell etwas markiert ist: welches Bauteil (bzw. wie viele), welche **Mengenansätze** es erfassen und in welchen **LV-Positionen** es dadurch landet. Beides sind Knöpfe — ein Klick markiert den Ansatz bzw. springt in der LV-Tabelle zur Position. **Erfasst kein Ansatz das Bauteil**, sagt die Zeile das deutlich: es fließt in keine Position ein. Bei einer Mehrfachauswahl steht daneben, wie viele der markierten Bauteile nicht erfasst sind. Besonders nützlich mit **zwei Bildschirmen**: das herausgelöste QTO&LV-Fenster auf dem einen, das Modell auf dem anderen — anklicken, ablesen.
Wer den Tab „QTO&LV“ in ein eigenes Fenster herausgelöst hat — Mengenermittlung auf dem einen Schirm, 3D auf dem anderen — sah dort **überall Nullen**: jeder Mengenansatz mit 0 Bauteilen, im Formel-Fenster keine einzige Variable aus IFC-Mengen, ICP oder Eigenschaften, und der Prüfblick meldete, dass **kein** Bauteil erfasst sei. Nichts wies darauf hin, dass etwas fehlte. **Der Grund:** Die Element-Eigenschaften eines Modells sind zu umfangreich, um sie ständig zwischen zwei Fenstern hin- und herzuschieben — sie wurden deshalb bewusst nicht mitgeschickt. Genau darauf stützen sich aber die Objektmengen (SmartViews) hinter jedem Ansatz. Ohne Eigenschaften traf jede Objektmenge auf nichts. **Jetzt** lädt das herausgelöste Fenster die Eigenschaften selbständig aus den Modellen nach, die es ohnehin hat. Während das läuft, steht der Fortschritt in der Leiste über der Tabelle; sind sie noch nicht da, steht dort eine Warnung mit dem Knopf „Eigenschaften laden“ — statt still auf null zu rechnen (das gilt jetzt auch im Hauptfenster). **Zwei weitere Bezüge kommen mit:** Der Mengenstand vergleicht die geladenen Modelle wieder gegen das **Projekt** und warnt auch im eigenen Fenster, wenn Projektmodelle fehlen — vorher meldete er dort immer „vollständig“, und eine Übernahme hätte ungewarnt zu kleine Mengen festgeschrieben. Und im Abrechnungs-Inspektor neu erfasste Positionen erscheinen wieder unmittelbar als Menge, statt beim Öffnen des Fensters einzufrieren.
Die berechneten **infraCore-Properties** (`ICP.…` — Achsstation, Längen, Flächen und die übrigen abgeleiteten Größen) entstehen dort, wo das 3D-Modell hängt: im Hauptfenster. Im herausgelösten QTO&LV-Fenster fehlten sie deshalb ganz — eine Formel oder SmartView, die auf eine ICP-Größe zeigt, rechnete dort mit nichts. **Jetzt** reichen sie das Hauptfenster durch; im Abschnitt „ICP“ des Formel-Fensters stehen sie wie gewohnt. Kommen sie erst an, nachdem das Fenster seine Eigenschaften geladen hat (etwa weil der ICP-Lauf noch lief), werden sie nachgetragen — ohne dass etwas neu geladen werden muss. **Nebenbei schneller:** Beim Nachladen im Fenster wird die Attributliste nicht mehr ein zweites Mal aus allen Bauteilen zusammengerechnet, sondern vom Hauptfenster übernommen. Bei großen Modellen spürbar — das war der Teil, der die Oberfläche kurz stehen ließ.
Der Chord **H → R** blendet alles wieder ein. Der zuletzt angewandte Filter (SmartView bzw. Schnellfilter) blieb dabei aber **vorgemerkt** im Hintergrund stehen: sichtbar war zwar wieder das ganze Modell, doch der nächste **Doppelklick in den 3D-Viewer** wendet die vorgemerkte Ansicht an — und schon war der eben aufgehobene Filter zurück, ohne dass man ihn angefordert hätte. **Jetzt** setzt H+R denselben Zustand her wie „Alle Filter aufheben“ im Filter-Menü (Trichter-Symbol oben rechts): nichts ausgeblendet, nichts isoliert, keine Einfärbung, keine aktive Ansicht, kein Schnellfilter, kein Korb-Modus — und zusätzlich alle ausgeblendeten **Modelle** wieder eingeblendet. Danach ist kein Filter mehr geladen, ein Doppelklick zoomt nur noch auf das getroffene Bauteil. Absichtlich unangetastet bleibt die **schwere Geometrie** (Leistungsschutz) und der Schnitt.
Ein Filter (Isolieren, Schnellfilter, SmartView, isolierter Auswahlkorb) blendet alles Übrige **ganz** aus — der Bezug zum restlichen Bauwerk geht dabei verloren. **G** blendet genau diese ausgeblendeten Objekte als **Geist** wieder ein: sehr blass, nur zur Orientierung. Die gefilterten Objekte bleiben unverändert im Vordergrund. Geister fangen **keine Klicks** ab (solange in den Einstellungen → Anzeige nicht „Geister anklickbar“ gesetzt ist) — Auswählen, Messen und Fangen greifen also weiter durch sie hindurch auf die gefilterten Objekte. **Nochmal G** stellt den Filter wieder her; im Filter-Menü (Trichter oben rechts) steht „Rest als Geist“ als eigene Zeile und lässt sich dort auch aufheben, dann bleibt alles normal sichtbar. Bei **gebündelt** dargestellten Modellen (sehr große Modelle, Leistungsmodus) zeigt der Geist nur einen blassen Farbton statt echter Transparenz — dafür fehlt in der 3D-Technik die Opazität je Bauteil. Ohne aktiven Filter tut G nichts. Die Taste ist in den Einstellungen → Tastenkürzel frei belegbar.
Im HTML-Bericht des IFC-Versionsvergleichs stand bei jedem geänderten Bauteil zwar der Name der Eigenschaft, der eigentliche Inhalt — **alt → neu** — fehlte aber. Bei Modellen mit langen Eigenschaftsnamen (etwa `ASF_MSet_Sicherheitsausstattung.Feuerloeschnischen_Abstand_durchschnitt`) schob die Namensspalte die Wertespalte über den Rand des Berichts hinaus, und dort wurde sie hart abgeschnitten — ohne Bildlauf, ohne Hinweis. **Jetzt** brechen lange Namen und Werte an ihren Trennzeichen (Punkt, Unterstrich, Bindestrich) um, statt die Spalte zu sprengen. **PropertySets** und **Eigenschaften** stehen über die volle Breite des Bauteil-Blocks, die übrigen Angaben (Geometrie, Attribute) ordnen sich je nach Fensterbreite daneben oder darunter an. Auf schmalen Fenstern lässt sich der Bereich zur Not seitlich scrollen; im Ausdruck und im PDF steht alles vollständig da.
Die Fußzeile des HTML-Berichts nannte die Ergebnisse „KI-/tool-generiert“. Der Vergleich rechnet ohne KI — der Hinweis war irreführend. **Jetzt** steht dort nur noch: „Alle Ergebnisse sind durch einen Experten zu prüfen.“
Kollisionsprüfung, IDS-Prüfung und 4D-Simulation legen jeweils eigene Fenster über das 3D und verändern die Darstellung. Bisher stand nur bei der **Kollisionsprüfung** oben rechts in der Tab-Leiste, dass der Modus läuft. Bei der **IDS-Prüfung** und beim **4D** fehlte dieser Hinweis — wer die Fenster zur Seite geschoben oder auf ein anderes Menüband gewechselt hatte, sah nicht mehr, dass noch ein Modus aktiv war, und musste den passenden Reiter suchen, um ihn zu beenden. **Jetzt** hat jeder dieser drei Modi denselben Hinweis: oben rechts in der Tab-Leiste, direkt neben dem Filter-Symbol, steht ein Feld mit Symbol und Namen — **„Kollision“**, **„IDS-Prüfung“** oder **„4D“**. Ein Klick darauf beendet den Modus, egal welches Menüband gerade offen ist. Die Farbe ist dieselbe, die das jeweilige Fenster im 3D trägt: rot für Kollision, blau für IDS, violett für 4D. In schmalen Fenstern bleibt nur das Symbol stehen.
27. August 2026
Bisher brauchte die IDS-Prüfung eine „IDS-Datei“. Wer seine Anforderungen in **neoQ** pflegt, musste sie erst als Datei ausgeben und wieder laden. **Jetzt** steht in Schritt 1 „Anforderungen (IDS)“ der Weg **„neoQ-IDS laden“**: eine Auswahlliste aller neoQ-Kataloge, mit Anzahl der Objekte und Version. Ein Klick, und der Katalog ist die geprüfte Anforderung. Ist in neoQ noch kein Katalog angelegt, führt die Auswahl direkt dorthin. Der Weg über eine gelieferte `.ids`-Datei bleibt daneben bestehen; in der Auswahlliste steht bei Katalogen „neoQ“ davor. **Der Katalog wird beim Ausführen frisch gelesen** — nicht der Stand vom Laden. Wer den Katalog zwischendurch ändert, prüft gegen die Änderung, und ein Hinweis sagt das. **Mehrere Modelle, mehrere Kataloge:** Sind mindestens zwei Anforderungssätze geladen, hat in Schritt 2 „Modelle“ jedes angehakte Modell eine eigene Auswahl — die Trasse gegen den Trassen-Katalog, das Brückenmodell gegen den Brücken-Katalog, in einem Lauf. Die Auswahl in Schritt 1 gilt als Vorgabe für alle; wer sie dort umstellt, setzt damit auch die Zuordnungen zurück. Das Ergebnis bleibt EIN Ergebnis: Befunde, Elemente, Abdeckung, Matrix und Berichte führen die Läufe zusammen und benennen, welcher Katalog für welches Modell gegolten hat (neue Spalte „Katalog“ in der Elementliste, Blöcke je Katalog in der Matrix, Prüfumfang im Bericht). Das Gesamturteil ist streng: ein Fehler in einem Katalog bleibt ein Fehler.
Die drei Karten des Prüf-Modus hatten feste Maße: die Steuerung links, die Ergebnisleiste unten und die Befund-Karte rechts neben der Elementliste. Bei langen Spezifikationsnamen oder vielen Spalten war das zu wenig, bei kleinen Bildschirmen zu viel — anpassen ging nicht. **Jetzt** hat jede Karte an ihrer Kante einen schmalen Griff: die linke Karte in der **Breite**, die untere in der **Höhe**, die Befund-Karte in der **Breite**. **Doppelklick** auf den Griff setzt auf das Grundmaß zurück. Die eingestellten Maße bleiben erhalten, wenn der Prüf-Modus geschlossen und wieder geöffnet wird, und das 3D-Modell wird weiterhin im freien Rest zentriert.
Wurde ein Bauteil von einem anderen abgezogen (Rolle „Abzugskörper“ oder Node „Boolesche Operation“), kam das Ergebnis in großen Projekten **ausgefranst** zurück: zerklüftete Schnittkanten, eingedellte Querschnitte, lose Fetzen. An einem kurzen Testmodell war davon nichts zu sehen — der Fehler hing an der **Ausdehnung** des Modells, nicht an den Bauteilen. **Was dahinter steckte — drei Dinge, die sich gegenseitig verstärkt haben:** 1. **Die Aufräum-Toleranz wuchs mit dem Bauwerk.** Nach jedem Schnitt werden hauchdünne Rest-Fetzen entfernt. Wie fein dabei gearbeitet wurde, richtete sich nach der Größe des Bauteils — bei einem Körper, der eine 12 km lange Achse begleitet, waren das **12 mm**. Alles Feinere wurde mit weggeputzt. Ein Leerrohr von 16 cm Durchmesser behielt von 174 Dreiecken noch 28 — aus dem runden Querschnitt wurde ein Dreieck. Jetzt ist die Toleranz fest auf 0,1 mm begrenzt. 2. **Alle Bauteile eines Durchlaufs wurden im selben Bezugssystem gerechnet.** Lagen sie weit auseinander, rechnete das ferne Ende mit rund 200-fach gröberer Auflösung — obwohl das Bauteil selbst nur 60 m groß ist. Jetzt bekommt **jede Paarung** aus Bauteil und Abzugskörper ihr eigenes Bezugssystem. 3. **Mehrere Bauteile in einem Körper.** Beim IFC-Import wurden gleichartige, gleichfarbige Bauteile zu EINEM Körper zusammengefasst — bei einem Tunnel also Ausbruch, Ringspalt, Innenschale und alle Leerrohre. Die liegen ineinander und teilen Flächen; als ein Körper gerechnet ist das mathematisch kein gültiger Vollkörper mehr, und jeder Schnitt darauf franst aus. Jetzt wird beim Import **je Bauteil ein Körper** angelegt — mit dem Namen aus der IFC-Datei — und der Schnitt zerlegt solche Körper notfalls selbst wieder in ihre Teile. **Und wo Rechnen nicht hilft, sagt es das jetzt:** Ein Bauteil, das ein Bauwerk in EINEM Stück über viele Kilometer begleitet, kann grundsätzlich nur mit Millimeter-Toleranz verschnitten werden. Die Verschneidung meldet solche Körper mit Namen und Toleranz und empfiehlt, in Abschnitte oder Blockringe zu teilen. **Wichtig für bestehende Projekte:** 3D-Datensätze, die vor dieser Änderung aus einer IFC-Datei importiert wurden, enthalten weiterhin die zusammengefassten Körper. Wer die Bauteile getrennt bedienen will (eigene Rolle, eigene Farbe), importiert die Datei einmal neu.
Das Suchfeld der Hilfe durchsucht neben den Überschriften eine Stichwortliste je Abschnitt. In dieser Liste fiel ein Block von etwa vierzig Stichworten durch einen Tippfehler im Code aus — darunter „Controlling-Rolle“, „Einladung“, „Einladungs-Link“ und „Speichern-Knopf grau“. Wer danach suchte, bekam keinen Treffer, obwohl der Eintrag unter „Neuerungen“ stand. Die Einträge selbst waren immer da und über die Liste erreichbar — nur eben nicht über die Suche.
Unter der Kontentabelle standen bisher zwei Formulare: „Neues Konto anlegen“ und „Externe Mitarbeiter einladen“. Die Tabelle war dafür auf etwa die halbe Bildschirmhöhe begrenzt, und wer weit scrollte, sah vor allem Formulare, die er selten braucht. **Jetzt** nimmt die Kontenliste das ganze Fenster ein und scrollt in sich. Die beiden Formulare öffnen sich über die Knöpfe **„Neues Konto…“** und **„Externe einladen…“** rechts über der Tabelle als eigenes Fenster; am Einladen-Knopf steht mit, wie viele Einladungen offen sind. **Damit nichts verlorengeht:** Ein Klick neben das Fenster schließt es **nicht** — genau dort steckt ein temporäres Start-Passwort oder ein frisch erzeugter Einladungs-Link, den es sonst nirgends gibt. Hinaus geht es über „Abbrechen“, das X oder Esc, und solange etwas eingetragen ist, wird vorher gefragt. Ein leeres Formular schließt ohne Rückfrage. Lehnt der Server das Anlegen ab (Name schon vergeben, Passwort zu schwach), bleibt das Fenster samt Eingaben offen. Das Einladen-Fenster bleibt nach dem Erstellen offen, damit der Link kopiert werden kann.
Über die Jahre sind viele Menüzeilen, Schalter und kleine Werkzeugknöpfe jeweils am Ort neu gebaut worden. Das sieht man: dieselbe Art von Zeile hatte je nach Fenster einen anderen Abstand, eine andere Farbe im ausgewählten Zustand und eine andere Reaktion beim Überfahren mit der Maus. **Angeglichen wurden diesmal:** das **Rechtsklick-Menü im 3D** samt Untermenü „Fertigstellungsgrad“, die **Kontext- und ITO-Menüs** im Eigenschaften-Panel, die Menüs des **Bericht**-Menübands, die **BCF- und Export-Leiste der Kollisionsprüfung**, die Menüs des **DataBuild**-Menübands (inklusive der Pfeile zum Sortieren der Regelarten) und die Menüs des **Lageplans**. Im Lageplan liegen die vier Umschalter **Raster-Stil**, **Achsseite (links/rechts)**, **Beschriftung (Texte/Stil)** und **Hoch/Quer** jetzt auf demselben Umschalter-Element, das auch die übrigen Module verwenden — die ausgewählte Seite ist damit heller hinterlegt statt vollflächig farbig. **Was sich NICHT ändert:** Welche Einträge es gibt, was sie tun und wo sie stehen. Der ausgewählte Eintrag ist überall die dezent getönte Zeile, wie in den bereits umgestellten Bereichen.
Auftraggeber, Prüfstellen und Partnerfirmen brauchen die Controlling-Einheiten, aber nicht den Rest der Anwendung. Dafür gibt es in der Benutzerverwaltung jetzt eine **Controlling-Rolle**: **Controlling-Bearbeiter** — lesen und schreiben im Controlling: Einheiten anlegen, ändern, teilen, freigeben, Masterliste und Ist-Daten importieren, Termin- und Modellbindung pflegen. **Controlling-Beobachter** — nur lesen. Masterliste, Soll-Ist, Verknüpfung, Prüfung und Änderungen sind sichtbar, die Prüfung lässt sich starten und alles lässt sich ausgeben — geändert oder importiert wird nichts. **Was so ein Konto sieht:** Controlling, die damit verknüpften Module **QTO&LV** und **4D** (dort nur lesend — beides sind fremd geführte Quellsysteme) und den **3D-Viewer** für die visuelle Kontrolle. Alles andere ist ausgeblendet, nicht nur gesperrt. Konten ohne Rolle arbeiten unverändert weiter; Administratoren bekommen keine Rolle. **Wichtig und offen gesagt:** Die Anwendung läuft vollständig im Browser. Das ist eine Bedien- und Verfahrenssicherung — sie verhindert Versehen und macht Zuständigkeiten klar —, aber kein kryptografischer Schutz. Wer die Werkzeuge des Browsers bedient, kommt an die Daten, die geladen sind.
In der Benutzerverwaltung gibt es die Karte **„Externe Mitarbeiter einladen“**. Sie legen Rolle, Gültigkeit des Links (1–90 Tage), Lizenzende, Tags und eine Notiz fest und bekommen einen Link zum Weitergeben. Die eingeladene Person öffnet ihn, wählt **Anmeldenamen und Passwort selbst** und ist damit angelegt. An der Rolle kann sie nichts ändern — die steht in der Einladung. **Warum so und nicht als offene Anmeldeseite:** Wer sich auf einer offenen Seite registrieren kann, kommt hinter die Anmeldung. Die Einladung dreht das um — der Zugang entsteht nur, weil ihn vorher jemand eingerichtet hat. Und niemand muss mehr Start-Passwörter per Mail verschicken. Jede Einladung gilt **einmal** und läuft ab. In der Liste steht, welche offen sind, welche abgelaufen sind und wer welche eingelöst hat; zurückziehen geht jederzeit.
Der Speichern-Knopf färbt sich, sobald es ungespeicherte Änderungen gibt, und beim Schließen fragt die Anwendung nach. Für einige Bereiche geschah beides **nicht**: Mengen und Leistungsverzeichnis, GeoDoc, Projektkalkulation, PDF-Editor, importierte Netze, Placement-Tabellen, Oberleitungen und gespeicherte Tabellen-Ansichten. Gespeichert wurden diese Daten korrekt — aber nur, wenn man von Hand auf Speichern klickte. Wer stattdessen das Fenster zumachte, verlor die Arbeit **ohne jeden Hinweis**, weil die Rückfrage ausblieb. **Jetzt** meldet jeder dieser Bereiche seine Änderungen wie alle anderen: Knopf färbt sich, Schließen-Warnung greift. Zusätzlich prüft die Anwendung beim Übersetzen, dass kein gespeicherter Bereich mehr ohne diese Meldung bleibt — derselbe Fehler kann nicht ein zweites Mal entstehen.
Alles, was im Controlling-Modul steht, lässt sich jetzt in **DashBI** auswerten: die **Masterliste** der Controlling-Einheiten (Soll-/Ist-Kosten, Termine, Fortschritt, Abweichungen, Leistungswert, CPI/SPI, Objekte im Modell), die **Ist-Meldungen** aus CIS und RIB iTWO, die **Befunde der Verknüpfungsprüfung** und das **Änderungsprotokoll**. Im Widget-Editor gibt es dafür drei neue Auswertungen: **Gesamt-Kennzahl** (eine Projektzahl wie „Soll-Kosten gesamt“ oder „Fortschritt kostengewichtet“), **Auswertung** (Anzahl/Summe/Mittel/Min/Max über einer Spalte, gruppiert nach einer oder zwei weiteren — mit Wertfilter, Top-N und **laufender Summe** für Ganglinien) und **Rohdaten-Tabelle** mit frei wählbaren Spalten. **Fertige Vorlage:** Im Controlling-Menüband steht unter **Auswertung** der Knopf **„In DashBI auswerten“**. Er öffnet ein Dashboard mit 19 Widgets: Kennzahlenzeile, Kostenabweichung und Fortschritt je Einheit, Soll- und Ist-Ganglinie, Soll-Kosten je Status, Status × Mengenherkunft, Terminabweichung, Stunden je Monat, Prüfstand und die Soll-Ist-Tabelle. Dieselbe Vorlage lässt sich in DashBI über das **Plus-Menü → Vorlage** jederzeit ergänzen — bestehende Dashboards bleiben unberührt. **Klick auf einen Balken:** Ist nach Einheit gruppiert, wählt ein Klick die Objekte dieser Einheit im 3D aus. **Zwei Dinge bewusst so:** Der globale Modell-/Klassen-Filter oben wirkt auf Controlling-Widgets **nicht** — eine Controlling-Einheit ist keine Objektmenge, sondern eine Verknüpfung über LV, Termin und Modell; halb gefiltert wären Soll-Kosten und Fortschritt schlicht falsch. Eingeschränkt wird stattdessen im Widget selbst über den **Wertfilter**. Und die Prüf-Kennzahlen (Abdeckung, Befunde) bleiben leer, bis die Verknüpfungsprüfung gelaufen ist — sie im Hintergrund nachzuziehen würde einen Stand vortäuschen, den niemand angefordert hat.
Die Frage „welche Bauteile gehören eigentlich zu dieser Controlling-Einheit?“ stellt sich beim Arbeiten **am Modell** — bisher musste man dafür in den Arbeitsbereich „Controlling“ wechseln, dort die Einheit suchen und danach zurück ins 3D. **Jetzt steht die Liste dort, wo Sie ohnehin sind:** Die linke Projektstruktur hat neben Räumlich, Nach Typ, Sichtbar, Smart, GIS und Achsen den Reiter **CE**. Er zeigt alle Controlling-Einheiten mit Nummer, Bezeichnung und der Anzahl der verknüpften Objekte im geladenen Modell. Am Reiter selbst steht, wie viele Einheiten es gibt. **Ein Rechtsklick auf eine Zeile** bietet an: - **Objekte isolieren** — nur noch die Bauteile dieser Einheit stehen im 3D. - **Zur Isolierung hinzufügen** — zwei, drei oder zehn Einheiten nacheinander sichtbar machen und miteinander vergleichen. - **Objekte im 3D auswählen** — die Menge markieren, statt sie freizustellen (z. B. um sie in den Auswahlkorb zu legen). - **Isolierung aufheben** und **Im Controlling öffnen**. Sind mehrere Einheiten angehakt, gilt der Menüpunkt für die ganze Auswahl. Dieselben Aktionen liegen als Knöpfe in der schmalen Leiste über der Liste — dort auch der Schalter **Einfärben**, der jede Einheit im 3D in einer eigenen Farbe zeigt. Die Spalten Status, Vorgang und LV-Positionen sind über das Menü „Spalten“ der Tabelle zuschaltbar; Sortieren, Filtern und Excel-Kopie funktionieren wie in jeder anderen Tabelle. Wer den Reiter nicht braucht, blendet ihn über „Reiter einrichten“ aus. Die markierte Einheit ist dieselbe wie im Arbeitsbereich „Controlling“ — es gibt keine zweite Liste, die auseinanderlaufen könnte.
26. August 2026
Mit dem Durchgang vom 26. August brauchten **manche großen Modelle 2–5 Minuten** statt Sekunden, und in der Konsole stand „Properties für … sind noch nicht im Cache (Ingest läuft)". Beides ging auf zwei Änderungen von mir zurück; beide sind rückgängig gemacht. **1 · Der Zwischenspeicher wurde unnötig entwertet.** Ich hatte die Berechnung des Zwischenspeicher-Namens geändert, um bei sehr großen Dateien Arbeitsspeicher zu sparen. Nebenwirkung: **jeder vorhandene Zwischenspeicher wurde ungültig** — Modelle, die vorher in Sekunden daraus geöffnet wurden, mussten wieder vollständig eingelesen werden. Das ist der Hauptteil der langen Ladezeit. Die alte Berechnung ist zurück, **Ihre vorhandenen Zwischenspeicher greifen damit sofort wieder**. **2 · Eigenschaften kommen wieder mit dem Modell, nicht danach.** Der Versuch, das Modell früher anzuzeigen und die Eigenschaften nachzuliefern, hinterließ ein Zeitfenster, in dem ein Modell zwar sichtbar war, seine Eigenschaften aber weder im Arbeitsspeicher noch schon im Zwischenspeicher lagen. Wer in diesem Fenster Schnellfilter, SmartViews, Mengen, Statistik oder Kollision öffnete, bekam die Fehlermeldung. Der Eigenschafts-Durchgang läuft deshalb wieder vor dem Anzeigen. **Was bleibt:** die Entlastung von Grafikspeicher und Bandbreite, der Hintergrund-Durchgang für Bauteil-Eigenschaften, die Warnung bei zu feiner Tessellierung, die Heilung beschädigter Zwischenspeicher und der Quellverweis für Punktwolken.
Zwei Änderungen am Aufbau der Szene, beide ohne sichtbaren Unterschied am Bild: **1 · Kompaktere Flächenausrichtung.** Die Richtungsangabe je Eckpunkt (sie steuert nur die Beleuchtung) wird jetzt kompakt statt in voller Fließkomma-Genauigkeit abgelegt: **16 statt 24 Byte je Eckpunkt**, also rund ein Drittel weniger Daten, die je Bild zur Grafikkarte müssen. Die Lage der Punkte selbst bleibt unverändert genau. **2 · Gleiche Bauteile teilen sich wieder eine Geometrie.** Wiederholte Bauteile — Bewehrung, Schrauben, Zaunfelder, Schwellen — wurden bisher nur dann zusammengefasst, wenn die IFC-Datei sie ausdrücklich als dieselbe Form auswies. Revit, Civil 3D und Allplan schreiben aber für jedes Stück eine eigene Form, auch wenn sie identisch ist (an einem Trassenmodell gemessen: 146.632 Formen bei 148.672 Einbauten). Jetzt wird zusätzlich der **Inhalt** verglichen: bitgleiche Formen teilen sich einen Speicherbereich. Verwechseln kann das nichts — verglichen wird Punkt für Punkt, nicht nur eine Prüfsumme. Wie viel es im Einzelfall bringt, hängt vollständig davon ab, wie stark sich ein Modell wiederholt; die Konsole nennt die Zahl je Datei.
Punktwolken sind zu groß, um sie im Projekt mitzuspeichern — das war und bleibt so. Gespeichert wurden aber nur ihre **Einstellungen** (Sichtbarkeit, Ausrichtung, Zuschnitt, Farbquelle) **ohne jeden Hinweis, aus welcher Datei sie stammen**. Nach einem Neustart ließen sie sich deshalb niemandem mehr zuordnen: Die Wolke musste neu importiert UND komplett neu ausgerichtet werden. **Jetzt** merkt sich das Projekt zu jeder Wolke die **Quelldatei** (Name, Größe, Datum, auf dem Desktop auch den Pfad) samt der beim Import gewählten Punktzahl und Farbquelle. Fehlt eine Wolke nach dem Öffnen, steht sie in der Projektstruktur unter „Punktwolken“ als **„fehlt“** — ein Klick auf das Ordner-Symbol, Datei wählen, fertig: Ausrichtung, Bezugspunkt, Sichtbarkeit und Farbquelle sind wieder da. Wer die Wolke nicht mehr braucht, verwirft den Eintrag über den Papierkorb. Und wer zwischendurch speichert, verliert nichts: offene Verweise reisen mit ins Projekt.
„Segmente pro Vollkreis“ (Einstellungen → Darstellung) steuert, wie fein runde Geometrie in Dreiecke zerlegt wird. Der Wert gilt **je Bogen — unabhängig vom Radius**. Bei feingliedrigem Stahlbau (ausgerundete Walzprofile wie IPE oder HEA, Ausrundung wenige Millimeter) entstehen dadurch Tausende winziger Teilstücke, die der Geometriekern einzeln verarbeiten muss. Am Referenzmodell gemessen: **16 → 1,3 Sekunden · 24 → 7,4 Sekunden · 32 → über 10 Minuten**. Die Obergrenze allein hilft nicht, weil der schädliche Wert vom Modell abhängt. **Jetzt** warnt die Einstellung ab 24 Segmenten mit genau diesen Zahlen und der Empfehlung 16, und beim Laden steht derselbe Hinweis in der Konsole. Bleibt ein Ladevorgang trotzdem stehen, senkt die App die Tessellierung wie bisher selbst und sagt es Ihnen.
Der Geometrie-Zwischenspeicher (Einstellungen → „Modelle auf der Platte zwischenspeichern“) beschleunigt das erneute Öffnen erheblich. Stammte eine Zwischenspeicher-Datei aus einer älteren Fassung, von einem anderen Rechner oder aus einem abgebrochenen Schreibvorgang, brach das Öffnen mit einer Fehlermeldung ab — und weil die defekte Datei liegen blieb, bei **jedem** weiteren Versuch erneut. **Jetzt** erkennt die App eine unpassende Datei, verwirft den Zwischenspeicher dieses Modells und liest die IFC ganz normal neu ein; danach wird ein frischer Zwischenspeicher geschrieben. Sie merken davon nichts außer der einmalig längeren Ladezeit. **Nebenwirkung dieser Fassung:** Die Berechnung des Zwischenspeicher-Namens wurde geändert (sie kopierte große Dateien unnötig ein zweites Mal in den Arbeitsspeicher). Alle bisherigen Zwischenspeicher werden deshalb **einmalig** neu erzeugt.
Bisher brauchte fast jede Node im Editor ihre eigene Verbindung zur Achse: einmal zum **Stationsbereich**, noch einmal zu **Abschnitte (Anzahl/Länge)**, noch einmal zu **Profil platzieren**. In einem einfachen Graphen liefen so vier Kanten derselben Achse quer über die Fläche — und beim Wechsel auf eine andere Achse musste man jede einzelne erwischen. Wurde eine übersehen, entstand **stillschweigend Geometrie an der falschen Achse**; gemeldet wurde nichts. **Jetzt reisen die Stationen mit ihrer Achse.** Sie schließen die Achse am Anfang der Kette an (Stationsbereich, Stationsliste oder Blockbuch) — alles Nachfolgende weiß von selbst, um welche Achse es geht. Die Achs-Eingänge von „Abschnitte (Anzahl)“, „Abschnitte (Länge)“, „Profil platzieren“ und „3D-Körper platzieren (Stationen)“ sind damit **optional** geworden. **Sie behalten die Kontrolle:** Schließen Sie dort trotzdem eine Achse an — etwa eine **Versatzachse** für einen Randbalken —, gilt diese. Der angeschlossene Eingang gewinnt immer. Fehlt beides, sagt die Node das klar („Keine Achse — Achs-Port anschließen …") statt nur „Pflicht-Eingang fehlt“. Das mitgelieferte **Tunnel-Beispiel** zeigt den neuen Weg: aus fünf Achskanten sind drei geworden.
Die Node **„Profil platzieren“** hat zwei passende Eingänge: **„Stationen“** und **„Blöcke (Blockbuch)“**. Ein Blockbuch ließ sich an beide hängen — aber nur am richtigen kam es vollständig an. Am Eingang „Stationen“ wurde es auf die reinen Stationsgrenzen reduziert: **Blockname, Block-GUID und der Querschnitt je Block gingen verloren**, ohne Warnung. Auffallen konnte das erst am fertigen IFC — die Bauteile hießen „Abschnitt 1, 2, 3 …" statt „Block 01, Block 02“, und alle Blöcke hatten denselben Querschnitt. **Jetzt kommt das Blockbuch an beiden Eingängen vollständig an** — mit Namen, GUID und dem je Block gewählten Querschnitt.
Bei bald dreißig Nodes war die Auswahl nicht immer offensichtlich — besonders bei den drei Platzierungen für 3D-Körper, die „3D-Körper platzieren“, „Platzieren (Tabelle)“ und „Platzieren (Anzahl)“ hießen. Aus welchem Namen hätte man ablesen sollen, welche man braucht? **Was sich geändert hat:** - Die drei heißen jetzt als Trio **„3D-Körper platzieren (Stationen)“ / „(Tabelle)“ / „(Anzahl)“** — der Unterschied steht im Namen. - **„3D-Körper importieren“** heißt **„3D-Körper (Bibliothek)“**: Die Node *wählt* einen bereits geladenen Datensatz aus; importiert wird im Menüband. - Die Ausrichtungs-Felder heißen **„Körper-Achse → …"** statt „FBX-Achse → …" — die Körper können ebenso aus IFC, OBJ, DXF oder aus einer 3D-Auswahl stammen. - **„Boolesche Operation“** steht in der neuen Palette-Gruppe **Geometrie** statt unter Platzierung. - **Jede Node hat einen Hinweis „wann verwenden“** — ein Satz, der die Auswahlfrage beantwortet (z. B. bei „Abschnitte (Anzahl)“: *Wenn die ANZAHL feststeht; steht die Länge fest → „Abschnitte (Länge)“*). Er steht direkt in der Palette unter dem Namen und oben im Eigenschaften-Panel. - **Neu: ein Suchfeld** über der Palette. Gesucht wird über Name, Hinweis und Beschreibung — „Excel“, „Überhöhung" oder „Abzugskörper“ führen zur passenden Node, auch wenn sie anders heißt. Außerdem verschwinden **Felder, die gerade nichts bewirken**: „Blockfuge (Sehne)“ erscheint nur im Sehnen-Modus, „Tangenten-Schritt“ nur im Tangenten-Modus, und die Achsen-Wahl des Profilverlaufs nicht beim Drehen. Die Werte bleiben erhalten und gelten wieder, sobald Sie den Modus zurückstellen. Bestehende Graphen bleiben unverändert gültig; es haben sich nur die angezeigten Namen geändert.
Das erzeugte Modell in **DataBuild** weiterzubearbeiten (Struktur, PSets, IDS) ging bisher nur über den Umweg **IFC exportieren → wieder laden → „Aus IFC“**. **Jetzt gibt es im Menüband infraBuild den Knopf „Nach DataBuild“.** Er erzeugt bei Bedarf zuerst die Vorschau, übernimmt sie und öffnet den DataBuild-Tab — mit genau demselben Ergebnis wie „Aus IFC“, nur ohne Datei und ohne Auswahldialog. Ist das Modell dort bereits übernommen, wird nur der Tab geöffnet (statt es ein zweites Mal einzufügen). **Und die Verbindung hält jetzt.** Bei jedem neuen Vorschau-Lauf galt das infraBuild-Modell für DataBuild bisher als ein *anderes* Modell — die Zuordnung riss ab, „bereits übernommen“ wurde nicht mehr erkannt, und das Nachladen der Eigenschaften bzw. die IDS-Reparatur verloren ihr Ziel. Die Vorschau behält ihre Kennung jetzt über alle Läufe hinweg.
Der Editor merkt sich pro Node, ob sich an ihr oder an einer ihrer Vorgänger-Nodes etwas geändert hat — nur dann wird neu gerechnet. Dieser Vergleichswert enthielt jeweils die vollständigen Vergleichswerte **aller** Vorgänger. Bei langen Ketten wuchs er dadurch lawinenartig an: Bei jeder Auswertung kostete allein das Bilden des Vergleichs mehr Zeit als das eigentliche Rechnen — spürbar als zähe Reaktion beim Tippen in einem großen Graphen. Der Wert wird jetzt auf eine feste, kurze Länge verdichtet. **Zwei weitere Stellen:** Die Zuweisung eines IDS-Objekts suchte den ganzen neoQ-Katalog von vorne durch — je zugewiesener Kontur einmal. Und das **Blockbuch** löste den Querschnitt bei **jedem** Block neu aus der Bibliothek auf, auch wenn zweihundert Blöcke denselben Querschnitt haben; er wird jetzt einmal je Querschnitt aufgelöst.
Nach dem Laden eines Modells hat die App auffällige Geometrie — sehr große Netze, riesige Ausdehnungen, Elemente weit abseits, ungültige Koordinaten — bisher **sofort und dauerhaft ausgeblendet**. Gut gemeint (die Ansicht bleibt schnell), in der Praxis aber irreführend: Bei Modellen, die überwiegend aus solchen Elementen bestehen (Brücken, Tunnel, Trassen, Modelle mit großen Koordinaten), blieb der Viewport nach dem Import **leer oder fast leer**. Der Hinweis dazu verschwand nach fünf Sekunden — wer ihn verpasste, hielt den Import für gescheitert und suchte den Fehler in der Datei statt in einem Sichtbarkeitsfilter. **Jetzt** wird nach dem Laden **nichts** mehr ausgeblendet: Alles, was in der Datei steht, ist auch zu sehen. Erkannt wird die schwere Geometrie weiterhin — der Hinweis beim ersten Laden nennt die Anzahl und sagt ausdrücklich, dass die Elemente sichtbar bleiben. **Ausblenden entscheiden Sie selbst**, im Panel „Schwere Geometrie“ (rotes Tacho-Symbol rechts in der Reiterleiste über der 3D-Ansicht): Trefferliste mit Begründung, Zoom und Isolieren je Element, einstellbare Schwellen, und „Dauerhaft ausblenden“ einzeln oder für alle Treffer. Der Zähler am roten Knopf zeigt jetzt nur noch, was **Sie** ausgeblendet haben — nach dem Import also null. Wird die Ansicht durch ein einzelnes Riesen-Element zäh, ist der Weg unverändert derselbe: Panel öffnen, Treffer ansehen, ausblenden.
Ein Bericht aus GeoDoc war **leer** — Deckblatt und Überschriften standen da, aber keine Bilanz, keine Tabellen, keine Einzelblätter. Und selbst wo Inhalt kam, fehlte das **Tunnelband** in der Abbildung. **Was dahinter steckte — zwei getrennte Fehler:** **1 · Der Stationsfilter griff, obwohl er leer war.** Die Berichtsoptionen „Von Station“ und „Bis Station“ sind laut Beschriftung „leer = ab Anfang / bis Ende“. Ein leeres Feld wurde intern aber als **Station 0** gelesen — der Bericht ging damit von Station 0 bis Station 0, und jeder Abschlag eines Tunnels (etwa ab TM 12600) fiel heraus. Wer die Felder nie angefasst hatte, bekam also zuverlässig nichts. Jetzt bleibt leer wirklich leer; nur ein eingetragener Wert grenzt ein. **2 · Das Tunnelband hing an einem alten Namen.** Die mitgelieferten Vorlagen verwiesen noch auf die alte Abbildung „Längsband“, die es seit der Umstellung auf das **Tunnelband** nicht mehr gibt. Im Vorlagen-Entwurf war das Bild zu sehen (dort arbeiten Beispieldaten), im fertigen Bericht blieb die Stelle leer. Vorlagen und Beispieldaten zeigen jetzt auf dieselben Abbildungen — „Tunnelband“ (Schnitt und Grundriss), „nur Längsschnitt“ und „nur Grundriss“.
Die mitgelieferten Vorlagen wurden bisher **nur beim allerersten Öffnen** des Berichtseditors angelegt. Wer ihn davor schon einmal geöffnet hatte, sah die GeoDoc-Vorlagen nie — für ihn sah es aus, als gäbe es keine. **Jetzt** wird jede mitgelieferte Vorlage nachgeliefert, sobald es sie gibt: Sie erscheint beim nächsten Start in der Liste, ohne dass etwas Eigenes verloren geht. Eine Vorlage, die Sie **bewusst gelöscht** haben, kommt dabei nicht zurück. **Drei neue GeoDoc-Vorlagen** sind dazugekommen: - **Abschlagsblätter** — nur die Einzelblätter, ohne Deckblatt und Bilanz. Der Stapel zum Abheften. - **Tunnelband** — A3 quer, Längsschnitt und normalisierter Grundriss großformatig, dazu Lithologien und Vortriebsklassen. - **Messquerschnitte** — je Messquerschnitt Kennzahlen und die Verschiebungs-Zeitreihe, dazu die Übersicht aller Messungen. Zusammen mit Vortriebsbericht, Kurzbericht, Vortriebsübersicht und Prüfbericht sind das sieben Startpunkte für GeoDoc; jeder lässt sich wie gewohnt vollständig umbauen.
Der **normalisierte Grundriss** des Tunnelbands ist ein waagrechter Schnitt in einer bestimmten Höhe über dem Einfügepunkt des Regelquerschnitts. Diese Höhe gehört zum Vortrieb (nur bei gleicher Höhe sind die Streifen untereinander vergleichbar) und war bisher **nur** im Schritt „Vortriebe“ einstellbar — also dort, wo kein Band zu sehen ist. Man änderte den Wert, wechselte zu „Ausgeben“ und konnte am Bild nicht erkennen, ob die Ebene die gewollte Stelle trifft; im Bild stand die Höhe nämlich auch nicht. **Jetzt** steht die Schnitthöhe **in der Zeichnung** (unter dem Grundriss, und ebenso im DXF/DWG-Export) und lässt sich direkt neben dem Band im Schritt „Ausgeben“ ändern — je Vortrieb, mit sofortiger Wirkung. Sind mehrere Vortriebe verschieden eingestellt, sagt das Bild das ausdrücklich: dann sind ihre Streifen nicht miteinander vergleichbar.
Unter den Bezugsflächen des aktiven Abschlags stand ein Aufklapper mit **allen übrigen** Flächen des Projekts — als vollständige Karten. Das war eine zweite Navigation neben der Erfassungsliste: zwischen den Abschlägen wechselt man links, nicht über die Flächen fremder Abschläge. **Jetzt** listet der Schritt nur noch die Zeichenebenen **dieses** Abschlags. Wofür der Aufklapper wirklich gebraucht wurde — eine **schon vorhandene** Fläche zusätzlich an diesen Abschlag hängen, etwa eine Laibung, die über mehrere Abschläge läuft —, steht als eine Auswahlzeile oben im Kopf: „vorhandene Fläche anhängen“.
„Google Earth“ einschalten zeigte keinen Globus. Schlimmer: im selben Moment verschwanden auch die **GIS-Layer** aus der 3D-Ansicht — und mit ihnen alles andere, was als eigene Ebene in der Szene liegt: importierte **Netze**, **GeoDoc**-Aufnahmen, im Raum **verortete PDF-Seiten**, **Punktwolken** und das **BCF-Redlining**. Die Kacheln wurden dabei nachweislich geladen; sie kamen nur nie ins Bild. **Was dahinter steckte:** Früher lief der Globus in einer **zweiten** Zeichenfläche hinter unserer, die durchscheinen musste. Diese Durchsichtigkeit lässt sich nur beim Anlegen der Zeichenfläche festlegen — also wurde beim Einschalten die **gesamte 3D-Ansicht neu aufgebaut**. Seit dem Umbau auf **eine** Zeichenfläche war dieser Neuaufbau überflüssig; vor allem aber zerstörte er genau die Ansicht, in die der Globus gerade lud. Die Zusatzebenen wurden dabei nicht mit umgehängt und hingen danach an einer Ansicht, die niemand mehr zeichnet — deshalb waren sie **stumm weg**, ohne Fehlermeldung. **Jetzt** wird beim Einschalten nichts mehr neu aufgebaut: Der Globus zeichnet in dieselbe Ansicht wie das Modell (das ist auch der Grund, warum Gelände und Modell einander korrekt verdecken). **Und der zweite Teil:** Wenn die 3D-Ansicht **berechtigt** neu aufgebaut wird — beim Umschalten von **Kantenglättung (MSAA)** oder **logarithmischem Tiefenpuffer** in den Einstellungen, oder wenn sich die Grafikkarte nach einem Treiber-Aussetzer erholt — werden alle diese Ebenen jetzt **mit umgehängt**. Vorher waren GIS-Layer, Netze, Punktwolken & Co. nach einem solchen Umschalten ebenfalls verschwunden und kamen erst durch Neuladen der Seite zurück.
Ein Graph, der 52 Objekte in der Geometrie-Ausgabe zeigte, meldete beim Erzeugen der Vorschau **„Keine Geometrie erzeugt — Graph/Stationen/Profil prüfen“** — und genau Graph, Stationen und Profil waren in Ordnung. Die Meldung zeigte auf die drei Dinge, die funktionierten. **Was dahinter steckte:** Bei einer **Booleschen Operation** (Vereinigung/Verschneidung/Differenz) konnte ein einziger schwieriger Körper die **ganze** Ausgabe leeren. Ließ sich das Netz des Basis-Körpers (Eingang A) nicht verrechnen — bei Bauteilen aus fremden IFC-Dateien nicht selten —, verschwand er stillschweigend. Hatten Sie, wie üblich, **ein** Bestandsbauteil als Basis und viele Werkzeuge, blieb danach gar nichts übrig. **Jetzt gilt: ein Schnitt, der nicht geht, kostet den Schnitt — nicht das Bauteil.** - Bei der **Differenz** wird der Körper **ungeschnitten** ausgegeben, statt zu verschwinden. - Bei der **Verschneidung** wird er übersprungen — dort wäre „unverändert ausgeben“ eine falsche Aussage, denn A ∩ B ist nicht A. - Die **Vereinigung** gibt die Basis unverändert aus, statt leer zu bleiben. **Und Sie erfahren endlich, was los ist.** Bisher wurden die Hinweise aus der Verschneidungs-Rechnung verworfen, sobald das Erzeugen abbrach — übrig blieb nur der Satz, der nichts erklärte. Jetzt kommen die Hinweise **zuerst**, und sie sind benutzbar: - Sie nennen das Bauteil **beim Namen** (statt einer internen Node-Nummer), - sie sagen, **was** mit dem Netz nicht stimmt — etwa „148 offene Kante(n) — der Körper ist nicht geschlossen“ oder „12 Kante(n) mit mehr als zwei Flächen“, - und sie melden den häufigsten Verdrahtungsfehler direkt: liegt das **Werkzeug (B) räumlich gar nicht im Bereich der Basis (A)**, steht das jetzt da — vorher sah man nur ein unverändertes Modell und rätselte, warum nichts geschnitten wurde. Bleibt am Ende wirklich nichts übrig, sagt die Meldung das auch so: „N Objekte im Graph, aber nach der CSG-Nachbearbeitung bleibt keins übrig — siehe Warnungen“. **Dazu ein automatischer Reparaturversuch.** Zwei Netzfehler, die Bauteile aus fremden IFC-Dateien regelmäßig mitbringen, werden vor dem Verrechnen selbst behoben: **Dreiecke ohne Fläche** und **doppelt liegende Flächen** — darunter die verklebte Naht, mit der geschichtete Bauteile oft exportiert werden. Die **Form** des Körpers bleibt dabei unangetastet, und der Versuch prüft sich selbst: geht er schief, wird der Körper unverändert ausgegeben statt verfälscht. **Offene Ränder werden nicht geflickt** — ein Loch zu schließen hieße raten, wo die Fläche verlaufen soll. Ein nicht geschlossener Körper bleibt also ein Fall für die Quelldatei; die Meldung sagt jetzt wenigstens, dass und wo es klemmt.
Zwei Dinge waren an der Darstellung und am Export der Abschläge falsch. **1 · Die Flächen waren zackig und unförmig.** Eine Ortsbrust ist eine **Ebene** — in der 3D-Vorschau und im IFC-Export sah sie aber wie eine Treppe aus, mit sichtbaren Stufen quer über die Fläche. Die Umrandungen blieben dabei glatt, nur die Flächen zackten. Der Grund war die **Zahlengenauigkeit**, nicht die Geometrie. Die Flächenpunkte wurden in einfacher Genauigkeit (32 Bit) gespeichert, und zwar in **absoluten Vermessungskoordinaten**. Bei einem Nordwert um 5 231 600 kann dieses Format nur noch **halbe Meter** unterscheiden (beim Ostwert um 251 400 sind es 1,5 cm). Jeder Eckpunkt rastete damit auf ein Halbmeter-Gitter — und weil die Ortsbrust schräg im Grundriss steht, wurde daraus eine Stufung von rund **28 cm** quer zur Ebene. **Jetzt** wird in doppelter Genauigkeit gerechnet, und jede eigenständige Darstellung setzt zuerst einen Nullpunkt in die Aufnahme, bevor sie zeichnet. Die Ortsbrust liegt damit exakt in ihrer Ebene — im zurückgemessenen IFC bleiben statt 39 cm noch 0,8 mm, und die stammen aus dem Lesen, nicht aus der Aufnahme. Die Lage im Gelände bleibt unverändert genau. **2 · Im Export kam alles als ein Objekt an.** Die beiden Gliederungsobjekte (Modell und Abschlag) waren fehlerhaft geschrieben — ein Attribut fehlte — und das Modell hing mit der falschen Beziehungsart an der Baustelle. Strenge Programme verwarfen die Gliederung deshalb, und die ganze Dokumentation erschien als **ein** unstrukturierter Block. **Jetzt** steht die vollständige Kette in der Datei: Baustelle → „GeoDoc“ → **Abschlag** → **Flächenaufnahme** (Ortsbrust bzw. Laibung) → Teilbereiche, Trennflächen, Proben, Überbrüche, Wasserzutritte und Marken. **Die Flächenaufnahme ist neu eine eigene Ebene.** Trägt ein Abschlag Ortsbrust **und** Laibung, war vorher im Zielprogramm nicht mehr erkennbar, welche Ansprache auf der Brust und welche auf der Laibung lag — alles hing flach unter dem Abschlag. Jede Aufnahmefläche ist jetzt ein eigenes Objekt mit Art, Bezeichnung, Station, den Fensterangaben eines Laibungsteilbereichs und der Flächenbilanz (dokumentiert / davon noch offen).
Zwei Ergänzungen zur aufklappbaren Masterliste: **1 · Klick springt dorthin, wo der Wert herkommt.** Ein Klick auf eine **LV-Position** öffnet den Mengen-Tab, schaltet auf das Leistungsverzeichnis, hebt die Zeile hervor und rollt sie ins Bild. Ein Klick auf den **Vorgang** (oder auf den Ast „4D“) öffnet den 4D-Tab mit der Vorgangstabelle und dem gewählten Vorgang. Ein Klick auf ein **Bauteil** wechselt in die 3D-Ansicht, wählt es aus und fliegt es an. Zeilen, die springen, sind gepunktet unterstrichen — es passiert also nichts unerwartet. **2 · Spalten aus dem Terminplan und dem LV ergänzen.** Im Menü **„Spalten“** (rechts über der Tabelle) stehen jetzt drei Abschnitte: die Grundspalten der Einheit, **4D — Terminplanvorgang** und **LV — zugeordnete Positionen**. Aus 4D wählbar: Kennung, WBS, Art, Dauer, Meilenstein, übergeordneter Vorgang, Fortschritt, Ist-Termine, Station von/bis, Anzahl Vorgänger — **und jedes benutzerdefinierte Feld des geladenen Plans** (die `Text…`-Attribute aus MS Project, etwa „Baulos“ oder „Gewerk“). Aus dem LV: OZ, Kurztext, Langtext, Einheit, Menge, Einheitspreis, Soll-Kosten, Anteil %, Mengenherkunft, Positionsart und „ohne Modellbezug“. Diese Spalten sind **gelesene** Werte (Schloss im Menü) — geändert wird im Terminplan bzw. im LV, nicht hier. Die Auswahl und ihre Reihenfolge werden gemerkt. **Wie die Zahlen auf der Einheiten-Zeile zu lesen sind:** Sie sind mit dem **Anteil** gewichtet aufsummiert. Gehört eine Position zu zwei Einheiten, steht bei jeder ihre Hälfte — nur so ergeben die Soll-Kosten aller Einheiten zusammen wieder das LV. „LV: Soll-Kosten“ ist deshalb dieselbe Zahl wie in der Auswertung „Soll-Ist“. Was sich nicht ehrlich zusammenfassen lässt, bleibt **leer** statt geraten: die volle Positionsmenge, der Anteil und der Langtext auf der Einheit, und ein Einheitspreis nur dann, wenn alle Positionen denselben tragen.
Bisher kam Fremdgeometrie nur über einen **Datei**-Import in infraBuild (FBX, IFC, OBJ, 3D-DXF). Ein Bauteil, das im Viewer **schon geladen** vor Ihnen lag — eine Bestandswand, ein Fundament, ein Behälter — musste man erst als Datei exportieren und wieder importieren, nur um es z. B. von einem neuen Bauteil abziehen zu können. **Jetzt geht es direkt:** im 3D anklicken → übernehmen → die Node **„Element wählen“** liegt im Graphen. **Drei Wege, alle mit demselben Ergebnis:** - **Rechtsklick auf das Objekt im Viewer** → „Element für infraBuild übernehmen“ oder „Element als infraBuild-Node“ (letzteres legt die Node gleich an und öffnet den Editor), - Menüband **infraBuild → Aus dem 3D → Element aus 3D**, - im Node selbst der Knopf **„Aus 3D-Auswahl übernehmen“**. Eine **Mehrfachauswahl** wird mitübernommen — aus zehn markierten Bauteilen werden zehn Objekte in einer Auswahl. **Die Node hat zwei Ausgänge, weil es zwei Verwendungen gibt:** - **„Objekte“** liegt an der **Original-Position** — direkt an **„Boolesche Operation“** anschließen (als Basis A oder Werkzeug B) und Vereinigung, Verschneidung oder Differenz rechnen. Oder mit der Verwendung **„Als Abzugskörper“** ausschneiden lassen, was sich mit dem gewählten Objekt überschneidet. - **„Körper (lokal)“** ist derselbe Körper zentriert mit Unterkante auf 0 — damit läuft er durch die gewohnte Platzierung (**„Ausrichtung (3D)“ → „3D-Körper platzieren“**) und lässt sich an beliebig vielen Stationen einer Achse wiederholen. **Die Geometrie wird beim Übernehmen einmal ausgelesen und mitgespeichert.** Der Graph rechnet also weiter, wenn Sie das Quellmodell ausblenden oder entladen, und die Auswahl reist im Projekt (.icproj) und in der infraBuild-Sicherung mit. Wurde das Quellmodell aktualisiert, holt **„Neu einlesen“** im Node die Geometrie frisch — ohne die Verknüpfungen im Graphen zu verlieren. Ohne eigene Zuweisung übernimmt das Objekt die **IFC-Klasse des Quellelements**; über „IDS-Objekt / IFC-Klasse“, Name und Farbe lässt es sich wie überall in infraBuild umwidmen.
25. August 2026
Im GeoDoc wurden die aufgenommenen Bereiche im 3D-Viewport **nicht gezeichnet**, obwohl die 2D-Zeichenfläche alles richtig zeigte. **Die Ursache:** Die 3D-Darstellung setzte einen Projekt-Nullpunkt voraus, den erst ein geladenes **IFC-Modell** (oder eine Punktwolke) mitbringt. Ein GeoDoc-Projekt besteht aber oft nur aus **Achse und Regelquerschnitt** — dann wurde die Aufnahme an ihren rohen Vermessungskoordinaten abgelegt und stand **kilometerweit neben der Achse**, also außerhalb des Bildes. **Jetzt** gilt derselbe Bezugspunkt wie für die Achse. Die Aufnahme steht damit auch ohne Modell lagerichtig im 3D — mit geladenem Modell ändert sich nichts. **Zeichnen im 3D geht ebenfalls ohne Modell.** Der Klick traf bisher nur geladene IFC-Bauteile; jetzt ist die **Aufnahmefläche selbst** das Ziel, solange „Im 3D zeichnen“ eingeschaltet ist. **Und: Das Modell entsteht parallel zur Aufnahme.** Bisher stand nur der gerade gewählte Abschlag im 3D. Jetzt bleiben **alle Abschläge stehen** — der Vortrieb wächst beim Erfassen sichtbar mit. Der aktive Abschlag ist voll deckend und liegt obenauf, die übrigen sind gedämpft und tiefenrichtig im Modell. Ausschalten lässt sich das mit **„Alle“** im Viewer-Modus (unten links) bzw. **„Alle Abschläge im 3D“** im Menüband unter **Darstellung** — dann steht wieder nur der aktive Abschlag da. Als **IFC** ausgeben lässt sich der Stand wie bisher im Schritt **Ausgeben**: „IFC 4.3 in den Projektbaum“ (danach greifen SmartViews, Eigenschaften, Suche, SQL und Mengen darauf zu) oder „IFC 4.3 als Datei“. Enthalten sind immer **alle** Erfassungen, nicht nur die sichtbare.
Die **Spur** einer Trennfläche (die Linie durch das Müllerfähnchen) wurde am Rechteck des Fähnchens beidseitig **aufgetrennt** — auch dann, wenn im **Katalog** für diese Trennflächenart der Strichstil **„durchgezogen“** eingestellt war. Damit zeigte die Zeichnung einen anderen Linienstil als der Katalog vorgibt. Die Lücke war ursprünglich für einen Sonderfall gedacht: Steht die Trennfläche nahezu **senkrecht** auf der Aufnahmefläche, wird das Fähnchen auf 1 : 0,1 begrenzt und liegt als flacher Balken **mittig auf** der Spur — ohne Lücke verschwände es unter der Linie. Im Normalfall sitzt das Rechteck jedoch **neben** der Spur, dort war die Lücke reiner Verlust. **Jetzt** läuft die Spur durchgehend durch das Fähnchen und zeigt genau den im Katalog hinterlegten Strichstil (durchgezogen, gestrichelt, strichpunktiert …). Nur im senkrechten Grenzfall bleibt die Spur beiderseits kurz frei, damit das Fähnchen sichtbar bleibt. Das gilt gleichermaßen für die Zeichenfläche und für Ausdruck/PDF.
Zwei Nachbesserungen am Tunnelband: **Übersichtsbahn.** Über dem Ausschnitt liegt jetzt eine schmale Bahn, die das **ganze Band** zeigt — die Formationen, die Störungszonen und die Lücken als Farbverlauf auf einen Blick. Der hell umrandete Bereich darin ist der Ausschnitt, den Sie gerade sehen. Ein **Klick oder Zug** auf die Bahn springt dorthin. Damit sieht man, was links und rechts vom Ausschnitt liegt — der Schieber allein sagte nur, wo man steht. **Schneller beim Erfassen.** Bei einem langen Vortrieb wurde das Band nach **jeder** Änderung komplett neu gerechnet: bei 1000 Abschlägen anderthalb Sekunden, in denen die Oberfläche stand — und das nach jedem getippten Zeichen im Formular, solange das Band offen war. Jetzt merkt sich das Programm das Ergebnis **je Abschlag** und rechnet nur den neu, an dem sich etwas geändert hat. Aus rund **1,5 Sekunden werden 20 Millisekunden**. Ändern sich Achse, Regelquerschnitt oder Katalog, wird selbstverständlich alles neu gerechnet — sonst zeigte das Band veraltete Streifen.
Über einen ganzen Vortrieb war im Tunnelband **nichts mehr zu erkennen**: 2 km mit tausend Abschlägen auf die Bildbreite gequetscht sind rund 1,4 Pixel je Abschlag — die Streifen verschmelzen, die Schichtgrenzen werden zu Rauschen. **Jetzt zeigt die Vorschau einen Ausschnitt**, und Sie bewegen ihn: - **Ziehen** mit der Maus verschiebt, - das **Mausrad** zoomt um die Station unter dem Zeiger, **Umschalt+Rad** verschiebt, - der **Schieber** unter dem Bild ist die Rollleiste und zeigt zugleich, wo im ganzen Band Sie stehen, - **Pfeiltasten** links/rechts verschieben, **+/−** zoomen, - die Knöpfe **−/+** und **„Ganzes Band“** springen zurück in die Übersicht. **Stationssuche:** Tippen Sie die Station so, wie sie im Bericht steht — „2400“, „TM 2400“ oder „2.400,50 m“ — und das Band springt hin und setzt ein **Fadenkreuz**. Liegt die Station außerhalb, sagt das Programm das, statt stumm an den Rand zu springen. **Zwei Schalter für die Lesbarkeit:** - **„Gefüge“** blendet die konstruierten Schichtflächen und ihre Fallzeichen aus. Bei drei Trennflächen je Abschlag liegen über 100 m Band mehrere hundert Linien über den Streifen — zum Ablesen der Schichtfolge nimmt man sie weg, zum Ablesen der Tektonik wieder dazu. - **„Muster“** blendet die Flächenmuster aus, die bei schmalen Streifen über die Grenzen laufen. Beides ist nur **Darstellung**: die Schichtflächen bleiben erfasst, und die Aufschrift im Bild sagt, wenn etwas ausgeblendet ist. **Der Download folgt dem, was Sie sehen:** Ist ein Ausschnitt eingestellt, speichert „Tunnelband als SVG“ genau diesen — mit dem Stationsbereich im Dateinamen. Ohne Ausschnitt weiterhin das ganze Band.
**Das Tippen war zäh.** In der **Beschreibung** (und in den Beschreibungsfeldern der Teilbereiche und der Wasserverhältnisse) kam jeder Buchstabe mit Verzögerung an. Der Grund: Jedes einzelne Zeichen wurde sofort in den Projektstand geschrieben — und daran hängen der Rückgängig-Speicher aller Abschläge, die Prüfliste, die Erfassungsliste und die 3D-Ansicht. Bei einigen hundert Abschlägen war das je Tastendruck spürbar. **Jetzt gehört das Feld beim Schreiben Ihnen.** Gespeichert wird kurz nach der letzten Eingabe, beim Verlassen des Feldes und beim Wechsel von Schritt oder Abschlag. Es geht nichts verloren — und das Tippen läuft wie in einem Textprogramm. **Und es lässt sich formatieren.** Über dem Feld steht eine Leiste: · **Fett, kursiv, unterstrichen, durchgestrichen** (auch mit Strg+B / Strg+I / Strg+U) · **Schriftgröße** (8 bis 24 pt) und **Schriftfarbe** · **GROSSBUCHSTABEN / kleinbuchstaben** für die markierte Stelle · **Aufzählung** und **nummerierte Liste** · **Einzug** vergrößern und verkleinern · **Links, zentriert, rechts** ausrichten · **Formatierung entfernen** **Aus Word einfügen** funktioniert: Fett, Kursiv und Listen kommen mit, der unsichtbare Ballast (Schriftarten, Word-Formatvorlagen) bleibt draußen. **Die Farben sind mit Absicht gedämpft.** Zur Auswahl stehen Töne, die im hellen **und** im dunklen Erscheinungsbild lesbar bleiben; „Standard“ nimmt die Farbe wieder heraus. Eine feste schwarze Schrift wäre im Dunkelmodus unlesbar. **Was in den Ausgaben passiert:** · **Bericht (HTML):** Die Formatierung ist zu sehen — Absätze, Listen, Auszeichnungen. · **Abschlagsblatt (PDF), Excel/CSV, IFC-Eigenschaften, Berichtseditor:** Dort steht der Text **ohne** Auszeichnung. Absätze werden Zeilenumbrüche, Listenpunkte bekommen ein „•“. Diese Formate können keine Auszeichnung führen — untergehen soll aber kein Wort. · **Wer nichts formatiert, ändert nichts:** Ein unformatierter Text wird genau wie bisher als reiner Text gespeichert. Bestehende Aufnahmen bleiben unverändert. **Ein Hinweis für Auswertungen in der Datei `GeoDoc/geodoc.sqlite`:** Ein formatierter Text steht dort mit seinen Formatierungszeichen (HTML). Wer diese Felder in der Datenbank weiterrechnet, lässt sie besser unformatiert. **Wo noch bewusst kein Formatieren möglich ist:** in den kurzen Bemerkungen zu Proben und Überbrüchen (sie stehen in Tabellenzellen) und in den **Textmarken auf der Zeichenfläche** — die werden in die Zeichnung gezeichnet, dort wäre eine Auszeichnung nicht darstellbar. Verzögerungsfrei tippen lassen sich diese Felder jetzt aber ebenfalls.
Bezugsflächen gelten für das **ganze Projekt** — und genau so wurden sie auch aufgelistet: Wer einen Abschlag anklickte, sah rechts alle Flächen des Projekts. Bei einigen hundert Abschlägen waren das einige hundert Karten, von denen eine einzige zur Aufnahme vor Augen gehörte. **Jetzt** stehen im Schritt **Abschlag** rechts nur die Zeichenebenen **dieses** Abschlags — und zwar **aufgeklappt**, weil dort etwas zu tun ist. Die übrigen Flächen sind nicht weg: Sie liegen darunter hinter **„Weitere Bezugsflächen des Projekts (n)“**, einen Klick weit. Dort hängen Sie wie bisher mit **„Zeichenebene anlegen“** eine vorhandene Fläche an den gewählten Abschlag. Hat ein Abschlag noch **keine** Zeichenebene, ist diese Liste von selbst offen — dann ist genau das der nächste Schritt.
Bekommt man eine GeoDoc-Datenbank aus einem anderen Projekt (oder öffnet ein Projekt an einem anderen Rechner), stand an jeder Bezugsfläche **„Der Regelquerschnitt liegt nicht mehr in der Profilbibliothek“** — und damit war nichts zu sehen: keine Kontur, keine Zeichenfläche, ein leeres Tunnelband. Bei tausend Abschlägen war das nicht zu reparieren. **Jetzt:** Im Schritt **Abschlag → Bezugsflächen** wählen Sie im Feld **„Regelquerschnitt“** einfach ein Profil aus Ihrer Bibliothek. Vorher wird gefragt — mit zwei Möglichkeiten: - **„Nur diese Fläche“** - **„Alle N mit diesem Profil“** — damit sind alle betroffenen Flächen in einem Zug erledigt. Haben Sie noch kein passendes Profil, holen Sie es mit **„DXF-Querschnitt übernehmen“** direkt darüber herein. **Was dabei passiert — und was nicht:** - **Gezeichnetes bleibt liegen.** Trennlinien, Teilbereichs-Saatpunkte, Müllerfähnchen, Wasserzutritte, Proben, Überbrüche und Marken behalten ihre Lage. Auf der Ortsbrust ist das die fachlich richtige Antwort: Die Geologie sitzt an einer Stelle des Querschnitts, und ein anderer Regelquerschnitt verschiebt sie nicht. - **Umrandung und Umfang werden neu gebildet.** Sie gehören zum Profil, nicht zur Aufnahme. - **Es wird nichts gestreckt.** Ist der neue Querschnitt größer, bleibt auf der Laibungs-Abwicklung ein Streifen unkartiert — die Rückfrage nennt seine Breite. Alles auf den neuen Umfang zu dehnen würde eine Aufnahme vollständig aussehen lassen, die es nicht ist. **Die Rückfrage rechnet vorher nach**, wie viele gezeichnete Punkte danach außerhalb der neuen Sollkontur liegen. Diese Punkte werden **nicht** abgeschnitten: Sie bleiben sichtbar und lassen sich löschen oder verschieben. **Auch freigegebene und gesperrte Abschläge werden umgehängt** — und die Rückfrage sagt, wie viele es sind. Grund: Es ändert sich kein gemessener Wert; ohne Regelquerschnitt wäre eine freigegebene Aufnahme nicht geschützt, sondern unlesbar. Der Status bleibt, wie er ist; die Änderung wird mit Zeitpunkt und Name vermerkt. Fehlt statt des Profils die **Achse**, hilft wie bisher der Achswechsel am Vortrieb bzw. am Feld „Achse“ der Fläche.
Im **2D-Modul → Längsschnitt** veränderte das Ziehen der Seitenpanels (oder das Ändern der Fenstergröße) die **Form** des Schnitts: Der sichtbare Ausschnitt blieb derselbe und wurde einfach auf die neue Fläche gezogen — schmaler wurde das Bild gestaucht, breiter gedehnt. Damit stimmte der Maßstab nicht mehr, und die eingestellte Überhöhung war faktisch eine andere. **Jetzt bleibt der Maßstab fest** (Meter je Pixel auf beiden Achsen). Mehr Breite zeigt **mehr Strecke**, weniger Breite entsprechend weniger — wie beim Grundriss. Zoom, Pan und Überhöhung bleiben dabei erhalten; ohne eigenen Zoom passt sich der Schnitt weiterhin automatisch 1:1 ein.
GeoDoc lässt sich jetzt **ohne eigenes Projekt** ausprobieren: Der Knopf **„Beispieldaten“** legt einen vollständigen, fertig verknüpften Stand an. **Wo:** im Menüband **Vortriebe → Anlegen**, und im leeren Zustand der Erfassungsliste („Noch keine Erfassung“). **Was dabei entsteht:** - eine **Achse** (2 040 m, TM 1000–3040) mit drei Bögen in beide Richtungen und einer gebrochenen Gradiente — bewusst keine Gerade, damit Nordpfeil, Streichlinie im Bogen und die Höhe aus der Gradiente wirklich zu sehen sind, - ein **Regelquerschnitt** (Maulprofil 9,8 × 8,8 m), - **zwei gegenläufige Vortriebe** — ein steigender Hauptvortrieb und ein fallender Gegenvortrieb — mit zusammen **1000 Abschlägen** (1 909 m) wechselnder Abschlagslänge (1,1 bis 3,0 m), - Teilbereiche mit Lithologien, Trennflächenscharen, eine **Störungszone** mit Bergwasser und Überbrüchen, Proben, Vortriebsklassen und Stützmittel, - alle 40 Abschläge zusätzlich eine **Laibungsaufnahme**. Zwischen den beiden Vortrieben bleibt ein Reststück **absichtlich offen** — so sehen Sie, wie das Tunnelband eine Lücke ausweist, statt sie zu füllen. **Was erhalten bleibt:** Achse und Regelquerschnitt kommen **dazu**; vorhandene Achsen und Profile Ihres Projekts bleiben unangetastet. Ersetzt wird nur der GeoDoc-Stand — davor wird gefragt. **Wichtig:** Die Geologie ist **erfunden**. Sie ist plausibel aufgebaut, aber keine Aufnahme — nichts daraus gehört in einen Bericht. Jeder Datensatz trägt diesen Hinweis auch im Text.
Das **geologische Längsband** und der **Längsschnitt** sind durch **ein** neues Bild ersetzt: das **Tunnelband**. Es steht im Schritt **Ausgeben** und zeigt zwei Ansichten übereinander an derselben Stationsachse. **Warum neu:** Das alte Längsband zeigte *Flächenanteile* — „30 % Sandstein auf 1,6 m“. Damit sah man, **wie viel** angetroffen wurde, aber nicht **wo**. Der Längsschnitt wiederum sah nur an *einer* Stelle des Querschnitts nach (Firste, Sohle oder Ulme). Beide konnten die gemessenen **Schichtflächen** gar nicht zeigen. **Oben: der Längsschnitt durch die Achse.** Je Abschlag wird die Schichtfolge der Ortsbrust über die Abschlagslänge zurückgezogen — zwischen zwei Aufnahmen wird **nicht interpoliert**, dort liegt keine Beobachtung. Die Höhenachse ist umschaltbar: **Achse waagrecht** oder **echte Höhe (m ü. A.)**, dann ist die Gradiente als Steigung sichtbar. **Unten: der normalisierte Grundriss.** Geschnitten wird auf einer waagrechten Ebene — voreingestellt **1,00 m über dem Einfügepunkt** des Regelquerschnitts, einstellbar je **Vortrieb** (Schritt „Vortriebe“). Jede Bogenstation bringt über die Achse ihre eigene Höhe mit; die Streifen hängen hintereinander, **ohne der echten Achse zu folgen**. **Die Schichtflächen werden konstruiert und eingezeichnet.** Aus Fallrichtung und Fallwinkel wird berechnet, wie die Fläche in der jeweiligen Ebene verläuft: - Im **Schnitt** ist das das **scheinbare Einfallen**. Eine quer zur Achse einfallende Fläche erscheint dort **waagrecht** — ein Winkel, den man im Längsschnitt sonst leicht falsch abliest. - Im **Grundriss** ist es die **Streichlinie**. Sie liegt dort, wo die Ebene die Fläche schneidet — bei flachem Einfallen also oft erst mehrere Meter weiter, **in einem Nachbarabschlag**. Solche hergeleiteten Spuren werden dünner gezeichnet und liegen im CAD auf einem eigenen Layer, den Sie ausschalten können. **Wie weit eine Fläche verlängert werden darf, sagt ihre Persistenz** aus dem Katalog. Liegt der Messpunkt weiter von der Schnittebene entfernt als seine Reichweite reicht, wird **gar keine Linie** gezeichnet — eine 1 m lange Kluft an der Ulme sagt nichts über die Achsebene 3 m weiter innen. Der Grund steht als Hinweis dabei. **Streichen und Fallen im Grundriss** sind **auf die Achse gedreht**: das Zeichen zeigt die Lage relativ zum Tunnel — die Frage, die im Vortrieb zählt. Weil das Band gestreckt gezeichnet ist, trägt **jeder Streifen einen kleinen Nordpfeil**; die Beschriftung des Zeichens bleibt der gemessene Wert (z. B. „135/60“). **Laibungsaufnahmen erscheinen als eigene, umrandete Spur.** Die Schnittebene trifft die Laibung an Firste und Sohle, die Grundrissebene an beiden Ulmen — das ist **entlang** der Station beobachtet und nicht aus der Ortsbrust zurückgezogen. **Die Station steigt immer nach rechts**, auch bei fallendem Vortrieb; die Vortriebsrichtung steht als Pfeil dabei. So sind zwei Bänder desselben Projekts nebeneinander vergleichbar. **CAD-Export:** Das Tunnelband geht als **DXF oder DWG** heraus und ist jetzt **unverzerrt** — Höhe und Querabstand stehen in echten Metern. Das alte Band musste seine Anteile auf eine erfundene Bandhöhe strecken und brauchte einen Überhöhungs-Hinweis. Layer je Lithologie und Ansicht, dazu eigene Layer für Schichtflächen, Fallzeichen, Nord, Lücken und Vortriebsklassen. **Weggefallen:** die Darstellung **„Interpoliert“** (Morph) des alten Längsbands sowie die Auswahl der Sondierstelle im Längsschnitt — der neue Schnitt zeigt die **ganze Höhe** statt einer einzelnen Stelle. Marken (Überbruch, Wasser, Proben, Störung), die Vortriebsklassen-Bahn und die Meter je Lithologie sind geblieben.
War **nur eine Punktwolke** geladen (kein IFC, keine Achse), lief die 2D-Schnittableitung ins Leere: Im 2D-Reiter stand der Hinweis „Schnitte beziehen sich auf eine Achse“ — und zwar auch dann, wenn man im 3D längst einen Schnitt (X/Y/Z oder Box) gesetzt und über „2D-Querschnitt an dieser Schnittfläche“ angefordert hatte. Der Schnitt war in diesem Fall bereits **fertig berechnet**, wurde aber von der Achsen-Abfrage verdeckt. **Jetzt gilt:** Ein Schnitt an einer 3D-Schnittebene ist kein stationierter Schnitt und braucht **keine Achse** — er wird direkt gezeigt. Fehlt eine Achse, bietet der 2D-Reiter außerdem zwei Wege an: **„2D-Schnitt an Schnittebene …"** (nimmt die vorhandene 3D-Schnittebene) und **„Gerade Achse aus Ausdehnung erzeugen“** — letzteres rechnet jetzt auch die **Punktwolken** mit ein, nicht mehr nur IFC-Modelle. Damit sind Quer-, Längsschnitt und Korridor auch in einer reinen Punktwolken-Sitzung möglich. Zwei weitere Stolpersteine derselben Sache sind ebenfalls weg: Der **Grundriss** legte seine Schnitthöhe ohne Modell auf 0 (meist weit neben der Wolke) — er nimmt nun die mittlere Höhe der Wolke. Und die **Einpassung** der Schnittfenster hängte sich an den Modell-Linien auf; ohne Modell zeigten sie einen leeren Standard-Ausschnitt statt der Wolke. Zusätzlich wird der **Viewer-Reiter** jetzt auch dann aktiv, wenn ausschließlich eine Punktwolke geladen ist.
Die **IDS-Prüfung** meldete bei großen Modellen unmittelbar nach dem Start „IDS-Prüfung fehlgeschlagen: Maximum call stack size exceeded“. Geprüft wurde in diesem Fall **gar nichts** — kein Befund, keine Abdeckung, kein Bericht. Weder das Modell noch die IDS-Datei waren dabei fehlerhaft: Die Prüfung stolperte beim Einsammeln der zu prüfenden Objekte, sobald **eine einzelne IFC-Klasse mehr als rund 100 000 Objekte** enthielt — typisch für Infrastrukturmodelle mit sehr vielen gleichartigen Bauteilen. **Jetzt läuft die Prüfung unabhängig von der Objektzahl durch.** Getestet gegen ein Modell mit 200 000 Objekten einer Klasse. Geht bei mehreren gleichzeitig geprüften Modellen doch einmal etwas schief, steht jetzt der **Name des betroffenen Modells** in der Meldung — vorher war nicht erkennbar, welches Modell die Prüfung abgebrochen hat.
Der Fehler, der die IDS-Prüfung großer Modelle abgebrochen hat (Eintrag darunter), steckte in derselben Form an gut 60 weiteren Stellen in **GeoDoc** und **infraBuild** — überall dort, wo sehr viele Werte zusammenlaufen: Punktwolken und Schnittergebnisse einer Fläche, Stationen und Messreihen eines Vortriebs, die Geometrie-Ausgabe eines Workflows. Dort war bisher **ab rund 100 000 Werten** derselbe Abbruch möglich (`Maximum call stack size exceeded`). Alle diese Stellen sind umgestellt; die Ergebnisse bleiben rechnerisch **exakt dieselben**. Im normalen Projektumfang war davon nichts zu merken — die Grenze wurde erst bei sehr großen Datenmengen erreicht. Sie ist jetzt weg, und eine Prüfregel im Quelltext verhindert, dass sie in diesen Modulen zurückkommt.
24. August 2026
Eine bestimmte Sorte Modell hat die Anwendung bisher regelrecht umgeworfen — und zwar **unabhängig von der Dateigröße**. Das Beispiel, an dem das untersucht wurde, ist ein Tunnel-Stahlbau aus Revit: **11,7 MB, nur 687 Bauteile** — und trotzdem über **13 Sekunden** allein für die Geometrie. Die Eigenschaften waren dabei nach 0,08 Sekunden fertig; es lag also nicht an den Attributen. **Was solche Modelle besonders macht:** wenige Bauteile teilen sich eine Handvoll sehr feiner Formen und stellen sie hundertfach in die Szene. Im Beispiel sind es **3.841 Platzierungen von nur 39 Formen** — ausgeschrieben knapp **20 Millionen Dreiecke**, obwohl an echter Form nur 160.000 vorhanden sind. **Zwei Ursachen, beide behoben:** **1. Beim Laden.** Revit legt die Körper bereits als fertige Dreiecke ab. Der eingesetzte Geometrie-Kern hat sie trotzdem behandelt, als müsste er sie erst aus Flächen berechnen — er hat also vernetzt, was längst vernetzt war, und ist dabei an 222.000 Flächen gescheitert. Der Parser liest diese Dreiecke jetzt direkt. Die **Platzierung der Bauteile bleibt bewusst beim Geometrie-Kern**: sie selbst nachzurechnen könnte Bauteile still an die falsche Stelle setzen, und das wäre schlimmer als langsames Laden. **2. Im geladenen Zustand.** Für jede der 3.841 Platzierungen wurde ein eigener Grafikspeicher-Block angelegt — für 39 verschiedene Formen. Jetzt liegt jede Form genau einmal im Grafikspeicher. Das wirkt nicht nur beim Laden, sondern die ganze Sitzung über: auch die **Kantendarstellung** und die Vorbereitung für das Anklicken von Bauteilen laufen jetzt 39-mal statt 3.841-mal. **Gemessen an der genannten Datei:** - Geometrie laden: **13,4 s → 1,7 s** - Dreiecke im Grafikspeicher: **19,9 Mio. → 160.007** - Kanten aufbauen: **98× weniger Arbeit** **Ehrlich zur Reichweite:** Das greift bei Modellen, die Geometrie **tesselliert** ablegen — der Regelfall bei Revit-Export im ReferenceView, verbreitet im Stahlbau und bei Ausrüstung. Modelle, deren Körper aus Profilen und Zügen aufgebaut sind, sind davon nicht betroffen; dort lag das Problem auch nicht. Erkennt die Anwendung eine Datei nicht sicher als tesselliert, lädt sie **unverändert wie bisher** — im Zweifel lieber die alte Geschwindigkeit als eine falsche Darstellung. **Ein bekannter Unterschied:** Vielecke mit mehr als drei Ecken werden minimal anders in Dreiecke zerlegt als zuvor (rund 2 % mehr Dreiecke). Die Umrandung der Flächen bleibt exakt dieselbe, sichtbar ist es nicht.
Wer viele Modelle **mit vielen Attributen** gleichzeitig offen hat, ist bisher an eine harte Grenze gestoßen: nicht an die Rechenzeit, sondern an den **Arbeitsspeicher des Browsers**. Ein Projekt aus 40 Modellen mit zusammen 800.000 Bauteilen und rund 120 Eigenschaften je Bauteil brauchte mehr Speicher, als ein Browser-Tab überhaupt bekommt — die Registerkarte stürzte ab, bevor irgendetwas langsam werden konnte. **Ursache:** Die Eigenschaften wurden als je ein Objekt pro Bauteil vom Hintergrundprozess in die Anwendung kopiert. Dabei ging zwar die Struktur sparsam über, **die Texte selbst aber nicht**: dieselben vierzig Materialbezeichnungen lagen millionenfach einzeln im Speicher. **Jetzt** werden die Eigenschaften spaltenweise mit einem Wörterbuch übertragen — jeder Wert existiert genau einmal, und die Verweise darauf gehen ohne Kopie über die Grenze. Dasselbe Format nutzt der **Zwischenspeicher auf der Platte**: die Eigenschaften-Datei eines Modells schrumpft von rund 40 MB auf etwa 2,5 MB. Beim Öffnen eines Projekts mit vielen Modellen ist das der Unterschied zwischen 1,6 GB und rund 100 MB, die gelesen werden müssen. **Gemessen** an 40 Modellen mit 800.000 Bauteilen und 120 Eigenschaften je Bauteil: - Eigenschaften laden: **4× schneller** - 20 SmartViews auflösen (Mengen, 4D, Kollision): **3,5× schneller** - SmartView mit automatischer Einfärbung anwenden: **2,5× schneller** - Arbeitsspeicher: **2,2× weniger** Dazu kommen drei kleinere Stellen, die bei jedem Bauteil unnötig Arbeit erzeugt haben: die Regelprüfung einer SmartView rechnete feste Werte für jedes Bauteil neu aus, die automatische Einfärbung baute je Treffer einen vollständigen Eigenschaftssatz, obwohl sie **einen** Wert daraus braucht, und die **Farbregeln**-Ansicht legte bei jeder Modelländerung eine Tabelle über sämtliche Bauteile an — auch dann, wenn gar nicht gefiltert wurde. **Ehrlich zur Reichweite:** Der Gewinn hängt daran, wie viele Eigenschaften Ihre Modelle tragen. Bei rund 40 Eigenschaften je Bauteil liegt er zwischen wenigen Prozent und 2,5×. Modelle mit wenigen Attributen werden kaum schneller — dort lag das Problem auch nicht. **Was das nicht schneller macht:** das **Ein- und Ausblenden** über SmartViews bleibt bei etwa 1,5×. Dahinter steckt eine andere Ursache (die interne Bauteil-Kennung ist ein Text statt einer Zahl), die eigens umgestellt werden muss. Ebenso unberührt ist die **Bildrate beim Navigieren** — das ist die Grafikseite und hat mit dieser Änderung nichts zu tun. **Zwischenspeicher aus früheren Sitzungen bleiben lesbar.** Sie werden weiter im alten Format gelesen; das neue, kleinere Format entsteht, sobald ein Modell neu aufbereitet wird.
Aus dem Betrieb kam die Rückmeldung, mit welcher Kombination von Einstellungen große Modelle **navigierbar** sind. Diese Kombination ist jetzt die Vorgabe. Drei Punkte haben sich geändert: - **Logarithmischer Tiefenpuffer: jetzt aus.** Er verhindert Flackern zwischen dicht aufeinanderliegenden Flächen über große Entfernungen, kostet dafür aber auf jeder Grafikkarte das vorzeitige Wegwerfen verdeckter Flächen — jede Fläche hinter einer Wand wird voll ausgerechnet. Das war die teuerste Einstellung. - **„Jede Instanz einzeln prüfen“: jetzt an.** Das Programm prüft je Bauteil, ob es überhaupt im Bild liegt, und lässt den Rest weg (gemessen etwa 65 % der Dreiecke). Diese Prüfung kostet Rechenzeit im Browser, aber sie spart Arbeit der Grafikkarte — und auf Bürorechnern mit **integrierter Grafik** ist die Grafikkarte der Engpass, nicht der Browser. - **Rundungen: 12 statt 16 Segmente pro Vollkreis.** Rohre, Bögen und Schrauben werden aus etwas weniger Dreiecken aufgebaut. Bei üblichen Zoomstufen ist das nicht zu sehen, bei Trassen- und Leitungsmodellen macht es einen erheblichen Teil der Geometrie aus. **Was gleich bleibt:** Kantenglättung an, Performance-Modus „Auto“, gleiche Bauteile nur einmal in den Grafikspeicher, Disk-Cache an, automatische infraCore-Properties bis 2 Millionen Dreiecke. **Ehrlich zum Preis der ersten Änderung:** ohne logarithmischen Tiefenpuffer können bei sehr weit gespannten Trassen wieder **flackernde oder sich gegenseitig durchdringende Flächen** auftreten. Wenn Sie das sehen, schalten Sie ihn unter **Einstellungen → Leistung** wieder ein — die Ansicht baut sich dabei kurz neu auf, die Modelle bleiben geladen. Umgekehrt gilt: haben Sie eine starke Grafikkarte und ein Modell mit sechsstelliger Bauteilzahl, kann „Jede Instanz einzeln prüfen“ **aus** schneller sein. Beide Stellungen lassen sich mit der **Performance-Anzeige** (F8) vergleichen. **Die neuen Rundungen greifen beim nächsten Laden.** Wer die feineren Rundungen behalten will, stellt unter **Einstellungen → Leistung → Tessellierung** auf **„Empfohlen“ (16)** oder **„Fein“ (32)**. Modelle, die bereits im Disk-Cache liegen, werden dabei einmalig neu aufbereitet — das erste Öffnen dauert deshalb wieder so lange wie beim ersten Mal. **Und was das nicht behebt:** die Rückmeldung lautete „okay zum Navigieren — nicht perfekt“. Sehr dichte Innenraum-Modelle bleiben auf schwacher Grafik zäh; dagegen fehlt noch das Weglassen komplett verdeckter Bauteile.
Eine **Laibung** als Bezugsfläche spannte immer über den **ganzen Umfang**. Dort, wo ein Querschlag angefahren wird, dokumentiert man aber nur den Ausbruchsbereich — und die Flächenbilanz wies trotzdem den vollen Mantel aus. **Jetzt hat die Laibung ein Fenster.** Bei der Bezugsfläche stehen zwei neue Angaben: - **Seite** — links oder rechts, *in Vortriebsrichtung gesehen* (oder „ganzer Umfang“ wie bisher) - **Höhe von / bis [m]** — im Regelquerschnitt gemessen, Nullpunkt ist die Achse Die Station begrenzt das Fenster wie bisher über „Station von/bis“. Aus der Höhe rechnet das Programm die Bogenlänge auf der Sollkontur — angegeben wird also die Größe, die man vor Ort mit dem Zollstock oder dem Nivellier abgreift. Im Kopf der Fläche steht dann die **Bogenlänge des Bandes** und die tatsächlich dokumentierte Fläche statt des Umfangs; Zeichenfläche, Teilflächen, Bilanz, Bericht und IFC folgen automatisch. **Ein Band, nicht zwei:** Ein Höhenbereich trifft in einem geschlossenen Profil beide Ulmen. Deshalb gehört die Seite zur Angabe — und für die andere Seite gibt es den Knopf **„Gegenseite als eigene Fläche anlegen“** (gleiche Höhen, gespiegelte Seite, eigene Zeichenebene). **Wenn das Band über die Naht der Abwicklung läuft** (die Stelle, an der die Bogenlänge bei 0 beginnt — bei Vorgabe die Firste), sagt die Fläche das und bleibt vorerst unaufgelöst. Verschieben Sie die Naht (z. B. mit „Naht freistellen“), dann liegt das Band in einem Stück. Ohne Angaben bleibt alles wie bisher: ganzer Umfang.
Bisher ließ sich **ein** Teilbereich aus einem anderen Abschlag kopieren („Teilbereich kopieren von …“) — die Parameter kamen mit, die Zeichnung nicht. **Jetzt gibt es „Abschlag übernehmen von …“**: im Block **„Aktiver Teilbereich“** (Menüband, Schritt „Zeichnen“) und im **Rechtsklick-Menü** der Zeichenfläche. Übernommen werden auf einmal: - **alle Teilbereiche** samt Parametern, Anteilen und Beschreibung - die **Zeichnung**: Trennlinien und die Zuordnung der Teilflächen - die **Trennflächen** samt Fallrichtung und Fallwinkel Je Punkt ein Häkchen, und Sie entscheiden, ob eine schon vorhandene Zeichnung **ersetzt** oder **ergänzt** wird. **Die Quelle finden Sie über Vortrieb und Station.** Neben der Suche steht ein Feld **Station** — voreingestellt auf die eigene Bogenstation, damit der Nachbarabschlag oben steht; tippen Sie eine andere Station ein, sortiert die Liste um diese Stelle. **Was übertragbar ist, steht vorher da.** Weil alles Gezeichnete in Flächenparametern gespeichert wird, lässt sich eine Ortsbrust bei **gleichem Regelquerschnitt 1 : 1** übernehmen und eine Laibung um die Stationsdifferenz versetzt. Bei einem anderen Regelquerschnitt, einer anderen Flächenart oder einer anders liegenden Naht der Abwicklung wird die **Zeichnung weggelassen** — mit Begründung an der betroffenen Fläche, noch vor dem Übernehmen. Die Parameter kommen in diesem Fall trotzdem mit. **Nicht mitkopiert werden nachgezeichnete Spuren und die Güte der Rückrechnung.** Eine Spur ist eine Linie *dieser* Ortsbrust; an einer anderen wäre sie eine erfundene Messung. Die Raumlage steht danach als „manuell“ da. Nach dem Übernehmen schaltet die Zeichenfläche auf **Verschieben**: die kopierten Fähnchen liegen zunächst an den Stellen der Vorlage — anklicken, Ziel anklicken, fertig.
Ein Abschlag wurde bisher über **„Station von“** plus **Abschlagslänge** angelegt. Vor Ort eingemessen wird aber der **Bogen an der Ortsbrust** — genau die Station, die im Bericht zitiert und in der Besprechung genannt wird. Man tippte also die gerechnete Zahl und las die relevante ab. **Jetzt steht „Bogenstation (Ortsbrust)“ an erster Stelle.** Von dort wird mit der Abschlagslänge zurückgerechnet (bei fallendem Vortrieb vorgerechnet); der Stationsbereich steht als Hinweis unter dem Längenfeld. **Wichtig bei einer nachträglich berichtigten Länge:** Die Bogenstation bleibt stehen, das hintere Ende wandert. Die Aufnahme hat an einer eingemessenen Station stattgefunden — daran ändert eine korrigierte Länge nichts. Bisher war es umgekehrt: der Anfang blieb, die Ortsbrust rückte weg. **In der Erfassungsliste** steht jetzt ebenfalls die Bogenstation, rechts daneben wie bisher die Länge; der vollständige Bereich erscheint im Tooltip der Zeile. Das **Abschlagsblatt** nennt sie in der Kopfzeile und im Kopfdatenblock neben „Von“ und „Bis“. In Tabellen, der Excel-Mappe, dem IFC-Export und der Projektdatenbank bleibt der **Stationsbereich** die Bezeichnung des Abschlags — bei zwei Abschlägen mit derselben Ortsbrust wäre eine einzelne Station nicht eindeutig. Erfasste Daten ändern sich nicht: die Bogenstation wird aus dem gespeicherten Bereich und der Vortriebsrichtung gerechnet.
Im Modus **Editieren** verschiebt das Werkzeug **„Verschieben“** ein ganzes Objekt. Bisher ging das nur durch **Ziehen** — am Tablet der unangenehmste Weg: die Hand liegt genau auf der Stelle, an der man sehen will, wo das Objekt landet, und eine Zieh-Geste ist von der Zwei-Finger-Navigation kaum zu unterscheiden. **Jetzt genügen zwei Klicks (oder zwei Antipper):** erst das Objekt — es ist „aufgenommen“, ein gestricheltes Gummiband hängt am Zeiger und die Statuszeile nennt die Objektart —, dann die Zielstelle. **Esc** bricht ab. **Ziehen funktioniert unverändert weiter.** Solange etwas aufgenommen ist, fasst ein Druck nichts anderes an; man kann also gefahrlos eine Stelle antippen, an der schon ein Objekt liegt. Das gilt für Trennflächen (Müllerfähnchen), Wasserzutritte, Proben, Überbrüche, Signaturen, Trennlinien sowie Text- und Symbolmarken. Ein **Teilbereich** lässt sich weiterhin nicht verschieben — er hat keine eigene Geometrie, sondern wird aus den Trennlinien abgeleitet.
Im Katalog (**Gefüge / Trennflächen**) lässt sich je Art ein **Linienstil** wählen. Auf „durchgezogen“ gestellt, blieb die Linie am Bildschirm und im Abschlagsblatt trotzdem **strichliert**. Ursache: „durchgezogen“ wird als *kein Eintrag* gespeichert — und genau dieser Fall wurde beim Zeichnen wieder auf einen gestrichelten Standard gesetzt. Die Einstellung war damit gar nicht erreichbar. **Jetzt entscheidet allein der Katalog**, in beide Richtungen: was dort durchgezogen steht, ist durchgezogen — in der Zeichenfläche, im Abschlagsblatt und im PDF. Besonders sichtbar wird das bei einer Trennfläche, die aus einer **nachgezeichneten Spur** entstanden ist: dort liegen Spur und Fähnchen übereinander, und die strichlierte Linie war die, die sich nicht umstellen ließ. Der mitgelieferte Standardkatalog behält seine Strichstile (Störung, Schichtung, Harnisch …); die Kluft ist dort bewusst durchgezogen.
Bisher stand an jeder Trennfläche in der Zeichnung ihre laufende Nummer — **TF 1**, **TF 2**, **TF 3**. In einem Bericht, der die Art ohnehin daneben führt, sagt diese Nummer nichts Neues. **Im Katalog → Gefüge / Trennflächen steht jetzt „Beschriftung am Fähnchen“.** Zur Wahl stehen: - **Nummer** (wie bisher, Vorgabe) - **Art** — der Schlüsselwert, z. B. `ST` - **Art + Nummer** — `ST 3` - **Wert: …** — jeder andere Gefügeparameter, z. B. die Persistenz - **ohne Beschriftung** Die Einstellung gilt für die **Zeichenfläche und das Abschlagsblatt/PDF**. **Tabellen, Excel-Mappe und IFC behalten die Nummer** — dort ist sie die Kennung einer Zeile, und zwei Fähnchen mit „ST“ wären nicht mehr auseinanderzuhalten. Fehlt der gewählte Wert an einer Trennfläche, steht dort wieder die Nummer statt nichts. Die Einstellung wandert im Excel-Rundlauf des Katalogs (Blatt **Katalog**) mit.
Wer eine **SmartView** aktivierte und danach im 3D-Fenster über das **Trichter-Menü** auf **„Alle aufheben“** klickte, sah plötzlich das **komplette Modell eingefärbt** — obwohl vorher nur ein Teil farbig war. Ursache: „Alle aufheben“ hat die SmartView **deaktiviert**, und Deaktivieren stellt den Zustand von **vor** der Ansicht wieder her — samt der Einfärbung, die damals aktiv war. Lag vor dem Aktivieren der SmartView eine Einfärbung an (Darstellungsregeln, Einfärbung aus QTO&LV, Controlling, Kollisionen, 4D oder Versionsvergleich), kam sie dadurch zurück. Und weil die SmartView den Großteil des Modells ausgeblendet hatte, fiel sie erst jetzt auf — über dem wieder vollständig sichtbaren Modell. **Jetzt stellt „Alle aufheben“ wirklich die neutrale Ansicht her:** nichts ausgeblendet, nichts isoliert, keine Einfärbung, keine aktive Ansicht, kein Schnellfilter, kein Korb-Modus. Nur die **schwere Geometrie** bleibt wie bisher ausgeblendet — sie hat ihren eigenen „Verwalten“-Knopf. **Neu im selben Menü: die Zeile „Einfärbung aktiv“** mit der Anzahl der eingefärbten Objekte und einem eigenen Aufheben-Kreuz. Eine Einfärbung war dort bisher gar nicht sichtbar, obwohl sie das Bild bestimmt. Die Zeile erscheint, wenn die Einfärbung nicht von der gerade aktiven SmartView stammt. **Nebenbei behoben:** Elemente, die schon vor der SmartView ausgeblendet waren, blieben nach „Alle aufheben“ ausgeblendet. Auch sie kommen jetzt zurück.
Der Schalter **„Aussparungen/Öffnungen“** (Statusleiste unten rechts) zeigt die Öffnungskörper selbst — also die Volumen, mit denen Wände, Decken oder der Baugrund ausgeschnitten werden. Diese Körper wurden bisher als kräftig durchscheinende Vollkörper gezeichnet. Das musste über das Modell malen: Ein Öffnungskörper ragt konstruktionsbedingt **auf beiden Seiten** aus seinem Bauteil heraus (nur so schneidet er sauber durch) und liegt damit immer vor der sichtbaren Bauteilfläche. Bei Fensteröffnungen waren das Flecken; bei einem großen Körper — Baugrube, Tunnelröhre, Schacht über alle Geschosse — deckte ein einziger Körper halb Bild ab, und das Modell sah komplett eingefärbt aus. **Jetzt bekommt jeder Öffnungskörper eine deutliche Umrisslinie, und die Füllung ist nur noch eine blasse Andeutung.** Wo eine Aussparung sitzt, ist dadurch unverändert gut zu sehen — auch bei kleinen Öffnungen —, aber die Farbe des Modells bleibt lesbar, egal wie groß die Körper sind. Dasselbe gilt für den Schalter **„Räume“**: auch Raumkörper bekommen jetzt Umrisslinien und eine blassere Füllung, weil ein Raum alles umschließt, was in ihm steht. An allem anderen ändert sich nichts: Die Körper bleiben anklickbar, messbar, aus- und einblendbar und werden von Schnitten weiterhin erfasst.
Bei einem **neuen Mengenansatz** ließ sich die Zelle **„Objektmenge (SmartView)“** nicht aufklappen: die Liste blitzte auf und war im selben Moment wieder zu, gewählt wurde nichts. Ursache war die vom Browser gezeichnete Auswahlliste — sie öffnete beim Drücken der Maustaste und das Loslassen desselben Klicks schloss sie sofort wieder, und zwar auf dem Eintrag unter dem Zeiger (beim leeren Ansatz also auf „—“). **Jetzt öffnet jede Auswahlliste in jeder Tabelle ein eigenes Menü mit Suchfeld.** Tippen filtert (Suche im ganzen Eintrag, nicht nur am Anfang), **↑/↓** wandert, **Enter** wählt, **Esc** bricht ab. Über der Liste steht, wie viele Einträge es gibt bzw. wie viele davon zum Suchtext passen — bei hundert SmartViews oder Mengenansätzen muss man nicht mehr scrollen, bis der Name kommt. Der gewählte Eintrag trägt ein Häkchen, Farben (z. B. der Ansatz-Punkt) stehen daneben. Ein Wert, der nicht in der Liste steht — etwa eine gelöschte Objektmenge oder ein Import —, wird weiterhin als **„(unbekannt)“** ausgewiesen und nicht stillschweigend überschrieben. Das gilt überall: Mengenansätze, Leistungsverzeichnis (Mengenquelle, Mengenansatz, Prüfgruppe, Einheit), Controlling, Terminplan, Projektsteuerung und Benutzerverwaltung.
Der Dialog **„Aus SmartViews“** (QTO&LV → Mengen) listet jede SmartView, aus der ein Mengenansatz werden kann. Bei vielen Ansichten war das eine lange Liste, in der jedes Häkchen einzeln gesetzt werden musste. **Jetzt steht über der Liste ein Suchfeld und daneben „Alle“ und „Keine“.** Beide Knöpfe wirken auf das, was gerade **angezeigt** wird: ohne Suchtext auf die ganze Liste, mit Suchtext genau auf die Treffer — „Bruecke“ eintippen, „Alle“ drücken, fertig. Das Suchfeld blendet nur die Anzeige aus; die Auswahl bleibt, wie sie war. Was Sie außerhalb des Suchtexts angehakt haben, wird also mit erzeugt. Bereits gebundene SmartViews bleiben als **„vorhanden“** markiert und werden von den Knöpfen nicht angefasst.
Beim Bearbeiten einer SmartView klappte der Editor nach **„Speichern“** jedes Mal zu. Wer eine Zeile nachschärfen wollte, musste die Ansicht erneut zum Bearbeiten öffnen — und ob die Änderung überhaupt wirkt, war ohne zusätzlichen Klick auf die Ansicht gar nicht zu sehen. **Jetzt bleibt der Editor offen und die Ansicht wird beim Speichern gleich aktiviert.** Speichern → das Modell zeigt sofort das Ergebnis → weiter bearbeiten → wieder speichern. Das gilt auch für eine gerade **neu angelegte** Ansicht: Sie wird angelegt, aktiviert und bleibt im Editor stehen (ein zweiter Klick auf Speichern legt keine zweite Ansicht an). **Verlassen** geht über den Knopf daneben, der beim Bearbeiten **„Schließen“** heißt (beim Neuanlegen weiter „Abbrechen“). Er verwirft, was seit dem letzten Speichern geändert wurde. War zuvor eine **Mehrfach-Aktivierung** („zusammen aktivieren“) im Gang, wird sie beim Speichern beendet — wie beim Anwenden einer einzelnen Ansicht. Der Zustand von vor der Kombination bleibt die Grundlage, auf die ein späteres Deaktivieren zurückführt. Der Knopf **„Vorschau / Anwenden“** (Dreieck) bleibt unverändert: er zeigt einen Zwischenstand, ohne dass man dafür speichern muss.
Die schwebende **Auswahlkorb-Leiste** oben links im 3D-Fenster war bisher von Anfang an sichtbar — auch bei leerem Korb, wo sie nur Platz und Blick auf das Modell kostete. **Jetzt startet sie ausgeblendet.** Eingeschaltet wird sie über den **Warenkorb-Knopf rechts in der Reiterleiste** des 3D-Fensters (neben dem Filter-Menü und dem roten Tacho-Icon). Der Knopf trägt weiterhin ein Abzeichen mit der Anzahl der Objekte im Korb — man sieht also auch bei ausgeblendeter Leiste, dass etwas im Korb liegt. **Am Korb selbst ändert sich nichts:** Die Tasten `=` (Auswahl als Korb setzen), `+` (hinzufügen) und `−` (entfernen) arbeiten wie bisher, ebenso das Korb-Fenster und die Korb-Modi (Nur Korb, Geist, Farbe). Die Leiste bleibt eingeschaltet, solange das Fenster offen ist; beim nächsten Programmstart beginnt sie wieder ausgeblendet.
Beim erstmaligen Laden eines Modells blendet das Programm **auffällige Geometrie** (Riesen-Meshes, Ausreißer, unbrauchbare Koordinaten) automatisch aus, damit die Ansicht nicht von einem einzigen defekten Bauteil bestimmt wird. Bisher stand dazu ein **Banner oben mittig im 3D-Fenster**, das man wegklicken musste. Es blieb stehen, bis man es schloss — und lag dabei über dem Modell. **Jetzt kommt nur eine kurze Meldung**, die nach wenigen Sekunden **von selbst verschwindet** und nichts verdeckt. Der dauerhafte Zugang ist der **rote Tacho-Knopf rechts in der Reiterleiste**: Er trägt die Anzahl der ausgeblendeten Bauteile als Abzeichen und öffnet mit einem Klick das Fenster „Schwere Geometrie“ — dort lässt sich jedes Element ansehen, anzoomen und wieder einblenden. **An der Prüfung selbst ändert sich nichts:** Erkennung, automatisches Ausblenden und die Liste „Dauerhaft ausgeblendet“ arbeiten unverändert.
21. August 2026
Mehrere Ansichten stellen einen Teil des Modells **sehr blass** dar, damit man sieht, wo man steckt, ohne dass der Kontext die Sicht bestimmt: der Korb-Modus **„Geist“** (alles außerhalb des Korbs), der Klick auf eine Zeile in der **IDS-Prüfung** und die **4D-Simulation** (noch nicht gebaute und nicht verknüpfte Bauteile). Bisher fingen diese Geister den Klick ab: Die blasse Hülle lag vor dem gemeinten Bauteil, und ausgewählt wurde die Hülle. Man musste die Kamera drehen, bis kein Geist mehr im Weg war. **Jetzt läuft der Klick durch Geister hindurch** und trifft das aktive Objekt dahinter. Das gilt für die Auswahl, die **rechte Maustaste**, den **Doppelklick zum Hinzoomen**, das aufgezogene **Auswahlfenster** (Umschalt + linke Maustaste) und das Fadenkreuz in der **Begehung**. Trifft ein Klick nur Geister, wird — wie im Leeren — nichts ausgewählt. **Messen bleibt unverändert:** Abstand, Fläche, Winkel, das Fangen auf Ecken und Kanten sowie die Laser-Sonde arbeiten weiter auf **aller sichtbaren** Geometrie, auch auf Geistern. Ebenso das Zeichnen (Rotstift, Street View, Versatz-Messung, Passpunkte) — dort zählt der Punkt auf der Oberfläche, nicht das Objekt. **Wer es anders will:** In den Einstellungen gibt es den Schalter **„Geister anklickbar“**. Eingeschaltet sind Geister wie jedes andere Objekt wählbar (das alte Verhalten). Die Einstellung bleibt auf diesem Rechner gemerkt. **Nicht betroffen** sind kräftig getönte Einfärbungen: Nur was praktisch durchsichtig ist (bis 15 % Deckung) gilt als Geist. Eine SmartView-Farbe mit 30 % Deckung bleibt anklickbar. In der 4D-Simulation bleiben auch die gedämpften Bauteile **außerhalb des Look-Ahead-Fensters** wählbar.
Die Module **Controlling**, **QTO&LV** (Mengen und Leistungsverzeichnis) und **4D** lassen sich jetzt aus dem Reiter in ein **eigenes Fenster** herauslösen — für den zweiten Bildschirm: Tabelle auf dem einen, 3D-Modell auf dem anderen. **So geht es:** Auf den Reiter zeigen und den Pfeil **„Als eigenes Fenster herauslösen“** anklicken (rechts am Reiter, neben dem Schließen-Kreuz). Der Reiter verschwindet aus der Leiste, das Modul läuft im neuen Fenster weiter — **mit seinem eigenen Menüband**, damit dort alles bedienbar bleibt: Ansichten, Importe, Prüfung, Farben, Export. Im Hauptfenster steht an der Stelle dieses Menübands der Hinweis, dass das Modul in einem eigenen Fenster läuft, samt zwei Knöpfen: **„Fenster zeigen“** (holt es nach vorn) und **„Andocken“** (holt es als Reiter zurück). Schließen Sie das Fenster einfach, kommt der Reiter von selbst wieder. **Beide Fenster arbeiten am selben Stand.** Mengenansätze, Leistungsverzeichnis, der übernommene Mengenstand, Controlling-Masterliste, Ist-Meldungen, Änderungsprotokoll und die Terminpläne werden laufend abgeglichen — eine Eingabe im herausgelösten Fenster steht auch im Hauptfenster, und beim Speichern des Projekts ist sie dabei. **Das 3D bleibt im Hauptfenster** — und es reagiert von dort aus mit: Einfärben, Isolieren, Auswählen und „nicht erfasste Bauteile isolieren“ wirken auf das Modell im Hauptfenster. Auch **„Geometrie berechnen“**, das Zoomen auf ein Bauteil und die Mengen-Kontrollgeometrie („Auge“) funktionieren aus dem herausgelösten Fenster; Fortschritt und Ergebnis kommen dorthin zurück. Voraussetzung ist wie bisher, dass im Hauptfenster die 3D-Ansicht geöffnet ist. Dasselbe gilt jetzt auch im abgedockten **Eigenschaften-Fenster**: dessen Reiter „Mengen“ zeigt wieder Zahlen, statt „keine Geometrie“ zu melden. **4D im Detail:** Herauslösen lässt sich der **Arbeitsbereich** (Pläne, Vorgangstabelle, Gantt, Weg-Zeit, Flowline, Look-Ahead, Verknüpfung, Prüfung) samt Import- und Einstellungsdialogen. Die **Simulation am Modell** bleibt dort, wo das Modell ist: ein Klick auf „Simulation im 3D“ im herausgelösten Fenster startet sie im Hauptfenster und sagt das auch. Während des Abspielens läuft die Zeitachse im herausgelösten Fenster nicht mit; sobald Sie pausieren, steht sie wieder auf demselben Zeitpunkt. **Was jedes Fenster für sich behält:** welche Ansicht offen ist, die markierte Zeile, der Stichtag, die Farbschalter und das Ergebnis der Controlling-Prüfung. Das ist gewollt — so überschreibt Ihnen das eine Fenster nicht die Ansicht des anderen. Ausnahme mit Absicht: „Vorgang im Terminplan zeigen“ aus der Controlling-Masterliste nimmt den markierten Vorgang mit, damit er im Ziel-Fenster wirklich markiert ist.
Die Zeile mit dem Ansichts-Umschalter — „Ansätze | LV“ in QTO&LV, „Masterliste · Soll-Ist · Verknüpfung · Prüfung · Änderungen“ in Controlling, „Pläne · Tabelle · Gantt · Weg-Zeit · Flowline · Look-Ahead · Verknüpfung · Prüfung“ in 4D — stand bisher **über** der Tabelle. Sie steht jetzt **unten**, wie die Blattreiter einer Tabellenkalkulation und wie die Reiterleiste des 2D-Tabs. Die Zeile ist dieselbe geblieben: links der Modulname und die Reiter, rechts die Kennzahlen. **Höhe kostet das nichts** — es kommt keine Leiste dazu, die eine ist nur umgezogen. **Oben steht damit nur noch, was den Blick zuerst braucht:** in QTO&LV die Meldung zum Modellstand („Mengen übernommen und aktuell“ bzw. „… weicht ab“) und die Geometrie-Vorbehalte. Sonst beginnt die Tabelle direkt unter der Reiterleiste des Fensters. In **4D** sitzt die Zeile unter dem Zeitschieber — der gehört zur Ansicht darüber, die Reiter schließen das Modul ab. In **Controlling** sind die Reiter von ganz rechts nach links neben den Modulnamen gerückt, damit sie in allen drei Modulen an derselben Stelle stehen.
Die Kopfzeile der breiten Arbeitsbereiche ist bewusst **eine** Zeile — sie bricht nicht um, weil jede zusätzliche Zeile der Tabelle Höhe wegnimmt. Auf einem schmalen Fenster war die Folge, dass die rechten Kennzahlen einfach abgeschnitten wurden. **Jetzt gilt in „QTO&LV“ dieselbe Regel wie im Menüband:** Was nicht mehr in die Zeile passt, wandert von rechts in ein **Überlauf-Menü** — der Knopf mit den drei Punkten am rechten Rand. Ein Klick zeigt die verdrängten Kennzahlen als Liste („Weitere Kennzahlen“), Bezeichnung links, Wert rechts. Wird das Fenster wieder breiter, stehen sie von selbst zurück in der Zeile. Die Reihenfolge ist eine Rangfolge: „Summen“ geht als breitester Eintrag zuerst ins Menü, die Modell-Kennzahlen (Gruppen, Bauteile, mit Geometrie, nicht erfasst) bleiben am längsten stehen. **Steuerelemente sind davon ausgenommen.** Der Umschalter der Ansicht — „Ansätze | LV“, in 4D „Pläne · Tabelle · Gantt …“, in Controlling „Masterliste · Soll-Ist …“ — kommt nie ins Menü und wird nie gekürzt; wer die Ansicht nicht wechseln kann, sitzt in ihr fest. Stattdessen kürzen die weichen Teile: der Modulname (vollständig im Tooltip), in 4D die Plan-Auswahl und die Angabe „N Vorgänge“. Gemessen heißt das: bis hinunter zu einer Fensterbreite von 700 Bildpunkten wird in keinem der drei Arbeitsbereiche mehr etwas abgeschnitten — vorher begann das in 4D und Controlling schon bei etwa 950.
**Das Problem:** In den breiten Arbeitsbereichen „QTO&LV“, „Controlling“ und „4D“ lagen **zwei Scroll-Balken übereinander** — einer für die ganze Seite, einer für die Tabelle. Welcher gerade greift, war Glückssache; wer die Tabelle nach unten zog, verschob manchmal die Seite. Zusätzlich stand über jeder Tabelle so viel Kopfzeile (Kennzahlen-Kacheln, Erklärsätze, eine Knopfleiste, die es im Menüband schon gab), dass für die Daten selbst nur noch etwa zwei Drittel des Bildschirms blieben. **Jetzt** scrollt in allen vier Ansichten nur noch der Inhalt: Die Tabelle füllt die Höhe, die sie hat, und bringt ihren eigenen Schieber mit. Je Ansicht sind rund **110 bis 150 Bildpunkte** Höhe für Daten frei geworden. **Wo die Höhe herkommt — nichts ist verschwunden:** • Die **Kennzahlen** (Bauteile, mit Geometrie, nicht erfasst, LV-Positionen, Summen …) stehen als Label-Wert-Paare rechts in der Kopfzeile statt als Kachelreihe darunter. „nicht erfasst“ bleibt anklickbar (isoliert die Bauteile im 3D). • **Knöpfe, die es im Menüband schon gibt, sind aus der Kopfzeile verschwunden** — „Geometrie berechnen“, „3D-Farben“, „Nicht erfasste isolieren“, „Alle zeigen“, „Export“ (QTO&LV); „Import“, „Neuer Plan“, „Simulation im 3D“, Kalender/Profile/Orte und die Export-Knöpfe (4D); „Importieren“, „Einheit“ (Controlling). **Neu im Menüband „QTO&LV“:** „Aus Modell“, „Aus SmartViews“, „Mengen übernehmen“, „Geometrie berechnen“, LV-„Position“, LV-„Gruppe“ und „Alle Ansätze“. • **Erklärtexte** liegen jetzt im Tooltip bzw. hinter „Hinweise“: die drei Absätze unter der LV-Tabelle, der Satz zur Soll-Ist-Ableitung, der Controlling-Erklärsatz und die Beschreibung der 4D-Ansicht (Info-Zeichen neben dem Umschalter). • **Statusmeldungen sind einzeilig** statt zweizeilige Karten — „Mengen übernommen und aktuell“, die Geometrie-Vorbehalte (eine Zeile mit „anzeigen“) und die Mengenherkunft in Soll-Ist. **Eine Umstellung, die auffällt:** Der **Nachweis eines Mengenansatzes** (Rechenweg, Kennzahlen, Bauteilliste) stand bisher UNTER der Ansatz-Tabelle — dafür musste man scrollen. Er steht jetzt als **rechte Spalte** daneben, mit eigenem Schieber, und lässt sich über das Symbol rechts in der Tabellen-Leiste ausblenden (wie das Vorgangs-Detail in 4D). LV-Titel und Währung sind in die Tabellen-Leiste gewandert. „Simulation im 3D“ im Menüband wechselt außerdem selbst in den 3D-Reiter — vorher lag die Simulation hinter dem geöffneten Arbeitsbereich und der Knopf schien nichts zu tun.
Die Masterliste im Modul „Controlling“ nannte je Einheit nur **Zahlen** — „15 LV-Pos.“, „4 Objekte“. Welche Position und welches Bauteil damit gemeint war, stand nur im Segment „Verknüpfung“, das man einzeln je Einheit durchsehen musste. **Jetzt** gibt es in der Symbolleiste der Tabelle den Schalter **„Verknüpfungen aufklappen“** (Symbol mit der Baumstruktur, rechts neben der Farbpalette). Damit trägt jede Zeile ein Ausklapp-Zeichen und darunter erscheinen die drei Äste: • **LV** — die zugeordneten Positionen mit Ordnungszahl, Kurztext, **Anteil** und Abrechnungseinheit. • **4D** — der gebundene Terminplanvorgang mit seiner Kennung, Soll-Start und Soll-Ende und dem Hinweis, auf welchem Weg er gefunden wurde (Regel oder Vorgang-ID). • **3D** — die Bauteile mit GlobalId, Objektname, IFC-Klasse und Modelldatei; der Ast nennt außerdem, ob die Objektmenge vom Vorgang geerbt oder eigens ausgewählt ist. Ein Ast erscheint nur, wenn es dort etwas gibt — eine Einheit ohne LV-Bezug bietet keinen leeren Ast an. Über „Ebenen: 1 · 2 · 3 · alle“ in der Kopfleiste der Tabelle klappen Sie alles auf oder zu. **Rechte Maustaste** auf einer Objektzeile: das einzelne Bauteil oder alle Bauteile der Einheit im 3D isolieren. Auf der Vorgangszeile: den Vorgang im Terminplan zeigen. **Zwei Dinge zur Einordnung:** Sobald Sie die Tabelle **sortieren oder gruppieren**, pausiert die Gliederung (die Reihenfolge ist dann eine andere) — die Kopfleiste sagt das, und ein Klick auf die Sortierung dort stellt die Gliederung wieder her. Und je Ast werden höchstens 300 Zeilen aufgebaut; bei einer Einheit mit Tausenden Bauteilen steht am Ende „… weitere N Objekte“ — die vollständige Menge zeigt das Segment „Verknüpfung“ bzw. die Isolierung im 3D.
**Der gemeldete Fall:** Eine Tunnel-Innenschale (Hufeisen-Querschnitt, rund 10 m Ringlänge) wies als `icpLength` **32,2 m** aus — mehr als jede Ausdehnung des Bauteils, das in keiner Richtung über 10,5 m groß ist. Der `icpCrossSectionArea` (Querschnitt = Volumen ÷ Länge) war entsprechend zu klein, und im 3D lief zur Kontrolle eine im Zickzack durch den Hohlraum gelegte Linie. **Was dahintersteckte:** Für gekrümmte **Stäbe** (Rohrbogen, Bogenträger) ist die Länge nicht die Luftlinie, sondern die abgewickelte Bogenlänge — dafür wird die Mittellinie des Bauteils geschätzt. Bei einem **flächigen** Bauteil wie einer Schale gibt es aber keine Bauteilachse: die Schätzung legt sich quer durch das Gewölbe und mäandert durch den Hohlraum. Das Ergebnis war in Versuchen mit nachgestellten Schalen bis zum **Dreifachen** der echten Abwicklung. **Neu gilt:** Eine Bogenlänge wird nur noch ausgewiesen, wenn das Bauteil wirklich stabförmig ist — der Querschnitt muss klein sein gegen die Bauteillänge, und der Weg darf höchstens doppelt so lang sein wie die Luftlinie (ein Halbkreis liegt bei Faktor 1,57). Sonst steht die **größte Ausdehnung der engen Hüllbox** als Länge da, exakt und nachmessbar, mit dem Hinweis, dass eine Mittellinien-Schätzung vorlag und verworfen wurde. **Außerdem zeigt die Kontroll-Geometrie im 3D jetzt immer die Strecke, die auch in der Zahl steht** — vorher konnte dort die Mittellinie leuchten, während die Zeile daneben das Hüllbox-Maß auswies. **Unverändert:** Rohrbögen, gekrümmte Träger und Leitungen werden weiter als gekrümmt erkannt und mit ihrer Bogenlänge gerechnet. Volumen und Oberfläche waren von diesem Fehler nie betroffen.
Das Gruppieren nach Spalten — Spaltenkopf in die Leiste über der Tabelle ziehen, mehrere Spalten ergeben Unterstufen — gab es bisher nur in etwa der Hälfte der Tabellen. Welche das waren, war historisch gewachsen und von außen nicht zu erraten: In der einen Liste stand „Gruppieren:“ über der Tabelle, in der anderen nicht. **Jetzt** können es alle Tabellen. Neu dazugekommen sind unter anderem: Bohrloch-Trajektorien, geoDoc Rollenrechte und Klassenbilanz, Projektdateien und Projektverlauf, PROVI-Abgleich, DataBuild (Assembly-Vorschau, Zuweisungen), Statistik-Tabelle, Absteckpunkte, Management (Phasen, Meilensteine, Personaleinsatz, Ergebnisse, Pläne), Honorar-Stufen, 4D-Vorgänge, Plankopf-Fülltabelle, neoQ (Phasenmatrix, Katalog-Meilensteine/-Eigenschaften/-Dokumente) und die Mengen-Ansätze. Wie bisher gilt: Die eingestellte Gruppierung wird je Tabelle **auf diesem Rechner gemerkt** und lässt sich in einer benannten Ansicht mitspeichern. „alle zu“/„alle auf“ klappt sämtliche Gruppen ein bzw. aus. **Drei Tabellen behalten bewusst kein Gruppieren**, weil dort die Gliederung selbst der Inhalt ist bzw. die Spaltenköpfe eine andere Aufgabe haben: die Modell-/Versionsliste im Projekt, die SmartView-Liste mit ihren Ordnern und die Zuordnungstabelle des Bohrloch-Imports. **In Tabellen, die man von Hand umsortieren kann** (z. B. 4D-Vorgänge, Ergebnisse, Plankopf), pausiert das Umsortieren beim Gruppieren — genau wie beim Sortieren oder Filtern; die Leiste sagt es an. Gruppierung aufheben stellt das Verschieben wieder her.
20. August 2026
In der 4D-Simulation und überall, wo Bauteile **durchscheinend** eingefärbt werden (Geister, aktive Vorgänge, „Nicht verknüpft“, SmartView-Farben mit Transparenz), fehlten je nach **Blickwinkel** einzelne Bauteile: Beim Drehen verschwand ein gelbes, gerade gebautes Bauteil hinter einer blassen Decke — beim Weiterdrehen war es wieder da. Ursache war die Tiefenberechnung der 3D-Darstellung: Ein durchscheinendes Bauteil belegte die Tiefe wie ein massives und verwarf damit alles, was danach gezeichnet wurde. Weil die Zeichenreihenfolge durchscheinender Bauteile vom Kamera-Abstand abhängt, wechselte mit dem Blickwinkel auch, welches Bauteil verschluckt wurde. **Jetzt** verdecken durchscheinende Bauteile nichts mehr — man sieht durch sie hindurch, wie es die Transparenz verspricht. Massive Bauteile verdecken wie bisher.
Der Balkenplan zeichnete unabhängig vom Fenster auf einer festen Breite und beschriftete die Zeitachse immer in Monaten. Bei einem mehrjährigen Terminplan lagen die Monatskürzel deshalb übereinander („MaiJunJulAug…“), und die Vorgangsnamen waren nach 30 Zeichen abgeschnitten — bei Namen wie „[SH, SchBw] Außenwände 5.UG; d = 80 cm“ blieb nichts Unterscheidbares übrig. **Jetzt:** • Der Plan nutzt die **ganze verfügbare Breite** und passt sich beim Verändern des Fensters oder der Panel-Breite an. • Der Kopf ist **zweistufig** und wählt die Schrittweite selbst — Jahr über Quartal, Monat über Kalenderwoche, bis hin zu Tagen. Beschriftet wird nur, wo Platz ist. • **Kopfzeile und Vorgangsspalte bleiben stehen** beim Blättern nach unten bzw. beim waagrechten Rollen. Man sieht also immer, welcher Vorgang und welcher Monat unter dem Balken liegt. • Der **volle Vorgangsname** steht in der Spalte, bei Bedarf mit Auslassungspunkten; der ganze Name erscheint als Tooltip. Abwechselnd hinterlegte Zeilen halten die Zuordnung Zeile ⇄ Balken. • Neu ist ein **Zoom** rechts oben: „−/+“ spreizt oder staucht die Zeitachse (der Plan wird dann breiter als das Fenster und waagrecht gescrollt, statt die Balken zusammenzudrücken), „Einpassen“ holt den ganzen Plan zurück ins Bild.
Beim Start der Bauablauf-Simulation fehlte bisher ein Teil des Bildes: Bauteile, die noch nicht gebaut sind, waren **unsichtbar** — Bauteile **ohne Vorgang** standen dagegen in vollen Farben da und verdeckten das Baugeschehen. Wer den Ablauf zeigen wollte, musste erst von Hand ausblenden. **Jetzt** ist zu Beginn das **ganze Modell als sehr blasser Geist** zu sehen — auch die Bauteile, die mit keinem Vorgang verknüpft sind. Im Verlauf hebt sich der Bauablauf farbig heraus: was gerade gebaut wird, ist farbig, was fertig ist, steht im Originalmaterial, alles Übrige bleibt blass im Hintergrund. So ist der Baukörper räumlich einzuordnen, ohne dass der Ablauf untergeht. Der Schalter „Geister“ liegt im Zeitschieber unter dem Viewport und im Menüband „4D“ unter *Simulation*; er wird je Terminplan gemerkt. Ausgeschaltet gilt wieder das alte Verhalten (noch nicht Gebautes unsichtbar, Bauteile ohne Vorgang unangetastet). Abbruch- und Behelfsvorgänge bleiben davon unberührt: Was am Ende eines Vorgangs verschwinden soll, verschwindet weiterhin — es kommt nicht als Geist zurück. **Hinweis zu großen Modellen:** Ab etwa 8.000 Bauteilen zeichnet das Programm gebündelt (schnellere Darstellung). Dort kann je Bauteil keine eigene Transparenz gehalten werden — der Geist erscheint dann blass **gefärbt**, aber nicht durchsichtig, und verdeckt weiterhin. Wer durchsehen will, schaltet „Geister“ aus oder stellt in den Einstellungen die gebündelte Darstellung ab (klassischer Renderpfad).
Ein Terminplan-Import legt einen **neuen** Terminplan an. Die im Reiter „Verknüpfung“ eingestellte Regel (Vorgangs-Feld ⇄ Objekt-Attribut bzw. Eigenschaft) gehörte bisher nur zum alten Plan — nach dem Import stand die Maske wieder leer da, und alle Bedingungen mussten von Hand neu eingegeben werden. **Jetzt** übernimmt der neue Plan die Regel des zuletzt bearbeiteten Plans (auch ein von Hand angelegter leerer Plan). Ein Hinweis über der Vorschau nennt sie als übernommen, solange sie in diesem Plan noch nicht angewendet ist. Angewendet wird sie **nicht** von selbst: Die Verknüpfungen der Vorgänge werden erst mit „Verknüpfung anwenden“ gesetzt — nach einem Import also ein Klick statt der ganzen Eingabe. Der Grund für die Zurückhaltung: welche Vorgänge tatsächlich verknüpft werden, soll sichtbar entschieden bleiben; die Live-Vorschau zeigt vorher, wie viele Vorgänge und Objekte die Regel trifft.
In der 4D-Vorgangstabelle war die Spaltenüberschrift zwar anfassbar, das Ablegen bewirkte aber nichts — die Reihenfolge blieb, wie sie war. Bei einem Plan mit vielen Attributspalten hieß das: die Spalte, auf die es Ihnen ankommt, bleibt weit rechts. **Jetzt** ziehen Sie die Überschrift auf die gewünschte Position, wie in den übrigen Tabellen des Programms (Mengen, Controlling, Kollisionen). Dasselbe gilt für die **Look-Ahead**-Liste. Die Reihenfolge wird — wie Spaltenbreite und ausgeblendete Spalten — **gemerkt** und steht beim nächsten Öffnen wieder so da. Kommt später ein Terminplan mit zusätzlichen Attributspalten, hängen die neuen Spalten hinten an und schieben sich nicht vor Ihre Sortierung.
Beim Import einer Excel-Tabelle mit **echten Datumszellen** (also Zellen, die Excel als Datum führt — nicht als Text) kamen die Termine nicht an: Jeder Vorgang trug nach dem Import das **heutige** Datum. Ursache: Die Datumszelle wurde als englische Langform gelesen („Fri May 01 2026 00:00:00 GMT+0200 …“). Kein Datumsformat der Importe erkennt diese Form, das Datum fiel weg, und der Terminplan setzte ersatzweise den heutigen Tag ein — leise, ohne Hinweis. **Jetzt** wird die Datumszelle direkt als Kalendertag übernommen, ohne Verschiebung über die Zeitzone. Das galt für alle Excel-Importe mit Datumsspalten, also auch **Controlling** („Wirksam ab“, Stichtag der Ist-Kosten) — dort kommen die Daten ebenfalls wieder richtig an. Zusätzlich: Aus altem **`.xls`** kommen Datumsangaben als Zahl (Excel-Tageszähler, z. B. 46143). Diese Zahlen werden im Terminplan-Import jetzt als Datum erkannt, solange sie in einem plausiblen Jahresbereich liegen — eine Mengen- oder ID-Spalte wird dadurch nicht versehentlich zum Datum. Unverändert richtig war der Import aus **CSV** und aus Tabellen, in denen das Datum als Text steht (`01.05.2026`). Zeilen mit einem Datum, das sich nicht lesen lässt, weist der Import-Dialog jetzt vor dem Übernehmen aus.
Rückmeldung aus dem Betrieb: „Beim Terminplan-Import kann ich nicht wie bei den anderen Importen die Tabellenblätter auswählen, und die Eingabemaske ist unübersichtlich.“ Beides war richtig. Der Dialog las bei einer Excel-Arbeitsmappe **immer das erste Blatt** und nahm **immer Zeile 1 als Kopfzeile**. Ein Terminplan, der auf Blatt 2 liegt, war damit nicht erreichbar; ein Blatt mit Projektkopf oder Stand-Datum über den Spaltenüberschriften kam als Unsinn im Plan an, weil die Überschriften als Vorgang gelesen wurden. Auch der Dateiwechsel ging nur über Abbrechen und neu anfangen. **Jetzt derselbe Ablauf wie beim LV-, Masterlisten-, Ist-Kosten- und GIS-Punkte-Import:** 1. **Datei wählen** — auch im Dialog wechselbar („Andere Datei …“). 2. **Arbeitsblatt** — bei Mappen mit mehreren Blättern; der Wechsel liest neu ein und erkennt Kopfzeile und Spalten erneut. 3. **Kopfzeile (Zeile)** — vorbelegt mit der Zeile, in der die meisten Vorgangsfelder erkannt wurden (Vorlaufzeilen werden übersprungen), jederzeit korrigierbar. 4. **Spalten-Zuordnung** — je Vorgangsfeld eine Auswahl; die Spalten stehen mit **Excel-Buchstabe und Überschrift** darin, sodass auch Spalten ohne Überschrift zuordenbar sind. 5. **Vorschau** — erste Zeilen mit der Marke „→ Feld“ in der Kopfzeile, dazu Vorgänge, davon mit Soll-Terminen, mit Stationen und die Zahl der Attributspalten. Vor dem Übernehmen wird ausgewiesen, was noch nicht passt: fehlende Pflichtfelder (Name, Soll-Start, Soll-Ende), Zeilen ohne lesbares Datum, nur eine der beiden Stationsspalten, oder keine Datenzeile unter der gewählten Kopfzeile. Bei **MS Project (.mpp/XML)**, **Primavera (XER/XML)** bringt die Datei die Feldbedeutung mit — dort zeigt derselbe Dialog wie bisher nur die Vorgangs-Vorschau (und bei .mpp „XML speichern“).
Zwei Dinge am 4D-Bauablauf waren im Weg. **Erstens: ein importierter Terminplan ließ sich nicht mehr entfernen.** Die Auswahlliste wuchs mit jedem Import, alte Zwischenstände blieben darin stehen. Neu im Menüband unter **4D → Terminplan**: **Umbenennen**, **Kopie** und **Löschen**. Ein Papierkorb-Symbol dafür sitzt außerdem im Kopf des 4D-Panels über dem 3D, direkt neben der Plan-Auswahl. Gelöscht wird nur nach Rückfrage, und die sagt, was mitgeht: die Vorgänge des Plans und deren Verknüpfungen zum Modell. **Das Modell selbst bleibt unberührt** — die Verknüpfung lebt im Terminplan, nicht in der IFC. Nur was Sie vorher ausdrücklich „in IFC eingebrannt“ haben, steht dort weiter. Rückgängig gibt es dafür nicht. Nutzt das Controlling diesen Plan, stehen dort danach die Soll-Termine leer, bis ein anderer Plan aktiv ist. **Neu ist auch „Kopie“:** ein Plan wird samt Vorgängen dupliziert (mit korrekt mitgezogenen Vorgänger-Beziehungen) — für Varianten, die Sie durchrechnen wollen, ohne das Original anzufassen. **Zweitens: 4D lief nur als Panel neben dem 3D-Viewer.** Für die Simulation ist das richtig — man will das Modell sehen. Zum Verwalten und Verknüpfen ist es zu schmal: Ihre Vorgangstabelle führt neben Nummer, WBS, Dauer, Terminen und Vorgängern **je Attribut des Terminplans eine eigene Spalte**, und die Regel-Verknüpfung stand in einem kleinen Fenster. Deshalb gibt es 4D jetzt **zusätzlich als eigenen Tab in voller Breite** (Menüband **4D → Arbeitsbereich**, oder über das **+** in der Tab-Leiste). Darin: - **Pläne** — alle Terminpläne des Projekts mit Vorgangszahl, davon verknüpft, Zeitraum und Herkunftsformat; aktiv setzen, umbenennen, kopieren, löschen. - **Tabelle · Gantt · Weg-Zeit · Flowline · Look-Ahead** — dieselben Ansichten wie bisher, nur über die ganze Fensterbreite. - **Verknüpfung** und **Prüfung** — die Regel-Verknüpfung und die Abdeckungsprüfung stehen als vollwertige Ansichten statt in einem Dialogfenster. - Rechts das **Vorgangs-Detail**, ein- und ausklappbar. Der Zeitschieber ist auch hier — er verschiebt Gantt-Cursor und Look-Ahead-Stichtag. Das **Modell** färbt er nur, wenn die Simulation läuft. Die starten Sie mit **Simulation im 3D**: der Knopf wechselt in den Viewer-Tab und legt die 4D-Panels wie gehabt um das Modell.
Rückmeldung aus dem Betrieb: Sobald eine SmartView mehr als eine Zeile hatte, stimmte das Bild nicht. Der Befund waren vier Ursachen — alle vier zeigen sich erst mit mehreren Zeilen, deshalb schien „eine Zeile geht, zwei gehen nicht“. **1. Eine noch nicht ausgefüllte Zeile hat alles getroffen.** Eine mit „+“ angelegte leere Zeile war keine wirkungslose Zeile, sondern eine Bedingung ohne Einschränkung — sie traf **jedes** Objekt. Neben einer echten Zeile hob sie den Filter damit auf: „Andere ausblenden“ blendete niemanden mehr aus, „Farbig einstellen“ färbte den ganzen Bestand. Jetzt fällt eine Zeile ohne jede Bedingung beim Speichern und Anwenden weg. Eine Zeile, die **nur** einen Elementtyp trägt („alle Wände einfärben“), bleibt — das ist eine vollständige Bedingung. Dasselbe gilt für eine leere „und“-Unterbedingung innerhalb einer Zeile. **2. „Ausblenden“ hing an der Zeilenreihenfolge.** Stand eine „Ausblenden“-Zeile **über** einer „Hinzufügen“-Zeile, holte diese die eben ausgeblendeten Objekte wieder zurück — dieselben zwei Zeilen ergaben je Sortierung ein anderes Bild. Jetzt gilt: **Ausblenden gewinnt**, unabhängig davon, wo die Zeile steht. **3. „=“ fand keine Kommazahlen.** Eine Zahl steht im Modell maschinell als „1.5“, eingetippt (oder aus Excel eingefügt) ist sie „1,5“. „= 1,5“ fand deshalb **nichts**, während „> 1,4“ dasselbe Objekt fand — dieselbe Eingabe bedeutete je Operator etwas anderes. „=“, „≠“ und „in Liste“ lesen Zahlen jetzt als Zahlen, in beiden Schreibweisen. Ein Text, der nur zufällig Ziffern enthält (eine GUID, „12 m“), wird weiter als Text verglichen. Leerzeichen am Rand des Werts spielen bei „=“ keine Rolle mehr — genau wie im Spaltenfilter der Tabellen. **4. Die Verknüpfungsregel stand nirgends.** Über der Tabelle steht sie jetzt: **Zeilen wirken nebeneinander** (je Aktion ein ODER), **mehrere Bedingungen derselben Zeile** sind ein **UND** (das „+“ am Zeilenende), und **„Ausblenden“ gewinnt** gegen „Hinzufügen“. Die Vergleiche „>“, „<“, „≥“ und „≤“ selbst waren in Ordnung (deutsche und maschinelle Schreibweise, Werte mit Einheit, gruppierte Tausender) — nachgeprüft; falsch war nur ihr Verhältnis zu „=“.
Rückmeldung aus dem Betrieb: „Beim 4D-Modul kann ich die Verknüpfungen nicht machen, da die Eingabemaske nicht alles anzeigt.“ Das war richtig, und es war kein Bedienfehler. Eine Regel-Zeile trägt drei Felder: **Vorgangs-Feld**, **Vergleichsart** und das **Ziel im Modell**. Kommt der Terminplan aus MS Project, stehen in der ersten Auswahl lange Einträge wie „Text11 — z. B. Rohbau …“ (der Beispielwert macht die technisch benannten Attribute erkennbar). Diese Länge hat die Zeile über die Dialogbreite hinaus gedrückt — das dritte Feld und der „−“-Knopf lagen **außerhalb** des Fensters. Sichtbar blieben zwei Felder, und die Regel ließ sich nicht fertigstellen. **Jetzt:** Der Verknüpfen-Dialog ist breiter, die drei Felder liegen in einem festen Spaltenraster mit **Beschriftung über jeder Spalte** (Vorgangs-Feld · Abgleich · Objekt-Attribut/Eigenschaft), und die Felder werden schmaler statt aus dem Fenster zu wandern — auch bei acht Bedingungen und auf einem kleinen Bildschirm.
Die Regel-Verknüpfung konnte einen Vorgang nur gegen **Eigenschaften** (PropertySets) abgleichen. Vier Angaben, die **jedes** Objekt trägt, standen in der Auswahl gar nicht zur Verfügung, weil sie in keinem PropertySet stehen: - **IFC-Klasse** (`_type`) — z. B. `IfcWall`, `IfcPipeSegment` - **Objektname** (`_name`) - **GlobalId / GUID** (`_guid`) - **Modell (Datei)** (`_model`) Sie stehen nun oben in der Auswahl, mit der Marke „Attribut“, und lassen sich frei mit Eigenschaften mischen: *IFC-Klasse ist genau `IfcWall`* **UND** *Pset_Bauteil.Abschnitt ist genau `BA01`*. Für eine Regel aus **reinen Attributen** müssen die Eigenschaften nicht einmal geladen sein. **Außerdem ist die Eigenschafts-Liste jetzt vollständig.** Sie kam bisher aus einer eigenen Sammlung, die nach 400 Schlüsseln abbrach und jede Eigenschaft doppelt zeigte (einmal als `Pset.Attribut`, einmal ohne Vorsatz). Jetzt ist es dieselbe Liste, die auch Schnellfilter und SmartViews verwenden — vollständig, entdoppelt und durchsuchbar. Ein in einem Projekt gespeicherter Schlüssel, den das aktuelle Modell nicht kennt, wird mit dem Hinweis „nicht im Modell“ angezeigt statt das Feld leer zu lassen. **Auch „Vorgänge aus Modell“** kann jetzt nach einem Attribut gruppieren: „je IFC-Klasse einen Vorgang“ liefert in einem Klick einen verknüpften Grobterminplan aus dem Modell.
19. August 2026
Bisher lagen Leistungsverzeichnis und Terminplan nebeneinander: Es gab keine gemeinsame Struktur, auf der sich Soll-Kosten, Termine, Baufortschritt und Ist-Kosten **zusammen** auswerten lassen. Das neue Modul **Controlling** führt die **Controlling-Einheit** ein — eine Verknüpfungsgruppe, die LV-Positionen, genau einen Terminplanvorgang, Modell-Objekte und die Ist-Daten aus CIS und RIB iTWO zusammenführt, **ohne diese Daten zu kopieren**. Jedes System bleibt führend; das Modul liest nur. **Masterliste.** Die freigegebene Excel bleibt die verbindliche Referenz. Beim Importieren im Modus „fortschreiben“ kommen Nummer, Bezeichnung, Status, Wirksamkeitsdatum und Vorgang-ID aus der Datei; was Sie im Werkzeug erarbeitet haben, bleibt erhalten. Einheiten, die in der Datei fehlen, werden **nicht gelöscht**, sondern vorher benannt. Ein zweiter Import derselben Datei ändert nichts. **LV.** Ihre AVA-Tabelle trägt die Zuordnung in mehreren Spalten am Tabellenende. Der LV-Import erkennt sie und zeigt sie als **abwählbare Felder** — die Erkennung ist ein Vorschlag, keine Behauptung. Danach hat das Leistungsverzeichnis zwei neue Spalten: **Controlling-Einheit** und **Anteil %**. Ohne Anteil teilt sich eine Position gleichmäßig auf ihre Einheiten; sind Anteile gesetzt, müssen sie 100 % ergeben. So sind die Soll-Kosten aller Einheiten addierbar und ergeben zusammen das LV. **Terminplan.** Eine Einheit findet ihren Vorgang über ein Vorgangsfeld (WBS, ID, Name oder ein Attribut aus MS Project) oder über die Spalte „Vorgang-ID“ der Masterliste. Bei der Feldwahl steht neben jedem Feld, **wie viele Treffer** es liefert — damit ist das eine Entscheidung und kein Raten. Zeigen beide Wege auf verschiedene Vorgänge, bleibt der Widerspruch sichtbar stehen. **Modell.** Standardmäßig **erbt** die Einheit die Objektmenge ihres Vorgangs — der trägt seine Verknüpfung ja schon, also gibt es nichts doppelt zu pflegen. Nur wenn der Zuschnitt abweicht, geben Sie ihr eine eigene Auswahl. Ins Modell wird nichts zurückgeschrieben. **Ist-Daten.** Ein Import für beide Quellen: Baufortschritt, Mengen, Stunden und Maschinen aus CIS, Ist-Kosten und Konten aus RIB iTWO. Welche Art eine Zeile ist, wird aus den Daten gelesen. Ein erneuter Import derselben Datei ist unschädlich — derselbe Beleg zählt nur einmal, und eine Korrektur, die Sie hier gemacht haben, wird nicht überschrieben. **Prüfung.** Die Kernfrage lautet: fällt **jedes reale Objekt in genau eine Einheit**? Die Prüfung meldet Objekte ohne Zuordnung, mehrfach zugeordnete Objekte, LV-Positionen ohne Einheit, Anteile ungleich 100 %, unbekannte Nummern und Einheiten, die produktiv verwendet werden, ohne freigegeben zu sein. Jeder Befund lässt sich im 3D zeigen und als Excel exportieren. **Soll-Ist.** Eine Zeile je Einheit zu einem Stichtag — Soll-Kosten, Soll- und Ist-Termine, Fortschritt, Menge, Stunden, Maschinenstunden, Ist-Kosten und die Abweichungen in Arbeitstagen. Die Spalte **Mengenherkunft** sagt Ihnen je Zeile, ob die Menge aus dem übernommenen Modellstand kommt oder aus der Importmenge des LV. **Teilen.** Ist eine Einheit falsch geschnitten, wird aus `Einheit12` ein `Einheit12.1` und `Einheit12.2`. Der Dialog listet jede bereits erfasste LV-Position und Ist-Meldung und lässt sie einem Teil zuweisen — verteilt wird nichts automatisch, denn nur Sie wissen, was wohin gehört. Was offen bleibt, steht danach in der Prüfung.
18. August 2026
Rückmeldung aus dem Betrieb: mit **20–30 Modellen** (je etwa 35 MB) bricht die Bedienbarkeit ein — „als wären viele Hintergrundberechnungen am Laufen“. Das war keine Einbildung, es war wörtlich so. **Was passiert war:** infraCore berechnet die **infraCore-Properties (icp)** für frisch geladene Modelle von selbst. Damit das bei großen Modellen nicht ausufert, gibt es eine Grenze („Automatisch nur bis … Dreiecke“, 2 Millionen). Diese Grenze prüfte aber nur das **einzelne Modell**. Bei 20–30 Modellen mit je etwa 220.000 Dreiecken liegt jedes einzelne weit unter der Grenze — die Szene zusammen aber bei rund 6,6 Millionen. Also startete die Berechnung für **jedes** Modell, eines nach dem anderen. Bei etwa 148.000 Bauteilen sind das rund **zwei Minuten** Rechenarbeit, die sich im Hintergrund durch alle Modelle arbeitet, ohne sichtbaren Hinweis. **Was sich ändert:** Die Grenze zählt jetzt die Dreiecke **aller geladenen Modelle zusammen**. Liegt Ihre Szene darüber, startet die Berechnung **nicht** mehr von selbst — Sie bekommen einmal pro Sitzung einen Hinweis, warum, und können sie bei Bedarf je Modell über **Eigenschaften → Mengen → „Jetzt berechnen“** auslösen. Die Grenze selbst ist in den Einstellungen einstellbar. **Zusätzlich spart das Arbeitsspeicher:** der Kennsatz legt 84 Attribute je Bauteil ab, und das zweifach. Bei 148.000 Bauteilen sind das 12,5 Millionen Einträge, grob 240 MB. Auf Rechnern mit **integrierter Grafik** teilt sich dieser Speicher die Bandbreite mit der Grafikeinheit — der gesparte Speicher kommt dort direkt der Darstellung zugute. **Was das nicht behebt:** Sehr große Szenen bleiben auf schwächeren Grafikeinheiten zäh beim Drehen. Das ist ein eigenes Thema — dafür gibt es die Schalter unter **Einstellungen → Darstellung** (siehe der Eintrag zu Tiefenpuffer und Kantenglättung).
Wenn die 3D-Ansicht ruckelt, ist die erste Frage: rechnet der Browser das Bild überhaupt auf der **Grafikkarte** — oder auf der CPU? Chrome fällt auf eine reine CPU-Berechnung zurück, wenn die Grafikkarte nicht nutzbar ist (fehlender oder abgelehnter Treiber, deaktivierte Hardwarebeschleunigung, Remote-Desktop, virtuelle Maschine). Das ist **um Größenordnungen langsamer**, und keine Einstellung in infraCore kann das ausgleichen. Bisher war das von außen nicht zu sehen. **Neu:** - Wird eine CPU-Berechnung erkannt, erscheint beim Öffnen der 3D-Ansicht **einmal** ein Hinweis mit der Empfehlung, die Hardwarebeschleunigung zu aktivieren. - Die **Performance-Anzeige** (F8) nennt jetzt die verwendete Grafikkarte — und bei CPU-Berechnung ausdrücklich „⚠ SOFTWARE-Rasterisierung“. - Ebenfalls neu in der Anzeige: die **Zeichenfläche** in Pixeln (danach richtet sich der Aufwand) und der Zustand der beiden Grafik-Schalter (**Tiefenpuffer** log/linear, **MSAA** an/aus) — damit auf einem Screenshot sofort erkennbar ist, was tatsächlich eingestellt war. **Was Sie bei dem Hinweis tun können:** In Chrome unter **Einstellungen → System** die Option „Hardwarebeschleunigung verwenden, falls verfügbar“ einschalten und den Browser neu starten. Bleibt es dabei, gibt `chrome://gpu` Auskunft — dort steht unter „Graphics Feature Status“, was blockiert ist. Häufige Ursachen: veralteter Grafiktreiber, Betrieb über Remote-Desktop oder in einer virtuellen Maschine.
Eine Messung aus dem Betrieb (Chrome-Aufzeichnung über 18 Sekunden Dauerdrehen, Modell mit 6,55 Mio Dreiecken) hat gezeigt: **infraCore selbst rechnet gar nicht.** Der Browser-Hauptthread war zu **86 % unbeschäftigt**, das gesamte JavaScript machte eine halbe Sekunde von 18. Die App gibt ihr Bild nach 3,8 ms ab — bis es aber auf dem Schirm ist, dauert es **205 ms**. Die Zeit geht vollständig in der **Grafikkarte** auf, nach dem Absenden des Bildes. Zwei Einstellungen des 3D-Kontexts sind dafür verantwortlich, und Sie können sie jetzt umschalten (**Einstellungen → Darstellung**): - **Logarithmischer Tiefenpuffer** — die teuerste Einstellung. Sie verhindert Flackern zwischen dicht aufeinanderliegenden Flächen über große Entfernungen (ein Bauteil in Zentimetern, eine Trasse über Kilometer). Der Preis: die Grafikkarte kann verdeckte Flächen nicht mehr vorab wegwerfen, sondern berechnet **jede** Fläche voll aus — auch die hinter einer Wand. Bei dichten Modellen ist das der Unterschied zwischen flüssig und zäh. - **Kantenglättung (MSAA)** — glättet Treppenstufen an Kanten, kostet aber zusätzliche Rechenzeit pro Bildpunkt, und zusammen mit dem Tiefenpuffer überproportional viel. **Wenn das Drehen bei Ihnen ruckelt, probieren Sie in dieser Reihenfolge:** erst den **logarithmischen Tiefenpuffer** ausschalten. Bekommen Sie danach flackernde oder sich gegenseitig durchdringende Flächen, schalten Sie ihn wieder ein und nehmen stattdessen die **Kantenglättung** heraus. **Beide Einstellungen bauen die 3D-Ansicht neu auf** (kurzes Schwarz, die Modelle bleiben geladen) — technisch lassen sie sich nicht im laufenden Betrieb ändern. **Warum nicht gleich standardmäßig aus?** Der Tiefenpuffer ist gegen ein echtes Problem da. Ihn allen abzuschalten würde bei manchen Modellen Flackern verursachen — eine Verschlechterung, die wir nicht ungefragt in Kauf nehmen. Sie entscheiden das für Ihre Modelle.
Rückmeldung aus dem Betrieb: „Ich kann in der 4D-Ansicht Tabelle nicht alle Spalten aus der MPP darstellen.“ Das war richtig — die Tabelle hatte eine feste Spaltenliste. Mehrere Angaben, die beim Import ankommen, hatten gar keine Spalte. **Neu in der Vorgangstabelle:** - **Nr.** — die Vorgangsnummer aus dem Quellprogramm - **Dauer** in Arbeitstagen (bearbeitbar) - **MS** — Meilenstein als Raute - **Vorgänger** und **Nachfolger** — geschrieben wie in MS Project: Kennung des Partners, die Beziehungsart nur wenn sie vom Regelfall Ende-Anfang abweicht, und die Verzögerung mit Vorzeichen (`1+10`, `2.1FF-2`) - **je Attribut des Terminplans eine eigene Spalte** — aus einer `.mpp` also Text1…Text30 mit ihren Werten, aus Excel/CSV jede Spalte, die Sie beim Import keinem Vorgangsfeld zugeordnet haben. Hat Ihr Plan 16 Attribute, bekommen Sie 16 Spalten; hat er keine, bleibt die Tabelle wie vorher. Die Attributspalten sind **bearbeitbar und filterbar**, und sie gehen über **Kopieren/Einfügen** nach Excel und zurück. Beim Einfügen werden jetzt auch Dauer und Meilenstein übernommen. **Spalten, die Sie nicht brauchen, blenden Sie über das Spalten-Menü der Tabelle aus** (Zahnrad in der Kopfzeile) — die Auswahl bleibt gespeichert. **Auch im XLSX-Report** (Menüband „4D → Export“) stehen jetzt dieselben Spalten: Nr., Dauer, Vorgänger und jedes Attribut. Bildschirm und Blatt zeigen denselben Umfang. **Was leer bleibt:** %-Fertig und Ist-Termine haben Spalten, aber aus einer `.mpp` liefern wir diese Werte nicht (das Binärformat gibt sie an dieser Stelle nicht her) — die Spalten füllen Sie selbst oder per Excel-Einfügen.
Die Performance-Anzeige (F8 oder **Einstellungen → Performance-Anzeige**) zeigte „Bildzeit“ und „Bilder/s“. Das ist zweideutig, und es hat uns bei einer Fehlersuche zweimal in die falsche Richtung geschickt: **wenige Bilder pro Sekunde bei kurzer Bildzeit** können zwei völlig verschiedene Dinge bedeuten. - Es war nur wenige Male etwas Neues anzuzeigen. infraCore zeichnet **nur bei Änderung** — steht die Kamera still, ist eine niedrige Zahl völlig richtig. - Oder: das Zeichnen ist schnell, aber der Browser hängt zwischen den Bildern in anderer Arbeit fest. Das ist das, was man als Ruckeln spürt. **Neu unterscheiden zwei Zeilen das:** - **Takte/s** — wie oft der Browser überhaupt zum Zeichnen kommt. Ist der Wert hoch (nahe 60) und „Bilder/s“ niedrig, ist alles in Ordnung: es war nichts zu tun. Sind beide niedrig, kommt der Browser nicht durch — dann steht dort auch, wie viele Millisekunden ein Takt kostet und wie viel davon aufs Zeichnen entfällt. - **Blockade** — wie viel Prozent der Zeit der Browser ununterbrochen belegt war, und die längste einzelne Blockade. Diese Zeile erscheint nur, wenn es etwas zu melden gibt, und nur in Chromium-Browsern (Chrome, Edge), die diese Messung anbieten. Wenn Sie uns eine Performance-Meldung schicken: **bitte mit diesen beiden Zeilen** und während Sie tatsächlich drehen — daran ist ablesbar, ob das Problem beim Zeichnen liegt oder woanders.
17. August 2026
Bisher glich die automatische Verknüpfung **ein** Vorgangs-Feld gegen **eine** Modell-Eigenschaft ab. Echte Terminpläne beschreiben einen Vorgang aber über mehrere Attribute — in einem Projekt drei, im nächsten neun. **Neu bauen Sie die Regel Zeile für Zeile** (Menüband „4D → Verknüpfen“, Reiter „Regel-Verknüpfung“): links das **Feld des Vorgangs**, rechts die **Eigenschaft im Modell**, dazwischen die Art des Vergleichs (ist genau / enthält / beginnt mit). Mit „+ Bedingung“ kommt eine Zeile dazu, mit „−“ fällt eine weg — die Anzahl bestimmen Sie. **Die Zeilen werden UND-verknüpft:** ein Objekt gehört zum Vorgang, wenn es **jede** Zeile erfüllt. Beispiel: Klassifikation = Rohbau UND Bauwerk = Schachtbauwerk UND Ebene = UG05. So trennen Sie gleichartige Bauteile in verschiedenen Bauwerken oder Ebenen, was mit einem einzigen Attribut nicht möglich war. Die Vorschau zeigt vor dem Anwenden, wie viele Vorgänge und Objekte die Regel trifft — und bei den ersten Vorgängen die konkrete Wertekette. **Woher die Vorgangs-Felder kommen:** Neben WBS, ID und Vorgangsname stehen jetzt **alle Attribute aus Ihrem Terminplan** zur Auswahl. Aus einer `.mpp` kommen dafür die Textfelder (Text1…Text30) mit ihren Werten, aus Excel/CSV **jede Spalte, die Sie beim Import keinem Vorgangsfeld zugeordnet haben** — die landete vorher im Nichts. Angeboten wird nur, was im Plan wirklich vorkommt. **Außerdem kommen die Ablaufbeziehungen jetzt mit.** Vorgänger, Beziehungsart (Ende-Anfang, Anfang-Anfang …) und die **Verzögerung** („+90 Tage“) werden beim Import übernommen. Damit zeichnet das Gantt die Pfeile sofort, und die automatische Terminierung rechnet ohne Nacharbeit. Vorgänger, die in der Datei fehlen (weil der Export gefiltert war), werden übersprungen statt geraten. **Wo Sie die Attribute sehen:** im Vorgangs-Detail rechts unter „Attribute des Terminplans“ — nur die Felder, die der Vorgang wirklich trägt. Sind mehrere Bedingungen aktiv, stehen sie dort einzeln untereinander.
Bisher nahm der Terminplan-Import nur das **XML** an, das MS Project über „Datei → Speichern unter → XML“ schreibt. Vom Terminplaner kommt aber fast immer eine **.mpp** — und um daraus XML zu machen, brauchte man eine Project-Installation. **Neu: .mpp und .mpt öffnen Sie direkt** (Menüband „4D → Import“). Die Datei wird **auf Ihrem Rechner** in MS-Project-XML umgewandelt — sie wird nirgends hochgeladen, wie alle Modell- und Projektdaten. **Was ankommt:** Vorgangsnummer und -name, die Gliederung (Sammelvorgänge, Unterpunkte, Gliederungsnummer), Start, Ende, Dauer, Meilensteine, die Ablaufbeziehungen zwischen den Vorgängen (Anfang-Ende, Ende-Ende usw.) **mit ihrer Verzögerung** („EA+90 Tage“) und die **benutzerdefinierten Textfelder Text1…Text30** — also die Attribuierung, mit der Vorgänge sonst von Hand beschrieben werden (Klassifikation, Klasse, Objekt, Bauwerk, Ebene, Abschnitt, Vorgangsart, Lage). **Geprüft an einer echten Datei:** Wir haben den Umwandler gegen einen echten Bauablauf (76 Vorgänge) und den XLSX-Export gehalten, den MS Project selbst aus derselben Datei geschrieben hat. Von 61 verglichenen Vorgängen stimmen **Start, Ende und Dauer bei allen 61 exakt**, ebenso Gliederung, Attribuierung und Beziehungen. Drei Fehler sind dabei aufgefallen und behoben — unter anderem lagen alle Termine zuvor **einen Tag zu spät**. **Was nicht ankommt:** Ressourcen und deren Zuordnung, Ist-Termine, %-Fertig, Basisplan, Kosten und Kalender. Diese Angaben lesen wir aus dem Binärformat **nicht** — sie fehlen dann lieber, als dass eine erfundene Zahl dort steht. Wer sie braucht, nimmt weiterhin den XML-Weg aus Project. Kennwortgeschützte Dateien lassen sich nicht öffnen; Sie bekommen dann eine klare Meldung mit diesem Hinweis. **Knopf „XML speichern“ im Import-Fenster:** Damit legen Sie das umgewandelte MS-Project-XML als Datei ab — lesbar im Editor, prüfbar, archivierbar und in anderen Programmen (Navisworks, Synchro, Powerproject …) weiterverwendbar. Es ist genau das XML, das auch importiert wird. **Bitte trotzdem kurz prüfen:** Das .mpp-Format ist von Microsoft nicht veröffentlicht; jede Umsetzung beruht auf Nachbau, und geprüft ist bislang **eine** Datei (Project 2010 und neuer). Das Import-Fenster zeigt deshalb **vor** dem Übernehmen die Vorgänge mit ihren Terminen, und Auffälligkeiten stehen als Warnung darüber. Sieht etwas falsch aus, schicken Sie uns die Datei — oder nehmen für diesen Plan den XML-Export aus Project.
Wer **mehrere Modelle gleichzeitig** geladen hat, kannte das: Drehen und Bewegen ruckelt, beim Loslassen kommt eine merkliche Verzögerung. Mit einem einzigen großen Modell war alles flüssig. **Warum:** infraCore bündelt die Geometrie großer Modelle, damit die Grafikkarte wenige große Pakete statt tausender kleiner bekommt. Diese Entscheidung sah bisher aber nur die **eine gerade geladene Datei** — Schwelle 8.000 Bauteile. Zehn Modelle mit je 3.000 Bauteilen sind **30.000 Bauteile in einer Szene**, jedes einzelne bleibt aber unter der Schwelle. Also wurde nichts gebündelt, und die Szene bestand aus rund 60.000 Einzelobjekten (je Bauteil ein Körper **und** eine Kantenlinie). Genau diese Menge in **einer** Datei wäre gebündelt worden — die Reihenfolge und Aufteilung Ihrer Dateien entschied damit über die Bildrate. **Was sich ändert:** Die Entscheidung zählt jetzt die **ganze Szene** — was schon geladen ist plus das neue Modell. Bei zehn Modellen à 3.000 Bauteilen bleiben die ersten zwei ungebündelt, ab dem dritten wird gebündelt. Statt 30.000 Einzelobjekten bleiben rund 6.000. **Was das nicht kann:** Modelle, die **schon geladen** sind, werden nicht nachträglich gebündelt — dafür müsste infraCore die Datei neu einlesen. Die ersten ein bis zwei Modelle einer Sitzung bleiben also ungebündelt. Wenn Sie die Szene von Anfang an vollständig gebündelt haben wollen, stellen Sie **Einstellungen → Render-Modus** auf **„Immer bündeln“**. Der einzige Kompromiss dort: mehrere transparente Bauteile teilen sich eine Transparenz. **Nicht die Ursache war der Rückbau des Geometrie-Streamings** — das war eine ausdrücklich abschaltbare Zusatzfunktion, die standardmäßig aus war und im Browser gar nicht lief.
Rückmeldung aus dem Betrieb: „seit ein paar Tagen ist die Performance grotten schlecht“. Das war kein Gefühl, und es war nicht die 3D-Darstellung. **Was passiert war:** Seit einigen Tagen berechnet infraCore die **infraCore-Properties (icp)** für ein frisch geladenes Modell von selbst — den vollständigen Kennsatz für jedes einzelne Bauteil. Kurz darauf kam der **Volumen-Nachweis** dazu (die Prüfung, ob die Bauteilhülle überhaupt geschlossen ist). Beides zusammen ist Rechenarbeit je Bauteil, und diese Arbeit lief in **großen Blöcken**: infraCore rechnete 200 Bauteile durch, bevor es die Oberfläche wieder zu Wort kommen ließ. Bei fein vernetzten Bauteilen sind das **über drei Sekunden am Stück**, in denen kein Klick und keine Kamerabewegung ankommt — und das wiederholt, bis das ganze Modell durch war. **Was sich ändert:** Die Rechnung gibt die Oberfläche jetzt nach **8 Millisekunden** wieder frei statt nach 200 Bauteilen. Damit bleibt ein flüssiges Bild erhalten, während im Hintergrund weitergerechnet wird. Zusätzlich wurde die Rechnung selbst deutlich schneller: je Bauteil **2× bis 3,4×** — gemessen, nicht geschätzt. **Falls es Ihnen weiterhin zu viel ist:** Unter **Einstellungen → „infraCore-Properties automatisch“** können Sie den Lauf abschalten. Er startet dann nur noch auf Knopfdruck. Die Grenze, ab welcher Modellgröße er ohnehin nicht automatisch läuft, ist dort ebenfalls einstellbar. **An den Zahlen ändert sich nichts** — es ist dieselbe Rechnung, nur schneller und ohne die Blockade.
In der Tabelle „Bauteile (nachprüfbar)“ unter einem Mengenansatz gab es bisher nur den Linksklick — und der **isolierte** das Bauteil sofort. Wer es nur kurz **sehen** wollte, verlor dabei die ganze Umgebung. **Neu per Rechtsklick auf eine Zeile:** - **In 3D anzeigen** — Bauteil auswählen und die Kamera hinfahren; alles andere bleibt sichtbar. - **Nur dieses Bauteil zeigen (isolieren)** — wie bisher der Linksklick. - **Ausblenden** — das Bauteil aus der Ansicht nehmen. - **Alle Bauteile dieses Ansatzes isolieren** — die komplette Objektmenge. - **Alle zeigen** — Isolierung und Ausblendungen zurücknehmen. Der Linksklick bleibt wie gewohnt; unter der Tabelle steht jetzt, welcher Klick was tut.
Im Formelaufmaß stehen die rechenbaren Größen in Abschnitten. Dass „IFC-Menge“ etwas anderes ist als eine von infraCore gerechnete Größe, war dem Namen nicht anzusehen — die Frage „was sind denn das schon wieder für IFC-Mengen?“ ist berechtigt. **Die Abschnitte heißen jetzt nach ihrer Herkunft:** - **Geometrie (icp) — gerechnet:** aus dem Dreiecksnetz des Bauteils. Dafür steht infraCore ein. - **IFC-Mengen aus der Datei:** die `Qto_…`-Mengen, die das erzeugende Programm (Revit, Civil 3D …) beim Export mitgeschrieben hat. Die hat **nicht** infraCore gerechnet — sie können abweichen (anderer Abzug von Öffnungen, andere Auffassung von „netto“). Deshalb tragen sie auch **kein** `icp` im Namen. - **infraCore (icp) — gerechnet:** der übrige Kennsatz (Teilflächen, Kontaktflächen, Trassenbezug). - **PSet-Attribute:** jede sonstige Zahl am Bauteil (Dicke, Neigung, Stückzahl). **Warum beides nebeneinander bleibt:** Die Unterscheidung ist fürs Abrechnen entscheidend. Wollen Sie gegen die **Planungsmenge** des Erzeugers abrechnen, nehmen Sie die IFC-Menge; wollen Sie die **Modellmenge**, nehmen Sie die icp-Größe. Ein Kopf-Tooltip sagt das an jedem Abschnitt.
Dieselbe Zahl hatte bisher **drei Namen**: in der Mengen-Liste am Bauteil hieß sie „Länge waagrecht“, im Formelaufmaß `Ll`, und als Eigenschaft am Bauteil `icpOOBBxyLength`. Dass das alles dieselbe Größe ist, war nirgends zu sehen — und im Formel-Fenster standen die Geometrie-Größen zusätzlich ein zweites Mal in der icp-Liste. **Neu gilt überall der Attributname.** Die Mengen-Liste am Bauteil, die Auswahl „Mengengröße“ im Mengen-Modul und die Variablen im Formelaufmaß benutzen jetzt denselben Namen: `icpVolume`, `icpSurfaceArea`, `icpLength`, `icpOOBBxyLength`, `icpOOBBxyWidth`, `icpOOBBHeight`, `icpFootprintArea`, `icpFaceArea`, `icpCrossSectionArea`, `icpThickness`, `icpPlateArea`. Die deutsche Bezeichnung steht als Erklärung darunter, ist aber nicht mehr die Kennung. Das ist dieselbe Regel, nach der die Eigenschaften-Tabelle schon immer beschriftet ist. **Ihre bestehenden Formeln rechnen unverändert weiter.** Die alten Kurzformen (`V`, `A`, `L`, `Ll`, `B`, `Ag`, `Aa`, `Aq`, `bx` …) bleiben gültig — sie werden nur nicht mehr vorgeschlagen. Wer eine Formel neu schreibt, sieht künftig direkt den Namen, unter dem der Wert auch am Bauteil, im Schnellfilter, in SmartViews und in SQL steht. **Und die Doppelung ist weg:** im Formel-Fenster führt der Abschnitt „Geometrie (icp)“ diese Größen, die icp-Liste darunter lässt sie aus — statt derselben Zahl zweimal unter zwei Namen.
Alle aus der Geometrie berechneten Mengen wurden am mitgelieferten Beispielmodell durchgerechnet (Trogbauwerk, 264 Bauteile, echte Landeskoordinaten). Drei Dinge kamen dabei heraus: **1. Große Koordinaten (behoben).** Infrastrukturmodelle liegen bei Rechtswert/Hochwert in Millionen Metern. Das Volumen wurde bisher vom Nullpunkt des Koordinatensystems aus aufsummiert — bei so großen Zahlen bleibt von einem Kubikmeter rechnerisch nichts übrig. Ohne die automatische Verschiebung beim Laden hätte dieselbe Datei **18.363 m³ statt 1.715 m³** ergeben. Auch mit Verschiebung blieb ein Rest: Bauteile am Modellrand liegen hunderte Meter vom Bezugspunkt entfernt, ein zweites Modell schnell mehrere Kilometer. **68 von 264 Bauteilen** wichen dadurch um mehr als 1 % ab (eines um 98 %), und zwei zeigten sogar mehr Volumen, als in ihre eigene Hüllbox passt. Gerechnet wird jetzt immer relativ zum Bauteil selbst — nachher: **kein einziges** abweichendes Bauteil, bei sauberen Bauteilen bleibt die Zahl exakt wie zuvor. **2. Flächen ohne Vorbehalt (behoben).** Für das Volumen gab es längst die Warnung „nicht belegt“, wenn die Bauteilhülle nicht geschlossen ist. **Grundfläche und Ansichtsfläche** hängen an derselben Voraussetzung, standen aber kommentarlos da. Sie tragen den Hinweis jetzt ebenfalls. **3. Bauteile, die sich selbst überdecken (neu erkannt).** Läuft ein Belag um eine Ecke oder ist ein Fundament gestuft, wird der überdeckte Bereich in der Grundfläche **doppelt gezählt**. Am Beispielmodell weisen **18 Bauteile eine Grundfläche größer als ihr eigenes Hüllrechteck** aus (bis +57 %) — und 12 davon haben eine völlig einwandfreie Hülle, die bisherige Prüfung konnte sie also gar nicht finden. Solche Zeilen sind jetzt gekennzeichnet. **Außerdem:** Wenn die Längenermittlung eine Krümmung erkennt, ihr aber nicht traut (verzweigte oder breite Bauteile), wurde bisher stillschweigend das gerade Maß ausgewiesen — bei 77 von 264 Bauteilen, in Einzelfällen um über 100 % zu kurz. Jetzt steht bei der Länge, um wie viel die Mittellinie länger wäre und warum der Wert verworfen wurde. **Was das für Sie heißt:** Die Zahlen für saubere, geschlossene Bauteile ändern sich nicht. Bei problematischen Bauteilen sehen Sie jetzt, dass und warum die Zahl nicht belegbar ist — statt einer Zahl, die niemand nachrechnen kann.
**Der gemeldete Fall:** In der Mengenermittlung steht bei einem Ansatz mit der Mengengröße „Länge“ eine andere Zahl als bei demselben Bauteil im 3D unter „Länge“. **Was dahintersteckte:** Gerechnet wurde immer richtig und immer gleich — beide Wege nutzen denselben Rechenkern. Falsch war die **Benennung**. Das Wort „Länge“ war doppelt vergeben: - am Bauteil bei flächigen Teilen (Wand, Decke, Platte) die **längere waagrechte** Seite, - in der Mengenermittlung dagegen immer die **größte Ausdehnung überhaupt** (bei gekrümmten Stäben die abgewickelte Bogenlänge). Bei einer 3 m hohen, 2 m langen Wand stand also einmal 2,00 m und einmal 3,00 m — beides „Länge“. Dasselbe bei „Breite“: bei Stückgut (Tür, Fenster, allgemeine Bauteile) meinte das Wort am Bauteil die **längere**, in der Mengenermittlung die **kürzere** waagrechte Seite. **Neu gilt: ein Name, eine Menge.** - **Länge** = größte Ausdehnung der engen Hüllbox, bei gekrümmten Bauteilen die Bogenlänge. Genau die Zahl, die die Mengengröße „Länge“ rechnet. **Achtung:** bei einem stehenden Bauteil ist das seine Höhe. - **Länge waagrecht** = längere waagrechte Seite (früher hieß auch sie „Länge“). - **Breite waagrecht** = kürzere waagrechte Seite (früher „Breite“ bzw. „Tiefe“). **Außerdem:** Jedes Bauteil führt jetzt **alle** Mengengrößen, die in der Mengenermittlung wählbar sind — notfalls weiter unten unter den zusätzlichen Kennzahlen. Vorher konnte ein Ansatz eine Größe rechnen, die am Bauteil selbst gar nicht auftauchte; damit ließ sich die Summe nicht gegenprüfen. **Unverändert:** die Mengen aus der IFC-Datei (`Qto_…`) stehen weiter unverändert daneben. Sie sind **nicht** die Zahlen, die ein Mengenansatz rechnet — der rechnet immer aus der Geometrie.
Bisher gab es im Eigenschaften-Fenster **zwei** Knöpfe, die im Kern dasselbe taten: - „Ins IFC schreiben“ legte die aus der Geometrie berechneten Mengen als Eigenschaftensatz `QSet_infracore` ans Bauteil, - „infraCore-Properties berechnen“ legte den Kennsatz `ICP` an — der Volumen, Oberfläche und die Hüllbox-Maße **schon enthielt**. Dieselben Zahlen an zwei Orten, unter zwei Namen, mit zwei Durchläufen über alle Bauteile. Und die deutschen Namen des ersten Satzes waren mehrdeutig: `Laenge` stand je nach Bauteilart für zwei verschiedene Maße. **Jetzt gibt es nur noch den Kennsatz.** Er enthält zusätzlich die interpretierten Mengen: `icpLength`, `icpCrossSectionArea` (Querschnitt), `icpFootprintArea` (Grundfläche), `icpFaceArea` (Ansichtsfläche), `icpThickness` (Dicke) und `icpPlateArea` — neben den bekannten `icpVolume`, `icpSurfaceArea` und den Hüllbox-Maßen. Berechnet wird dabei nichts doppelt: die Werte werden **aus derselben Quelle übernommen**, die auch die Mengen-Anzeige am Bauteil und die Mengenermittlung nutzen. **Dicke und Plattenfläche bleiben leer**, wenn das Bauteil nicht nachweislich plattenförmig ist — dort wäre die kleinste Kante keine Dicke. Das reine Kantenmaß steht weiterhin in `icpOOBBMinLength`. **Was Sie tun müssen:** nichts Zusätzliches. Der Kennsatz wird nach dem Laden automatisch berechnet (abschaltbar in den Einstellungen) und geht beim IFC-Export mit. Der Knopf „Jetzt berechnen“ im Abschnitt „infraCore-Properties“ ist der Weg, ihn neu zu rechnen. **Altbestand:** Wurde in einem Modell früher schon einmal eingebrannt, entfernt der nächste Lauf die alten `QSet_infracore`-Eigenschaften am Bauteil. Auswertungen, die auf `QSet_infracore.Laenge` zeigen, müssen auf `ICP.icpLength` umgestellt werden. Bereits exportierte IFC-Dateien bleiben unverändert.
16. August 2026
Das Körpervolumen wurde bisher **immer** berechnet und mit dem Hinweis „exakt aus dem Dreiecksnetz“ ausgegeben. Das Rechenverfahren (Divergenzsatz) liefert aber nur dann ein Volumen, wenn die Oberfläche des Bauteils **geschlossen** ist — wie bei einem Luftballon. Ist sie offen (ein als Fläche modelliertes Bauteil, ein Loch im Netz) oder besteht das Bauteil aus **mehreren getrennten Körpern**, rechnet dieselbe Formel weiter und liefert eine Zahl, die nichts bedeutet. **Neu wird das geprüft** — drei Punkte: Ist die Oberfläche geschlossen? Sind die Flächen einheitlich ausgerichtet? Ist es ein einziger zusammenhängender Körper? Besteht ein Bauteil die Prüfung nicht, steht in der Mengen-Bilanz ein **Warndreieck** mit dem Grund im Klartext („Netz ist offen“, „mehrere getrennte Teilkörper“) statt eines stillen Zahlenwerts. Auch die **abgeleiteten** Mengen erben den Vorbehalt: mittlerer Querschnitt (Volumen ÷ Länge) und Plattenfläche (Volumen ÷ Dicke). **In der Mengenermittlung** steht je Mengenansatz zusätzlich, wie viele Bauteile betroffen sind und **wieviel davon in der Summe steckt**. **Wie oft trifft das zu?** An unserem Beispielmodell: nur 7 % der Bauteile — aber **41 % der Kubatur**, weil ausgerechnet sechs Fundamente betroffen sind. Nach Stückzahl ein Randthema, nach Menge nicht. **Wichtig zum Verständnis:** „Nicht belegt“ heißt nicht automatisch „falsch“. Bei einem Netz mit winzigen Lücken ist der Wert oft noch brauchbar. Es heißt: **wir können nicht dafür einstehen** — und das gehört vor eine Abrechnung, nicht dahinter.
Damit ein schwieriges Modell überhaupt lädt, darf der Ladevorgang zwei Dinge tun: die **Rundungsfeinheit senken** (wenn die Vernetzung stehen bleibt) und **Aussparungen entfernen** (wenn der Ausschnitt nicht durchläuft). Beides ist richtig — sonst öffnet die Datei gar nicht. Beides ändert aber die **Mengen**. Unangenehm daran: Die Entscheidung fällt nach der **Uhr** — nach 10 Sekunden ohne Fortschritt. Auf einem langsamen Rechner griff die Notbremse, auf einem schnellen nicht. **Dieselbe Datei konnte damit auf zwei Rechnern verschiedene Mengen liefern**, ohne dass irgendwo etwas davon stand. Bei entfernten Aussparungen fallen die Mengen zudem systematisch zu groß aus, weil die Öffnungen nicht abgezogen sind. Neu steht das **über den Mengen**: welches Modell, was genau geändert wurde und welche Folge das für die Zahlen hat. **Dritter Fall im selben Kasten:** **Rohre mit Wandstärke**. Der Geometrie-Kern kann den Innenradius nicht und stellt solche Rohre **massiv** dar. Das Volumen ist dann das Vollvolumen des Rohrs statt dem der Wandung — für Material- und Betonmengen unbrauchbar. Am Bild ist das nicht zu sehen, deshalb wird es jetzt beim Laden aus der Datei gelesen und benannt.
Die IDS-Prüfung wird gegen die **offizielle Testfallsammlung von buildingSMART** gemessen (334 Fälle). Sie bestand bisher 259 davon, jetzt **alle 334**. Was sich dadurch praktisch ändert: **IFC2x3-Modelle werden endlich gefunden.** In IFC2x3 gibt es für Gewerke-Bauteile keine eigenen Klassen — ein Luftdurchlass ist dort ein „IfcFlowTerminal“, und erst der zugehörige Typ sagt, was es wirklich ist. Eine IDS wird aber immer gegen die IFC4-Benennung geschrieben. Bisher fand eine Anforderung an „IfcAirTerminal“ in einer IFC2x3-Datei **gar nichts** — und meldete das als „nicht zutreffend“ statt als Fehler. Jetzt wird die Klasse korrekt aufgelöst. **Zahlenwerte werden als Zahlen verglichen.** „42.“, „1.2345e3“ und „1234.5“ meinen dasselbe; verglichen wurde bisher der Text. **Wertebereiche vergleichen exakt.** Ein „größer als 0“ wird nicht mehr durch eine Messtoleranz aufgeweicht. **Material-Anforderungen greifen auf Schichten.** Der Name einer Schicht, eines Profils oder eines Bestandteils zählt gleichwertig zum Materialnamen. **„Optional“ heißt: darf fehlen — nicht: darf falsch sein.** Eine optionale Anforderung, die am Objekt vorhanden ist und nicht passt, gilt jetzt als Fehler. Bisher wurde sie zur bloßen Empfehlung herabgestuft und verschwand damit aus dem Ergebnis. Unterschieden wird sauber: ein Attribut, das gar nicht gesetzt ist, erfüllt eine optionale Anforderung — ein leer geschriebenes nicht. **Eine IDS für IFC2x3 wird auch an einem IFC4-Modell geprüft** (mit Hinweis auf die abweichende Fassung), statt stillschweigend als „nicht zutreffend“ zu gelten — das sah aus wie „alles in Ordnung“. **Mehr Quellen für Eigenschaften:** Eigenschaften am Material, vordefinierte Eigenschaftensätze (etwa Türblatt-Angaben) und Schicht-/Profilsatznamen werden gefunden. Trifft eine Anforderung über ein Muster mehrere Eigenschaftensätze, müssen alle sie erfüllen. **Alternative Muster funktionieren.** Mehrere Muster in einer Vorgabe sind ein „oder“ — zwei erlaubte Schreibweisen nebeneinander waren bisher zusammen unerfüllbar. **Die IDS-Datei selbst wird strenger geprüft.** Klein geschriebene Klassennamen sind ein Fehler (wörtlich verglichen treffen sie nichts), und eine Anforderung, die auf keines der betroffenen Bauteile zutreffen kann, wird als solche gemeldet — bisher fiel dabei einfach jedes Bauteil durch, ohne dass jemand den Grund sah. **Neu erkannt werden auch Anforderungen an Angaben, die es in einer IFC-Datei gar nicht gibt:** gerechnete Werte (etwa die Dimension eines Richtungsvektors), rückwärts aufgelöste Beziehungen, sowie Wertvergleiche gegen Listen, Auswahltypen oder Verweise auf andere Objekte. Ebenso falsche Schreibweisen: „4.0“ als ganze Zahl, „TRUE“ statt „true“, „42,3“ mit Dezimalkomma. Solche Vorgaben scheitern sonst an JEDEM Bauteil, ohne dass die Ursache in der Datei sichtbar wird.
Im BCF-Manager lässt sich die Fassung wählen (2.0 / 2.1 / 3.0). Geschrieben wurde bisher für **jede** Wahl der Aufbau von 2.1 — getauscht wurde nur die Versionsnummer in der Datei. BCF 3.0 ist aber anders aufgebaut: Kommentare und Blickwinkel stehen **innerhalb** des Themas, und jede Liste hat einen eigenen Sammel-Knoten. Eine als „BCF 3.0“ ausgegebene Datei war damit **formal ungültig** — Programme, die sich streng an die Norm halten, konnten sie ablehnen. Jetzt wird für 3.0 der 3.0-Aufbau geschrieben. Zusätzlich werden **leere Felder weggelassen** statt leer geschrieben: ein leeres Datumsfeld ist in beiden Fassungen ungültig. **Für Sie heißt das:** Wenn ein Auftraggeber BCF 3.0 verlangt, liefert der Export das jetzt auch wirklich. Bereits exportierte 2.1-Dateien sind unverändert gültig.
**Wen es betrifft:** Administrator:innen, die in der Benutzerverwaltung sehen wollen, ob ein Zugang noch genutzt wird. **Was falsch war:** In der Spalte „Zuletzt aktiv“ stand nicht die letzte Nutzung, sondern der letzte **Login** — also der Zeitpunkt der letzten Passworteingabe. Eine Anmeldung gilt aber **7 Tage**: Wer täglich arbeitet, tippt in dieser Zeit kein zweites Mal ein Passwort. Bei einem intensiv genutzten Konto konnte dort also „vor 6 Tagen“ stehen, obwohl gerade damit gearbeitet wurde. Umgekehrt sah ein Konto, bei dem sich jemand einmal anmeldet und die App nie öffnet, aktiv aus. **Jetzt gibt es zwei Spalten:** - **Zuletzt aktiv** — wann die App zuletzt **wirklich benutzt** wurde. Gezählt werden Aufrufe der App und Bedienung im laufenden Fenster (Klick, Tastatur, Scrollen, Zurückwechseln ins Fenster). Ein bloß offen gelassener Tab zählt **nicht** als aktiv, sonst hieße die Spalte nur „Tab war offen“. - **Letzter Login** — wie bisher der Zeitpunkt der letzten Passworteingabe, jetzt unter dem richtigen Titel. Die Spalte „Logins“ (Anzahl) bleibt daneben. **Bitte beachten:** Die neue Spalte kann erst ab jetzt zählen. Konten zeigen dort zunächst „nie“, bis sie das nächste Mal genutzt werden — den alten Login-Wert einzusetzen hätte genau die Ungenauigkeit fortgeschrieben, um die es hier geht. **Datenschutz unverändert:** Gespeichert wird ein **einziger** Zeitstempel je Konto (höchstens alle 5 Minuten fortgeschrieben) — keine IP-Adresse, kein Standort, keine Sitzungsdauer, kein Verlauf. Der Wert ist nur in der Benutzerverwaltung sichtbar und wird nicht an die App ausgeliefert.
Unten rechts ist die Versionsnummer jetzt ein **Auswahlmenü**. Der Server hält die letzten Programmversionen vor; darüber können Sie gezielt zu einer davon **wechseln** — praktisch, wenn eine neue Version bei Ihnen gerade Zicken macht und Sie kurz auf den Vorgänger zurück wollen. Ein Klick auf die Version öffnet die Liste (die **aktuelle** ist markiert). Nach der Auswahl lädt die App in der gewählten Version neu. **Wichtig — Datensicherheit:** Ein Wechsel lädt die Seite neu. Läuft ein Ordner-Projekt, wird **„Speichern & wechseln“** angeboten; ohne gespeichertes Projekt kommt eine deutliche Warnung, dass nicht gesicherte Arbeit im Arbeitsspeicher verloren geht. **Wichtig — Projektdateien:** Ein in einer **neueren** Version gespeichertes Projekt lässt sich in einer **älteren** unter Umständen **nicht** öffnen (das Speicherformat entwickelt sich weiter). Der Schalter ist also zum kurzen Zurückgehen gedacht, nicht um neue Projekte in alten Ständen zu öffnen. Läuft man auf einer älteren Version, steht das deutlich am Schalter („· ältere“).
15. August 2026
Bisher rechneten die Mengen live mit: Sobald ein Modell dazukam, eine SmartView bearbeitet wurde oder im Hintergrund die **infraCore-Properties** durchliefen (das passiert nach jedem Laden von selbst), standen andere Zahlen da — ohne Hinweis, und eine falsche Menge sieht aus wie eine richtige. **Neu gilt: Die Menge steht.** SmartViews, Modelle und Eigenschaften laufen weiter live mit — die **Mengen** nicht. Sie ändern sich erst, wenn Sie über der Tabelle **„Mengen aktualisieren“** drücken. **Fest stehen:** Menge und Bauteilanzahl je Mengenansatz, alle LV-Mengen, die LV-Summe, die Kennzahlen und beide Exporte (Excel, IFC). **Live bleiben:** die Bauteilliste im Nachweis, die 3D-Einfärbung, „nicht erfasste Bauteile“ und die Doppelzählungs-Prüfung — dort wollen Sie den aktuellen Stand sehen. **Sofort wirksam bleibt alles, was Sie selbst im LV eintragen:** Faktor, Vorzeichen, neue Aufmaßzeile, Einheitspreis. Das ist Ihre Eingabe, keine stille Änderung. **So sehen Sie den Unterschied:** Weicht die laufende Berechnung ab, meldet das die Leiste über der Tabelle, und in der Spalte „Menge“ erscheint ein kleiner Punkt bei den betroffenen Zeilen. **„Auswirkungen anzeigen“** listet vor dem Übernehmen jeden Ansatz und jede LV-Position mit *gilt jetzt* → *wäre neu*, Differenz und Prozent. Einzige Ausnahme, bei der automatisch übernommen wird: direkt nach **„Geometrie berechnen“** — das ist der Knopf, der die Zahlen erzeugt.
**Wen es betrifft:** alle, die mit einem **Ordner-Projekt** arbeiten und darin **Szenen** anlegen, umbenennen oder löschen. **Was passiert ist:** Sie laden ein Modell — der Speichern-Knopf färbt sich ein, weil die IFC-Datei noch nicht im Projektordner liegt. Dann legen Sie eine Szene an. Der Speichern-Knopf wurde daraufhin **blass**, als wäre alles gesichert. Beim Schließen kam **keine Warnung**. Die IFC-Datei war jedoch nie in den Projektordner geschrieben worden — die Ladearbeit war weg. **Warum:** Beim Anlegen einer Szene schreibt infraCore das Projekt-Verzeichnis sofort mit, damit die Szene beim nächsten Öffnen gefunden wird. Dieser kleine Zwischenschritt hat sich fälschlich als „alles gespeichert“ verbucht — obwohl er nur das Verzeichnis schreibt und **nie Modelldateien**. Dasselbe konnte beim **Versionsvergleich** auftreten. **Jetzt:** Der Speichern-Knopf bleibt eingefärbt und die Schließen-Warnung meldet sich, **solange auch nur eine geladene Modelldatei noch nicht im Projektordner liegt** — unabhängig davon, was zwischendurch am Verzeichnis geschrieben wurde. **Außerdem ehrlicher:** Wenn Sie beim Speichern im Auswahl-Dialog **„Ungespeicherte Dateien sichern“** einzelne Modelle **abwählen**, meldet infraCore nicht mehr schlicht „Projekt gespeichert.“, sondern nennt die ausgelassenen Modelle beim Namen und lässt den Speichern-Knopf eingefärbt — die liegen dann nur in dieser Sitzung. **Gilt auch für GIS-Layer, Achsen und PDF-Seiten:** Nicht nur Modelldateien — auch ein noch nicht gesicherter **GIS-Layer**, eine **Achsdatei** oder eine im 3D **verortete PDF-Seite** hält den Speichern-Knopf jetzt eingefärbt und löst die Schließen-Warnung aus.
In den Einstellungen unter **Anzeige › Export** gibt es den Schalter **„Beim Export nach Speicherort fragen“** (standardmäßig an). Er soll dafür sorgen, dass jeder Export einen **„Speichern unter“**-Dialog öffnet, in dem Sie Dateiname und Ordner frei wählen — statt dass die Datei stillschweigend im Download-Ordner landet. **Er hat nur bei einem Teil der Exporte gewirkt.** Rund dreißig Exporte gingen an ihm vorbei und legten ihre Datei ohne Rückfrage im Download-Ordner ab. Betroffen waren unter anderem: die **CSV-Exporte** aus Kollisionsliste, SQL-Abfrage, Element-Liste, Farbregeln und Absteckliste · alle **Tabellen-Ansichten** und deren XLSX/CSV-Ausgabe · die **HTML-Berichte** aus GeoDoc, neoQ, Manage und dem Versionsvergleich · die **SVG-Ausgabe** aus Querschnitt, Längsschnitt, Längs-Grundriss und Grundriss · die **IFC-Exporte** von Achsen, DGM, Bohrlöchern und GeoDoc · **GLB-Export und Screenshot** aus dem 3D-Fenster · der **BCF-Export** · die **JSON-Ausgaben** von SmartViews, ITO-Listen, 5D-Abrechnung, neoQ-Anforderungen und Lageplan-Beschriftungen · der **`.icproj`-Projektexport**, das **4D-Einbrennen** und die **Punktwolken-Ausgabe** als LAS/XYZ. **Ab jetzt fragen sie alle.** Wo der Dialog technisch nicht möglich ist (Firefox, Safari, kein sicherer Kontext) oder wo Sie den Schalter ausgeschaltet haben, bleibt es beim bisherigen Verhalten: die Datei geht direkt in den Download-Ordner. **Brechen Sie den Dialog ab, wird nichts gespeichert** — es landet dann bewusst auch keine Datei still im Download-Ordner. **Wenn Ihnen die Rückfrage nicht passt:** Der Schalter lässt sich ausschalten, dann laufen alle Exporte wieder direkt in den Download-Ordner — jetzt aber wirklich alle einheitlich.
Nach **„3D leeren“** (Rechtsklick im 3D-Fenster) war der Viewport leer — die Modell-Liste links sah aber genauso aus wie vorher. Man konnte ihr nicht ansehen, welche Modelle gerade angezeigt werden und welche nicht. Jetzt steht **jeder ausgeblendete Datensatz ausgegraut** in der Projektstruktur, mit einem durchgestrichenen Auge am Zeilenende. Das gilt für Modelle, für die Gruppenköpfe der Dateinamen-Gruppierung (sobald kein Modell der Gruppe angezeigt wird), für Achsen und Achsdateien, für GIS-Layer samt Gruppen und für Punktwolken. Das ist keine Sonderbehandlung von „3D leeren“: Auch ein einzeln ausgeblendetes Modell und alles, was durch **Isolieren** einer anderen Datei aus der Ansicht fällt, sieht man jetzt sofort in der Liste. **Zum Unterscheiden:** *Ausgegraut* heißt „geladen, aber nicht im 3D“ — die Zeile bleibt voll bedienbar, ein Zug ins 3D-Fenster oder Rechtsklick → Einblenden holt sie zurück. Davon getrennt bleiben die blasseren Zeilen mit der Kennzeichnung **„nicht geladen“**: das sind Modelle, die zwar zum Projekt gehören, aber noch gar nicht im Arbeitsspeicher liegen.
Die Einstellung **Laden & Speicher › Geometrie streamen** gibt es nicht mehr, samt ihrer vier Zusatzfelder (Speicherbudget, Lade-Radius, Re-Center-Toleranz, Radius mit Zoom skalieren). Die Funktion lud nur die gerade sichtbaren Teile eines Modells und tauschte sie beim Navigieren laufend aus. Das war beim Drehen und Zoomen sichtbar und brachte keinen Vorteil, weil die Modelle ohnehin in den Speicher passen. Sie war standardmäßig aus. **Was sich dadurch verbessert:** Wer sie eingeschaltet hatte, bekam in Kollisionsprüfung, Schnitten, Lageplan, Geschoss-Höhen und in der Mengenermittlung stellenweise **unvollständige Ergebnisse** — je nachdem, wo die Kamera gerade stand. In der Mengenermittlung fiel das besonders unangenehm aus: die Summen waren zu klein und sahen dabei richtig aus. Das kann jetzt nicht mehr passieren. **Unverändert:** Der **Disk-Cache** und die **Konvertierung im Hintergrundprozess** bleiben, samt allen Vorteilen (schnelles Wiederöffnen, weniger Arbeitsspeicher). Bereits angelegte Zwischenspeicher bleiben gültig — es muss nichts neu konvertiert werden.
Der BCF-Manager in der Detailleiste war zweispaltig aufgebaut. In einer ~350 Pixel schmalen Leiste blieben davon zwei Spalten à 150 Pixel übrig — für die Themenliste zu wenig, für das Thema erst recht. Der Bereich ist neu aufgebaut: **Aufteilung richtet sich nach dem Platz.** In der schmalen Leiste steht die Themenliste über die volle Breite; ein Klick öffnet das Thema, der Pfeil links führt zurück. Ist mehr Platz da (eigenes Fenster über „+“ → BCF), stehen Liste und Thema wieder nebeneinander. Das Thema selbst ist eine durchgehende Abfolge klarer Karten — **Ansicht · Merkmale · Beschreibung · Betroffene Elemente · Weitere Angaben · Kommentare** — statt mehrerer ineinander geschachtelter, ziehbarer Bereiche. Titel und Aktionen stehen oben fest, das Kommentarfeld unten. **Ein Satz Knöpfe statt fünf verschiedener.** Oben gibt es genau einen hervorgehobenen Knopf **„Neu“**; Öffnen, Export und BIMcollab sind gleich aussehende Symbolknöpfe. Die BCF-Version (2.1 / 2.0 / 3.0) wählen Sie im Menü des Export-Knopfs. **Die Suche sucht in der ganzen BCF.** Bisher nur Titel, Beschreibung und Autor — jetzt zusätzlich **Kommentare (Text und Verfasser), Zugewiesene, Labels, Status, Typ, Priorität, Phase, Bereich, Nummer und die verknüpften Elemente** (Bauteilnummer oder IFC-GUID). Mehrere Wörter werden UND-verknüpft; jedes darf in einem anderen Feld stehen. Deutsche Bezeichnungen funktionieren ebenso wie die BCF-Schreibweise („offen“ findet „Open“). Wurde außerhalb des Titels gefunden, sagt die Zeile wo: „Treffer in Kommentare“. Status und Typ liegen in einem Filtermenü mit Anzahl je Eintrag. **Schnell zum Thema, schnell zu den Bauteilen.** Jede Zeile der Liste hat zwei Symbole: **Springen** (Fadenkreuz) fährt den gespeicherten Blickwinkel an — gibt es keinen, zoomt es auf die betroffenen Bauteile, auch über mehrere Modelle hinweg. **Isolieren** (Zielscheibe) blendet alles außer den betroffenen Bauteilen aus und passt die Ansicht darauf ein; „Alle zeigen“ hebt das wieder auf. Beides gibt es auch in der Kopfzeile des geöffneten Themas, Doppelklick auf eine Zeile springt ebenfalls. **Betroffene Elemente lesbar.** Statt einer Liste kryptischer GUIDs stehen dort jetzt Name und Typ der Bauteile; ein Klick zoomt auf das einzelne Bauteil.
Der erste Reiter heißt jetzt **„Projekt“** statt „Start“ — er zeigt schließlich das Projekt. Die **Kachelreihe „Modelle & Versionen“** über der Dateiliste ist weggefallen. Sie war auf zwei Zeilen begrenzt (bei vielen Modellen musste man in einem winzigen Feld scrollen) und verriet weder, wann ein Modell zuletzt geändert wurde, noch von wem. Stattdessen gibt es links in der Leiste den Eintrag **„Modelle & Versionen“** — er öffnet eine richtige Tabelle: • **Jedes Modell eine Zeile**, mit Farbe, Status (geladen / nicht geladen / Quelle fehlt), Version, Größe und Dateipfad. • **Klick auf das Pfeilchen klappt die Versionen auf**: welche Version, **wann** entstanden, von **wem**, wie viele Bauteile, und was sich gegenüber der Vorversion geändert hat (**+ neu / − entfallen / ~ geändert**). • Sortieren, filtern, Spalten wählen und nach Excel kopieren — wie in allen Tabellen der Anwendung. • Rechtsklick auf ein Modell: laden, **neue Version einlesen** (startet den Versionsvergleich) oder aus dem Projekt entfernen. Die Knöpfe „IFC hinzufügen“ und „Daten laden…“ sitzen jetzt über der Tabelle. Darunter folgen unverändert die Dateiarten (Modelle, GIS, Achsen, Fotos, Cache …).
Bisher waren **Projektordner** und **Projektdatei** zwei verschiedene Formate mit demselben Inhalt — mit dem Ergebnis, dass jede Neuerung an zwei Stellen eingebaut werden musste und beim Weitergeben Dinge fehlen konnten (siehe den Eintrag darunter). Jetzt gilt schlicht: **Die `.icproj`-Datei ist der gezippte Projektordner.** Beim Exportieren wird das Projekt ganz normal „gespeichert“ — nur in den Arbeitsspeicher — und dieses Ergebnis gepackt. Beim Öffnen wird ausgepackt und wie ein Projektordner gelesen. **Was Sie davon haben:** • **Nichts kann mehr fehlen.** Was im Ordner liegt, ist auch in der Datei — das gilt automatisch auch für alles, was künftig dazukommt. • **Die Versionsgeschichte und der Verlauf reisen mit.** Bisher gingen sie beim Weitergeben verloren; ein Projekt „von woanders“ begann ohne Historie. • **Abwählen wirkt wirklich.** Nehmen Sie beim Export z. B. die Modelle heraus, enthält die Datei weder die Modelldateien noch tote Verweise darauf. **Bestehende Projektdateien** aus älteren Versionen öffnen unverändert weiter — sie werden am Format erkannt. **Was bewusst nicht in der Datei steckt:** der Zwischenspeicher (`cache`, jederzeit neu berechenbar) und der Ordner `exports` mit erzeugten Ausgaben. Beides ist kein Projektinhalt und würde die Datei nur aufblähen.
Beim Export einer Projektdatei zum Weitergeben oder Archivieren (**.icproj**) fehlten drei Bereiche **vollständig und ohne Hinweis**: • **PDF-Dokumente** samt Markups, Kalibrierung, 3D-Verortung und Plankopf-Vorlagen • **Importierte Netze** (OBJ/GLB) • Die komplette **Manage-Kalkulation** (Phasen, Positionen, Rollen, Terminplan, Angebot) Im Projektordner waren diese Daten korrekt gespeichert — nur der Auswahl-Dialog beim Export kannte sie nicht, und was dort nicht auftaucht, kann auch nicht mitgespeichert werden. Wer ein Projekt als Datei weitergab oder archivierte, bekam es also unbemerkt unvollständig. Die drei Bereiche stehen jetzt im Dialog und sind wie alle anderen vorausgewählt. Damit das nicht wiederkommt, leitet der Dialog seine Liste nicht mehr selbst her, sondern aus der einen verbindlichen Liste der speicherbaren Bereiche — ein automatischer Test schlägt an, sobald ein Bereich fehlt. **Was Sie tun sollten:** Bereits exportierte `.icproj`-Dateien, in denen PDF-Pläne, Netze oder eine Kalkulation stecken sollten, bitte neu exportieren.
Ein Projekt lag bisher in **einer einzigen großen Datei** (`project.json`) — jede Kleinigkeit schrieb alles neu: Mengen, GeoDoc-Aufnahmen, PDF-Pläne, Kalkulation. Bei großen Projekten wurde das Speichern spürbar zäh. Das Format ist jetzt aufgeteilt: • **Jeder Bereich hat seine eigene Datei** (Unterordner `parts`). Ändern Sie eine SmartView, wird auch nur diese eine Datei geschrieben — die Mengendaten bleiben unangetastet. • **PDF-Pläne liegen als echte PDF-Dateien** im Projektordner (`documents/pdf`) statt als Text-Ungetüm mitten in der Projektdatei. Ein 20-MB-Plan blähte die Projektdatei bisher um rund 27 MB auf, die bei **jedem** Speichern neu geschrieben wurden. • **Achsen stehen nur noch einmal im Projekt** (im Ordner `Achsen`), nicht zusätzlich in der Projektdatei. • **Netz-Dateien (OBJ/GLB) und Bohrloch-Quelldateien werden endlich mitgespeichert.** Bisher stand ein importiertes Netz zwar im Projekt, seine Daten fehlten beim nächsten Öffnen — das Netz war weg. (Im weitergegebenen `.icproj` war es immer schon enthalten.) **Was das für Sie bedeutet:** nichts umzustellen. Bestehende Projekte öffnen wie bisher und werden beim nächsten Speichern automatisch ins neue Format überführt. Ein Projekt, das mit dieser Version gespeichert wurde, braucht allerdings **diese oder eine neuere Version** — öffnet es eine ältere, fehlen ihr die ausgelagerten Bereiche. **Zwei Schutzmechanismen** sind neu: Lässt sich ein Bereich beim Öffnen nicht lesen, wird das Projekt **schreibgeschützt** geöffnet, damit nichts überschrieben wird. Dasselbe gilt für Projekte aus einer neueren Programmversion. Nebenbei behoben: Ein Projekt mit einem geöffneten, **nicht im 3D verorteten PDF** galt nach dem Speichern dauerhaft als „ungespeichert“ — der Knopf blieb eingefärbt, obwohl alles gesichert war.
Im Reiter **Projekt** gibt es links den neuen Eintrag **„Verlauf“**. Er zeigt für jeden Speichervorgang: **Zeitpunkt**, **Benutzer** und die **Bereiche**, in denen sich etwas geändert hat — etwa „Mengen & LV“, „GeoDoc“, „PDF“ oder „Projektstruktur“. So lässt sich nachvollziehen, wann zuletzt an welchem Teil des Projekts gearbeitet wurde, ohne Dateidaten vergleichen zu müssen. Der Verlauf entsteht ab dem nächsten Speichern; er wird im Projektordner unter `history/project.jsonl` geführt und reist beim Weitergeben des Ordners mit. **Bewusste Grenze:** Der Verlauf nennt Bereiche, keine einzelnen Felder. Wer genau welche SmartView oder welche Position geändert hat, steht nicht darin.
Das Projekt merkt sich jetzt zu jedem Modell, **wer** es aufgenommen hat und **wer** zuletzt eine neue Version eingelesen hat — mit Zeitpunkt. Ebenso, wer das Projekt angelegt und zuletzt gespeichert hat. Als Name wird die **Autor-Identität** verwendet (Name/E-Mail, wie sie auch in IFC-Exporte und BCF-Themen geschrieben wird). Ist keine gesetzt, bleibt die Spalte „Benutzer“ leer — es wird niemand erfunden. Zusätzlich beginnt die Versionsgeschichte jetzt **beim ersten Speichern**: Ein neu ins Projekt aufgenommenes Modell bekommt sofort den Eintrag **v1** mit Datum und Person. Bisher entstand der erste Eintrag erst beim ersten Versionsvergleich, sodass frische Projekte gar keinen Verlauf hatten. **Was damit nicht erfasst wird:** einzelne Änderungen innerhalb des Projekts — wer eine SmartView, einen Mengenansatz oder eine Farbe geändert hat, steht weiterhin nirgends.
Zwei Vorgänge im Bereich **QTO&LV** liefen ohne sichtbaren Fortschritt — bei großen Modellen sah beides minutenlang aus, als wäre nichts passiert. **„Fehlende laden“** (fehlende Projektmodelle nachladen) zeigt jetzt denselben durchgängigen Ladebalken wie das Öffnen eines Projekts: Entpacken → Modelle laden → Eigenschaften. **„Geometrie berechnen“** hat einen Fortschrittsbalken neben dem Knopf statt nur einer Prozentzahl darin. Dabei ist ein Fehler aufgefallen: Der Sicherheitsabbruch, der den Knopf wieder freigibt, falls die 3D-Ansicht gar nicht geöffnet ist, griff nach 4 Sekunden **auch bei einer laufenden Berechnung** — bei schwerer Geometrie dauert der erste Abschnitt länger. Der Fortschritt verschwand dann mitten im Lauf, der Knopf ließ sich erneut drücken, und die Berechnung lief im Hintergrund trotzdem weiter. Der Abbruch erkennt jetzt, ob die 3D-Ansicht den Auftrag angenommen hat — und sagt es, wenn nicht.
Über den Eigenschaften stand bisher ein aufklappbarer Block „Modellinformationen“ mit Schema, Autor, Organisation, Software, Datum und Renderpfad aus dem IFC-Kopf. Im Alltag half er nicht weiter: Die Angaben stammen aus der Erstellungssoftware, sind häufig leer („—“) und haben mit dem gerade ausgewählten Bauteil nichts zu tun — sie kosteten nur Höhe in einer ohnehin schmalen Leiste. Der Block ist entfallen; die Detailleiste zeigt direkt die Eigenschaften des ausgewählten Elements. Welchen Renderpfad ein Modell nutzt (BatchedMesh oder Einzelmeshes), steht weiterhin als Badge „BATCH“/„MESH“ neben jedem Modell in der Modellstruktur.
14. August 2026
Die Mengen entstehen aus den **geladenen** Modellen. Fehlte eines, waren alle Summen kleiner — und sahen dabei genauso aus wie richtige Summen. Kam eines dazu, wuchsen Positionen still mit. Das ändert sich in drei Punkten: **Fehlende Projektmodelle werden benannt.** Ist ein Projekt geöffnet und sind nicht alle seine Modelle geladen, steht über den Zahlen eine Warnung mit den Namen der fehlenden Modelle und dem Knopf **„Fehlende laden“**. Ebenso gemeldet: geladene Modelle, die gar nicht zum Projekt gehören — deren Bauteile zählen sonst unbemerkt mit. **Mengenstand festhalten.** Mit **„Mengenstand festhalten“** frieren Sie den geprüften Stand ein: Summe und Bauteilanzahl je Mengenansatz, Menge je LV-Position, dazu die Liste der Modelle. Der Stand wird im Projekt gespeichert. **Abweichungen werden gemeldet, nicht übernommen.** Lädt oder entlädt jemand ein Modell, erscheint ein Hinweis. **„Auswirkungen anzeigen“** listet die hinzugekommenen und entfallenen Modelle und **jeden betroffenen Mengenansatz und jede betroffene LV-Position** mit vorher, jetzt, Differenz und Prozent. Erst **„Neuen Stand übernehmen“** macht die neuen Zahlen zum geprüften Stand. Wer mit unvollständigem Modellstand nach **Excel oder IFC** exportiert, wird vorher gefragt — mit Angabe, welche Modelle fehlen.
Eine SmartView bestimmt, **welche Bauteile** ein Mengenansatz, ein 4D-Vorgang, eine Kollisionsgruppe oder eine DataBuild-Regel meint. Wurde sie gelöscht, standen diese ohne Bauteile da — die Menge fiel auf 0, und der Summe sah man das nicht an. Jetzt fragt das Löschen zurück und **nennt die Verwender beim Namen** („Mengenansatz „Beton Wände““, „Vorgang „Aushub““ …). Sie entscheiden ausdrücklich: **Trotzdem löschen** oder — bei mehreren ausgewählten Ansichten — **Nur unbenutzte löschen**. Ohne Verwendung löscht es wie bisher, ohne zusätzliche Rückfrage. Die Spalte **„Verw.“** im SmartViews-Bereich zeigt jetzt auch DataBuild-Regeln, DataStreams und Gruppierungen; sie fehlten dort bisher. Ansichten, aus denen nur **einmalig** etwas übernommen wurde (Baugrundschichten, übernommene Kollisionsgruppen), bleiben frei löschbar — dort ist nichts mehr daran gebunden.
Der Fang im 3D-Viewer war mühsam, und Kanten ließen sich nicht zuverlässig treffen. Der Grund: gefangen wurde bisher nur auf die Ecken des **Dreiecks**, das der Mauszeiger gerade traf — nicht auf die Kanten des Bauteils. Das erklärt beides, was Sie gemerkt haben: • Eine ebene Wandfläche besteht aus zwei großen Dreiecken. Deren gemeinsame Diagonale läuft **mitten über die Fläche** — dort wurden Fangpunkte angeboten, die es am Bauteil gar nicht gibt. • Umgekehrt waren die Dreiecksecken auf großen Flächen weit weg, obwohl direkt unter dem Zeiger eine echte Kante lag. Ein Punkt **auf** einer Kante war überhaupt nicht fangbar — es gab nur Ecken. **Neu wird auf die Kanten gefangen, die Sie auch sehen** (dieselben, die im Modell gezeichnet werden). Tesselierungs-Linien quer über ebene Flächen fallen damit weg. Es gibt drei Fangarten, erkennbar an der **Form des Markers**: • **Würfel — Endpunkt:** die echte Ecke eines Bauteils • **Oktaeder — Mittelpunkt:** die Mitte einer Kante • **Kugel — Punkt auf der Kante:** irgendwo entlang der Kante Steht der Zeiger nahe einer Ecke, gewinnt immer die **Ecke** — auch wenn die Kante rechnerisch einen Hauch näher liegt. So rutscht man an Ecken nicht mehr ab. **Die Fläche bleibt frei wählbar:** Ecken und Mittelpunkte fangen großzügig, der Punkt auf der Kante bewusst enger. Sonst läge entlang jeder Kante ein breites Band, in dem sich kein freier Flächenpunkt mehr setzen ließe. Gilt für alle Messwerkzeuge — Abstand, Punkt, Winkel, Kette und die Laser-Kante.
Zwei Bereiche rissen genau in dem Moment ab, in dem sie zum ersten Mal etwas anzuzeigen hatten — die Fläche wurde leer bzw. es erschien die Fehlermeldung des Programms. **GeoDoc → Statistik.** Solange keine Erfassung angelegt war, stand dort der Hinweis „Noch keine Auswertung“. Sobald Sie den **ersten Abschlag** anlegten, brach die Auswertung ab. **Eigenschaften-Tabelle.** Dasselbe beim Übergang von „Kein Modell geladen“ auf das **erste geladene Modell** und noch einmal, wenn das Einsammeln der Eigenschaften fertig war (also beim Wechsel von „Eigenschaften werden geladen …“ auf die fertige Tabelle). Beides ist behoben. Ein Neuladen half vorher nur deshalb, weil der Bereich danach von Anfang an gefüllt war — der Absturz trat immer nur beim Umschalten von „leer“ auf „gefüllt“ auf.
Der Export über **Datei → Export → IFC** meldete einen Fehlschlag nicht: Der Fortschritt endete, es erschien keine Datei und **keine Meldung** — das sah aus wie ein erledigter Export. Zusätzlich beendete ein einzelnes Modell, das sich nicht schreiben ließ, den gesamten Vorgang: bei mehreren geladenen Modellen wurden die restlichen stillschweigend übersprungen. **Jetzt gilt:** Jedes Modell wird für sich exportiert — ein Modell mit Problemen hält die anderen nicht mehr auf. Ist etwas schiefgegangen, erscheint am Ende eine Meldung mit **Name des betroffenen Modells** und Grund. Das bewusste Abbrechen im „Speichern unter“-Fenster gilt weiterhin nicht als Fehler und erzeugt keine Meldung.
GeoDoc merkt sich, welches Modell das **Baugrundmodell** ist, an einer Kennung aus der IFC-Datei selbst — damit Umbenennen oder Ersetzen die Einstufung nicht verliert. Diese Kennung wurde jedoch nur **einmal je Sitzung** ermittelt und beim Schließen eines Projekts nicht verworfen. Wer ein Projekt schloss, die IFC-Datei austauschte und dasselbe Projekt **ohne Neustart** wieder öffnete, arbeitete deshalb mit der Kennung der **alten** Datei weiter — die Baugrund-Einstufung konnte auf das falsche Modell zeigen. Beim Schließen bzw. Ersetzen eines Modells wird die gemerkte Kennung jetzt verworfen und beim nächsten Öffnen frisch aus der Datei gelesen. Ein Neustart des Programms war vorher der einzige Weg — er ist jetzt nicht mehr nötig.
Das Fenster zeigte eine Wolke gleich aussehender Namen — ohne Werte und ohne Ordnung. Seit alle PSets rechenbar sind, füllten die rund 60 `icp…`-Attribute die Liste vollständig; echte IFC-Mengen wie `NetVolume` waren gar nicht mehr zu sehen. **Neu in drei Bereichen:** **Formel** — Ausdruck, Einheit, Faktor und die Prüfung an einer Stelle, darunter die Funktionen und ein paar Beispiele zum Anklicken. **Probe** — ein einzelnes Bauteil aus Ihrer Objektmenge, durchblätterbar. Sie sehen das Ergebnis **für dieses Bauteil**, die Summe über die ganze Objektmenge, den Mittelwert und die Bauteil-Anzahl. Darunter die **eingesetzten Werte**: jede Variable, die Ihre Formel benutzt, mit ihrer Zahl an genau diesem Bauteil. Damit finden Sie, *welche* Zahl schiefliegt — die Summe allein verrät das nicht. **Variablen** — eine Liste statt einer Wolke: Name, kurze Beschreibung bzw. Herkunft und **der Zahlenwert am Probe-Bauteil**. Gruppiert und zuklappbar in Geometrie · IFC-Mengen · infraCore (ICP) · PSet-Attribute; die ersten beiden sind offen, die langen Sätze zugeklappt. Suchfeld und Satz-Filter klappen automatisch alles auf.
In der Hilfe gibt es neben dem Impressum jetzt den Punkt **Datenschutz** mit einer vollständigen Erklärung nach DSGVO. Sie beschreibt genau das, was tatsächlich passiert — keine Textbausteine aus fremden Erklärungen: • **Ihre Daten bleiben bei Ihnen.** Modelle, Projekte, Fotos und Exporte werden ausschließlich in Ihrem Browser verarbeitet. Es gibt keinen Upload und damit keinen Zugriff von uns. • **Zum Konto** werden nur Anmeldename, Passwort-Hash, Lizenzdatum, Module, Rollen und Tags gespeichert — kein Klarname, keine Anschrift, keine Zahlungsdaten. • **Kein Tracking.** Keine Analyse-Werkzeuge, keine Werbe-Cookies, keine Fehler-Telemetrie. Das einzige Cookie hält Ihre Anmeldung aufrecht. • **Kartendienste sind der Sonderfall:** Bei Kartenhintergrund, Adresssuche, 3D-Kacheln oder amtlichen Geodiensten ruft Ihr Browser den jeweiligen Anbieter unmittelbar auf — der erfährt dabei Ihre IP-Adresse. Das steht jetzt ausdrücklich in der Erklärung, samt Nennung der Anbieter. Es passiert nur, wenn Sie die Funktion nutzen. Die ausführliche Fassung mit Rechtsgrundlagen, Speicherdauer und Ihren Rechten steht auf **plandx.at** unter „Datenschutz“ und wurde dort ebenfalls von der bisherigen Kurzfassung auf eine vollständige Erklärung erweitert.
Die Benutzerverwaltung (Konto-Menü rechts oben, nur für Administrator:innen) hatte eine eigene, nachgebaute Tabelle: eigene Suchfelder, ein eigener Umschalter „Nach Tag gruppieren“, eine eigene Mehrfachauswahl und in jeder Zeile eine Reihe kleiner Knöpfe. Sie benutzt jetzt **dieselbe Tabelle wie 4D, Kollisionen, Mengen oder die Eigenschaften** — mit allem, was Sie von dort kennen: • **Sortieren** per Klick auf den Spaltenkopf, **Filter** in jeder Spalte (auch rechnende, z. B. `>5` bei den Anmeldungen) • **Spalten** ein- und ausblenden, in der Breite ziehen und umsortieren — die Anordnung bleibt nach dem Neustart erhalten • **Gruppieren** durch Ziehen eines Spaltenkopfes in die Gruppenzone (z. B. nach Rolle oder Lizenz) • **Kopieren nach Excel** mit Strg+C und **Export als Arbeitsmappe** (XLSX) **Ändern geht direkt in der Zeile:** Rolle, GeoDoc-Rolle, Lizenzdatum und Tags einfach anklicken und eintragen. Was aus mehreren Werten besteht — die **Module** — öffnet weiterhin ein kleines Fenster mit Kästchen. **Rechtsklick auf eine Zeile** bietet Module, Passwort zurücksetzen, Rolle wechseln, Sitzungen beenden und Löschen. **Mehrere Konten auf einmal:** links in der Auswahlspalte ankreuzen — über der Tabelle erscheinen dann Tags, Lizenz, Module, GeoDoc-Rolle, Abmelden und Löschen für die ganze Auswahl. Über der Tabelle stehen außerdem **Tag-Chips**: ein Klick zeigt nur die Konten mit diesem Tag. **Was sich sonst noch ändert:** Die Verwaltung öffnet weiterhin in einem neuen Browser-Tab, Ihre Arbeit im Hauptfenster bleibt unberührt. Rückfragen und Meldungen sehen jetzt aus wie im übrigen Programm (statt der grauen Browser-Kästchen). Den Umschalter „Nach Tag gruppieren“ gibt es nicht mehr — er zeigte ein Konto mit drei Tags in drei Gruppen; für „wer gehört zu Firma X?“ nehmen Sie die Tag-Chips. **Unverändert:** Gespeichert werden weiterhin nur Anmeldename, Passwort-Hash, Lizenz, Rolle, Modulfreigaben und Tags — keine Projekt-, Modell- oder sonstigen persönlichen Daten. Auch die Schutzregeln bleiben: Sie können sich nicht selbst löschen oder sich die Admin-Rolle entziehen, und der letzte Administrator bleibt bestehen.
Die beiden Seitenleisten sehen jetzt gleich aus und zeigen mehr Inhalt statt Rahmen. **Gleicher Kopf.** Links wie rechts: eine schmale Zeile mit Symbol, Name und den Knöpfen (Reiter einrichten · eigenes Fenster · Einklappen), darunter das Suchfeld. **Suche auch rechts.** Im Reiter **Eigenschaften** filtert das Feld die Listen **Attribute**, **Eigenschaften** und **Mengen** — gesucht wird in **Namen und Werten**, Sie finden also sowohl „Thickness“ als auch „C30/37“. Trifft der Name eines Eigenschaftssatzes, bleibt der ganze Satz stehen; Sätze ohne Treffer verschwinden. Die Roh-Ansicht `</>` bleibt absichtlich vollständig. Die übrigen Reiter (BCF, SmartViews, KCC, 4D, GIS) haben ihre eigenen Filter und bekommen deshalb kein zweites Feld im Kopf. **Weniger verschenkte Höhe.** Ist nur noch **ein** Reiter eingeblendet, entfällt der Reiterstreifen ganz — sein Name steht dann oben im Kopf. Der Titel „Eigenschaften“ wird nicht mehr doppelt angezeigt, und solange nichts ausgewählt ist, entfällt die Kopfzeile darunter. **„Attribute laden“ ist umgezogen.** Der Knopf mit der Anzahl geladener Attribute sitzt jetzt **ganz oben in der Schnellzugriffsleiste** (rechts) statt als eigene Zeile im Kopf der Projektstruktur. Er ist damit aus jedem Bereich erreichbar und zeigt den Fortschritt dort, wo Sie ihn immer sehen. Ohne geladenes Modell wird er ausgeblendet. **Hinweis:** Im abgekoppelten Fenster „Hierarchiebaum“ gibt es den Knopf dadurch nicht mehr — laden Sie die Attribute im Hauptfenster oder über das SmartViews-Panel.
Die beiden Seitenleisten (**Projektstruktur** links, **Detailleiste** rechts) lassen sich jetzt auf Ihre Arbeitsweise einstellen. **Reiter abwählen.** Im Kopf beider Leisten sitzt der Knopf **Reiter einrichten** (Schieberegler-Symbol). Dort haken Sie ab, welche Reiter Sie sehen wollen — nicht gebrauchte (z. B. BCF, KCC, 4D oder „Sichtbar“) verschwinden aus dem Streifen, die Leiste wird übersichtlicher. **Alle einblenden** stellt den Ausgangszustand wieder her. Der letzte verbliebene und der gerade geöffnete Reiter bleiben stehen, damit die Leiste bedienbar bleibt; ein laufender Modus wird nie unerreichbar. **Seiten tauschen.** Im selben Menü liegt **Seiten tauschen**: Die Detailleiste wandert nach links, die Projektstruktur nach rechts. Alles andere bleibt, wie es war — auch die Knöpfe in der Statuszeile unten meinen weiterhin dieselbe Leiste. **Einklapp-Pfeil.** Der Pfeil zum Ausblenden stand in der rechten Leiste ganz außen am Fensterrand. Er sitzt jetzt — wie links schon immer — an der **inneren** Kante zum 3D-Fenster und zeigt nach außen, also in die Richtung, in die die Leiste verschwindet. **Nebenbei behoben:** Nach einem Wechsel auf einen Vollbild-Bereich (Start, DataBuild, neoQ …) und zurück kamen beide Leisten manchmal nur als daumenbreiter Streifen wieder — sie haben jetzt wieder ihre vorherige Breite. Die Einstellungen gelten für diesen Arbeitsplatz und bleiben nach dem Neustart erhalten; sie werden nicht im Projekt gespeichert.
In der Ansatz-Tabelle waren drei Dinge kaputt bzw. unerreichbar. **Die Spalte „Mengengröße“ ließ sich nicht ändern.** Die Liste ging auf, man wählte „Volumen“ — und es passierte nichts, ohne Meldung. Die Zelle zeigte den gültigen Wert dabei zusätzlich als „Anzahl (unbekannt)“ an. Ursache war eine Verwechslung im Inneren: die Tabelle bot einen anderen Text an, als sie beim Zurückschreiben erwartete. Wählen wirkt jetzt sofort — für jede Größe, für „Erfasste Positionen“ und für „Formel (Ausdruck)“. **Der Knopf zum Formel-Fenster war nie zu sehen.** Jede bearbeitbare Zelle wurde dauerhaft als Eingabefeld gezeichnet — damit fehlten der Farbpunkt in der Namensspalte, das ⚠ bei einer unlesbaren Formel und eben der Knopf, der das Formel-Fenster öffnet. Die Zellen zeigen nun wieder ihren Inhalt und werden erst beim Klick zum Eingabefeld. Der Knopf in der Formel-Zelle öffnet das Fenster mit allen Variablen, Funktionen und der Prüfung. **Im Formelaufmaß rechnen jetzt ALLE Eigenschaftssätze mit.** Vorher standen nur die IFC-Mengensätze (`Qto_…`, `…BaseQuantities`) zur Verfügung. Ein gewöhnliches Attribut wie `Pset_WallCommon.Thickness` oder eine eigene Stückzahl aus einem Hersteller-PSet wurde **stillschweigend als 0 gerechnet** — die Formel lieferte also ohne Fehlermeldung ein falsches Ergebnis. Jetzt ist jedes **numerische** Attribut jedes PSets nutzbar, entweder kurz (`Thickness`) oder eindeutig mit Satz (`Pset_WallCommon.Thickness`). Bei gleichem Kurznamen gewinnt immer die echte IFC-Menge. Im Formel-Fenster stehen die Mengen vorn, gewöhnliche PSet-Attribute dahinter (gestrichelt) — mit Suchfeld und Satz-Filter. Text- und Ja/Nein-Attribute bleiben außen vor, sie sind keine Rechenwerte.
Im Fenster **SmartViews automatisch erzeugen** wurden die Ebenen **PredefinedType** und **ObjectType** nur dann angeboten, wenn im geladenen Modell mindestens ein Bauteil dort einen Wert stehen hat. War das nicht der Fall, fehlte der Eintrag kommentarlos in der Liste — es sah aus, als sei er verschwunden oder kaputt. Beide Einträge stehen jetzt **immer** in der Liste und sagen selbst, warum sie gerade nichts bringen: „(im Modell nicht belegt)“ oder „(Eigenschaften noch nicht geladen)“. **Hinweis zur Ursache, wenn dort „nicht belegt“ steht:** Gelesen wird der PredefinedType **am Bauteil selbst**. Manche Exporte setzen ihn nur am zugehörigen **Typ-Objekt** (IfcWallType & Co.) — dann ist er am Bauteil leer und diese Ebene bleibt leer. Als Ausweg lässt sich über „Eigenschaft“ jede beliebige Eigenschaft als Ebene wählen.
Beim automatischen Erzeugen über **mehrere Ebenen** (Zauberstab) sind zwei Dinge schiefgegangen. **Die Gliederung verzweigte viel zu spät.** Jede gewählte Ebene bekam einen eigenen Ordner — bei drei Ebenen also `IFC-Klasse` → `PredefinedType` → `ASF_MSet_…`, drei Ordner hintereinander, in denen jeweils nur der nächste steckte. Erst darunter trennte sich überhaupt etwas. Solche **Ketten sind jetzt zu einer Zeile zusammengefasst** („IFC-Klasse / PredefinedType / ASF_MSet_…“); die Aufteilung nach Werten beginnt direkt darunter. Umbenennen, Löschen und „zusammen aktivieren“ wirken unverändert. **Elemente ohne Wert fielen heraus.** Bisher zählte ein Element nur, wenn **jede** gewählte Ebene bei ihm belegt war. Fehlte bei einem Bauteil auch nur eine Eigenschaft, tauchte es in **keiner** erzeugten Gruppe auf — bei drei Ebenen betrifft das schnell einen großen Teil des Modells, ohne dass es irgendwo stand. Neu gibt es dafür eine eigene Gruppe **„(ohne Wert)“** (abschaltbar im Dialog). Sie sammelt genau die Bauteile, bei denen die Eigenschaft **nicht** gesetzt ist — damit sehen Sie diese Lücke, statt sie zu verlieren. **Und: die Obergrenze wird jetzt genannt.** Es werden weiterhin höchstens 500 Gruppen erzeugt (die häufigsten zuerst). Wenn mehr Kombinationen vorkommen, sagt die Vorschau jetzt, wie viele Kombinationen und wie viele Bauteile dabei außen vor bleiben.
Wenn Sie eine Szene gelöscht haben, konnte das Öffnen des Projekts danach **immer wieder** melden „Szene(n) nicht lesbar“ — mit dem Namen einer Szene, die es längst nicht mehr gibt. **Warum das passierte:** Beim Löschen wurde die Szenendatei sofort entfernt, der Eintrag im Projektverzeichnis aber erst mit dem nächsten **Projekt speichern**. Wurde danach nicht gespeichert, blieb ein Verweis auf eine nicht mehr vorhandene Datei zurück — und die Meldung wiederholte sich bei jedem Öffnen. **Was jetzt gilt:** Speichern, Umbenennen und Löschen einer Szene wird **sofort** dauerhaft festgeschrieben — Sie müssen dafür nicht zusätzlich das Projekt speichern. Und beim Öffnen räumt das Programm alte Verweise ohne Datei selbst auf: Sie sehen einmalig „… wurden aus dem Register entfernt“, danach ist Ruhe. **Nicht verwechseln:** Ist die Szenendatei vorhanden, aber ihr Inhalt beschädigt, bleibt die Meldung „nicht lesbar“ — und der Eintrag bleibt stehen, damit die Datei nicht unbemerkt verloren geht. Ebenso wird nichts aufgeräumt, wenn der Projektordner gerade gar nicht erreichbar ist (Netzlaufwerk, fehlende Berechtigung) oder das Projekt schreibgeschützt geöffnet wurde.
Ein Handaufmaß mit **Dezimalkomma** (`3,5*2`) rechnete nicht: In der Formelsprache trennt das Komma die Argumente einer Funktion (`min(1,2)`), der Ausdruck war damit unlesbar und die Zeile lieferte stumm 0 — während der Eingabedialog behauptete, Komma sei erlaubt. Ein aus Excel gewohntes führendes `=` scheiterte ebenso. Jetzt gilt für Handaufmaß-Formeln: **Komma und Punkt sind beide Dezimaltrennzeichen**, ein führendes `=` darf stehen bleiben, und `×` `✕` `·` gelten als Mal. Enthält die Formel eine **Klammer**, bleibt das Komma ein Argument-Trennzeichen — dort raten wir nicht, sondern melden lieber einen Fehler, statt still etwas anderes zu rechnen. **Und wenn eine Formel nicht aufgeht, steht der Grund in der Zelle** („Unerwartetes Zeichen …“) statt eines nackten Fragezeichens.
Ein Mengenansatz ließ sich bisher nur im Bereich **unter** der Tabelle einstellen; die Tabelle zeigte die Werte bloß an. Jetzt stellen Sie **alles direkt in der Zeile** ein: Farbe, Name, Objektmenge, Mengengröße, Formel, Einheit, Faktor, Positions-Art und Quelle. Wer viele Ansätze pflegt, arbeitet damit in einer Liste statt in Sprüngen zwischen Tabelle und Formular. **Mengengröße und Formel stehen in einer Auswahl.** Sie schließen einander aus — entweder eine Kennzahl (Volumen, Fläche, Anzahl …) oder ein eigener Ausdruck. Wählen Sie „Formel (Ausdruck)“, wird passend zur bisherigen Größe eine Startvariable eingesetzt, damit der Ansatz nicht stumm auf 0 fällt. **Die Formel schreiben Sie wahlweise direkt in der Zelle oder im Formel-Fenster.** Der kleine Knopf in der Formel-Zelle öffnet es: dort stehen wie gewohnt alle Variablen, die nativen IFC-Mengen mit ihrer Herkunft, die Funktionen und die Prüfung. Ist die Formel nicht lesbar, zeigt die Zelle ein ⚠. **Unten bleibt der Nachweis:** Rechenweg, Kennzahlen, „Im 3D isolieren“ und die Bauteilliste mit den Einzelwerten. Nur die Eingabefelder sind dort verschwunden — sie standen doppelt.
Drei Dinge in den Tabellen, die im Weg standen: **Die Auswahlliste blieb offen.** Nach dem Anklicken eines Werts klappte die Liste nicht zu und verdeckte die halbe Tabelle. Jetzt schließt sie sich mit der Wahl. **Zellen, die man nicht ändern kann, nehmen auch keine Eingabe mehr an.** Im Leistungsverzeichnis ließ sich in die „Menge“ einer Gruppe tippen oder in den „Mengenansatz“ einer Position — geschrieben wurde nichts, gesagt hat es einem niemand. Solche Zellen öffnen jetzt gar kein Eingabefeld: Menge, Einheit, Quelle und Modellbezug gehören zur Position, Mengenansatz, Handaufmaß, Faktor und Zu-/Abschlag zur Aufmaßzeile. **Beim Filtern bleibt die Gliederung stehen.** Bisher zeigte ein Spaltenfilter nur noch die Treffer — man sah die Position, aber nicht mehr, unter welcher Leistungsgruppe sie hängt. Jetzt bleiben die übergeordneten Zeilen als Zusammenhang sichtbar; die Anzahl links oben zählt weiterhin nur die echten Treffer. **Und das Handaufmaß rechnet sichtbar:** In der Spalte „Handaufmaß“ tippen Sie die Formel direkt in die Zeile — stehen bleibt sie, dahinter steht nach dem Gleichheitszeichen das Ergebnis (`3,5*2,0+1,2 = 8,2`).
In der Kopfleiste der **Eigenschaften**-Tabelle ließen sich „Alle Modelle“ und „Alle Klassen“ nur auf **einen** Wert einstellen. Bei einem Projekt mit zwanzig Fachmodellen half das wenig — man ließ die Einschränkung dann gleich ganz weg. Beide Felder sind jetzt **Mehrfachauswahlen**: Häkchen setzen, so viele Sie wollen. Mit dem Suchfeld finden Sie ein Modell im langen Dateinamen sofort; steht etwas in der Suche, wählt „N Treffer wählen“ alle Gefundenen auf einmal. Nichts angehakt heißt weiterhin **alle**. Auch **„SmartView aus Filter“** kann damit umgehen: aus mehreren Modellen wird eine einzige Regel „Modell ist eines von …“, nicht mehrere Bedingungen, die zusammen nie ein Bauteil träfen.
Jede Tabelle kann jetzt das, wofür es bisher die **ITO-Listen** brauchte — und zwar jede, nicht nur eine. **Ansichten.** Stellen Sie Spalten, Filter, Sortierung und Gruppierung so ein, wie Sie sie brauchen, und speichern Sie den Stand über den Knopf **Ansichten** unter einem Namen. Ein Klick schaltet später wieder darauf. Ansichten lassen sich umbenennen, löschen, als `.json` weitergeben — und sie werden **mit dem Projekt gespeichert**, sind also teilbar. Beim Öffnen eines Projekts kommen fremde Ansichten dazu, Ihre eigenen bleiben. In der **Eigenschaften**-Tabelle gehört die Spaltenauswahl mit zur Ansicht: „Bewehrung mit Mengen“ bringt genau ihre Spalten mit, „Türen QS“ ihre eigenen. **Excel-Export.** Der Knopf **Excel** schreibt, was auf dem Schirm steht — sichtbare Spalten, gefilterte und sortierte Zeilen — als `.xlsx`. Zahlen bleiben dabei Zahlen, Sie können in Excel sofort summieren. **Bestehende ITO-Listen übernehmen:** im ITO-Panel neben jeder Liste ein Knopf, der daraus eine Ansicht der Eigenschaften-Tabelle macht und sie öffnet. Spalten und Filter kommen mit, soweit die Tabelle sie ausdrücken kann; was nicht geht (ODER-Verknüpfungen, zwei Regeln auf dieselbe Eigenschaft, „vorhanden/nicht vorhanden“), wird Ihnen genannt — statt still etwas anderes zu filtern. ITO selbst bleibt vorerst, wo es ist.
In **jeder** Tabelle (Eigenschaften, LV, 4D, Kollisionen, IDS, SmartViews …) sitzt im Filterfeld rechts ein kleiner Pfeil. Ein Klick darauf (oder Pfeil-nach-unten im Feld) öffnet ein **Wertemenü**: die Werte, die in dieser Spalte tatsächlich vorkommen — untereinander, die **Anzahl der Zeilen rechts daneben**, jeder mit einem Kästchen zum Anhaken. **Ein Häkchen heißt „wird gezeigt“** — wie in Excel. Sie können **mehrere** Werte anhaken, mit **„Alle“** den Spaltenfilter aufheben und mit **„Keine“** erst alles abwählen und dann gezielt anhaken. Oben im Menü steht, wie viele verschiedene Werte es gibt, unten, wie viele davon gerade gezeigt werden; das Suchfeld im Kopf filtert die Liste selbst, wenn es viele Werte sind. Die Werte berücksichtigen, was in den **anderen** Spalten schon gefiltert ist: Haben Sie auf „IfcWall“ eingeschränkt, stehen im Statusfilter nur die Status, die bei Wänden auch vorkommen. So endet man nicht bei 0 Treffern, ohne zu wissen, warum. **Tippen bleibt gleichwertig.** Häkchen und Textfeld sind dieselbe Sache: Anhaken schreibt `=Wand;Decke` ins Feld, Abwählen `!=Wand`. Umgekehrt können Sie das genauso tippen. Ein eigener Ausdruck (`>5`, `5..20`, `!Text`) wird durch das Öffnen des Menüs **nicht** überschrieben — er wird oben als „Eigener Filter“ angezeigt, mit einem Radiergummi zum Löschen. **Zwei Grenzen, offen gesagt:** Bei sehr vielen verschiedenen Werten zeigt das Menü nur die häufigsten — dann ist „Keine“ gesperrt, weil ein Abwählen die ungezeigten Werte nicht kennen würde (die restlichen finden Sie über die Suche oder durch Tippen). Und leere Zellen sind kein Eintrag in der Liste — dafür gibt es weiterhin die Eingabe `=` allein.
Im **Leistungsverzeichnis** sahen Gruppen, Positionen und Aufmaßzeilen praktisch gleich aus, und wer über das Kontextmenü eine Aufmaßzeile anlegte, bekam immer eine Zeile mit dem Namen „Handaufmaß“ — auch bei „Mengenansatz“. Wo der Modellbezug herkommt, war nicht zu erraten. **Zeilenart auf einen Blick.** Die Spalte **Art** zeigt jetzt mit Symbol: *Gruppe*, *Position*, *Ansatz* (Menge kommt aus dem Modell), *Handaufmaß* (getippte Formel) und *Aufmaß (offen)* — Letzteres bernsteinfarben für Zeilen, die noch gar keine Mengenquelle haben und deshalb 0 rechnen. Aufmaßzeilen sind zusätzlich gedämpft und tragen links einen feinen Streifen; Gruppen bleiben fett. **Modellmenge verknüpfen — vier Wege, alle sichtbar:** 1. Rechtsklick auf die **Position** ▸ „Aufmaßzeile aus Mengenansatz…“ — es öffnet sich eine Liste Ihrer Mengenansätze mit Suche, Farbe und Bauteil-Anzahl. Die Zeile entsteht fertig verknüpft und trägt den Namen des Ansatzes. 2. Rechtsklick auf eine bestehende **Aufmaßzeile** ▸ „Mengenansatz wählen…“ bzw. „ändern…“. 3. Direkt in der Zelle **Mengenansatz** der Zeile (Auswahlliste). 4. Spaltenweise aus Excel einfügen. **Das Zeilenmenü kann jetzt mehr:** Handaufmaß eintragen oder bearbeiten, Modellbezug lösen, zwischen Zugabe (+) und Abzug (−) wechseln, löschen. Ansatz und Handaufmaß schließen sich weiterhin aus — sonst stünden zwei Mengenquellen in einer Zeile und man sähe nicht, welche gilt.
Öffnen Sie die **IDS-Prüfung**, ohne dass eine IDS geladen ist, steht in Schritt 1 jetzt der Knopf **„IDS-Datei laden (.ids)“** — ein Klick, Datei wählen, fertig. Vorher stand dort nur der Satz, man möge das über „Datei ▸ Öffnen“ tun. Der Weg über das Menü bleibt selbstverständlich; beide laden identisch — die Datei wird unverändert geprüft und zusätzlich als neoQ-Katalog zum Weiterbearbeiten abgelegt.
Im Arbeitsbereich **SmartViews** klaffte über der Liste ein großer leerer Block — die Tabelle mit Ihren Ansichten begann erst weit unten, und im Leerraum stand einsam das Wort „Auswahl“. Ursache war die Auswahl-Leiste über der Tabelle: sie zog sich über die gesamte freie Höhe auf, statt eine Zeile hoch zu bleiben. Sie sitzt jetzt als schmale Leiste direkt unter „Attribute laden“, und die Liste füllt den Rest des Fensters. Damit dasselbe an keiner anderen Tabelle passieren kann, ist die Leistenhöhe jetzt im Tabellen-Grundgerüst festgelegt.
Die IDS-Prüfung sagt nicht mehr nur, was fehlt: Sie können einen Befund direkt **beheben** und das reparierte IFC anschließend herunterladen. **Wo Sie klicken:** an einer Befundgruppe („Befunde“) der Knopf **Beheben** — dann ist die eine Ursache an allen betroffenen Objekten gemeint. In der Befund-Karte eines Einzelfalls stehen **Beheben** (nur dieses Objekt) und **alle N beheben**. Der Schraubenschlüssel oben rechts nimmt den ganzen Prüflauf. **Keine Blackbox:** Ein Klick schreibt noch nichts. Die Vorschläge landen im neuen Arbeitsbereich **DataBuild ▸ Reparatur**. Dort sehen Sie je Vorschlag, was gesetzt würde, in welcher Spezifikation es steht und welche Objekte betroffen sind. Jeder Vorschlag ist abwählbar, **jeder Wert ist änderbar**, und in der aufklappbaren Objektliste können Sie **einzelne Bauteile** ausnehmen. Erst **Anwenden** schreibt. **Es wird kein Wert erfunden.** Vorbelegt ist nur, was die IDS eindeutig vorgibt. Verlangt sie eine Auswahl oder einen Bereich, bleibt das Feld leer — mit einem Satz, warum. Leeres Feld heißt: wird nicht geschrieben. **Einheiten stimmen.** Ein IDS-Wert steht in Metern; in einem Millimeter-Modell wird daraus beim Schreiben 300 statt 0,3. Das geschieht **je Modell** — auch wenn ein Vorschlag Objekte aus mehreren Dateien mit verschiedenen Einheiten trifft. **Was nicht geht, steht da.** IFC-Klasse ändern, fehlende Beziehungen herstellen oder etwas löschen, weil die IDS es verbietet — das gehört in Ihre Autorensoftware. Solche Befunde werden unter „Nicht automatisch behebbar“ mit Anzahl und Begründung aufgeführt, statt stillschweigend zu verschwinden. **So kommen Sie zur reparierten Datei:** Prüfen → Beheben → in „DataBuild ▸ Reparatur“ durchgehen und **Anwenden** → **DataBuild ▸ Export ▸ IFC 4.3** herunterladen. Diese Datei ist das reparierte Modell. Zum Gegenprüfen laden Sie sie über „In Viewer“ zurück und starten die Prüfung erneut.
13. August 2026
Sechs Stellen hatte ich zunächst als „reines Layout“ eingestuft und ausgelassen. Das war falsch — es sind echte Datenlisten. Sie laufen jetzt alle auf der gewohnten Tabelle: **neoQ → Objekt-Editor.** Aus **zwei** fast gleichen Tabellen (gruppiert / flache Liste) wird **eine**. Die Reihenfolge der Eigenschaften ziehen Sie am **Griff** links; die Sammel-Aktionen je PropertySet (Anzahl, „alle erforderlich / optional / verboten“, „+ Eigensch.“) sitzen weiter in der Gruppenzeile. Der Umschalter **„Gruppiert | Liste“** ist entfallen — gruppiert wird jetzt in der Tabelle selbst. **Was Sie dabei wissen sollten:** Verschieben geht nur, solange **nicht** gruppiert, sortiert oder gefiltert wird. Vorher ließ sich innerhalb einer Gruppe verschieben; jetzt heben Sie die Gruppierung kurz auf (Kreuz am Chip „Gruppieren“), ordnen und gruppieren wieder. **neoQ → Projekt → Phasen-Matrix** und **Manage → Personaleinsatz**: eine Spalte je Meilenstein bzw. Monat, die erste Spalte (Objekt / Rolle) bleibt beim Seitwärtsscrollen stehen, und die frühere handgemachte Fußzeile ist die **Summenzeile** der Tabelle. Die Knöpfe zum Füllen einer ganzen Spalte bleiben im Spaltenkopf. **GeoDoc → Statistik (Klassenbilanz)** und **GeoDoc → Rollen (Rechtematrix)**: sortierbar, filterbar, mit Excel-Kopie. In der Rechtematrix können Sie jetzt nach „ja“/„nein“ filtern, und unten steht, wie viele Rechte eine Rolle hat. **neoQ → Kataloge**: die drei Override-Tabellen ebenso.
Drei Handgriffe, die in den Tabellen bisher gefehlt haben: **Zeilen verschieben.** Wo die Reihenfolge etwas bedeutet, gibt es links einen **Griff**: Zeile anfassen, ziehen, an der blauen Linie ablegen. Sind mehrere Zeilen angehakt, wandern sie gemeinsam. Solange Sie **sortieren, gruppieren oder filtern**, ist das Verschieben stillgelegt (mit Hinweis in der Leiste) — die Liste steht dann nicht in der gespeicherten Reihenfolge, und ein Verschieben wäre geraten. Ein Klick auf **„Sortierung aufheben“** bringt Sie zurück. **Rückgängig in der Tabelle.** **Strg+Z** nimmt die letzte Zelländerung zurück, **Strg+Y** stellt sie wieder her — bis zu 50 Schritte. Das gilt für die Tabelle, in der Sie gerade arbeiten. Hat sie nichts zurückzunehmen, wirkt Strg+Z wie gewohnt im Programm. **Lange Texte umbrechen.** Zellen mit viel Text (Anforderungswerte in neoQ, die Änderungs-Beschreibung im Versionsvergleich) werden nicht mehr abgeschnitten, sondern umgebrochen; die Zeile wird dafür so hoch wie nötig — höchstens ein paar Zeilen, damit die Liste lesbar bleibt. **Nebenbei:** Beim Überfahren einer Zeile färben sich jetzt auch die festgehefteten Spalten am linken Rand mit.
Die letzten großen Eigenbau-Tabellen sind auf die gewohnte Tabelle umgestellt: **neoQ → Objekte → Tabelle.** Die Schachtelung **Objekt → PropertySet → Eigenschaft** macht jetzt die Gruppierung der Tabelle. Dadurch gibt es hier zum ersten Mal Sortieren, Spaltenfilter (auch rechnend), Spaltenverwaltung, gemerktes Layout und eine Zusammenfassung. Die Kopfzeilen behalten alles, was sie hatten: Häkchen, IFC-Klasse, Anzahl, „+ Eigensch.“. **Wichtig — Einfügen aus Excel arbeitet jetzt anders.** Bisher füllte ein eingefügter Block ab der angeklickten Zelle nach rechts und unten. Jetzt wird jede eingefügte Zeile über **Objekt + PropertySet + Eigenschaft** zugeordnet: gibt es sie, wird sie aktualisiert; gibt es sie nicht, wird sie angelegt (im Objekt aus der Spalte „Objekt“, oder im einzigen Objekt, auf das Sie gefiltert haben). Das ist dieselbe Regel wie in allen anderen Tabellen des Programms — und Sie müssen die Spaltenreihenfolge aus Excel nicht mehr treffen. **neoQ → Stammdaten.** Klassifizierungen, Meilensteine, Akteure und Zwecke sind ebenfalls die gewohnte Tabelle. Der Verantwortliche eines Meilensteins steht jetzt mit **Namen** in der Spalte (statt einer internen Kennung) — dadurch sortier-, filter- und Excel-tauglich. **neoQ → PropertySets.** Die vier Filter-Trichter in den Spaltenköpfen und der Knopf „Spaltenfilter zurücksetzen“ sind weg; gefiltert wird in der Filterzeile wie überall. Zwei PropertySets mit **gleichem Namen** bleiben getrennte Gruppen. **5D-Abrechnung.** Die Liste der Leistungsstufen war zweimal gebaut (Panel und schwebendes 5D-Fenster) und sah an beiden Stellen etwas anders aus. Jetzt ist es **eine** Tabelle: gleiche Spalten, gleiche Bedienung, Strg+C liefert die Stufen nach Excel, und unten steht der aktuelle Stand. **Assembly-Gruppen (Datenmodell).** Die Vorschau zeigt nicht mehr nur die ersten 100 Gruppen, sondern alle.
Alle dichten Tabellen (Mengen-LV, Eigenschaften, 4D-Vorgänge, Kollisionsliste, Prüfergebnisse, Manage-Listen, Projektdateien, Plankopf, Lageplan-Abschnitte, Bohrloch-Import, ProVI-Abgleich, Versionsvergleich, SQL-Ergebnis, Absteckpunkte) behalten jetzt, **wie Sie sie eingerichtet haben**: Spaltenbreiten, Spaltenreihenfolge, ein- und ausgeblendete Spalten, Sortierung, Spaltenfilter, Gruppierung und die auf- und zugeklappten Bereiche. Beim nächsten Start steht die Tabelle so da, wie Sie sie verlassen haben. Das ist eine **Einstellung dieses Rechners**, keine Projektdatei — Kolleg:innen bekommen also nicht Ihr Layout, wenn Sie ein Projekt weitergeben. Mit **„zurücksetzen“** im Menü **Spalten** kommen Sie jederzeit auf die Vorgabe zurück. **Summenzeile:** Tabellen mit Zahlenspalten zeigen unten eine mitlaufende Zusammenfassung — Summe, Mittel, kleinster/größter Wert, je nachdem was in der Spalte sinnvoll ist. Sie **rechnet mit dem, was der Filter übrig lässt**: filtern Sie, ändert sich die Summe. Zugeklappte Bereiche zählen dagegen mit — ein Klick auf ein Dreieck verändert keine Zahl. Beim Gruppieren steht dieselbe Rechnung zusätzlich an jedem Gruppenkopf. **Gruppieren geht jetzt über mehrere Stufen:** ziehen Sie einen zweiten Spaltenkopf in die Zone „Gruppieren“, entsteht darunter eine Untergruppe (z. B. Gewerk → Bauteiltyp). Dazu „alle zu“ und „alle auf“. **Mit der Tastatur:** ↑ und ↓ bewegen die aktive Zeile, Bild-auf/Bild-ab seitenweise, Pos1/Ende an Anfang und Ende, **Enter** öffnet die Zeile (bzw. klappt eine Gruppe), **Leertaste** hakt sie an. **Kleine, aber wichtige Korrektur:** Das Kästchen im Tabellenkopf markiert jetzt wirklich **alle** Zeilen, die der Filter übrig lässt — bisher blieben Zeilen in zugeklappten Bereichen unmarkiert. **Auswahllisten in Excel:** Kopieren Sie Zeilen mit einer Auswahlspalte (z. B. Phase, Rolle), steht in Excel jetzt der **Name** darin und nicht mehr eine interne Kennung — und beim Einfügen wird der Name wieder richtig zugeordnet.
Drei Listen haben bisher **absichtlich nicht alles gezeigt**, weil sehr viele Zeilen den Tab einfrieren ließen: • **ProVI-Abgleich** — nach 2.000 Punkten stand nur noch „… 15.000 weitere“. • **Versionsvergleich** — nach 800 Änderungen „… weitere (Filter eingrenzen)“. • **SQL-Abfrage** — zeigte 500 Zeilen und einen Knopf „Mehr anzeigen“. Alle drei zeigen jetzt **den vollständigen Inhalt**, weil sie nur die sichtbaren Zeilen zeichnen. Der Hinweistext und die Knöpfe sind damit überflüssig geworden und entfallen. Dazu kommt in allen drei Listen, was die anderen Tabellen längst können: **Sortieren durch Klick auf den Spaltenkopf**, **Filter je Spalte** (auch rechnend, z. B. `>0,05` oder `5..20`), Spaltenbreiten ziehen, Spalten ein-/ausblenden, **Gruppieren** und **Strg+C** für Excel. Im ProVI-Abgleich sind die beiden alten Sortierknöpfe im Kopf entfallen — sortiert wird wie überall am Spaltenkopf. Im Versionsvergleich ist der Knopf **Gruppieren** entfallen: die Liste ist von Anfang an nach IFC-Typ gruppiert, und umstellen können Sie es direkt in der Tabelle.
Zwei Tabellen liefen bisher auf einer **eigenen Technik** und sahen und verhielten sich anders als der Rest der Anwendung. Beide sind jetzt die gewohnte Tabelle: **Lageplan → Abschnitte → Tabelle.** Neu: Sortieren, Filter je Spalte, Spaltenbreiten, gemerktes Layout, Gruppieren und eine Summe der Abschnittslängen. Die **Achse** steht jetzt mit ihrem **Namen** in der Spalte statt mit einer internen Nummer — dadurch können Sie nach ihr sortieren und filtern, und beim Einfügen aus Excel wird sie am Namen erkannt. Kopieren/Einfügen läuft über **Strg+C / Strg+V** (die Knöpfe bleiben) und ist gegen die Excel-Formel-Falle abgesichert. **Bohrlöcher → Import-Tabelle.** Die Zuordnung „welche Spalte ist was“ bleibt genau wie gewohnt als Auswahlfeld im Spaltenkopf. Das kleine Filterfeld darunter ist an die **gemeinsame Filterzeile** gerutscht — dieselbe Bedienung wie in allen anderen Tabellen, inklusive rechnender Filter. Die Zeilennummer bleibt beim Seitwärtsscrollen am linken Rand stehen, und große CSV-Dateien scrollen flüssig. Auch **Absteckpunkte**, die **4D-Vorschau (Look-Ahead)**, die **Bohrloch-Trajektorien** und die **Vorschau des Auswahlkorbs** sind auf die gemeinsame Tabelle umgestellt — überall dieselben Handgriffe.
Beim **Ersetzen eines Modells durch eine neue Version** vergibt der IFC-Leser die internen Bauteil-Nummern neu. Alle Module, die sich etwas je Bauteil merken, werden dabei umgeschlüsselt — **die berechneten Geometrie-Mengen waren es bisher nicht.** Die Folge: Volumen, Flächen und Längen behielten ihre alte Nummer und wurden dem Bauteil zugeschrieben, das diese Nummer in der neuen Version zufällig bekam. Die Mengen sahen dabei völlig plausibel aus — der Fehler war von außen nicht zu erkennen und konnte bis in das Leistungsverzeichnis durchschlagen. **Jetzt werden die Mengen über die IFC-GlobalId mitgeführt.** Bauteile, die es in der neuen Version nicht mehr gibt, verlieren ihre Menge, statt sie an ein fremdes Bauteil zu vererben. **Was Sie tun sollten:** Haben Sie in einem Projekt bereits ein Modell durch eine neue Version ersetzt und danach Mengen verwendet, rechnen Sie die Geometrie einmal neu („Geometrie berechnen“ im Ribbon **Mengen**) und prüfen Sie die betroffenen Positionen. **Die Mengenansätze selbst waren nie betroffen** — sie beschreiben ihre Bauteile über eine SmartView, also über eine Regel, die sich nach dem Laden von selbst wieder auflöst.
In SmartViews, Lens-Regeln und Prüflisten wählt man häufig einen **Elementtyp** (IFC-Klasse). Dieser Vergleich achtete bisher auf **exakte** Schreibweise: `IFCWALL` traf ein Bauteil der Klasse `IfcWall` **nicht** — die Regel lief still ins Leere, ohne Fehlermeldung. Das betraf vor allem von Hand getippte Klassennamen und aus älteren Projekten übernommene Werte. **Jetzt wird ohne Rücksicht auf Groß-/Kleinschreibung verglichen.** **Warum das gefahrlos ist:** Jede IFC-Klasse hat genau eine gültige Schreibweise — es gibt kein Klassenpaar, das sich nur durch Groß- und Kleinschreibung unterscheidet. Der strenge Vergleich konnte also nie etwas Gewolltes ausschließen, sondern nur versehentlich zu wenig treffen. **Möglich ist:** eine ältere Regel, die bisher nichts traf, trifft jetzt Bauteile. Das ist die Behebung, nicht der Fehler.
Zwei kleine Ergänzungen am Aufmaßblatt: • **„Neu anlegen…“** steht jetzt in der Auswahlliste **Objektmenge** eines Mengenansatzes. Der Eintrag legt eine leere SmartView an, **verknüpft sie sofort** mit dem Ansatz und öffnet sie im Tab **SmartViews** direkt im Regel-Editor. Vorher mussten Sie den Tab wechseln, die Ansicht anlegen, zurückkehren und sie in der Liste suchen. • **Spalte „Bauteile“** in der Aufmaßzeile zeigt, wie viele Bauteile ihr Ansatz gerade trifft. Das ist wichtig, weil eine SmartView eine **Regel** ist und keine feste Liste: Mit einem neuen Modellstand kann aus 273 Türen 268 werden, ohne dass jemand die Zeile angefasst hat. Trifft ein Ansatz **kein** Bauteil, wird die Zahl gewarnt dargestellt.
Ein **Doppelklick auf die Reiterzeile** klappt das Menüband ein — die Werkzeug-Reihe verschwindet, die Reiter bleiben stehen, und der 3D-Bereich wird entsprechend größer. Ein weiterer Doppelklick holt es zurück. • Wer lieber klickt: ganz **rechts in der Reiterzeile** sitzt ein kleiner Pfeil-Knopf mit derselben Wirkung. Er zeigt nach oben, wenn das Band eingeklappt ist. • Die Einstellung **bleibt erhalten**, auch nach dem Neuladen oder Neustart. • Im eingeklappten Zustand können Sie weiter zwischen den Reitern wechseln; beim Ausklappen sehen Sie das Menüband des zuletzt gewählten Reiters. Außerdem sind die **Reiter-Namen unter den Symbolen etwas kleiner** gesetzt — die Zeile wirkt ruhiger, das Symbol trägt.
Das Modul **Boreholes** trug einen Berg als Symbol — gemeint war der Untergrund, erkennbar war die Bohrung nicht. An seiner Stelle steht jetzt eine **Bohrsäule** (Säule mit Schichtgrenzen), wie man sie von einem Bohrprofil kennt. Das neue Symbol gilt überall, wo das Modul auftaucht: im Ribbon-Reiter, in der Fenster-Leiste unten, im „+“-Menü und auf der Startmenü-Kachel „Bohrlöcher“ sowie im Öffnen-Menü. Der Berg bleibt dort, wo wirklich Gelände gemeint ist — etwa beim DGM-Export und bei Geologie/Überbruch in GeoDoc.
Zwei Ribbon-Reiter tragen jetzt den Namen, der ihre Arbeit besser beschreibt: • **„Checker“ heißt jetzt „Prüfen“** — dahinter liegt unverändert die Kollisionsprüfung, die IDS-Prüfung, „Schwere Geometrie“ und BCF. • **„Mengen“ heißt jetzt „QTO&LV“** — Mengenermittlung (QTO) und Leistungsverzeichnis in einem Reiter. Der neue Name steht auch in der Fenster-Leiste unten und im „+“-Menü, wenn das Modul als eigener Reiter oder eigenes Fenster geöffnet wird. Es ist ausschließlich die Beschriftung geändert: Position im Ribbon, Funktionen, Tastenkürzel und gespeicherte Projekte bleiben, wie sie sind.
Die Reiterzeile über dem Ribbon war eine reine Textzeile — bei über zwanzig Modulen musste man jeden Namen lesen, um das richtige zu finden. Jeder Reiter zeigt jetzt ein **großes Symbol** und darunter den Modulnamen in kleiner Schrift. • **Jedes Modul hat sein eigenes Symbol** — dasselbe, das auch die Fenster-Leiste am unteren Rand und die herausgelösten Fenster verwenden. Ein Modul sieht damit überall gleich aus. • **Der aktive Reiter** ist am blauen Symbol, am fetten Namen und am Unterstrich zu erkennen. • **Zähler** (offene BCF-Themen, GIS-Layer, 4D-Zeitpläne, geladene Achsdateien …) stehen als kleine Zahl **neben dem Modulnamen** — nicht auf dem Symbol, das sonst schwer zu erkennen wäre. • **Bei schmalem Fenster** wandern die überzähligen Reiter weiter in das Menü „Mehr“ rechts — dessen Einträge zeigen jetzt ebenfalls das Modul-Symbol. Die Reihenfolge der Reiter und ihre Gruppierung (Ansicht · BIM · Bestand · Trasse · Werkzeuge · Projekt) bleiben unverändert; die Zeile ist nur etwas höher.
Im Bereich **„Setzen/Befüllen — was?“** einer Regel stehen die Zuweisungen jetzt in derselben Tabelle wie in **Eigenschaften**, **LV** und **Manage** — mit allem, was dort selbstverständlich ist: • **Sortieren** per Klick auf den Spaltenkopf und **Filtern** je Spalte (auch „=genau“ und „!schließt aus“). • **Spaltenbreiten ziehen**, **Reihenfolge per Ziehen** am Kopf, **Spalten ein-/ausblenden** über „Spalten“ rechts oben. • **Zeilen anhaken** und mit **„Markierte löschen“** in einem Schritt entfernen. • **Kopieren und Einfügen nach/aus Excel** (Knöpfe über der Tabelle oder Strg+C / Strg+V). Eingefügte Zeilen werden **angehängt** — so lässt sich eine lange Property-Liste in Excel vorbereiten und hier hereinholen. • Sehr lange Listen (etwa nach „PSet übernehmen“) scrollen flüssig, weil nur die sichtbaren Zeilen aufgebaut werden. **Alles Bisherige bleibt:** die Vorschlagslisten beim Tippen, die gruppierte Datentyp-Auswahl, die Live-Vorschau einer Formel unter dem Feld, „PSet übernehmen“, „+ Zuweisung“ und die Suche über alle Zuweisungen. **Eine Zeile, drei Gestalten:** Weil Attribut-, Property- und Verschieben-Zeilen unterschiedliche Felder haben, nennt der Spaltenkopf jetzt beide Bedeutungen — z. B. **„PSet · Attribut“** und **„Datentyp · Ziel-PSet“**. Ein **„—“** heißt: für diese Art der Zuweisung gibt es hier nichts einzutragen. **Zu beachten:** Ein in einer Spalte gesetzter Filter kann eine gerade neu angelegte Zuweisung verstecken. Die Leiste über der Tabelle zeigt dann, wie viele Zeilen gefiltert sind, und hebt den Filter auf Klick auf.
Wer 20, 100 oder 500 SmartViews auf einmal erzeugt, bekam bisher eine endlose flache Liste in der Reihenfolge des Entstehens. Die Liste ist jetzt ein **auf- und zuklappbarer Ordner-Baum**, alphabetisch sortiert (Zahlen zählen als Zahlen: **Wand 2** steht vor **Wand 10**), Ordner vor Ansichten. **Automatisch erzeugte SmartViews: die Ebenen geben den Ordner vor.** Gruppieren Sie im Fenster „SmartViews automatisch erzeugen“ etwa nach **Kategorie × Material**, entsteht der Ordner **Kategorie/Material**, darin je Kategorie ein Unterordner (**Wände**, **Türen** …) und darin die Ansichten je Material. Der Schalter **„Nach Werten der vorderen Ebenen in Unterordner staffeln“** (ab zwei Ebenen, standardmäßig ein) steuert das; ausgeschaltet liegen alle Ansichten direkt im Ordner. Die Ansicht heißt dann nur noch nach der letzten Ebene — der vordere Wert steht schon im Ordnernamen. **Von Hand angelegte SmartViews werden nach ihren Eigenschaften gruppiert.** Ansichten, die über dieselben Attribute/Eigenschaften filtern, stehen beieinander — ohne dass Sie einen Ordner vergeben müssen. Diese Ordner sind *kursiv* dargestellt: sie sind abgeleitet, nicht vergeben. Über das Ordner-Symbol lassen sie sich mit **„Als festen Ordner übernehmen…“** dauerhaft festschreiben oder umbenennen. **Ordner sind jetzt Pfade.** Ein **/** im Ordnernamen erzeugt eine weitere Ebene — beim Verschieben („In Ordner verschieben…“) genauso wie beim Umbenennen. Umbenennen nimmt die Unterordner mit. **Die eigene Reihenfolge bleibt möglich:** der Schalter oben in der Liste stellt zwischen **sortiert** (Vorgabe) und **manueller Reihenfolge** um. Nur in der manuellen Aufstellung erscheinen die Pfeile ▲▼ zum Verschieben — sortiert hätten sie keine Wirkung. „Zusammen aktivieren“ folgt der angezeigten Reihenfolge. **Es ist dieselbe Tabelle wie überall sonst.** Die Liste ist jetzt die gewohnte Datentabelle: **filtern** Sie je Spalte (Name, Aktion, Zeilen, Verwendung), **sortieren** Sie per Klick auf den Kopf, blenden Sie Spalten ein und aus, ziehen Sie Breiten — und mit den Ebenen-Knöpfen (**1 · 2 · alle**) klappen Sie die Gliederung auf einen Schlag zu oder auf. Bei mehreren hundert Ansichten bleibt sie flüssig, weil nur der sichtbare Teil gezeichnet wird. **Rechtsklick auf eine Zeile** öffnet die Befehle: Anwenden, Bearbeiten, Duplizieren, In Ordner verschieben, Löschen — für Ordner zusätzlich „zusammen aktivieren“, „Ordner festlegen/umbenennen“ und „Ordner löschen“. **Unverändert:** wie eine Auswahl zustande kommt. Regeln, Aktionen, Farben und was im 3D passiert, sind dieselben — es geht ausschließlich um Übersicht.
Eine LV-Position hatte bisher **genau eine** Mengenquelle. Jetzt hat sie ein **Aufmaßblatt** — beliebig viele Zeilen, die sich aufsummieren. So rechnet man Aufmaß von Hand, und so wird es nachprüfbar. **Rechtsklick auf eine Position** in der LV-Tabelle → **Aufmaßzeile**. Drei Sorten: • **Mengenansatz** — nimmt die Menge eines Ansatzes (also der Bauteile einer SmartView). • **Handaufmaß** — eine getippte Rechnung wie `3.5*2.0+1.2`, ohne Bauteilbezug. • **Abzug** — dasselbe mit negativem Vorzeichen (Öffnungen, entfallene Bauteile). Jede Zeile hat einen **Faktor** (z. B. 1,1 für Verschnitt). Dadurch kann derselbe Mengenansatz in mehreren Positionen vorkommen — die Betonwände einmal unter „Beton liefern“ und einmal unter „Schalung“, jeweils anders gewichtet. **Zwei Kontrollen laufen mit:** Die Kopfzeile zeigt den **Modellbezug in Prozent** (wie viel des LV wirklich aus dem Modell rechnet) und **warnt bei doppelt gezählten Bauteilen** — wenn zwei Zeilen derselben Position sich überschneidende Ansätze verwenden, sieht man das der Summe sonst nicht an. Positionen ohne Modellbezug (Regie, Pauschalen) markieren Sie in der Spalte **Modellbezug** als „ohne (bewusst)“; sie fallen dann aus der Prozentzahl.
Eine Mengengruppe hatte **einen eigenen Filter** (IFC-Klassen, Name, Eigenschaften) und **zusätzlich** optional eine SmartView. Damit gab es zwei Sprachen für dieselbe Frage „welche Bauteile?“ — und zwei Orte, an denen man suchen musste, wenn eine Menge nicht stimmte. **Jetzt gibt es nur noch einen Weg:** Ein Mengenansatz (so heißt die Mengengruppe jetzt) nimmt die Bauteile **einer SmartView**. Alles, was der Filter konnte, kann eine SmartView auch — dazu Ordner, Wiederverwendung in 4D, Kollision und Baugrund sowie den vertrauten Tabellen-Editor. **Ihre bestehenden Projekte werden beim Öffnen umgestellt:** Aus jedem Gruppenfilter wird automatisch eine SmartView im Ordner **„Aus Mengenansätzen“**, und der Ansatz wird daran gebunden. Die Trefferliste bleibt dieselbe. Diese SmartViews sind **neutral** — sie blenden nichts aus und färben nichts ein, solange Sie sie nicht anwenden. **Ein Hinweis:** Ein Ansatz **ohne** SmartView zählt jetzt **nichts** (früher hieß ein leerer Filter „alle Bauteile“). Das ist Absicht: ein halbfertiger Ansatz soll nicht stillschweigend das ganze Modell summieren. Alte Ansätze mit leerem Filter stehen deshalb nach der Umstellung ohne Objektmenge da und müssen eine SmartView bekommen. Die **Ansatz-Liste** ist außerdem dieselbe Tabelle wie überall sonst: sortieren, Spaltenfilter, Spaltenbreiten, Mehrfachauswahl und Excel-Kopieren. Objektmenge, Faktor und Notiz ändern Sie direkt in der Zeile.
Ein Leistungsverzeichnis kommt selten nur einmal — es folgen Nachträge und Korrekturen. Bisher gab es beim Import nur **ersetzen** oder **anhängen**: „Ersetzen“ legte alle Positionen neu an, wodurch **jedes Aufmaßblatt und jede Prüfgruppe verloren ging**. Neu ist der Modus **„fortschreiben“** (jetzt die Vorgabe). Er erkennt Positionen an ihrer **Ordnungszahl** wieder: Texte, Mengen und Preise kommen aus der neuen Datei, **Ihre Verknüpfungen bleiben stehen**. Unterschiedliche Schreibweisen der OZ (`01.02.0030.` und `01.02.0030`) gelten dabei als dieselbe Position. Vor dem Übernehmen zeigt der Dialog einen **Abgleich**: wie viele Positionen unverändert sind, fortgeschrieben werden, neu hinzukommen und entfallen. **Entfallende Positionen, an denen ein Aufmaßblatt oder eine Prüfgruppe hängt, werden eigens gewarnt** — damit nichts stillschweigend verschwindet. „Ersetzen“ und „anhängen“ gibt es weiterhin für den bewussten Neuanfang.
Der Knopf **„{ } Auswahl“** bietet jetzt drei Wege zu einer Gruppe: • **SmartView aus GUID** — die gewählten Bauteile, benannt über ihre **IFC-GlobalId**. Das ist der Bezeichner des offenen Standards: dieselbe Kennung wie in jedem anderen Programm, im Export und im Prüfbericht. Er steht am Modell selbst, es braucht also **keine** berechneten infraCore-Eigenschaften. **Das ist der empfohlene Weg.** • **SmartView aus icpID** — dasselbe über die infraCore-Kennung. Sinnvoll für Bauteile, die **keine** GlobalId tragen (erzeugte Objekte, aus Fremdformaten übernommene). Setzt „icp berechnen“ voraus. • **SmartView aus Filter** — die Gruppe entsteht aus dem, was Sie **eingestellt** haben: Spaltenfilter plus Modell- und Klassenauswahl der Kopfzeile. **Der Unterschied ist wichtig.** Die ersten beiden Wege merken sich **genau diese Bauteile** — eine Momentaufnahme. Der dritte merkt sich **die Bedingungen**: kommt später ein Bauteil dazu, das dazu passt, gehört es automatisch zur Gruppe. Die Filter werden dabei genau so übersetzt, wie die Tabelle sie versteht — auch „>5“, „5..20“, „=genau“ und „!schließt aus“. **Eines geht nicht:** die Volltextsuche der Kopfzeile (sie sucht gleichzeitig in Name, Klasse und GUID; eine Regelzeile kann das nicht). Sie wird nicht heimlich weggelassen, sondern in der Meldung genannt — und weil die Gruppe dann mehr enthalten kann als die Tabelle zeigt, zählt das Programm nach dem Anlegen nach und nennt beide Zahlen. **Neu wählbar in jeder Regel:** die **GUID** steht jetzt überall dort als Eigenschaft zur Verfügung, wo man sonst „IFC-Typ“, „Name“ oder „Modell“ wählt — in SmartViews, Lens-Regeln und ITO-Listen. **Nebenwirkung, die Sie kennen sollten:** Zahlenvergleiche in Regeln (**> < ≥ ≤**) lesen deutsche Zahlen jetzt richtig. Bisher galt ein Wert wie **1,5** als **1** und **1.234,56** als **1,234** — Regeln wie „> 1“ trafen deshalb zu wenig. Der Spaltenfilter der Tabellen rechnete längst richtig; beide sind jetzt gleich. Wenn Sie eine ältere Regel haben, die auf dem alten Verhalten beruhte, kann sie nun mehr Bauteile treffen.
In der Tabelle **Eigenschaften** entsteht die Arbeitsmenge — filtern, gruppieren, Zeilen anhaken. Bisher endete sie dort. Neben den Kopier-Knöpfen steht jetzt **„{ } Auswahl“** mit drei Befehlen: • **SmartView-Gruppe aus Auswahl** — legt aus den gewählten Bauteilen eine feste Gruppe an. Sie erscheint in der Registerkarte **SmartViews** und lässt sich überall dort als Objektquelle wählen, wo Gruppen gebraucht werden: 4D-Terminplan, Mengen, Kollisionsprüfung. • **Auswahl isolieren** — zeigt nur diese Bauteile im 3D und **wechselt dorthin**. • **Auswahl in Korb** — legt sie in den Auswahlkorb; was schon drin ist, bleibt. **Worauf die Befehle wirken:** auf die **angehakten** Zeilen — ist keine angehakt, auf **alle sichtbaren**. Dieselbe Regel wie beim Kopieren; die Zahl steht im Menü, bevor Sie klicken. **Die Gruppe ist eine Momentaufnahme.** Sie enthält genau die gewählten Bauteile und wächst nicht mit, wenn später passende dazukommen — sie bleibt aber richtig, wenn Sie das Projekt neu öffnen oder die IFC-Datei umbenennen. Soll die Gruppe mitwachsen, ist eine Regel über eine Eigenschaft das bessere Mittel (Registerkarte SmartViews). **Voraussetzung:** die Gruppe merkt sich ihre Mitglieder über die infraCore-Kennung **icpID**. Bauteile ohne berechnete infraCore-Eigenschaften können deshalb nicht aufgenommen werden — die Meldung sagt, wie viele das waren; **„icp berechnen“** in derselben Leiste holt es nach. Die Gruppe verändert die **Darstellung nicht** (weder Farbe noch Sichtbarkeit). Wer sie im 3D sehen will, stellt die Aktion in der Registerkarte SmartViews um. **Nebenbei für alle SmartViews:** Es gibt eine neue Bedingung **„in Liste (;)“**. Damit prüft **eine** Regel gegen viele Werte — etwa eine aus Excel kopierte Spalte von Bauteilnummern, mit Semikolon oder Zeilenumbruch getrennt.
Im Fenster **„SmartViews automatisch erzeugen“** steht die **Aktion** von Anfang an auf **„Isolieren (nur diese sichtbar)“** statt auf „Farbig einstellen“. Das entspricht dem, was die Vorschau im Fenster ohnehin tut: Ein Klick auf das Auge zeigt genau die Bauteile der Zeile im 3D. Die erzeugten SmartViews verhalten sich jetzt genauso. Die Auswahl bleibt frei — Farbe, Transparenz, Hinzufügen usw. stehen unverändert zur Verfügung, und bereits erzeugte SmartViews ändern sich nicht.
Beim Öffnen eines Projekts ist **keine Szene aktiv**. Das war zwar schon immer die Absicht — angewendet wurde eine Szene nur per Klick — sie kam aber trotzdem durch die Hintertür zurück: Beim **Speichern** merkt sich das Projekt, welche Modelle, GIS-Layer und Achsen gerade ein- und ausgeschaltet sind. War dabei eine Szene aktiv, ist das genau deren Maske. Beim nächsten Öffnen wurde dieser Stand wieder eingespielt — die geladenen Datensätze lagen im Speicher, waren im 3D-Fenster aber **unsichtbar**. Das wirkte wie „das Projekt lädt nicht vollständig“ oder „meine alte Szene klebt“. **Jetzt gilt: was geladen wird, ist eingeschaltet.** Für Modelle, GIS-Layer (samt Unterebenen) und Achsen gleichermaßen. Eine Szene wirkt erst, wenn Sie sie anklicken — im Lade-Dialog auf die Auswahl, im Ribbon **Ansicht** auf die Anzeige. **Unverändert:** Der Dialog „Projektdaten laden“ wählt weiterhin nur die Achsen vor; Modelle und GIS-Layer haken Sie gezielt an — oder Sie klicken eine Szene an, die die Auswahl setzt.
Neben **Eigenschaften, BCF, KCC und 4D** steht rechts jetzt der Reiter **SmartViews**. Er ist keine abgespeckte Liste der bereits angelegten Ansichten, sondern **derselbe Arbeitsbereich** — nur schmal gesetzt: • **Oben die Liste** aller SmartViews mit Ordnern, Auf-/Zuklappen, Mehrfachauswahl, „zusammen aktivieren“, Umfärben, Verschieben in einen Ordner, Löschen und dem Hinweis, wo eine Ansicht verwendet wird. • **Darunter derselbe Tabellen-Editor** wie in der großen Registerkarte — gleiche Spalten **Elementtyp · Eigenschaft · Operator · Wert · Aktion** (mit Farbe, Durchsichtigkeit und automatischer Färbung) samt den eingerückten **„und“-Zeilen**. Ist die Leiste schmäler als die Tabelle, schiebt man sie waagrecht; wer alles auf einen Blick will, zieht die Leiste breiter oder öffnet mit **↗** die große Registerkarte. • **Alles Übrige ist auch da:** neue Ansicht anlegen, **Zauberstab** (SmartViews aus einer Eigenschaft erzeugen), Vorschau/Anwenden, Duplizieren, Import und Export, Beschreibung, „Bauteilkomponenten einschließen“, Farblegende. Die **Höhe der Liste** lässt sich am Trenner ziehen; der Pfeil **↗** oben öffnet den großen Arbeitsbereich als eigene Registerkarte, wenn mehr Platz gebraucht wird. Im **Kollisions- und 4D-Modus** ist der Reiter ebenfalls erreichbar, ohne den Modus zu verlassen. **Eine Einschränkung:** Wechseln Sie den rechten Reiter, endet eine laufende **kombinierte** Aktivierung („zusammen aktivieren“). Eine einzeln angewandte SmartView bleibt aktiv.
Im Kollisions-Modus gibt es unter **„Matrix erzeugen“** eine weitere Möglichkeit: **„Nach SmartViews…“**. Sie wählen mehrere SmartViews an (Suche über Name und Ordner, „alle/keine“ als Schnellwahl) — jeder wird eine **Gruppe der Matrix**, und es entsteht für jedes Paar eine Prüfung (Durchdringung, A gegen B). Unten im Fenster steht immer, wie viele Prüfungen daraus werden; bei sehr vielen SmartViews wird vorher nachgefragt. So prüfen Sie genau die Mengen gegeneinander, die Sie ohnehin schon als SmartView gepflegt haben — statt sie über Disziplin, Attribut oder Eigenschaft nachzubauen. Alle Bedingungen des SmartViews gelten dabei vollständig. Wie in den anderen Matrix-Fenstern können Sie die **einbezogenen Modelle** abwählen; dann gilt zusätzlich diese Einschränkung. Die erzeugten Prüfungen sind normale Prüfungen: in der Steuerleiste (KCC) nachjustierbar, in der Matrix zeilen-/spalten-/zellenweise ab- und anschaltbar. **Hinweis:** Prüfungen mit SmartView-Gruppen rechnet immer das Programm im Browser — die schnelle Server-Engine kennt keine SmartViews.
In der Eigenschaften-Tabelle gab es Spalten an **drei** Stellen: die Seitenleiste links („SPALTEN 14“), den Knopf oben rechts, der sie ein- und ausschaltete, und das Menü **„Spalten“** über der Tabelle („Spalten (12/14)“). Zwei Zählungen widersprachen sich, und eine Spalte ließ sich auf zwei verschiedene Arten zum Verschwinden bringen — einmal abwählen, einmal ausblenden, mit unterschiedlicher Wirkung auf Kopieren/Einfügen. **Jetzt gibt es genau eine Stelle:** das Menü **„Spalten“** rechts über der Tabelle — dieselbe Stelle wie in allen anderen Tabellen der App (4D, Kollisionen, Manage, IDS, Plankopf, Projektverwaltung, Leistungsverzeichnis). Darin steht: • **Angezeigt** — die aktuellen Spalten in ihrer Reihenfolge; das Auge nimmt eine heraus. **„Objekt“** bleibt immer stehen (ohne sie findet eine eingefügte Zeile ihr Bauteil nicht wieder). • **Der ganze Katalog** darunter, nach Bereichen: **Herkunft** (Modell, IFC-Klasse), **IFC-Attribute**, **icp** nach Bereich und **jedes im Projekt gefundene PropertySet**. Ein Klick nimmt eine Eigenschaft in die Tabelle auf oder wieder heraus. • **Suche** über Bezeichnung, Attributname, Bereich und Beschreibung — „Achsabstand“ führt weiter zu `icpStationOffset`. • **„zurücksetzen“** stellt die Vorauswahl samt Reihenfolge und Breiten wieder her. Die **Reihenfolge** ändern Sie wie überall durch **Ziehen am Spaltenkopf** — und sie bleibt jetzt erhalten, auch nach einem Neustart (bisher merkte sich das Programm nur die Auswahl, nicht die Reihenfolge). Die Pfeiltasten-Knöpfe der alten Seitenleiste entfallen damit. **Behoben:** **Modell** und **IFC-Klasse** ließen sich entfernen, aber nicht wieder hinzufügen — sie stehen in keinem PropertySet und fehlten deshalb im Katalog. Sie sind jetzt im Bereich **Herkunft** zu finden. Und ist gar keine Spalte gewählt, steht in der Tabelle **„Keine Spalte gewählt“** mit einem Knopf, der das Menü öffnet; vorher war der Weg zurück zugeklappt, wenn die Seitenleiste zu war.
Die Tabelle, die in **4D, Kollisionen, Manage, Statistik, IDS, Plankopf, Projektverwaltung, Leistungsverzeichnis und Eigenschaften** dieselbe ist, wurde durchgesehen. **1. Filter können rechnen.** In jedes Filterfeld dürfen jetzt Vergleiche: • `>100` · `>=100` · `<100` · `<=100` — größer/kleiner (Zahlen mit Komma und Tausenderpunkt werden verstanden, „1.234,56“ ist eine Zahl) • `5..20` — Bereich, Grenzen eingeschlossen • `=Beton` — **genau** dieser Wert, nicht „Stahlbeton“ • `=` allein — nur **leere** Zellen (z. B. „wo fehlt die Mengengruppe?“) • `!Beton` bzw. `!=Beton` — schließt aus • alles andere wie bisher: Teiltext, Groß/Kleinschreibung egal Was der Mauszeiger über dem Feld anzeigt, ist diese Kurzhilfe. Bleibt ein Vergleich unlesbar (`<abc`), wird ganz normal nach Text gesucht — die Liste wird nicht leer. **2. Man findet seine Filter wieder.** Gefüllte Filterfelder sind hervorgehoben, in der Leiste über der Tabelle steht **„Treffer / Gesamt“** und daneben **„Filter aufheben“**. **Esc** leert das Feld, in dem der Cursor steht. Passt keine Zeile mehr, sagt die Tabelle das — bisher blieb einfach eine leere Fläche stehen. Und: Filter in **ausgeblendeten** Spalten kürzen die Liste nicht mehr heimlich. **3. Flüssigeres Scrollen.** Beim Rollen durch lange Listen wird nur noch das neu Hereinkommende gezeichnet statt alles Sichtbare. Sortieren und Filtern großer Tabellen (Eigenschaften: über 100.000 Zeilen) läuft deutlich schneller, und das **Tippen im Filterfeld hängt nicht mehr** — die Eingabe erscheint sofort, die Liste zieht nach. **4. Kleinigkeiten:** Sortieren geht am Spaltenkopf jetzt auch mit **Enter/Leertaste**; **Doppelklick** auf den Spaltenrand setzt die Breite zurück; im Menü **„Spalten“** gibt es ab zwölf Spalten ein Suchfeld; abgeschnittene Zellwerte stehen ganz im Tooltip. **Behoben:** Stand in einer Auswahlzelle ein Wert, den die Liste nicht kennt (nach einem Import oder wenn die zugehörige Gruppe gelöscht wurde), zeigte das Feld beim Anklicken die erste Option — und der erste Klick daneben **überschrieb den Wert still**. Der unbekannte Wert bleibt jetzt stehen und ist als „(unbekannt)“ gekennzeichnet. **Sortierung nach einer Spalte ist jetzt in beide Richtungen stabil:** Zeilen mit gleichem Wert behalten ihre Reihenfolge, auch absteigend.
Der Knopf **„Im Modell zeigen“** schaltet nun auch auf die Registerkarte **Viewer** um. Bisher blieb GeoDoc im Vollbild vor dem 3D-Fenster stehen — der Modus war eingeschaltet, zu sehen war aber weiter das Formular, und die Ortsbrust schien zu fehlen. Die Registerkarte **GeoDoc** bleibt geöffnet; **„Zur Erfassung“** unten links holt sie zurück. **Zweite Ursache, ebenfalls behoben:** Wurden **Achse, Regelquerschnitt oder das erste Modell erst NACH der Erfassung geladen** — typisch beim Öffnen eines gespeicherten Projekts —, blieb die Aufnahme im 3D leer oder stand weit neben dem Modell, obwohl die Zeichenfläche sie richtig zeigte. Die 3D-Darstellung zieht jetzt automatisch nach, sobald Achse, Profilbibliothek oder der Projekt-Nullpunkt dazukommen. Zeigt der 3D-Raum weiterhin nichts, nennt die Karte links im Viewer-Modus den Grund (z. B. „Die zugehörige Achse ist nicht geladen“).
GeoDoc kennt jetzt **drei Rollen**. Sie legen fest, was jemand im Modul tun darf — und sichern damit das Vier-Augen-Prinzip zwischen Erfassung und Freigabe. • **GDAdmin** — darf alles: Baulose und Vortriebe einrichten, Katalog und Projektschema pflegen, erfassen, löschen, prüfen, freigeben und Rollen vergeben. • **User** — erfasst und zeichnet und darf im eigenen Arbeitsbereich löschen. **Baulose und Vortriebe kann er weder anlegen noch löschen**, und den Schritt **Katalog** sieht er gar nicht. Prüfen und Freigeben bleiben dem Auditor bzw. dem GDAdmin vorbehalten. • **Auditor** — **bestätigt und gibt frei**. Löschen kann er nichts, erfassen ebenfalls nicht; den Katalog darf er lesen, damit er eine Ansprache überhaupt beurteilen kann. **Woher die Rolle kommt.** Ihr Administrator hinterlegt sie am Konto in der Benutzerverwaltung — sie gilt dann in allen Projekten. Weil dieselbe Person im einen Projekt erfasst und im anderen prüft, kann ein Projekt zusätzlich eine **eigene Zuweisung** tragen: Schritt **Katalog → Rollen**. Die Projekt-Zuweisung geht vor. **Wo Sie es sehen.** Ihr Rollenkürzel steht oben im Arbeitskopf von GeoDoc; der Mauszeiger darauf nennt die Rolle und woher sie stammt. Nicht erlaubte Knöpfe sind ausgegraut und sagen im Tooltip, warum. Unter **Katalog → Rollen** steht die vollständige Tabelle, wer was darf. **Ohne Anmeldung ändert sich nichts.** Läuft das Programm lokal oder ist am Konto keine Rolle hinterlegt, bleibt alles wie bisher offen — es gibt dann niemanden, dem etwas zu entziehen wäre. **Gespeichert wird nur der Anmeldename** — keine weiteren Angaben zur Person. **Wichtig zur Einordnung:** Die Rollen ordnen den Arbeitsablauf und schützen vor Versehen. Sie sind kein technischer Schutz der Daten — das Programm läuft im Browser, und die Projektdaten liegen dort.
12. August 2026
Zwei Erweiterungen in der Tabelle, die in **4D, Kollisionen, Manage, IDS, Plankopf, Projektverwaltung und im Leistungsverzeichnis** dieselbe ist: **1. Spalten verwalten.** Oben rechts über jeder Tabelle steht ein kleiner Knopf **„Spalten“**. Darin lässt sich jede Spalte **ausblenden** und wieder **einblenden**; ein Klick auf **„zurücksetzen“** stellt Sichtbarkeit, Reihenfolge und Breiten wieder her. Spalten, die die Kennung einer Zeile tragen (im LV die Ordnungszahl), bleiben immer sichtbar. Der Knopf zeigt an, wie viele Spalten gerade eingeblendet sind, z. B. „Spalten (16/17)“. **2. Gliederungs-Spalte.** Eine Spalte kann die **Hierarchie** tragen — erkannt am Wert selbst, etwa an der Ordnungszahl „01.02.0010“. Dann rückt die Tabelle die Zeilen entsprechend ein, zeigt links ein **Dreieck** zum Auf- und Zuklappen ganzer Bereiche und oben **Ebenen-Knöpfe** (1 · 2 · 3 … · alle), mit denen die ganze Liste auf eine Tiefe springt. Im Leistungsverzeichnis ist das die OZ-Spalte; ein frisch importiertes LV startet auf zwei Ebenen. Eine unbenutzte Zwischenebene (etwa „04.01. .0010.“, wie iTWO sie schreibt) wird dabei übersprungen. Und „01.1“ wird nicht mit „01.10“ verwechselt — verglichen wird abschnittsweise, nicht als Text. **Wann die Gliederung pausiert:** Sobald Sie **sortieren oder gruppieren**, steht die Liste in einer anderen Reihenfolge — dann ruhen Einrückung und Zuklappen, und die Leiste sagt es an. Setzen Sie einen **Spaltenfilter**, wird über **alle** Zeilen gefiltert, auch in zugeklappten Bereichen; sonst würden Treffer versteckt bleiben.
Die Spalten des icp-Kennsatzes hießen in der Tabelle bisher auf Deutsch — „Achse“, „Achsabstand“, „Volumen“. Das war gut gemeint, aber irreführend: **im Schnellfilter, in SmartViews, in SQL-Abfragen, in Mengen-Formeln und in der exportierten IFC-Datei heißt dasselbe Attribut `icpAlignment`, `icpStationOffset`, `icpVolume`.** Wer eine Formel schreiben wollte, musste die Übersetzung im Kopf zurückrechnen. Jetzt steht in der Spaltenüberschrift **der echte Attributname**. Die deutsche Bezeichnung samt Erklärung finden Sie im **Tooltip** — und die Suche im Spaltenwähler findet die Spalte weiterhin darüber: „Achsabstand“ eingeben führt zu `icpStationOffset`. Die Bereichsüberschriften bleiben deutsch („icp — Allgemein“, „Trassenbezug“, „Geometrie“) — das sind Gliederungen, keine Attributnamen. **Neu in der Spalten-Vorauswahl: der Trassenbezug.** `icpAlignment`, `icpStation` und `icpStationOffset` sind beim ersten Öffnen eingeblendet — im Infrastrukturbau ist die Station die Größe, nach der zugeordnet wird. Ist keine Achse geladen, bleiben die Spalten leer.
Die Eigenschaften-Tabelle war bisher nur über das **„+“** in der Registerleiste zu finden — dort sucht sie niemand. Sie steht jetzt als Knopf **„Eigenschaften“** im Menüband **Analyse**, gleich neben „Properties laden“. **Sie lädt ihre Daten selbst.** Bisher musste man vorher wissen, dass erst „Properties laden“ zu drücken ist — sonst standen zwar Zeilen in der Tabelle, aber ohne Werte und ohne die Eigenschaftssätze des Projekts in der Spaltenauswahl. Jetzt startet die Tabelle das Einsammeln beim Öffnen selbst und zeigt so lange einen Ladehinweis. Danach stehen alle im Projekt vorhandenen PropertySets als Spalten bereit — zusammen mit den IFC-Attributen und dem berechneten icp-Kennsatz.
Nach einer Nachfrage zur Geschwindigkeit haben wir nachgemessen — und zwei Dinge geändert. **Die Projektdateien bleiben klein.** Der Kennsatz umfasst rund 84 Werte je Bauteil. Bisher wanderten die als Eigenschafts-Änderungen mit ins Projekt: bei 50.000 Bauteilen wären das über 250 MB — für Zahlen, die sich jederzeit neu berechnen lassen. Jetzt werden sie **kompakt im Arbeitsspeicher gehalten** und erst **beim IFC-Export** in die Datei geschrieben. Beim Öffnen eines Projekts rechnet das Programm sie neu, genau wie nach dem Laden eines Modells. Wichtig dabei: Haben Sie ein noch nicht angebundenes icp-Feld **von Hand ausgefüllt**, bleibt Ihr Wert erhalten — die Berechnung überschreibt ihn nicht. **Die Grenze für die automatische Berechnung zählt jetzt Dreiecke statt Bauteile.** Die Messung zeigt: nicht die Anzahl der Bauteile entscheidet über die Dauer, sondern wie fein sie modelliert sind. Ein einfacher Quader kostet 0,08 Millisekunden, ein rund modelliertes Bauteil das Fünfzigfache. 25.000 Bauteile können deshalb 2 Sekunden oder anderthalb Minuten bedeuten. Die Voreinstellung liegt bei **2 Millionen Dreiecken** (wenige Sekunden) und steht unter **Einstellungen → Laden & Speicher**. Darüber starten Sie den Lauf selbst über **Eigenschaften → Mengen → „Jetzt berechnen“**. Am Verhalten im Alltag ändert sich sonst nichts: Filtern, SmartViews, SQL, Mengen-Formeln und der Export sehen dieselben Werte wie zuvor.
Eigenschaften waren bisher verstreut: das Eigenschaften-Panel zeigt **ein** Bauteil, der DataStream bearbeitet DataBuild-Knoten, die Listen zeigen Mengen. Was fehlte, war ein Ort, an dem man die Attribute **vieler Bauteile nebeneinander** sieht und pflegt. Den gibt es jetzt: der Tab **„Eigenschaften“** (über „+“ in der Tab-Leiste). Er zeigt die vertraute Datentabelle des Programms — mit Sortieren, **Filter je Spalte**, **Gruppieren** (Spaltenkopf in die Gruppierungszeile ziehen), verschiebbaren Spalten und Excel-Kopieren/Einfügen. Auch sehr große Modelle laufen flüssig, weil nur die sichtbaren Zeilen gezeichnet werden. **Spalten wählen Sie selbst.** Der Katalog links bündelt drei Bereiche: • **IFC-Attribute** — Name, Beschreibung, Objekttyp, Kennzeichen • **infraCore-Properties (icp)** — nach Bereich geordnet: Allgemein, Geometrie, Leistungsverzeichnis, Terminplan • **Ihre PropertySets** — alles, was in den geladenen Modellen tatsächlich vorkommt, je Satz gebündelt Ein Suchfeld findet jede Eigenschaft; die Reihenfolge der Spalten stellen Sie mit den Pfeilen ein. Ihre Auswahl bleibt bis zum nächsten Mal erhalten. **Zeilen filtern** Sie über Volltext (Name, Klasse, GUID), Modell und IFC-Klasse. **Bearbeiten:** Werte direkt in die Zellen schreiben — übernommen wird, sobald Sie die Zelle verlassen (wie im Eigenschaften-Panel). Anschließend stehen sie überall zur Verfügung: im Schnellfilter, in SmartViews, in SQL-Abfragen, in Mengen-Formeln und im IFC-Export. **Aus Excel einfügen:** Kopieren Sie Zeilen mit der Spalte **„Objekt“** — über sie findet jede eingefügte Zeile ihr Bauteil wieder, egal wie die Tabelle gerade sortiert ist. Unbekannte Zeilen werden übersprungen und gemeldet; neue Bauteile legt die Tabelle nicht an. **Gerechnete Werte sind gesperrt** (Schloss-Symbol): Volumen, Flächen, Hüllquader oder Station entstehen aus der Geometrie und würden beim nächsten Durchlauf ohnehin überschrieben. Noch nicht angebundene icp-Felder sind dagegen **frei beschreibbar** — sie von Hand zu füllen ist genau ihr Zweck. Wer eine Eigenschaft ganz entfernen will, schreibt `#DEL#` in die Zelle. Rückgängig gibt es hier nicht — ein versehentlich geänderter Wert wird durch erneutes Eintragen des alten Werts zurückgesetzt.
Im Infrastrukturbau wird fast alles über **Stationen** zugeordnet — „Tunnel km 1,2 bis 1,5“, „Stützwand ab km 0,8“. Bisher musste man diese Zuordnung von Hand herstellen. Jetzt bekommt jedes Bauteil seinen Achsbezug automatisch mit dem Kennsatz (icp): • **Achse** — auf welche Achse sich die Angaben beziehen. Sind mehrere Achsen geladen, gewinnt die mit dem **kleinsten Abstand**; **ausgeblendete Achsen zählen nicht mit**. So entscheidet nicht die Ladereihenfolge, welche Station ein Bauteil bekommt. • **Station** und **Achsabstand** des Schwerpunkts. Der Abstand ist immer positiv — auf welcher Seite ein Bauteil liegt, sehen Sie im Modell, nicht am Vorzeichen. • **Station von / bis** — der Bereich, den das Bauteil überdeckt. Bei einem 200 m langen Block ist die Schwerpunkt-Station allein wenig wert. Damit lässt sich im Schnellfilter, in SmartViews oder in SQL direkt nach Stationsbereichen suchen — und später Leistungsverzeichnis und Terminplan daran binden. Ebenfalls neu im Kennsatz: **IFC-Klasse**, **vordefinierter Typ**, **Modell**, **Geschoss** und **Erzeugt von** — Letzteres zeigt, welcher Teil des Programms ein Objekt geschrieben hat (infraBuild, GeoDoc, Bohrprofile, DataBuild); leer bedeutet: so aus der importierten Datei übernommen.
Beim Aufbau eines Leistungsverzeichnisses entstehen Mengengruppen meist durch **Duplizieren** — eine Vorlage, dann zwölf Varianten. Nach der zehnten Kopie war aber nicht mehr erkennbar, worauf eine Gruppe eigentlich zurückgeht. Jetzt merkt sich jede Kopie ihre **Quelle**. In der Gruppenliste steht unter dem Namen zusätzlich „Kopie von …“. Angezeigt wird immer die **unmittelbare** Quelle — wer eine Kopie erneut dupliziert, sieht also die Kopie, nicht die Urfassung. Die Angabe ist reine **Herkunft, keine Verbindung**: Änderungen an der Vorlage wirken sich nicht auf die Kopie aus, und umgekehrt. Wird die Quellgruppe gelöscht, verschwindet der Hinweis wieder — statt auf etwas zu verweisen, das es nicht mehr gibt.
Bisher rechnet das Programm Mengen **fachlich passend zum Bauteil**: eine Wand bekommt „Ansichtsfläche“ und „Dicke“, ein Träger „Länge“ und „Querschnitt“. Für die Abrechnung ist das richtig — für Regeln, die über alle Bauteile laufen sollen, aber unbrauchbar, weil je nach IFC-Klasse etwas anderes dasteht. Deshalb gibt es jetzt zusätzlich einen **klassenunabhängigen Kennsatz**: Jedes Bauteil bekommt dieselben Attribute unter denselben Namen, alle mit dem Kürzel **`icp`** (infraCore-Properties), abgelegt im Eigenschaftssatz **„ICP“**. Zu sehen unter **Eigenschaften → Eigenschaften → ICP**. **Was darin steht:** • **Körper** — Volumen (samt Hinweis, ob die Hülle überhaupt geschlossen ist), Oberfläche, Schwerpunkt, Umfang der freien Ränder, Anzahl Dreiecke und Eckpunkte • **Ausrichtung** — Fläche nach oben, nach unten und seitlich; dazu die **Kontaktflächen**: nur der Teil, der wirklich ganz oben bzw. ganz unten liegt (bei einer Wand mit Fenstern also die Oberkante ohne die Laibungen) • **Teilflächen** — größte und kleinste zusammenhängende Fläche, die vollständige Liste, und ob das Bauteil eine gekrümmte Fläche hat • **Hüllkörper** — achsparallele Box (Ausdehnung, Min/Max) und der **eng anliegende, gedrehte Hüllquader** mit Länge/Breite/Höhe, Volumen, Seitenflächen sowie den Flächenanteilen, die zu jeder seiner sechs Seiten zeigen • **Identifikation** — stabile Objekt-ID, IFC-GUID, Name, ein **Suchschlüssel** aus Bauwerkspfad und GUID, Material, Baugruppen-Zugehörigkeit **Alle Lagewerte in Modellkoordinaten** (Rechts-, Hoch-, Höhenwert) — `icpBBoxDZ` ist also wirklich die Höhe, `icpCOGz` eine echte Höhenkote. **Wo Sie das nutzen können:** im Schnellfilter, in SmartViews, in SQL-Abfragen, als Variablen im Formelaufmaß und im IFC-Export — es sind ganz normale Eigenschaften. **Automatisch:** Neu geladene Modelle bekommen den Kennsatz von selbst. Sehr große Modelle (mehr als 25.000 Bauteile) bleiben ausgenommen, weil dafür jedes Bauteil einzeln vermessen wird; dort starten Sie den Lauf über **Eigenschaften → Mengen → „Jetzt berechnen“**. Beides einstellbar unter **Einstellungen → Laden & Speicher**. Dieser Kennsatz ist die Grundlage dafür, Bauteile künftig verlässlich mit **Leistungsverzeichnis und Terminplan** zu verknüpfen — die entsprechenden Felder sind bereits vorgesehen und bleiben bis dahin leer.
Das Leistungsverzeichnis benutzt jetzt **dieselbe Tabelle wie 4D, Kollisionen, Manage, IDS und der Plankopf**. Damit gilt hier alles, was Sie von dort kennen: • **Sortieren** per Klick auf den Spaltenkopf • **Filtern je Spalte** in der Filterzeile darunter (z. B. Bewertung = „Abweichung prüfen“, Quelle = „importiert“) • **Spaltenbreiten ziehen** und **Spalten umsortieren** (Kopf greifen und schieben) • **Gruppieren**: einen Spaltenkopf in die Zone „Gruppieren“ ziehen — etwa nach Einheit oder Prüfgruppe • **Mehrfachauswahl** über die Kästchen links; Verschieben und Löschen wirken auf die Auswahl • **Strg+C / Strg+V** tauscht Zeilen mit Excel **Auswahllisten direkt in der Zelle:** Mengenquelle, Mengengruppe und Prüfgruppe werden in der Zelle gewählt — und weil dort der **Gruppenname** steht, lässt sich eine Prüfgruppe aus Excel **spaltenweise über hunderte Positionen einfügen**. Die Zuordnung läuft über die Spalte „OZ“; Zeilen mit unbekannter OZ werden gemeldet, aber nicht angelegt. **Die Gliederung bleibt.** Das Dreieck in der OZ-Spalte klappt Leistungsgruppen auf und zu, die Knöpfe **1 · 2 · 3 · 4 · alle** springen auf eine Ebene. Sobald Sie einen Spaltenfilter setzen, wird über das **ganze** LV gefiltert, nicht nur über die aufgeklappten Zeilen — ein Hinweis in der Leiste sagt das an. **Eine getippte Menge ist eine feste Menge:** Wer in die Mengenspalte schreibt, setzt die Quelle auf „importiert“ — sonst würde die nächste Modellberechnung den Wert stillschweigend überschreiben. Alle Felder sind in der Zeile bearbeitbar, auch der **Langtext**. Die frühere Detail-Karte unter der Tabelle entfällt dadurch.
Ein importiertes LV kann leicht 3000 Positionen haben. Die Tabelle war damit zäh und unübersichtlich — beides ist behoben. **Gliederung ein- und ausklappbar.** Jede Leistungsgruppe hat links ein Dreieck. Ein importiertes LV startet auf **zwei Ebenen eingeklappt**, damit man erst die Struktur sieht und dann hineingeht. Über die Knöpfe **1 · 2 · 3 · 4 · alle** springt die ganze Gliederung auf die gewünschte Tiefe. **Suchen.** Das Suchfeld findet Text in **Ordnungszahl, Kurztext und Langtext**. Treffer werden mit der Gliederung darüber gezeigt, damit man sieht, wo man ist; trifft eine Gruppe, kommt ihr ganzer Inhalt mit. Während der Suche ist das Einklappen ausgesetzt — sonst bliebe der Treffer versteckt. **Filtern nach Modellabgleich:** alle · mit Prüfgruppe · **ohne Prüfgruppe** (die noch offene Arbeit) · **nur Abweichungen**. Der Zähler rechts nennt immer „x von y Positionen“. **Sortieren gibt es bewusst nicht.** Ein LV ist ein geordnetes Dokument — die Reihenfolge der Ordnungszahl ist die Reihenfolge des Vertrags. Eine Sortierung nach Menge oder Preis würde die Gliederung zerreißen. **Volle Fensterbreite** für das LV, damit lange Positionstexte lesbar sind. **Eine Zeile, ein Blick.** Jede Zeile ist jetzt einzeilig: OZ, Bezeichnung, Einheit, Menge, Modellabgleich, EP, GP und die Herkunft der Menge. Alles zum Bearbeiten — Mengenquelle, Prüfgruppe, **Langtext**, Verschieben und Löschen — steht in einer **Detail-Karte unter der Tabelle**, sobald man eine Zeile anklickt. Der Langtext aus dem Import ist damit erstmals sichtbar und änderbar. **Tempo:** gemessen an einem echten LV mit 2909 Positionen stehen jetzt **37 statt 3092 Zeilen** im Fenster-Speicher; Tippen und Scrollen laufen im Bildtakt, die Suche über alle Positionen braucht Bruchteile einer Sekunde. Nebenbei behoben: Der Menüband-Knopf „LV importieren“ öffnete den Dialog beim **ersten** Klick nicht. Und ein importiertes LV war hinter „Kein Modell geladen“ versteckt, obwohl es gar kein Modell braucht.
Wenn im Hintergrund eine neue Programmversion ausgerollt wurde, konnte das bisher die **offene Sitzung abreißen** lassen: Beim nächsten Nachladen eines Programmteils fehlte die alte Datei, die App startete neu — und bei einem reinen Projekt im Arbeitsspeicher (ohne verknüpften Ordner) war die ungesicherte Arbeit weg. Jetzt lädt jede offene Registerkarte ihre Programmteile aus einem **festen, versionseigenen Pfad**. Ein Update betrifft nur neue Aufrufe der Seite — Ihre laufende Sitzung bleibt vollständig erhalten: **kein erzwungener Neustart, kein Datenverlust.** Sie können in Ruhe weiterarbeiten. Sobald eine neue Version bereitsteht, erscheint oben eine **dezente Leiste „Neue Version verfügbar“** mit einem Knopf zum Neuladen — Sie entscheiden, wann es gerade passt. Wer trotzdem lange offen lässt: Es werden mehrere Vorgängerversionen auf dem Server vorgehalten.
Ein LV musste bisher im Programm entstehen; ein bestehendes Leistungsverzeichnis ließ sich nur exportieren, nicht einlesen. Jetzt geht der Weg in beide Richtungen: **Menüband „Mengen“ → „Import“ → „LV importieren“** (oder im Leistungsverzeichnis der Knopf „Importieren“). **Woher:** Tabellen aus AVA- und Kalkulationsprogrammen — RIB iTWO, ARRIBA, California. Neben `.xlsx` liest das Programm jetzt auch **echtes altes `.xls`**, wie es diese Werkzeuge weiterhin ausgeben. Umspeichern in Excel ist nicht mehr nötig — das gilt gleich für alle anderen Excel-Importe im Programm (GIS-Punkte, Bohrprofile, 4D-Termine, Plankopf). **Was erkannt wird:** Die Spalten (Ordnungszahl, Kurztext, Menge, Einheit, Einheitspreis, Positionsart) werden **vorgeschlagen** und lassen sich vor dem Import ändern; ebenso die Kopfzeile, falls Titelzeilen darüber stehen. Die **Gliederung kommt aus der Ordnungszahl**: „01.02.03.0040.“ ergibt vier Ebenen. Zeilen ohne Ordnungszahl — Hinweise, Vorbemerkungen — gehen nicht verloren, sondern hängen als Langtext an der Position darüber. **Vor dem Übernehmen sehen Sie eine Vorschau** mit Anzahl Positionen, Ebenen, übersprungenen Zeilen und der **Summe Menge × Einheitspreis** — damit lässt sich sofort gegen das Original prüfen, ob alles angekommen ist. Ein bestehendes LV kann ersetzt oder ergänzt werden. **Einheiten bleiben, wie sie im LV stehen.** Schreibweisen wie „m2“, „Stck“ oder „lfm“ werden zusammengeführt. Einheiten, die es als Modellmenge nicht gibt — „Psch“, „Std“, „Mo“, „VE“ — behalten ihren Text und zählen rechnerisch wie Stück; „Psch“ wird also nie stillschweigend zu „Stk“. **Importierte Mengen bleiben stehen.** Sie sind händisch ermittelt und werden vom Modell **nicht** überschrieben — die neue Mengenquelle heißt „importiert“. Ändern lassen sie sich jederzeit von Hand, und wer eine Position doch aus dem Modell rechnen will, stellt sie auf „aus Mengengruppe“ um.
Stehen im Leistungsverzeichnis Mengen, die von Hand ermittelt wurden (etwa aus einem importierten LV), lässt sich jede Position jetzt **gegen das Modell plausibilisieren** — ohne die Menge dabei zu verändern. In der Positionszeile gibt es dazu das Feld **„Abgleich“**: dort wird eine Mengengruppe **nur zum Vergleich** verknüpft. Die neue Spalte **„Modellabgleich“** zeigt daraufhin die Modellmenge, die Abweichung und eine Bewertung: • **deckungsgleich** — bis 1 % Abweichung • **geringe Abweichung** — bis 5 % • **Abweichung prüfen** — darüber • **Prüfgruppe fehlt** — die Mengengruppe wurde gelöscht oder die Geometrie ist noch nicht berechnet Der Mauszeiger auf der Spalte nennt beide Zahlen und die Differenz im Klartext. Über das Zielkreuz lassen sich die Bauteile der Prüfgruppe im 3D zeigen. **Die LV-Menge wird dabei nie automatisch überschrieben.** Der Abgleich ist ein Prüfblick — was mit einer Abweichung passiert, entscheiden Sie. Genau deshalb bleibt die Verknüpfung getrennt von der Mengenquelle: eine Position kann ihre Menge aus dem Import behalten und trotzdem am Modell hängen. Beim Excel-Export stehen Quelle, Modellmenge, Abweichung (absolut und in Prozent) und Bewertung als eigene Spalten im Blatt „Leistungsverzeichnis“. Im IFC-Export wird auch die Prüfgruppe mit der Position verknüpft.
Zwei Mängel am neuen Trennflächensymbol: **Im Ausdruck fehlte es ganz.** Das Abschlagsblatt und das PDF zeigten bei jeder Trennfläche weiterhin nur den alten Messpunkt mit der Raumlage als Zahl daneben — das Müllerfähnchen gab es nur am Bildschirm. Damit zeigte ausgerechnet das unterschriebene Blatt weniger als die Zeichenfläche. Jetzt wird dort dasselbe Fähnchen gezeichnet, nur passend kleiner. Lässt sich die Achse des Abschlags nicht auflösen, bleibt es wie bisher beim Punktsymbol. **Bei 90° zur Ortsbrust war nichts zu sehen.** Genau im häufigsten Fall — die Trennfläche steht senkrecht auf der Aufnahmefläche — verschwand das auf 1:0,1 gestauchte Fähnchen unter der Spurlinie und dem Messpunkt. Es blieb nur ein nackter Strich. Drei Änderungen beheben das: • **Die Spur ist am Fähnchen unterbrochen** — das Fähnchen liegt in einer Lücke statt unter der Linie. • **Der Messpunkt entfällt** — die Mitte des Quadrats IST der Aufnahmepunkt, der Punkt hat den Streifen zugedeckt. • **Das Quadrat ist größer und die Spur dünner gezeichnet als seine Kante.** Bei 1:0,1 liegen beide auf einer Linie; erst der Stärkeunterschied macht das Fähnchen dort noch als eigenes Zeichen erkennbar — auch bei einer gestrichelt dargestellten Trennflächenart.
Die IDS-Prüfung war eine lange Liste aus „Erwartet/Ist“, aus der jeder selbst herauslesen musste, was eigentlich fehlt. Sie ist jetzt auf die Fragen umgestellt, die man vor einer Korrektur wirklich hat. **Einstieg sind Befunde, nicht Zeilen.** Der neue Reiter **Befunde** bündelt gleiche Ursachen: EIN Eintrag mit Klartextsatz, betroffenem PropertySet und Eigenschaft, der Anzahl betroffener Objekte, ihrer Verteilung auf die IFC-Klassen und den tatsächlich vorgefundenen Werten. Steht überall derselbe falsche Wert, sagt das die Zeile — dann ist es ein Vorlagenfehler und keine 400 Einzelfälle. **Systematisch oder Einzelfall.** Trifft ein Befund mindestens fünf Objekte UND wenigstens 80 % aller von dieser Spezifikation erfassten, wird er als **systematisch** ausgewiesen: die Ursache liegt dann in Vorlage, Exporteinstellung oder Prozess, nicht am einzelnen Bauteil. **Anklicken filtert.** Die Kacheln (Fehler / offen / in Ordnung), jede Spezifikation, jede Befundgruppe und die Namen in der Matrix filtern dieselbe Ergebnisliste. Was gerade wirkt, steht als Chip über der Liste und lässt sich einzeln wieder wegklicken — statt sich zu fragen, warum die Liste leer ist. **Eine Zeile führt ins Modell.** Ein Klick fliegt auf das Objekt und nimmt den Rest **als Geist** zurück (durchscheinend, damit der Zusammenhang sichtbar bleibt). Über den Umschalter rechts oben in der Ergebnisleiste wahlweise **Isolieren** (alles andere aus) oder **nur zoomen**. „Im 3D zeigen“ an einer Befundgruppe macht dasselbe mit allen betroffenen Objekten auf einmal. **Der einzelne Befund im Klartext.** Rechts steht jetzt eine Prüfkette mit vier Stationen und je eigenem Zeichen: **PropertySet → Eigenschaft → Datentyp → Wert**. Damit ist auf einen Blick unterscheidbar, ob das ganze PropertySet am Objekt fehlt, ob nur die Eigenschaft darin fehlt, ob sie leer ist, ob der **Datentyp** nicht stimmt oder ob der **Wert** ungültig ist. Hinterlegt die Datei keinen Datentyp, steht dort „?“ — nicht nachweisbar ist kein Fehler. Bei falschem Datentyp wird der Wert bewusst nicht beurteilt. Dazu: **was das Objekt stattdessen trägt** (die tatsächlichen PropertySet- und Eigenschaftsnamen) — meist steht der Namensdreher genau dort. Und darüber, warum das Objekt überhaupt geprüft wird. **Weniger auf einmal.** IDS-Auswahl, Modelle und Prüfoptionen sind einklappbare Schritte; die Optionen stehen zugeklappt, weil sie im Normalfall richtig stehen. Die technische Begründungsspur (Einheiten, Herkunft vom Typ, Beziehungspfad) bleibt vollständig erhalten, aber zugeklappt. **Auch in den Berichten.** HTML hat ein neues Kapitel „Befunde nach Ursache“ und zeigt die Prüfkette am Einzelbefund; Excel hat ein neues Blatt **Befundgruppen** und vier neue Spalten bei den Elementen; JSON führt Befundgruppen und Befundart mit. BCF-Themen beginnen mit dem Klartextsatz.
Sind mehr Tabs offen, als oben nebeneinander Platz haben, erschien bisher ein **horizontaler Scrollbalken** — die hinteren Tabs waren nur durch Schieben der Leiste erreichbar. Jetzt gilt hier dasselbe wie überall sonst in der Anwendung: Was nicht mehr passt, steht in einem **Aufklapp-Menü**. Links neben dem „+“ sitzt ein Knopf mit der **Anzahl der ausgeblendeten Tabs**; ein Klick zeigt sie mit Symbol und Namen. Im Menü wechselt ein Klick zum Tab, das **×** schließt es. Das **gerade geöffnete Tab bleibt immer sichtbar** — auch wenn es rechnerisch nicht mehr in die Reihe passt; es rückt dann ans Ende der sichtbaren Tabs. Wird das Fenster breiter, kommen die Tabs von selbst zurück in die Leiste. Die **Werkzeuge rechts in der Leiste** (Filter, Auswahlkorb, Schwere Geometrie, „Kollision schließen“) haben dabei **Vorrang**: Sie bleiben bei jeder Fensterbreite vollständig sichtbar — es weichen immer die Tabs, nie die Werkzeuge.
Zwei Fehler in der rechten Spalte und beim Blättern: **1. Der Reiter „Daten“ war unbenutzbar.** Die Liste der verfügbaren Werte war länger als das Panel, hatte aber **keinen Rollbalken** — alles unterhalb der ersten Handvoll Einträge war unsichtbar und nicht erreichbar. Gemessen: die Liste stand mit 5301 Pixeln Höhe in einem 480 Pixel hohen Panel. Jetzt rollt sie innerhalb des Panels. **2. Die Seitenanzeige folgte dem Blättern nicht.** Wer mit dem Mausrad auf Seite 3 scrollte, sah im Feld weiter „Seite 1 von 10“ — und ein Sprung zurück auf Seite 1 tat nichts, weil dort ja schon 1 stand. Die Anzeige folgt jetzt der Seite, die man ansieht (gemessen an der Blattmitte, damit die Zahl am Übergang nicht springt), und die Eingabe einer Seitenzahl blättert weiterhin dorthin. Nebenbei: Ein Formular in der rechten Spalte kann nicht mehr zusammengequetscht werden, statt zu rollen.
Über dem Blatt lagen **zwei Werkzeugzeilen** (Lesen/Blatt und Zoom in der einen, Raster und Ausrichten in der anderen). Zusammen kosteten sie gut 60 Pixel Höhe, die dem Blatt fehlten — während das Menüband darüber leer stand. Jetzt steht alles im Menüband „Berichte“, in vier Gruppen: **Ansicht** (Lesen/Blatt, Zoom, Seitenwahl) · **Einfügen** (Neue Seite, Block, Rahmen) · **Anordnen** (Rückgängig, Raster und Fang, Ausrichten/Verteilen/Angleichen/Zentrieren) · **Vorlage**. Die **Seitenwahl** („Seite 3 von 12“) steht zusätzlich in der Kopfzeile des Editors, wo vorher nur die Seitenzahl als Text stand. **Die Gruppe „Anordnen“ bleibt immer sichtbar**, auch wenn nichts gewählt ist — eine Gruppe, die je nach Modus verschwindet, lässt einen suchen. Die Knöpfe sind dann grau, und der Hinweis daneben nennt den Grund. **Nichts wird unerreichbar:** Ist gerade ein anderer Ribbon-Reiter aktiv, erscheinen dieselben Werkzeuge in einer schmalen Leiste über dem Blatt.
Der Berichtseditor war an mehreren Stellen im Weg. Sechs Punkte sind behoben oder umgebaut: **1. Blöcke auf dem Blatt sind jetzt anklickbar.** Bisher ließen sich dort nur Kopf, Fuß und Logo anfassen — Überschriften, Tabellen, Abbildungen reagierten gar nicht. Ein Klick auf einen Inhaltsblock **wählt** ihn jetzt: rechts steht sein Formular, links springt die Zeile in der Gliederung mit. **Ziehen** bleibt bei Inhalt ausgeschlossen — er fließt, seine Lage ist das Ergebnis des Umbruchs. Verschieben geht über die Gliederung. **2. Große Flächen schlucken keine Klicks mehr.** Lag eine Fläche über einem halben Blatt, fing sie jeden Klick ab; die Elemente darin waren unerreichbar. Jetzt liegen kleine Elemente immer oben. **3. Das Blatt springt beim Verschieben nicht mehr nach oben.** Fasste man ein Element an, das nur auf der ersten Seite steht, riss die Ansicht auf Seite 1 — mitten in der Bewegung. Eine Auswahl **auf dem Blatt** scrollt jetzt gar nicht. Ein Zug endet außerdem nicht mehr, wenn die Maus den Blattrand verlässt. **4. Auswahl links führt zum Objekt rechts.** Ein Klick in der Gliederung scrollt jetzt auf die **Zeile** des Elements — nicht nur auf den Seitenanfang — und schaltet die Vorschau selbst auf „Blatt“, sonst wäre die Markierung nicht zu sehen. „Nur 1. Seite“ führt auf Seite 1, „ab Seite 2“ auf die Folgeseite, „alle Seiten“ bleibt auf der Seite, die man ansieht. **5. Zweite Seite einfügen: „Neue Seite“ im Menüband.** Eine zweite Seite ist ein **Seitenumbruch** — der Bericht fließt, eine Seite ist kein Objekt. Der Befehl heißt jetzt so und steht im Menüband unter **Einfügen**, neben „Block ▾“ und „Rahmen ▾“. Eingesetzt wird **hinter dem gerade gewählten Block** (auch innerhalb einer Wiederholung oder Spalte) statt still am Ende des Berichts, und das Neue wird gleich ausgewählt und angesprungen. **6. Gliederung wie das Blatt geordnet.** Alle Abschnitte sind ein- und ausklappbar. **Rahmen** sind nach Geltung getrennt: „übergeordnet — jede Seite“ zuerst, dann „nur 1. Seite“ und „ab Seite 2“; darin nach Lage sortiert und mit Marke **Kopf / Mitte / Fuß**. **Inhalt** ist nach **Seite** gruppiert; das Zeichen neben der Gruppe blättert hin. Bei einer Suche entfällt die Gruppierung und jede Zeile nennt ihre Seite. Die Bausteinliste ist aus der Seitenleiste verschwunden — sie steht im Menüband. Nur das „+“ an **Wiederholung** und **Spalte** bleibt dort: nur so lässt sich in eine leere Wiederholung überhaupt etwas einsetzen. Ist das Menüband nicht sichtbar, erscheinen die gleichen Befehle in der Leiste über dem Blatt.
Der BCF-Manager hat oben einen neuen Schalter **BIMcollab**. Dahinter verbindet sich infraCore direkt mit Ihrem BIMcollab-Space und gleicht Themen in beide Richtungen ab — **ohne** den Umweg über eine BCF-Datei. **Einrichten:** Space anlegen (Name und Adresse Ihres Spaces, etwa `https://ihrspace.bimcollab.com`), dann **Erreichbarkeit prüfen** — das Protokoll sagt Ihnen anschließend, welche Anmeldung Ihr Space erlaubt. **Anmelden geht auf zwei Wegen.** Der einfache: **Benutzername und Passwort** Ihres BIMcollab-Kontos, ganz ohne Vorbereitung — so ist es vorbelegt. Der zweite Weg über eine **Client-Id** ist etwas umständlicher, aber sicherer: Die Client-Id kennzeichnet nicht Sie, sondern das *Programm*; sie wird einmalig bei BIMcollab registriert, danach melden Sie sich im BIMcollab-Fenster an und infraCore sieht Ihr Passwort nie. Diesen Weg brauchen Sie außerdem zwingend, wenn Ihr Konto Zwei-Faktor-Anmeldung oder Single-Sign-on nutzt. **Themen laden** holt die Themen des gewählten Projekts samt Kommentaren, auf Wunsch mit Standpunkt und Screenshot. **Übertragen** schiebt Ihre lokalen Themen hoch; neue Kommentare werden nachgereicht, ohne Dubletten zu erzeugen. **Bei Konflikten wird nichts stillschweigend überschrieben.** Wurde ein Thema seit dem letzten Abgleich auf beiden Seiten geändert, überspringt das Übertragen es und sagt das im Protokoll — erst der Haken „Server-Änderungen überschreiben“ setzt sich darüber hinweg. Beim Laden gewinnt umgekehrt der Server; jedes überschriebene Thema steht einzeln im Protokoll. **Was Ihr BIMcollab-Projekt nicht kennt, wird weggelassen statt zu scheitern:** eigene Statuswerte, Labels oder Zuweisungen sind dort je Projekt festgelegt. Ein unbekannter Wert würde das ganze Thema ablehnen — deshalb bleibt das betroffene Feld leer, und das Protokoll nennt, was nicht mitgegangen ist. **Es reisen nur BCF-Inhalte** — Titel, Status, Beschreibung, Kommentare, Standpunkt, Screenshot. Ihre Modelle bleiben wie immer im Browser. **Bitte beachten:** Der Konnektor ist gegen die offizielle Schnittstellenbeschreibung Ihres BIMcollab-Spaces gebaut, aber noch **nicht mit einem echten Space erprobt**. Sollte die Anmeldung scheitern, liegt das am ehesten daran, dass Ihr Space die Anwendung nicht freigibt (CORS) — der Dialog meldet das im Klartext. Anhänge und das Löschen auf dem Server sind noch nicht dabei.
Im Stereoplot steht jetzt **immer** ein Pfeil, der die Vortriebsrichtung zeigt: im Schritt „Trennflächen & Wasser“, in der Statistik und im Bericht. Damit lässt sich die eigentliche Frage direkt am Netz beantworten — **steht diese Kluftschar günstig oder ungünstig zum Vortrieb?** Norden allein sagt darüber nichts, und der Schalter „In Vortriebsrichtung drehen“ half nur, solange man ihn eingeschaltet hatte. **Die Länge des Pfeils ist die Neigung des Vortriebs:** ein söhliger Vortrieb reicht bis zum Rand, ein geneigter ist kürzer, ein saigerer Schacht sticht senkrecht durch und wird deshalb als Punkt im Kreis in der Mitte gezeichnet. Der Mauszeiger auf dem Pfeil nennt Azimut und Neigung im Klartext (z. B. „Vortriebsrichtung 118°, 2,4° fallend“). **Ohne Achse kein Pfeil.** Lässt sich die Achse des Abschlags nicht auflösen, bleibt der Pfeil weg und ein Hinweis sagt das — ein Pfeil nach Norden wäre eine erfundene Angabe. **In der Statistik gilt der Plot für einen Bereich**, nicht für eine Ortsbrust. Wechselt die Vortriebsrichtung im gewählten Bereich um mehr als 20° (gekrümmte Achse oder mehrere Vortriebe), entfällt der Pfeil und der Grund samt Winkel steht daneben. Grenzen Sie den Bereich ein oder wählen Sie einen Vortrieb, dann erscheint er wieder.
Beim Einbau des Vortriebspfeils sind drei Fehler aufgefallen, die vorher schon die Drehung des Netzes betrafen: **1. Vortrieb gegen die Stationierung wurde ignoriert.** Bei einem Vortrieb mit Richtung „fallend“ drehte das Netz um **180° verkehrt** — also in den bereits aufgefahrenen Bereich statt nach vorn. **2. Die Ortsbrust wurde an der falschen Station gesucht.** Bei fallendem Vortrieb liegt sie am Anfang des Abschlags, nicht am Ende. Auf einer gekrümmten Achse ergibt das einen echten Winkelunterschied. **3. Fehlende Achse sah aus wie Nordvortrieb.** War die Achse nicht auflösbar, wurde stillschweigend 0° angenommen und das Netz auf Norden gedreht — nicht davon zu unterscheiden, dass der Vortrieb wirklich nach Norden läuft. Jetzt bleibt das Netz ungedreht und ein Hinweis nennt den Grund. Wer die Drehung bisher genutzt hat, sollte ältere Ausdrucke bei einem Vortrieb gegen die Stationierung nachsehen.
Die Liste links in GeoDoc war überladen: jeder Abschlag brachte drei Textzeilen, einen Fortschrittsbalken und dauerhaft seine Zeichenebenen mit — und Baulos, Vortrieb und Achse standen in jeder Zeile noch einmal, obwohl die Überschrift zwei Zeilen höher dasselbe sagte. Jetzt gilt: **eine Zeile, eine Aussage.** **Ein echter Baum.** Baulos → Vortrieb → Abschlag → Zeichenebene stehen untereinander, jede Stufe etwas eingerückt und an einer feinen Führungslinie. Links steht das Wichtige — **Station** bzw. Name —, rechts klein die Kennzahl (Anzahl, Meter). Die Baulos-Ebene erscheint erst, wenn es wirklich mehr als ein Los gibt. **Weniger Doppeltes.** Baulos, Vortrieb und Achse stehen nur noch in der Gruppenüberschrift (in der Zeile weiterhin im Tooltip). Offene Punkte sind ein kleiner Zähler (rot = Fehler, bernstein = Warnungen) statt einer eigenen Satzzeile. Der Bearbeitungsstand ist ein farbiges Zeichen (○ ◐ ! ✓ ✓✓ 🔒) mit Erklärung im Tooltip. **Zeichenebenen nur beim aktiven Abschlag.** „Ortsbrust/Laibung“ klappt dort auf, wo gerade gearbeitet wird — an allen anderen Abschlägen machte dieselbe Unterliste die Übersicht doppelt so lang. **Aktionen beim Überfahren.** Fährt man über eine Zeile, treten an die Stelle der Kennzahl die Knöpfe: **wie diesen anlegen** und **löschen**; bei einem Vortrieb die beiden Anlege-Wege (leerer Abschlag / wie der letzte). Die Spalte bleibt dadurch schmal. **Filtern und Sortieren.** Statt einer Leiste aus drei Auswahlfeldern gibt es zwei Menüs im Kopf: **Sortieren** (Station in Vortriebsfolge · Abschlagsdatum · zuletzt bearbeitet · Bearbeitungsstand, jeweils umkehrbar) und **Filtern** (Baulos · Vortrieb · Stand · „ohne Lithologie“ · „mit Befunden“). Ein gesetzter Filter zeigt sich als kleiner Punkt am Filter-Zeichen. Der Block „Zuletzt bearbeitet“ ist entfallen — er zeigte dieselben Abschläge ein zweites Mal und ist jetzt eine Sortierung. **Breite ziehbar.** Der Trenner zwischen Liste und Arbeitsfläche lässt sich mit der Maus ziehen (auch mit den Pfeiltasten bedienbar); Doppelklick setzt auf die Vorgabe zurück. Die eingestellte Breite bleibt erhalten.
Welcher Eintrag gerade ausgewählt ist, hat jetzt eine **eigene Farbe** — ein gedämpftes Orange mit einem schmalen Balken am linken Rand. Vorher lieh sich die Auswahl das Blau, das auch Knöpfe, Fokusrahmen und aktive Umschalter tragen. In einer Liste voller blauer Bedienelemente ging sie darin unter; im dunklen Modus war sie kaum zu sehen. Ein kurzer Zwischenstand benutzte die Warnfarbe — die bedeutet aber „Achtung“ und soll nicht nebenbei auch „ausgewählt“ heißen. Umgestellt sind zunächst die **GeoDoc-Listen** (Erfassungen samt Zeichenebenen, Teilbereiche, „Zuletzt bearbeitet“); die übrigen Listen der Anwendung folgen. **Aktive Umschalter und Reiter bleiben blau** — sie zeigen einen Modus, keinen ausgewählten Datensatz.
Sechs Verbesserungen am Berichtseditor: **Werte per Ziehen setzen.** Einen Eintrag aus der Liste **Daten** einfach anfassen und ablegen: · **auf das Blatt** → dort entsteht ein Kopf-/Fuß-Feld mit diesem Wert (Bilder werden zum Bild-Feld). Das Raster fängt mit, ein Fadenkreuz zeigt vorher, wo es landet. Wenn gerade nur gelesen wird, schaltet die Ansicht dabei von selbst auf „Blatt“. · **auf ein vorhandenes Feld** → der Wert wird dort eingesetzt, statt ein zweites Feld anzulegen. · **in die Gliederung** → der passende Baustein entsteht automatisch: Tabelle wird Tabelle, Bild wird Abbildung, eine Gruppe wird Wiederholung, ein einzelner Wert wird Kennwert. Ablegeflächen gibt es auch innerhalb einer Wiederholung und je Spalte. · **in ein Eingabefeld** rechts. Auch die Bausteine für Kopf und Fuß (Text, Bild, Linie, Fläche) lassen sich jetzt direkt aufs Blatt ziehen. Und „Wert einfügen“ setzt den Platzhalter **an der Cursorstelle** ein statt am Textende. **Beispieldaten, wenn nichts geladen ist.** Ohne Projekt zeigte die Vorschau leere Tabellen — daran lässt sich kein Layout entwerfen. Jetzt füllt der Editor die Vorschau mit **plausiblen Beispielwerten** (Kalkstein/Mergel, Vortriebsklassen, TM-Stationen, gezeichnete Aufnahmeblätter, Längsband, Diagramm), damit man Spaltenbreiten, Seitenumbrüche und den Aufbau prüfen kann. Das steht deutlich dran — in der Kopfzeile und über der Werteliste —, und beim nächsten „Daten“ werden die echten Zahlen eingesetzt. **Zur Auswahl springen.** Ein Klick auf einen Baustein in der Gliederung scrollt die Vorschau an genau diese Stelle und markiert sie dort. Bei einem Bericht mit hunderten Blättern ist das der Unterschied zwischen Arbeiten und Suchen. **Gliederung zeigt die Seite.** Neben jedem Baustein steht jetzt, auf welcher Seite er landet („S. 4“). Die Kopf-/Fußelemente sind nach ihrer **Lage auf dem Blatt** sortiert (von oben nach unten), nicht mehr in der Reihenfolge, in der sie angelegt wurden. Verschachtelte Ebenen bekommen dünne Hilfslinien, damit ablesbar bleibt, was wozu gehört. **Aufgeräumtes Menüband.** Statt fünf Gruppen mit einem Dutzend Knöpfen jetzt drei große — **Editor · Als PDF · Daten** — und vier kurze Menüs (Neu, Sichern, Öffnen, Mehr). Alles, was beim Entwerfen laufend gebraucht wird (Rückgängig, Raster, Ausrichten, Bausteine, Zoom), steht dort, wo gearbeitet wird: in der Leiste direkt über dem Blatt und in der Gliederung.
SmartViews sind die gemeinsame Quelle für Objektgruppen im Projekt — bisher nutzten sie 4D, Mengen und die Kollisionsprüfung. Jetzt lassen sie sich auch in **DataBuild** überall dort wählen, wo eine Menge von Bauteilen gebildet wird: · **DataRules, Gruppierung und DataStream** haben im Filter den neuen Block **„SmartView-Gruppen“**: mehrere Ansichten sind möglich (ein Bauteil muss in **einer** davon liegen), und die übrigen Filter (Klasse, Attribute, Properties) gelten zusätzlich. So wird z. B. „alle Wände aus der Ansicht *Bauabschnitt 2*“ zu einer Regel, ohne die Bedingungen der Ansicht abzutippen. · **Gruppierung** kann jetzt **je SmartView eine Gruppe** bilden statt nach einem Attributwert: Umschalter **Gruppenquelle → SmartView**, dann die Ansichten wählen. Der Name der Ansicht wird zum Gruppennamen ({value}). Liegt ein Bauteil in mehreren gewählten Ansichten, kommt es in die **zuerst gewählte** — ein Bauteil kann nur in einer Gruppe hängen. · **Groups** kann die Zielknoten **aus einer SmartView übernehmen**: Ansicht wählen, „N übernehmen“ — die Auswahl steht danach im Baum und kann vor dem Anhängen noch geprüft werden. Gespeichert wird nur die Ansicht selbst, nicht ihr Ergebnis: Ändert man die SmartView, wirkt das beim nächsten Anwenden sofort auf alle Regeln, die sie benutzen. Erfasst werden dabei Bauteile, die **aus einem geladenen IFC übernommen** wurden — rein in DataBuild erzeugte Elemente (Serien, Groups) liegen in keiner Ansicht. Fehlt eine referenzierte Ansicht (etwa in einem Rezept aus einem anderen Projekt), trifft der Filter bewusst **nichts** und der Editor weist darauf hin, statt still auf alle Bauteile zuzugreifen.
Das 3D-Fenster horchte bisher auf **alle** Programmeinstellungen. Jede Änderung — auch eine, die den 3D-Teil gar nicht betrifft (Panels, Export, 2D, Manage) — ließ das Fenster seinen Zustand komplett neu prüfen. Jetzt reagiert es nur noch auf die Einstellungen, die es wirklich anzeigt (Raster, Achsen, Kanten, Nebel, Hintergrund/Thema, Fly-Einstellungen, ViewCube, Räume/Aussparungen …). Merkbar ist das beim **Arbeiten im Einstellungsdialog** und in Modulen, die häufig Einstellungen schreiben: die 3D-Ansicht bleibt ruhig, statt bei jedem Schalter mitzuarbeiten. Am Bild ändert sich nichts.
Zwei Stellen im 3D-Fenster haben bisher bei **jeder** Änderung die **gesamte** Szene durchgerechnet — auch dann, wenn nur ein einzelnes Modell betroffen war: · Der interne Suchindex (er verbindet ein angeklicktes Dreieck mit dem Bauteil dahinter) wurde komplett neu aufgebaut, sobald irgendein Modell dazukam, ersetzt wurde oder ein sehr großes Modell im Hintergrund weitere Teile nachlud. Jetzt wird nur noch das **betroffene Modell** neu erfasst; alle anderen bleiben unangetastet. · **Ausblenden, Isolieren und das Ein-/Ausschalten eines Modells** setzten die Sichtbarkeit aller Bauteile aller Modelle neu. Jetzt werden nur die tatsächlich betroffenen Bauteile angefasst — beim Ein-/Ausschalten eines Modells also genau dessen Bauteile. Spürbar ist das vor allem beim **Laden weiterer Modelle in ein bereits volles Projekt**, beim **Navigieren in gestreamten Großmodellen** und beim **Umschalten der Modell-Sichtbarkeit**. Am Bild selbst ändert sich nichts. Dazu behoben: Wurde das Fenster **während** einer Kamerabewegung auf einen Monitor mit anderer Pixeldichte geschoben, blieb die Ansicht danach in der reduzierten Bewegungs-Auflösung. Jetzt wird die volle Schärfe korrekt wiederhergestellt.
Die vier Knöpfe des Menübands „Datei“ sind in die **Schnellzugriffsleiste ganz oben** gewandert; das Menüband selbst gibt es nicht mehr. In der obersten Zeile liegen jetzt, von links nach rechts: · **Startmenü** (Haus-Symbol, ganz links) — Workspace-Auswahl, · **Speichern** und **Projekt öffnen** wie bisher, · **Dateien laden** (Ordner-Symbol) — IFC und alle weiteren Datenquellen, · **Projekt ▾** (Ordner mit Plus) — Projekt anlegen, öffnen, speichern, als .icproj weitergeben, · **Projekt schließen** (Ordner mit ×) — speichert (sofern schreibbar) und führt zurück zum Startmenü. Es geht nichts verloren: Das Menü hinter „Projekt ▾“ ist inhaltlich dasselbe wie zuvor im Menüband. Der Vorteil ist, dass diese Funktionen aus **jedem** Menüband heraus erreichbar sind, ohne erst den Tab zu wechseln. Beim Start ist nun „Ansicht“ das aktive Menüband.
11. August 2026
Serien konnten nach dem Öffnen eines gespeicherten Projekts (einer Sicherung) verloren gehen: Der Strukturbaum von DataBuild wird nicht mitgespeichert — gespeichert werden die **Regeln** —, also übernimmt man die IFC-Struktur nach dem Öffnen erneut. Genau dabei wurden die Serien gelöscht, während DataRules, Gruppierungen und DataStreams erhalten blieben. Das ist behoben. Beim Übernehmen eines Modells (auch bei „Aus IDS aufbauen“ und „Neues Bauwerk“) bleiben jetzt **alle Regel-Definitionen erhalten**; neu gesucht wird nur ihr **Zielelement** — über die IFC-GUID, sonst über den Namens-/Klassenpfad. Wird es gefunden, hängt die Serie wieder am richtigen Element, auch in einer neuen Version des IFC. Wird es nicht gefunden, wird die Serie trotzdem **behalten**: Die Meldung nach dem Übernehmen nennt die Anzahl solcher Serien, im Serien-Editor steht ein Hinweis beim Feld „Übergeordnetes Element“, und „Anwenden“ meldet jetzt „… Serie(n) übersprungen (Zielknoten nicht im Modell gefunden)“, statt so zu tun, als wäre alles erzeugt worden. Sobald die passende Struktur wieder da ist, bindet sich die Serie von selbst zurück — auch dann, wenn zwischendurch ohne übernommenes Modell gespeichert wurde.
Zweiter Grund für dasselbe Bild: Auch wenn die Serien vorhanden waren, zeigten das **Serien**- und das **Gruppen**-Fenster nichts an, solange noch keine IFC-Struktur übernommen war — also genau nach dem Öffnen eines gespeicherten Projekts. Die Liste wirkte leer, obwohl nichts fehlte. Beide Fenster sind jetzt auch ohne Struktur nutzbar: Serien und Gruppen werden angezeigt, lassen sich öffnen, bearbeiten und anlegen. Nur die Auswahl des **Zielelements** bleibt leer — mit dem Hinweis, dass sie sich füllt, sobald über „Aus IFC“ oder „Aus IDS“ eine Struktur übernommen ist. DataRules und DataStream verhielten sich schon immer so.
Der Berichtseditor kann jetzt deutlich mehr. **Das Blatt anfassen.** Über dem Vorschaufenster steht ein Umschalter **Lesen ⇄ Blatt**. Im Blatt-Modus lassen sich Kopfzeile, Fußzeile, Logo und Linien direkt auf der Seite **anklicken, ziehen und an acht Griffen in der Größe ändern** — mit **Raster** (Weite frei einstellbar, Vorgabe 5 mm), **Fang** (die Alt-Taste hebt ihn kurz auf) und **Hilfslinien** für Satzspiegel, Kopf- und Fußbereich. Mit **Umschalt** wählt man mehrere aus und richtet sie zueinander aus, verteilt sie gleichmäßig, gleicht Breiten/Höhen an oder zentriert sie auf dem Blatt. Die **Pfeiltasten** schieben um 1 mm, mit Umschalt um die Rasterweite. **Rückgängig/Wiederholen** (Strg+Z, Strg+Umschalt+Z) für alles am Layout — eine Gruppenaktion ist dabei ein Schritt, nicht einer je Element. **Textbausteine.** In jedem Text lässt sich jetzt auszeichnen: `**fett**`, `*kursiv*`, `***beides***`. Neu sind außerdem vier Bausteine: · **Textkasten** — getönter Hinweiskasten mit Titel, für Vorbemerkung oder Haftungstext. · **Spalten** — zwei bis vier Textspalten nebeneinander mit frei wählbarem Breitenverhältnis. Damit steht im Vortriebsbericht das Aufnahmeblatt links und die Kopfdaten rechts daneben. · **Bildreihe** — mehrere Abbildungen nebeneinander, zeilenweise umbrochen. Gedacht für die **Ortsbrustfotos**: sie kommen jetzt mit in den Bericht. · **Inhaltsverzeichnis** — mit Führungslinie und **echten Seitenzahlen**. Dazu: Aufzählungen wahlweise nummeriert, und jede Überschrift kann eine neue Seite beginnen oder aus dem Verzeichnis ausgenommen werden. **Bereich des Berichts festlegen.** Rechts gibt es den neuen Reiter **Filter**: Vortrieb wählen, Station von/bis begrenzen, nur freigegebene Erfassungen, Fotos und Prüfbefunde ein- oder ausschalten. Der Filter gilt für den **ganzen** Bericht — Deckblatt, Tabellen, Diagramme und Einzelblätter zeigen danach dieselbe Menge. Er wird in der Vorlage gespeichert und reist beim Weitergeben mit. **Vorlagen als eigene Datei.** Neben der büroweiten Bibliothek gibt es jetzt **Speichern unter …** (echter Dateidialog), **Herunterladen**, **Öffnen …** und — bei geöffnetem Ordner-Projekt — **Im Projekt sichern** bzw. **Aus Projekt laden**. Projektvorlagen liegen im Ordner `Berichte/`. **GeoDoc liefert jetzt alles.** Neu verfügbar: geologisches Längsband (nach Lithologie und nach Teilbereich), fünf Längsschnitte, neun Statistik-Diagramme, Messungen, Katalog, offene Prüfpunkte, Gebirgskennwerte **mit Herleitung**, die Freitextfelder des Katalogs je Erfassung, die Ortsbrustfotos — und drei weitere Wiederholungs-Ebenen: **je Vortrieb** (mit eigenem Längsband), **je Baulos** und **je Messquerschnitt** (mit Zeitreihe). Mitgeliefert sind jetzt fünf Vorlagen statt drei: dazugekommen sind **Vortriebsübersicht** (Querformat, ein Blatt je Vortrieb) und **Prüfbericht**.
Berichte müssen nicht mehr so aussehen, wie das Programm sie vorgibt. Im neuen Modul **Berichte** (Menüband „Berichte“) entwirfst du dein **eigenes Layout** und gibst es als PDF aus. Ein Bericht besteht aus zwei Teilen: · **Rahmen** — was auf **jeder** Seite steht: Firmenlogo, Kopfzeile, Fußzeile, Seitenzahl. Frei in Millimetern platziert; wahlweise nur auf dem Deckblatt oder erst ab Seite 2. · **Inhalt** — die Blöcke, die **fließen** und umbrechen: Überschriften, Texte, Aufzählungen, Kennwerte, Tabellen, Abbildungen, Unterschriftsfelder. Der wichtigste Baustein ist die **Wiederholung**: Sie nimmt eine Menge gleichartiger Dinge — etwa alle Erfassungen aus GeoDoc — und wiederholt die enthaltenen Blöcke für **jeden Eintrag**, auf Wunsch jeder auf eigenem Blatt. So entsteht aus einer Vorlage ein Bericht mit 3 oder mit 300 Blättern. Überall, wo Text steht, lassen sich **Werte einsetzen**: „Projekt: {{projekt.felder.name}}“, „Seite {{seite}} von {{seiten}}“. Welche Werte es gibt, zeigt der eingebaute **Datenquellen-Browser** samt Beispielwert — raten muss man nichts. Den Anfang machen zwei Quellen: **Projekt** (Name, Verfasser, Datum, geladene Modelle) und **GeoDoc** (Kennwerte, Vortriebsklassen-Bilanz, Lithologien, alle Objekttabellen und je Abschlag das Aufnahmeblatt). Weitere Module folgen — der Editor selbst muss dafür nicht angefasst werden. Drei Vorlagen sind mitgeliefert (leerer Bericht, GeoDoc-Vortriebsbericht, GeoDoc-Kurzbericht). Eigene Vorlagen bleiben **büroweit** erhalten, also auch im nächsten Projekt, und lassen sich als Datei (`.icbericht`) an Kolleg:innen weitergeben — das Logo reist mit. Die **Vorschau ist der Ausdruck**: Sie wird aus demselben Satz gezeichnet wie das PDF, mit denselben Schriftmaßen. Was auf dem Bildschirm umbricht, bricht auch auf Papier um.
Die Liste links zeigt jetzt den ganzen Arbeitsweg — vier Stufen, jede in ihrer eigenen Größe: **Baulos** (Ordner) → **Vortrieb** → **Abschlag** → **Fläche**. Neu sind die oberste und die unterste Stufe: das **Baulos** stand vorher nur als Kürzel in einer Textzeile, und die **Zeichenebenen** eines Abschlags — Ortsbrust und Laibung — waren in der Übersicht gar nicht zu sehen. Ein Klick auf eine Fläche wählt den Abschlag **und** diese Fläche, du landest also direkt auf der richtigen Zeichenebene. Jede Stufe nennt ihre Kennzahlen: Abschläge, Meter und **m²**. Die **Ortsbrust trägt einen einzigen Stationswert** (sie ist eine Ebene), nur die Laibung einen Bereich.
Welcher Abschlag gerade bearbeitet wird, war auf dunklem Hintergrund kaum zu erkennen. Jetzt trägt er einen **orangen Balken links**, eine getönte Fläche und die Station in Orange. Dieselbe Hervorhebung bekommt die aktive Zeichenebene darunter.
Bei einer Bezugsfläche musste bisher Art, Achse und Station eingetragen werden, obwohl alles drei schon feststand. Jetzt gilt: · **Art** — kein Feld mehr: gewählt wird sie mit dem Knopf „Ortsbrust“ bzw. „Laibung“ darüber. · **Achse** — kommt automatisch vom Vortrieb. · **Station** — wird aus dem Abschlag gerechnet: die **Ortsbrust** liegt am Ende in Vortriebsrichtung (ein Wert), die **Laibung** spannt über den ganzen Abschlagsbereich. Verschiebt sich der Abschlag, wandert die Fläche mit — sie bleibt nicht mehr auf der Station des vorigen Abschlags stehen. Für den Ausnahmefall gibt es im Kopf der Flächenkarte ein **Schloss**: aufsperren, dann lassen sich Achse und Station von Hand setzen; zusperren übernimmt sofort wieder die Werte des Abschlags.
Im Feld **Abschlagslänge** stand „1,6000000000003638“ — das Ergebnis einer Rechnung mit Kommazahlen. Stationen und Längen werden jetzt millimetergenau geführt und angezeigt.
In den zweispaltigen Formularen bestimmte bisher die Länge des Erklärungstextes, wo das nächste Feld beginnt — die Eingaben standen nebeneinander auf verschiedenen Höhen. Beschriftung, Eingabefeld und Erklärung liegen jetzt in drei festen Bahnen, und **Zahlenfelder beginnen links** wie die Textfelder daneben.
Stationswerte stehen in GeoDoc jetzt überall mit ihrem Kürzel: **TM 12600.00–12601.60** statt „12600.00–12601.60“. Das gilt in der Erfassungsliste, in den Formularen, in den Bezugsflächen, in Meldungen und in der Prüfliste. Welches Kürzel benutzt wird, legt das Projekt fest: **Katalog → Klassen & IFC → Stationsangabe**. Vorgabe ist **TM** (Tunnelmeter); üblich sind auch „Sta.“ oder „km“. Wer das Feld leert, bekommt wieder die nackte Zahl. Eine Ausnahme bleibt bewusst bestehen: Die **Teufe** eines Schachtabschnitts wird unter Geländeoberkante gemessen und ist keine Achsstation — sie bekommt kein Stationskürzel.
Wie viele Quadratmeter tatsächlich aufgenommen sind, war bisher nur in den Ausgaben zu sehen. Jetzt steht es dort, wo gearbeitet wird: · in **jeder Zeile der Erfassungsliste** neben der Abschlagslänge, · im **Gruppenkopf je Vortrieb** als Summe, · in der **Vortriebskarte** und in der **Bauloskarte** als Kennzahl. Mitgeführt wird auch der Teil, der noch **keinem Teilbereich zugeordnet** ist („x m² nicht zugeordnet“) — eine Fläche, die nur zur Hälfte angesprochen ist, sieht sonst fertig aus.
Die Liste links ist aufgeräumt: Der Punkt vor der Station trägt jetzt den **Bearbeitungsstand** (statt der Abschlagsart), der Stand steht als ruhiger Text daneben statt als farbiges Abzeichen, und die kleinen farbigen Pillen („1 Teilbereiche“, „2 offen“) sind zu einer schlichten Textzeile geworden. Die zweite Zeile nennt jetzt **Länge · Fläche · Teilbereiche** und rechts, gedämpft, Baulos, abweichende Art und Vortriebsklasse. Offene Punkte stehen in einer eigenen Zeile — Fehler rot, fehlende Angaben bernstein, als Text. Der Vollständigkeitsbalken ist eine dünne, graue Linie geblieben. Es ist dieselbe Information, nur ohne den Farbteppich: Bei zwanzig Abschlägen leuchteten vorher vierzig kleine Kästen um die Wette.
Dieselbe Station musste bisher mehrfach eingetippt werden — im Abschlag, in der Bezugsfläche, im geplanten Bereich des Vortriebs. Jetzt erbt jede Ebene von der darüber: · **Abschlag:** Der Anfang ist das Ende des vorigen Abschlags desselben Vortriebs; eingegeben wird nur noch die **Abschlagslänge**. Darunter steht, woran angeschlossen wird — oder wie groß Lücke bzw. Überlappung sind. Der Knopf zum Anschließen erscheint nur, wenn es etwas zu heilen gibt. · **Bezugsfläche:** Station und Stationsbereich kommen aus dem Abschlag (die Ortsbrust liegt an dessen Ende in Vortriebsrichtung). Statt zweier Zahlenfelder steht dort der geerbte Wert; „abweichend setzen“ klappt die Felder auf. Weicht die Fläche ab, wird das benannt und lässt sich in einem Klick übernehmen. · **Vortrieb:** Deckt sich der geplante Bereich mit der Achse, steht er als Text da; „enger planen“ blendet die Felder ein. **Der Einstieg ist immer das Baulos.** Legst du einen Vortrieb an, ohne dass ein Baulos besteht, entsteht automatisch „Baulos 1“ — vorher hingen Abschläge danach dauerhaft unter „ohne Baulos“ und mussten nachträglich zugeordnet werden.
Im Reiter **Abschlag** ist der Klappblock „Weitere Angaben“ verschwunden. **Art**, **Überlagerung** (mit dem Knopf „aus dem Geländemodell“) und **Geolog:in AG** stehen jetzt direkt in der Karte **„Wo und wann“** — zusammen mit Vortrieb, Stationsbereich, Datum und Geolog:in AN. Warum: Die Art bestimmt sogar, wie die Stationsfelder darüber heißen (beim Schacht ist es eine Teufe), die Überlagerung ist eine Ortsangabe, und AG/AN gehören zusammen. Der zusätzliche Klick kostete mehr, als die Trennung brachte. **Ringnummer** (beim Tübbingring) und **Teilausbruch** (wenn das Projekt welche führt) erscheinen an derselben Stelle, sobald sie gelten. Die **geologische Beschreibung** und die **Anmerkungen** liegen nicht mehr hier, sondern im neuen Reiter „Beschreibung“ — im Kopfformular steht nur noch eine Zeile mit dem Füllstand und einem Sprung dorthin.
Der neue Reiter **Beschreibung** (vor „Prüfen“) zeigt **links die aufgenommene Fläche** — Ortsbrust oder Laibung mit Teilflächen, Farben, Trennflächen, Wasser — und **rechts die Textfelder** aus dem Katalog: „Geologische Beschreibung“ und „Anmerkungen“. Damit ist beides gleichzeitig zu sehen. Bisher lagen die Textfelder im Reiter „Abschlag“, also genau dort, wo die Zeichnung nicht sichtbar war: Wer den Text schrieb, wechselte ständig hin und her und musste jedes Mal den Bildausschnitt neu suchen. Es ist **dieselbe** Fläche wie im Reiter „Zeichnen“, keine vereinfachte Vorschau — Zoomen und Verschieben funktionieren wie dort. Verändert wird hier nichts: Solange dieser Reiter offen ist, steht die Fläche im Modus „Navigieren“, in dem kein Werkzeug etwas zeichnet. Beim Verlassen ist der vorher eingestellte Modus wieder da. Unter den Textfeldern stehen die **Teilbereiche dieser Ebene** mit Lithologie und Flächenanteil — als Merkzettel beim Schreiben. Ein Klick darauf hebt die Teilfläche hervor. Die Textfelder selbst kommen weiterhin aus dem Katalog (Blatt „Textfelder“); trägt der Katalog keine, sagt der Reiter das und verlinkt dorthin.
Der Reiter, in dem die Katalog-Parameter je Teilbereich (Geologie) und je Abschlag (Geotechnik) eingetragen werden, heißt jetzt **Parameter**. „Erfassen“ war der Name der ganzen Tätigkeit — erfasst wird in jedem Reiter etwas. Inhalt und Bedienung sind unverändert; auch die Umschaltung Geologie/Geotechnik bleibt, wie sie war.
Der GeoDoc-Arbeitsbereich hat die Reiterfolge **Baulose · Vortriebe · Abschlag · Zeichnen · Erfassen · Gefüge · Wasser · Prüfen · Ausgabe · Katalog**. **Aus „Projekt“ wurden zwei Reiter.** Die Baulose (Abschnitte) lagen dort eingeklappt über den Vortrieben und waren leicht zu übersehen — jetzt haben sie einen eigenen Reiter, der zu jedem Los auch zeigt, welche Vortriebe daran hängen und wie viele Abschläge und Meter darin dokumentiert sind. Der Reiter **Vortriebe** enthält die Vortriebe selbst und daneben — als Unterbereich — die **Messquerschnitte**. **Aus „Trennflächen & Wasser“ wurden zwei Reiter:** **Gefüge** (Trennflächen, Stereoplot) und **Wasser** (Bergwassermenge, Beschreibung, Zutrittstellen). Beides sind verschiedene Arbeiten und standen bisher untereinander auf einer langen Seite. **Die Vortriebsklassen sind zum Katalog gewandert.** Klassenliste, Gebirgsverhalten, Stützmittel-Positionen und die IFC-Klasse je Objektart liegen jetzt im Reiter **Katalog** als Unterbereich „Klassen & IFC“ — es sind projektweite Wertelisten, genau wie die Ansprache-Kataloge daneben. Alle Umschalter stehen wie bisher auch im Menüband. **Nichts ist entfallen**, und an Ihren Daten ändert sich nichts.
In der Erfassungsliste links steht jetzt das **Baulos**: im Kopf jeder Vortriebsgruppe (vor der Achse) und in jeder Abschlagszeile. Angezeigt wird das Kurzzeichen, wenn eines eingetragen ist, sonst der Name. Dazu gibt es über der Liste einen **Baulos-Filter** — „alle Baulose“, ein bestimmtes Los oder **„ohne Baulos“**. Er steht links vom Vortriebsfilter, weil das Baulos die höhere Gliederungsebene ist, und lässt sich mit den übrigen Filtern kombinieren. Auch die Suche findet jetzt Baulos-Namen und -Kurzzeichen. Ein Abschlag gehört über seinen **Vortrieb** zu einem Baulos — zugeordnet wird also weiterhin im Reiter „Vortriebe“, nicht am einzelnen Abschlag. Hängt ein Vortrieb an keinem Los, steht in der Liste warnfarbig „ohne Baulos“. Baulos-Anzeige und -Filter erscheinen nur, wenn im Projekt überhaupt Baulose angelegt sind.
In der **Projektstruktur** (Reiter „Räumlich“) blieb die angeklickte Zeile manchmal unmarkiert: Die Eigenschaften rechts wechselten korrekt zum angeklickten Objekt, hervorgehoben blieb aber die Zeile darüber. Betroffen waren die **untersten Objekte** eines Astes — also genau die, die keine weiteren Unterpunkte haben, etwa die einzelnen Schichten einer Wand (Beton innen, Luftschicht, Beton außen). Bei Zeilen mit Pfeil zum Aufklappen trat es nicht auf. Jetzt springt die Markierung immer auf die tatsächlich angeklickte Zeile, und die vorher markierte gibt sie ab. Dasselbe galt für **Ausblenden** und **Isolieren** an solchen Zeilen: Das Auge wechselte nicht sichtbar sein Symbol und die Zeile wurde nicht ausgegraut, obwohl das Objekt im 3D-Fenster längst ausgeblendet war. Auch das stimmt wieder.
Das Trennflächensymbol in der Aufnahmefläche hatte quer zur Spur einen **kurzen Strich immer gleicher Länge**. Der sagte nur, auf welcher Seite die Fläche einfällt — nicht, ob sie senkrecht auf der Ortsbrust steht oder flach an ihr anliegt. Beides sah gleich aus, obwohl es beim Kartieren zwei völlig verschiedene Aussagen sind. An seiner Stelle steht jetzt ein **Einheitsquadrat**, das in der Trennfläche liegt und so gezeichnet wird, wie man es aus der Blickrichtung der Aufnahmefläche tatsächlich sähe: • **Trennfläche 90° zur Ortsbrust/Laibung** → das Quadrat steht auf der Kante, Verhältnis **1 : 0** — ein schmaler Strich. • **Trennfläche parallel zur Ortsbrust** → das Quadrat liegt voll in der Ansicht, Verhältnis **1 : 1**. • Dazwischen liegt jede Zwischenlage stufenlos. Die Kante entlang der Spur bleibt dabei immer gleich lang — verkürzt wird nur die Kante quer dazu. **1 : 0 wäre gar nichts mehr zu sehen.** Deshalb wird bei nahezu senkrechter Lage auf **1 : 0,1** aufgehalten und der schmale Streifen dann **mittig auf die Spur** gesetzt statt auf eine Seite: In dieser Lage lässt sich aus der Ansicht keine Fallseite mehr ablesen, und eine einseitige Fahne würde eine Richtung behaupten, die die Zeichnung nicht hergibt. Der Mauszeiger auf dem Fähnchen erklärt das. Spurrichtung, Achsentausch auf der Laibung und „Blick gegen Vortrieb“ gelten unverändert weiter. Im Bericht bleibt es beim bisherigen Messpunkt-Symbol mit der Raumlage als Zahl daneben — dort ist die Bezugsfläche nicht bekannt, ein gedrehtes Fähnchen wäre dort eine falsche Angabe.
Beim Speichern eines Projekts (mit Projektordner) legt GeoDoc die Datei **GeoDoc/geodoc.sqlite** an. Sie lässt sich mit einem kostenlosen Programm wie *DB Browser for SQLite* öffnen — oder in Excel und QGIS einlesen. Bisher war sie vor allem ein sicherer Speicher; jetzt kann man sie **auswerten**, ohne die Daten vorher zu exportieren. **Der Katalog steht mit in der Datei.** Alle Parameter und ihre zulässigen Werte samt Farbe, Muster, Kennzahl und Fest-/Lockergestein liegen als eigene Tabellen (`v_katalog_wert` und Geschwister) daneben. Das ist der Punkt, an dem eine Auswertung sonst nach Jahren wertlos wird: in der Aufnahme steht „W3“, und was „W3“ bedeutete, wüsste nur noch das Programm. Erweitern Sie den Katalog um einen Parameter oder einen Wert, wandert er beim nächsten Speichern von selbst mit — dafür ist keine neue Programmfassung nötig. **Erfasste Werte in einer Tabelle.** `v_werte` enthält jeden erfassten Parameterwert — von Teilbereichen, Lithologien, Trennflächen, Wasserzutritten, Proben und Überbrüchen — und lässt sich direkt mit dem Katalog verbinden. **Flächen sind jetzt Zahlen.** Für jede Aufnahmefläche und jeden Teilbereich stehen die Quadratmeter in der Datei, dazu die Restfläche, die noch keinem Teilbereich zugeordnet ist. Damit beantwortet die Datei Fragen wie **„wie viele m² je Lithologie?“** und **„wie viele Meter je Vortriebsklasse?“** — dafür gibt es fertige Abfragen (`v_flaeche_je_katalogwert`, `v_meter_je_vortriebsklasse`, `v_trennflaechen_raumlage`). **Die Fotos sind mit erfasst — bis auf die Bilddaten selbst.** Zu jedem Ortsbrustfoto stehen jetzt Herkunft, Dateiname, Größe, Pixelmaße, eine Prüfsumme und die Einpassung (Mitte, Maßstab, Drehung, Deckkraft, Beschnitt) in der Datei, verbunden mit Abschlag, Vortrieb und Fläche. Damit lässt sich eine Bildübersicht direkt abfragen — welches Bild zu welcher Station gehört, wie groß es abgebildet ist, ob dasselbe Bild versehentlich zweimal geladen wurde. **Die Bilder selbst bleiben normale Dateien im Ordner `Fotos`.** Das ist Absicht: die Datenbank wird bei jedem Speichern vollständig neu geschrieben — mit eingebetteten Bildern wären das bei 500 Abschlägen jedes Mal ein paar hundert Megabyte. Neu ist aber, dass die Datei **weiß**, ob ein Bild noch da ist: fehlt eine Vorlage, steht das in der Prüfliste, statt erst aufzufallen, wenn jemand den Abschlag öffnet und vor einer leeren Zeichenfläche sitzt. **Eine Prüfliste liegt bei.** `v_pruefung` zeigt, was fachlich nicht zusammenpasst: verdrehte Stationen, Verweise auf gelöschte Vortriebe oder Bauteile und Restflächen ohne Zuordnung. **Besonders nach einer Katalogänderung.** Benennen Sie einen Parameter oder einen Wert um oder streichen ihn, dann sind die früher damit erfassten Angaben im Formular nicht mehr zu sehen. **Verloren sind sie nicht** — sie stehen unverändert in der Aufnahme und kommen zurück, sobald der Katalog wieder passt. Die Prüfliste nennt jeden solchen Fall beim Namen: „zu *Verwitterung* gibt es keinen Parameter (umbenannt oder entfernt?)“. Dasselbe gilt für gestrichene Freitextfelder und Stützmittel sowie für Vortriebsklassen, Gebirgsverhalten und Messquerschnitte, die es im Projektschema nicht gibt. **Neue Katalogeinträge** — ein zusätzlicher Parameter, ein neuer Wert, eine neue Farbe oder Kennzahl — wandern beim nächsten Speichern von selbst in die Datei. Dafür ist keine neue Programmfassung nötig. **Für die Statistik vorbereitet.** Die Katalogwerte sind Klassen in Textform („12,5 - 25“, „< 1“, „> 200“). Die Datei legt jetzt zu jedem Wert die **Zahlen** dazu — Unter- und Obergrenze und die Klassenmitte, gerechnet mit derselben Regel, mit der die App GSI, RQD und Q ermittelt. Damit sind Mittelwerte, Häufigkeiten und Histogramme direkt möglich. Drei Dinge, die dabei besonders wichtig sind: · **„n.b.“ ist keine Klasse.** Ein ausdrückliches „nicht bestimmt“ wird als solches geführt und **nicht** mitgezählt. Sonst sinken alle Anteile, und ein Mittelwert wäre falsch. · **Gewichtet statt gezählt.** Jeder Wert trägt die Abschlagslänge und die Quadratmeter seines Teilbereichs mit sich. Hundert kleine Bereiche „Störungsgestein“ und einer über die ganze Ortsbrust ergeben ungewichtet 99 % Störung — richtig gewichtet das Gegenteil. · **Wie belastbar ist die Zahl?** Eine eigene Übersicht (`v_erfassungsgrad`) nennt je Parameter, wie viele Objekte es gibt, wie viele davon einen Wert tragen und wie oft „n.b.“ steht. Ein Parameter, der nie erfasst wurde, steht dort mit 0 % — er fehlt also nicht stillschweigend. Für Trennflächen liegen zusätzlich die Richtungsvektoren bei: eine mittlere Raumlage lässt sich nur so bilden (aus 350° und 10° wird 0°, nicht 180°). **Eine Einschränkung, die Sie kennen sollten:** der Katalog hat kein Feld für die **Einheit** eines Parameters. Ob „Gesteinsfestigkeit“ in MPa und „Trennflächenabstand“ in cm geführt wird, weiß die Datei nicht — die Zahlen sind einheitenlos. Innerhalb eines Projekts ist das unkritisch; zwei Projekte mit unterschiedlichen Katalogeinheiten dürfen aber nicht ohne Prüfung zusammengerechnet werden. **Was sich für Sie im Alltag ändert:** nichts an der Bedienung. Speichern, Öffnen und die Fotos bleiben, wie sie waren; die Fotobilder liegen weiterhin als normale Dateien im Ordner `Fotos`. Ein Hinweis nur, wenn im Haus mehrere Fassungen im Einsatz sind: eine mit dieser Fassung gespeicherte Datei kann eine **ältere** infraCore-Studio-Fassung nicht mehr lesen. Sie verliert dabei nichts — die ältere Fassung liest dann den Projektstand aus der Projektdatei und sagt es.
Im Regel-Editor (DataBuild ▸ DataRules) gibt es über der Tabelle **„Setzen / Befüllen“** ein Suchfeld. Es durchsucht **die geöffnete Regel** — also die einzelnen Zuweisungszeilen — nach Art (Attribut/Property/Verschieben), PSet, Property, Quell- und Ziel-PSet, Datentyp, Wert, ObjectType und Auswahlwerten. Angezeigt werden nur die Treffer, darunter steht „x von y“. Gedacht ist das für lange Regeln: Wer ein ganzes PSet oder eine IDS-Spezifikation übernimmt, hat schnell dutzende Zeilen, in denen eine bestimmte Property nur noch durch Scrollen zu finden war. **Die Regel selbst ändert sich dadurch nicht.** Ausgeblendete Zeilen bleiben Teil der Regel und werden beim Anwenden ganz normal ausgeführt — die Suche blendet nur die Anzeige ein und aus. Bearbeiten und Löschen wirken dabei auf die richtige Zeile. Das Feld erscheint ab zwei Zuweisungen und leert sich, sobald Sie eine andere Regel öffnen. Das bereits vorhandene Suchfeld über der **Regelliste** links bleibt unverändert — dieses findet Regeln, das neue findet Zeilen innerhalb einer Regel.
Zwei neue Wege zum Speichern. Beide tun genau dasselbe wie das Disketten-Symbol oben in der Schnellzugriffsleiste. **Strg+S** (am Mac ⌘+S) speichert das Projekt — auch während du in einem Eingabefeld tippst. Der Browser-Dialog „Seite speichern unter…“ erscheint dabei nicht mehr. **Im Menüband-Tab „GeoDoc“** steht in der Gruppe „GeoDoc“ jetzt ein **Speichern**-Knopf. Grund: im GeoDoc-Arbeitsbereich liegt die Hand unten in der Zeichenfläche und in den Formularen — der Weg nach ganz oben in die Schnellzugriffsleiste war bei stundenlanger Erfassung der Grund, warum lange nicht gespeichert wurde. Gibt es ungespeicherte Änderungen, färbt sich die Beschriftung; ist alles gespeichert, ist der Knopf inaktiv. Die Regeln sind überall gleich: Ein schreibgeschützt geöffnetes Projekt (weil es bereits in einem anderen Fenster offen ist) wird nicht gespeichert — dann sagt eine Meldung, warum. Ist noch kein Projekt geöffnet, führt Strg+S dorthin, wo auch das Disketten-Symbol hinführt: die laufende Sitzung als Projekt sichern, ein neues Projekt anlegen, oder — wenn dein Browser keine Projektordner unterstützt — die .icproj-Datei exportieren.
Im Reiter **Ansicht** gibt es die neue Gruppe **„Szenen“**. Eine Szene hält fest, **was gerade angezeigt wird**: welche Modelle, GIS-Layer, Achsen, Netze, Punktwolken und ob Google-3D eingeschaltet ist. Sie speichern die Szene unter einem Namen — wer das Projekt später öffnet, wählt sie aus der Liste und hat sofort dieselbe Zusammenstellung vor sich, ohne sich durch Dutzende Häkchen zu klicken. **Was eine Szene NICHT ist.** Sie merkt sich bewusst keinen Kamerastand, keine Farben, keine Schnittebenen und keine einzeln ausgeblendeten Bauteile. Sie ist der Schalter auf Ebene der Datensätze — nicht mehr. Für Kamera + Ansichtspunkt gibt es BCF-Themen, für die Bauteil-Auswahl die SmartViews. Beides bleibt beim Umschalten einer Szene unverändert stehen. **Wichtig für die Auswertung:** Mengen, Kollisionsprüfung und IDS rechnen weiterhin über **alle geladenen** Modelle — nicht nur über das, was gerade im Fenster zu sehen ist. Sonst würden Mengen übersehen und Kollisionen nicht erkannt. **Was passiert mit neu dazugekommenen Daten?** Eine Szene zeigt immer genau das, was sie beim Speichern gezeigt hat. Ein Layer, den es damals noch nicht gab, bleibt beim Anwenden ausgeschaltet — Sie schalten ihn ein und **überschreiben** die Szene, dann gehört er dazu. **Wenn etwas nicht geladen ist:** Zeigt eine Szene auf Modelle, die in dieser Sitzung gar nicht geladen sind, bekommen Sie einen Hinweis mit den Namen. Nachgeladen wird nichts von selbst — das können Gigabyte sein. Gespeichert werden Szenen als kleine Dateien im Unterordner **`scenes`** des Projektordners; ins .icproj-Bundle wandern sie mit.
Die **Modell-Sets** aus dem Dialog „Projektdaten laden“ sind in den **Szenen** aufgegangen. Es gibt jetzt nur noch **ein** benanntes Dokument statt zwei ähnlicher Listen mit unterschiedlicher Wirkung. **Dieselbe Szene wirkt an zwei Stellen:** · Im Dialog **„Projektdaten laden“** setzt sie die **Lade-Auswahl** — und zwar für Modelle, GIS-Layer **und Achsen**, nicht mehr nur für Modelle. Über „Auswahl als Szene“ speichern Sie eine Zusammenstellung direkt dort, noch bevor irgendetwas geladen ist. · Im Reiter **Ansicht ▸ Szenen** schaltet dieselbe Szene im laufenden Betrieb die **Anzeige** ein und aus. **Ihre bestehenden Sets bleiben erhalten.** Beim Öffnen eines Projekts werden sie einmalig in Szenen umgewandelt — die enthaltenen Modelle sind eingeschaltet, alle übrigen ausgeschaltet. Danach das Projekt speichern, damit die Umstellung dauerhaft ist. Auch ein älteres .icproj-Bundle mit Sets wird beim Import so übernommen. **Eine Feinheit:** Eine Szene, die Sie im Lade-Dialog speichern, kennt keine Netze, Punktwolken oder Google-3D — die gibt es zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. Wenden Sie sie später im Ansicht-Reiter an, werden diese daher ausgeschaltet. Wenn Sie sie dabeihaben wollen: einschalten und die Szene über „Überschreiben“ neu festhalten.
Im **Rechtsklick-Menü des 3D-Fensters** gibt es den neuen Eintrag **„3D leeren“**. Ein Klick blendet alles aus, was gerade zu sehen ist: Modelle, GIS-Layer, Achsen, Netze, Punktwolken und Google-3D. Nützlich, wenn Sie sich eine Ansicht von Null an neu zusammenstellen wollen — anschließend ziehen Sie gezielt wieder herein, was Sie brauchen. **Es wird nichts entladen und nichts gelöscht.** Alle Daten bleiben geladen, sie sind nur unsichtbar. Auch Ihre Bauteil-Filter (Isolierung, SmartViews) bleiben unverändert stehen. **Und es ist umkehrbar:** direkt darunter erscheint dann **„Anzeige wiederherstellen“** und holt genau den Stand von vorher zurück. Haben Sie in der Zwischenzeit etwas Neues eingeblendet, bleibt das sichtbar — das Wiederherstellen schaltet nur ein, es schaltet nichts aus. Der Eintrag steht in beiden Viewer-Menüs: auf einem Bauteil und auf Gelände oder freier Fläche. Ein Rechtsklick auf eine völlig leere Stelle öffnet das Menü jetzt ebenfalls — sonst käme man im geleerten Fenster nicht mehr an das Wiederherstellen. Beim Wechsel in ein anderes Projekt wird der gemerkte Stand verworfen.
Achsen gab es bisher nur in der Liste im Reiter **Achsen** des Ribbons. In der **Projektstruktur** links kommt jetzt der Reiter **„Achsen (n)“** dazu — neben „GIS“. Dort steht jede geladene Achsdatei als aufklappbare Gruppe: der Kopf zeigt, wie viele ihrer Achsen eingeblendet sind (z. B. „2/5“) und blendet mit einem Klick alle ein oder aus. Darunter jede Achse mit Auge, Farbe und Länge; ein Klick wählt sie aus. Darunter erscheinen die **im Projekt gespeicherten, aber nicht geladenen** Achsdateien — genau wie bei den Modellen ausgegraut. Ein Doppelklick oder der Lade-Knopf lädt sie. **Und alles davon lässt sich in den 3D-Bereich ziehen:** eine einzelne Achse, eine ganze Achsdatei oder eine noch nicht geladene Datei (die wird beim Loslassen geladen). Damit sind Modelle, GIS-Layer und Achsen an einer Stelle versammelt und auf demselben Weg in die Ansicht zu holen. Die gewohnte Achsen-Liste im Ribbon bleibt unverändert.
In der **Projektstruktur** links lassen sich Zeilen jetzt anfassen und in den **3D-Bereich ziehen** — beim Loslassen wird der Datensatz angezeigt. Während des Ziehens legt sich ein ruhiger Rahmen über die Ansicht mit dem Hinweis „Im 3D anzeigen“. **Das geht mit:** · einer **Modell-Zeile** — das Modell wird eingeblendet · einer Zeile **„nicht geladen“** — das Modell wird **geladen** und angezeigt, ohne den Umweg über „Projektdaten laden“ · einem **Dateinamen-Gruppenkopf** — die ganze Gruppe wird eingeblendet, noch nicht geladene Modelle davon werden geladen · **GIS-Layern**, auch mehreren gleichzeitig (Mehrfachauswahl) So stellt man sich eine Ansicht zusammen, ohne durch Häkchenlisten zu gehen — und hält sie anschließend über **Ansicht ▸ Szenen** unter einem Namen fest. **Zwei Hinweise:** Wo genau im Bild Sie loslassen, spielt keine Rolle — die Daten sind georeferenziert und landen dort, wo sie hingehören. Und der Zug geht nur in eine Richtung: Hineinziehen blendet ein, zum Ausblenden nutzen Sie weiterhin das Auge-Symbol in der Liste. Der Zug von GIS-Layern **in eine Gruppe** funktioniert unverändert — beides stört sich nicht.
Modelle und Daten lassen sich jetzt **direkt ins 3D-Fenster ziehen**, statt den Umweg über das Startmenü oder den Öffnen-Dialog zu nehmen. Beim Ziehen legt sich ein ruhiger Rahmen über die Ansicht, der zeigt, wo losgelassen werden kann. **Und auf der Startseite gilt jetzt dasselbe.** Bisher nahm die Startseite beim Ablegen nur IFC- und GIS-Dateien an — ein Ordner, ein OBJ/GLB oder eine Punktwolke wurde kommentarlos verworfen, es passierte einfach nichts. Weil die Startseite direkt nach dem Programmstart über dem 3D-Fenster liegt, war das der häufigste Fall. Beide Stellen laufen jetzt über dieselbe Regel. Angenommen wird alles, was auch der Öffnen-Dialog kennt: IFC, GIS- und Plandaten, Achsen, OBJ-/GLB-Netze, **Punktwolken (.las/.laz/.e57)**, PDF — und **ganze Ordner**, etwa ein Photogrammetrie-Ergebnisordner, der als Einheit erkannt wird. Auch Szenendateien (`.icscene`) können Sie so ins Projekt legen. **Zwei Dinge bewusst anders:** Die Stelle, an der Sie loslassen, spielt keine Rolle — die Daten sind georeferenziert und landen dort, wo sie hingehören; das Fenster ist ein Ziel, kein Platzierungswerkzeug. Und eine Projektdatei (`.icproj`) wird per Ziehen **nicht** geöffnet: sie ersetzt den gesamten Arbeitsstand, das soll kein Nebeneffekt eines Abwurfs sein — dafür bleibt „Datei ▸ Projekt öffnen“.
Ein Teilbereich mit zwei Lithologien trägt bis zu rund 40 Parameter — und im Vortrieb wiederholt sich derselbe Satz Abschlag für Abschlag. Bisher war er jedes Mal neu einzutippen. Neu im **Rechtsklick-Menü der Zeichenfläche**, direkt unter „Neuer Teilbereich hier“: **„Teilbereich kopieren von …“**. Es öffnet ein Fenster mit **allen Teilbereichen, die in diesem Projekt schon angelegt sind** — über Baulose, Vortriebe und Abschläge hinweg. Jede Zeile zeigt Kürzel, Lithologie mit ihrem Farbpunkt, die Herkunft (Baulos · Vortrieb · Abschlag · Fläche) und wie viele Felder belegt sind; rechts daneben stehen alle Werte, die mitkommen. Ein Klick wählt aus, ein zweiter Klick wieder ab — es lassen sich also auch **mehrere Teilbereiche in einem Zug** übernehmen. Kopiert wird **vollständig**: Teilbereichs-Parameter, beide Lithologien mit ihren Anteilen und die Beschreibung. **Zwei Dinge kommen absichtlich nicht mit.** Die Zuordnung zur Teilfläche gilt nur in dem Abschlag, in dem sie gezeichnet wurde — hast du das Menü auf einer Teilfläche geöffnet, bekommt sie die *erste* Kopie, weitere Kopien ordnest du selbst zu. Und das Kürzel wird im Ziel fortlaufend neu vergeben („TB A“, „TB B“, …), damit nicht zwei Teilbereiche gleich heißen. **Woher die Vorlagen kommen:** aus der Projektdatenbank `GeoDoc/geodoc.sqlite` im Projektordner. Weil die beim Speichern entsteht, steht ihr Stand unten im Fenster — und du kannst mit einem Klick auf den **Sitzungsstand** umschalten, wenn du einen Teilbereich kopieren willst, den du gerade erst angelegt und noch nicht gespeichert hast. Projekte ohne Ordner (Browser, .icproj) zeigen von vornherein den Sitzungsstand. Suchfeld, Vortriebs-Filter und der Schalter „nur befüllte“ engen die Liste ein; sortiert wird nach Nützlichkeit — derselbe Vortrieb zuerst und darin die stationsmäßig nächsten Abschläge.
Wer ein Fenster herausgelöst hat (Eigenschaften, Auswahlkorb, ein Arbeitsbereich), kennt das: mit aktiver SmartView reagierte jeder Klick im 3D verzögert. Ursache war die Fenster-Kopplung — bei **jeder** Änderung wurde der komplette Zustand an das zweite Fenster geschickt, inklusive der vollständigen Farb- und Sichtbarkeitslisten. Bei 240.000 Bauteilen kostete allein das Verpacken dieser Nachricht rund 260 ms — pro Klick. Jetzt gehen nur noch die Dinge über die Leitung, die sich wirklich geändert haben. Beim Klicken ist das die Auswahl — Farben und Sichtbarkeiten bleiben unangetastet und werden nicht erneut übertragen. Zusätzlich werden Farbzuordnungen platzsparend verpackt. Gemessen: 260 ms → 6 ms pro Klick; auch der erste Aufbau beim Öffnen eines Fensters ist von 260 ms auf 42 ms gesunken. Am Verhalten ändert sich nichts: ein neu geöffnetes Fenster erhält weiterhin den vollständigen Zustand, und beide Fenster bleiben in beide Richtungen synchron.
Alles, was SmartViews mit dem Modell abgleichen, läuft jetzt um ein Vielfaches schneller — bei einem Testmodell mit 240.000 Bauteilen und 40 Eigenschaften je Bauteil gemessen: · **Kombinationen im Zauberstab ermitteln:** 2,4 s → 0,16 s · **Eine Ansicht anwenden:** ~3 s → ~0,14 s · **Acht erzeugte Ansichten auflösen** (4D, Mengen, Kollision): 27 s → 0,4 s. Bei 100 Ansichten war das vorher rechnerisch eine Sache von Minuten, jetzt sind es rund 4 Sekunden. · **Namensfeld im Zauberstab:** jeder Tastendruck kostete 2,3 s, weil das ganze Modell neu durchsucht wurde — jetzt rechnet nur noch die Benennung (4 ms). Der Grund war nicht die Prüfung der Regeln, sondern dass für **jedes** Bauteil ein vollständiges Eigenschaftspaket neu zusammengebaut wurde, nur um eine einzige Eigenschaft zu lesen. Das passiert jetzt nur noch dort, wo es wirklich gebraucht wird (automatische Färbung). Zusätzlich werden mehrere Ansichten in **einem** Durchlauf durch das Modell aufgelöst statt in einem pro Ansicht, und eine Änderung an einer Ansicht verwirft nicht mehr die Zwischenergebnisse aller anderen. Im Zauberstab wirkt außerdem eine kurze Beruhigungspause: die Vorschau rechnet erst, wenn Sie mit dem Tippen bzw. dem Klicken durch die Klassen fertig sind — währenddessen steht dort „Kombinationen werden ermittelt…". Am Ergebnis ändert sich nichts, nur an der Wartezeit.
Erzeugt der Zauberstab („SmartViews automatisch erzeugen“) Ansichten aus **mehreren** Dimensionen — etwa „IFC-Klasse × Status“ —, dann ist jede erzeugte Ansicht eine Zeile, die **beide** Bedingungen gleichzeitig verlangt (Schnittmenge). Im 3D war das immer richtig, im Tabellen-Editor aber nicht sichtbar: dort stand nur die erste Bedingung, die Liste meldete „1 Zeile(n)“, und sobald man in dieser Zeile etwas änderte, waren die weiteren Bedingungen stillschweigend verloren. Jetzt steht unter der Zeile für jede weitere Bedingung eine eingerückte **„und“-Zeile** mit eigener Eigenschaft, eigenem Operator und eigenem Wert — sichtbar, einzeln bearbeitbar, einzeln entfernbar. Über das **„+“** in der Werkzeugspalte einer Zeile fügen Sie selbst eine weitere UND-Bedingung hinzu, um eine Zeile weiter einzuschränken (z. B. „Wände“ **und** „Status = Neu“). In der SmartView-Liste steht neben der Zeilenzahl die Zahl der Bedingungen, sobald eine Zeile mehr als eine trägt. Zur Abgrenzung: Mehrere **Zeilen** einer Ansicht werden weiterhin vereinigt (ODER) — mehrere Bedingungen **innerhalb** einer Zeile werden geschnitten (UND).
Unter **Hilfe ▸ Impressum ▸ Nutzungsbedingungen** stand ein hervorgehobener Hinweis, dass für Johannes Waldhart eine kommerzielle Nutzung ausdrücklich erlaubt ist. Dieser Kasten ist entfernt. Es bleibt die allgemeine Klausel: Diese Anwendung sowie ihre Inhalte und Exporte dürfen nicht für kommerzielle Zwecke genutzt, vervielfältigt oder weitergegeben werden.
Im Projektordner gibt es einen neuen Unterordner **„GeoDoc“** mit der Datei **`geodoc.sqlite`**. Darin steht die gesamte GeoDoc-Aufnahme: Abschläge, Bezugsflächen, Vortriebe und Abschnitte, Katalog, Teilausbruchs- und Vortriebsklassen-Schema, Messquerschnitte. Das passiert beim normalen „Speichern“ von selbst — es gibt keinen neuen Knopf und nichts umzustellen. **Wozu das gut ist.** Die Datei ist eine gewöhnliche SQLite-Datenbank. Wer sie mit einem kostenlosen Programm wie *DB Browser for SQLite* öffnet, kann die Aufnahme direkt ansehen und auswerten, ohne infraCore-Studio zu starten. Drei fertige Sichten sind dafür schon angelegt: · **v_abschlaege** — alle Abschläge mit Vortrieb, Stationen, Länge, Datum, Status und aufnehmender Person · **v_teilbereiche** — alle Teilbereiche mit Bezeichnung, Anteilen und Beschreibung · **v_trennflaechen** — alle Trennflächen mit Fallrichtung und Fallwinkel Damit lässt sich etwa in einer Zeile abfragen, wie viele Meter je Vortrieb dokumentiert sind oder welche Trennflächen steiler als 70° einfallen. **Ändert sich sonst etwas?** Nein. Die Daten stehen vorerst zusätzlich weiterhin in der `project.json`, und das .icproj-Bundle bleibt unverändert. Beim Öffnen eines Projektordners gilt die Datenbank; fehlt sie oder lässt sie sich nicht lesen, greift wie bisher die `project.json` — und du bekommst in dem Fall eine Meldung, statt es stillschweigend zu erfahren. In der Projektverwaltung gibt es dafür die neue Kategorie **„GeoDoc“** in der Dateiübersicht. Dieser Schritt ist die Vorbereitung dafür, GeoDoc-Projekte später auf dem Server abzulegen und gemeinsam zu bearbeiten.
Die Bestätigungsfenster der App waren über die Jahre unterschiedlich formuliert: manche fragten im Titel („Thema löschen?“), andere stellten die Frage erst im Text („Regel löschen“ + „… wirklich löschen?“), und die Namen von Dateien oder Regeln standen mal in korrekten deutschen Anführungszeichen, mal in gemischten. Alle 93 Rückfragen folgen jetzt einer Form: die Überschrift stellt die Frage, der Text sagt in einem Aussagesatz, was passiert und was erhalten bleibt. **Drei Dinge waren dabei nicht nur Kosmetik:** · **„Abmelden“** öffnete das nackte Browser-Fenster statt der App-Rückfrage. Jetzt kommt derselbe Dialog wie überall — mit Escape zum Abbrechen und dem Hinweis, dass nicht gespeicherte Arbeit verloren geht. · **Zehn Fenster hatten einen Knopf „Bestätigen“**, obwohl daneben stand, dass etwas gelöscht wird (u. a. Plankopf-Bibliothek, Dashboards, Kalkulation, Abschnitt im Lageplan). Der Knopf nennt jetzt immer die Aktion — „Löschen“, „Entfernen“, „Einbrennen“. · **Harmlose Fragen sahen gefährlich aus:** „Als Arbeitsprojekt speichern?“, „Dateiverknüpfungen aktualisieren?“ und „Als Skizze bearbeiten?“ zeigten ein rotes Warndreieck und einen roten Knopf, obwohl nichts verloren geht. Rot ist jetzt dem echten Datenverlust vorbehalten — dort steht es weiterhin (Abmelden, App schließen, Plankopf einbrennen, Version wiederherstellen, Änderungen verwerfen).
Eine IDS-Datei (buildingSMART Information Delivery Specification 1.0) beschreibt, welche Informationen ein Modell tragen muss — welche Eigenschaften, Klassifizierungen, Materialien und Zuordnungen. Diese Prüfung läuft jetzt direkt in infraCore: **Checker ▸ IDS ▸ IDS-Prüfung**. **So gehen Sie vor:** IDS über „Datei ▸ Öffnen ▸ IDS-Anforderungen (.ids)“ laden, im Checker den Prüf-Modus öffnen, links IDS und Modelle wählen, „Prüfung ausführen“. Ohne Modellauswahl werden alle prüfbaren Modelle genommen. Modelle, die nur als Geometrie geladen sind, werden durchgestrichen samt Grund gezeigt — sie tragen keine Eigenschaften und würden sonst grün melden, ohne geprüft zu sein. **Jedes Ergebnis ist begründet.** Zu jedem Treffer stehen drei Antworten bereit: warum das Element von dieser Spezifikation betroffen ist, was erwartet wurde und was gefunden wurde — und woher der Wert stammt: aus welchem PropertySet, ob am Objekt selbst oder vom Typ geerbt, über welchen Beziehungspfad, mit welcher Einheiten-Umrechnung. Hat der Autor der IDS einen Hinweis hinterlegt, steht er dabei. **Nichts wird stillschweigend übergangen.** Was die Prüfung nicht auswerten kann, erscheint als eigener Zustand „nicht ausgewertet“ und wird im Reiter „Befunde“ namentlich aufgeführt — es zählt ausdrücklich nicht als bestanden. Dort stehen auch Abweichungen der IDS-Datei selbst vom Schema; solche Dateien werden nachsichtig gelesen, aber der Befund wird gemeldet. **Der Reiter „Abdeckung“** beantwortet die Frage, die eine reine Prüfliste nicht stellt: Welcher Teil des Modells wird von überhaupt keiner Spezifikation erfasst? Sie sehen den Anteil erfasster Elemente, die nicht erfassten IFC-Klassen mit Anzahl und die Spezifikationen, die ins Leere greifen. **Im 3D** werden die Elemente nach Ergebnis eingefärbt (durchgefallen, nicht ausgewertet, bestanden zurückgenommen). Ein Klick auf eine Zeile zoomt hin; „Fehler isolieren“ blendet alles Übrige aus. **Zwei Dinge, die häufig falsch laufen, macht die Prüfung richtig:** Zahlenwerte werden vor dem Vergleich in SI-Einheiten umgerechnet — eine 250 mm dicke Wand erfüllt eine Mindestdicke von 0,3 m also nicht, auch wenn 250 größer als 0,3 ist. Und Klassennamen werden exakt genommen: eine Anforderung an IfcWall trifft keine IfcSlab, und eine Anforderung an eine Oberklasse trifft laut Norm gar nichts — die IDS muss die Klassen einzeln nennen. **Inzwischen dazugekommen:** Bericht-Export (HTML/Excel/JSON/BCF), IDS-Lint der Anforderungsdatei, der Vergleich zweier Prüfläufe und **Beheben** (siehe den Eintrag vom 14. August 2026).
„Entfernen“ im Rechtsklick-Menü einer Modellzeile hat das Modell bisher sofort aus dem Projekt geworfen — direkt unter „Als Baugrundmodell einstufen“, ein Klick zu tief und das Modell war weg. Jetzt kommt zuerst eine Rückfrage mit dem Namen des Modells und den Knöpfen „Abbrechen“ und „Entfernen“. Der Text sagt auch, was genau verschwindet: Ist ein Ordner-Projekt geöffnet und das Modell dort registriert, entfallen zusätzlich der Projekteintrag und die Versionshistorie — die IFC-Datei im Projektordner bleibt erhalten und lässt sich jederzeit wieder laden. Ohne geöffnetes Projekt wird das Modell nur aus der laufenden Sitzung entfernt. Dasselbe gilt für „Gruppe entfernen“ am Kopf einer Dateinamen-Gruppe. Das bloße **Entladen** einer Gruppe bei geöffnetem Projekt fragt weiterhin nicht — die Modelle bleiben ausgegraut in der Liste stehen und sind mit einem Klick wieder da.
Drei Dinge rund um die Achse eines Vortriebs. **Anfang und Ende aus der Achse.** Ordnet man einem Vortrieb eine Achse zu, werden „Von Station“ und „Bis Station“ jetzt aus deren Stationierung übernommen — bisher blieb der geplante Bereich leer, und wo doch etwas stand, war es nur der Anfang. Ein bereits eingetragener Bereich wird nicht überschrieben: er ist eine Planungsangabe und meist enger als die ganze Achse. Neu daneben der Knopf **„Aus Achse“**, der beides jederzeit neu setzt; unter „Von Station“ steht immer, von wo bis wo die zugeordnete Achse reicht. **Kein stiller Datenverlust beim Achswechsel mehr.** Beim Umrechnen auf eine andere Achse wird jede Station auf die neue Achse gelotet. Punkte, die vor deren Anfang oder hinter deren Ende liegen, rutschten dabei auf den Achsanfang bzw. das Achsende — lagen beide Enden eines Bereichs außerhalb, wurde aus „12391,01–12441,01“ ein Bereich ohne Länge („12391,01–12391,01“). Das passiert nicht mehr: solche Abschläge, Bezugsflächen und der geplante Vortriebsbereich bleiben unverändert stehen und werden im Dialog einzeln aufgezählt. **Auf welcher Achse bin ich?** Im Arbeitskopf von GeoDoc steht jetzt in **jedem** Schritt ein Feld „Vortrieb · Achse“. Der Tooltip nennt den Stationsbereich der Achse, den geplanten Bereich und die Stationsrichtung. Fehlt die Achse — nicht zugeordnet oder nicht geladen —, ist das Feld gelb hinterlegt. Dasselbe Feld gibt es im 3D-Viewer in der GeoDoc-Ansicht (unter dem Kartenkopf), und in der Erfassungsliste steht der Achsname vor dem dokumentierten Bereich jeder Vortriebsgruppe.
Solange kein Abschlag gewählt war, stand in der Mitte nur der Hinweis „Keine Erfassung gewählt“ — anlegen ließ sich einer ausschließlich über das „+“ in der Liste links. Dort, wo der Blick hinfällt, steht nun der Knopf **„Abschlag anlegen“**. Er tut dasselbe wie das „+“: neuer Abschlag, sofort ausgewählt, Station schließt an den letzten Abschlag des Vortriebs an; gibt es genau einen Vortrieb, wird er gleich zugeordnet. Ist noch gar nichts erfasst, sagt der Hinweistext das auch („Lege den ersten Abschlag an …“).
Die kleinen Symbole rechts neben dem Dateinamen einer Modellzeile sind weg. Alle Funktionen liegen jetzt im Rechtsklick-Menü der Zeile — beschriftet statt nur als Symbol mit Tooltip: · Zu Modell zoomen · Modell isolieren (nur dieses zeigen) bzw. Isolierung aufheben · Ausblenden / Einblenden · Neue Version laden (Versionsvergleich) · Als Baugrundmodell einstufen / Einstufung aufheben · Entfernen Rechts vom Namen bleiben nur die Kennzeichnungen: „Baugrund“, der Renderpfad („Batch“/„Mesh“) und die Dateigröße. Dadurch bleibt bei schmaler Panelbreite mehr Platz für den Dateinamen, und beim Überfahren der Zeile springen keine Symbole mehr auf. Bei noch nicht geladenen Modellen (ausgegraut) gilt dasselbe: Rechtsklick → „Modell laden“, wie bisher auch per Doppelklick. Die Sammelaktionen am Kopf einer Dateinamen-Gruppe (Gruppe isolieren, ein-/ausblenden, laden, entladen) bleiben unverändert als Knöpfe — sie gehören zur Gruppe, nicht zur einzelnen Datei.
Alle in infraCore mitgelieferten Fremdkomponenten sind auf den aktuellen Stand gebracht. Wichtig darunter: die PDF-Anzeige (pdf.js) hatte eine Schwachstelle, über die eine speziell gebaute PDF-Datei beim Öffnen eigenen Programmcode ausführen konnte — die ist mit dem Update geschlossen. Wer PDFs aus fremder Quelle öffnet, sollte also auf diese Fassung wechseln. Ebenfalls aktualisiert: die 3D-Anzeige, die Texterkennung für gescannte Pläne (OCR), die Excel-Ausgabe und -Einlesung sowie die Handsteuerung. Am Bedienablauf ändert sich dabei nichts; alle Ausgaben (Excel-Mappen mit verbundenen Zellen, Spaltenbreiten, fixierten Kopfzeilen und Zellfarben) sind gegengeprüft.
Der Schritt „Gefüge“ war bei mehreren Trennflächen unhandlich: alle Karten lagen untereinander, und weil das Formular über die ganze Panelbreite lief, stand die Beschriftung (etwa „Art“) ganz links und ihr Auswahlfeld weit rechts. **Reiterleiste.** Ab der zweiten Trennfläche liegt über den Karten eine Leiste mit je einem Reiter pro Fläche — mit dem Farbpunkt der Trennflächenart, dem Namen und der Kurzform der Raumlage im Tooltip. Ein Klick wechselt; angezeigt wird dann nur diese eine Fläche. Bei vielen Flächen lässt sich die Leiste seitlich schieben. Der Reiter „Alle“ zeigt weiterhin alles untereinander. Die Leiste hängt an der Auswahl: Klickst du im 3D ein Trennflächen-Fähnchen an oder springst du aus der Prüfliste zu einer Trennfläche, ist hier der passende Reiter aktiv. Umgekehrt hebt der Reiterklick das Fähnchen im Modell hervor. **Schmaleres Formular.** Die Eingabemaske läuft nicht mehr über die volle Breite. Fallrichtung und Fallwinkel stehen direkt neben ihrer Beschriftung, und bei den Katalogfeldern (Art, Persistenz, Rauhigkeit …) steht das Auswahlfeld unmittelbar hinter dem Feldnamen statt am anderen Ende der Zeile.
Die Zeichenvorlage (Ortsbrustfoto oder Skizze) war an vier Punkten unbrauchbar. Alle vier sind behoben. **Das Bild wanderte beim Zoomen.** Es lag um die halbe Bildgröße neben seiner eigentlichen Stelle — und dieser Versatz zählte in Bildschirmpunkten, nicht in Metern. Wer die Vorlage passend schob, hatte sie nach dem nächsten Zoom wieder daneben. Das Bild sitzt jetzt bei jedem Zoom genau dort, wo es eingepasst wurde. **Verschieben, Skalieren und Drehen gehen jetzt direkt in der Zeichenfläche.** Vorlage anklicken — es erscheint ein gestrichelter Rahmen mit vier Eckgriffen und einem Bügel darüber: · im Bild ziehen = verschieben · Eckgriff ziehen = größer/kleiner (um die Bildmitte) · Bügel ziehen = drehen Alles live, mit einem Rückgängig-Schritt je Zug. Ein Modus- oder Werkzeugwechsel ist nicht nötig; die Zahlenfelder für Maßstab und Drehung bleiben für die Feinarbeit. Neu daneben: **„Auf die Fläche einpassen“** — Bildbreite gleich Flächenbreite, Mitte auf Mitte, ohne Drehung. Der Weg zurück, wenn eine Einpassung entglitten ist. **Fixieren.** Ist die Vorlage eingepasst, sperrt das Schloss im Block „Vorlage“ sie: sie lässt sich dann in der Zeichenfläche nicht mehr auswählen und nicht versehentlich verschieben. Ein kleines Schloss an der Bildecke zeigt das an; derselbe Knopf löst sie wieder. **Fotos brauchen kaum noch Platz.** Ein Telefonfoto mit 4–12 MB wird beim Laden auf etwa 250 KB gebracht (längste Kante 2400 Pixel, bestmögliche Qualität für diese Größe) — für eine Zeichenvorlage sichtbar unverändert. Quer aufgenommene Hochformat-Bilder stehen dabei automatisch richtig. Kleine Skizzen bleiben unangetastet. Trägt ein älteres Projekt noch die Originale, erscheint im Block „Vorlage“ der Knopf „N Vorlagen im Projekt verkleinern“; die Einpassung bleibt dabei erhalten, gesperrte und freigegebene Abschläge werden nicht angefasst. **Und sie liegen im Projektordner.** Neuer Unterordner **„Fotos“** — beim Speichern landen die Bilder dort, beim Öffnen sind sie wieder da. Bisher war nach dem Öffnen eines Projektordners die Einpassung vorhanden und das Bild verschwunden; nur das .icproj-Bundle hatte sie mitgenommen. In der Projektverwaltung gibt es dafür die Kategorie „Fotos“.
Auch Excel-Tabellen (.xlsx) fragen jetzt beim Export nach Dateiname und Zielordner, statt direkt in den Download-Ordner zu gehen. Das betrifft alle XLSX-Ausgaben in infraCore — Mengen und Leistungsverzeichnis, Versionsvergleich, Kollisionsprüfung, Manage-Angebote, DashBI-Auswertungen, 4D-Berichte, Baugrund, GeoDoc-Kataloge, neoQ, Achsen, PDF-Mengen und mehr. Wie bei den übrigen Exporten öffnet sich der „Speichern unter“-Dialog nur in Browsern, die ihn unterstützen (Chrome/Edge über HTTPS); sonst wird direkt in den Download-Ordner gespeichert, und du kannst ihn unter Einstellungen → Anzeige → „Export“ abschalten.
Der „Speichern unter“-Dialog gilt jetzt auch für die DataBuild-Exporte. Beim Geometrie-Export und beim (geometriefreien) Struktur-Export fragt infraCore nach Dateiname und Zielordner, statt die Datei stumm in den Download-Ordner zu legen. Erzeugt DataBuild mehrere Dateien auf einmal (mehrere Projekte im Container-Modus), fragt es einmal nach einem Zielordner und legt alle Dateien dort ab. Auch der Export der DataBuild-Regeln (.json), der HTML-Struktur-Bericht und die Excel-Tabelle (.xlsx) nutzen jetzt den Dialog. Wie überall gilt: nur in Browsern, die den Dialog unterstützen (Chrome/Edge über HTTPS); sonst wird direkt in den Download-Ordner gespeichert, und du kannst den Dialog unter Einstellungen → Anzeige → „Export“ abschalten.
10. August 2026
Bisher konnte dieselbe Menge an verschiedenen Stellen verschieden ausfallen: der Mengen-Reiter am Bauteil, die Bilanz darunter, der Geometrie-Inspektor und der Mengen-Tab rechneten jeweils für sich. Bei gleichem Namen kamen unterschiedliche Zahlen heraus — die „Ansichtsfläche“ war einmal die Fläche in der Bauteilebene und einmal eine achsparallele Projektion, die „Querschnittsfläche“ einmal Volumen durch Bogenlänge und einmal Volumen durch Sehnenmaß. Nachvollziehen ließ sich das nicht. **Jetzt gibt es genau eine Mengenberechnung.** Alle Stellen — Bauteil-Eigenschaften, Geometrie-Inspektor, Mengen-Tab, Formelaufmaß und das Einbrennen ins IFC — lesen dieselbe Definition. Was am Bauteil steht, steht auch in der Mengengruppe und landet unverändert in der IFC-Datei. **Und jede Zahl zeigt ihren Weg.** Zu jeder berechneten Menge gehören zwei Knöpfe: · **Auge** — die App zeigt im 3D, WAS sie gemessen hat: die Mittellinie einer Länge, das Mess-Segment einer Höhe, die Silhouette einer Grundfläche, die echte Schnittkontur eines Querschnitts, den gefüllten Körper eines Volumens. · **ⓘ** — die Herleitung im Klartext: welches Verfahren, welche Formel, welche Eingangsgrößen mit ihren Zahlen (so lässt sich die Formel von Hand nachrechnen), ob der Wert exakt oder eine Näherung ist — und der Vorbehalt, wann er fachlich nicht trägt. Zum Beispiel: „Querschnittsfläche = Volumen / Länge; V = 215,863 m³, L = 39,740 m; Mittelwert — bei veränderlichem Querschnitt trifft er keinen Einzelschnitt.“ Im Mengen-Tab steht der Rechenweg direkt unter der gewählten Mengengröße. **Der Mengen-Reiter zeigt nur noch eine Liste** statt „Berechnet aus Geometrie“ und „Automatisch abgeleitet“ übereinander — es ist dieselbe Liste wie im Geometrie-Inspektor. **Zwei Zahlen ändern sich dadurch:** Die „Ansichtsfläche“ im Mengen-Tab (und die Formelvariable `Aa`) ist jetzt die objektbezogene Fläche in der Bauteil-Hauptebene; bei im Grundriss verdrehten Bauteilen war der alte Wert zu klein. Und die „Querschnittsfläche“ in der Bilanz nutzt jetzt dieselbe Länge wie die Zeile „Länge“ — bei gekrümmten Bauteilen also die Bogenlänge. Neue Formelvariablen: `Aq` (Querschnittsfläche), `Ls` (Sehnenmaß), `Ll` (Länge waagrecht). Bestehende Mengengruppen mit „Ansichtsfläche“ bitte einmal prüfen.
Beim Durchklicken der Abschläge stehen jetzt nur noch die Eingaben da, die jeder Abschlag braucht. Nichts ist entfallen — das Seltene ist eingeklappt und einen Klick entfernt. **Aus „Flächen“ wird „Abschlag“.** Der Schritt beantwortet die Frage „welcher Abschlag, wo liegt er, worauf zeichne ich?“. Vortrieb, Station von/bis, Datum und die aufnehmende Person stehen in EINER Karte statt in dreien. Art, Ringnummer, Teilausbruch, Überlagerung, Geolog:in AG und die Freitextfelder des Katalogs liegen darunter unter „Weitere Angaben“. Bezugsflächen sind zugeklappt eine Zeile mit Art, Station und Größe; der Knopf „Zeichnen“ bzw. „Zeichenebene anlegen“ steht direkt daneben, ohne dass du aufklappen musst. Eine Fläche, die sich nicht auflösen lässt, klappt von selbst auf — dort ist etwas zu tun. Willst du alles auf einmal sehen: im Menüband „Alle Felder“. **Erfassen trennt Geologie und Geotechnik.** Oben im Schritt (und im Menüband) wählst du den Fachbereich: „Geologie“ zeigt Teilbereiche und Lithologien, „Geotechnik“ Vortriebsklasse, Gebirgsverhalten, Stützmittel, Kennwerte und die Verschiebungsmessung. Beide arbeiten am selben Abschlag — getrennt ist nur die Ansicht, damit niemand mehr durch die Formulare des anderen Fachs scrollt. Die Geotechnik lässt sich auch ausfüllen, wenn noch keine Zeichenebene da ist. **Projekt in drei Bereichen.** „Vortriebe“, „Klassen & IFC“ und „Messquerschnitte“ stehen nebeneinander statt untereinander; Abschnitte/Baulose sind eingeklappt, weil die meisten Projekte keine brauchen. **Im Menüband.** Je Schritt liegen die passenden Aktionen oben: Vortrieb/Abschnitt anlegen, Station fortschreiben, Überlagerung aus dem Geländemodell, Ortsbrust/Laibung anlegen, Fachbereich wechseln, „Alle Felder“. **Zeichnen bleibt unverändert.**
Wechselte man im Schritt „Projekt“ die Achse eines Vortriebs, blieben alle Stationen als Zahl stehen: die Abschläge, die Bezugsflächen und der geplante Bereich. Eine Station gehört aber zu genau einer Achse — dieselbe Zahl bezeichnet auf einer anderen Achse eine andere Stelle im Berg, und nichts wies darauf hin. Jetzt fragt die App beim Wechsel: „Stationen umrechnen“, „Nur Achse tauschen“ oder abbrechen. Umgerechnet wird geometrisch — jede Station wird als Punkt im Raum bestimmt und auf die neue Achse gelotet; das stimmt auch bei anderer Stationierung, bei Stationssprüngen und bei einer nachgeführten Trasse. Vor dem Anwenden sehen Sie, wie viele Erfassungen und Flächen betroffen sind, wie weit die beiden Achsen auseinanderliegen (ist das viel, sind es nicht dieselbe Trasse) und was unverändert bleibt: gesperrte oder freigegebene Abschläge, Schacht-Abschläge (dort ist die Zahl eine Teufe), Flächen, die auch an anderen Vortrieben hängen, sowie Messquerschnitte. Alles zusammen ist ein einziger Schritt und lässt sich mit Rückgängig zurücknehmen. Ebenso beim Achsfeld einer Bezugsfläche und bei den Knöpfen „Achse des Vortriebs übernehmen“ bzw. „Auf die Achse des Vortriebs umrechnen“ an der Warnung im Erfassungskopf.
Wer im Schritt „Zeichnen“ von einer Laibung auf eine Ortsbrust umschaltete, sah ein leeres Zeichenfeld — die Skizze war nicht weg, das Zeichenfeld blickte nur an die falsche Stelle: Es behielt den Ausschnitt der Laibung, und dort läuft eine Achse in Stationen (z. B. 12605), während die Ortsbrust in Profilkoordinaten um 0 gezeichnet wird. Die Skizze lag damit kilometerweit außerhalb des Bildes, und weil das Herauszoomen begrenzt ist, kam man auch von Hand nicht zurück. Der Ausschnitt wird jetzt bei jedem Wechsel der Zeichenebene (und der Erfassung) frisch eingepasst. Oben rechts in der Zeichenfläche gibt es zusätzlich einen Knopf „Ansicht einpassen“, sobald verschoben oder gezoomt wurde. Eine angefangene, noch nicht abgeschlossene Linie oder Messung wird beim Wechsel verworfen — sonst wären ihre Punkte mit den Koordinaten der alten Fläche auf der neuen gelandet. Und weil Flächen nach Art und Station benannt werden, standen bei zwei Ortsbrüsten derselben Station zwei gleich benannte Knöpfe nebeneinander: gleichnamige Zeichenebenen sind jetzt durchnummeriert („(1)“, „(2)“), und der Tooltip verrät, ob die Ebene schon Linien und Teilbereiche enthält oder noch leer ist.
Im Formelaufmaß (Mengen → Ansatz → Formel) standen die im Modell mitgelieferten IFC-Mengen bisher nur unter ihrem Kurznamen bereit, etwa „NetVolume“. Führen mehrere Mengen-Sätze dieselbe Größe — bei Wänden, Decken und den von der App eingebrannten Mengen ist das der Normalfall —, war nicht erkennbar, welcher Wert am Ende gezählt wurde. Jetzt nennt der Hinweistext zu jedem Baustein alle Quell-Sätze mit der Anzahl der Bauteile, mehrdeutige Kurznamen sind eigens markiert. Über die neue Auswahl „Mengen-Satz“ lässt sich die Liste auf genau ein Set einschränken; die Bausteine tragen dann den vollen Namen (z. B. „Qto_WallBaseQuantities.NetVolume“) und setzen ihn auch so in die Formel ein — damit ist die Herkunft eindeutig festgelegt. Ein Suchfeld findet einzelne Größen in großen Modellen. Bestehende Formeln mit Kurznamen rechnen unverändert weiter.
Bleibt der Geometrie-Motor beim Einlesen hängen, gab es bisher nur einen Rettungsversuch: Aussparungen entfernen — der half oft nicht und entfernt echte Geometrie. Jetzt versucht die App zuerst das mildere Mittel: sie stellt die Tessellierung (Feinheit runder Profile) auf den Standardwert 16 zurück und liest erneut ein. Dabei geht KEINE Geometrie verloren, runde Profile werden nur gröber dargestellt. Erst wenn das nicht reicht, kommt der Versuch ohne Aussparungen. Greift die Rettung, sagt es Ihnen eine Meldung: welches Modell, von welchem Wert auf welchen, und die Empfehlung, den Wert für dieses Modell dauerhaft auf 16 zu stellen. Solange Sie den höheren Wert eingestellt lassen, wird das Modell bei jedem Öffnen neu eingelesen — stellen Sie ihn auf 16, wird es wieder zwischengespeichert und öffnet schnell.
Im Modul „Mengen“ wurden angeklickte Bauteile zwar im 3D markiert und isoliert, das Eigenschaften-Fenster rechts blieb aber auf dem zuletzt im 3D gepickten Bauteil stehen. Ein Klick auf eine Zeile in der Bauteil-Tabelle zeigt jetzt sofort Attribute, Eigenschaften und Mengen dieses Bauteils. Das gilt genauso für „In 3D auswählen“, den Sprung aus einer LV-Position in die zugehörige Mengengruppe und „Nicht erfasste isolieren“ — dort bleibt die gesamte Auswahl im 3D bestehen, und das Eigenschaften-Fenster zeigt das erste Bauteil der Auswahl.
Die Zeichenfläche der Aufnahme hat jetzt beschriftete Achsen. Links und unten stehen die Werte mit Achstitel — auf der Ortsbrust „Profil x/y“, auf der abgewickelten Laibung „Abwicklung — Bogenlänge“ waagrecht und „Station“ senkrecht. Die Rasterlinien passen ihre Weite beim Zoomen automatisch an und nutzen runde Werte; jede fünfte Linie ist kräftiger und beschriftet. Auf der Abwicklung sind zusätzlich die markanten Stellen des Regelquerschnitts als senkrechte Führungslinien eingezeichnet und benannt: Firste, Ulme links, Ulme rechts, Sohle — berechnet aus deinem echten Profil und nicht aus einer angenommenen Kreisform; auch an der Naht der Abwicklung fehlt keine Marke. Der Mauszeiger zieht ein Fadenkreuz mit, dessen Werte zentimetergenau an beiden Achsen stehen. Der Blick gegen die Vortriebsrichtung dreht die Achse mit. Abschalten kannst du das Ganze in der Werkzeugleiste unter „Darstellung“ mit „Achsen & Werte“; das getrennte Fangraster bleibt davon unberührt.
Im Schritt „Zeichnen“ lagen Modus, Werkzeuge, Rückgängig, aktiver Teilbereich, Vorlage, Naht, Darstellung und Ebenen in einer rund 200 Pixel breiten Spalte links neben der Zeichenfläche. Sie stehen jetzt im Menüband unter dem Reiter „GeoDoc“: Modus und Werkzeuge direkt, die längeren Blöcke hinter kleinen Aufklapp-Knöpfen. Weil ein Werkzeug-Symbol allein nicht sagt, was gerade gilt, steht das aktive Werkzeug im Gruppennamen („Werkzeug · Insel“). Die Knöpfe des Menübands sind zudem zwei- bis dreizeilig angeordnet statt in einer langen Reihe, und die Gruppe „Arbeitsschritt“ ist entfallen — dieselben Schritte stehen unmittelbar darunter im Kopf des GeoDoc-Fensters. Flächenbilanz, Schreibschutz-Hinweis und die Bedienhinweise stehen jetzt einzeilig über der Zeichenfläche. Im abgedockten GeoDoc-Fenster (zweiter Monitor) gibt es kein Menüband — dort bleibt die gewohnte Werkzeugleiste, ebenso, solange ein anderer Menüband-Reiter aktiv ist.
Die Feinheit runder Profile („Tessellierung“) wird beim Aufbereiten fest in den Zwischenspeicher geschrieben — dort liegen fertige Dreiecke. Der Zwischenspeicher merkte sich diesen Wert aber nicht: wer die Einstellung änderte, sah bei einem schon einmal geladenen Modell weiter die alte Geometrie, ohne jeden Hinweis. Der Regler tat scheinbar nichts. Nebenwirkung: dadurch blieb auch verborgen, dass ein erhöhter Wert bei manchen Modellen das Einlesen sprengt — solange es aus dem Zwischenspeicher kam, wurde nie neu eingelesen. Der Wert gehört jetzt zum Zwischenspeicher-Schlüssel: eine Änderung bereitet das Modell einmal neu auf, danach sehen Sie wirklich die eingestellte Feinheit. Wer den Standardwert nutzt, merkt nichts — dort bleibt alles gültig.
Bisher stand im Fehlerfall nur „1.652 Geometrien“ — bei 635 Bauteilen half das nicht weiter. Die Fortschrittsmeldung nennt jetzt das Bauteil, an dem gerade gearbeitet wird („aktuell Bauteil #…“); bleibt der Geometrie-Motor darin stecken, ist es damit benannt. Zusätzlich steht der aktive Wert für „Tessellierung“ (Feinheit runder Profile) jetzt VOR dem Einlesen in der Konsole, und die Abbruch-Meldung weist ausdrücklich darauf hin, wenn er vom Standard abweicht. Hintergrund: gemessen an einem Stahlbau-Modell braucht das Einlesen bei Tessellierung 16 rund 1,3 Sekunden, bei 24 schon 7,4 Sekunden und bei 32 über zehn Minuten. Wer den Wert erhöht hat und danach Abbrüche sieht, sollte ihn zuerst auf 16 zurückstellen.
Die App überwacht beim Einlesen, ob es vorangeht, und bricht ab, wenn 10 Sekunden keine Rückmeldung kommt — gedacht gegen ein einzelnes Bauteil, an dem der Geometrie-Motor sich festbeißt. Diese Rückmeldung kam bisher nur alle 200 Bauteile. Bauteile sind aber sehr unterschiedlich aufwändig: bei einem Stahlbau-Modell entstehen in so einem Block fast eine Million Dreiecke, und das dauert länger als 10 Sekunden. Damit hat die Überwachung ein völlig gesundes Einlesen abgeschossen — der anschließende Rettungsversuch „ohne Aussparungen“ konnte nichts bewirken, weil die Datei gar keine hatte, und die Datei wurde abgewiesen. Die Rückmeldung kommt jetzt mindestens alle halbe Sekunde, unabhängig von der Bauteilzahl. Damit heißt Stille wieder wirklich Stillstand, und ein echter Festbeißer wird weiterhin erkannt.
Waren Aussparungen (oder Räume) ausgeschaltet, verschwanden zwar die Körper — an einer aktiven Schnittebene blieben aber ihre Schnittflächen als flache Platten im Bild stehen. Der Grund war eine zu kurz greifende Sichtbarkeits-Prüfung beim Aufbau der Schnittflächen: sie fragte nur das einzelne Bauteil, nicht die ausgeblendete Gruppe darüber. Ausgeblendet heißt jetzt auch „nicht geschnitten“. Zusätzlich stoppen eingeblendete Räume und Aussparungen im Begehungs-Modus nicht mehr die Bewegung — ein Raumkörper umschließt die Kamera vollständig, vorher wäre man darin gefangen gewesen. Anklicken, Messen und Eigenschaften-Anzeigen funktionieren unverändert.
Beim Leistungs-Update hat sich der Aufbau der zwischengespeicherten Geometrie-Dateien noch einmal geändert, ohne dass der Zwischenspeicher als veraltet erkannt wurde. Modelle, die Sie zwischen den beiden Ständen einmal geladen hatten, lasen danach einen Zwischenspeicher mit falschem Aufbau und brachen beim Öffnen ab. Der Zwischenspeicher trägt jetzt eine neue Kennung: jedes Modell wird EINMAL neu aufbereitet (das dauert beim ersten Öffnen so lange wie beim allerersten Mal), danach ist es wieder schnell. Sie müssen nichts löschen. Zusätzlich erkennt die App einen unpassenden Zwischenspeicher künftig selbst und sagt es im Klartext, statt mit einer technischen Fehlermeldung abzubrechen.
Der Knopf „Räume ein-/ausblenden“ rechts unten in der Statusleiste hat bisher nichts getan: er hat seinen Zustand gespeichert, aber die Ansicht nie verändert. Der Grund liegt tiefer als ein vergessener Schalter — die Raumkörper waren überhaupt nicht geladen. Der IFC-Leser liefert beim Öffnen einer Datei nur Bauteile; Räume (IfcSpace) sind keine Bauteile, und Aussparungen werden beim Öffnen nur vom Bauteil abgezogen, statt als eigener Körper zu entstehen. Es gab also nichts, das ein Sichtbarkeits-Schalter hätte einblenden können. Jetzt lädt der Knopf die Raumkörper beim ersten Einschalten je Modell nach (eine kurze Meldung zeigt den Fortschritt und danach die Anzahl) und blendet sie durchscheinend ein; jedes weitere Umschalten wirkt sofort, weil die Geometrie geladen bleibt. Neu daneben steht derselbe Schalter für Aussparungen und Öffnungen: er zeigt die Öffnungskörper selbst — also die Durchbrüche, Schlitze und Nischen als eigene Körper, dort wo sie im Bauteil sitzen. Beide sind vollwertige Elemente: anklickbar, mit Eigenschaften, einzeln ausblendbar, einfärbbar, und Schnitte gehen hindurch. Enthält ein Modell keine Räume beziehungsweise keine Aussparungen, sagt die Meldung das — statt scheinbar wirkungslos zu bleiben; die Tooltips der Knöpfe nennen die Anzahl im Projekt.
Laden Sie eine IFC, deren Dateiname schon geladen ist, fragt die App nach, ob es sich um eine neue Revision handelt. Bisher gab es dort nur „Ersetzen & vergleichen“, „Als neue Datei laden“ und „Abbrechen“ — wobei „Abbrechen“ still diese eine Datei übersprang, ohne dass man das ahnen konnte, und ein echter Abbruch des gesamten Imports gar nicht möglich war. Jetzt sind beide Fälle getrennt: „Überspringen“ lässt genau diese Datei weg (das bereits geladene Modell bleibt unverändert, eine kurze Meldung bestätigt es) und fragt bei mehreren Dubletten für die nächste Datei weiter. „Abbrechen“ — bei Mehrfach-Auswahl als „Import abbrechen“ beschriftet, ebenso die Esc-Taste — beendet die Nachfragen ganz: bereits getroffene Entscheidungen bleiben gültig, die noch offenen Dateien werden nicht geladen und die Anzahl wird gemeldet.
Beim Laden von Dateien wurde der Fortschritt doppelt angezeigt: einmal als Karte je Datei unten in der Mitte des 3D-Fensters und zusätzlich als hauchdünner blauer Balken je Datei direkt unter dem Ribbon. Bei vielen Dateien auf einmal (etwa ein ganzer Projektordner mit dreißig IFC) wuchsen diese Balken zu einem massiven blauen Block, der Ribbon und Ansicht nach unten schob. Die Balkenreihe ist ersatzlos entfernt — der Fortschritt steht nur noch in den Karten, und dass überhaupt geladen wird, siehst du weiterhin am „Lädt…“ rechts oben in der Werkzeugleiste (das auch dann sichtbar bleibt, wenn du gerade in einem anderen Reiter arbeitest). Auch der Kartenstapel selbst ist gebändigt: Ab vier gleichzeitigen Dateien erscheint statt vieler Karten eine einzige Sammelkarte („N Dateien werden geladen“) mit dem Gesamtfortschritt und der Datei, die gerade am weitesten zurückliegt. Vorher türmten sich die Karten über das ganze Fenster.
Das Feld „Messquerschnitt“ war ein Freitext — man konnte „MQ 1245“ hineinschreiben, aber nichts damit tun. Jetzt lädst du im Schritt „Projekt“ den Messbericht als CSV (eine Zeile je Punkt und Ablesung: Messquerschnitt, Station, Punkt, Datum, Verschiebungen in mm; deutsche und englische Zahlen werden erkannt). Danach zeigt jeder Abschlag im Reiter „Geotechnik“ die Messquerschnitte, die in seinem Stationsbereich liegen: größte Verschiebung mit Punkt, Rate in mm/Tag, Trend (abklingend, gleichbleibend, beschleunigend) und die Zeitreihe als Diagramm. Im geologischen Längsband erscheint an der Station jeder Messstelle eine Marke, und die Arbeitsmappe bekommt das Blatt „Messungen“. Wichtig: Das Programm misst nicht und rechnet nichts hinzu. Aus einer Ablesung folgt keine Rate, aus zwei kein Trend — dann steht dort der Grund und keine Zahl. Fehlt eine Ablesung, bleibt die Linie unterbrochen statt durchgezogen, und leichte Schwankungen gelten nicht als Beschleunigung. Warn- und Alarmwerte werden bewusst nicht geprüft: die stehen im Sicherheitsplan des Projekts, nicht im Programm. Die Zuordnung läuft über die Station; dein Texteintrag bleibt stehen, und wenn er nicht zum Messquerschnitt im Bereich passt, wird das ausdrücklich gemeldet statt überschrieben.
Abschlagsblatt und Bereichsbericht gab es nur als HTML-Datei — für ein PDF musste man sie öffnen und über den Browser drucken. Jetzt steht unter „Ausgabe“ bei beiden ein „PDF“-Knopf: die Datei entsteht direkt, ohne Druckdialog. Zwei Dinge kann der Browser-Druck nicht, und genau die sind jetzt drin: unten rechts steht „Seite 3 von 12“ (mit Gesamtzahl), und oben läuft auf jeder Seite mit, zu welchem Abschlag beziehungsweise Bericht sie gehört — beim Abheften eines dicken Berichts der Unterschied zwischen brauchbar und Zettelhaufen. Tabellen, die über eine Seite hinausgehen, wiederholen ihren Spaltenkopf mit dem Vermerk „Fortsetzung“; Überschriften rutschen mit ihrem Inhalt auf die nächste Seite, und Abbildungen werden nicht zerschnitten. Der HTML-Weg bleibt daneben bestehen, wenn du Inhalte weiterverarbeiten oder in ein eigenes Layout übernehmen willst. Zwei Dinge sind bewusst so: das PDF ist die kompakte Fassung (der komplette Parametersatz steht in der Excel-Arbeitsmappe), und die Zeichnungen liegen als Bild im PDF — sie sehen genau aus wie am Bildschirm, lassen sich aber nicht beliebig weit hineinzoomen.
Im Bereichsbericht blieben die Spalte „Vortrieb“ und die Vortriebsklassen-Bilanz leer, obwohl die Angaben erfasst waren — der Ausgabe-Schritt hat die Vortriebe, Abschnitte und das Klassen-Schema nicht mitgegeben. Jetzt stehen sie im Bericht (HTML und PDF).
Das geologische Längsband zeigt, WIE VIEL von welcher Lithologie in einem Abschlag angetroffen wurde — aber nicht, WO im Querschnitt. Unter „Ausgabe“ gibt es dafür jetzt den „Längsschnitt als SVG“: Du wählst eine Stelle des Querschnitts (Firste, Sohle, Ulme links, Ulme rechts oder Mitte), und der Streifen zeigt über alle Abschläge hinweg, welche Teilfläche dort liegt. Gelesen wird die Stelle aus der Umrandung der jeweiligen Zeichenebene — „Firste“ bleibt also die Firste, auch wenn ein Abschlag mit einem anderen Regelquerschnitt aufgenommen wurde. Zwischen zwei Abschlägen wird nichts verbunden: jeder Abschlag steht über genau seinen Stationsbereich, nicht aufgenommene Bereiche bleiben schraffiert. Trifft die gewählte Stelle in einem Abschlag keine Teilfläche (weil dort z. B. nur die Laibung kartiert ist), wird das gezählt und ausgewiesen, statt die Lücke zu überbrücken. Der Hinweis „sondiert je Abschlag — keine Interpolation dazwischen“ steht im Bild selbst, damit er auch im Bericht mitkommt.
Vortriebe konntest du schon anlegen — beim Erfassen ließen sie sich aber nicht auswählen. Jetzt steht der Vortrieb ganz oben in den Abschlagsdaten, und die Liste links ist nach Vortrieben gegliedert: je Vortrieb ein Abschnitt mit der Anzahl der Abschläge, den dokumentierten Metern und dem dokumentierten Stationsbereich. Das „+“ im Kopf eines Vortriebs legt den nächsten Abschlag direkt dort an. Eine Erfassung, die im falschen Vortrieb gelandet ist, ziehst du einfach auf einen anderen; wer lieber tippt, nutzt das Feld „Vortrieb“ im Formular. Erfassungen ohne Zuordnung sammeln sich in einer eigenen Gruppe, die du mit einem Klick komplett zuordnen kannst — praktisch bei Projekten, die vor dieser Neuerung angelegt wurden.
Das geologische Längsband gab es bisher nur als Bild (SVG). Jetzt kannst du es unter „Ausgabe“ auch als DXF oder DWG speichern: die Station läuft dabei in echten Metern, jede Lithologie bekommt einen eigenen Layer mit ihrer Katalogfarbe, die Flächen sind gefüllt, und nicht aufgenommene Bereiche sind umrandet und beschriftet statt einfach leer. Damit lässt sich das Band im CAD unter den Längsschnitt legen und mit Ausbau oder Terminplan vergleichen. Wichtig zum Lesen: Die Bandhöhe entspricht 100 % Querschnittsanteil — in der Höhe ist die Zeichnung also kein Maßstab, und dieser Hinweis steht in der Datei selbst. Zusätzlich kannst du das Band direkt im Längsschnittfenster einblenden (rechtes Panel „2D“ → „Geologisches Längsband“): Es erscheint als Streifen unter dem Profil und bleibt beim Zoomen, Verschieben und Spiegeln stationsgenau darunter. Wie überall gilt: zwischen zwei Abschlägen wird nicht interpoliert — dort liegt keine Beobachtung.
Wenn du im Prüfschritt aus einem Befund ein BCF-Thema machst (Störungszone, Wassereinbruch, Überbruch, Prüfbefund), liegt jetzt das Aufnahmeblatt der Ortsbrust als Bild bei, und das Thema bringt einen Kamerastandpunkt mit: Wer es in seinem BIM-Programm öffnet, blickt frontal auf die aufgenommene Fläche. Beides entsteht rechnerisch aus der Bezugsfläche — du musst also nicht erst in die 3D-Ansicht wechseln und die Kamera zurechtdrehen, und zwei Meldungen zum gleichen Sachverhalt sehen gleich aus. Ist keine Zeichenebene auflösbar, sagt die Meldung ausdrücklich, dass Bild und Standpunkt fehlen, statt einen beliebigen Blickwinkel mitzuschicken.
In der Erfassungsliste kannst du eine Erfassung mit Alt+↑ bzw. Alt+↓ in den vorigen oder nächsten Vortrieb umhängen — anklicken oder mit Tab anspringen genügt. Bisher ging das in der Liste nur per Ziehen mit der Maus. Außerdem stehen im Kopf jedes Vortriebs jetzt zwei Knöpfe zum Anlegen nebeneinander: „+“ erzeugt einen leeren Abschlag (Station schließt an den letzten an, die Zeichenebene fehlt noch), der zweite übernimmt den letzten Abschlag dieses Vortriebs mitsamt Bezugsflächen und Ansprache der Teilbereiche. Vorher nahm der eine Weg die Flächen mit und der andere stillschweigend nicht — jetzt siehst du den Unterschied dort, wo du wählst.
Ein neuer Abschlag startete bisher bei Station 0 bis 0 — also ohne Länge, was die Prüfung sofort bemängelte und du jedes Mal von Hand korrigieren musstest. Jetzt schließt er lückenlos an den letzten Abschlag desselben Vortriebs an und übernimmt dessen Abschlagslänge; gibt es noch keinen, wird der geplante Vortriebsbereich genommen, sonst der Achsanfang. Woher der Vorschlag stammt, steht dabei. Genauso erbt eine neue Bezugsfläche Achse und Regelquerschnitt vom Vortrieb statt blind die erste geladene Achse zu nehmen — bei zwei Röhren war das regelmäßig die falsche. Und die Vortriebsrichtung wirkt endlich: Bei einem Gegenvortrieb (fallende Stationierung) rückt „Vom aktiven Abschlag übernehmen“ rückwärts, und die Ortsbrust liegt an der kleineren Station. Geändert wird nie im Hintergrund: Wechselst du den Vortrieb einer bestehenden Erfassung, bleiben ihre Station und ihre Bezugsflächen unangetastet — dafür gibt es die Knöpfe „Aus dem Vortrieb übernehmen“ und „Achse des Vortriebs übernehmen“. Passt etwas nicht zusammen, sagt es die Prüfung: eine Bezugsfläche auf einer anderen Achse als der Vortrieb ist jetzt ein Fehler mit Sprung zur Fundstelle.
Schließt du ein PDF oder öffnest ein anderes Projekt, gibt infraCore die Anzeigedaten der bisherigen Pläne frei (Seitenspeicher, Miniaturen, Tab). Dieses Aufräumen lief bisher verzögert im Hintergrund und lud dafür sogar die PDF-Maschinerie nachträglich nach — selbst dann, wenn im Projekt überhaupt kein PDF geöffnet war. Weil es erst nach dem Umschalten griff, konnte es beim Laden eines neuen Projekts theoretisch den bereits aufgebauten Plan des NEUEN Dokuments treffen und dessen Seite leer zurücklassen. Jetzt geschieht es unmittelbar und in der richtigen Reihenfolge, ohne Nachladen.
9. August 2026
Beim Navigieren in großen Modellen hat infraCore bisher in JEDEM Bild jedes Bauteil einzeln geprüft, ob es im Bild liegt — bei sechsstelligen Bauteilzahlen war das die Hauptarbeit, noch vor dem eigentlichen Zeichnen. Diese Prüfung ist jetzt aus. Gemessen an einem Modell mit 21 Millionen Dreiecken sank die Rechenzeit je Bild dadurch von 1,3 auf 0,3 Millisekunden, im ungünstigen Fall (95 %) von 5,4 auf 0,8 Millisekunden. Das Überraschende daran: die Prüfung sortiert durchaus zwei Drittel der Dreiecke aus — die Grafikkarte zeichnet sie aber schneller, als das Aussortieren dauert. Bei Modellen in der Größe eines einzelnen Bauwerks (unter etwa 2.000 Bauteilen) macht dieser Punkt nichts aus; dort ist der spürbare Gewinn der kleinere Speicherbedarf und das schnellere Laden. Falls du ein sehr großes Modell hast, bei dem es sich umdreht, kannst du die Prüfung unter Einstellungen › Rendering › „Jede Instanz einzeln prüfen“ wieder einschalten und beides mit der Performance-Anzeige vergleichen. Zweitens werden gleiche Bauteile — Bewehrungsbügel, Schrauben, Zaunfelder, Leitschienen — nur noch EINMAL in den Grafikspeicher geladen und danach mehrfach platziert. Bei einem echten Stützbauwerk aus der Praxis waren von 869 Bauteilen nur 21 wirklich verschiedene Formen: die Datenmenge im Grafikspeicher halbierte sich, und der Aufbau der Kantenlinien lief 21-mal statt 869-mal. Wie viel das bringt, hängt allerdings stark vom Modell ab — bei einem Sanitärmodell aus Revit war fast jedes Bauteil eine eigene Form, dort bleibt der Gewinn klein. Die Performance-Anzeige nennt den Faktor für dein Modell. Die Kantenlinien werden je Geometrie-Bündel aufgebaut statt als eine einzige modellweite Linie. Zur Kontrolle gibt es eine Performance-Anzeige (Taste F8 oder Einstellungen › Rendering): echte Bildzeit im Mittel und im 95-%-Fall, Draw-Calls, Dreiecke, Bauteilzahlen. Auch hier ein ehrlicher Hinweis: die „fps“-Zahl in der Statusleiste hat früher immer etwa 60 angezeigt, weil sie Bildschirmtakte statt wirklich gezeichneter Bilder gezählt hat. Sie zählt jetzt die tatsächlich gezeichneten Bilder — und weil infraCore nur bei Änderungen zeichnet, steht dort im Stillstand ein Strich statt einer Zahl. Die Verbesserungen greifen bei NEU geladenen Modellen und lassen sich in den Einstellungen einzeln abschalten.
Der Modell-Zwischenspeicher legt Geometrie jetzt platzsparender ab: gleiche Bauteile stehen nur einmal in der Datei, und die Punktkoordinaten kleiner Bauteile werden verdichtet gespeichert. Wie weit verdichtet wird, entscheidet die zugelassene Abweichung: höchstens 0,5 mm, also weit unter jeder Schnitt-, Mess- oder Kollisionstoleranz. Daraus ergibt sich, dass Bauteile bis etwa 33 m Länge verdichtet werden — auch lange Leitungsstränge, die in der Gebäudetechnik die Regel sind. Große Netze wie Gelände- oder Aushubmodelle bleiben unverändert genau, und die Vermessungslage des Modells ist von der Verdichtung grundsätzlich nicht betroffen. An drei echten Modellen schrumpfte der Zwischenspeicher von 12,1 auf 5,2 MB (Stützbauwerk, −57 %), von 19,0 auf 13,6 MB (Sanitärtechnik, −28 %) und von 73,8 auf 10,2 MB (Stahlbau, −86 %) — wie viel es wird, hängt stark davon ab, wie oft sich Bauteile im Modell wiederholen. Bestehende Zwischenspeicher bleiben gültig und müssen nicht neu erzeugt werden; sie werden nur kleiner, wenn du ein Modell neu einliest.
Wenn dein IFC-Modell lokal um seinen eigenen Nullpunkt gebaut ist und seine Vermessungslage nur als Georeferenzierung (IfcMapConversion) mitbringt, hat infraCore diese Angabe bei Punktwolken schon berücksichtigt — bei georeferenzierten Netzen aber nicht. Das Netz landete dadurch genau um den Betrag der Georeferenzierung neben der Punktwolke, also oft einige hundert Kilometer daneben, obwohl beide „georeferenziert“ geladen wurden. Netz und Wolke rechnen jetzt mit derselben Regel. Außerdem kommen Netze beim Öffnen einer Projektdatei vollständig zurück: auch GLB-/glTF-Netze (bisher nur OBJ), und die eingestellte Geoidundulation reist mit — ohne die läge ein wiederhergestelltes Netz rund 47 m zu hoch oder zu tief.
Die Browser-Version legt geladene IFC-Modelle ab jetzt genauso zwischen wie die Desktop-App: Geometrie-Kacheln, Eigenschaften und die Originaldatei landen in einem privaten Speicherbereich, den der Browser auf deiner Festplatte hält. Beim nächsten Öffnen derselben Datei entfällt das komplette Neu-Einlesen, und der Arbeitsspeicher bleibt frei, weil Eigenschaften erst bei Bedarf nachgeladen werden. Bisher war diese Funktion im Browser ausgeschaltet und musste in den Einstellungen von Hand aktiviert werden. Zusätzlich läuft die ganze Zwischenspeicher-Arbeit jetzt im Hintergrund statt in der Oberfläche — beim ersten Laden eines großen Modells friert das Fenster nicht mehr ein. Und weil Browser ihren Speicher bei Platzmangel selbständig leeren dürfen, fordert infraCore beim Start eine dauerhafte Ablage an; unter Einstellungen → Leistung → Disk-Cache siehst du jetzt, wie viel Platz belegt ist, wie viel der Browser zugesteht und ob die Ablage dauerhaft ist (mit Knopf zum Nachfordern). Zwei Grenzen bleiben: Der eigentliche Ordner ist vom Browser verwaltet und für dich nicht sichtbar — auf den Temp-Ordner des Betriebssystems kann eine Webseite grundsätzlich nicht zugreifen. Und das erste Einlesen einer Datei findet weiter im Browser-Tab statt, kann bei sehr großen Modellen also weiterhin an dessen Speichergrenze stoßen; dafür gibt es nur in der Desktop-App den ausgelagerten Vorgang.
Wer eine Befliegung mit ODX, OpenDroneMap oder WebODM rechnen lässt, bekommt einen Ergebnisordner mit fünf Dingen darin: Orthofoto, Geländemodell, Oberflächenmodell, Punktwolke und ein texturiertes 3D-Modell. Bisher musstest du die einzeln aus fünf Unterordnern zusammensuchen und jedes für sich einstellen. Jetzt genügt „Netz“-Ribbon → „ODX-Ergebnis“ (oder den Ordner einfach in infraCore ziehen): infraCore erkennt die Struktur, zeigt dir, was es gefunden hat, und lädt das Gewählte in einem Zug — mit demselben Koordinatensystem für alles. Das Koordinatensystem schlägt es aus der Datei proj.txt der Auswertung vor. Wichtig ist das Feld „Geoidundulation“: eine Drohnenauswertung ohne Passpunkte liefert Höhen über dem Erdellipsoid, deine Pläne rechnen aber mit Gebrauchshöhen (Deutschland NHN, Österreich Adria). Der Unterschied beträgt in Mitteleuropa rund 47 Meter — übersieht man ihn, schwebt die ganze Befliegung unbemerkt 47 m über dem Bauwerksmodell. Der Knopf „DACH-Richtwert“ setzt einen Näherungswert für die Sichtprüfung; für maßgebliche Höhen brauchst du weiterhin Passpunkte oder ein amtliches Geoidmodell.
Große Orthofotos und Höhenraster wurden bisher auf eine Kantenlänge von 8192 Bildpunkten heruntergerechnet — und zwar über die LÄNGSTE Kante. Bei einem quadratischen Baufeld fiel das kaum auf. Bei einem Linienbauwerk war es fatal: Ein Luftbild einer 5 km langen Trasse mit 5 cm Auflösung landete bei etwa 61 cm je Bildpunkt, also rund zwölfmal gröber — Fahrbahnmarkierungen, Schächte oder Bordkanten waren nicht mehr erkennbar. Jetzt zerlegt infraCore solche Bilder stattdessen in mehrere Kacheln und verteilt die verfügbare Bildmenge auf die tatsächliche Form des Gebiets. Für dasselbe Trassen-Beispiel bedeutet das etwa 12 cm je Bildpunkt bei unverändertem Speicherbedarf. Zusätzlich liest infraCore aus vorbereiteten Übersichtsstufen (Cloud-Optimized GeoTIFF), statt jedes Mal das Vollbild auszupacken — sehr große Dateien laden dadurch schneller und ließen den Tab bisher unter Umständen abstürzen. Auch das Höhengitter hinter „→ DGM“ ist jetzt feiner als das Anzeigebild: mehr Stützpunkte für die Triangulation, ohne dass die Anzeige mehr Grafikspeicher braucht.
Punktwolken im COPC-Format (Cloud Optimized Point Cloud) erkennt infraCore jetzt automatisch — unabhängig davon, wie die Datei heißt. Der Unterschied ist grundlegend: Bei einer gewöhnlichen LAZ musste infraCore bisher jeden einzelnen Punkt auspacken, auch wenn am Ende nur jeder fünfzigste angezeigt wurde; bei sehr großen Wolken dauerte das lange, und ab etwa ein bis zwei Gigabyte Dateigröße ging der Speicher aus. Eine COPC ist dagegen wie eine Landkarte in mehreren Maßstäben aufgebaut. infraCore liest nur die Stufe, die zu deiner eingestellten Punktzahl passt — der Rest der Datei wird gar nicht erst angefasst. Das Ergebnis ist keine löchrige, ausgedünnte Wolke, sondern eine gleichmäßig gröbere: Die Meldung nach dem Laden nennt dir den Punktabstand (zum Beispiel „≈ 12 cm“) und wie viel der Datei überhaupt gelesen wurde. Deine Daten bleiben dabei wie immer auf deinem Rechner — das gezielte Lesen funktioniert direkt auf der lokalen Datei, es wird nichts hochgeladen.
infraCore liest jetzt auch GLB-/glTF-Netze. Das ist vor allem beim Import aus Drohnen- und Vermessungssoftware angenehm: Bei OBJ musst du .obj, .mtl und alle Texturbilder gemeinsam auswählen, eine GLB enthält alles in einer einzigen Datei. Wichtiger noch ist der neue Schalter „Georeferenziert“ im Import-Dialog: Netze aus Photogrammetrie, GIS oder CAD tragen echte Rechts- und Hochwerte in sich. Ohne diesen Schalter landeten sie bisher viele Kilometer neben dem IFC-Modell und der Punktwolke — sichtbar falsch, aber ohne Erklärung. Mit dem Schalter hängen sie am selben Projekt-Nullpunkt wie alles andere. Bei OBJ rechnet infraCore die Verschiebung dabei verlustfrei; bei GLB stehen die Koordinaten schon in der Datei mit begrenzter Genauigkeit, deshalb weist infraCore dich in dem Fall auf die verbleibende Ungenauigkeit hin, statt sie zu verschweigen. Außerdem werden sehr große Texturen jetzt automatisch verkleinert — Photogrammetrie-Modelle bringen oft mehrere riesige Texturbilder mit, die den Grafikspeicher überlaufen ließen.
Im Dialog „Google Earth“ kannst du jetzt eine eigene 3D-Tiles-Quelle eintragen — die Adresse einer tileset.json, wie sie ODX/WebODM, ContextCapture oder Pix4D ausgeben. Ist dort etwas eingetragen, lädt infraCore diese Quelle statt der Google-Kacheln, und ein Cesium-ion-Token wird dafür nicht gebraucht. Alles Weitere funktioniert unverändert: Das Modell verdeckt sich korrekt mit dem Gelände, Schnitte greifen auch auf den Hintergrund, und der Höhenversatz lässt sich wie gewohnt einstellen. So kannst du deine eigene Befliegung als Umgebung nutzen statt der weltweiten Luftbilddaten. Voraussetzung: Die Kacheln müssen über einen Webserver erreichbar sein, der Zugriffe aus dem Browser erlaubt — ein Pfad im Dateisystem funktioniert nicht.
Bohrlöcher haben jetzt einen Prüf-Tab: Tiefen, die nicht ansteigen, Lücken und Überlappungen zwischen Schichtintervallen (mit Betrag), Intervalle ohne Bohrloch, doppelte Bohrloch-Kennungen und unlesbare Zahlen. infraCore repariert und sortiert dabei NICHTS — es meldet nur, und es sagt zusätzlich, was es NICHT prüfen konnte, damit „keine Befunde“ nicht mit „alles geprüft“ verwechselt wird. Beim Import kannst du Spaltenzuordnungen als Vorlage speichern; die letzte Zuordnung wird gemerkt und nur übernommen, wenn sie mindestens so viele Spalten trifft wie die automatische Erkennung. Neu außerdem: importierte OBJ-Netze und die Original-Importdateien der Bohrlöcher wandern in die Projektdatei — bei .xlsx ist das wichtig, weil bisher nur die abgeleitete Tabelle gespeichert wurde. Netze, die aus einem Schnitt entstanden sind, haben keine Quelldatei und bleiben deshalb sitzungslokal; infraCore sagt das beim Öffnen.
Ist ein IFC lokal platziert und trägt seine Vermessungslage als IfcMapConversion, nutzt infraCore diese Angabe jetzt auch für die Verortung von Punktwolken — Wolke und Modell liegen damit ohne Handarbeit zusammen. Was infraCore ausdrücklich NICHT tut: eine gedrehte oder skalierte Georeferenzierung anwenden. Die ist keine Verschiebung, und sie als solche zu behandeln würde die Wolke falsch hinlegen; stattdessen kommt eine Warnung. Bei XYZ-Dateien kannst du die Spalten jetzt selbst zuordnen (freie Reihenfolge, und Intensität wird gelesen). Bei der Vermaschung gibt es einen neuen, standardmäßig ausgeschalteten Filter, der abgetrennte kleine Punktcluster verwirft — relativ zur größten Komponente, damit legitim getrennte Objekte nicht mitverschwinden. Und die Diagnose-Ausgaben in der Konsole liegen hinter einem Debug-Schalter; echte Befunde bleiben sichtbar.
neoQ begrüßte dich bisher mit einer leeren Fläche. Jetzt gibt es eine Starter-Vorlage (ein kleines LOIN-Gerüst mit Objekten, Merkmalsgruppen, Wertelisten, Meilensteinen, Akteuren und Zwecken) und überall dort Starthinweise, wo etwas fehlt. Die Meilensteine der Vorlage tragen absichtlich KEINE Liefertermine — ein erfundenes Datum wäre eine falsche Zusage. Dazu zwei neue Ansichten: „Flach“ zeigt eine Zeile je Anforderung samt Geometrie- und Dokumentationsvorgaben und exportiert genau das Sichtbare nach CSV/Excel, „Spec“ liest die Anforderungen wie eine IDS-Prüfregel („gilt für“ ↔ „muss erfüllen“). Und die Plankopf-Fülltabelle geht jetzt als Excel raus und wieder rein — zugeordnet über Dokument, Seite und Plankopf, damit du in Excel beliebig umsortieren kannst. Was nicht zugeordnet werden kann, wird NICHT verworfen, sondern in einem Bericht mit Zeilennummer und Grund gezeigt.
Ein zu erstellendes Ergebnis kann jetzt an einen Meilenstein gehängt werden. Die wirksame Fälligkeit ergibt sich dann in dieser Reihenfolge: eigener Termin, sonst Meilenstein, sonst Phasenende, sonst keiner — und die Spalte sagt, woher das Datum kommt. Überfällige und in den nächsten 14 Tagen fällige Ergebnisse sind farblich UND mit einem Zeichen markiert und stehen als Kennzahl oben. Wichtig dabei: es gibt keine Terminwarnung ohne echtes Datum. Ein Meilenstein ohne Datum erfindet keine Fälligkeit, und Ergebnisse ohne jeden Termin werden separat ausgewiesen — sonst sähen fehlende Termine wie „alles im Plan“ aus. Der Leistungskatalog ist außerdem editierbar geworden: Einträge anlegen, ändern, duplizieren, Stunden je Rolle setzen.
Neben GSI, RQD und Q rechnet infraCore jetzt auch RMR nach Bieniawski — mit derselben aufklappbaren Herleitung. Zwei Dinge sind dabei absichtlich unbequem gelöst: der Abschlag für die Lage der Trennflächen zur Vortriebsrichtung (R6) ist eine EINGABE und kein Rechenergebnis, denn er ist ein Urteil; ohne ihn zeigt infraCore den RMR-BASISWERT und schreibt dazu, dass der Wert damit auf der günstigen Seite liegt. Und ohne Angabe zum Bergwasser gibt es KEINEN RMR: „trocken“ wäre die günstigste Bewertung von allen, und die zu unterstellen wäre eine Behauptung über den Berg. Den Zutritt je 10 m schlägt infraCore aus der Wasserbeobachtung und der Abschlagslänge vor — überschreibbar, weil bei einem punktuellen Einbruch die Gleichverteilung nicht gilt. Neu außerdem: die Q-Faktoren Jn/Jr/Ja stehen in der Arbeitsmappe (Spalte „Kennzahl“) und sind damit projektweise abstimmbar; bisher steckten sie im Programm. Fehlt eine Kennzahl, rechnet infraCore mit der Barton-Vorgabe weiter und sagt in der Herleitung, welche Quelle gegriffen hat.
Die Farben des mitgelieferten Katalogs wurden nicht nach Augenmaß beurteilt, sondern durchgerechnet (CIE-Lab-Abstand). Ergebnis: der Verdacht lag falsch — Störungsgestein, Kalkstein und Tonstein sind gut getrennt. Zusammengefallen war die Lockergesteins-Gruppe: Sand-Kies, kiesiger Sand, Kalksandstein und Schluff lagen so eng, dass sie im Ausdruck nicht mehr zu unterscheiden waren. Die vier sind jetzt gespreizt, der kleinste Abstand im ganzen Katalog hat sich fast verdoppelt. Dazu ein zweiter Fund: Tonmergelstein und „Ton und Schluff“ trugen DASSELBE Muster — in Graustufen also identisch, obwohl das Muster genau dort helfen soll. Behoben. Die Töne bleiben gedämpft und behalten ihre geologische Anmutung.
Das geologische Längsband zeigt jeden Abschlag als eigenen Streifen mit harter Stufe an der Grenze, weil zwischen zwei Aufnahmen nichts beobachtet wurde. Für Übersichten gibt es jetzt zusätzlich den Schalter „Interpoliert“: die Schichtgrenzen laufen dann als Polygonzug durch die Mitte jedes Abschlags — nur dort gibt es eine Aufnahme, und die Stützstellen sind als gestrichelte Linien zu sehen. Drei Dinge halten das ehrlich: der Modus ist nie voreingestellt; an den Rändern wird waagrecht verlängert statt weitergeraten; und eine Lithologie, die im Nachbarabschlag NICHT angetroffen wurde, läuft dort auf Dicke null zusammen statt durchzuziehen. Der Hinweis „interpoliert — keine Beobachtung“ steht im Bild selbst, weil das SVG in Berichte wandert und die Einstellung dort nicht mitreist.
Im Schritt „Prüfen“ kannst du eine Störungszone, einen Wassereinbruch oder einen Überbruch mit einem Klick als BCF-Thema anlegen — das Format, das Statik, Bauleitung und AG schon lesen. Der Text kommt aus der Aufnahme selbst: Station, Vortrieb (auch „fallend“), Abschnitt, Bearbeiter, Aufnahmestand und die Fachzahlen — bei einer Störung die Trennflächen mit Fallrichtung/Fallwinkel, beim Wasser die Schüttung je Zutrittstelle, beim Überbruch Fläche und Volumen. Angeboten werden nur die Anlässe, die der Abschlag hergibt; ein Knopf „Wassereinbruch“ an einem trockenen Abschlag wäre eine Einladung, ein leeres Thema zu verschicken. Fehlt die gemessene Überbruchtiefe, steht „nicht bestimmbar“ statt einer 0. Auch jeder einzelne Prüfbefund lässt sich so weitergeben; ein blockierender Befund bekommt automatisch hohe Dringlichkeit. Zweimal geklickt entsteht kein zweites Thema.
Beim Ausgeben von DXF, DWG und SVG aus den Schnitten und aus dem Lageplan lief bisher nichts sichtbar — bei großen Plänen sah es wie ein Fehlklick aus, und ein zweiter Klick baute den Plan tatsächlich ein zweites Mal. Jetzt gibt es einen Spinner, eine Erfolgsmeldung mit Dateinamen und eine Sperre während des Laufs; ein Export, der nichts liefert, sagt das auch. Dazu drei Kleinigkeiten, die täglich stören: Zahlenfelder in Widget-, Plankopf- und GIS-Layer-Editor übernehmen den Wert erst beim Verlassen des Feldes (vorher schnappte ein kurz geleertes Feld auf 0); Esc und Klick daneben schließen jetzt auch Warenkorb-Editor, Layout-Einstellungen und das Maß-Feld im CAD-Editor; und der Bohrloch-Import zeigt Erfolg und Fortschritt an.
Der Haupteinstieg auf der Startseite war technisch keine Schaltfläche, sondern eine Beschriftung um ein verstecktes Dateifeld — mit der Tastatur also nicht erreichbar. Ebenso die Gruppenköpfe in allen Tabellen, die sich nur mit der Maus auf- und zuklappen ließen. Beides ist jetzt regulär bedienbar (Tab, Enter, Leertaste), das Aussehen ist unverändert. Außerdem fragt infraCore nachdem eine offene Bearbeitung im Profil-/CAD-Editor ersetzt werden soll — aber nur, wenn es wirklich ungespeicherte Änderungen gibt; und „Zurücksetzen“ im Plankopf-Editor fragt ebenfalls nach.
Beim Öffnen einer Projektdatei ging das eingepasste Ortsbrustfoto verloren: die Einpassung (Lage, Maßstab, Drehung, Deckkraft) war noch da, das Bild selbst nicht — und beim nächsten Speichern fehlte es dann auch in der Datei. Behoben. Zwei weitere Ärgernisse an derselben Vorlage: das Ziehen des Fotos und das Schieben des Deckkraft-Reglers erzeugten je Mausbewegung einen eigenen Rückgängig-Schritt und haben damit den Zeichen-Verlauf verdrängt — jetzt ist ein Zug genau ein Schritt. Und: „Rückgängig“ sowie „Entf“ wirken nur noch, solange die Zeichenfläche wirklich SICHTBAR ist. Vorher konnte ein Entf in einem anderen Tab still ein GeoDoc-Objekt löschen, während der GeoDoc-Tab bloß im Hintergrund offen war.
Im Abschlagsblatt fehlten bisher Teile der Zeichnung: Proben, Überbrüche, flächige Wasserzutritte, Beschriftungen, Fachsymbole und vor allem die MUSTER der Lithologien. Damit war im Ausdruck nur noch die Farbe übrig — und genau der Ausdruck ist das, was unterschrieben und in Graustufen kopiert wird. Blatt und Zeichenfläche zeichnen jetzt aus derselben Quelle: gleiche Muster, gleiche Symbolformen, gleiche Größen, Störungen mit ihrem Linienstil. Der Bildausschnitt umfasst dabei auch, was AUSSERHALB der Sollkontur liegt — ein Überbruch wurde vorher am Rand abgeschnitten, also genau die Beobachtung, um die es geht. Bei der Trennflächen-Marke steht die Raumlage jetzt als Zahl daneben (z. B. 045/60) statt als gedrehtes Symbol: die Spurrichtung auf der Fläche lässt sich im Bericht nicht berechnen, und eine gedrehte Marke hätte eine falsche Einfallrichtung behauptet. Die Legende trägt Muster und die tatsächlich verwendeten Symbole mit. Symbol- und Textmarken reisen außerdem ins IFC — als Eigenschaft (Symbolschlüssel samt Bedeutung bzw. der Text), nicht als nachgebaute Form, denn dafür gibt es im IFC keine ehrliche Entsprechung.
Beim Umschalten auf „Blick gegen Vortrieb“ war nur die Zeichnung gespiegelt. Das Ortsbrustfoto blieb seitenrichtig, der Fallstrich der Müllerfähnchen zeigte auf die falsche Seite — die Einfallrichtung war damit fachlich falsch dargestellt. Beim Ziehen mit der Maus lief der Inhalt außerdem entgegen, und der Zoom sprang an die gespiegelte Stelle. Alles vier ist behoben. Zusätzlich: „Rückgängig“ in der Zeichenfläche betrifft jetzt garantiert nur die GeoDoc-Daten — bisher konnte ein Tastendruck zwei Verläufe gleichzeitig zurücksetzen. Und ein gezogener Knoten rastet nicht mehr auf seiner eigenen alten Lage ein; das fühlte sich an wie eine klemmende Maus.
Die Extrapolation einer Trennfläche zur Achse nahm bisher immer an, dass der Vortrieb in Richtung steigender Stationen läuft. Bei einem fallenden Vortrieb stand deshalb „bereits durchfahren“ an einer Störung, die erst noch kommt. Jetzt zählt die Vortriebsrichtung des Abschlags mit; die berechnete Station bleibt dieselbe — nur ihre Deutung dreht sich, und bei fallendem Vortrieb steht das ausdrücklich dabei. Ebenfalls neu: doppelte Probennummern werden über das GANZE Projekt gefunden, nicht nur innerhalb eines Abschlags. Zwei Abschläge mit derselben Endstation erzeugen nämlich regelmäßig denselben Nummernvorschlag, und im Labor ist die Nummer der einzige Schlüssel.
Im Schritt „Zeichnen“ steht rechts jetzt eine Eigenschaftenleiste. Du klickst ein Objekt in der Aufnahmefläche an — Teilfläche, Trennfläche, Wasserzutritt, Probe, Überbruch, Signatur, Text oder Symbol — und bearbeitest seine Angaben sofort daneben. Bisher musstest du dafür in den Schritt „Erfassen“ wechseln, dort das Formular füllen und zurückspringen; bei fünf Teilbereichen waren das zehn Schrittwechsel, und beim Zurückkommen war der Bildausschnitt neu zu suchen. Der Schritt „Erfassen“ bleibt trotzdem: dort stehen die Parameter BEIDER Lithologien nebeneinander, was in einer schmalen Leiste nicht lesbar wäre — die Leiste verlinkt für diesen Fall dorthin.
Bisher gab es für eine Trennlinie, die zwei Zentimeter zu weit links saß, nur einen Weg: löschen und neu zeichnen. Neu ist der Modus „Editieren“: die Knoten des ausgewählten Objekts erscheinen als kleine Quadrate und lassen sich ziehen — bei Trennlinien, Signaturen, Überbruch-Umrissen und flächigen Wasserzutritten. Mit dem Werkzeug „Verschieben“ ziehst du ein ganzes Objekt, auch das Ortsbrustfoto. Dazu gibt es Rückgängig und Wiederherstellen (Strg+Z und Strg+Umschalt+Z, auch als Knöpfe in der Werkzeugleiste). Ein Zug mit der Maus ist dabei EIN Rückgängig-Schritt, nicht einer je Mausbewegung. Entf löscht das ausgewählte Objekt. Rückgängig wirkt nur auf die Aufnahme selbst — es wechselt weder den Arbeitsschritt noch den Bildausschnitt.
Über den Werkzeugen steht jetzt der Modus: Navigieren, Zeichnen, Editieren, Messen, Prüfen. Der Modus bestimmt, welche Werkzeuge angeboten werden — so kann ein Klick nicht mehr versehentlich eine Linie erzeugen, wo du nur auswählen wolltest. Im Modus „Messen“ liest du Abstände, Winkel und Flächen ab, ohne etwas zu speichern. Auf der abgewickelten Laibung nennt die Messung zwei Zahlen: die Länge ENTLANG der Fläche und die direkte Verbindung im Raum („durch den Berg“) — beide sind richtig und beantworten verschiedene Fragen. An der ebenen Ortsbrust sind sie gleich, dann steht nur eine da. Neu sind außerdem Maßstabsleiste, Achsenhinweis, ein einstellbares Raster und ein abschaltbarer Fang.
Jeder Abschlag hat jetzt einen Stand: neu, in Bearbeitung, fachlich unvollständig, geprüft, freigegeben, gesperrt. Er steht in der Liste, im Kopf des Arbeitsplatzes, im Abschlagsblatt und als Eigenschaft im IFC — jeweils mit Farbe UND Zeichen, damit er auch im Graudruck und bei Farbsehschwäche lesbar bleibt. Freigegebene und gesperrte Abschläge sind schreibgeschützt; wer ändern will, stellt den Stand zurück. Automatisch gesetzt wird nur „in Bearbeitung“, sobald du an einem neuen Abschlag arbeitest — „geprüft“ und „freigegeben“ setzt immer ein Mensch. Wer zuletzt geändert, geprüft und freigegeben hat, wird mit Zeitpunkt festgehalten; ein Zurückstufen löscht den Freigabestempel wieder.
Der neue Schritt „Prüfen“ sammelt alle Vollständigkeits- und Plausibilitätsbefunde an einer Stelle — für den aktuellen Abschlag oder das ganze Projekt. Jeder Befund hat ein Gewicht (Fehler, Warnung, Hinweis), nennt die Regel und ist ANKLICKBAR: ein Klick springt zur Fundstelle, also zum betroffenen Teilbereich, zur Trennfläche oder zum Objekt. Bisher waren diese Prüfungen über vier Stellen verstreut, und keine sagte, wo genau der Mangel steckt. Im Prüfmodus erscheinen die Fundstellen zusätzlich als Marken in der Zeichnung, in der Liste als Fortschrittsbalken, und der Bericht führt sie als „Offene Punkte“ mit. Der Prüfschritt schlägt auch einen Stand vor — setzen musst du ihn selbst.
Vier Objektarten sind neu. PROBEN setzt du mit einem Klick auf die Aufnahmefläche; die Probennummer wird aus Station und Zähler vorgeschlagen, und es gibt eine Probenliste für Blatt, Bericht und Excel — doppelte Nummern melden sich als Fehler. ÜBERBRUCH umfährst du frei, ausdrücklich AUCH außerhalb der Sollkontur, denn genau das ist die Aussage; mit der mittleren Tiefe wird daraus ein Volumen, und Fläche wie Volumen landen in Bilanz, Bericht, Excel und IFC. Ohne gemessene Tiefe bleibt die Volumenspalte leer statt 0 — eine 0 hieße „kein Volumen“. TEXTE beschriften die Aufnahme (Höhe in Metern, also gleiche Größe im Ausdruck), und 14 FACHSYMBOLE (Wasser, Probe, Störung, Schichtung, Kluft, Überbruch, Nachbruch, Fotostandpunkt …) lassen sich platzieren. Wasserzutritte kannst du jetzt auch FLÄCHIG umfahren statt nur als Punkt setzen. Alle vier Arten stehen auch im Abschlagsblatt, im Bericht, in der Arbeitsmappe und im IFC — bei Text- und Symbolmarken als Eigenschaft (Text bzw. Symbolschlüssel und Bedeutung), denn eine Symbolform lässt sich im IFC nicht ehrlich behaupten.
Du kannst jetzt ein Foto oder eine Feldskizze als Unterlage laden und darauf zeichnen. Beim Laden schätzt infraCore die Größe so, dass die Bildbreite der Breite der Aufnahmefläche entspricht — meist ungefähr richtig, den Maßstab ziehst du dann in Metern je Bildpunkt nach. Dazu Lage (im Modus „Editieren“ ziehbar), Drehung, Deckkraft, Beschneiden auf die Profilkontur, Sperren gegen versehentliches Verschieben und Ausblenden ohne Verlust der Einpassung. Das Bild wird im Projekt-Bundle gespeichert, aber getrennt von den Projektdaten — ein 5-MB-Foto bläht die Projektdatei damit nicht auf und bremst das Speichern nicht.
Je Abschlag trägst du Vortriebsklasse, Gebirgsverhalten, Messquerschnitt und die eingebauten Stützmittel ein. Die Klassenliste des Projekts legst du im neuen Schritt „Projekt“ selbst fest — ÖNORM B 2203, ZTV-ING oder ein eigener LV-Katalog, ganz wie im Vertrag. Daraus rechnet infraCore die Meter je Klasse und die Stützmittel-Summen; das Ergebnis steht in der Statistik, im Bereichsbericht, als CSV und als Eigenschaft im IFC. Drei Dinge macht die Bilanz ausdrücklich sichtbar statt sie zu verstecken: Abschläge OHNE Klasse werden als eigene Zeile ausgewiesen und nicht auf die anderen umgelegt, Lücken zwischen Abschlägen zählen nicht mit, und für die Abrechnung lassen sich die Meter auf freigegebene Abschläge einschränken. Damit entfällt die Nebentabelle, in der diese Meter bisher zweimal erfasst wurden.
Der Ausgabe-Schritt hat einen Statistikteil: Anteile je Lithologie, Gebirgsart, Fest-/Lockergestein, Vortriebsklasse, Gebirgsverhalten, Trennflächenart, Wasserklasse, Probenart und Überbruch-Ursache — als Torte oder liegende Balken, wobei infraCore die lesbarere Form selbst wählt. Die Farben sind dieselben wie in der Zeichnung, weil sie aus dem Katalog kommen; „ohne Angabe“ ist immer eine eigene Kategorie und wird nie auf die anderen umgelegt. Der Stereoplot über einen Stationsbereich zeigt jetzt Poldichte-Isolinien: Trennflächenscharen, die im Einzelabschlag nicht zu erkennen sind, treten damit hervor. Dazu neu: GSI, RQD und Q je Teilbereich — jeder Wert mit aufklappbarer Herleitung (verwendete Eingangswerte, Formel, Quelle, Vorbehalte). Fehlt eine Eingangsgröße, zeigt infraCore KEINE Zahl, sondern was fehlt.
Zu jeder Trennfläche mit Raumlage rechnet infraCore jetzt, an welcher Station ihre Ebene die Tunnelachse schneidet — also wie viele Meter vor der Ortsbrust sie zu erwarten ist. Das ist der einzige Rechenschritt in GeoDoc, der eine Prognose statt einer Dokumentation liefert. Die Reichweite kommt aus der Persistenz der Trennfläche und ist überschreibbar. Die Grenzen der Aussage stehen daneben: die Ebene wird als unbegrenzt und eben angenommen (eine echte Trennfläche ist beides nicht), und wenn sie fast achsparallel liegt, sagt infraCore „schleifender Schnitt“ statt eine unsichere Station zu behaupten.
Bisher unterschieden sich Lithologien nur über den Farbton. In einer Graustufen-Kopie, auf einem sparsam eingestellten Bürodrucker und bei Farbsehschwäche fiel diese Unterscheidung vollständig weg — und genau diese Ausdrucke werden auf der Baustelle unterschrieben. Jetzt trägt jede Lithologie zusätzlich ein FLÄCHENMUSTER (Ziegel für Kalk, waagrechte Striche für Ton, Punkte für Sand, Kreuzschraffur für Störungsgestein …) und jede Trennflächenart einen eigenen LINIENSTIL. Beides ist im Katalog je Wert einstellbar und reist in der Excel-Arbeitsmappe mit. In der Zeichenfläche lässt sich die Musterdarstellung abschalten.
Der neue Schritt „Projekt“ gliedert die Dokumentation: Baulose/Abschnitte und darunter Vortriebe mit Achse, Richtung und den vorkommenden Regelquerschnitten. Nötig wird das ab dem zweiten Vortrieb — bei einem Zwischenangriff standen Nord- und Südvortrieb bisher in EINER nach Station sortierten Liste und wechselten sich darin ab, und „Lücke zwischen zwei Abschlägen“ meldete sich zwischen Abschlägen, die gar nicht benachbart sind. Auswertungen, Lückenprüfung und Filter arbeiten jetzt je Vortrieb. Bei nur einem Vortrieb ordnet infraCore neue Abschläge automatisch zu; bestehende Projekte lassen sich mit einem Klick sammelzuordnen. Ebenfalls neu: die Teilfläche eines Teilausbruchs (Kalotte, Strosse, Sohle) lässt sich einmal im Regelquerschnitt umfahren und gilt dann für alle Abschläge dieses Teilausbruchs.
Die Erfassungsliste hat ein Suchfeld und Filter. Gesucht wird über Station, Ringnummer, Lithologie, Bearbeiter, Probennummer, Vortriebsklasse und die Freitexte; gefiltert nach Vortrieb, Bearbeitungsstand, „ohne Lithologie“ und „mit Befunden“. Über der Liste stehen die drei zuletzt bearbeiteten Abschläge, und jede Zeile zeigt einen Fortschrittsbalken für die Vollständigkeit sowie die Zahl offener Fehler und Warnungen. Bei 200 Abschlägen war die Liste vorher nur noch scrollbar.
Die abgewickelte Laibung hat eine Naht — die Stelle, an der die Bogenlänge bei Null beginnt. Eine Trennlinie, die über diese Naht läuft, teilt die Fläche nicht und musste als zwei Linien gezeichnet werden. Jetzt lässt sich die Naht verschieben, und „Automatisch freistellen“ legt sie dorthin, wo keine deiner Linien verläuft. Die bereits gezeichnete Aufnahme wird dabei mitgerechnet: die Geologie bleibt am Berg, nur die Naht wandert. Ehrlich gesagt: eine Linie über die Naht funktioniert damit nicht plötzlich — sie lässt sich nur vermeiden. Läuft rundum überall eine Linie, sagt infraCore das und die Zweiteilung bleibt nötig. Die Statuszeile warnt, sobald eine Linie über der Naht liegt.
Die Zeichenfläche hat jetzt Ebenen je Objektklasse: Teilflächen, Trennlinien, Signaturen, Trennflächen, Wasser, Proben, Überbruch, Texte, Symbole und Vorlage lassen sich einzeln ein- und ausblenden. Das Abschlagsblatt trägt zusätzlich ein Statusband im Kopf, Prüf- und Freigabestempel, Proben, Überbruch, Geotechnik und die offenen Punkte der Prüfung. Der Bereichsbericht bekommt auf dem Deckblatt Verteilungsdiagramme und die Klassenbilanz. Das Längsband zeigt unter der Stationsachse eine Bahn mit den Vortriebsklassen (Abschläge ohne Klasse schraffiert) und über dem Band Marken für Sonderereignisse: Überbruch, merklicher Bergwasserzutritt ab 0,5 Liter je Sekunde, Proben und aufgenommene Störungen. Die Excel-Arbeitsmappe hat vier neue Blätter (Proben, Überbruch, Geotechnik, Vortriebe), und jede Zeile trägt Vortrieb, Bearbeitungsstand und Änderungsstempel.
8. August 2026
Beim Öffnen von infraCore lud der Browser bisher immer den kompletten IFC-Motor und die PDF-Anzeige mit — auch dann, wenn du gar keine IFC und kein PDF geöffnet hast, etwa bei einem reinen Karten-, Achsen- oder Kalkulations-Projekt. Zusammen waren das rund 3,9 MB, die vor dem ersten Bild heruntergeladen und ausgewertet werden mussten. Beide werden jetzt erst geladen, wenn du sie wirklich brauchst: der IFC-Motor beim ersten Öffnen, Erzeugen oder Exportieren eines Modells, die PDF-Anzeige beim ersten PDF. Damit halbiert sich die Startlast (statt 8,1 nur noch 4,2 MB; über das Netz komprimiert rund 1,8 → 1,3 MB) — besonders merkbar bei kaltem Browser-Cache, langsamer Leitung oder im Homeoffice über VPN. Damit das erste IFC-Öffnen dadurch nicht langsamer wird, lädt infraCore den IFC-Motor unmittelbar nach dem Start im Hintergrund nach, während du noch nichts tust. Am Funktionsumfang ändert sich nichts.
7. August 2026
Die 3D-Vorschau in infraBuild wurde bei jedem Klick spürbar langsamer, je mehr sonst noch im Projekt geladen war — und zwar unabhängig davon, wie viel Geometrie der Workflow selbst erzeugte. Ursache waren zwei Aufräumarbeiten, die nach jeder Vorschau für das GESAMTE Projekt liefen statt nur für das neu erzeugte Modell: die Eigenschaften aller geladenen Modelle wurden komplett neu eingelesen, und die Sichtbarkeit aller Bauteile wurde zweimal statt einmal durchgerechnet. Bei einem Projekt mit rund 200.000 Bauteilen waren das je Vorschau-Klick mehrere Sekunden, in denen die Oberfläche stand. Beides passiert jetzt nur noch für das, was sich tatsächlich geändert hat. Nebenbei behoben: Schlägt die Vorschau fehl (fehlerhafte Geometrie, abgebrochener Import), bleibt die zuletzt erzeugte Vorschau stehen, statt zu verschwinden — du verlierst deinen Stand nicht mehr.
Beim Zoomen mit dem Mausrad zoomt infraCore auf den Punkt unter dem Mauszeiger, und die Schrittweite richtet sich nach der Entfernung zu diesem Punkt. Liegt der Zeiger im leeren Raum, gibt es keinen solchen Punkt — infraCore setzt ihn dann ersatzweise in die Nähe des Modells. Bisher war „Nähe des Modells“ die Ausdehnung des GESAMTEN Projekts: In einem Modell mit 10 km Ausdehnung konnte dieser Ersatzpunkt kilometerweit entfernt liegen, und ein einziger Rad-Tick über einer leeren Stelle katapultierte dich weit weg — besonders ärgerlich, wenn du gerade nur ein kleines Bauteil, etwa einen Ankerkopf, gefiltert hattest. Jetzt zählt nur noch, was tatsächlich angezeigt wird: die aktuell sichtbaren, also nicht ausgeblendeten oder weggefilterten Bauteile, zusammen mit Punktwolken, Karten/GIS und Bohrungen. Ist nur der Ankerkopf eingeblendet, bleibt der Ersatzpunkt direkt bei ihm — ein Rad-Tick über leerem Raum bewegt dann Zentimeter statt Kilometer. Blendest du wieder alles ein, zoomt es wie gewohnt in großen Schritten durch das ganze Projekt. Du musst dafür nichts einstellen; die Empfindlichkeit unter Einstellungen wirkt unverändert zusätzlich.
Im Tab „Mengen“ siehst du jetzt jederzeit, wie viele Bauteile von KEINER Mengengruppe erfasst werden — als eigene Kennzahl „nicht erfasst“ in der Kopfleiste und als Knopf „Nicht erfasste isolieren“ über der Gruppenliste (auch im Ribbon unter „3D-Verknüpfung“). Ein Klick blendet im 3D alles aus, was bereits in einer Mengengruppe steckt: übrig bleibt genau das, was du noch nicht ermittelt hast — der schnelle Vollständigkeits-Check vor Abgabe oder Ausschreibung. Die übrigen Bauteile sind gleich mit ausgewählt, du kannst also direkt weiterarbeiten (Eigenschaften ansehen, neue Gruppe bilden). Mit „Alle zeigen“ kommst du zurück. Berücksichtigt werden Filter UND eine als Objektquelle gewählte SmartView, genau wie bei der Mengenberechnung.
Die Gruppenliste im Tab „Mengen“ hat einen neuen Listenkopf. Über „Sortieren“ bringst du die Gruppen in eine sinnvolle Reihenfolge: Name A→Z oder Z→A, Menge (größte oder kleinste zuerst), Bauteile (meiste oder wenigste zuerst), Mengengröße oder Einheit. Die Sortierung ist dauerhaft — sie gilt auch für die Farben im 3D, den Excel-/IFC-Export und die Auswahl im Leistungsverzeichnis. Neue Gruppen werden weiterhin unten angehängt. Außerdem hat jede Zeile jetzt ein Auswahlkästchen: mehrere Gruppen anhaken (mit gedrückter Umschalttaste ganze Bereiche) oder oben alle auswählen und in einem Rutsch löschen — ab zwei Gruppen mit Sicherheitsabfrage.
6. August 2026
Die Katalog-Arbeitsmappe hat ein neues, aufgeräumtes Format. Statt eines Rasters, in dem jeder Parameter eine eigene Spalte hatte und die Bedeutung teils in der Zellfarbe und teils in der Spaltenposition steckte, gibt es jetzt vier schlichte Listen: **Parameter** — je Zeile ein Parameter mit Gruppe, Ebene, „Gilt für“ und Erfassungsart. **Werte** — je Zeile ein Auswahlwert mit Farbe (als Text wie `#C8A97E`) und Gesteinsart (FG/LG). **Textfelder** — die Freitextfelder der Erfassung. **Katalog** — Format und Vorgaben. Was das praktisch bringt: Du kannst die Spalten umsortieren, ohne dass etwas kaputtgeht — die Kopfzeile entscheidet, nicht die Position. Zusätzliche eigene Spalten stören nicht, sie werden einfach übergangen; spätere Programmversionen können dort mehr hineinschreiben, ohne dass ältere Dateien unlesbar werden. Eine leere Zelle heißt jetzt wirklich „keine Angabe“ — deshalb überlebt eine Lithologie ohne Gesteinsart den Weg durch Excel, was vorher nicht ging. Und weil alles Text ist, lässt sich die Mappe auch als CSV oder in einer Versionsverwaltung lesen. Bestehende Mappen im alten Format werden weiterhin gelesen; beim Exportieren schreibt infraCore das neue Format.
Ob eine Lithologie Fest- oder Lockergestein ist, steuert, welche Parameter beim Erfassen überhaupt angeboten werden — Gesteinsfestigkeit beim Festgestein, Plastizität beim Lockergestein. Diese Zuordnung ließ sich bisher nur über die Excel-Datei setzen (Zeile „FG/LG“ über den Lithologie-Spalten). Legtest du im Katalog-Editor eine neue Lithologie an, blieb sie ohne Gesteinsart — und damit wurden dir beim Erfassen alle Parameter angeboten, auch die unpassenden. Jetzt steht im Katalog neben jedem Lithologie-Wert direkt hinter dem Farbfeld eine kleine Auswahl „— / FG / LG“. Ein Abzeichen an der Parameterkarte zeigt, wie viele Werte noch ohne Gesteinsart sind. Löschst du einen Wert, verschwindet seine Zuordnung mit. Eine Einschränkung, die du kennen solltest: Das Excel-Blatt kann „keine Angabe“ nicht darstellen — es kennt nur Spalten mit FG- oder LG-Marker. Ein bewusst offen gelassener Wert kommt nach Export und erneutem Import als FG zurück. Wer das „—“ behalten will, pflegt den Katalog in der App statt über Excel.
**Prognose aus Baugrundmodellen.** Du bestimmst jetzt selbst, welche Modelle den Baugrund darstellen: im Projektbrowser das Modell rechtsklicken → „Als Baugrundmodell einstufen“. Eingestufte Modelle tragen in der Liste ein kleines Abzeichen. „Prognose holen“ schneidet dann genau diese Modelle an der Aufnahmestation und legt den Schnitt als Vorlage unter die Zeichenfläche — meist sind das mehrere Modelle, alle werden berücksichtigt. Gezeigt wird ein Rahmen etwas größer als der Querschnitt, damit du auch die angrenzenden Schichten siehst; die Zeichenfläche zoomt entsprechend heraus. Die Einstufung wird im Projekt gespeichert. Ist kein Modell eingestuft, greift weiterhin der bisherige Weg über die im Baugrund-Modul gewählten Schichten. Kommt keine Prognose zustande, sagt die Meldung jetzt genau warum: Modell noch nicht fertig geladen, im 3D ausgeblendet (geschnitten wird nur, was sichtbar ist), Station außerhalb des Modellbereichs, oder das Modell liefert nur Schnittkanten statt geschlossener Flächen. **Laibung: Achsen getauscht.** Beim Zeichnen einer Laibung läuft jetzt waagrecht die Abwicklung (Bogenlänge) und senkrecht die Station. So liest sich die Laibung wie ein aufgeklappter Querschnitt, in dem du von Ulme zu Ulme wanderst, statt wie ein liegendes Band. An den gespeicherten Daten ändert sich nichts — nur die Darstellung. **Und die Vorschau steht wieder gerade.** Hatte eine Erfassung sowohl eine Ortsbrust als auch eine Laibung, richtete sich die 3D-Vorschau nach der ersten Fläche statt nach der, auf der du gerade zeichnest — deshalb stimmte es nach dem Löschen der Laibung wieder. Sie folgt jetzt der aktiven Zeichenebene.
Im Rechtsklick-Menü der Zeichenfläche klappt jetzt jede Teilbereichs-Zeile nach rechts ein Untermenü mit den Lithologien deines Katalogs auf — jeweils mit ihrer Farbe. Ein Klick darauf ordnet die Teilfläche dem Teilbereich zu **und** trägt die Lithologie ein. Aus drei Handgriffen (zuordnen, in den Schritt „Erfassen“ wechseln, Feld ausfüllen) wird einer, und die Fläche bekommt sofort ihre Katalogfarbe statt Grau. Das gilt auch für „Neuer Teilbereich hier“: anlegen, zuordnen und ansprechen in einem Zug. Ein Klick auf die Zeile selbst ordnet weiterhin nur zu, ohne die Lithologie anzufassen; „— keine —“ löscht sie wieder. Alle übrigen Parameter des Teilbereichs bleiben unberührt — es wird wirklich nur die erste Lithologie gesetzt.
**Bereichsbericht.** Unter „Ausgeben“ gibst du jetzt Station von und bis ein und bekommst einen Bericht über *alle* Aufnahmen in diesem Bereich — nicht mehr nur über einen Abschlag. Vorne ein Deckblatt mit der Bilanz (aufgenommene Länge, Abdeckung, Fläche, offene Fläche, Trennflächen, Wasser), einer Übersicht aller Aufnahmen, den Längenanteilen je Lithologie und dem Längsband des Bereichs; danach folgt jedes Abschlagsblatt auf einer eigenen Seite. Aufnahmen, die über die Bereichsgrenze hinausragen, sind vollständig dabei. Abschnitte ohne Aufnahme werden ausdrücklich benannt und nicht mitgerechnet — eine Lücke ist keine Aussage über den Baugrund. **Abschlagsfolge.** „Vom aktiven Abschlag übernehmen“ rückte bisher zwar den Stationsbereich weiter, ließ die Bezugsfläche aber stehen — der neue Abschlag zeigte also auf die Ortsbrust des vorigen, und man zeichnete auf der falschen Fläche. Jetzt wandert je verwendeter Bezugsfläche eine Kopie um eine Abschlagslänge mit, bei der Laibung auch die Endstation, und die Umrandung wird aus der neuen Fläche neu berechnet. **Station vorbelegt.** Legst du eine neue Bezugsfläche an, übernimmt sie den Stationsbereich der Erfassung: die Ortsbrust die Endstation (dort liegt sie), die Laibung von–bis. Vorher startete jede Fläche am Achsanfang. **Optik.** Im Schritt „Bezugsflächen“ sind beide Spalten jetzt gleich breit und beginnen auf derselben Höhe; links steht der Abschnittskopf „Erfassung“ mit Info-Knopf als Gegenstück zu „Bezugsflächen“.
**Modellschnitt.** Liegt an der Aufnahmestation ein IFC-Modell — Ausbruch, Ausbau, Bestand —, kannst du es jetzt in der Ebene deiner Bezugsfläche mitschneiden und blass hinter der Aufnahme einblenden. Der Schalter „Modellschnitt“ steht in der Werkzeugleiste beim Zeichnen. Damit siehst du direkt, ob die aufgenommene Ortsbrust zum geplanten Querschnitt passt, ohne ins 3D wechseln zu müssen. Der Schnitt gilt nur für die Ortsbrust — die Laibung ist abgewickelt und damit keine Ebene; das steht auch so in der Statuszeile, ebenso wenn kein Modell geladen ist oder an dieser Station nichts geschnitten wird. Dein eigener Querschnitt im 2D-Fenster bleibt davon unberührt. **DXF-Profil.** Im Schritt „Bezugsflächen“ gibt es jetzt den Knopf „DXF-Profil“ mit Einheitenwahl (m/cm/mm). Damit holst du einen Regelquerschnitt direkt aus einer DXF in die Profilbibliothek — ohne infraBuild. Das ist wichtig, wenn GeoDoc freigeschaltet ist, infraBuild aber nicht: ohne Querschnitt gäbe es sonst keine Bezugsfläche und damit gar keine Aufnahme. Die Meldung nennt Konturzahl und Größe in Metern, damit eine falsch gewählte Einheit sofort auffällt. Wer infraBuild hat, kann für Feinarbeit an Konturpaarung und Rollen weiter den Profileditor nutzen.
**Die Vorschau war weiterhin verdreht** — der Grund lag tiefer, als es aussah: Die 3D-Szene rechnet intern in einem anderen Achsensystem als die Aufnahme selbst (dort liegt die Höhe auf einer anderen Achse). Die Kamera wurde nach dem Achsensystem der Aufnahme ausgerichtet, die Geometrie aber im Achsensystem der Szene gezeichnet — „lotrecht“ zeigte für die Kamera damit waagrecht. Das ist jetzt umgerechnet, und der Test misst nicht mehr die Formel, sondern wo ein Punkt tatsächlich auf dem Bildschirm landet. Genau deshalb waren die beiden vorherigen Anläufe „grün“ und trotzdem falsch. **Längsband:** Dieselbe Lithologie sprang von Abschlag zu Abschlag in der Höhe, weil jeder Abschlag nach seiner eigenen Teilbereichs-Reihenfolge gestapelt wurde. Jetzt bekommt jede Lithologie eine feste Bahn — eine Schicht ist als durchgehendes Band lesbar. Wichtig zu wissen: Zwischen den Abschlägen wird **nicht** interpoliert. Jeder Abschlag bleibt ein Streifen über seinen Stationsbereich mit harter Grenze — zwischen zwei Aufnahmen liegt keine Beobachtung, und eine weichgezeichnete Schichtgrenze wäre eine erfundene Aussage über den Baugrund. Nicht aufgenommene Stationsbereiche sind schraffiert und werden unter dem Band benannt, ebenso Überlappungen. **Rechtsklick:** Trennflächen-Fähnchen und Wasser-Zutrittstellen lassen sich jetzt direkt in der Zeichenfläche bearbeiten oder löschen — vorher gab es dafür keinen Weg im Menü.
Bei einigen Eingabefeldern fehlte die Beschriftung ganz — etwa „Station von“ und „Station bis“ bei den Abschlagsdaten, „Station“ bei der Bezugsfläche und die beiden Namensfelder der Aufnahme. Da stand nur ein nacktes Zahlenfeld. Ursache war die Anordnung: Wo Beschriftung und Feld nebeneinander stehen, hat das Feld die ganze Breite beansprucht und die Beschriftung weggedrückt, bis sie unsichtbar war. Jetzt steht die Beschriftung über dem Feld, dazu eine kurze Erklärung und die Einheit. Die Felder liegen in zwei Spalten statt jeweils über die ganze Breite — dadurch passt mehr auf den Schirm und Beschriftung und Eingabe gehören sichtbar zusammen. Bei der Bezugsfläche erscheinen „Bogenlängen-Nullpunkt“ und „Zählrichtung“ nur noch bei der Laibung; an der Ortsbrust haben sie keine Wirkung. Und man sieht dort jetzt direkt, ob die Fläche in der aktuellen Erfassung aktiv ist, mit einem Knopf direkt zum Zeichnen. Im Katalog ist es genauso: engere Abstände, eine Erklärung unter jedem Feld, ein eigener Titel für die Auswahlwerte mit dem Hinweis, dass ein leerer Wertevorrat ein freies Textfeld ergibt. Neben den großen Überschriften „Bezugsflächen“, „Erfassungskatalog“ und „Parameter“ sitzt ein kleiner Info-Knopf, der eine ausführliche Erklärung aufklappt — was eine Bezugsfläche ist, wozu der Katalog dient, was „Ebene“, „Gilt für“ und „Erfassungsart“ bei einem Parameter bedeuten.
Fünf Dinge, die beim Arbeiten gestört haben: **Reihenfolge.** Die Bezugsflächen standen unten im Schritt „Erfassen“ — obwohl man sie braucht, bevor man zeichnen kann. Sie haben jetzt einen eigenen, ersten Schritt „Bezugsflächen“. Und wenn eine Erfassung noch keine Zeichenebene hat, bietet der Schritt „Zeichnen“ die vorhandenen Flächen direkt zum Anlegen an, statt dich wegzuschicken. **Rechtsklick.** In der Zeichenfläche öffnet ein Rechtsklick jetzt ein Menü — passend zu dem, was unter dem Mauszeiger liegt: Teilbereich zuweisen oder neu anlegen, Zuordnung lösen, direkt zum Ansprechen springen, Trennfläche oder Wasserzutritt setzen, Trennlinie oder Signatur löschen, Werkzeug wechseln. Verschieben mit der rechten Maustaste geht weiterhin — dafür musst du ziehen. **Signatur wird zur Trennfläche.** „Aus Spur rückrechnen“ hatte keine Eingabe: Es gab keinen Weg von einer gezeichneten Signatur zur Trennfläche. Jetzt zwei: Rechtsklick auf die Signatur → „→ Trennfläche“, oder in der Trennflächen-Karte unter „Spuren“ die Signaturen anklicken, die zu dieser Fläche gehören. Zeichnest du eine Spur nach, rechnet die Rückrechnung mit der neuen Linie. **3D-Vorschau.** Die kleine Vorschau neben der Zeichenfläche stand unter einem festen Blickwinkel und war dadurch je nach Achsrichtung gegenüber der 2D-Ansicht verdreht — auf der Laibung um 90°. Sie blickt jetzt beim Öffnen frontal auf die Bezugsfläche, in derselben Ausrichtung wie links: was in der Zeichenfläche rechts liegt, liegt auch in der Vorschau rechts. Der Knopf „wie 2D“ stellt diesen Blick nach dem Drehen wieder her, und beim Drehen bleibt „oben“ jetzt an der Fläche statt an der Lotrechten. **Erfassungsliste.** Art, Länge und die Zähler standen gedrängt in einer Zeile; die Warnung stieß an den abgeschnittenen Text. Jetzt zwei Zeilen und eigene Chips, die Spalte ist etwas breiter.
In GeoDoc konnte man die Aufnahmefläche mit Trennlinien zwar teilen, die Teilflächen aber nicht ansprechen — sie blieben alle grau. Ursache: „Zuordnen“ wirkte nur, wenn oben ein Teilbereich als aktiv gewählt war. Genau diese Auswahl hat aber jeder Klick mit dem Werkzeug „Auswahl“ auf eine noch nicht zugeordnete Fläche wieder gelöscht — danach konnte man beliebig oft klicken, ohne dass etwas passierte, und ohne Hinweis, woran es liegt. Jetzt reicht ein Klick: Ist kein Teilbereich aktiv, legt „Zuordnen“ beim ersten Klick selbst einen an und färbt die Fläche ein. Ein zweiter Klick auf dieselbe Fläche hebt die Zuordnung wieder auf, ein anderer Teilbereich übernimmt sie einfach. Und „Auswahl“ wirft die aktive Wahl nicht mehr weg, wenn du auf eine offene Fläche klickst. Dazu sieht man die Teilung jetzt auch: Noch offene Teilflächen haben eine gestrichelte Umrandung in Warnfarbe, in jeder Teilfläche stehen Kürzel bzw. „offen“ und die Fläche in m², und die Fläche unter dem Mauszeiger hebt sich hervor. Die Bilanz nennt die Anzahl der offenen Teilflächen. An der Berechnung der Teilung selbst hat sich nichts geändert — die war korrekt.
Die Anmeldeseite der Server-Version zeigt jetzt alles nebeneinander auf einem Bildschirm — ohne Scrollen: links wie gewohnt Benutzername und Passwort, daneben eine Übersicht „Was ist neu“ mit den letzten Entwicklungen sowie drei „Tipps & Tricks“ zu Funktionen und Tastenkürzeln — die Tipps wechseln bei jedem Aufruf, du siehst also nicht immer die gleichen. Über dem Anmeldefeld bohrt sich eine kleine Tunnelbohrmaschine durchs Gestein und legt dabei die Tübbingringe frei; den Hintergrund bildet eine dezente Zeichnung aus Bodenschichten und Tunnelquerschnitt. Alles ist Teil der Seite selbst — es werden keine Bilder oder Skripte von außen geladen und nichts wird mitgeschrieben. Wer Bewegung im System abgeschaltet hat (Betriebssystem-Einstellung „Bewegung reduzieren“), sieht ein Standbild. Auf kleinen Fenstern zeigen die Karten entsprechend weniger Einträge, damit nichts abgeschnitten wird; am Anmeldevorgang selbst ändert sich nichts.
Mit GeoDoc dokumentierst du direkt in infraCore, was beim Vortrieb tatsächlich angetroffen wird. Du legst je Abschlag eine Bezugsfläche an — Ortsbrust oder abgewickelte Laibung —, die aus deiner Achse und dem Regelquerschnitt entsteht. Darauf zeichnest du Trennlinien, teilst die Fläche in Teilbereiche und sprichst sie an: Lithologie, Verwitterung, Festigkeit, Trennflächenabstand und alles Weitere aus deinem Erfassungskatalog. Trennflächen setzt du als Müllerfähnchen; die Raumlage kannst du tippen, aus einer nachgezeichneten Spur zurückrechnen oder mit drei Klicks im 3D-Modell picken. Dazu kommen Wasserbeobachtungen, ein Stereoplot (Schmidt'sches Netz) und die Winkel zwischen den Flächen. Der eigentliche Unterschied: Alles liegt in echten Weltkoordinaten. Was du in der Zeichenfläche zeichnest, steht sofort lagerichtig im 3D auf der Tunnelfläche — und umgekehrt kannst du auch direkt im Modell zeichnen, die Zeichenfläche zieht mit. Weil die Aufnahme an Station und Profil hängt statt an einem Bild, bleibt sie gültig, wenn du die Achse später nachführst. Die Flächenbilanz ist die echte abgewickelte Fläche, nicht eine Projektion. Damit die Erfassung nicht zur Tipparbeit wird: Lithologie-Vorlagen füllen einen ganzen Parametersatz mit einem Klick, „vom letzten Abschlag übernehmen“ bringt die Ansprache des vorigen Abschlags mit, und wenn ein Baugrundmodell geladen ist, kannst du die Prognose als Vorlage unterlegen und einfach korrigieren. Die Überlagerung über der Firste rechnet GeoDoc aus dem Geländemodell, statt dass du sie aus Plänen abliest. Am Ende gibst du ein druckfertiges Abschlagsblatt aus, eine Excel-Arbeitsmappe über alle Abschläge, ein geologisches Längsband entlang der Achse — und ein IFC-4.3-Modell. Lädst du dieses IFC in den Projektbaum, greifen SmartViews, Suche, das Eigenschaften-Panel, SQL, DashBI und Mengen ganz normal auf die Geologie zu. GeoDoc ist ein eigenes, lizenzierbares Modul: Ist es für dein Konto nicht freigeschaltet, siehst du es gar nicht.
Im Längsschnitt konnte man nicht weit auf die Objekte hineinzoomen, ohne dass die Gradiente (das gestrichelte Profil) teilweise oder ganz verschwand. Ursache: Beim Zeichnen der Gradiente wurden nur die Stützpunkte berücksichtigt, die exakt im sichtbaren Stationsbereich lagen. Ist die Gradiente — wie üblich — nur durch wenige Knickpunkte definiert, lag beim Reinzoomen oft kein einziger Stützpunkt mehr im Ausschnitt, und die Linie wurde gar nicht mehr gezeichnet; bei randüberschreitenden Abschnitten fehlten die abgeschnittenen Teilstücke. Jetzt wird immer auch der jeweils benachbarte Stützpunkt links und rechts des Ausschnitts mitgezeichnet — die Gradiente bleibt beim Zoomen durchgehend sichtbar. Das saubere Beschneiden am Diagrammrand übernimmt weiterhin die Zeichenfläche selbst.
Aktivierst du mehrere SmartViews zusammen, brach die Ansicht bisher spürbar ein — je mehr SmartViews, desto länger dauerte das Anwenden. Grund war, dass infraCore für jede SmartView-Ebene das gesamte Modell erneut durchlief und dabei die Eigenschaften jedes Bauteils immer wieder neu zusammenbaute. Jetzt läuft infraCore nur noch EINMAL über alle Bauteile und prüft alle Ebenen in diesem einen Durchgang — die Arbeit wächst dadurch nicht mehr mit der Zahl der aktiven SmartViews. Am Ergebnis (welche Bauteile getroffen, eingefärbt oder ausgeblendet werden) ändert sich nichts, nur die Geschwindigkeit. Hinweis: Der Aufwand entsteht beim Anwenden/Kombinieren — eine bereits aktive SmartView kostet im laufenden Betrieb (Drehen/Zoomen) ohnehin keine zusätzliche Rechenzeit.
Beim Exportieren öffnet infraCore jetzt einen „Speichern unter“-Dialog, in dem du Dateiname UND Zielordner frei bestimmst — statt dass die Datei stumm im Download-Ordner landet. Das gilt für alle Exporte: IFC, DXF/DWG, PDF, CSV/Excel, IDS, SVG und mehr. In der Server-/Web-Version brauchst du den passenden Browser (Chrome/Edge über HTTPS); ist er nicht verfügbar, wird wie bisher direkt in den Download-Ordner gespeichert. Brichst du den Dialog ab, wird nichts gespeichert. Du kannst das Verhalten unter Einstellungen → Anzeige → „Export“ ausschalten, wenn du lieber immer direkt in den Download-Ordner exportierst.
5. August 2026
Im Tab „Mengen“ gibt es neben „Aus Modell“ jetzt den Knopf „Aus SmartViews“. Damit legst du in einem Schritt für jede SmartView eine eigene Mengengruppe an, die dauerhaft an ihre SmartView gebunden bleibt — ändert sich die SmartView, ändert sich sofort auch die Menge. Bisher ließ sich eine SmartView nur innerhalb einer einzelnen Mengengruppe als Objektquelle wählen; das Anlegen für alle SmartViews gemeinsam fehlte. Der Dialog zeigt jede SmartView mit der Zahl der enthaltenen Bauteile, du kannst einzelne abwählen, und bereits gebundene SmartViews werden als „vorhanden“ übersprungen (keine Dubletten). Die Mengengröße wird automatisch aus der häufigsten IFC-Klasse der jeweiligen SmartView vorgeschlagen (z. B. Wände → Volumen, Geländer → Länge) — oder du wählst eine feste Größe für alle. Jede Gruppe lässt sich danach wie gewohnt verfeinern.
Für gekrümmte oder geknickte Linienbauteile (Rohre, Bögen, gebogene Träger) berechnet infraCore die abgewickelte Länge über eine geschätzte Mittellinie durch das Bauteil. Bei gekrümmten Rohren lief diese Linie bisher im Zickzack quer durch das Rohr statt sauber mittig — dadurch wurde die Länge zu groß ausgewiesen. Ursache: Die Mittellinie wurde in geraden Querscheiben gebildet, die die schräg zur Krümmung stehenden Rohr-Querschnitte nur als seitlich versetzte Bögen erfassten. Jetzt wird die Mittellinie iterativ entlang der Krümmung nachgeführt, geglättet und bis an die echten Bauteil-Enden geführt — die Linie liegt sauber in der Rohrmitte und die Länge stimmt. Zusätzlich erkennt infraCore jetzt Formen, für die eine einfache Mittellinie gar nicht taugt (echte Rückläufer wie Haarnadeln/U-Bögen/Schlaufen, Verzweigungen wie T-/Y-/Kreuz-Formstücke): Statt einer zuversichtlich falschen Zahl fällt die Längenangabe dort bewusst auf das Hüllquader-/Sehnenmaß zurück.
Der Zauberstab „SmartViews automatisch erzeugen“ funktioniert jetzt wie das Ableiten von Mengengruppen: Statt nur einer oder zwei Eigenschaften kombinierst du beliebig viele Dimensionen (IFC-Klasse, PredefinedType, ObjectType und/oder frei gewählte Eigenschaften), und es entstehen automatisch nur die tatsächlich vorkommenden Wert-Kombinationen. Optional lässt sich die Auswahl auf bestimmte IFC-Klassen einschränken. Ganz neu ist die flexible Benennung: Du legst Präfix und Suffix fest und gibst eine Namensvorlage mit Platzhaltern an — {1}, {2} … für die Werte je Dimension, {all} für alle Werte, und {n} bis {nnnnnn} für eine fortlaufende, links mit Nullen aufgefüllte Nummer. Wer es mag, schreibt sogar eine Formel (beginnt mit =, z. B. =CONCAT(V1,"-",INDEX())). Eine Live-Vorschau zeigt je Kombination den fertigen Namen und die Trefferzahl, markiert bereits vorhandene Gruppen als „vorhanden“, und mit dem Augen-Symbol siehst du eine Kombination sofort im 3D. Die erzeugten Gruppen landen in einem Ordner deiner Wahl; „Vorhandene im Ordner ersetzen“ frischt einen Ordner auf, statt Dubletten anzulegen.
Der SmartViews-Bereich hat jetzt eine richtige Verwaltung. Über die Kästchen wählst du mehrere SmartViews auf einmal aus (oder alle über das Kopf-Kästchen). Mit der Auswahl kannst du sie gemeinsam in einen Ordner verschieben, per Palette neu einfärben, löschen — oder mit „Zusammen aktivieren“ mehrere gleichzeitig im 3D anzeigen (z. B. viele Farbgruppen auf einen Schlag). SmartViews lassen sich in Ordner gruppieren; Ordner sind einklappbar und tragen eigene Aktionen (ganzen Ordner zusammen aktivieren, umbenennen, löschen). So behältst du auch bei vielen automatisch erzeugten Gruppen den Überblick.
Für massige oder gewölbte Bauteile (z. B. Tunnelsegmente) zeigt „Berechnet aus Geometrie“ eine „Ansichtsfläche“. Bisher war das eine senkrechte Projektion auf eine feste Welt-Ebene (Blick genau von vorne/von der Seite). Bei diagonal im Raum liegenden oder gekrümmten Objekten war dieser Wert dadurch verkürzt, und die blaue Kontrollfläche stand schräg neben dem Objekt statt daran. Jetzt wird die Ansichtsfläche in der Eigenorientierung des Bauteils gemessen: entlang seiner dünnsten Richtung auf die Hauptebene projiziert. Der Wert ist dadurch nicht mehr durch die Schräglage verkürzt, und die Kontrollfläche (Klick auf die Zeile) liegt flach am Objekt. Die „Grundfläche“ bleibt bewusst die waagrechte Draufsicht (das ist eine echte Grundfläche). Reicht die automatische Fläche nicht, kann man im Geometrie-Inspektor gezielt eigene Flächen aufsummieren.
In der Kollisionsprüfung liefert der Knopf „Volumen exakt (Boolean)“ am ausgewählten Treffer das exakte Überschneidungsvolumen. Bei sehr flachen, dünnen und fast in einer Ebene liegenden Bauteilen (z. B. ein gezacktes Blech, das ein großes Blech schneidet) konnte dieser Wert völlig falsch — um ein Vielfaches zu groß — sein (etwa 8067 l „exakt“, obwohl die Näherung 785 l zeigte). Ursache war eine numerische Schwäche der Volumenberechnung bei weit vom Nullpunkt entfernten (georeferenzierten) Bauteilen in Kombination mit nicht ganz „wasserdichter“ Verschneidungs-Geometrie. Das ist jetzt behoben: Die Berechnung ist numerisch robust gemacht, und zusätzlich greifen zwei Sicherungen — eine Überschneidung kann nie größer sein als das kleinere der beiden Bauteile, und die Verschneidungs-Geometrie wird auf Geschlossenheit geprüft. Ist das exakte Ergebnis rechnerisch nicht verlässlich, wird es NICHT mehr angezeigt; stattdessen erscheint ein deutlicher Hinweis mit der physikalischen Obergrenze und dem Verweis auf den Näherungswert. So kann kein irreführender „exakter“ Wert mehr im Panel stehen.
Eine SmartView ist jetzt der zentrale Ort für wiederverwendbare Objektgruppen (Auswahlmengen). Statt in jedem Bereich eine ähnliche Gruppe neu zu bauen, definierst du sie einmal als SmartView und verwendest sie überall: im 4D-Bauablauf, in der Kollisionsprüfung und neu auch in der Mengenermittlung. Änderst du die SmartView, wirkt die Anpassung sofort überall, wo sie genutzt wird. In der Mengengruppe gibt es dafür im Bereich „Auswahl (Filter)“ ein neues Feld „SmartView (Auswahlgruppe)“ — ist es gesetzt, zählen zusätzlich zum Filter nur die Bauteile dieser SmartView. Im SmartViews-Bereich zeigt jede Zeile ein kleines Zähl-Abzeichen, wie oft die Gruppe verwendet wird (mit Detail beim Überfahren), und beim Löschen wirst du gewarnt, wenn sie noch irgendwo verwendet wird. Die Trennlinie zwischen Liste und Editor lässt sich per Ziehen breiter/schmaler stellen.
Beim automatischen Erzeugen von SmartViews aus einer Eigenschaft (Zauberstab, z. B. „je Bauteil-Status eine Gruppe“) kannst du jetzt vor dem Anlegen einen Blick ins Modell werfen: In der Vorschau-Liste sitzt neben jeder Wert-Kombination ein Augen-Symbol. Ein Klick darauf isoliert genau diese Gruppe im 3D, sodass du sofort siehst, welche Bauteile betroffen wären — ganz ohne die SmartView schon zu speichern. Ein erneuter Klick, ein Wechsel der Eigenschaft oder das Schließen des Fensters stellt die vorherige Ansicht wieder her. Zusätzlich ist der Zauberstab jetzt prominenter erreichbar (Knopf „Automatisch erzeugen“, wenn noch keine SmartView existiert).
Wenn man unter „Berechnet aus Geometrie“ die Zeile „Fläche“ anklickt, wird die gemessene Fläche zur Kontrolle im 3D eingeblendet. Bei schräg im Raum stehenden Wänden lag diese blaue Kontrollfläche bisher nicht in der Wand, sondern kippte auf die nächste waagrechte oder senkrechte Bezugsebene weg — sie „klappte“ sichtbar von der Wand ab und war zudem verkürzt, passte also optisch nicht zum angezeigten Flächenwert. Jetzt wird die Kontrollfläche in die tatsächliche Bauteilebene gelegt (automatisch aus der Geometrie bestimmt): Sie liegt flach in der Wand — egal wie schräg diese steht — und ihre Größe entspricht dem angezeigten Wert (Volumen ÷ Dicke). Betrifft nur die Darstellung der Kontrollfläche; der Zahlenwert war schon vorher korrekt.
Die Zeile „Fläche“ unter „Berechnet aus Geometrie“ (Eigenschaften-Panel → Reiter „Mengen“) wurde bisher immer als Volumen ÷ kleinste Ausdehnung geschätzt. Das passt für flache Bauteile wie Wände und Decken, ergab aber bei gewölbten oder massigen Körpern — etwa Tunnelröhren — einen bedeutungslosen Wert, weil deren schmalste Seite gar keine echte „Dicke“ ist. Ab jetzt erkennt das Programm automatisch, ob ein Bauteil wirklich plattenförmig ist: nur dann wird weiter „Fläche ≈ Volumen/Dicke“ gezeigt. Bei allen anderen Körpern erscheinen stattdessen die direkt aus der Geometrie gemessenen projizierten Flächen — „Grundfläche (proj.)“ (Draufsicht) und „Ansichtsfläche (proj.)“ (größte Seitenansicht) — plus eine neutral benannte „kleinste Ausdehnung“ statt einer falschen „Dicke“. Beide Flächen lassen sich wie gewohnt anklicken, um die Projektion im 3D zu sehen. Reichen diese Flächen nicht, kann man im Geometrie-Inspektor gezielt eigene Flächen aufsummieren. Auch das Einbrennen ins IFC („Ins IFC schreiben (QSet_infracore)“) schreibt bei solchen Bauteilen die projizierten Flächen statt der irreführenden abgeleiteten Fläche.
Wenn du einen Querschnitt oder Längenschnitt nach DXF oder DWG exportierst, ist jetzt das komplette Achsenkreuz mit dabei: die waagerechte X-Achse, die senkrechte Y-Achse, die Teilstriche (Ticks) mit ihren Zahlenwerten und die Achsentitel — jeweils auf eigenen Layern, sodass du sie im CAD getrennt ein-/ausschalten oder umformatieren kannst. Layer sind „ACHSE-X“, „ACHSE-Y“ und (beim Querschnitt mit Höhenbezug) zusätzlich „ACHSE-HOEHE“ für die absolute Höhe rechts. Beim Querschnitt beschriftet die X-Achse den Querabstand (R+ rechts / L- links), die Y-Achse die Höhendifferenz Δh und die rechte Achse die absolute Höhe (m ü.NHN). Beim Längenschnitt beschriftet die X-Achse die Station (km+m) und die Y-Achse die absolute Höhe. Die Achsen liegen in denselben echten Meter-Koordinaten wie der übrige Schnitt und werden bei aktiver 2D-Georeferenzierung mitverschoben.
Während DataBuild eine IFC-Datei schreibt oder ein Modell übernimmt, zeigt das Fortschritts-Banner oben im Arbeitsbereich jetzt eine kleine Pixel-Art-Animation: ein Bauarbeiter mit Schutzhelm schlägt mit dem Hammer und baut dabei eine Reihe Blöcke von links nach rechts auf. Die wachsende Blockreihe zeigt den Fortschritt an — genau wie die Tunnelbohrmaschine, die den Tunnel auskleidet. So passt der Loader stilistisch zur bestehenden Bohrmaschinen-Animation. Der frühere neutrale Ladekreis samt separater Fortschrittsleiste entfällt dafür. Wer „Bewegung reduzieren“ im Betriebssystem aktiviert hat, sieht ein ruhiges Standbild.
Das Mess-Werkzeug hat einen neuen Untermodus „Kette“ (Segment-Leiste oben im Viewport, neben „Distanz“). Damit misst du fortlaufend über beliebig viele Punkte hinweg, statt nur zwischen zwei Punkten: Jeder Klick setzt den nächsten Punkt, jedes Teilstück bekommt sein eigenes Längen-Label, und am zuletzt gesetzten Punkt zeigt ein grünes Gesamtlängen-Label „Σ …“ die aufsummierte Streckenlänge. Ein Doppelklick oder die Enter-Taste schließt die Kette ab (das Gemessene bleibt stehen); der nächste Klick beginnt eine neue Kette. Jedes Teilstück wird zusätzlich als einzelne Distanz gespeichert.
Der Mengen-Tab kann jetzt die im Geometrie-Inspektor (bzw. 5D) von Hand erfassten Positionen deiner Bauteile als Menge verwenden. Neue Mengengröße „Erfasste Positionen (Inspektor/5D)“: Eine Mengengruppe filtert wie gewohnt die Bauteile (IFC-Klasse/Name/Eigenschaft) und summiert dann NICHT eine Geometrie-Größe, sondern die dort gemessenen/gerechneten Positionen — du wählst die Positions-Art (z. B. Fläche, Länge, Öffnung) und optional die Quelle (gemessen/manuell/…). Öffnungen/Abzüge zählen negativ. So fließen Sonderaufmaße aus dem Inspektor direkt in Mengenermittlung und Leistungsverzeichnis (inkl. Excel-/IFC-Export). Die Verknüpfung ist live und einseitig (Inspektor → Mengen): eine im Inspektor angelegte Position erscheint sofort in der Gruppe; eine Gruppen-Summe wird bewusst NICHT in einzelne Bauteile zurückgeschrieben (das würde doppelt zählen). Die reinen Geometrie-Werte waren ohnehin schon konsistent, weil Mengen-Tab und Inspektor denselben Rechenkern nutzen.
Der Geometrie-Inspektor (Klick auf ein Bauteil → Flächen/Umrandungen/Kanten vermessen) hat jetzt eine FREI ZIEHBARE BREITE: am linken Rand des Fensters anfassen und breiter oder schmaler ziehen; die eingestellte Breite bleibt gemerkt. Vor allem aber sind Inspektor und der Reiter „Mengen“ im Eigenschaften-Panel (rechte Sidebar) jetzt DIESELBE Mengen-Berechnung: Bauteil-Gesamtwerte (Volumen/Oberfläche), automatisch abgeleitete Flächen, alle erfassten Positionen und der manuelle Rechner (z. B. Fläche × Kante) erscheinen an beiden Stellen und sind live verknüpft. Was du im Inspektor rechnest, siehst du sofort im Mengen-Reiter — und umgekehrt; Bearbeiten und Löschen wirkt auf beiden Seiten. Aus dem Mengen-Reiter öffnest du mit einem Klick den Geometrie-Inspektor für das gewählte Bauteil. So kann die zentrale Mengenlogik nicht mehr auseinanderlaufen.
4. August 2026
Im Eigenschaften-Panel rechts (Reiter „Mengen“ → „Berechnet aus Geometrie“) ist jetzt jede berechnete Zeile anklickbar. Ein Klick zeigt direkt im 3D-Modell, WAS gemessen wurde — so lässt sich auf einen Blick prüfen, ob der Wert stimmt: „Länge“ zeigt die tatsächlich gemessene Linie (bei gekrümmten Bauteilen die Mittellinie entlang der Krümmung), „Höhe/Breite/Dicke“ ein Mess-Segment genau dieser Länge an der richtigen Stelle, „Oberfläche“ die Hülle, „Fläche“ die größte projizierte Silhouette, „Querschnitt“ die echte Schnittkontur in der Bauteilmitte, und „Volumen“ den durchscheinend gefüllten Körper. Ein erneuter Klick (oder Auswahl eines anderen Bauteils) blendet die Anzeige wieder aus. Das Augen-Symbol markiert die gerade angezeigte Zeile. Die Kontroll-Geometrie liegt immer sichtbar obenauf und lässt sich nicht versehentlich anklicken.
Das Modul „Mengen“ wurde deutlich ausgebaut und aufgeräumt. Neu: (1) FORMELN — eine Mengengruppe kann ihre Menge über eine Formel berechnen statt nur eine feste Größe zu wählen, z. B. „V * 1.05“ (Volumen mit 5 % Verschnitt), „L * B“ oder eine native IFC-Menge wie „NetVolume“. Der Formel-Editor zeigt alle verfügbaren Variablen (Geometrie V/A/L/H/B … und die im Modell vorhandenen IFC-Mengen) und Funktionen (min, max, round, sqrt …) als klickbare Kürzel und prüft die Eingabe live. (2) LEISTUNGSVERZEICHNIS — ein eigener Reiter mit hierarchischen Leistungsgruppen und Positionen: jede Position bezieht ihre Menge direkt aus einer Mengengruppe oder aus einem manuellen Aufmaß (z. B. „3.5*2.0+1.2“), mit Einheitspreis, Gesamtpreis und Gesamtsumme. (3) EXPORT — Mengengruppen und LV als Excel (XLSX) und als natives IFC 4.3 (die Mengen als IfcElementQuantity mit Formel-Vermerk, das LV als IfcCostSchedule mit korrekt verketteten Positionen). Das Layout ist jetzt ruhiger und professioneller (gedämpfter Akzent statt Neon-Grün, kompakte Werkzeugleiste, dichte Tabellen). Geführte Schnellstarts nehmen die Arbeit ab: „Aus Modell“ öffnet ein Fenster, in dem sich Mengengruppen nach IFC-Klasse, PredefinedType, ObjectType oder einer beliebigen Eigenschaft ableiten lassen — auch kombiniert (z. B. IFC-Klasse × PredefinedType), mit Live-Vorschau (wie viele Gruppen und Bauteile) und passender Standard-Mengengröße; und der Filter einer Gruppe darf mehrere Bedingungen gleichzeitig fordern; „Als LV-Position“ bzw. „Alle Gruppen“ übernehmen Mengengruppen direkt ins Leistungsverzeichnis (mit automatischer Ordnungszahl), und ein Klick auf eine LV-Position hebt die zugehörigen Bauteile im 3D hervor.
Für gekrümmte oder geknickte stabförmige Bauteile (z. B. bogenförmige Träger, Kabelunterkonstruktionen) wird die „Länge“ jetzt als abgewickelte Bogenlänge entlang der Mittellinie ermittelt statt als Luftlinie (Sehnenmaß) des umschließenden Quaders. Betrifft die berechneten Mengen im Eigenschaften-Panel (Reiter „Mengen“ → „Berechnet aus Geometrie“), das ins IFC geschriebene PropertySet „QSet_infracore“ und die Mengengröße „Länge“ im Modul „Mengen“. Der Wert ist als Näherung (≈) gekennzeichnet; zusätzlich wird das kürzere Sehnenmaß im Tooltip genannt und „Querschnitt (b×h)“ bei gekrümmten Bauteilen als unzuverlässig markiert. Gerade Bauteile bleiben unverändert exakt. Hinweis: sanfte Bögen werden gut erfasst; für stark zurücklaufende Formen (U-/Halbkreis) folgt die achs-/profilgenaue Ermittlung später.
Der Grundriss (horizontaler Flächenschnitt) im 2D-Tab braucht keine Achse mehr. Ist keine Achse geladen, wird der Grundriss als reiner horizontaler Schnitt über das ganze Modell auf einer einstellbaren Höhe berechnet — die Höhe schlägt die Ansicht aus der Modellmitte vor, du kannst sie im 2D-Band jederzeit ändern. Ist eine Achse vorhanden, wird sie weiterhin für Höhenbezug (NHN) und die Achslinie im Plan genutzt. Nur Querschnitt, Längsschnitt und Korridor brauchen naturgemäß weiterhin eine Achse (sie stationieren entlang einer Linie).
Im Impressum (Hilfe → Impressum) ist unter „Supported by“ jetzt zusätzlich Florian Kaplan genannt — neben Philipp Broidl und Christoph Exinger.
Der Titel des Browser-Tabs (bzw. der Fenster-Titelleiste) zeigt jetzt schlicht „infraCore-Studio“ statt eines langen beschreibenden Zusatzes. So ist der Tab bei mehreren offenen Fenstern leichter zu erkennen. Zusätzlich lautet die kleine Fußzeile unten in der Hilfe nun „by planDX · VDC“, und der Beispiel-Platzhalter im Schriftfeld des Lageplans (Feld „Firma / Büro“) zeigt „z. B. planDX“.
Wird ein Zugang serverseitig beendet — etwa weil ein Administrator die Person abmeldet oder die Lizenz während der Nutzung abläuft — bringt die App jetzt kontrolliert zur Anmeldeseite zurück, statt scheinbar weiterzulaufen, während Aktionen bereits fehlschlagen. Die App prüft die Sitzung dazu im Hintergrund (regelmäßig und beim Zurückkehren ins Fenster). Wichtig: Da alle Projekt- und Modelldaten nur im Browser liegen, erscheint zuerst ein Hinweis mit der Möglichkeit, das Projekt noch als .icproj-Datei zu sichern — es gibt keinen automatischen Rauswurf, du entscheidest selbst, wann du zur Anmeldung wechselst. Nach dem Sichern kannst du dann „Zur Anmeldung“ wählen. Betrifft nur die Auslieferung hinter dem Login-Gate; eine kurze Netzunterbrechung meldet niemanden ab.
Die obere Tab-Leiste ist neu geordnet: verwandte Reiter stehen jetzt beieinander und werden durch dezente senkrechte Trennstriche in sechs Gruppen gegliedert — Grundlagen (Datei, Ansicht), BIM-Funktionen (Analyse, Checker, Mengen, 4D, 5D), Bestand & Untergrund (GIS, GIS2IFC, Punktwolke, Mesh, Boreholes), Trassierung & Ableitungen (Achsen, 2D), BIM-Tools zum Erstellen & Anreichern (infraBuild, DataBuild, neoQ, Verkehrszeichen, openCAD) und Projekt · Berichte (Manage, DashBI, PDF, Python). Das frühere Auswertungs-Modul „Stats“ heißt jetzt „DashBI“. Dieselbe Reihenfolge gilt auch in der Taskleiste unten und im „+“-Menü.
Rechts in der Tab-Leiste wurde der Knopf „Schwere Geometrie“ auf ein reines Icon reduziert: ein rotes Tacho-Symbol, die Anzahl dauerhaft ausgeblendeter Elemente steht als kleines rotes Zähler-Abzeichen daran (kein Text mehr). Direkt daneben gibt es jetzt einen Schalter mit Warenkorb-Symbol, der die schwebende Auswahlkorb-Leiste oben links im Viewport ein- und ausblendet; ein kleines Abzeichen zeigt die Zahl der Objekte im Korb.
Der Wechsel zwischen 3D-Viewer und 2D-Lageplan läuft wieder über die obere Tab-Leiste: „3D“ und „2D“ sind dort reguläre Reiter. Die untere Leiste erscheint jetzt ausschließlich, wenn der 2D-Tab aktiv ist, und dient dort nur noch den Drucklayouts: Der Reiter „Modell“ zeigt die 2D-Basisansicht, jedes angelegte Layout ist ein eigener Reiter, neue legt man mit „+“ an, und bei aktivem Layout lassen sich Maßstab/Blatt, Beschneiden und Drucken direkt aus der Leiste steuern. In allen anderen Tabs (3D, Workspaces) ist die untere Leiste ausgeblendet.
Im Darstellungs-Umschalter des 2D-Tabs (Lageplan / Querschnitt / Längsschnitt / Grundriss / Korridor) heißt die erste Option jetzt „2D“ statt „Lageplan“ — sie ist die genordete 2D-Grundriss-Ansicht und steht als eine Option gleichberechtigt neben den Schnitt-Darstellungen.
Wenn Sie im Strukturbaum (Projektstruktur links) Objekte markieren — einzeln, einen Bereich mit Umschalt-Klick, eine ganze Typ-Gruppe oder „alle darunterliegenden Objekte“ — werden diese Objekte jetzt gleichzeitig im 3D-Viewer hervorgehoben. Die Markierung im Baum selbst ist zudem deutlicher sichtbar (kräftigere Färbung der Zeile). So können Sie eine im Baum getroffene Auswahl direkt über das Korb-Overlay im Viewer (=/+/−) dem Auswahlkorb hinzufügen oder daraus entfernen.
Über dem Strukturbaum lagen zwei Hinweisleisten: eine für „X ausgeblendet / Isolierung aktiv“ mit „Alles zeigen“ und eine für „X ausgewählt“ mit Korb-Knöpfen (+Korb/=Korb). Beide sind entfernt, weil ihre Funktionen bereits an anderer Stelle liegen: Der Filter-/Isolierungs-Status samt Zurücksetzen steht in der unteren Statusleiste, und das Hinzufügen/Entfernen markierter Objekte zum Auswahlkorb erledigt das Korb-Overlay direkt im Viewer. Der Strukturbaum gewinnt dadurch Platz und springt nicht mehr.
3. August 2026
Wenn eine Administrator:in ein neues Konto anlegt (oder ein Passwort zurücksetzt), ist das dabei vergebene Passwort nur noch ein temporäres Start-Passwort. Beim ersten Anmelden werden Sie automatisch auf eine Seite geleitet, auf der Sie ein eigenes Passwort festlegen — erst danach ist die App zugänglich. Das neue Passwort muss mindestens 8 Zeichen lang sein und einen Großbuchstaben, einen Kleinbuchstaben, eine Zahl und ein Sonderzeichen enthalten; die Anforderungen werden live abgehakt. Dieselben Anforderungen gelten auch, wenn Sie Ihr Passwort später selbst im Konto-Menü ändern. In der Benutzerverwaltung zeigt ein Hinweis „· Passwort ausstehend“, bei wem der erste Wechsel noch offen ist. Hinweis: Das betrifft die Server-Anmeldung; es werden weiterhin nur Benutzername, Passwort-Hash, Lizenz und Rolle gespeichert — keine zusätzlichen persönlichen Daten.
Im 4D-Bauablauf können Sie eine bestehende Objekt-Verknüpfung jetzt fest in die IFC zurückschreiben. Zuerst verknüpfen Sie Objekte mit einem Vorgang wie gewohnt — über eine gespeicherte Objektauswahl (SmartView-Filter), über die Regel-Verknüpfung (Vorgangsfeld ⇄ Eigenschaft) oder durch direkte Auswahl im Viewer. Anschließend öffnen Sie „Verknüpfen“ und den neuen Reiter „In IFC einbrennen“: Dort wird je verknüpftem Objekt der Vorgangsname (auf Wunsch zusätzlich Kennung, Gliederung/WBS und Soll-Termine) als Eigenschaft „Pset_4D.Vorgang“ geschrieben und je Modell eine bearbeitete Datei „…_4D.ifc“ heruntergeladen — die Originaldatei bleibt unangetastet. Danach trägt jedes Objekt den Vorgang selbst: Die Verknüpfung ist dauerhaft, übersteht einen Re-Import und lässt sich jederzeit per Regel-Verknüpfung (Feld „Vorgangsname“ gegen die Eigenschaft „Pset_4D.Vorgang“) wiederherstellen. Liegt ein Objekt in mehreren Vorgängen, gewinnt der erste — für einen eindeutigen Rücklink; solche Fälle werden vorab gezählt und angezeigt.
Das linke Panel im 4D-Modus war fest und für lange Vorgangsnamen und Terminspalten oft zu schmal. Sie können es jetzt am rechten Rand mit der Maus breiter oder schmaler ziehen; die Zeitleiste unten passt sich automatisch an. Die eingestellte Breite bleibt erhalten.
2. August 2026
Das Modul „Mengen“ wurde transparenter gemacht. Beim Filtern nach einer Eigenschaft sehen Sie jetzt direkt die tatsächlich im Modell vorkommenden Werte samt Häufigkeit und können sie per Klick oder über ein durchsuchbares Dropdown übernehmen — kein blindes Tippen mehr. Die Auswahllisten für Eigenschaft, Wert und Mengengröße sind jetzt durchsuchbar; die IFC-Klassen zeigen die Anzahl der Bauteile und lassen sich durchsuchen; am Filter steht live die Trefferzahl. Die Bauteil-Tabelle zeigt je Element den exakten Einzelwert und im Kopf die Summe (Σ) — Sie können jederzeit nachrechnen, wie die Gruppensumme zustande kommt. Näherungswerte wurden entfernt: Es werden nur noch Größen angeboten, die exakt aus der Geometrie bestimmbar sind (die frühere Querschnittsfläche „≈ Volumen/Länge“ ist raus).
Das neue Modul „Mengen“ lässt sich in der Benutzerverwaltung jetzt genauso je Person freigeben oder sperren wie DataBuild, infraBuild, neoQ, PDF und Boreholes. Damit deckt die Modul-Zugriffssteuerung sechs Module ab. Wie gehabt: Administrator:innen und Personen ohne Einschränkung sehen alle Module; ist „Mengen“ für jemanden nicht freigegeben, verschwindet der Tab aus Menüband und „+“-Menü.
Es gibt ein neues, eigenständiges Modul „Mengen“ (Tab oben, Ribbon „Mengen“) für die Mengenermittlung und Auswertung direkt aus dem Modell — angelehnt an professionelle BIM-Ausschreibungswerkzeuge wie RIB iTWO, im ersten Schritt bewusst noch ohne Leistungsverzeichnis. Sie bilden beliebig viele „Mengengruppen“: Jede Gruppe filtert die gewünschten Bauteile (nach IFC-Klasse, Name oder einer Eigenschaft) und summiert eine wählbare Größe — Anzahl, Volumen, Oberfläche, Grundfläche (projiziert, auch bei schiefen Bauteilen), Ansichtsfläche, Querschnitt, Länge, Höhe oder Breite — mit optionalem Faktor (z. B. Verschnitt). Sie sehen sofort Anzahl und Summe je Gruppe sowie die Gesamtsummen. Die Mengen aus der Geometrie werden mit einem Klick („Geometrie-Mengen berechnen“) für das ganze Modell ermittelt. Alles ist live mit dem 3D-Viewer verknüpft: Gruppen werden im Modell eingefärbt, lassen sich isolieren oder auswählen, und ein Klick auf ein Bauteil in der Liste hebt es im 3D hervor. Die Mengengruppen werden im Projekt (.icproj) gespeichert. Die Verknüpfung mit einem Leistungsverzeichnis und einzelnen Positionen folgt in einem späteren Schritt.
In der Benutzerverwaltung (nur für Administrator:innen, über das Konto-Menü rechts oben) lässt sich jetzt pro Person festlegen, welche Module sie in der App sieht. Steuerbar sind DataBuild, infraBuild, neoQ, PDF und Boreholes. In der Benutzerliste gibt es dafür die Spalte „Module“ und den Knopf „Module“, der einen kleinen Editor mit Kästchen öffnet (inkl. „Alle Module erlauben“). Auch beim Anlegen einer neuen Person können Sie die Module direkt auswählen — standardmäßig sind alle erlaubt. Nicht freigegebene Module werden bei dieser Person überall ausgeblendet: im oberen Menüband, im „+“-Tab-Menü und auf der Startseite. Administrator:innen sehen immer alle Module. Hinweis: Die Steuerung greift nur, wenn der Viewer über die Server-Anmeldung bereitgestellt wird; sie regelt die Sichtbarkeit der Bedienelemente (kein technischer Kopierschutz).
Im Mengen-Tab („Berechnet aus Geometrie“) kamen Länge, Breite, Höhe und Tiefe teils falsch heraus — besonders bei Bauteilen mit Rundungen, Öffnungen oder Fasen. Ursache war die Art, wie die enge Bauteil-Box berechnet wurde: Sie richtete sich nach der Verteilung ALLER Netzpunkte, und fein vernetzte Stellen (viele kleine Dreiecke) zogen die Box schief — dann stimmten alle drei Maße nicht mehr. Jetzt wird die Höhe direkt als tatsächliche senkrechte Ausdehnung genommen (exakt), und Länge/Breite ergeben sich aus dem kleinstmöglichen Rechteck um die Grundfläche des Bauteils. Dieses Verfahren hängt nur von der äußeren Umrandung ab, nicht von der Dichte des Netzes — dadurch stimmen die Maße auch bei fein vernetzten und in der Ebene gedrehten Bauteilen.
Der Geometrie-Inspektor (Flächen/Umrandungen/Kanten eines Bauteils vermessen) wirkt jetzt ruhiger und passt zum übrigen App-Design: der Modus-Umschalter ist ein sauberer Segment-Schalter, Zähler und Herkunft der Positionen erscheinen als dezente Chips, die gespeicherten 5D-Positionen sitzen in einer eigenen gerundeten Karte. Die Listenzeilen sind größer und kontrastreicher (besser lesbar). Grelle Signalfarben wurden durch die gedämpfte App-Palette ersetzt (ein Akzent für Flächen, ein Warnton für Umrandungen/Kanten). Die Bedienung bleibt unverändert.
Der Geometrie-Inspektor zeigt jetzt eine Karte „Automatisch abgeleitet“ mit Flächen, die sich eindeutig aus der Bauteilgeometrie berechnen lassen: die Grundfläche (Projektion auf die Horizontale — das ist zugleich die projizierte Grundfläche bei schiefen/geneigten Bauteilen, unabhängig von der Neigung), die größte Ansichtsfläche (größte senkrechte Projektion, z. B. die Wandansicht), die Querschnittsfläche (näherungsweise Volumen geteilt durch die längste Ausdehnung) und ein rechteckiger Grundriss aus dem Hüllmaß (Länge × Breite). Jede dieser Flächen lässt sich mit „+“ direkt als Mengen-Position übernehmen. Näherungen sind mit „≈“ gekennzeichnet.
Der Geometrie-Inspektor zeigt jetzt oben eine Karte „Bauteil gesamt“ mit Volumen und Oberfläche des ganzen Elements — jeweils mit „+“ direkt als Mengen-Position übernehmbar. Neu ist außerdem ein aufklappbarer Rechner „Manuell rechnen“: Sie geben zwei Werte ein und verknüpfen sie mit ×, ÷, + oder − — etwa eine gemessene Fläche mal eine Kantenlänge, um ein Volumen zu erhalten. Über kleine Schnell-Schalter setzen Sie bekannte Werte (die Summe Ihrer aktuellen Auswahl, das Volumen oder die Oberfläche des Bauteils) mit einem Klick in Wert A oder B ein. Die Zielgröße (Volumen, Fläche, Länge, Stück, Gewicht …) wählen Sie frei; das Ergebnis landet als „manuelle“ Position im 5D-Eintrag.
31. Juli 2026
Unten rechts in der Statusleiste steht jetzt die App-Version (z. B. „v1.0.3“) — praktisch bei Rückfragen und Updates. Außerdem behoben: Wenn Sie über das Konto-Menü rechts oben „Konto verwalten“ oder (als Administrator:in) die „Benutzerverwaltung“ öffnen, geschieht das nun in einem NEUEN Browser-Tab. Zuvor wurde die App dabei verlassen und neu geladen — der aktuelle, noch nicht gespeicherte Arbeitsstand ging verloren. Jetzt bleibt Ihre Arbeit im ursprünglichen Tab unberührt. Beim „Abmelden“ (bewusstes Verlassen) fragt die App zur Sicherheit noch einmal nach.
Wird der Viewer über eine Server-Anmeldung (Login-Gate) bereitgestellt, erscheint rechts oben in der Leiste ein Konto-Symbol. Darüber können Sie sich jetzt bequem abmelden, Ihr Passwort selbst ändern („Konto verwalten“) und — als Administrator:in — die Benutzerverwaltung öffnen. Auf der Konto-Seite sehen Sie außerdem Ihre Rolle und, falls vergeben, das Ablaufdatum Ihrer Lizenz. Administrator:innen können in der Benutzerverwaltung einzelne Personen zusätzlich serverseitig „abmelden“: alle bestehenden Sitzungen dieser Person werden beendet, sie muss sich neu anmelden. Läuft die App lokal ohne Server-Anmeldung, wird das Menü nicht angezeigt.
Im Profileditor können Sie eine Solid-Fläche jetzt auf zwei Wegen als Schraffur festlegen. Neben dem bisherigen „In eine Fläche klicken“ gibt es das Werkzeug „Rand-Linien wählen → Fläche“ (Kommandozeile: hs): Wählen Sie 1 bis n Rand-Objekte (Polylinien, Linien, Bögen) — per Klick oder durch Aufziehen eines Auswahlrahmens — und drücken Sie dann Enter (oder Rechtsklick). Das Programm ermittelt automatisch die Fläche, die von den gewählten Linien eingeschlossen wird, und legt dort die Schraffur an. Umschließen Außen- und Innenkontur eine Fläche, entsteht ein Ring mit Loch; getrennte Bereiche ergeben mehrere Schraffuren. Die Schraffur bleibt an ihre Rand-Linien gebunden und folgt ihnen, wenn Sie die Geometrie später ändern. So lässt sich der Solid auch dann sauber definieren, wenn die Fläche aus mehreren einzelnen Linien besteht.
Wenn Sie ein DXF importierten und über „Als Skizze bearbeiten“ in den Profileditor übernahmen, hat das Programm die zusammengehörigen Konturen bisweilen selbsttätig schraffiert — also ungefragt Solid-Flächen erzeugt, obwohl Schraffuren ausschließlich von Ihnen angelegt werden sollen. Ursache war, dass die beim DXF-Import vergebenen Paarungs-Gruppen (außen/innen) beim Laden fälschlich wie gezeichnete Schraffuren behandelt wurden. Jetzt werden echte, von Ihnen gezeichnete Schraffuren eindeutig von den DXF-Paarungs-Gruppen unterschieden — ein importierter Querschnitt kommt un-schraffiert in die Skizze, und ein Solid entsteht erst, wenn Sie selbst eine Fläche schraffieren.
Im Mengen-Tab („Berechnet aus Geometrie“) wurden Länge/Breite/Höhe bisher aus dem achsparallelen Hüllquader gebildet und nur nach Größe sortiert — die „Höhe“ war dadurch einfach die mittelgroße Kante, nicht unbedingt die tatsächliche senkrechte Höhe. Zusätzlich wurde ein schräg im Raum liegendes Bauteil (z. B. eine diagonal verlaufende Wand) vom achsparallelen Quader stark überschätzt. Jetzt wird — wie beim Box-Schnitt — eine enge, an den Hauptachsen des Elements ausgerichtete Box berechnet und daraus die Höhe als Ausdehnung entlang der senkrechten Achse ermittelt; die beiden waagrechten Achsen ergeben Länge (die größere) und Breite/Tiefe (die kleinere). So stimmt die Höhe, und gedrehte Bauteile bekommen ihre echten Maße statt der aufgeblähten Weltbox.
30. Juli 2026
Die aus der Geometrie berechneten Mengen lassen sich jetzt fest ins Modell schreiben. Im Mengen-Tab (unter „Berechnet aus Geometrie“) gibt es dafür den Knopf „Ins IFC schreiben (QSet_infracore)“: Er berechnet die Mengen für ALLE Bauteile des Modells und legt sie als eigenes Eigenschaftsset namens „QSet_infracore“ an jedem Bauteil ab — mit korrekten IFC-Maßtypen (Volumen als IfcVolumeMeasure, Flächen als IfcAreaMeasure, Längen als IfcLengthMeasure, Anzahl als IfcCountMeasure). Danach schreiben Sie mit dem bekannten Knopf „IFC Export“ (er erscheint oben im gelben Hinweisbalken, sobald Änderungen vorliegen) eine neue IFC-Datei, in der diese Mengen dauerhaft enthalten sind. So können auch andere Programme die berechneten Mengen lesen. Hinweis: Technisch wird ein PropertySet (kein natives Quantity-Set) geschrieben — für die maschinelle Weiterverarbeitung ist das gleichwertig; die Werte tragen die richtigen Maßeinheiten-Typen.
Wenn Sie ein Bauteil anklicken, zeigt der Tab „Mengen“ rechts jetzt nicht nur die im IFC hinterlegten Mengen (Qto_-Sets), sondern darunter eine neue Sektion „Berechnet aus Geometrie“. Dort werden Volumen, Oberfläche und der umschließende Quader direkt aus der 3D-Geometrie des Elements berechnet — und passend zur IFC-Klasse und zum PredefinedType aufbereitet: Bei linienförmigen Bauteilen (Träger, Stütze, Leitung …) erscheinen Länge und der Querschnitt (≈ Volumen/Länge), bei flächigen (Wand, Decke, Platte, Belag …) Dicke und Fläche (≈ Volumen/Dicke), bei Stückgut (Tür, Fenster, Ausstattung …) die Anzahl und die Abmessungen, sonst der Hüllquader (Länge ≥ Breite ≥ Höhe). So sehen Sie die Mengen auch dann, wenn das Element gar keine Qto_-Werte mitbringt. Näherungswerte sind mit „≈“ gekennzeichnet — sie stammen aus dem umschließenden Quader und können bei schräg im Raum liegenden Bauteilen abweichen.
Die Kollisionsprüfung, das Python-Panel, die Python-gestützte Statistik-Analyse und die bSDD-Suche brauchen den lokalen Begleit-Server (Python), der über http://127.0.0.1 läuft. Wird infraCore-Studio als Web-Seite über HTTPS bereitgestellt, verbietet der Browser den Zugriff auf diesen lokalen Server (Mischung aus sicherer und unsicherer Verbindung). Bisher meldeten diese Funktionen dann schlicht „Server offline“ und schlugen vor, den Server zu starten — was das Problem gar nicht lösen konnte. Jetzt erkennen sie diese Lage und sagen klar, dass die Funktion nur in der Desktop-App (Electron) oder beim lokalen Start über http://localhost verfügbar ist. Im Desktop-Programm und beim lokalen Start ändert sich nichts.
Das Längenschnitt-Panel unten (mit P ein-/ausblenden) hat aufgeräumte Kopf-Knöpfe: sie waren vorher unterschiedlich groß und bunt (mal mehr, mal weniger Rand, ein Knopf ohne Symbol, verschiedene Farbflächen). Jetzt haben alle die gleiche Größe, das gleiche Symbolformat und je ein Symbol; der lange Knopf „LongitudinalPlaneView“ heißt jetzt kurz „Korridor“ wie im 2D-Umschalter. Die drei „In 2D öffnen“-Aktionen (Längsschnitt, Korridor, Grundriss) sehen einheitlich aus, die drei Umschalter (3D-Schnitt, LS, ISO) zeigen ihren Ein-Zustand über die ruhige, getönte Auswahl-Optik statt kräftiger Farbflächen. Zusätzlich lässt sich das Panel jetzt nicht nur unter der 3D-Ansicht, sondern auch unten in der 2D-Ansicht anzeigen — dieselbe Taste P schaltet es dort mit ein.
In infraBuild lassen sich fertige 3D-Körper nicht nur aus FBX, sondern auch aus IFC 4.3, OBJ und 3D-DXF laden — der Node hieß aber „FBX-Import“, was verwirrte. Er heißt jetzt „3D-Körper importieren“ (bestehende Workflows bleiben gültig). Wichtiger: Beim Laden einer IFC-Datei — etwa eines mit dem Verkehrszeichen-Werkzeug erzeugten Schilds — wurden die Farben verworfen und alle Teile eines Objekttyps zu einem einzigen grauen Körper zusammengefasst. Ab jetzt liest der Import die Farbe jeder Fläche aus dem IFC und legt je Farbe einen eigenen Körper an (z. B. „IfcSign 1“, „IfcSign 2“). Die Farben werden in Vorschau und IFC-Export übernommen, und in der Rollen-Tabelle des Nodes erscheint neben jedem Körper ein kleiner Farb-Punkt der Quellfarbe.
Im Längenschnitt gab es zusätzlich zum normalen Schnitt einen experimentellen „ISO“-Modus, der eine alternative, geglättete Schnittkontur (v. a. für Baugrund/Geologie) berechnete. Nachdem der normale Schnitt jetzt auch lange, gekrümmte Objekte sauber durchgehend darstellt, wird dieser Sondermodus nicht mehr gebraucht und wurde vollständig entfernt. Es gibt damit nur noch EIN Schnittverfahren im Längenschnitt — ein Knopf weniger, gleiches (bzw. besseres) Ergebnis.
Ein sehr langes Objekt, das gleichzeitig in der Lage (im Grundriss) einer Kurve folgt und in der Höhe steigt und wieder fällt, wurde im Längenschnitt fälschlich als gerade Linie gezeichnet: nur Anfangs- und Endhöhe stimmten, dazwischen war die Höhenlinie schnurgerade statt der tatsächlichen Wölbung zu folgen. Ursache war die Linien-Glättung des Schnitts, die fast gerade aufeinanderfolgende Facetten zusammenfasste — bei einer sehr flachen, aber langgezogenen Krümmung knickt jede einzelne Facette nur minimal, sodass die gesamte Linie zu einer Geraden zwischen Anfang und Ende verschmolz. Die Glättung achtet jetzt auf die aufsummierte Abweichung von der vereinfachten Linie: echte Wölbungen (auch sehr sanfte) und Ecken bleiben erhalten, nur unsichtbares Facetten-Zittern wird noch entfernt.
Im infraBuild-Node-Editor gibt es unten in der Workflow-Leiste einen neuen Knopf „Beispiel: Tunnel“. Ein Klick legt einen fertig verdrahteten Workflow als Vorlage an: Achse → Stationsbereich → Blockringe (12,5 m) → Maulprofil mit Innenschale (Hohlprofil) → Überhöhung aus der Achse → Profil je Blockring platzieren (mit Blockfuge), dazu ein als Aussparung ausgeschnittener Querschlag, alles in einer Geometrie-Ausgabe gesammelt. Die beiden nötigen Beispielprofile werden automatisch in die Profilbibliothek gelegt. So sieht man an einem realistischen Fall, wie die Nodes zusammenspielen — es muss nur noch in der „Achse“-Node die eigene Trasse gewählt werden.
Ein Klick auf ein Bauteil in einem 2D-Schnitt (Querschnitt, Längsschnitt, Grundriss, Korridor) markiert es jetzt unmittelbar und öffnet die Eigenschaften ohne spürbare Verzögerung. Bisher wurde bei jeder Auswahl der komplette Schnitt (alle Linien, Schraffuren, Beschriftungen, Punktwolke) intern neu übertragen und neu gezeichnet — bei großen Schnitten führte das zu einer langen Wartezeit, bevor das Objekt überhaupt als gewählt erschien. Jetzt wird nur noch die reine Auswahl-Information ausgetauscht, das Schnittbild selbst bleibt unangetastet.
Im infraBuild-Profileditor werden nie mehr automatisch Schraffuren erzeugt — weder beim Zeichnen noch beim Laden oder Importieren eines Profils. Eine Schraffur (sie definiert das Volumen/Solid einer Fläche) entsteht ausschließlich, wenn man sie selbst mit dem Werkzeug „Schraffur zeichnen“ anlegt. Beim erneuten Öffnen kommen nur die von einem selbst gezeichneten und gespeicherten Schraffuren zurück; parametrische Vorlagen und importierte/ältere Umrisse bleiben als reine Konstruktions-/Referenzlinien, bis man sie bewusst schraffiert.
Im infraBuild-Profileditor gibt es rechts ein Anleitungs-Panel, das den Ablauf in drei nummerierten Stufen zeigt — und die dazugehörigen Funktionen stehen direkt neben der jeweiligen Erklärung, nicht mehr über die Werkzeugleiste verstreut: Stufe 1 „Profil laden / zeichnen“ (Neu, Einpassen; gezeichnet wird mit den Shapes-Werkzeugen oben), Stufe 2 „Solid definieren“ (Schraffur zeichnen, jeder Schraffur ein IDS-Objekt zuweisen, Liste aller Schraffuren, Knopf „alle Schraffuren löschen“) und Stufe 3 „Speichern“ (Profilname, Live-Übernahme, Speichern). Die Schraffur-Schaltfläche und der Speichern-Block sind aus der oberen Leiste dorthin gewandert — jede Funktion existiert genau einmal.
Die obere Leiste im 2D-Bereich (Lageplan, Querschnitt, Längsschnitt, Grundriss, Korridor) ist übersichtlicher gegliedert. Direkt neben der Auswahl der Darstellungsart liegt jetzt die dazu passende Stations-Steuerung: die aktuelle Station bzw. der Von-Bis-Bereich, die Schnitthöhe beim Grundriss und die Korridorbreite — man findet sie sofort neben der jeweiligen Schnittart, ohne über die ganze Leiste zu suchen. Für den Querschnitt gibt es zusätzlich ein Feld „Schritt“, mit dem man festlegt, um welchen festen Wert die Pfeile ◄/► weiterspringen (vorher fest 10 m).
Die grafischen Darstellungs-Einstellungen der 2D-Ansichten — Linien (Schnitt/Ansicht/verdeckt) & Schraffur, Objektbeschriftung, Punktwolken-Band, Überhöhung, Farbgebung und die Einblendung der Schnittfläche im 3D-Viewer — lagen bisher teils doppelt in der oberen Leiste UND im rechten Eigenschaften-Panel „2D“. Sie liegen jetzt ausschließlich im Eigenschaften-Panel. Die obere Leiste enthält nur noch die Stationswahl, die Werkzeuge (Messen/Koten/Punkte/Tags), Ansicht, Export und Speichern — ruhiger und ohne Wiederholungen.
Die manuellen Beschriftungen („Tags“) in den 2D-Ansichten (Lageplan, Quer- und Längsschnitt, Grundriss) sehen jetzt ruhiger und aufgeräumter aus: weich abgerundeter Kasten mit dezentem Schatten, neutralem Rahmen und einem kleinen Farbpunkt als Kennung, klar getrennte Überschrift und Wert, sowie eine feinere Hilfslinie mit ringförmigem Ankerpunkt. Die Standardfarbe ist von grellem Hellblau auf einen gedämpften Blauton umgestellt. Auch der Beschriftungs-Umschalter in der Werkzeugleiste (Linie/Direkt) nutzt jetzt das einheitliche Umschalter-Element.
Das Beschriftungs-Werkzeug („Tag“) in den 2D-Schnittfenstern (Quer-/Längsschnitt, Längs-Grundriss, Draufsicht) schaltete sich nach dem Setzen einer einzigen Beschriftung selbst wieder aus. Jetzt bleibt es aktiv, sodass mehrere Tags nacheinander gesetzt werden können — genau wie im Lageplan. Beendet wird es mit der Esc-Taste (oder erneutem Klick auf den Werkzeug-Knopf).
Beim Übernehmen eines IFC mit einer Achse (Alignment) in DataBuild war die Strukturhierarchie kaum noch zu bearbeiten: Eine Achse besteht intern aus vielen technischen Teilen (Horizontal-/Vertikal-Verlauf und je Abschnitt ein Segment). Diese Teile wurden alle als eigene, sinnlose „sonstig“-Knoten in den Baum gehängt — bei einer echten Achse Dutzende — sodass die eigentlichen Bauteile darin untergingen und sich der Baum praktisch nicht mehr sinnvoll umsortieren ließ. Jetzt erscheint die Achse als EIN sauberer Knoten (IfcAlignment); ihre internen Teile werden beim Import ausgeblendet. An der exportierten Datei ändert sich nichts — die internen Achsdaten bleiben unverändert erhalten. Hinweis: Das Verschieben per Drag&Drop war technisch nie kaputt, nur von den vielen Zusatzknoten zugestellt.
29. Juli 2026
Das Berechnen von Quer- und Face-Schnitten wurde beschleunigt. Zwei Bremsen sind weg: (1) Für jedes im Schnitt getroffene Bauteil wurde bisher die komplette Bauteilliste des Modells durchsucht, um Name und Typ für die Beschriftung zu finden — bei großen Modellen tausende Durchläufe pro Schnitt, und das bei jeder Stationsänderung neu. Diese Zuordnung läuft jetzt über einen einmalig aufgebauten Index (direkter Zugriff statt Suche). (2) Beim schnellen Durchsteppen der Stationen (Weiter/Zurück, Versatz ziehen) stapelten sich die Rechenläufe und jeder Zwischenwert wurde voll durchgerechnet; jetzt wird nur noch der zuletzt angeforderte Schnitt gerechnet, ältere Anfragen werden verworfen. Das Ergebnis ist identisch — nur schneller.
Mehrere Ausgabe-Formate erzeugten in Sonderfällen fehlerhafte Dateien — das ist behoben. IFC-Achsen (Alignment): Die Achslinie und die Segment-Typen (Gerade/Bogen/Übergang) werden jetzt schema-konform geschrieben, sodass strenge Prüf-/Import-Programme die Achse nicht mehr ablehnen; die Start-Richtung sitzt im selben Koordinatenrahmen wie der Startpunkt. Parametrische Linienbauwerke (infraBuild): Die Querschnitte sitzen in Kurven wieder an der richtigen Station — keine Lücken oder Verzerrungen am Bauwerks-Ende mehr. Zusammenführen mehrerer IFC: Doppelte GlobalIds werden auch bei Dateien mit Leerzeichen-Formatierung (Revit/ArchiCAD) erkannt und bereinigt. BCF-Export: Die Themen-Felder stehen jetzt in der vom BCF-2.1-Standard geforderten Reihenfolge. CSV-Export (Eigenschaften-Tabelle, Lens-Regeln, SQL-Ergebnis): Umlaute erscheinen in Excel wieder korrekt (UTF-8-Kennung). IDS-Export: Zahlenbereiche (min/max) nutzen einen gültigen Zahlen-Basistyp. Kleinere Korrekturen an GIS→IFC-Klassen, IFC-Baugruppen, dem DXF-R12-Achsexport und dem Versionsvergleich-Bericht.
Quer-/Längsschnitt, Grundriss und Korridor beziehen sich auf eine Achse (eine Linie mit Stationierung). Bisher waren diese Reiter komplett gesperrt, bis man eine Achse aus einer LandXML- oder IFC-Datei geladen hatte. Das ist nicht mehr nötig: Die Reiter sind jederzeit anwählbar, und ist noch keine Achse vorhanden, erscheint im Schnitt ein Hinweis mit dem Knopf „Gerade Achse aus Modell erzeugen“. Der legt automatisch eine gerade Achse quer durch die Ausdehnung der geladenen Modelle — danach sind alle Schnitte sofort nutzbar. Eine Achse kann außerdem weiterhin aus einem IFC-Alignment oder einem im GIS-Tab gezeichneten Pfad kommen; neu ist, dass der Schnitt in all diesen Fällen sofort berechnet wird, sobald die Achse da ist (früher erst nach einem Reiter-Wechsel).
Der Grundriss ist eine echte Draufsicht und muss maßstäblich 1:1 sein — ein Quadrat muss ein Quadrat bleiben. Beim Ziehen am Fenster-/Panel-Trenner konnte die Ansicht kurzzeitig gestaucht oder gestreckt wirken (X und Y unterschiedlich skaliert), weil die Zeichenfläche der neuen Größe einen Sekundenbruchteil hinterherlief. Auf einem gut ausgelasteten Rechner blieb dieser verzerrte Zustand während des Ziehens sichtbar. Der Grundriss skaliert jetzt zu jedem Zeitpunkt gleichmäßig — auch mitten im Größenändern, beim Zoomen und Verschieben. (Quer- und Längsschnitt behalten bewusst ihre mögliche Überhöhung.)
Ansichten, die noch keine Daten enthalten, sagen jetzt in einem ruhigen Satz, wozu sie da sind und was der erste Schritt ist — statt nur kühl „leer“ zu wirken. Das leere Eigenschaften-Panel erklärt, dass ein Klick auf ein Bauteil dessen Eigenschaften/Mengen zeigt; der leere Strukturbaum weist auf „Datei → Öffnen“ (oder Drag & Drop) hin; Stats bietet bei leerem Dashboard direkt „Dashboard anlegen“ an; GIS2IFC nennt den nächsten Schritt zur ersten Regel. Optik einheitlich nach dem App-Designsystem.
Wenn im infraBuild-Editor mehrere Workflows angelegt sind, zeigten Vorschau und IFC-Export bisher immer nur den gerade aktiven Workflow. Jetzt gibt es in der Ribbon-Gruppe „Export“ neben „Vorschau“ das Dropdown „Vorschau-Workflows“: Dort wählt man per Häkchen aus, welche Workflows angezeigt und exportiert werden sollen (auch alle auf einmal). Vorschau UND Export richten sich nach genau dieser Auswahl. Neue Workflows sind standardmäßig ausgewählt; die Auswahl wird im Projekt mitgespeichert.
Die Schnitte (Quer-/Längsschnitt, Korridor, Grundriss) haben sich bisher nicht automatisch neu berechnet, wenn man Elemente ausblendet oder isoliert — ausgeblendete Bauteile blieben im Schnitt sichtbar. Im Ribbon „2D“ gibt es jetzt ganz links in der Gruppe „2D-Ansicht“ (neben „Abdocken“) einen Knopf „Aktualisieren“, der die aktuelle 2D-Darstellung neu rechnet; danach verschwinden die ausgeblendeten Elemente auch im Schnitt. (Der Lageplan aktualisiert sich weiterhin automatisch.)
Der rechte Reiter „2D“ zeigte seine Einstellungen bisher nur im Lageplan. Jetzt trägt er bei JEDER 2D-Darstellung Inhalt: In Quer-, Längsschnitt, Korridor und Grundriss erscheint dort ein aufklappbares Panel mit „Auswahl“ (das gewählte Element mit Kurz-Info und den Knöpfen Ausblenden/Isolieren/Alle einblenden), „Linien & Stile“ (Schnitt-/Ansichts-/verdeckte Linien + Schraffur), „Punktwolke“ und „Objektbeschriftung“. Neu ist außerdem eine Punktwolken-Steuerung in ALLEN Bereichen: im Lageplan als eigene Panel-Sektion (ein/aus, Bandhöhe/Dichte, Umrandung, Beschriftung), in jedem Schnitt als Ein-/Aus-Schalter samt Band-Dicke und Anzeige der Punktzahl im aktuellen Band. Im abgedockten 2D-Fenster liegt dasselbe Panel rechts (per Knopf ein-/ausblendbar).
Das Auswählen per Klick in Quer-, Längsschnitt, Korridor und Grundriss ist jetzt kanten-genau: Es wird das Element getroffen, dessen Linie tatsächlich unter dem Cursor liegt (statt irgendwo in dessen — oft riesigem — Umgebungs-Rechteck). Klickt man ins Innere einer gefüllten Fläche, greift weiterhin das umschließende Bauteil. Zusätzlich wird das aktuell gewählte Element im Schnitt sichtbar hervorgehoben: seine Kanten erscheinen kräftig in der Akzentfarbe. Das wirkt in beide Richtungen — egal ob man im 3D-Modell oder direkt im Schnitt auswählt.
Im CAD-Profileditor definiert die Schraffur, welche Flächen zu 3D-Volumen werden. Bisher wurde beim Modellieren aber auch jede GESCHLOSSENE Polylinie (oder Kreis) mitgenommen, die man NICHT schraffiert hatte — solche reinen Hilfs-/Konstruktionslinien erzeugten also ungewollt ein Solid. Jetzt gilt konsequent: Nur schraffierte Flächen werden zu Volumen. Un-schraffierte geschlossene Konturen bleiben als Konstruktions-/Referenzgeometrie erhalten (weiterhin sichtbar, editierbar und beim Speichern/Laden bewahrt), werden aber NICHT mehr modelliert. Um ein Volumen zu erzeugen, zieht man wie gewohnt eine Schraffur in die Fläche. (Direkt importierte DXF-Profile bleiben unverändert — dort sind die Konturen selbst das Profil.)
Beim Import eines Profils aus einer DXF-Datei (Profileditor) wurden die Farben der Zeichnung bisher verworfen — jede Kontur kam grau/farblos an, egal wie sie im CAD gefärbt war. Jetzt liest der Import die Farbe: entweder die direkt an der Linie/Fläche gesetzte Farbe (klassischer Farbindex oder echte RGB-„TrueColor“) oder, falls die Geometrie „von Layer“ gefärbt ist, die Farbe des jeweiligen Layers. Die Farbe reist von da an mit — durch den CAD-Editor bis in das exportierte IFC-Bauteil. Die neutrale Standardfarbe (Index 7 „weiß/schwarz“ = die CAD-Grundfarbe) wird bewusst NICHT übernommen, damit nicht plötzlich alles weiß wird; solche Konturen behalten die ruhige App-Standardfarbe.
Im CAD-Profileditor definiert normalerweise eine Schraffur die Fläche. Zeichnete oder importierte man aber eine gekrümmte Kontur (Kreis, Bogen, Polylinie mit Rundungen) und speicherte, OHNE eine Schraffur darüberzuziehen, wurde die Kurve beim Speichern in viele kurze gerade Segmente zerlegt — der Bogen war als echte Kurve verloren und ließ sich danach nicht mehr sauber als Bogen bearbeiten oder parametrisch exportieren. Jetzt behält der Speicherpfad auch solche „losen“ Konturen ihre echte Kurve (Kreis/Bogen/Rundung) als editierbare Geometrie. Für offene Bögen gilt dasselbe.
Beim Platzieren eines Profils entlang einer Achse kann man einen Querversatz (seitlich zur Achse) und einen Höhenversatz angeben — etwa für einen versetzt neben der Achse liegenden Gehweg oder eine angehobene Leitung. In der Netz-Vorschau und beim tessellierten Export war dieser Versatz immer korrekt. Beim parametrischen Export „Profil + Achse“ (IFC 4.3, Tangenten-Sweep) ging er jedoch verloren: Der Querschnitt setzte sich mittig auf die Achse, der Versatz verschwand ersatzlos. Ursache: Dieser Weg verknüpft den Querschnitt mit der Achskurve selbst und übernahm den im Achs-Bezug steckenden Versatz nicht in das Profil. Das ist behoben — der Versatz wird jetzt exakt in die Profilkoordinaten eingerechnet (auch bei Längsneigung/Gradiente korrekt). Der Sehnen-Weg („gerades Prisma“) war nicht betroffen.
Beim Export bzw. „In Viewer“ aus DataBuild öffnet das Programm die Original-IFC neu, um Geometrie und Eigenschaften zu erhalten. Bei manchen Dateien erschien dabei die Fehlermeldung „ERROR: Invalid IFC Line“. Ursache 1: Die Datei wurde immer als UTF-8 gelesen — deutsche Umlaute aus Windows-Software (Windows-1252) wurden dadurch zu Fragezeichen-Kästchen verstümmelt. Das ist behoben, Umlaute bleiben jetzt korrekt. Ursache 2: Enthält die IFC einzelne Objekte, die die eingebaute IFC-Bibliothek nicht auflösen kann (z. B. IFC-4.3-Infrastrukturobjekte in einer als IFC4 gekennzeichneten Datei), meldete die Bibliothek das laut als Fehler in der Konsole — obwohl der Export solche Objekte längst sauber abfängt und sie unverändert (1:1) in die Ausgabedatei übernimmt. Diese irreführende Meldung ist jetzt stummgeschaltet.
Beim IFC-Export aus infraBuild wurde die einem Objekt zugewiesene IFC-Klasse bisher nur für eine kleine Auswahl (Wand, Platte, Stütze, Träger, Rohr, Fundament, Auskleidung, Geländer …) als echte IFC-Entität geschrieben. Jede andere gültige IFC-4.3-Klasse — z. B. IfcPavement (Belag), IfcCourse (Schicht), IfcKerb (Bordstein), IfcBearing (Lager), IfcEarthworksFill/Cut (Erdbau), IfcReinforcingBar (Bewehrung), IfcTrackElement/IfcRail (Gleis/Schiene), IfcPile (Pfahl) — fiel still auf einen generischen Platzhalter (IfcBuildingElementProxy) zurück; die Wunschklasse stand nur noch in den Eigenschaften. Jetzt nutzt der Export dieselbe vollständige Klassen-Datenbank wie DataBuild (alle IFC-4.3-Klassen), sodass die echte Klasse als Entitätstyp in der Datei landet. Nur noch tatsächlich unbekannte oder ungeeignete Klassen (z. B. ein Raum als Bauteil) werden zum Platzhalter — und das jetzt mit einer sichtbaren Warnung statt stillschweigend.
Wenn ein Profil im Profileditor Schraffuren mit zugewiesenen IDS-Objekten trägt, bekommt jede Schraffur beim Erzeugen bereits ihre eigene IFC-Klasse. Ein Profil kann dabei mehrere Schraffuren mit UNTERSCHIEDLICHEN Klassen enthalten. Das eine Feld „IDS-Objekt / IFC-Klasse“ im Node „Profil platzieren“ hat deshalb Vorrang-mäßig das Nachsehen: es galt schon immer nur als Rückfall (Fallback) für Konturen ohne eigene Klasse. Neu ist, dass der Node das jetzt klar anzeigt: Bringt das verbundene Profil für ALLE Flächen schon eine Klasse mit, wird das Feld ausgegraut und mit „wird ignoriert“ markiert; bringen nur EINIGE Flächen eine Klasse mit, steht dort „N/M je Schraffur — Feld nur Fallback“. Das Feld bleibt bewusst erhalten: es wird weiter gebraucht für Profile ohne Schraffur-Klassen (parametrische/DXF-Profile) und für das Platzieren von 3D-Körpern.
Der Ribbon-Tab „DataBuild“ war sehr breit. Die vielen Aktionen sind jetzt kompakter angeordnet: Die kleineren Funktionen stehen als schmale Knöpfe untereinander statt nebeneinander. DataRules, Serien, Gruppen, Gruppierung und DataStream liegen zusammen in einer Gruppe „Regeln“ (zwei gestapelte Spalten); im Bereich „Export“ sind „In Viewer“, „Alte ersetzen“ und „Georef“ untereinander gestapelt, und im Bereich „Bericht“ stehen „HTML“ und „XLSX“ untereinander. Die wichtigsten Einstiege (Aus IDS, Aus IFC, IDS übernehmen, Bearbeiten, IFC 4.3) bleiben große Knöpfe. Funktion und Beschriftungen sind unverändert — nur die Anordnung ist gestrafft.
Rechtsklick-/Auswahlmenüs und Schaltflächen sehen jetzt modulübergreifend gleich aus — gleiche Höhe, gleicher Abstand, dasselbe ruhige Hover-Verhalten. Bisher hatte fast jedes Modul sein eigenes, leicht abweichendes Aussehen. In diesem Schritt wurden die Menüs vereinheitlicht und die hand-gebauten Schaltflächen vieler Module (Kollision, Mengen/5D, Datenregeln/-ströme, neoQ-Bibliotheken, Projektstruktur, Schnitte, Auswahlkorb u. a.) auf die gemeinsamen Bausteine gezogen. Das ist Teil einer laufenden Vereinheitlichung, damit die Oberfläche als EIN Werkzeug wirkt statt als Sammlung verschiedener Teile.
Alle IFC-Exporte können jetzt eine echte Georeferenzierung mitschreiben: das Zielsystem (IfcProjectedCRS, z. B. EPSG:25832) und die Verortung des Modell-Nullpunkts (IfcMapConversion mit Rechts-/Hochwert und Höhe). Das gilt für DataBuild, infraBuild sowie die Exporte von Gelände/DGM, GIS→IFC, Bohrlöchern und Achsen. Grundlage ist das Projekt-CRS (wie im GIS gesetzt); diese Modelle liegen bereits in Vermessungskoordinaten, daher genügt dort die Angabe des CRS. Bei DataBuild wird der Nullpunkt bevorzugt AUS DER QUELLE gelesen — trägt eine geladene IFC bereits eine Georef, bleibt diese unangetastet — und lässt sich alternativ von Hand als E/N/Z eingeben. Steuerung: DataBuild-Ribbon → Export → „Georef“ (mit „Aus geladener IFC lesen“).
In Quer-, Längsschnitt, Grundriss und Korridor kann man jetzt ein Objekt direkt anklicken — es wird ausgewählt (auch im 3D-Viewer) und seine Eigenschaften erscheinen im rechten Reiter Eigenschaften. Mit gedrückter Strg-Taste lässt sich die Auswahl erweitern. Ist ein Werkzeug (Messen/Kote/Tag …) aktiv, hat dieses Vorrang; ein Ziehen zum Verschieben wählt nichts aus.
Im Längsschnitt und Grundriss war die Zoom-Richtung des Mausrads verkehrt herum (Hoch-Scrollen zoomte hinaus) — jetzt zoomt Hoch-Scrollen wieder hinein, wie überall. Zudem wurde der Grundriss verzerrt dargestellt (X und Y unterschiedlich skaliert); er ist jetzt maßstabstreu 1:1, sodass Grundrisse unverzerrt erscheinen.
In Quer-, Längsschnitt, Grundriss und Korridor kann man die Ansicht jetzt — wie im Lageplan — durch Ziehen mit gedrückter Mausrad-Taste (mittlere Maustaste) verschieben, auch während ein Werkzeug aktiv ist. Damit ist die Navigation in allen 2D-Darstellungen einheitlich.
Die Eigenschaften des Lageplans (Auswahl, Darstellung, Linien und Stile, Texte, Typografie, Achsen, BIM-Modelle, GIS-Layer) liegen jetzt im rechten Seitenpanel als eigener Reiter 2D — direkt vor 4D, neben Eigenschaften/BCF/KCC. Die anderen Reiter bleiben erreichbar: Wählt man im Plan (oder Schnitt) ein 3D-Objekt, wechselt man einfach auf Eigenschaften, um dessen Daten zu sehen. Der Strukturbaum links klappt in der 2D-Ansicht ein, damit der Plan breit bleibt; der bisherige Eigenschaften-Knopf im Ribbon entfällt.
Die Kernwerkzeuge (Messen, Fläche, Kote, Punkt, Attribute, Fang, Spiegeln, Zoom, Eigenschaften …) sind jetzt kompakte, quadratische Icon-Kacheln, in mehreren Reihen gestapelt (2x2/3x3) — wie in einem CAD-Programm. Das spart deutlich Breite, sodass mehr Funktionen ohne Aufklappen sichtbar bleiben. Die Namen erscheinen als Tooltip beim Zeigen; der Export bleibt mit Kürzeln (SVG/DXF/DWG) beschriftet.
Der gemeinsame Kern — Werkzeuge (Messen, Fläche, Kote, Punkt, Attribute, Fang), Beschriftung, Ansicht (Einpassen/Spiegeln/Zoom/Eigenschaften) und Export (SVG/DXF/DWG) — steht jetzt direkt hinter dem Ansichts-Umschalter, also immer an derselben Stelle. Weil er links liegt, klappt bei schmalem Fenster ZUERST der darstellungsspezifische Teil weg, nicht mehr die Kernwerkzeuge. Große, platzraubende Symbole (GIS, Wolken, Drucken) sind zu kompakten Knöpfen geworden, Basiskarte/Raster/Punktwolke zur Gruppe Karte zusammengefasst. Der Eigenschaften-Knopf ist jetzt in allen Ansichten an derselben Stelle. Der Cursor ist überall dasselbe CAD-Fadenkreuz, und das Zoomen mit dem Mausrad fühlt sich in allen Ansichten gleich an.
Im abgedockten 2D-Fenster ließen sich bisher nur der Lageplan nutzen — beim Wechsel auf Quer-/Längsschnitt, Grundriss oder Korridor blieb die Ansicht leer bzw. der Hinweis auf eine fehlende Achse erschien, obwohl eine Achse geladen war. Ursache war ein fehlendes Signal ans Fenster, dass eine Achse vorliegt. Jetzt werden die Schnitte im abgedockten Fenster korrekt angezeigt und bedient.
Wird die 2D-Ansicht per Abdocken in ein eigenes Fenster gelegt, trägt sie jetzt exakt dieselbe vereinheitlichte Funktionsleiste wie im Tab — auch der Lageplan (vorher hatte er dort eine eigene, abweichende Leiste). Nur die Knöpfe Anzeigen und Abdocken entfallen, da im eigenen Fenster sinnlos.
28. Juli 2026
Der 2D-Bereich ist jetzt EIN Tab mit einem Umschalter oben im Ribbon „2D“: Lageplan · Querschnitt · Längsschnitt · Grundriss · Korridor. Statt für jeden Schnitt ein eigenes Browserfenster mit eigenem Menü zu öffnen, wählst du die gewünschte Darstellung im selben 2D-Tab. Das Ribbon „2D“ zeigt dabei nur noch, was zur aktiven Darstellung passt. Jede Darstellung lässt sich weiterhin über „Abdocken“ als eigenes Fenster (z. B. zweiter Monitor) herauslösen. Die Schnitte sind achsgebunden — ohne geladene Achse sind sie ausgegraut.
Wenn das Profileditor-Fenster zu schmal wird, um alle Werkzeug-Gruppen nebeneinander zu zeigen, rutschen sie jetzt sauber untereinander in eine weitere Zeile — statt gestaucht oder abgeschnitten zu werden. So bleiben alle Werkzeuge (Zeichnen, Solid, Ändern, Bemaßen …) immer erreichbar, auch im geteilten Fenster. Der Bereich mit Profilname und „Speichern“ bleibt dabei rechts.
Die Schraffur ist eine der wichtigsten Funktionen im Profileditor — sie macht aus deiner Zeichnung die eigentliche Solid-Fläche eines Profils. Bisher versteckte sie sich als kleines Symbol ganz am Ende der Bemaßungs-Gruppe und war schwer zu finden. Jetzt hat sie eine eigene, klar beschriftete Menüband-Gruppe „Solid“ direkt hinter den Zeichen-Werkzeugen: ein Knopf mit Symbol und Text „Schraffur“, dezent hervorgehoben.
Wenn ein Skript in der Python-Konsole eine Datei erzeugt (z. B. ein geändertes IFC-Modell, eine CSV-Auswertung oder ein zusammengeführtes Modell), wird diese Datei jetzt automatisch als ganz normaler Browser-Download ausgegeben — in deinem Download-Ordner. Vorher wurden solche Dateien irgendwo im Arbeitsverzeichnis des Servers abgelegt, das die meisten nie gefunden haben. Die Konsole zeigt nach dem Lauf, welche Datei(en) heruntergeladen wurden. Selbst wenn ein Skript nach dem Schreiben abbricht, ist die bereits erzeugte Datei nicht verloren.
Das Anklicken von Objekten im Lageplan ist jetzt viel zuverlässiger. Vorher wurde ein Objekt schon getroffen, wenn der Klick irgendwo in dessen rechteckigem Hüllbereich lag — bei langen, schräg liegenden Wänden konnte so ein Klick in scheinbar leerem Bereich die weit entfernte Wand auswählen. Jetzt zählt der tatsächliche Abstand zur Linie: Es wird nur ausgewählt, was man wirklich anklickt (nahe an einer Kante); ein Klick ins Leere wählt nichts mehr aus.
Die von dir gezeichneten Schraffuren werden jetzt vollständig mitgespeichert und kommen beim erneuten Öffnen genau so zurück, wie du sie angelegt hast — inklusive der zugewiesenen Objekte (IFC-Klasse/IDS) je Fläche. Bisher wurden die Solids beim Laden neu aus der Verschachtelung abgeleitet, wodurch z. B. eine eigenständige Mittelwand wieder als Hohlraum eingeordnet werden konnte und ihre Objekt-Zuweisung verlor. Ältere Profile ohne gespeicherte Schraffur-Gruppen werden weiterhin wie bisher aus der Verschachtelung wiederhergestellt.
Im Profileditor (CAD) füllt der Editor Flächen nicht mehr von selbst: Die blasse Hintergrund-Füllung (Vorschau möglicher Solid-Flächen) und der Knopf „Auto-Schraffur“ sind entfernt, ebenso der Statusleisten-Schalter „HATCH“. Eine Schraffur — und damit ein Solid — entsteht jetzt ausschließlich dort, wo du selbst mit dem Werkzeug „Schraffur“ in eine Fläche klickst. So wird z. B. eine Mittelwand nicht mehr automatisch als Hohlraum erkannt. Beim Öffnen eines gespeicherten Profils werden deine bereits gezeichneten Flächen (samt IFC-Zuweisung) weiterhin als Schraffuren wiederhergestellt.
Der Mauszeiger im 2D-Lageplan ist jetzt ein durchgehendes Fadenkreuz mit kleinem Pick-Kästchen in der Mitte — wie in CAD-Programmen. Und wenn man im Plan ein Objekt anklickt, wird dessen Kontur farblich hervorgehoben, sodass man sofort sieht, ob man das richtige Element getroffen hat.
Funktionen, die es sowohl oben im Menüband als auch im Eigenschaften-Panel gab, liegen jetzt nur noch an einer Stelle: Die Schnitthöhen der Modelle und die GIS-Layer-Steuerung sind ausschließlich im Eigenschaften-Panel (die GIS-Sektion enthält jetzt auch Hillshade und Gebäude-Umrisse). Das Menüband „Basiskarte“ behält nur den GIS-Ein/Aus-Schalter. Die Knöpfe zum Platzieren von Pfeil-Text/Textfeld bleiben im Menüband; das Panel zeigt dafür nur noch die Liste der vorhandenen Texte.
Vier Verbesserungen im 2D-Lageplan: (1) Das Ausblenden, Isolieren und Wieder-Einblenden von Objekten wirkt jetzt auch im 2D-Plan — ein ausgeblendetes Bauteil verschwindet aus dem Grundriss (die Auswahl ist mit dem 3D-Viewer gekoppelt). (2) Der Mauszeiger ist im 2D nun ein Fadenkreuz wie in CAD-Programmen. (3) Die vollständigen IFC-Eigenschaften werden im 2D-Panel nicht mehr doppelt gezeigt — sie stehen in der Eigenschaftenleiste des 3D-Viewers; im 2D bleiben nur Kurzinfos (Name/Typ/Modell/Layer) plus die Ein-/Ausblenden-Knöpfe. (4) Tastenkürzel greifen jetzt im 2D: Einpassen, Auswahl und Messen steuern den Plan; Ausblenden/Isolieren wirken auf das gewählte Objekt.
Ganz unten gibt es jetzt — wie in CAD-Programmen (Modell/Layout) — eine Leiste zum schnellen Umschalten zwischen dem 3D-Viewer, dem 2D-Lageplan und den Drucklayouts des Lageplans. Ein Klick auf „3D“ zeigt das Modell, „2D“ den Lageplan, und jedes angelegte Layout ist ein eigener Reiter. Neue Layouts legt man mit „+“ an; ist ein Layout aktiv, lassen sich Maßstab/Blatt, Beschneiden und Drucken direkt aus der Leiste steuern. Der bisherige „Viewer“-Reiter in der oberen Tab-Leiste entfällt dafür — der 3D-Viewer ist jetzt bequem über die untere Leiste erreichbar.
Das Eigenschaften-Panel bekommt drei weitere Bereiche: „GIS-Layer“ (Sichtbarkeit, Deckkraft und Zeichenreihenfolge jedes Layers direkt im Plan steuern), „BIM-Modelle“ (Schnitthöhe je Modell samt Vorschlag) und — beim Anklicken eines IFC-Objekts — Knöpfe zum Ausblenden, Isolieren und Wieder-Einblenden aller Objekte. So lässt sich der Plan vollständig aus dem Panel heraus einrichten, ohne über mehrere Menüs zu springen.
Das Eigenschaften-Panel zeigt jetzt die Eigenschaften nahezu jedes angeklickten Elements: Achse, IFC-Objekt (mit seinen Attributen), Punktwolke, GIS-Feature (Werkzeug „Attribute“), Beschriftung sowie Messung, Fläche, Kote, Punkt und Tag. Es ist immer nur ein Element ausgewählt; ein Klick in den leeren Plan oder Esc hebt die Auswahl auf. Die früheren kleinen schwebenden Editoren für Messungen/Flächen/Punkte erscheinen nur noch, wenn das Panel geschlossen ist — bei offenem Panel bearbeitet man alles dort. Noch offen und schrittweise folgend: Abschnitte als eigenes Klick-Ziel und Ausblenden/Isolieren direkt aus dem Panel.
Zwei Nachbesserungen am neuen Eigenschaften-Panel: Das Anklicken einer Achse im Plan funktioniert jetzt zuverlässig — der Klickbereich entlang der Achslinie war bei herausgezoomter Ansicht praktisch nicht mehr zu treffen und ist nun wieder ein angenehm breiter Streifen. Außerdem sind die Einstellungen für Linien, Optionen und Stationierung nicht mehr doppelt vorhanden: Sie lagen sowohl im 2D-Ribbon als auch im Eigenschaften-Panel. Sie leben jetzt nur noch im Eigenschaften-Panel; der Knopf „Optionen“ im Ribbon öffnet einfach das Panel.
Der Lageplan hat jetzt rechts ein Eigenschaften-Panel im gewohnten Stil der 3D-Viewer-Eigenschaften. Es bündelt die bisher über mehrere Menüs verstreuten Einstellungen an EINEM Ort in aufklappbaren Abschnitten: Darstellung, Linien & Stile, Texte, Typografie sowie Achsen & Stationierung. Neu ist vor allem der Auswahl-Bereich: Klickt man im Plan auf eine Achse oder eine Beschriftung, erscheinen oben deren Eigenschaften und lassen sich direkt einstellen — z. B. bei einer Achse die Stationsbeschriftung (an/aus, Seite, Abstand), bei einer Beschriftung Text, Farbe, Größe und Drehung. Ein- und ausblenden über den Knopf „Eigenschaften“. Das Panel wird schrittweise zur zentralen Stelle für alle Einstellungen ausgebaut.
Im 2D-Lageplan-Ribbon ließ sich das „Export“-Menü (DXF/DWG/SVG) nicht mehr öffnen, sobald das Fenster so schmal war, dass die Export-Gruppe rechts zu einem Sammelknopf zusammenklappte. Beim Aufklappen dieses Sammelknopfs öffnete sich das Export-Menü zwar, wurde aber vom Rahmen des Sammel-Popups abgeschnitten und war damit unklickbar. Die Ribbon-Menüs des Lageplans erscheinen jetzt als frei schwebendes Panel (wie alle anderen Menüs der App) und werden von keinem Rahmen mehr abgeschnitten — Export, Optionen, Linien usw. sind auch bei schmalem Fenster wieder voll erreichbar.
Die Beschriftungen an den Achsen — Stationsmarken (z. B. „21+000.000“), gesetzte Punkt-Labels und Offset-Messungen — verrutschten in der orthografischen Ansicht: Sie standen nicht mehr am Bauwerk, sondern versetzt daneben. Ursache war, dass die Beschriftungen ihre Bildschirmposition mit der perspektivischen Kamera berechneten, während das Bild im Orthomodus mit der Ortho-Kamera gezeichnet wird. Beides ist jetzt gekoppelt: Im Orthomodus wird mit derselben Kamera gerechnet, mit der auch gezeichnet wird. Auch beim Umschalten zwischen 3D- und Ortho-Ansicht sitzen die Labels sofort richtig, ohne dass man erst die Ansicht bewegen muss.
Der 2D-Lageplan hat jetzt eine eigene Ribbon-Gruppe „Punktwolke“, mit der sich geladene Punktwolken im Plan steuern lassen. Der Knopf „Wolken“ blendet sie insgesamt ein/aus; über „Steuerung“ regelt man: (1) Band-Scatter — die Punkte auf einer wählbaren Höhe als 2D-Ansicht, inkl. Höhe (automatisch oder manuell) und Dichte; (2) Umrandung — eine rote Bounding-Box (Grundriss) je Wolke, die der Verschiebung/Drehung der Wolke folgt; (3) Beschriftung — der Dateiname plus eine frei eintragbare individuelle Beschriftung je Wolke. Umrandung und Beschriftung erscheinen auch im SVG-/PDF-Druck und im DXF/DWG-Export (Layer PUNKTWOLKE). Die Einstellungen werden im Projekt gespeichert und gelten auch im abgedockten Lageplan-Fenster.
Im Punktwolken-Ribbon gibt es neben dem Regler „Punktgröße“ eine neue Checkbox „Umrandung“. Ist sie aktiv, wird um jede geladene Punktwolke eine rote Umrandung (Bounding-Box, der umschließende Quader) gezeichnet — praktisch, um Lage und Ausdehnung einer Wolke auf einen Blick zu erkennen, auch wenn sie weit entfernt oder dünn besetzt ist. Die Umrandung folgt der Wolke: Wird sie verschoben, gedreht oder skaliert, wandert der Rahmen mit. Blendet man eine Wolke aus, verschwindet auch ihr Rahmen. Der Schalter wird im Projekt (.icproj) mitgespeichert.
In der neoQ-Bibliothek legt man je PropertySet fest, welchen IFC-Klassen es zugewiesen werden kann (Zeile „Klassen“ unter dem PropertySet-Namen). Neu gibt es dort neben dem Klassen-Auswahlfeld den Knopf „Alle IFC-Klassen“: Ein Klick weist dem PropertySet auf einmal den vollständigen Satz aller IFC-Klassen zu, statt sie einzeln aus der Liste anzuhaken.
Im Katalog öffnet „Objekt aus Bibliothek“ eine Liste, in der man Bibliotheks-Objekte per Häkchen auswählt. Der Knopf zum Übernehmen der Auswahl („N hinzufügen“) stand bisher ganz unten unter der Liste — bei vielen Objekten musste man erst nach unten scrollen, um ihn zu erreichen. Jetzt sitzt er direkt oben unter der Kopfzeile und bleibt beim Auswählen immer sichtbar.
Im Profileditor (CAD) definiert die Schraffur die Solid-Fläche eines Profils. Klickt man in eine Fläche, deren Rand aus MEHREREN Elementen besteht (mehrere Linien und Bögen zusammen) oder die durch andere Geometrie unterteilt ist (z. B. zwei überlappende Kreise, eine geschnittene Ellipse), übernimmt die Schraffur jetzt die EXAKTE Umrandung – innen wie außen – mit echten Kreis- UND Ellipsenbögen statt einer vieleckigen Näherung. Zusätzlich bleibt die Schraffur mit ihrer Umrandung verbunden: Ziehst du die Randgeometrie an einem Griff oder änderst einen Parameter, passt sich die Schraffur automatisch mit an. Damit ist auch der daraus erzeugte 3D-Körper rund statt facettiert. (Bearbeitet man die Schraffur selbst per Griff/Stutzen, löst sich die Verbindung, damit die Bearbeitung erhalten bleibt.)
Der CAD-Editor openCAD (OpenCADStudio) lässt sich jetzt direkt vom Startmenü aus starten: im Bereich „Schnellstart“ gibt es eine eigene Kachel „openCAD“. Ein Klick öffnet den 2D-CAD-Editor sofort in seinem eigenen Fenster – genau wie der Knopf „öffnen“ im openCAD-Ribbon. So muss man nicht erst ein Projekt öffnen oder den Ribbon-Tab suchen. DXF/DWG-Austausch mit den übrigen Modulen bleibt unverändert.
Die Schnellstart-Kachel „Manage“ im Startmenü legt jetzt direkt los: Ist noch keine Kalkulation vorhanden, wird beim Klick sofort ein neues Planungsprojekt angelegt und du landest mitten im geführten Ablauf (Übersicht → Termine → Team → Leistungen → Kalkulation → Angebot). Gibt es bereits Kalkulationen, öffnet die Kachel wie bisher den Manage-Bereich mit deinen bestehenden Projekten. So entfällt der leere Auswahl-Bildschirm beim ersten Öffnen.
27. Juli 2026
Neuer Tab „Verkehrszeichen“: eine SVG-Grafik eines Verkehrszeichens laden (Datei wählen oder hineinziehen), Breite/Dicke und optional einen Pfosten (Montagehöhe) einstellen, das Ergebnis in einer 3D-Vorschau drehen und als IFC-Schild (IFC 4.3) exportieren. Die Farben der SVG bleiben erhalten.
Zwei neue Werkzeuge im infraBuild-Bereich. (1) Placements: Eine Excel-Tabelle mit einer Zeile je Bauteil-Standort (Mast, Verkehrszeichen, Schacht, Nische, Einbau …) laden — die Spalten (Station bzw. Rechts-/Hochwert, Quer-/Höhenversatz, Verdrehung, Name) werden erkannt und lassen sich frei zuordnen. Danach im Node-Graph über „Placements (Tabelle)“ + „Platzieren (Tabelle)“ die 3D-Körper entlang der Achse setzen — jede Zeile mit eigenem Versatz und eigener Verdrehung. 3D-Körper kommen aus FBX, OBJ, 3D-DXF (Flächen/Mesh; ACIS-Solids bitte als DXF-Flächen oder FBX exportieren) oder IFC 4.3 (Geometrie je Entitätstyp). (2) Oberleitung: Die Anschlusspunkte werden EINMAL am importierten 3D-Körper definiert — in einem kleinen Vorschaufenster anklicken (z. B. 2 vorne, 2 hinten). Eine Verbindungsregel legt fest, welcher Punkt am aktuellen mit welchem am nächsten Objekt verbunden wird (z. B. 1↔3, 2↔4). Beim Erzeugen werden alle platzierten Objekte automatisch mit denselben Punkten verbunden — durchgehende Leitungen mit rundem Seilprofil, gerade oder mit Durchhang, als IFC 4.3 (IfcCableSegment) exportierbar.
Bei aktiven Schnittebenen werden die gefüllten Schnittflächen und ihre Konturlinien erzeugt. Bisher standen beide 1 cm vor der eigentlichen Schnittebene – nötig, damit sie sich nicht selbst „wegschneiden“, aber sichtbar als kleiner Vorsprung/Stufe an der Schnittkante (besonders bei schrägem Blick). Jetzt liegen Schnittfläche und Schnittlinie exakt in der Schnittebene, ohne diesen Vorsprung. Das früher an dieser Stelle auftretende Flimmern ist ebenfalls behoben: Die Schnittfläche wurde von ihrer eigenen Schnittebene punktweise weggeschnitten (kein klassisches Flächen-Z-Fighting, sondern die Fläche gegen den Schnitt-Test selbst). Sie wird jetzt intern nur für diesen Test minimal auf die sichtbare Seite gerechnet, während ihre tatsächliche Lage exakt auf der Ebene bleibt – dadurch weder Vorsprung noch Flimmern.
Wenn im DataBuild mehrere IFC-Modelle „nebeneinander“ liegen (Mehr-Projekt-Modus), wird pro Modell eine eigene Datei exportiert. Bisher gab es keine Möglichkeit zu wählen, WELCHE davon – es wurden immer alle auf einmal ausgegeben. Neu ist in der Export-Leiste ein Auswahl-Dropdown „Auswahl (k/N)“: Es listet jedes Projekt mit einem Häkchen (Projektname und Zieldateiname, samt Hinweis, falls für ein Projekt keine Originaldatei mit Geometrie geladen ist) sowie „Alle/Keine“. Es werden nur die angehakten Projekte exportiert – beim Herunterladen, bei „In Viewer“ und beim geometriefreien Export. Der große Export-Knopf zeigt jetzt, wie viele von wie vielen Dateien gewählt sind (z. B. „IFC 4.3 (1/3)“). Im Einzel- bzw. Zusammenführen-Modus gibt es weiterhin genau eine Ausgabedatei – dort ist keine Auswahl nötig.
Schob man ein Bauteil samt Geometrie aus einer IFC in ein Projekt, das bisher keine Geometrie hatte (im Nebeneinander-Modus, mit aktivem Schalter „Geometrie mitkopieren“ und Alt/Strg-Ziehen), kam das Bauteil im Export ohne Geometrie an – besonders auffällig bei Geometrie, die aus infraBuild mit Profil und Achse stammte. Zwei Ursachen: Erstens öffnete der Export je Zielprojekt nur dessen eigene Originaldatei, nicht die Datei, aus der die Geometrie kopiert wurde – die geteilte Form war dort gar nicht auffindbar. Zweitens löschte der Export nicht mehr benötigte Original-Elemente, BEVOR die Geometrie-Kopie aufgelöst war, sodass die Vorlage bereits weg war. Beides ist behoben: Der Export öffnet jetzt zusätzlich jede Datei, aus der Geometrie stammt, und löst die Kopien zuerst auf. So erscheint das kopierte Bauteil mit seiner Geometrie am richtigen Ort. Voraussetzung: Die Herkunfts-IFC ist noch geladen.
E57-Punktwolken von Scannern (Leica, Faro u. a.) wurden falsch eingelesen: Statt der echten Wolke erschien ein rechteckiger Block, in dem alle Punkte als Zufallsrauschen übereinander gestapelt lagen. Ursache war der schnelle, speicherschonende E57-Leser (für sehr große Dateien): Er verarbeitete die Datei paketweise, berücksichtigte aber nicht, dass ein einzelner Koordinatenwert an der Grenze zwischen zwei Datenpaketen geteilt sein darf. Dadurch geriet alles ab dem zweiten Paket „aus dem Takt“, und die Koordinaten wurden zu Zufallszahlen. Der Leser setzt die an Paketgrenzen geteilten Werte jetzt korrekt zusammen — E57-Wolken erscheinen wieder in ihrer echten Form und Lage, weiterhin ohne Speicherprobleme bei großen Dateien.
Verknüpfte Dokumente (z. B. im 5D-Mengen-Modul) können eine frei eingegebene URL haben, die mit dem Projekt gespeichert und weitergegeben wird. Damit ein manipuliertes, von jemand anderem erhaltenes Projekt beim Klick auf „Öffnen“ keinen Schadcode ausführen kann, werden jetzt nur noch echte Web-Adressen (http/https) und E-Mail-Links (mailto) zugelassen — alles andere (etwa „javascript:“-Links) wird nicht mehr als anklickbarer Link angezeigt. Betrifft auch bSDD-Links und das Logo im Lageplan-Schnelldruck.
Verbindet man die Node „Stationsbereich“ im infraBuild mit einer Achse, werden „Von-Station“ und „Bis-Station“ jetzt automatisch mit dem tatsächlichen Anfang und Ende der Achse ausgefüllt — die Werte stehen direkt in den Feldern, nicht mehr nur in der Anzeige. Bisher blieben die Vorgabewerte (Von 0 / Bis 100) stehen; bei Achsen mit echter Stationierung (z. B. Beginn bei Station 12187,1) führte das zu einer falschen Endstation und einer Warnung („Bis ≤ Von“). Die Übernahme greift beim Verbinden sowie beim Umhängen auf eine andere Achse und auch dann, wenn die Achse erst nach dem Verbinden an der Achsen-Quelle ausgewählt oder gewechselt wird — inklusive über Versatz-/Teilachsen. Selbst eingetragene Von-/Bis-Werte am Stationsbereich bleiben erhalten und werden nicht überschrieben.
Im infraBuild-Ribbon öffnete der Knopf „Profilbibliothek“ beim ersten Klick nur den Editor-Tab; erst ein zweiter Klick zeigte die Bibliothek. Ursache war ein Timing-Problem: Der Öffnen-Befehl wurde abgeschickt, bevor der gerade erst geöffnete Arbeitsbereich bereit war, ihn zu empfangen. Der Befehl läuft jetzt über den zentralen infraBuild-Zustand und geht nicht mehr verloren — die Bibliothek erscheint direkt beim ersten Klick, egal ob der Tab schon offen war oder nicht.
Im 2D-Längenschnitt vertauscht der Schalter „Spiegeln“ die Schnittrichtung (Station links↔rechts). Bislang war nur die Darstellung gespiegelt, die Interaktion aber nicht: Bei aktivem Spiegeln setzten Messungen ihre Punkte an der horizontal falschen Stelle, die Koordinaten-Anzeige (Sta/H) oben zeigte die gespiegelte statt der echten Station, der Rechteck-Zoom sprang auf den falschen Stationsbereich, und der Mausrad-Zoom lief nicht mehr auf den Zeiger zu. Zusätzlich stimmten Beschriftungs-Tags je nach Fang-Zustand nicht überein. Alle diese Interaktionen rechnen jetzt konsequent in echten Stationen — Spiegeln betrifft nur noch die Anzeige, nicht die Genauigkeit.
Schnittlinien, die von vor dem Anfang bis hinter das Ende des gewählten Stationsbereichs durchlaufen (typisch für lange, flache Baugrund-/Geologie-Körper), wurden am fernen Rand auf eine leicht verfälschte Höhe abgeschnitten. Ursache war ein Rechenfehler beim doppelten Abschneiden am Anfang UND am Ende. Der Schnitt wird jetzt an beiden Rändern unabhängig und exakt entlang der ursprünglichen Linie interpoliert.
Wer den Stationsbereich, den ISO-Modus, die Ansichtslinien-/Tiefen-Einstellung oder das Punktwolken-Band schnell hintereinander ändert (besonders bei sehr großen, teilweise nachgeladenen Modellen), konnte kurz ein veraltetes Schnittergebnis sehen, das das frische überschrieb. Der Längenschnitt verwirft eine laufende Berechnung jetzt zuverlässig, sobald sich die Anfrage geändert hat — es zählt immer die zuletzt angeforderte Ansicht.
Der Auge-Button oben im Schnitt-Panel hat bisher zu viel ausgeblendet: Neben der runden Schnittebenen-Scheibe mit dem Ziehgriff (bzw. dem Box-Würfel) verschwanden auch die gefüllten Schnittflächen der geschnittenen Bauteile samt ihren Konturlinien. Weil der Schnitt selbst aber aktiv blieb, sah das Modell an der Schnittebene plötzlich hohl/offen aus — das hat verwirrt. Jetzt schaltet der Button nur noch das Bedien-Widget (Scheibe, Rand, Pfeil, Griff / Box-Würfel) ein und aus; die gefüllten Schnittflächen und ihre Umrisse bleiben immer sichtbar. So kann man den Ziehgriff wegblenden, ohne dass sich die Schnitt-Darstellung ändert.
Der 2D-Lageplan wurde durchgeprüft und an mehreren Stellen verbessert. (1) Beim Zoomen/Nachladen der Basiskarte konnten kurzzeitig doppelte oder „geisternde“ Orthophoto-/WMS-Kacheln stehen bleiben, wenn zwei Karten-Aktualisierungen sich überholten — das ist behoben (immer nur das aktuellste Kartenbild wird angezeigt), und Kartenbilder nicht mehr sichtbarer Layer geben ihren Grafikspeicher jetzt sofort frei. (2) Das Ziehen des Druck-Blattrahmens (Layout) und die Bedienung von Ribbon/Leisten fühlen sich flüssiger an, weil die Leisten nicht mehr bei jeder Kleinigkeit komplett neu aufgebaut werden. (3) Ein später geöffnetes eigenständiges Lageplan-Fenster stellt nicht mehr ungefragt die zuletzt gespeicherte Ansicht wieder her. (4) Kleine Marker am Blattrand (Abschnitts-Ticks) verschwinden nicht mehr einen Tick zu früh.
Der Live-3D-Längsschnitt (3D-Schnitt entlang der Achse, normal wie im Bereich) verhält sich jetzt wie der Box-Schnitt: Die Schnittflächen an den Bereichsgrenzen (vorne/hinten) werden als echte gefüllte Flächen gezeigt und lassen sich direkt anklicken — ein Klick auf die Schnittfläche wählt das richtige Bauteil aus (nicht mehr ein Objekt dahinter). Und die Schnittkanten werden korrekt verdeckt: Linien, die hinter sichtbarer Geometrie liegen, leuchten nicht mehr durch das Modell, während die Kanten an der sichtbaren Schnittfläche sichtbar bleiben. Bei eingestellter Korridorbreite folgt die gefüllte Schnittfläche exakt dem seitlichen Schnitt (ragt nicht mehr über den Korridor hinaus).
Bisher wurde ein Kreisprofil (z. B. ein Rohr oder Tübbing, im CAD-Editor als Kreis-Schraffur gezeichnet oder aus openCAD/DXF importiert) beim Export immer als Vieleck mit fester, recht grober Segmentzahl polygonalisiert — man hatte keinen Einfluss darauf, wie fein der Kreis wird. Das ist jetzt zweifach behoben: (1) Im parametrischen Export „Profil + Achse“ werden echte Kreise als exakter Kreis geschrieben (IfcCircleProfileDef), Rohre/Kreisringe als Kreis-Hohlprofil (IfcCircleHollowProfileDef) — die Datei trägt damit den mathematisch exakten Kreis, den das empfangende Programm selbst beliebig fein darstellt (kein Vieleck mehr). Das erkennt Kreise unabhängig von der Quelle (CAD-Editor, openCAD, DXF) und auch je Station (verjüngende Rohre). (2) Für die Vorschau und den tesselierten Export gibt es im infraBuild-Ribbon neben dem Geometrie-Schalter ein neues Feld „Bogen-Toleranz“ (mm): die maximal zugelassene Abweichung zwischen Sehne und echtem Kreisbogen. Kleiner Wert = feinere Kreise (mehr Segmente), radiusabhängig — große Kreise werden automatisch feiner unterteilt als kleine. Die Einstellung wirkt sofort auf Vorschau und Export und wird im Projekt gespeichert.
„Google Earth“ wurde grundlegend umgebaut: Die fotorealistischen Google-3D-Kacheln werden jetzt direkt in dieselbe 3D-Szene wie das Modell gezeichnet (statt in eine separate Ebene dahinter). Dadurch teilen sich Modell und Gelände denselben Tiefeneindruck — das Gelände verdeckt das Modell jetzt richtig (auch seitlich hinter einem Hügel), Modell und Welt „rutschen“ beim Navigieren nicht mehr gegeneinander, und Screenshots enthalten den Globus. Die Verdeckung ist damit sofort da (keine lange Vorabberechnung mehr): Schalter „Verdeckung durch Gelände“ an = Gelände verdeckt, aus = Modell bleibt immer sichtbar (Tunnel/Untertage). Anmeldung läuft weiter über den vorhandenen Cesium-ion-Token — kein Google-Schlüssel nötig.
Beim automatischen „Auf Gelände absetzen“ und bei der Gelände-Verdeckung wurde bisher die sichtbare Google-Oberfläche abgetastet — in dicht bebauten Städten wie Wien, Hamburg oder Stuttgart also ein Hausdach, ein Baum oder eine Brücke am Projekt-Ursprung statt des Bodens. Dadurch wurde das Modell um die Gebäudehöhe zu hoch angesetzt und die Höhe ließ sich kaum sinnvoll einstellen; die Verdeckung blendete Teile unter Dächern statt unter der Geländeoberfläche (GOK) aus. Neu wird für Google 3D die tatsächliche Geländehöhe (Cesium World Terrain, „bare earth“ — ohne Gebäude/Bäume) verwendet. Dadurch sitzt das Modell auf dem Boden, und wenn der Projekt-Ursprung selbst auf GOK liegt, entspricht der Höhenversatz der echten Geoidundulation (≈ 46 m in Mitteleuropa). Liegt der Ursprung bewusst über/unter GOK (z. B. ein Brückendeck), lässt sich der Wert wie bisher manuell nachjustieren. Zusätzlich schaltet sich die Verdeckung spürbar schneller ein, weil das Gelände-Netz viel leichter ist als die fotorealistischen Kacheln.
Der Weg vom Profil zum Bauteil ist jetzt durchgängig und wird direkt erklärt: (1) In openCAD zeichnen und als DXF speichern (nicht DWG) — das Profil kommt automatisch in die Profilbibliothek. (2) Dasselbe Profil in der Bibliothek mit dem Stift im CAD-Editor öffnen und die Schraffuren (Hatches) definieren — jede Schraffur ist eine Solid-Fläche und bekommt ihr eigenes IDS-Objekt zugewiesen; optional lassen sich Parameter vergeben. (3) Modellieren — die Nodes greifen automatisch auf die Schraffuren zu und erzeugen daraus die Solids. Beim „Neues Profil in openCAD zeichnen“ erscheint sofort ein Hinweis mit genau diesen Schritten. In der Profilbibliothek kann man je Profil wählen, mit welchem Werkzeug man es wieder öffnet: der Stift öffnet den CAD-Editor (Schraffuren/IDS/Parameter), das Zirkel-Symbol öffnet openCAD (Geometrie ändern). Die selteneren Wege (Skizze von Grund auf, DXF-/FBX-Import) sind unter „Weitere Optionen“ eingeklappt, damit der Einstieg ruhig bleibt.
26. Juli 2026
Im „Google Earth“-Modus schwebte das Modell bisher oft um einige Dutzend Meter neben den Google-3D-Kacheln: Fuhr man nach oben oder unten, bewegte sich das Modell, die fotorealistische Welt blieb aber lange an derselben Stelle stehen — erst beim Erreichen der Google-Oberfläche „bewegte sich die Welt wieder weiter“. Grund ist die Geoidundulation: die Projekthöhe ist orthometrisch (über dem Meeresspiegel), Google rechnet ellipsoidisch — in Mitteleuropa rund 46 m Unterschied. Neu wird dieser Höhenversatz beim Aktivieren automatisch aus dem Gelände abgeleitet, sodass der Modell-Ursprung genau auf der Google-Oberfläche sitzt. Zusätzlich gibt es im Dialog den Knopf „Auf Gelände absetzen“, um die Höhe jederzeit neu abzutasten, und der manuelle Höhenversatz-Regler bleibt zum Feinjustieren. Ein eigener gesetzter Wert wird nicht überschrieben.
Bisher lag das Modell im „Google Earth“-Modus IMMER sichtbar vor dem Gelände — dadurch war schwer zu erkennen, wo oben und unten ist, und ein Bauwerk unter der Geländeoberfläche (GOK) schwebte scheinbar davor. Neu im „Google Earth“-Dialog: der Schalter „Verdeckung durch Gelände (Modell unter GOK ausblenden)“. Ist er aktiv, tastet die App das Gelände über dem Modell einmalig ab (kann kurz dauern) und blendet Modellteile, die unter der Geländeoberfläche liegen, pixelgenau aus — so verschwindet z. B. ein Tunnel im Berg und man erkennt sofort die Höhenlage. Für den Tunnel-/Untertage-Blick (Modell immer sichtbar) lässt man den Schalter einfach aus (Standard). Hinweis: verdeckt wird nur nach oben/unten (unter/über Gelände), nicht seitlich „hinter einem Hügel“. Das früher als „im Begehen-Modus an der Geländeoberfläche anstehen“ empfundene Verhalten war ein Nebeneffekt der fehlenden Verdeckung — es gibt keine echte Kollision mit den Kacheln; mit aktiver Verdeckung wird das Eintauchen unter GOK sichtbar.
Setzt man Schnittebenen (Section/Box-Schnitt), wurde bisher nur das Modell geschnitten — der Google-Earth-Globus bzw. die 3D-Kacheln blieben ungeschnitten stehen und verdeckten die Schnittansicht. Jetzt werden die Cesium-Kacheln (Google 3D) bzw. der Globus (OSM) mit denselben Schnittebenen mitgeschnitten wie das Modell, sodass ein sauberer Schnitt durch Gelände und Bauwerk entsteht.
Der fotorealistische Cesium-Globus („Google Earth“) war gegenüber dem Modell verschoben und wanderte beim Bewegen. Drei Ursachen sind behoben: (1) Im Begehen-Modus (Fly) folgte der Globus dem reinen Maus-Umsehen nicht — man drehte den Kopf, das Gelände blieb stehen, sodass das Modell mal über, mal unter dem Gelände zu schweben schien; jetzt richtet sich der Globus exakt nach der Blickrichtung der Kamera. (2) In der orthografischen Ansicht (Parallelprojektion) rechnete der Globus weiterhin perspektivisch, wodurch Kacheln und Modell beim Zoomen und Schwenken auseinanderliefen; jetzt zeigt auch der Globus eine Parallelprojektion und bleibt deckungsgleich am Ort. (3) In der perspektivischen Ansicht ist das Seitenverhältnis nun exakt abgeglichen, sodass Modell und Gelände sich beim Drehen nicht mehr gegeneinander verschieben.
Die Konturlinien einer Schnittfläche (die dunklen Kanten an der Schnittkante) wurden bisher immer über allem gezeichnet — auch die hinteren, eigentlich verdeckten Schnittkanten eines Box- oder Mehrfachschnitts schienen komplett durch das Modell hindurch. Das machte den Schnitt unübersichtlich (ein Gewirr aus durchleuchtenden Kanten). Jetzt werden die Schnittkanten korrekt verdeckt: Kanten hinter davorliegender Geometrie sind nicht mehr sichtbar, nur die tatsächlich freiliegenden Schnittkanten werden gezeichnet. Die vorderen, sichtbaren Kanten bleiben unverändert scharf.
Sonderzeichen wurden bisher an mehreren Stellen falsch behandelt und erschienen als „ö“/„ß“-Buchstabensalat oder gingen verloren — je nach Format an verschiedenen Stellen. Das ist durchgängig überarbeitet: Beim IFC-Export werden Umlaute jetzt normgerecht (ISO 10303-21) kodiert, sodass auch strenge Fremdprogramme sie korrekt lesen; die Modellinformationen (Autor/Organisation) werden beim erneuten Öffnen wieder sauber angezeigt statt verstümmelt. In DXF/DWG erscheinen Texte und Layernamen wieder lesbar — im klassischen DXF (R12) werden Umlaute sicher übersetzt (z. B. „Stütze“ → „Stuetze“ statt „St_tze“), im modernen DWG/DXF bleiben sie unverändert erhalten. CSV-Exporte (Statistik, Kollisionen) tragen jetzt die Excel-Kennung, sodass „Größe“ in Excel richtig steht. Beim Einlesen von CSV/IDS erkennt die App die Zeichenkodierung automatisch, auch bei Dateien aus älterer Fachsoftware (Windows-1252).
Im GIS-Ribbon gibt es den neuen Knopf „Google Earth“: Er legt einen fotorealistischen 3D-Globus (Google Photorealistic 3D Tiles über Cesium) als Hintergrund hinter das Modell — Gelände, Gebäude und Luftbild rund um das Projekt, passend zur Kamera. Bewusst wird NICHTS verdeckt: das Modell bleibt immer sichtbar, auch unter dem Gelände — ideal für Tunnel und Untertagebau, wo man „durch“ den Berg blicken will. Als Kartenquelle stehen Google 3D, OSM-3D-Gebäude und die reine OSM-Karte zur Wahl (OSM-Karte ohne Token). Voraussetzung ist ein gesetztes Projekt-CRS und ein Nullpunkt; die Ausrichtung (inkl. Meridiankonvergenz) errechnet die App automatisch. Ein Höhenversatz-Regler (Geoid, Mitteleuropa ≈ +46 m) richtet den Gelände-Fuß aufs Modell aus. Der Zugriffstoken (Cesium ion) wird nur lokal gespeichert; ist ein Token voreingestellt, genügt ein Klick auf „Aktivieren“.
Im geschnittenen Zustand wurde beim Anklicken oft das falsche Objekt ausgewählt — besonders auffällig direkt auf der Schnittfläche. Ursache: Die Auswahl fuhr gedanklich durch die Schnittebene hindurch und traf das nächste massive Objekt dahinter statt das Bauteil, dessen Schnittfläche man sah. Jetzt wird beim aktiven Schnitt die sichtbare Schnittfläche selbst als Auswahlziel behandelt: Ein Klick auf die Schnittfläche wählt genau das Bauteil aus, zu dem diese Fläche gehört. Das gilt für Einzel- und Box-Schnitte sowie den 3D-Achsschnitt und wirkt auch beim Doppelklick-Zoom und im Rechtsklick-Menü. Das Messen auf der Schnittfläche bleibt unverändert (misst weiterhin den exakten Punkt).
Wenn man ein Objekt markiert, wurde es bisher immer komplett hervorgehoben — auch durch davorliegende Bauteile hindurch, also inklusive der eigentlich verdeckten Teile. Neu ist das umschaltbar und standardmäßig aus: Es leuchten nur die tatsächlich sichtbaren Flächen des Objekts, verdeckte Teile bleiben verdeckt. Ist zusätzlich ein Schnitt aktiv, wird auch die geschnittene Fläche des markierten Bauteils mit hervorgehoben. Wer die alte Darstellung möchte (das ganze Objekt leuchtet durch alles davor, praktisch zum Auffinden hinter anderen), schaltet sie unter Einstellungen → Anzeige → „Auswahl durchscheinend hervorheben“ wieder ein. Die Einstellung wird gespeichert.
25. Juli 2026
Wenn man einen Schnitt oder Lageplan über „openCAD“ übergab, öffnete sich zwar das openCAD-Fenster, aber die Zeichnung wurde nicht bereitgestellt — man landete im leeren Startfenster und musste die Datei mühsam von Hand über den Datei-Dialog suchen. Grund war ein Timing-Problem: die Zeichnung wurde an openCAD gemeldet, bevor der Editor überhaupt bereit war, und ging so verloren. Das ist behoben: die Zeichnung wird jetzt zuverlässig scharfgestellt (wie schon bei den Profilen). Es genügt, in openCAD einmal „Öffnen“ zu wählen — die Zeichnung wird sofort und ohne Datei-Dialog geladen. Ein Hinweis-Toast führt durch diesen einen Klick; zur Sicherheit liegt die Datei zusätzlich im Download-Ordner. (Das openCAD-Startfenster selbst lässt sich technisch nicht überspringen.)
Neues Modul openCAD: ein vollwertiger CAD-Editor auf Basis des Open-Source-Projekts OpenCADStudio. Über den Ribbon-Tab openCAD (oder das Plus-Menü) öffnet sich der Editor in einem eigenen Fenster und verhält sich wie das eigenständige Programm — mit Linien, Polylinien, Kreisen, Bögen, Schraffuren, Bemaßung, Ebenen und Kommandozeile. Zeichnungen lassen sich als DXF/DWG mit der App austauschen: eine DXF an openCAD geben, dort weiterbearbeiten und wieder übernehmen. Der Editor ist vollständig mitgeliefert und läuft offline.
Die Profilbibliothek kann Profile jetzt direkt in openCAD zeichnen: in der Bibliothek den Knopf Neu in openCAD wählen (oder bei einem openCAD-Profil den Stift), es öffnet sich der CAD-Editor in seinem Fenster. Sobald dort gespeichert wird, kommt das Profil automatisch zurück in die Bibliothek und steht in infraBuild als Querschnitt bereit. Der bisherige Profileditor (Skizze/DXF-Import) bleibt vorerst als Alternative erhalten. Hinweis: Die automatische Rückübernahme läuft in der ausgelieferten Desktop-App; ansonsten kann man in openCAD als DXF speichern und die Datei importieren.
Der Profileditor in infraBuild hatte bisher einen eigenen Modus „Parametrisch“, in dem Grundprofile (Kreis, Rechteck, Tunnel, Stützmauer, Stahlprofile) nur über Maßfelder definiert wurden. Dieser Modus ist entfernt: die einzige Quelle für parametrische Profile ist jetzt die CAD-Zeichenfläche (Skizze). Die Regelprofil-Vorlagen im Startbild des Profileditors öffnen weiterhin direkt als editierbare Skizze mit echten Bögen. Bereits vorhandene parametrische Profile in der Bibliothek gehen nicht verloren — beim Öffnen zum Bearbeiten werden sie automatisch in eine frei bearbeitbare Skizze umgewandelt.
Der „3D-Schnitt“ im Längsschnitt-Panel (Gradientenansicht) schneidet jetzt sofort einen Bereich/Korridor entlang der Achse, statt zuerst nur eine einzelne Ebene. Der frühere „Bereich“-Umschalter ist entfallen. Beim Einschalten wird automatisch ein sinnvoller Bereich gewählt: ein zuvor aufgezogener Längsschnitt-Bereich, sonst die gesamte Achse. Anfang/Ende (Von/Bis), Verschieben und Halbbreite lassen sich wie gewohnt einstellen.
Das Längenschnitt-Fenster reagiert beim Zoomen und Verschieben spürbar flüssiger, besonders bei eingeschalteter Schraffur: Die geschlossenen Schnittflächen werden jetzt nur noch einmal berechnet, wenn sich die Daten ändern, statt bei jeder Maus-Bewegung neu — das kostete bei großen Modellen Bildrate. Außerdem sind zwei interne Diagnose-Knöpfe („Diagnose“ und „Dreiecke“), die nur der Fehlersuche während der Entwicklung dienten, aus der Werkzeugleiste entfernt. An den dargestellten Schnittlinien, der Schraffur und den Exporten ändert sich nichts.
Der Profileditor hatte im Skizzen-Modus zwei Oberflächen, zwischen denen man über „Klassisch“ bzw. „CAD-Zeichnen“ umschalten konnte: den älteren parametrischen Skizzeneditor und die neuere native CAD-Zeichenfläche. Der klassische Editor ist jetzt vollständig entfernt — beim Bearbeiten oder Neuanlegen eines Skizzenprofils öffnet ausschließlich die CAD-Zeichenfläche. An den Profilen selbst, der Parametrik, den Bemaßungen und der 3D-Erzeugung ändert sich nichts; bestehende Profile öffnen unverändert in der CAD-Zeichenfläche.
Große Baugrund- und Geologiekörper erzeugten im Längenschnitt (ISO-Modus) bisher unbrauchbare Schnittlinien: viel zu lang, ungenau, im Zickzack; zwei Körper, die sich in 3D eine gemeinsame Fläche teilen, lieferten Linien, die auseinanderliefen oder sich sogar kreuzten. Grund sind die langen, dünnen Splitter-Dreiecke solcher Körper – ein klassischer Kanten-Schnitt an der Schnittebene wird dabei instabil. Der Längenschnitt tastet diese Körper jetzt stattdessen alle 0,5 m entlang der Achse senkrecht ab und trägt die getroffenen Ober- und Unterkanten als Punkte ein, die zu sauberen Linien verbunden werden (mit Zwangspunkten an Anfang, Ende und Knicken). Das Ergebnis ist unempfindlich gegen die Dreiecksform: Die Linien sitzen präzise, sind nicht mehr zu lang, und geteilte Flächen zweier Körper liegen deckungsgleich aufeinander. IFC-Bauteile behalten den bewährten Kanten-Schnitt. Aktiv über den »ISO«-Schalter im Längenschnitt.
Der Live-3D-Korridor (Bereichs-Schnitt entlang der Achse) zeigt jetzt echte Schnittkanten: an den vier Korridor-Grenzen (vorne/hinten und den gekrümmten Seiten) werden präzise Konturlinien gezeichnet, die exakt der Achse folgen. Außerdem behandelt der Viewer die weggeschnittenen Teile jetzt korrekt: Sie lassen sich nicht mehr versehentlich anklicken, und sie blockieren Auswahl und Zoom nicht mehr — Klick, Hover, Kontextmenü und Doppelklick-Zoom greifen nur noch auf die sichtbare (geschnittene) Geometrie. Der Doppelklick-Zoom fasst zudem nur den im Korridor sichtbaren Ausschnitt eines Objekts, nicht mehr das ganze (teils weggeschnittene) Objekt.
Im infraBuild-CAD-Editor legt der Knopf »Neu« jetzt wirklich ein frisches, von der Bibliothek getrenntes Profil an. Bisher leerte »Neu« zwar die Zeichenfläche, ließ die Verknüpfung zum gerade bearbeiteten Profil aber bestehen. Weil der AutoSpeicher (»Live«-Übernahme) und der nächste »Speichern« auf diese Verknüpfung schreiben, landete die neue, leere Zeichnung sofort im alten Profil – es wurde faktisch überschrieben bzw. geleert. Jetzt wird die Verknüpfung beim »Neu« gelöst: Die neue Zeichnung wird beim Speichern als eigenständiges neues Profil in der Bibliothek angelegt, das vorher bearbeitete Profil bleibt unangetastet.
Im infraBuild-CAD-Editor fasst der Schraffur-Klick jetzt wirklich nur die direkte Umrandung. Drei Fälle sind behoben: (1) Liegt in der angeklickten Fläche eine geschlossene Kurve, wird sie als Loch ausgespart, statt dass die Schraffur über sie hinwegfüllt – auch wenn die innere Kurve aus mehreren getrennten Linien oder Bögen besteht (bisher nur bei einer einzigen geschlossenen Entität). (2) Bei zwei überlappenden Kreisen füllt ein Klick in die Schnittfläche (Linse) bzw. in eine Sichel nur diese Teilfläche, statt den ganzen Kreis zu füllen und über den zweiten Kreis zu laufen. (3) Der freie Zwischenraum zwischen zwei freistehenden Kurven innerhalb einer Fläche wird jetzt korrekt als Fläche mit Löchern erkannt.
Beim Messen eines Punktes (Werkzeug »Punkt«) auf einer Punktwolke konnten die angezeigten Koordinaten deutlich von den echten Rechts-/Hoch-/Höhenwerten abweichen – bei allen Formaten (LAS/LAZ/E57/XYZ), etwa in einem reinen Punktwolken-Projekt, nach dem Zurücksetzen oder nach dem Öffnen eines gespeicherten Projekts. Statt der realen georeferenzierten Werte erschienen dann die internen (~0-nahen) Szene-Koordinaten. Ursache: Die reale Koordinate wurde gegen den Projekt-Nullpunkt zurückgerechnet, nicht gegen den Georef-Bezug der jeweiligen Wolke. Jetzt nutzt die Rückrechnung immer den Bezug genau der angeklickten Wolke – die gemessene Koordinate stimmt mit dem überein, was CloudCompare für denselben Punkt zeigt. (Der Punktwolken-Export war bereits korrekt.)
Wenn Elemente über LensView (Farbgruppen) eingefärbt waren, wurden sie vom seitlichen 3D-Korridor-Schnitt nicht mehr erfasst – sie ragten seitlich über den Korridor hinaus (vorne und hinten wurde weiterhin korrekt geschnitten). Ursache: Beim Einfärben wird intern das Material ausgetauscht, und das neue Material kannte den seitlichen Schnitt noch nicht. Das ist behoben: Ein- und ausgefärbte Elemente folgen jetzt wieder exakt der seitlichen Korridor-Begrenzung. Auch importierte Netze (OBJ) werden nun vom seitlichen Korridor-Schnitt erfasst.
Wurde zuerst eine Punktwolke und danach eine LandXML-Achse geladen, saß die Achse versetzt zur Wolke — teils weit daneben. Grund: Die Achse richtete sich an ihrem eigenen Startpunkt aus statt an der gemeinsamen Projekt-Referenz, die die zuerst geladene Wolke festlegt. Jetzt nutzen Achslinien, Schnitte, die Höhenbeschriftung des Querschnitts und der Koordinaten-Export durchgängig dieselbe Projekt-Referenz. Die Achse liegt damit deckungsgleich zur Punktwolke — unabhängig davon, ob zuerst das IFC-Modell, die Wolke oder die Achse geladen wird.
Sehr große Punktwolken (z. B. eine LAS-Datei mit 223 Mio Punkten) lassen sich im Browser nicht vollständig laden — der Speicher reicht nicht (ein einzelner Datenpuffer ist auf etwa 2 GB begrenzt). Bisher brach das Laden mit der kryptischen Meldung »Array buffer allocation failed« ab und es wurde keine Wolke geladen. Jetzt liest der Import-Dialog bei LAS/LAZ vorab die Punktzahl aus der Datei und zeigt sie mitsamt geschätztem Speicherbedarf an. Ist die gewählte Menge zu groß (»Vollständig« bei sehr großen Dateien oder eine sehr hohe eigene Zahl), erscheint ein deutlicher Hinweis samt Ein-Klick-Knopf »Auf 20 Mio begrenzen«. Sollte das Laden trotzdem am Speicher scheitern, erklärt eine verständliche Meldung, dass eine kleinere Ziel-Punktzahl gewählt werden sollte. Tipp: Für so große Wolken liefert schon eine Ziel-Punktzahl von einigen Millionen ein dichtes, flüssiges Bild.
Beim Laden einer Punktwolke ließ sich die Dichte bisher nur aus festen Stufen wählen (Auto, 0,5 / 1,5 / 3 Mio Punkte) — mit einer festen Obergrenze von 3 Mio Punkten je Wolke. Feinere oder größere Datensätze konnten also nicht vollständig geladen werden. Der Import-Dialog bietet jetzt zusätzlich »Vollständig (alle Punkte)« — die Wolke wird ohne Ausdünnung geladen — sowie eine freie Eingabe für eine beliebige Ziel-Punktzahl (in Millionen, z. B. 8). Eine ausdrücklich gewählte Zahl wird genau so geladen und nicht mehr auf das Restbudget gedeckelt; nur »Auto« folgt weiterhin dem automatischen Speicher-Budget. Bei »Vollständig« oder sehr großen eigenen Werten weist ein Hinweis darauf hin, dass große Wolken den Speicher belasten und die Anzeige verlangsamen können.
Eine erzeugte infraBuild- oder GIS2IFC-Vorschau erschien in der Projektstruktur als eigenes Modell (z. B. „infraBuild (Vorschau)“). Speicherte man das Projekt, während eine solche Vorschau geladen war, wurde sie wie ein echtes Modell mitgespeichert. Fiel ihre Quelldatei später weg, blieb der Eintrag im Dialog „Projektdaten laden“ dauerhaft als „Quelle fehlt“ stehen und ließ sich dort nicht mehr wegräumen. Vorschau-Modelle sind jetzt ausdrücklich flüchtig: Sie werden nicht mehr ins Projekt geschrieben. Erst wenn Sie die Vorschau über „Übernehmen“ ins Projekt übernehmen, wird daraus ein dauerhaftes Modell. Beim Öffnen eines Projekts werden zudem solche nie mehr ladbaren Alt-Einträge automatisch entfernt — der falsche „Quelle fehlt“-Eintrag verschwindet also beim nächsten Öffnen von selbst.
23. Juli 2026
Der Live-3D-Schnitt entlang der Achse (Knopf »3D-Schnitt« im Längenschnitt) konnte bisher nur eine einzelne Schnittebene an einer Station zeigen. Neu ist der Knopf »Bereich«: Damit schneiden Sie einen echten Korridor statt einer einzelnen Ebene. Sie geben – wie beim Längenschnitt – einen Bereich vorne und hinten an (Von/Bis-Station) und zusätzlich, wie viele Meter links und rechts der Achse zugeschnitten werden sollen (Feld »± m«; 0 = volle Breite). Der seitliche Schnitt folgt der parallel versetzten Achse und bleibt entlang der gesamten – auch gekrümmten – Achse exakt auf konstantem Abstand (pixelgenauer Live-Schnitt, driftet nicht in Kurven). An den Seiten entsteht dabei bewusst keine gefüllte Schnittfläche, sondern eine saubere Schnittkante. Vorne und hinten wird exakt rechtwinkelig zur Achse geschnitten (normal zur Gradiente oder streng vertikal, je nach Modus) – in Kurven fächern die Schnitte der Achse folgend auf, es ist also keine achsparallele Box. In der Höhe bleibt der Korridor unbegrenzt. Am Schieber lassen sich Anfang und Ende einzeln ziehen (Griff vorne/hinten); das Mittelband verschiebt den ganzen Korridor entlang der Achse (−/+ für Feinschub), wobei die Länge erhalten bleibt. Haben Sie zuvor einen LS-Bereich aufgezogen, wird dieser automatisch übernommen; ziehen Sie einen neuen LS-Bereich auf, folgt der Schnitt live. Der aktive Bereich wird auch als Rechteck im Längenschnitt-Diagramm markiert.
Bei sehr großen Modellen (die intern gebündelt dargestellt werden) blieben ausgeblendete oder nicht-isolierte Elemente in Querschnitt, Längsschnitt, Planansicht und Ansichtslinien trotzdem sichtbar — das Ein-/Ausblenden wirkte dort nur bei kleineren Modellen. Das ist behoben: Schnitte und Pläne zeigen jetzt in allen Modellgrößen genau die Elemente, die im 3D-Viewport sichtbar sind. Das Ergebnis aktualisiert sich sofort beim Ein-/Ausblenden oder Isolieren.
Beim Export von Tabellen als CSV (u. a. Statistik, Versionsvergleich, Kollisionsliste, Absteckliste, SQL-Ergebnisse, Elemente-Export, Lens-Regeln) werden Zellen, die mit =, +, - oder @ beginnen und keine Zahl sind, jetzt so abgesichert, dass sie beim Öffnen in Excel/LibreOffice nicht als Formel ausgeführt werden. Das ist wichtig, weil Namen/Werte aus fremden IFC-Dateien stammen können und die Berichte oft an Dritte weitergegeben werden. Echte (auch negative) Zahlen bleiben unverändert Zahlen.
Die Längen im Achsen-Auswahlmenü und die Höhe im Geschoss-Schnitt-Menü waren fest auf Meter eingestellt, während der Rest der App der gewählten Anzeige-Einheit (m/cm/mm) folgt. Jetzt respektieren auch diese beiden Stellen die eingestellte Einheit. (Trassierungs- und Profilfenster zeigen Stationierung/Höhen weiterhin bewusst in Metern — bautechnische Konvention.)
Bisher ließ sich ein Geländemodell nur aus Höhenlinien mit einem Höhen-Attribut (typisch Shapefile) rechnen. Jetzt kann die Höhe auch direkt aus der Geometrie kommen: Enthält ein Layer echte 3D-Linien, 3D-Polygone oder 3D-Punkte (z. B. ein DXF mit 3D-Polylinien oder Vermessungspunkten), bietet der Dialog »Geländemodell (DGM)« pro Layer die Höhenquelle »3D-Geometrie (Z)« an. Besteht das DXF bereits aus einem fertigen Dreiecksnetz (3D-Faces / TIN — der häufigste Fall bei Vermessungsdaten), wird dieses Netz direkt übernommen, ohne es neu zu vermaschen — echte Löcher und Kanten bleiben also exakt erhalten. Das erzeugte Geländemodell lässt sich anschließend wie jedes DGM über »DGM als IFC 4.3« als IFC-Gelände (IfcGeographicElement/TERRAIN) exportieren.
Wird in der neoQ-Bibliothek eine Werteliste gelöscht, verschwand bisher nur die Verknüpfung zu den Objekt-Eigenschaften — die einzelnen Auswahlwerte blieben jedoch als loser Rest an den betroffenen Eigenschaften stehen. Das ist behoben: Beim Löschen einer Werteliste wird die Verknüpfung gelöst UND die zugehörige Auswahlliste an allen verknüpften Elementen vollständig geleert, sodass keine verwaisten Werte zurückbleiben. Das gilt sowohl beim Einzel-Löschen als auch beim Mehrfach-Löschen. Wer die zuletzt gültigen Werte bewusst behalten will, löst die Verknüpfung stattdessen über das Link-Symbol bzw. durch manuelles Bearbeiten — dann bleiben die Werte als abweichende Kopie erhalten.
Die installierte Desktop-App (Windows) prüft beim Start, ob der Rechner Mitglied der Firmen-Domäne ist und ob Sie als gültige:r Domänenbenutzer:in angemeldet sind. Ist das nicht der Fall — etwa auf einem privaten Gerät oder ohne Verbindung zum Firmennetz — startet die App nicht und zeigt einen kurzen Hinweis. Die Prüfung läuft nur in der ausgelieferten Programmversion; Entwicklungs- und Browser-Nutzung sind nicht betroffen. Details zur Ursache werden lokal protokolliert, damit der Support bei Problemen helfen kann.
Das Einstellungen-Fenster wurde bisher je nach ausgewähltem Reiter (Allgemein, Anzeige, Navigation, Leistung, Tastenkürzel) unterschiedlich hoch, weil es sich immer an die Menge des jeweiligen Inhalts angepasst hat — das Fenster sprang beim Umschalten sichtbar in der Größe. Jetzt hat das Fenster eine feste Höhe; die Reiterleiste bleibt oben stehen und nur der Inhaltsbereich scrollt bei Bedarf. Das Umschalten zwischen den Reitern ist damit ruhig und ohne Größensprung.
Importierte DXF-Dateien (GIS-Layer) blieben unsichtbar, obwohl sie sich auswählen und laden ließen. Ursache war, dass einfache Linien — das häufigste Element in Lageplänen — beim Einlesen übersprungen wurden. Das ist behoben, und darüber hinaus werden jetzt ALLE gängigen DXF-Elemente korrekt dargestellt: Linien, Polylinien (auch mit Bögen), Kreise, Bögen, Ellipsen, Freiformkurven (Splines als echte NURBS), Punkte, Texte, gefüllte Flächen (SOLID/3DFACE), Blockreferenzen (INSERT — inkl. Verschiebung, Skalierung, Drehung und Reihen) und Bemaßungen. Hinweis: Schraffuren (HATCH) können weiterhin nicht dargestellt werden, da die verwendete Lese-Bibliothek deren Begrenzung nicht liefert.
Solange das Anmeldefenster (Passwort-Eingabe) angezeigt wurde, reagierte das Schließen-Kreuz (X) rechts oben in der Desktop-App nicht — man musste die App über den Task-Manager beenden. Grund war, dass die Rückfrage vor dem Schließen (die sonst bei ungespeicherten Projektänderungen warnt) erst nach der Anmeldung aktiv wurde. Vor der Anmeldung kann ohnehin kein Projekt geöffnet sein, daher schließt sich die App dort jetzt direkt über das X.
In allen Tabellen (Mengenlisten, DataBuild, Bohrloch-Attribute usw.) lassen sich die Spalten jetzt zusätzlich zum bestehenden Filter auch sortieren — auf- oder absteigend. Man erreicht die Sortierung über das Kontextmenü einer Auswahl bzw. das Dropdown der Spalte, genau wie in Excel. Der bisherige Spaltenfilter bleibt unverändert erhalten.
Wenn die Element-Eigenschaften geladen werden — sei es beim Klick auf „Properties laden“/„Neu laden“ in der Projektstruktur oder automatisch direkt nach dem Öffnen eines Modells — erscheint jetzt derselbe große, blockierende Ladebalken wie beim Öffnen eines Projekts („Projekt wird geladen …“ mit Fortschritt). Solange der Balken läuft, ist die Oberfläche gesperrt, sodass man nicht versehentlich mit noch unvollständigen Daten weiterarbeitet. Vorher war nur ein winziger Fortschrittsbalken oben in der Projektstruktur zu sehen, den man leicht übersah.
22. Juli 2026
Vier Verbesserungen rund um den IFC-Versionsvergleich. (1) Lade-Anzeige: Beim Laden einer neuen Version öffnet sich der Vergleichs-Tab jetzt sofort mit einer sichtbaren „DeepCheck läuft“-Anzeige, dazu ein kurzer Hinweis-Toast — vorher passierte scheinbar nichts, während im Hintergrund geparst wurde. (2) Datums-Warnung: Ist der Zeitstempel der neuen Datei ÄLTER als der der bisherigen Version, erscheint eine deutliche Warnung (Toast + rotes Banner im Tab) — so lädt man nicht versehentlich eine ältere Revision über eine neuere. (3) Eigenes Fenster: Der Vergleichs-Tab lässt sich als eigenes Fenster herauslösen (Symbol in der Tab-Leiste), sodass Vergleich und 3D-Viewer nebeneinander liegen. (4) Live-Link: Ein Schalter „Live-Link“ im Vergleich isoliert die aktuell gefilterten Elemente (Suche, Typ-/Änderungsart-Filter, Gruppe) live im 3D-Viewer — beim Tippen/Filtern aktualisiert sich die Ansicht sofort, auch aus dem herausgelösten Fenster heraus.
Das Farb-Overlay des Versionsvergleichs (Neu = grün, Geändert = gelb, Entfernt = rotes Ghost) zeigte im Viewer oft nichts an. Zwei Ursachen: Erstens wurde der „Overlay“-Knopf im Vergleichs-Tab geklickt — dieser Tab liegt aber deckend über dem 3D-Viewer, sodass die Einfärbung verborgen blieb. Zweitens wurden die einzufärbenden Elemente über eine interne Kennung angesprochen, die nicht immer zu der im Viewer geladenen Datei passte (der Vergleich analysiert die Datei separat), wodurch die Einfärbung ins Leere lief. Jetzt werden die Elemente stabil über ihre GlobalId dem geladenen Modell zugeordnet, und beim Einschalten des Overlays wechselt die Ansicht automatisch in den 3D-Viewer. Findet sich kein einziges der neuen/geänderten Elemente im geladenen Modell (etwa weil es rein räumliche, geometrielose Elemente sind), erscheint ein Hinweis statt stiller Wirkungslosigkeit.
Wird ein DataBuild-Ergebnis in den Viewer übernommen, ist es jetzt immer eine vollständige Kopie der Quell-IFC mit kompletter Geometrie — genau das, was auch der IFC-Export erzeugt. Die frühere geometriefreie Struktur-Vorschau wurde entfernt.
Im DataBuild-Strukturbaum ließen sich Zeilen und Gruppen bisher nur per Ziehen VERSCHIEBEN. Jetzt kann man sie auch KOPIEREN: beim Ziehen einfach die Alt- (oder Strg-)Taste gedrückt halten — der Zielknoten hebt sich zur Unterscheidung farblich ab und der Mauszeiger zeigt ein „+“. Das Original bleibt an seiner Stelle, am Ziel entsteht eine eigenständige Kopie des ganzen Teilbaums (mit frischen, eindeutigen Kennungen). Mehrfachauswahl wird gemeinsam kopiert. Über den Umschalter „Geometrie mitkopieren“ im Kopf des Strukturbaums lässt sich wählen, ob die Kopie geometrielos bleibt (Standard) oder — wenn das Original aus einem geladenen IFC stammt — beim Export als sichtbares Bauteil mit derselben Geometrie am selben Ort erscheint.
Aus neoQ (und dem IDS-Modul) exportierte .ids-Dateien wurden von manchen externen Prüfwerkzeugen mit einer Schema-Fehlermeldung abgelehnt (sinngemäß: „specifications … has incomplete content, erwartet: specification“). Ursache waren mehrere Abweichungen vom offiziellen IDS-1.0-Schema in der von uns geschriebenen Datei: die IFC-Version wurde als „IFC4X3ADD2“ statt korrekt „IFC4X3_ADD2“ geschrieben, es stand ein im Schema nicht vorgesehenes Attribut an der Spezifikation, Filterkriterien trugen eine unzulässige Angabe, und bei der Klassifizierung fehlte das im Schema verpflichtende System-Feld bzw. die Elemente standen in falscher Reihenfolge. Alle Punkte sind behoben; die Wirksamkeit (erforderlich/optional/verboten) wird nun schema-konform kodiert und jede exportierte Datei validiert gegen das offizielle IDS-1.0-Schema. Import bleibt vollständig kompatibel — auch ältere selbst erzeugte Dateien lesen sich unverändert ein.
Im DataStream-Editor konnte man die zu ladenden Elemente oben bisher nur nach IFC-Klasse und PredefinedType eingrenzen. Jetzt gibt es dort ein drittes Auswahlfeld „(alle Objekttypen)“, das alle im Modell vorkommenden ObjectType-Werte anbietet. Die Filter wirken zusammen (UND): So lädt man z. B. gezielt nur die Elemente eines bestimmten Objekttyps in die Tabelle — beim „Laden“ wie auch bei „Aus Auswahl“.
Im Katalog (und im Projekt) wurden die alphanumerischen Anforderungen bisher als lange, ungeordnete Liste angezeigt; lange Auswahllisten liefen dabei über den Rand hinaus. Jetzt sind die Eigenschaften übersichtlich nach PropertySet gruppiert (alphabetisch, innerhalb jeder Gruppe nach Name sortiert) — mit einer farbigen Gruppenkopfzeile samt Zähler und kleinen Notwendigkeits-Punkten. Jede Zeile hat links einen farbigen Notwendigkeits-Akzent (grün/blau/rot), Datentyp und Wert stehen gedämpft dahinter. Sehr lange Auswahllisten werden gekürzt (die vollständige Liste erscheint als Tooltip), und nichts läuft mehr aus dem Fenster. Zusätzlich werden jetzt auch Wertebereiche (min/max/Länge/Muster) angezeigt.
In der neoQ-Bibliothek gibt es jetzt oben den Knopf „Ersetzen“. Er öffnet einen Dialog „Suchen und Ersetzen“, der Text auf einmal über ALLE Bibliotheks-Bereiche austauscht: Objekte, PropertySets, Wertelisten, Klassifizierungen, Meilensteine, Akteure und Zwecke — in allen Feldern (Namen, Werte, IFC-Klassen, Beschreibungen usw.). Man kann Groß-/Kleinschreibung beachten, nur ganze Wörter treffen oder einen regulären Ausdruck verwenden, und die einzelnen Bereiche gezielt ein- oder ausschließen. Vor dem Anwenden zeigt eine Vorschau jede geplante Änderung (Vorher → Nachher) mit hervorgehobenen Fundstellen und einem Gesamtzähler; erst „Ersetzen“ übernimmt alles. Interne Verknüpfungen bleiben dabei unangetastet.
Im neoQ-Katalog ließ sich über „Objekt aus Bibliothek“ dasselbe Bibliotheks-Objekt mehrfach in denselben Katalog aufnehmen — es wurde jedes Mal als weiterer Verweis angehängt, statt den vorhandenen beizubehalten. Dadurch tauchten Objekte doppelt im LOIN-Baum auf. Jetzt werden bereits im Katalog vorhandene Objekte beim Hinzufügen übersprungen; ein Katalog referenziert jedes Objekt höchstens einmal.
In „DataBuild ▸ Serien“ im Modus „Manuell“ (Namen als Tabelle eintragen) war die Tabelle zu niedrig: Menüleiste, Formelzeile und die untere Blatt-/Zoomleiste von Univer füllten fast den ganzen Platz, sodass nur etwa vier Zeilen zum Eintippen sichtbar waren. Die Tabelle ist jetzt deutlich höher und passt sich der Fenstergröße an, sodass die Werkzeugleiste und viele Namenszeilen gleichzeitig sichtbar sind.
21. Juli 2026
In der Leiste „3D-SCHNITT“ (Live-Schnittebene entlang der Achse, im Profil-/Längsschnitt) ließ sich die Station im Eingabefeld praktisch nicht per Tastatur ändern: Das Feld rechnete bei jedem Tastendruck sofort um und begrenzte den Wert auf den Achsbereich, sodass man das Feld weder leeren noch eine neue Zahl eintippen konnte — es sprang jedes Mal zurück. Außerdem war es zu schmal. Jetzt kann man die Station normal eintippen (das Feld bleibt beim Tippen unverändert und übernimmt/begrenzt den Wert erst beim Verlassen oder mit Enter), und das Feld ist breiter.
Im DXF/DWG-Export des Lageplans war die Stationsbeschriftung bisher sehr groß und wuchs mit der Plangröße — bei großen Plänen überlappten die Texte. Jetzt hat die Stationsbeschriftung eine angenehme, sinnvolle Größe: Ist ein Druckmaßstab gewählt, plottet der Text in fester Höhe (~2,2 mm, passend zur eingestellten Achsen-Textgröße); ohne Maßstab bleibt er dezent und wird nach oben gedeckelt. Die Stationsmarken sind sauberer: ein feiner Querstrich über die Achse mit dem Stationstext senkrecht dazu (bzw. ein kleines Stationskreuz), bei seitlichem Versatz mit feinem Verbindungsstrich. Zusätzlich steht — wie am Bildschirm — der Achsname am Achsanfang. Insgesamt sieht der Export damit deutlich näher am Lageplan aus.
Beim DWG-/DXF-Export des Lageplans wird die Achse jetzt mit ihrer echten Geometrie geschrieben: Geraden sind gerade, Kreisbögen sind echte Bögen (eine editierbare Polylinie mit Bogensegmenten) — nicht mehr in viele kurze Geradenstücke zerlegt. Nur Klothoiden und Übergangsbögen (Spiralen), die sich mit einem einzelnen Bogen nicht exakt darstellen lassen, bleiben als feine Polylinie aus Teilstücken. Damit lässt sich die Achse im CAD sauber weiterbearbeiten, bemaßen und fangen (Bogenmitte/-zentrum).
Ist das Fenster zu schmal für alle Werkzeuge im Menüband, wird jetzt keine Funktion mehr abgeschnitten oder unsichtbar. Passt eine Funktionsgruppe (z. B. „Verarbeiten“, „Analyse“, „Export“) nicht mehr in die Breite, klappt sie — von rechts beginnend — zu EINEM Knopf mit der Gruppenbeschriftung zusammen. Ein Klick darauf öffnet ein kleines Menü mit genau den Werkzeugen dieser Gruppe. Sobald wieder Platz ist (Fenster vergrößern), klappen die Gruppen automatisch zurück. Das gilt einheitlich für das Haupt-Menüband UND alle Querschnitts-/Längsschnitt-/Lageplan-Fenster. Für die Reiter oben (Tabs) wandern überzählige wie gehabt in das „…"-Menü rechts.
Im Längsschnitt entlang einer Achse wurden große Baugrundschichten (Bodenschicht-Flächen/-Körper) teils lückenhaft geschnitten: Statt sauberer Schichtlinien entstanden zackige, sich kreuzende oder falsch liegende Linien, obwohl die Schichten im 3D-Modell exakt aneinander liegen. Ursache war eine Sonderlage beim Schneiden: Liegt eine Dreiecks-Ecke oder -Kante der Schicht GENAU auf der Schnittebene — bei Bodenschichten aus regelmäßigem Raster/Geländemodell und bei aneinandergrenzenden Schichten mit gemeinsamen Stützpunkten passiert das ständig, weil die Schnittebene der Achse über weite Strecken folgt —, wurde dieser Schnittbeitrag verworfen. Es entstanden Lücken, die die Linien-Verkettung mit falschen Diagonalen überbrückte. Jetzt werden solche Ecken/Kanten korrekt als Schnittpunkt gewertet; die Schichtlinien verlaufen durchgehend und liegen richtig.
Beim Ableiten einer Regel aus einer IDS-Spezifikation (bzw. beim Übernehmen eines ganzen Property-Sets) wurden die Datentypen der Properties nicht korrekt übernommen: In der Datentyp-Auswahl der Zuweisung stand der Typ leer oder falsch, und beim Speichern ging er verloren. Ursache war eine unterschiedliche Schreibweise — IDS führt Datentypen in Großbuchstaben (z. B. IFCLENGTHMEASURE), die Auswahl in DataRules erwartet die IFC-Schreibweise (IfcLengthMeasure). Der aus der IDS gezogene Datentyp wird jetzt automatisch auf die richtige Schreibweise normalisiert; unbekannte Sondertypen bleiben unverändert erhalten.
20. Juli 2026
Schraffiert man einen Ring — Klick in die Fläche zwischen einer äußeren und einer inneren geschlossenen Kontur — füllte die Schraffur bei bestimmten Kreisen die ganze Fläche statt nur den Ring; das innere Loch fehlte. Ursache: Ein Kreis, der intern als Zwei-Punkt-Polylinie mit zwei Bögen dargestellt ist (so entstehen Kreise z. B. beim Zeichnen, Versetzen oder Auflösen), wurde bei der Loch-Erkennung fälschlich verworfen — die Innenkontur ging sowohl beim Erstellen als auch beim laufenden Neuaufbau der Schraffur verloren. Jetzt liefert jede geschlossene Kontur zuverlässig ihren Rand (kurventreu, sonst als feine Polylinie), sodass der Ring korrekt mit ausgespartem Loch gefüllt wird.
Zwei Ergänzungen am Objektfang im CAD-Editor. Erstens: Zieht man eine Bezugslinie (Referenzebene), rastet sie jetzt an Fangpunkten ein — Endpunkte, Schnittpunkte, Rasterpunkte usw. — statt einfach dem Cursor zu folgen; die gerade gezogene Linie wird dabei ignoriert (sie klebt nicht mehr an sich selbst). Das gilt auch beim Verdrehen über den Dreh-Griff. Zweitens: Die Objektfang-Spur (STRACK) findet nun echte Schnittpunkte. Hält man den Cursor kurz über einen Punkt, entsteht wie gewohnt eine Spurlinie; deren Kreuzung mit einer zweiten Spurlinie, mit der Ortho-/Polar-Richtung vom letzten Punkt oder mit einer vorhandenen Kante lässt sich jetzt exakt anfangen (gelb gestrichelte Hilfslinien, Marker „Schnittpunkt“). Vorher rastete nur die Kreuzung zweier waagerecht/senkrechter Spurlinien ein.
Bei mehreren ineinander liegenden geschlossenen Konturen (z. B. drei Ringe) füllt ein Klick mit dem Schraffur-Werkzeug jetzt genau die eine Fläche, in die du geklickt hast — wie im CAD. Die Fläche wird von der nächstliegenden Kontur außen und deren unmittelbaren inneren Konturen begrenzt; tiefer verschachtelte Ringe bleiben unberührt.
Zwei Dinge in der Statusleiste unten im CAD-Editor (InfraBuild → Profileditor → CAD-Zeichnen). Erstens: Die Umschalter GRID, SNAP, ORTHO, POLAR, STRACK, ESNAP und HATCH sahen im ein- und ausgeschalteten Zustand gleich aus, sodass man nicht erkennen konnte, ob eine Funktion aktiv ist. Jetzt sind inaktive Schalter dezent grau und aktive in der Akzentfarbe (blau) hervorgehoben — man sieht auf einen Blick, was an ist. Zweitens: Bei aktivem ORTHO griff der Raster-Fang (SNAP) nicht mehr. Jetzt wirken beide zusammen wie in AutoCAD — die Bewegung bleibt auf die waagerechte bzw. senkrechte Achse gezwungen und rastet zusätzlich am Raster ein.
Die grün gestrichelten Bezugslinien (Referenzebenen) im CAD-Editor (InfraBuild → Profileditor → CAD-Zeichnen) waren bisher fix und ließen sich weder wieder entfernen noch schräg stellen. Jetzt: Ein Klick auf eine Bezugslinie wählt sie aus (sie wird heller, am Aufpunkt erscheint ein Marker). Es öffnet sich ein kleines Menü mit einem Winkel-Feld (Grad eintippen dreht die Linie), einem Schloss-Knopf (sperrt die Linie selbst gegen versehentliches Verschieben/Verdrehen) und einem Papierkorb (löscht sie); die ausgewählte Linie lässt sich auch mit der Entf-Taste löschen. Zusätzlich gibt es einen runden Dreh-Griff an der Linie — daran ziehen verdreht sie frei (mit gedrückter Umschalttaste in 15°-Schritten). Außerdem behoben: Ein Endpunkt, der an eine Bezugslinie gesperrt ist, bleibt jetzt auch dann auf der Linie, wenn man das ganze Objekt verschiebt — vorher konnte man es trotz Sperre wegziehen.
Das Schraffur-Werkzeug (in eine Fläche klicken) fand bisher nur dann eine Fläche, wenn ihr Rand aus EINER einzigen geschlossenen Figur bestand (z. B. einem geschlossenen Rechteck oder Kreis). Bestand die geschlossene Fläche aus mehreren getrennten Linien/Bögen — wie beim Zeichnen mit dem Linien-Werkzeug üblich —, meldete das Werkzeug „Keine geschlossene Fläche“, obwohl die Fläche sichtbar geschlossen war. Jetzt spürt die Schraffur den umschließenden Rand wie in AutoCAD (BHATCH) aus den umliegenden Kanten auf: Klick in die Fläche genügt, egal aus wie vielen einzelnen Linien/Bögen der Rand besteht. Innenliegende geschlossene Figuren werden als Löcher (Aussparungen) berücksichtigt.
Bemaßungen im CAD-Editor (InfraBuild → Profileditor → CAD-Zeichnen) sind jetzt gestalterisch dem Plan untergeordnet: Die Maßlinie erscheint in einem gedämpften Grau statt in derselben kräftigen Farbe wie die gezeichnete Geometrie, sodass die Zeichnung im Vordergrund bleibt (ausgewählte Maße bleiben blau hervorgehoben, eine bewusst gesetzte Farbe hat weiterhin Vorrang). Der Maßtext ist zudem an der Maßlinie ausgerichtet — er dreht mit der (auch schrägen) Maßlinie mit, steht aber nie auf dem Kopf. Und der Zahlenwert klebt nicht mehr direkt an der Maßlinie, sondern hat standardmäßig einen kleinen Abstand darüber (auf der von der bemaßten Geometrie abgewandten Seite).
Umfangreicher Feinschliff im CAD-Editor (InfraBuild → Profileditor → CAD-Zeichnen). Bemaßungen kann man jetzt live eingeben: klickt man das Maß-Feld an einer gewählten Kante an, öffnet sich ein Eingabefeld — tippt man dort eine Zahl, passt sich die Kante sofort auf diesen Wert an (wie in AutoCAD/Revit); tippt man stattdessen einen Parameternamen, wird das Maß parametrisch gebunden. Die temporären Maße überlagern nicht länger eine bereits gesetzte Bemaßung derselben Kante (kein doppeltes, ineinanderlaufendes Label mehr) und werden als gut lesbarer Chip mit Hintergrund gezeigt. Der Mittelgriff (grünes Dreieck) einer Rechteck-/Polylinienkante verschiebt jetzt die ganze Seite, statt einen zusätzlichen Punkt einzufügen — das Einfügen eines Punktes geht weiter mit gedrückter Strg-Taste. Stutzen arbeitet jetzt wie in AutoCAD: pickt man ein Stück zwischen zwei Schnittkanten, bleiben BEIDE Außenstücke erhalten, und Polylinien werden über Segmentgrenzen hinweg bis zur echten Schnittkante bzw. zum freien Ende gestutzt. Splines lassen sich als geschlossen zeichnen; Undo/Redo-Knöpfe sind ausgegraut, wenn nichts zu tun ist; leere Zahlenfelder (Radius/Abstand) geben eine klare Meldung statt eines kryptischen Fehlers; und der CAD-Editor zeigt jetzt wie die anderen Profileditoren einen Speicherstatus (Live-Übernahme in die Bibliothek). Das Schwenken-Werkzeug schwenkt nun auch mit der linken Maustaste; diverse interne Rechenfehler an gewölbten Kanten, beim Versatz konkaver Konturen, bei Radius-Bögen und bei der Eingabe negativer Längen wurden behoben.
Der native CAD-Editor arbeitet jetzt wie ein echtes CAD-Programm. Dynamische Eingabe: direkt am Fadenkreuz erscheint ein editierbares Längen- und Winkelfeld (aktives Feld blau) — Zahl tippen legt die Länge fest, Tab wechselt zum Winkel, Enter setzt den Punkt; relative Eingabe mit „@dx,dy“ (Versatz zum letzten Punkt) und absolute mit „X,Y“. Beim Zeichnen werden die Maße live angezeigt: Winkelbogen mit Grad-Wert bei Linie/Polylinie, Breite und Höhe beim Rechteck, Radiuslinie beim Kreis. Griffe im AutoCAD-Stil: Eckpunkte als grüne Quadrate, Kantenmitten als grüne Dreiecke — ein Dreieck ziehen fügt an dieser Stelle einen neuen Punkt ein (Segment-Stretch). Objektfang-Menü mit den vertrauten AutoCAD-Marker-Icons und Einzelschaltern je Fangtyp (jetzt auch Lot, Tangente, Nächster, geometrisches Zentrum, Punkt, Einfügepunkt und Verlängerung). Neue Statusleiste unten mit Koordinaten und den Umschaltern GRID/SNAP/ORTHO/POLAR/STRACK/ESNAP (Icons); über die Pfeile lassen sich Objektfang-Typen und der Polarwinkel (90/45/30/22,5/15°) einstellen. Parametrische Bemaßung wie in Revit: wählt man eine Linie oder ein Rechteck, erscheint je Kante ein Maß mit einem roten Marker — ein Klick darauf macht daraus eine dauerhafte, an das Objekt gebundene Bemaßung, die die Geometrie über einen Parameter treibt. Bezugslinien und Ausrichten wie in Revit: über die Gruppe „Bezug“ lassen sich waagerechte/senkrechte Bezugslinien (grün gestrichelt) setzen; das Ausrichten-Werkzeug bindet einen Punkt eines Objekts an eine Bezugslinie und sperrt ihn mit einem Schloss-Symbol — verschiebt man die Bezugslinie, folgt der gesperrte Punkt. Ein Klick auf das Schloss löst die Sperre wieder.
Gesetzte Koten (Bemaßungen) in den Schnittfenstern (Quer-/Längsschnitt) und im Lageplan lassen sich jetzt nachträglich verändern. Klick auf eine Kote (wenn gerade kein Platzier-Werkzeug aktiv ist) wählt sie aus; auf der Maßlinie erscheint ein kleiner Griff. Ziehen am Griff (oder an der Maßlinie) verschiebt die Kote parallel zur bemaßten Strecke — so stellst du ein, in welchem Abstand sie liegt. Ziehst du über die bemaßte Linie hinweg, kippt sie auf die andere Seite. Ein kleiner Editor bietet zusätzlich ein Feld für den exakten Abstand, einen Knopf „Seite kippen“ sowie Farbe und Textgröße; Entf löscht die ausgewählte Kote. (Die parametrische Bemaßung im InfraBuild-CAD-Editor ließ sich schon zuvor so greifen.)
Das Bogen-Werkzeug in der Gruppe „Shapes“ hat jetzt — wie in AutoCAD — ein Aufklappmenü (Pfeil neben dem Bogen-Symbol) mit allen elf Konstruktionsmethoden: 3-Punkt; Start, Zentrum, Ende; Start, Zentrum, Winkel; Start, Zentrum, Länge; Start, Ende, Winkel; Start, Ende, Richtung; Start, Ende, Radius; Zentrum, Start, Ende; Zentrum, Start, Winkel; Zentrum, Start, Länge; und „Bogen einpassen“ (bester Kreisbogen durch beliebig viele angeklickte Punkte). Bei den wertbasierten Methoden geben Sie den Winkel, die Länge, den Radius oder die Richtung entweder als Zahl ein (Kommandozeile oder Feld in der Werkzeugleiste) oder ziehen ihn mit dem Cursor — die Vorschau folgt live. Ein Klick auf das Bogen-Symbol selbst startet die zuletzt gewählte Methode; jede Methode ist auch über die Kommandozeile erreichbar (arc, sce, sca, scl, sea, sed, ser, cse, csa, csl, arcfit).
Auch das Kreis-Werkzeug hat jetzt ein Aufklappmenü mit allen AutoCAD-Methoden: Zentrum, Radius; Zentrum, Durchmesser; 2-Punkt (die beiden Punkte sind die Durchmesser-Enden); 3-Punkt (Umkreis durch drei Punkte); Tangente, Tangente, Radius (TTR — Kreis mit vorgegebenem Radius, der zwei angeklickte Objekte berührt); und Tangente, Tangente, Tangente (TTT — Kreis, der drei Objekte berührt, z. B. der Inkreis eines Dreiecks). Als Tangentenobjekte lassen sich Linien, Kreise, Bögen und Polylinien anklicken; der Kreis legt sich an die dem Klick nächste Lösung. Radius/Durchmesser werden getippt oder gezogen. Kommandozeile: circle, circlecd, circle2p, circle3p, ttr, ttt.
Ein im CAD-Editor gezeichnetes Kasten-/Rechteckprofil mit rundem Loch (z. B. ein Durchbruch) zeigte auf der Querschnitts-/Deckelfläche wieder ein wirres Netz aus haarfeinen, von den Ecken ausstrahlenden Dreiecken. Ursache war ein Dichte-Unterschied: die gerade Außenkontur besteht nur aus wenigen Eckpunkten, das runde Loch aus vielen — dazwischen lassen sich mit reinen Randpunkten keine sauber geformten Dreiecke bilden. Die Deckelfläche wird jetzt zweifach aufbereitet: die langen geraden Kanten werden vor dem Aufziehen des Körpers gleichmäßig unterteilt, und das Flächeninnere wird mit zusätzlichen Stützpunkten aufgefüllt. Ergebnis: gleichmäßige, gut geformte Deckel-Dreiecke ohne Fächer — und der Körper bleibt lückenlos geschlossen.
Der Nullpunkt (0,0) der Zeichenfläche — der Einfügepunkt, an dem das Profil später auf die Achse gesetzt wird — ist jetzt ein echter Fangpunkt. Führt man den Cursor (beim Zeichnen, Verschieben oder Ziehen eines Griffs) in seine Nähe, rastet er präzise auf (0,0) ein, angezeigt durch einen grünen Kreis mit Fadenkreuz. So lässt sich Geometrie exakt am Ursprung ansetzen oder ablegen. Der Ursprungs-Fang gehört zum Objektfang und lässt sich über „OFANG“ in der Statusleiste mit abschalten.
Die automatische Volumen-Füllung und die selbst erstellte Schraffur sind zu EINEM Werkzeug zusammengeführt: die Schraffur definiert die Solid-Geometrie der Profil-Fläche. Sie gibt die echte Außenkontur der Geometrie wieder (Kreise, Bögen und Ellipsen bleiben runde Kurven, keine eckige Näherung) und flext automatisch mit, wenn du die umgebende Geometrie über Griffe oder Maße/Parameter änderst. Jeder Schraffur lässt sich im Eigenschaften-Panel ein IDS-Objekt zuweisen — denn jede Schraffur erzeugt später ihr eigenes Solid mit der zugehörigen IFC-Klasse und den Property-Sets. Neuer Knopf „Auto-Schraffur“ füllt alle Flächen auf einmal als echte, IDS-fähige Schraffuren; beim Öffnen eines Profils werden dessen Flächen direkt als solche materialisiert (inkl. der zuvor gesetzten IDS-Zuweisung).
Eine Bemaßung ganz zu verschieben ergibt keinen Sinn — sie würde dann nichts mehr messen. Greift man jetzt eine Bemaßung, verschiebt sich nur noch die Maßlinie relativ zu ihren festen Messpunkten: Bei Längen-/ausgerichteten Maßen zieht man die Maßlinie weiter weg bzw. näher heran (Abstand ändern), bei Radius-/Durchmesser-Maßen dreht die Radiallinie um den festen Mittelpunkt (der Radius bleibt gleich), Winkelmaße bleiben unverändert. Einzelne Griffe (Messpunkt bzw. Versatz) und das gemeinsame Verschieben mehrerer Objekte funktionieren wie bisher.
Beim Ziehen an einem Griff (Handle) eines markierten Objekts folgt das Fadenkreuz jetzt der Bewegung, statt an der ursprünglichen Stelle stehen zu bleiben. Außerdem gibt es einen neuen Schalter „OFANG“ (Objektfang) in der Statusleiste: Er steuert das Einrasten auf Endpunkte, Mittelpunkte, Zentren, Quadranten und Schnittpunkte fremder Geometrie — bisher lief dieses Fangen immer, auch wenn man das Raster-Fangen („SNAP“) ausgeschaltet hatte. Ist „OFANG“ aus, gleitet ein gezogener Griff völlig frei, ohne unerwartetes Anspringen benachbarter Objekte. „SNAP“ (Raster) und „OFANG“ (Objekt) sind jetzt zwei getrennte Schalter.
Beim Verschieben einer Geometrie durch Ziehen am Körper rastet der Cursor jetzt auf die Fangpunkte der übrigen Zeichnung ein — Endpunkte, Mittelpunkte, Zentren, Quadranten, Schnittpunkte — und bei eingeschaltetem „SNAP“ zusätzlich auf das Raster. Greift man das Objekt nahe an einer Ecke, wird genau diese Ecke zum Bezugspunkt, sodass sie sich präzise auf einen Zielpunkt legen lässt. Das gegriffene Objekt selbst wird vom Fang ausgenommen, es rastet also nicht an sich selbst. „ANGL45“/Umschalt beschränkt die Bewegung wie gewohnt auf 45°-Richtungen, der Objektfang hat aber weiter Vorrang. (Der Objektfang lässt sich über „OFANG“ abschalten — dann folgt das Verschieben wieder frei dem Cursor.)
Die Symbole der Zeichen- und Ändern-Werkzeuge im CAD-Editor wurden überarbeitet, damit sie sofort erkennbar sind — ohne Umgewöhnung für alle, die AutoCAD, BricsCAD oder ähnliche Programme kennen. Jedes Zeichen-Werkzeug zeigt jetzt die tatsächliche Geometrie mit den vertrauten blauen Griffpunkten (Linie, Polylinie, Rechteck, n-Eck, Kreis, Bogen, Ellipse, Spline). Die Ändern-Werkzeuge nutzen die klassischen CAD-Gesten: Vier-Wege-Pfeil für Verschieben, versetzte Kopie, Drehpfeil um einen Basispunkt, zwei geschachtelte Formen fürs Skalieren, an einer gestrichelten Achse gespiegelte Form, parallele Kontur für Versatz, Schnittkante mit gestutztem Rest, Pfeil bis zur Grenzkante fürs Dehnen, runde bzw. abgeschrägte Ecke für Abrunden/Fase und ein Raster für Reihe.
Der Nullpunkt (0,0) der Profil-Zeichenfläche — jener Punkt, an dem das Profil später auf die Achse eingefügt wird — ist jetzt deutlich markiert. Am Ursprung sitzt ein kleines Achsenkreuz im CAD-Stil (X-Achse gedämpft rot, Y-Achse gedämpft grün) mit einem Ring und der Beschriftung „0,0 · Einfügepunkt“. Der Marker liegt immer sichtbar über der Zeichnung und behält bei jedem Zoom seine Größe. Zusätzlich sind die beiden Achsenlinien durch den Ursprung dezent in denselben Farben getönt, damit man sich auch weit hineingezoomt orientieren kann.
Importierte DXF-Zeichnungen mit Bögen, Kreisen und Ellipsen erscheinen im CAD-Editor jetzt als mathematisch exakte Kurven — bei jedem Zoomfaktor rund, ohne die früheren sichtbaren Kanten (Polygon-Näherung). Ein DXF-Kreis wird außerdem wieder als echter Kreis geladen (mit fangbarem Mittelpunkt und Radius-Bemaßung), ein einzelner Bogen als echter Bogen und eine Ellipse als Ellipse; gemischte Konturen bleiben eine Polylinie, deren Bogen-Abschnitte ebenfalls als echte Bögen gezeichnet werden.
Zwei neue Werkzeuge in der Gruppe „Edit“ des CAD-Editors. „Auflösen“ (Befehl X) zerlegt eine markierte Polylinie in ihre Einzel-Segmente — gerade Abschnitte werden zu Linien, gewölbte zu echten Bögen. „Verbinden“ (Befehl J) fasst mehrere markierte Geometrien (Linien, Bögen, Polylinien, Splines, Kreise, Ellipsen), die an gemeinsamen Endpunkten aneinanderstoßen, zu einer einzigen Polylinie zusammen; Bögen bleiben dabei Bögen. Schließt sich die Kette, entsteht eine geschlossene Polylinie.
Beim Öffnen der CAD-Zeichenfläche im Profileditor ist das Fangen auf die Rasterpunkte („SNAP“) jetzt standardmäßig ausgeschaltet — man zeichnet frei, ohne dass Punkte auf das Gitter einrasten. Das Raster selbst bleibt sichtbar (als Orientierung), und der Objektfang (Endpunkte, Mittelpunkte, Zentren, Schnittpunkte) bleibt aktiv. Wer das Raster-Einrasten möchte, schaltet es jederzeit über „SNAP“ in der Statusleiste oder das Fang-Symbol im Ribbon ein.
Mehrere Fehler in der CAD-Zeichenfläche des Profileditors sind behoben. (1) Das Raster füllt jetzt den gesamten Zeichenbereich — vorher war die Zeichenfläche intern auf eine feste Größe eingefroren, wodurch Raster und Inhalt nur einen Teil des Fensters füllten. (2) Dadurch stimmt auch der Fadenkreuz-Cursor wieder exakt mit der Maus überein und verschwindet nicht mehr hinter der Befehls-/Statusleiste (er liegt jetzt darüber); auch die Menüs lassen sich damit wieder genau treffen. (3) Die Verschiebe-Griffe (Grips) werden zuverlässig angezeigt und lassen sich sicher greifen. (4) Zurückgebliebene Fang-Punkte (Pins) werden gelöscht, sobald man Geometrie verschiebt. (5) ESC arbeitet nun gestaffelt wie in CAD üblich: einmal drücken bricht das laufende Werkzeug ab, erneut drücken hebt die Auswahl auf. (6) Schnelles Kopieren/Einfügen mit Strg+C / Strg+V dupliziert die Auswahl an der Cursor-Position. (7) Ein Kreis lässt sich jetzt an einer Linie stutzen (er wird zum Bogen).
Im CAD-Modus wurde beim ersten „Als Profil“-Speichern eines NEUEN Profils die gerade gezeichnete Geometrie wieder mit der Ausgangs-Vorlage überschrieben — es sah so aus, als ließe sich nichts speichern. Ursache war ein Neu-Laden der Zeichenfläche, das durch das Setzen der Bibliotheks-Verknüpfung ausgelöst wurde. Das ist behoben: Speichern legt das Profil an bzw. aktualisiert es, ohne die Zeichnung zurückzusetzen.
Die Editier-Werkzeuge lassen sich jetzt auf jede Geometrie anwenden. Versatz und Dehnen funktionieren zusätzlich auf Ellipsen, Splines und offenen Polylinien (Kurven werden dabei als Polylinie angenähert). Verrunden und Fase arbeiten neben Polylinien-Ecken und Linie-Linie jetzt auch mit Bögen (Linie-Bogen, Bogen-Bogen). Zusammen mit dem bereits universellen Stutzen und den Transformationen (Verschieben/Drehen/Skalieren/Spiegeln/Reihe) gibt es keine „für diesen Typ nicht möglich“-Sackgassen mehr.
(1) Beim Öffnen eines DXF- bzw. Skizzen-Profils im CAD-Modus bleiben Bögen und Kreise jetzt echte, per Griff bearbeitbare Bögen, statt in viele kurze Geraden zerlegt zu werden — nur echte Ellipsenbögen werden noch fein angenähert. (2) Die orangen Fang-/Tracking-Punkte erscheinen nur noch während einer Zeichen- oder Punkteingabe, nicht mehr beim bloßen Überfahren von Geometrie im Auswahl-Modus. (3) Dadurch funktioniert auch das Abwählen sauber: ESC beendet erst das Werkzeug, ein weiteres ESC hebt die Auswahl auf.
Die Schraffur ist jetzt ein eigenes, bearbeitbares Objekt (Werkzeug „Schraffur“, Kürzel h): In eine geschlossene Fläche klicken übernimmt deren Rand (samt Inseln als Löcher). Die Schraffur lässt sich auswählen (auch durch Klick in die Fläche), am Rand über Griffe anpassen, verschieben/drehen/skalieren/spiegeln, stutzen und im Eigenschaften-Panel in Winkel, Abstand und Voll-Füllung einstellen. Die bisherige automatische Füllung bleibt als reine Profil-Voll/Hohl-Vorschau erhalten (der HATCH-Schalter). Außerdem funktioniert „Stutzen“ jetzt für jede Geometrie: Ellipsen/Splines werden dabei als Polylinie angenähert, statt mit „nicht möglich“ abzubrechen.
(1) Bemaßungen aktualisieren sich jetzt sofort mit, wenn ein referenzierter Punkt per Griff oder Körper verschoben wird (Wert und Maßlinie folgen live) — nicht mehr nur bei Parameteränderung. (2) Eine parametrische Bemaßung, deren Wert einmal auf 0 gefallen ist, lässt sich wieder auf einen positiven Wert setzen. (3) Zahlen-Eingabefelder (Parameter, Geometrie) lassen sich jetzt vollständig leeren und neu tippen — es bleibt keine hartnäckige 0 mehr stehen. (4) Als Dezimaltrenner werden Komma UND Punkt akzeptiert (auch bei Verrunden/Fase-Werten); angezeigt wird im CAD-Editor einheitlich der Punkt, da das Komma dort die Koordinaten trennt.
Die Symbole der Werkzeugleiste im CAD-Editor (Profileditor) wurden durchgängig überarbeitet und an die Bildsprache führender CAD-Programme (AutoCAD, BricsCAD, DraftSight) angeglichen. Jedes Werkzeug hat jetzt ein eindeutiges, aussagekräftiges Symbol — vorher waren mehrere doppelt belegt oder irreführend. Wichtigste Änderungen: „Neu“ zeigt jetzt ein Neues-Blatt-Symbol statt des Papierkorbs; die Polylinie erhält ein Symbol mit verbundenen Stützpunkten (statt einer einzelnen Schräglinie); Versatz zeigt zwei parallele Linien, Dehnen einen Pfeil zur Begrenzung, Verrunden eine abgerundete Ecke, Fasen eine gekappte Ecke; Radius- und Durchmesser-Bemaßung nutzen jetzt die eigenen Radius-/Durchmesser-Symbole; Skalieren, Distanz, Fläche und Einpassen haben passende, unterscheidbare Symbole. Funktion und Tastenkürzel bleiben unverändert.
19. Juli 2026
Die CAD-Zeichenfläche im Profileditor füllt geschlossene Formen jetzt mit einer Schraffur, damit man das spätere Voll-/Hohlvolumen direkt sieht. Liegt ein Ring in einem anderen (z. B. eine Bohrung im Rechteck oder ein Kreisring), erscheint der innere Bereich als Loch. Der entscheidende Punkt: Die Schraffur wird aus der aktuellen Geometrie berechnet — ändert man ein bemaßungsgetriebenes Maß oder einen Parameter, flext nicht nur die Kontur, sondern die Schraffur wandert und verformt sich exakt mit. Die Schraffur lässt sich über den Schalter „HATCH“ in der Statusleiste ausblenden. Zusätzlich behoben: Beim Speichern eines im CAD gezeichneten Hohlprofils wurde bisher jede geschlossene Form als Vollkörper abgelegt — Bohrungen/Innenräume gingen verloren. Jetzt bestimmt die Verschachtelung die Rolle (außen = Volumen, direkt darin = Hohlraum), genau wie beim DXF-Import und im Skizzen-Editor.
Beim Import eines DXF ins Profil liest der Editor jetzt auch Schraffuren (HATCH) ein — bisher wurden sie mit einer Warnung übersprungen. Der Rand einer Schraffur wird zur Kontur: sowohl Polylinien-Ränder (inklusive Bögen über Bulge-Werte) als auch aus einzelnen Kanten zusammengesetzte Ränder (Linie, Kreisbogen, Ellipsenbogen, Spline). Bögen bleiben dabei echte Bögen statt in viele gerade Segmente zerlegt zu werden. Liegt eine Schraffur-Insel in einer äußeren, wird sie wie üblich automatisch als Loch (Hohlraum) erkannt.
Mehrere Fehler im Profileditor sind bereinigt. (1) Öffnete man ein zweites Skizzen-Profil, während die CAD-Zeichenfläche offen war, blieb die alte Geometrie stehen — jetzt wird das gewählte Profil zuverlässig frisch geladen (In-Arbeit-Bearbeitungen bleiben beim bloßen Tab-Wechsel aber erhalten). (2) Beim Spiegeln wölbten sich radiusgetriebene Bögen (ohne getippten Bulge) auf die falsche Seite — die Wölbseite kippt jetzt korrekt mit. (3) Verschieben/Kopieren/Reihe von Punkten, die an eine Referenzlinie gesperrt waren, ließ die Kopien auf die Ursprungsspalte zurückfallen — die Sperren werden in Kopien nun entfernt, der Versatz greift. (4) Geschlossene/periodische Splines aus DXF wurden mit einer geraden Sehne zwangsgeschlossen statt glatt umlaufend — jetzt ein echter periodischer Ring. (5) Bei Bögen im Bogen-Werkzeug wurde eine überflüssige Doppelberechnung entfernt. (6) Lineare/ausgerichtete/Winkel-Maße im freien Raum sowie Radius-/Durchmesser-Maße boten ein Parameter-Feld an, das nichts bewirkte — es erscheint jetzt nur noch, wenn die Bindung die Geometrie tatsächlich treiben kann; sonst wird das Maß klar als Annotation ausgewiesen.
Der letzte Schliff für das native CAD-Gefühl der Zeichenfläche. Verrunden und Fasen funktionieren jetzt auch auf Polylinien — ein Klick auf eine Ecke (z. B. eines Rechtecks) rundet bzw. fast sie ab, mit Live-Vorschau beim Bewegen. Stutzen (Trimmen) und Dehnen arbeiten jetzt auf Linien, Bögen UND Polylinien — auch Polylinien mit Bögen: Der getroffene Abschnitt wird korrekt am Schnittpunkt aufgetrennt bzw. bis zur Grenze verlängert, wobei Bögen echte Bögen bleiben. Neu ist der Schnittpunkt-Fang: Der Cursor rastet auf echte Kreuzungspunkte zweier Linien/Objekte. Und Bemaßungen lassen sich jetzt direkt auf der Fläche beschriften: Nach dem Setzen eines linearen, ausgerichteten oder Winkel-Maßes öffnet ein kleines Feld am Maß, in das man einen Parameternamen oder Ausdruck tippt (oder „ohne“ für eine reine Anzeige) — ein Doppelklick auf ein Maß öffnet es erneut. Ändert man den Parameterwert, flext die Geometrie.
Die CAD-Zeichenfläche im Profileditor bedient sich jetzt wie ein natives CAD-Programm. Rechtsklick wirkt wie Enter (Befehl bestätigen/abschließen) statt das Browser-Menü zu öffnen. Ein leerer Enter oder Rechtsklick wiederholt den zuletzt benutzten Befehl — so zeichnet man Linie um Linie ohne erneutes Anklicken des Werkzeugs. Neu funktionsfähig: „n-Eck“ (Mittelpunkt setzen, Radius ziehen, Eckenzahl im Feld) und „Reihe“ (Objekte wählen, Basispunkt, Schrittvektor, Anzahl im Feld); die Befehle SPLINE und DIMENSION starten jetzt direkt das passende Werkzeug. Beim Skalieren und Drehen kann man den Faktor bzw. den Winkel einfach tippen; außerdem war der Skalier-Faktor beim Ziehen um den Faktor √2 verfälscht — das ist korrigiert.
Der Profileditor hat eine komplett neue Zeichenfläche im Stil eines echten 2D-CAD. Man zeichnet freie Objekte auf einer Leinwand — Linie, Polylinie, Rechteck, Kreis, beliebiger Bogen (nicht nur Halbkreis), Ellipse und Splines (Fit + Kontrollpunkt). Ändern: Verschieben, Kopieren, Drehen, Skalieren, Spiegeln, Versatz, Stutzen, Dehnen, Verrunden, Fasen, Löschen. Objekte lassen sich am Körper greifen und verschieben; an den Griffen (Grips) zieht man Endpunkte, ein Mittelgriff verschiebt die ganze Linie, Kreis-Radius/-Zentrum usw. Es gibt ein Fadenkreuz, Objektfang (End-/Mittel-/Zentrums-/Schnittpunkt) mit Hilfslinien, 45°-Rasten, ein unten mitlaufendes Terminal (Befehle tippbar) und eine Statusleiste mit Live-Koordinaten. NEU dazu: Bemaßen (linear, ausgerichtet, Winkel, Radius, Durchmesser), Text und Leader; Messen (Distanz, Winkel, Fläche); Stil (Farbe/Linienstärke, Layer). Das Besondere: BEMASSUNGEN KÖNNEN PARAMETER TREIBEN — man bindet eine Maßkette (Länge oder Winkel) an einen benannten Parameter, und ändert man dessen Wert, passt sich die Geometrie automatisch an. „Als Profil“ übernimmt die Zeichnung für die 3D-Erzeugung.
Im infraBuild-Node-Editor konnte es passieren, dass Verbindungslinien frei im Raum „hängen“ blieben oder beim Löschen eines Nodes auch unbeteiligte Verbindungen zwischen anderen Nodes verschwanden. Ursache war eine doppelt vergebene interne Kennung für Verbindungslinien: Nach dem erneuten Öffnen eines gespeicherten Projekts konnte eine neu gezogene Linie dieselbe Kennung wie eine bereits vorhandene erhalten — dann brachte die Anzeige beide durcheinander. Neu gezogene Linien bekommen jetzt eine dauerhaft eindeutige Kennung, und beim Laden eines Projekts werden bereits kollidierende Kennungen automatisch bereinigt sowie Linien zu nicht mehr vorhandenen Nodes entfernt.
Zwei Verbesserungen für Hohlprofile (Rohre, Kreisringe, Kästen, Tunnel …). (1) Saubere Fläche: Die Deckel-/Querschnittsfläche eines Hohlprofils wurde bisher mit vielen hauchdünnen, über die ganze Fläche strahlenden Dreiecken vernetzt — das sah im 3D-Modell wie ein wirres Spinnennetz aus. Der Querschnitt wird jetzt zuerst als saubere 2D-Fläche (gleichmäßige, gut geformte Dreiecke, exakte Umrandung) erkannt und erst dann in den 3D-Raum extrudiert. Die Löcher ergeben sich dabei automatisch aus der Verschachtelung. (2) Automatische Löcher im Profileditor: Zeichnet man eine geschlossene Kontur INNERHALB einer anderen, wird sie sofort als Hohlraum erkannt — man muss nicht mehr je Kontur „Volumen“ oder „Hohlraum“ angeben (wie in anderen CAD-Programmen). Wer bewusst einen geschachtelten Vollkörper will, kann die Rolle weiterhin von Hand umstellen; der Knopf „Löcher“ bleibt für nachträgliches Erkennen. Hinweis: Ein sehr breiter Kasten mit mehreren kleinen runden Löchern kann an den Rechteck-Ecken einzelne dünne Dreiecke behalten — die Fläche ist aber deutlich sauberer als zuvor.
Bei der Booleschen Differenz (Node „Boolesche Operation“, A minus B) blieben gelegentlich hauchdünne, fächerartige Dreiecks-Fetzen im Ergebnis stehen — meist genau dort, wo eine Fläche des abgezogenen Körpers B fast deckungsgleich auf einer Fläche des Basiskörpers A lag. Ursache ist eine numerische Mehrdeutigkeit bei nahezu deckungsgleichen Flächen (verschärft durch die Rechengenauigkeit bei großen Weltkoordinaten): die gemeinsame Fläche wurde dann zu einem flächenhaften, praktisch dickenlosen Dreiecksfächer vernetzt, der optisch als „Fetzen“ stehen blieb. Solche entarteten Fächer werden jetzt nach jeder Booleschen Operation (Differenz, Verschneidung und Vereinigung) automatisch weggeräumt, ohne echte, ausgedehnte Bauteil-Geometrie zu verändern. Bleibt nach dem Abzug nichts Substanzielles mehr übrig (Basiskörper vollständig verdeckt), entsteht gar kein Rest-Objekt mehr. Der gleiche Aufräumschritt greift auch bei den Mesh-Abzugskörpern.
18. Juli 2026
Wenn Sie eine IFC-Datei laden (öffnen oder per Drag & Drop), deren Dateiname bereits einem geladenen Modell entspricht, erkennt die App das jetzt automatisch als mutmaßliche neue Revision. Es erscheint eine Nachfrage mit dem Hinweis, dass die bisherige Datei ersetzt wird: „Ersetzen & vergleichen“ ersetzt das alte Modell und erstellt automatisch den vollständigen Versionsvergleich (hinzugefügt/entfernt/geändert inkl. Bericht) — Ihr bisheriger Zustand (Sichtbarkeit, Einfärbung, 5D-/4D-Zuordnungen) wird über die GUIDs übernommen. Alternativ „Als neue Datei laden“ (lädt sie zusätzlich als zweites Modell) oder „Abbrechen“. So wird eine Revision nicht mehr versehentlich doppelt geladen. Die Nachfrage erscheint nicht beim Öffnen eines gespeicherten Projekts.
Der Versionsvergleich („Neue Version“ neben einer IFC-Datei) prüft jetzt weit mehr als Elemente hinzugefügt/entfernt/geändert und erstellt einen lückenlosen Bericht für die Dokumentation. Neu verglichen werden: (1) Datei & Header — IFC-Schema, Autoren-Software, Autor(en)/Organisation(en), Zeitstempel und die Nordrichtung (TrueNorth); (2) Gesamtlage der Datei — ob sich das ganze Modell verschoben hat (Zentroid) und wie sich die Ausdehnung ändert; (3) Bestand je IFC-Klasse — Anzahl alt/neu/Differenz je Typ; (4) Attribute — nicht mehr nur Name/Typ, sondern auch Beschreibung, ObjectType, Tag, PredefinedType, Material, Klassifikation und Layer; (5) PropertySets — welches Pset neu hinzukam, entfernt wurde oder welche Werte sich änderten; (6) Geometrie — Verschiebung mit Richtung (Δx/Δy/Δz), gemessen am echten Körperschwerpunkt, mutmaßliche Rotation, Größen- und Dreiecks-Änderung sowie die Änderung des exakten Bauteil-Volumens (echtes Solid-Volumen wie in der Kollisionsprüfung, nicht nur die grobe Hüllbox); (7) Problem-Geometrien — defekte (NaN/∞), degenerierte (Volumen ≈ 0) und besonders schwere Bauteile, inkl. was in dieser Version neu kaputt ging oder repariert wurde; (8) GUID-Prüfung — doppelte GUIDs, Typwechsel bei gleicher GUID und mutmaßliche Neu-Erstellungen (gleicher Name+Typ, aber neue GUID). Im Tab gibt es dazu ein aufklappbares „Datei & Header“-Panel und einen Befunde-Banner. Export als vollständiger HTML-Bericht (mit Suche, Auf-/Zuklappen, Drucken/PDF) sowie als Excel mit mehreren Blättern (Übersicht/Header/Bestand/Elemente/Problem-Geometrien/GUID).
Zwei praktische Ergänzungen rund um die Verknüpfung. (1) „Nicht verknüpft“ (Ribbon „4D“ oder in der Verknüpfungsprüfung): ein Klick färbt alle Objekte, die noch mit keinem Vorgang verbunden sind, rot ein und blendet die bereits verknüpften blass aus — so sieht man sofort, was im Terminplan noch fehlt. Die Anzeige ist „lebendig“: Sie stimmt auch nach dem Verknüpfen und nach dem Laden eines neuen Modellstands automatisch wieder. (2) Neuer Export „Zuordnung“ (Ribbon „4D → Export“): eine Excel-Liste, die zu jedem Objekt seine GlobalId, IFC-Klasse und den zugeordneten Vorgang (mit Terminen) enthält — plus ein zweites Blatt mit allen noch nicht verknüpften Objekten als Handlungsliste. Ideal zur Übergabe, Qualitätssicherung und zum Austausch mit anderen Programmen (Desite, Navisworks, BEXEL). Terminpläne inklusive aller Verknüpfungen werden weiterhin im Projekt (.icproj) gespeichert.
Weitere parametrische Funktionen im Profileditor. (1) Versatz/Offset: Im Panel „Kontur ändern“ lässt sich die aktive geschlossene Kontur nach innen (ergibt eine Hohlraum-Kontur = Wandstärke) oder nach außen versetzen — praktisch für Wände/Auskleidungen. Bögen werden dabei als feine Polylinie angenähert; für reine Kreis-/Regelquerschnitte bleiben die Vorlagen mit Wandstärke die genauere Wahl. (2) Parameter-Bindung: Jeder Parameter ist entweder ein Typ-Parameter (gehört zum Familientyp) oder ein Instanz-Parameter (pro Bauteil im Graph frei einstellbar, nicht Teil der Familientypen). (3) Parametergruppen: Über ein Gruppenfeld werden Parameter mit Überschriften sortiert dargestellt.
Das 4D-Modul verknüpft Modell und Terminplan jetzt so komfortabel wie Desite/VDC-Manager. (1) Regel-Verknüpfung (Ribbon „4D → Verknüpfen“): Statt jeden Vorgang von Hand mit Objekten zu füllen, gleicht man ein Vorgangs-Feld (WBS, ID oder Name) automatisch gegen eine Objekt-Eigenschaft ab (genau/enthält/beginnt mit) — eine Live-Vorschau zeigt sofort, wie viele Vorgänge und Objekte treffen. Diese Attribut-Verknüpfung ist „lebendig“: Nach einem IFC-Neuimport zeigt sie automatisch wieder auf die richtigen Objekte. (2) Vorgänge aus Modell: Aus einer Objekt-Eigenschaft je vorkommendem Wert automatisch einen bereits verknüpften Vorgang erzeugen — der Terminplan entsteht aus dem Modell. (3) Verknüpfungsprüfung (Ribbon „4D → Prüfung“): zeigt die Modell-Abdeckung in %, listet Objekte ohne Vorgang (Waisen), leere Vorgänge und mehrfach zugeordnete Objekte — jeweils direkt im Modell isolierbar. (4) Ablauf: Vorgänge bekommen Vorgänger (Ende→Anfang usw. mit Puffer); ein Klick auf „Auto-Termin“ rechnet die Soll-Termine arbeitstaggenau durch, und im Gantt verbinden Pfeile die Vorgänge. (5) Meilensteine erscheinen als Raute. (6) „Soll+Ist“ zeigt jetzt als Geister, was laut Plan schon fertig sein müsste, es aber noch nicht ist. Außerdem lässt sich je Vorgang ein Ort (Abschnitt) zuweisen — damit funktioniert die Flowline-Ansicht.
Im Profileditor kann jetzt jeder Kontur (Volumen/Hohlraum/Fläche) direkt ein IDS-/neoQ-Objekt zugewiesen werden — im Konturen-Panel über eine durchsuchbare Auswahl. Damit bekommt jede erzeugte Geometrie schon bei der Erstellung ihre IFC-Klasse und alle geforderten Property-Sets (Merkmale) — ohne dass man im Node-Graph noch eine „Layer-Zuweisung“ ergänzen muss. Es reisen nur die Zuordnung (Objekt-Id + Name) mit dem Profil; die konkrete Klasse und die Merkmale werden beim Erzeugen frisch aus der neoQ-Bibliothek aufgelöst (bleibt also aktuell). Zusätzlich lässt sich je Kontur eine Materialfarbe wählen, die bis in den 3D-Körper und den IFC-Export durchreicht. Eine spätere „Layer-Zuweisung“ im Graph kann die Zuordnung weiterhin überschreiben.
Zwei weitere treibende Funktionen im Profileditor. (1) „Kontur ändern“ (erscheint, sobald eine Kontur aktiv ist): Verschieben und Kopieren mit Δx/Δy (auch als Parameter-Ausdruck — bleibt parametrisch), Drehen um den Schwerpunkt sowie Reihen — linear (Anzahl + Δx/Δy) und radial (Anzahl + Schrittwinkel), wie ein „Ändern“-Werkzeug im CAD. (2) Familientyp am Node: Der Node „Profil (Editor)“ hat jetzt ein Feld „Familientyp“ — so kann jedes Bauteil im Graph einen anderen Typ desselben Profils verwenden (z. B. Achse A mit „groß“, Achse B mit „klein“); die Skizze wird mit dem gewählten Typ neu berechnet, „Basis“ nimmt die Vorgabewerte. Explizite Parameter am Node (Ports/Felder) haben weiterhin Vorrang.
Der Profileditor arbeitet jetzt wie der parametrischen Familien-Editor. (1) Familientypen: Ein Profil kann mehrere benannte Größen tragen (z. B. „klein/mittel/groß“) — oben rechts umschalten und die ganze Skizze flext auf die Werte des Typs; im Panel „Familientypen“ legt man Typen an (übernimmt die aktuellen Werte), benennt sie um, löscht sie und bearbeitet je Typ die Werte. (2) Parametertypen: Jeder Parameter hat einen Typ — Länge (m), Winkel (°), Zahl, Ganzzahl (wird gerundet) oder Ja/Nein (Checkbox, für Schalter in Formeln wie if(...)); die Einheit wird angezeigt. (3) Zeichnen-Werkzeuge: Rechteck, Kreis und n-Eck einfach aufziehen (mit Live-Vorschau). (4) Spiegeln: Die aktive Kontur an der Y-/X-Achse oder an einer Referenzlinie spiegeln — die Spiegelung bleibt parametrisch (verschiebt sich ein Wert, bleibt alles symmetrisch). (5) Radius-Bemaßung: Am ausgewählten Bogen wird der Radius (R = …) angezeigt und lässt sich über einen Parameter treiben. Alles bleibt voll parametrisch und fließt unverändert in die 3D-Erzeugung und den IFC-Export.
Das Zeichnen von Bögen und Kurven im Profileditor ist jetzt intuitiv — nicht mehr über das Eintippen einer Zahl. (1) Ziehen-zum-Wölben: Jedes gerade Segment hat in der Mitte einen gelben Griff — einfach anfassen und ziehen, schon wird aus der Geraden ein Kreisbogen (zurück zur Sehne ziehen macht wieder eine Gerade). (2) Bogen-Modus (Taste A oder Knopf „Bogen“): Beim Zeichnen schließt jedes neue Segment glatt (tangential) an das vorige an — ideal für weiche Kurvenzüge; eine Live-Vorschau zeigt den echten Bogen. (3) Verrunden (Taste F): Eine Ecke anklicken rundet sie mit einem Radius ab; der Radius kann eine Zahl ODER ein Parameter sein und bleibt parametrisch (ändert sich das Profil, bleibt die Rundung rund). (4) Segment-Panel: Ein Segment auswählen und zwischen Gerade / Bogen (Wölbung) / Bogen (Radius) umschalten, die Seite wechseln und Radius bzw. Wölbung direkt eingeben — mit Anzeige von Sehne, Radius und Bulge. Alle Bögen bleiben voll parametrisch und fließen unverändert in die 3D-Erzeugung und den IFC-Export.
Der optionale Python-Server wurde durchgängig beschleunigt und robuster gemacht. (1) IFC-Einlesen: Modelle werden direkt aus dem Speicher geladen statt über eine Zwischendatei, und ein bislang bei jedem Upload durchgeführter, überflüssiger Komplett-Durchlauf über alle Bauteile entfällt — große Dateien landen deutlich schneller auf dem Server. (2) IFC-Ausgeben: Das Zurückschreiben von Modellen läuft ebenfalls ohne Zwischendatei. (3) Kollisionsprüfung: Die Geometrie-Aufbereitung nutzt jetzt alle Prozessorkerne, und einmal aufbereitete Geometrie wird zwischen Läufen wiederverwendet — Regel justieren und erneut prüfen startet nahezu sofort. (4) Verbindung: Die Statusanzeige (‚online‘) antwortet jetzt auch dann sofort, wenn der Server gerade rechnet; ein einzelner verpasster Kontakt kippt die Anzeige nicht mehr sofort auf ‚offline‘. In der Desktop-App wird der Server nach einem unerwarteten Absturz automatisch neu gestartet, statt dauerhaft getrennt zu bleiben. Ergebnisse bleiben inhaltlich unverändert.
Verschneidung, Abzug und Vereinigung im Node „Boolesche Operation“ (und Mesh-Abzugskörper) erzeugten bei realen Projekten oft komplett verzerrte oder zusammengefallene Körper — besonders bei dünnen Bauteilen. Ursache: die Bauteile werden intern in absoluten Weltkoordinaten (Rechts-/Hochwert im Millionenbereich) gerechnet, der Geometrie-Kern konnte solche Zahlen aber nur grob (auf etwa einen halben Meter genau) speichern, sodass feine Geometrie kollabierte. Jetzt wird jede Operation vor der Berechnung an einen lokalen Nullpunkt verschoben und das Ergebnis exakt zurückgesetzt — die volle Genauigkeit bleibt erhalten.
Bei „Differenz (A − B)“ und „Verschneidung (A ∩ B)“ wurden bisher zuerst alle A-Körper zu einem einzigen Körper verschmolzen und erst dann geschnitten — das Ergebnis war immer nur EIN Körper, Einzelbauteile und ihre Eigenschaften gingen verloren. Jetzt wird das Werkzeug B einmal vereint und dann jeder A-Körper einzeln dagegen geschnitten: pro A-Körper entsteht ein eigenes Ergebnis mit seiner eigenen Klasse/Farbe/Name. „Vereinigung (A ∪ B)“ verschmilzt wie gehabt alles zu einem Körper.
Beim Platzieren von Querschnitten mit der Funktion „Segment“ (Modus „Sehne / gerade Prismen“) wurde der Querschnitt bisher senkrecht zur Achs-Tangente am Startpunkt aufgestellt und dann entlang der geraden Verbindungslinie zwischen den beiden Stationen extrudiert. In Kurven und an Knicken zeigen Tangente und Verbindungslinie in leicht unterschiedliche Richtungen — der Querschnitt saß dadurch schräg und der ganze Körper wurde geschert und quer schmäler als der eigentliche Querschnitt. Jetzt wird der Querschnitt direkt normal (senkrecht) zur Segmentlinie ausgerichtet, sodass ein gerades Prisma mit voller, unverzerrter Breite entsteht. Gerade Abschnitte bleiben unverändert.
17. Juli 2026
Beim Verknüpfen zweier Körper (Boolesche Operation) sowie bei Mesh-Abzugskörpern erschien in der Desktop-App die Warnung „’unsafe-eval’ is not an allowed source of script“ und die Operation konnte scheitern. Ursache war der Geometrie-Kern (manifold-3d), der aus Sicherheitsgründen nicht erlaubte Technik (JavaScript-„eval“) nutzte. Diese Technik ist jetzt vollständig aus der App entfernt — die Sicherheitsregeln bleiben streng, „eval“ kommt nirgends mehr vor. Die Bedienung ändert sich nicht.
Das Menüband von infraBuild ist übersichtlicher: „Profilbibliothek“ war doppelt vorhanden (bei „Graph“ und bei „Profile“) und steht jetzt nur noch einmal unter „Profile“. Der Knopf „Parametrisch“ ist entfallen — parametrische Profile legst du direkt im Profileditor an (dort gibt es den Weg ohnehin). Die Import-Knöpfe sind zusammengefasst: „DXF importieren“ und „FBX importieren“ liegen jetzt gemeinsam in einer neuen Gruppe „Import“.
Die neue Node „Boolesche Operation“ verknüpft zwei Geometrie-Eingänge — A (Basis) und B (Werkzeug) — zu einem sauberen Körper: Vereinigung (A ∪ B, alles zu einem Volumen zusammenfassen), Verschneidung/Schnittmenge (A ∩ B, nur das gemeinsame Volumen) oder Differenz (A − B, A ohne die Überlappung mit B). Beide Eingänge nehmen mehrere Verbindungen an; mehrere Teile je Seite werden vorab zu einem Körper vereint. Das ist besonders stark zusammen mit „Geometrie speichern/laden“: Lege in einem Workflow-Tab einen Körper ab, lade ihn in einem anderen und verschneide ihn gezielt mit deiner dortigen Geometrie. Optional kannst du dem Ergebnis eine IFC-Klasse, einen Namen und eine Farbe geben.
Geometrie, die du in einem Workflow-Tab erzeugt hast, kannst du jetzt über die Node „Geometrie speichern“ unter einem Namen ablegen und in einem anderen Tab mit „Geometrie laden“ wieder verwenden. Das ist ideal für Verschneidungen: Lade die Geometrie aus einem anderen Workflow als „Abzugskörper“ — sie wird dann (achsenübergreifend) aus deinen überlappenden Volumen ausgeschnitten, mit demselben sauberen CSG-Kern wie die FBX-Abzugskörper. „Geometrie laden“ bietet dazu die Verwendung „Wie gespeichert / Als Bauteil / Als Abzugskörper“ und optional eine eigene Farbe. Läuft der erzeugende Workflow noch nicht, führt infraBuild ihn beim Bedarf automatisch aus (bzw. weist per Hinweis auf den Play-Knopf des Quell-Tabs hin).
Beim parametrischen IFC-Export („Profil + Achse“) traten in gekrümmten Abschnitten Verdrehungen und spitze Ausreißer auf, teils mit helleren Flächen. Ursache: Bei einem gleichbleibenden Querschnitt wurden nur zwei Querschnitte über den ganzen (auch gekrümmten) Abschnitt gesetzt — die auswertende Software musste das Profil über die Kurve „raten“ und verdrehte es. Jetzt wird entlang der Achse an jeder Stützstelle (im Tangenten-Schritt) ein Querschnitt gesetzt, sodass der Verlauf der Achse sauber gefolgt wird. Die hellen Flächen (verdrehte Normalen) verschwinden damit ebenfalls.
Beim IFC-Export von infraBuild kannst du jetzt zwischen zwei Geometrie-Formen wählen (Umschalter „Netz / Profil + Achse“ in der Export-Gruppe des Menübands). „Netz“ schreibt wie bisher ein tesselliertes Modell (robust in jedem Viewer). „Profil + Achse“ schreibt die Bauwerke als echte parametrische IFC-4.3-Add2-Geometrie: durchlaufende Bauteile entlang der Trasse werden als Querschnitt-entlang-der-Achse (IfcSectionedSolidHorizontal) exportiert, gerade Prismen als Extrusion, Hohlprofile (Tunnelschale, Kasten, Kreisring) mit echten Aussparungen im Profil. Die verwendeten Achsen werden als IfcAlignment mit in die Datei geschrieben, und die Bauteile referenzieren diese Achse wirklich (Directrix = Achskurve) — die Achsinformation steckt also mit echter Verknüpfung im IFC. Formen, für die es keine verlustfreie Profil+Achse-Darstellung gibt (Blockfugen mit Schrägschnitt, importierte 3D-Netze, offene Flächen), werden automatisch als Netz beigelegt; eine Meldung nennt Anzahl und Grund. Die 3D-Vorschau bleibt aus technischen Gründen immer als Netz — der Schalter betrifft nur die exportierte Datei.
Im Node-Editor von infraBuild kannst du jetzt — wie Layout-Register in CAD-Programmen — mehrere Workflows in eigenen Tabs am unteren Rand anlegen. Jeder Tab ist ein eigener Node-Graph; so lassen sich getrennte Aufgaben nebeneinander bauen, ohne dass alles zusammen laufen muss. Über „+“ legst du einen neuen Workflow an, per Doppelklick benennst du ihn um, mit „ד löschst du ihn. Jeder Tab hat einen kleinen Play-Knopf, der genau diesen Workflow durchrechnet (Objekte/Warnungen als kurze Meldung) — ganz ohne etwas in den 3D-Viewer zu geben. Die 3D-Vorschau bleibt der bewusste Schritt im Menüband. Alle Workflows werden im Projekt und in der .infrabuild-Sicherung mitgespeichert.
Unter der Kopfzeile jeder Node (und unter der Beschriftung jeder Gruppe) kannst du jetzt eine frei formulierte Beschreibung eintragen — damit später klar ist, was an dieser Stelle passiert. Klicke auf „+ Beschreibung“ (bzw. auf einen bestehenden Text), schreibe deine Notiz und verlasse das Feld zum Speichern (Strg/Cmd+Enter bestätigt sofort, Esc verwirft). Die Beschreibung lässt sich auch im Eigenschaften-Panel rechts bearbeiten und reist mit dem Projekt.
Gruppen-Rahmen im Node-Editor lassen sich jetzt mit Griffen in der Größe verändern — horizontal und vertikal getrennt (Kantengriffe für eine Richtung, Eckgriffe für beide); die Griffe erscheinen, sobald die Gruppe ausgewählt ist. Außerdem folgt die Gruppen-Zugehörigkeit jetzt der Lage: Ziehst du eine Node in einen bestehenden Rahmen, wird sie Teil der Gruppe; ziehst du sie hinaus, wird sie wieder frei. So kannst du Gruppen nachträglich zusammenstellen, statt sie neu bilden zu müssen.
Erzeugte man aus einer IDS über „ClassByIDS → Regeln“ Umklassifizierungs-Regeln, wurde ein frei benannter Typ (z. B. „Test“) fälschlich als PredefinedType gesetzt, sobald die Ziel-IFC-Klasse nicht in der kleinen internen Enum-Liste stand — das betraf die allermeisten Klassen (z. B. IfcImpactProtectionDevice). Folge: Der ObjectType ging verloren und der Export schrieb einen ungültigen PredefinedType. Jetzt erkennt die Regel-Erzeugung einen Nicht-Standard-Typ zuverlässig und schreibt ihn als PredefinedType = USERDEFINED zusammen mit dem ObjectType (dem freien Wert) — für jede Klasse, die ein ObjectType-Feld besitzt. Echte Standard-Typen (Enum-Werte) bleiben unverändert PredefinedType.
Die IDS-Anreicherung im DataBuild hatte drei Knöpfe („IDS 1:1“, „IDS strikt“ und „Nur IFC-Klasse“) mit unterschiedlichem Verhalten. Das ist jetzt zu einem einzigen Knopf „IDS übernehmen“ zusammengeführt, der genau dem Gedanken der IDS folgt: Eine allgemeine Regel (z. B. für IfcSlab ohne weitere Einschränkung) wird auf ALLE IfcSlab angewandt — auch auf die, die zusätzlich über PredefinedType/ObjectType genauer beschrieben sind. Fordert die IDS weitere Voraussetzungen (PredefinedType, ObjectType, sonstige Anwendbarkeiten), müssen alle zutreffen. Es gibt kein „entweder/oder“ und kein „was besser passt“ mehr; treffen mehrere Regeln zu, gelten sie gemeinsam. Vor der eigentlichen Übernahme öffnet sich immer das Vorschau-Fenster (wie früher unter „Nur IFC-Klasse“): Dort siehst du jede geplante Ergänzung und wählst per Häkchen (mit Suche und Mehrfachauswahl) aus, was übernommen wird — auch für einen einzelnen Knoten im Detaileditor.
In den DataBuild-Filtern (DataRules und Gruppierung) gab es bei Attribut- und Property-Werten bisher nur „enthält“ oder „ist genau“. Jetzt lässt sich pro Bedingung ein Operator wählen: neben „enthält“/„ist genau“ auch ≥ (größer oder gleich), ≤ (kleiner oder gleich), > (größer), < (kleiner) sowie „im Bereich“ von–bis (inklusive). Die Zahlen werden aus dem Feldwert gelesen und tolerieren Einheiten und Dezimalkomma (z. B. „12,5 m“). Ideal für Stationsabfragen wie „Stationierungsanfang ≥ 1200“ oder „im Bereich 1200–1500“. Der Filter der Funktion „Gruppierung“ wurde zugleich vollständig an den DataRules-Filter angeglichen: dieselben drei Gruppen (Klassifizierung · Attribute · Properties), beliebig viele Bedingungen (alle müssen zutreffen), Wert-Vorschläge je Property und optionaler Modell-Filter. Bestehende Regeln/Gruppierungen bleiben gültig.
Im Bereich „Setzen / Befüllen — was?“ der DataBuild-Datenregeln stand über der Tabelle immer dieselbe Überschriftenzeile mit PSet · Property · Datentyp · Auswahlwerte. Diese Spalten gelten aber nur, wenn eine Property gesetzt wird. Bei Zuweisungen der Art „Attribut“ (Name, Beschreibung, IFC-Klasse …) oder „Verschieben“ waren diese Überschriften irreführend, weil die Zeilen dort gar keine PSet-/Property-Spalten haben. Jetzt richtet sich die Kopfzeile nach der tatsächlich verwendeten Art: Bei Property-Zuweisungen erscheint weiterhin der volle Satz; enthält die Regel nur Attribut-Zuweisungen, steht dort „Attribut · Wert“; bei reinen Verschieben-Regeln „Property · von PSet → nach PSet“.
Beim Festlegen des IFC-Datentyps einer Eigenschaft standen je nach Stelle unterschiedlich viele Typen zur Auswahl: In neoQ gab es die volle Liste (65 Typen von Text über Länge/Fläche bis Temperatur, Kraft, Strom …), im DataBuild-DataStream nur rund 20 und in den DataBuild-DataRules sogar nur 12. Dadurch ließen sich manche Datentypen (etwa Wärmedurchgang/U-Wert, elektrische Größen, Frequenz) an einer Stelle wählen, an anderer aber nicht. Jetzt speisen sich alle Auswahllisten aus einer einzigen gemeinsamen Quelle — in neoQ, DataStream und DataRules ist derselbe vollständige Satz aller Datentypen wählbar, sinnvoll in Gruppen sortiert. Ein aus einer IDS geladener, exotischer Typ bleibt zusätzlich wählbar und geht nie verloren. Der Export schrieb schon immer jeden Typ korrekt.
Der Knopf „Abgleichen“ (neoQ-Ribbon, Gruppe „Datei“) führt seine Änderungen nicht mehr sofort aus, sondern öffnet zuerst ein Vorschau-Fenster: Dort steht — je Objekt gruppiert — genau, was der Abgleich tun würde (Anforderung auffrischen, fehlende Eigenschaft ergänzen, verwaiste Anforderung entfernen, Anforderung neu verknüpfen, fehlendes PropertySet neu anlegen) sowie das Bereinigen verwaister Katalog-Overrides. Oben zeigen Kategorie-Zähler die Gesamtwirkung. Mit „Alle“/„Keine“ oder einzelnen Häkchen wählst du aus, was passieren soll; erst „N Änderung(en) durchführen“ wendet die Auswahl an. So lässt sich jeder Abgleich vorab prüfen und gezielt steuern.
Wurden Objekte importiert (z. B. per Excel) und trugen PropertySets, die es unter „PropertySets“ in der Bibliothek gar nicht gab, ließen sich diese bislang nicht abgleichen — sie blieben unverknüpft und der Abgleich ignorierte sie (Logikfehler). Der Abgleich heilt das jetzt: Gibt es bereits ein gleichnamiges PropertySet mit passender Eigenschaft in der Bibliothek, wird die Anforderung damit verknüpft; fehlt das PropertySet ganz, wird es unter „PropertySets“ neu angelegt (inkl. anwendbarer IFC-Klasse) und die Anforderung damit verknüpft. Danach ist der Baustein konsistent und wird bei künftigen Änderungen automatisch mitgezogen. In der Abgleich-Vorschau erscheinen diese Fälle als „PropertySet neu anlegen“ bzw. „Neu verknüpfen“.
Der rechte Detailbereich im DataBuild-Hauptfenster war eine lange, flache Feldliste und wirkte unruhig. Jetzt sind die Angaben in klar getrennte Karten gruppiert: „Typ“ fasst die zusammengehörenden Typ-Angaben IFC-Klasse, PredefinedType und ObjectType zusammen; „Identität“ enthält Name, LongName und Beschreibung. Die PropertySets sind wie in der neoQ-Bibliothek gestaltet — jedes PSet ist eine eigene, farblich hinterlegte und aufklappbare Gruppe, sodass sofort ersichtlich ist, welche Eigenschaften zu welchem PropertySet gehören. Die Eigenschaften stehen in einem festen Raster mit den Spalten Eigenschaft · Wert · Typ, das über alle PropertySets gleich ausgerichtet ist; die Klassifikation nutzt dasselbe Raster (System · Code). Die linke Strukturbaum-Spalte ist schmaler geworden, damit der Detaileditor mehr Platz erhält.
Der Filterbereich im DataRules-Editor ist neu geordnet und übersichtlicher: „Aus IDS-Spezifikation übernehmen“ steht jetzt platzsparend in der ersten Zeile neben Bezeichnung und Geltungsbereich. Die Filter sind in drei klar getrennte Gruppen gegliedert — „Klassifizierung“ (IFC-Klasse, PredefinedType, ObjectType nebeneinander), „Attribute“ und „Properties“. Bei Attributen und Properties lässt sich über „+ Attribut“ bzw. „+ Property“ jetzt beliebig viele Bedingungen anlegen (alle müssen zutreffen): ein Attributfilter kennt Name, Beschreibung, LongName, GlobalId u. a.; ein Property-Filter fragt PropertySet + Property ab und schlägt im Wertefeld die tatsächlich im Modell/aus der IDS vorkommenden Werte der gewählten Property vor. Bei mehreren geladenen Quell-IFC gibt es zusätzlich einen „Modell“-Filter. Bestehende Regeln bleiben gültig.
In der IFC-Klassen-Auswahl von DataRules tauchte manche Klasse zweimal auf — einmal komplett groß geschrieben (z. B. IFCWALL) und einmal in gemischter Schreibweise (z. B. IfcWall). Grund: Die Liste speist sich aus zwei Quellen — den geladenen Modell-Elementen (web-ifc liefert Großschreibung) und den IDS-Vorlagen (gemischte Schreibweise) — und beide Formen galten fälschlich als verschiedene Einträge. Beim Anhaken war zwar korrekt nur eine Klasse gewählt (der Abgleich lief schon unabhängig von der Schreibweise), aber die doppelten Zeilen verwirrten. Jetzt werden gleiche Klassen zusammengeführt; angezeigt wird die besser lesbare gemischte Schreibweise.
In DataRules gibt es unter der Treffervorschau („… Element(e) entsprechen dem Filter“) jetzt zwei Knöpfe „+ Korb“ und „= Korb“ — dieselbe Logik wie überall im Viewer: „+“ fügt die aktuell gefilterten Elemente zum Auswahlkorb hinzu, „=“ ersetzt den kompletten Korb durch sie. So kann man die gerade eingestellte Filtermenge direkt weiterverwenden (z. B. isolieren, einfärben, exportieren), ohne die Regel anwenden zu müssen. Übernommen werden nur Treffer, die eine Geometrie im Viewer haben; weicht deren Anzahl von der Trefferzahl ab, wird das unter der Vorschau angezeigt.
Der Bereich „Setzen/Befüllen — was?“ im DataRules-Editor war bei vielen Zuweisungen schwer zu lesen: eine lange Reihe einzelner Kästchen, jedes mit denselben, aber untereinander nicht bündigen Feldern, dazu eine zusätzliche „Auswahlwerte“-Zeile bei jeder Property. Jetzt stehen die Zuweisungen in einer kompakten Tabelle mit Spaltenkopf (Art · PSet · Property · Datentyp · Wert/Standardwert · Auswahlwerte) — die Felder fluchten spaltenweise, sodass sich der Blick schnell orientiert. Die Auswahlwerte sind eine eigene Spalte geworden, damit jede Zuweisung nur noch eine Zeile braucht (halbe Höhe). Autovervollständigung der PSet-/Property-Namen und die Live-Vorschau von Formeln bleiben unverändert erhalten. Bei schmalem Fenster lässt sich die Tabelle seitlich scrollen.
16. Juli 2026
Das PDF-Modul hat jetzt den aus Adobe Acrobat und Bluebeam gewohnten Standard-Text-Cursor: In der Werkzeuggruppe „Navigation“ gibt es neben „Auswählen“ ein neues Text-Cursor-Symbol. Damit fährst du wie in jedem PDF-Viewer mit einem I-Beam-Cursor über den echten PDF-Text, ziehst über eine Stelle und markierst sie wort- bzw. zeichengenau (auch über mehrere Zeilen); ein Doppelklick markiert ein einzelnes Wort. Mit Strg+C (bzw. Cmd+C am Mac) kopierst du den markierten Text in die Zwischenablage — ganz ohne dabei eine Markierung/Hervorhebung im Dokument anzulegen. Escape hebt die Auswahl wieder auf. (Die farbigen Textmarker zum Hervorheben/Unterstreichen bleiben davon getrennt in der Gruppe „Text markieren“.) Bei reinen Scans ohne erkannten Text zuerst per OCR eine Textebene erzeugen.
Wenn du in der neoQ-Bibliothek ein PropertySet (oder eine einzelne Eigenschaft) löschst, blieb die zugehörige Zuordnung bisher als stille Kopie an den Objekten hängen — auch „Abgleichen“ räumte sie nicht mehr weg. Jetzt wird eine solche Anforderung nach dem Löschen als „verwaist“ markiert (Warn-Badge im Objekt-Editor), und der Knopf „Abgleichen“ (im Menüband) bzw. „Abgleich“ (am Objekt) entfernt sie zuverlässig aus allen Objekten. Möchtest du die Eigenschaft als eigenständige Kopie behalten, löse die Verknüpfung vorher über die Badge („lösen“) — solche gelösten Kopien bleiben beim Abgleichen erhalten.
Die Box mit der Tunnelbohrmaschine im Lade-/Speicher-Overlay war unnötig hoch. Sie ist jetzt nur noch etwa ein Drittel so hoch — eine schlanke horizontale Leiste. Die Maschine ist dieselbe Grafik, nur kleiner, und fährt weiterhin über die volle Breite; nichts wird verzerrt und der Fortschritt bleibt unverändert ablesbar.
Im Menüband „Datei“ gibt es neben Startmenü, Öffnen und Projekt jetzt einen eigenen Knopf „Schließen“. Er speichert das aktuelle Projekt (sofern es nicht schreibgeschützt geöffnet ist) und kehrt danach sauber zum Startmenü zurück — alle Module stehen wieder auf Anfang. Lässt sich das Projekt nicht vollständig speichern, wird vor dem Schließen rückgefragt, damit keine Änderungen unbemerkt verloren gehen. Ist kein Projekt geöffnet, ist der Knopf ausgegraut.
Beim Anwenden von DataRules bzw. ClassByIDS werden Objekte, die vom Modellautor bereits einer echten IFC-Klasse zugeordnet wurden, standardmäßig nicht mehr überschrieben. „Anwenden & speichern“ (blau) sowie der ▶-Play-Knopf klassifizieren nur noch Objekte um, die bislang eine generische Platzhalterklasse tragen (z. B. den allgemeinen „Proxy“). Wollen Sie fehlerhafte Klassifizierungen des Autors gezielt korrigieren, gibt es dafür jetzt „Anwenden & überschreiben“: einen gelben ⇄-Knopf neben jeder Regel und in der Auswahl-Leiste (bzw. den vorhandenen Überschreiben-Knopf im Regel-Editor). Dieser ersetzt auch bereits gesetzte Werte und vorhandene Klassen — und lässt sich wie immer wieder zurücknehmen. Zusätzlich wird ein PredefinedType/ObjectType einer Regel nur noch gesetzt, wenn das Objekt auch die Zielklasse der Regel trägt — so entsteht kein ungültiger Typ an einer geschützten Fremdklasse. Und: Eine Umklassifizierung wird jetzt beim IFC-Export korrekt übernommen — auch bestehende Modell-Elemente erhalten in der exportierten Datei tatsächlich die neue IFC-Klasse (Geometrie, GlobalId und Beziehungen bleiben unangetastet).
In DataRules lässt sich beim Attribut „PredefinedType“ jetzt ein benutzerdefinierter Typ sauber setzen. Das Wertefeld ist eine Auswahlliste geworden, die die passenden Standard-Typen der gefilterten IFC-Klasse vorschlägt und immer die Einträge „USERDEFINED“ und „NOTDEFINED“ enthält. Wählt man „USERDEFINED“, erscheint direkt daneben ein Feld für den fachlichen Typ (ObjectType, z. B. „ARBEITSFUGENBAND“) — beides wird in einem Zug gesetzt und beim Zurücknehmen gemeinsam rückgängig gemacht. Beim Erzeugen von Regeln aus einer IDS (ClassByIDS) wird ein nicht zum Klassen-Enum gehörender Typ automatisch als USERDEFINED + ObjectType eingetragen. Vorher landete ein frei eingetippter Typ wie „ARBEITSFUGENBAND“ als ungültiger IFC-Enumwert in der Exportdatei.
15. Juli 2026
Bisher reisten nur die Kalkulationen im Projekt (.icproj); die Rollenbibliothek und der Leistungskatalog lagen nur lokal auf dem jeweiligen Rechner. Jetzt speichert das Projekt zusätzlich einen Schnappschuss dieser Vorlagen mit. So enthält eine .icproj-Datei das komplette Manage-Modul und lässt sich auf einem anderen Rechner (oder bei einer Kollegin) mit exakt denselben Rollensätzen und Katalogpositionen öffnen. Ältere Projekte ohne diesen Block ändern die lokal gepflegte Bibliothek nicht.
Das Öffnen eines PDFs wurde spürbar beschleunigt. Bisher las die App jedes PDF beim Öffnen zweimal komplett ein — einmal, um die Seitengrößen zu ermitteln, und ein zweites Mal für die eigentliche Darstellung. Jetzt wird das schon geöffnete Dokument direkt weiterverwendet, sodass die erste Seite ohne den zweiten Durchlauf erscheint. Zusätzlich wird die PDF-Engine kurz nach dem App-Start unbemerkt im Hintergrund „aufgewärmt“, damit das allererste PDF nicht mehr auf den Kaltstart warten muss — die Verzögerung gegenüber Programmen wie PDF-XChange verschwindet weitgehend. Der App-Start selbst bleibt unverändert schnell (die PDF-Engine wird weiterhin nur bei Bedarf geladen).
Die wiederholenden Eingabelisten im Modul „Manage“ sind jetzt echte Tabellen — im selben Stil wie die Plankopf-Fülltabelle. Betroffen sind: die zu erstellenden Ergebnisse (mit Status, Art, Bezeichnung, Menge, Phase, Verantwortung, Termin), die einzelnen Pläne je Planpaket, die Meilensteine, die Terminplan-Phasen (Start/Ende), der Rollen-Editor und der Leistungskatalog. In jeder Tabelle lässt sich direkt in den Zellen tippen; Spalten kann man sortieren, filtern und in der Breite ziehen, den Katalog zusätzlich nach Kategorie gruppieren. Die Kalkulations-Positionstabelle und die Personaleinsatz-Matrix waren bereits Tabellen und bleiben unverändert; die Stammdaten in der Übersicht bleiben Einzelfelder.
Die Tunnelbohrmaschine der Lade-Animation wurde feinjustiert: Das Schneidrad ist jetzt als gekipptes Oval dargestellt — so, als würde man seitlich auf die Maschine schauen — und dreht sich sichtbar. Zusätzlich sind Maschinenkörper und Hohlraum dahinter etwas kürzer, die Maschine wirkt gedrungener. Rein optisch, ohne Auswirkung auf das Laden selbst.
Alle Module wurden auf die gemeinsame Gestaltungssprache (nach Apples Design-Prinzipien) angeglichen. Statusfarben (Grün = ok, Bernstein = Warnung, Rot = Fehler, Blau = Info/Aktion) kommen jetzt überall aus derselben, gedämpften Farbpalette und passen sich automatisch an hellen und dunklen Modus an — vorher nutzten einzelne Module leicht abweichende, teils grellere Farbtöne. Auch die Schriftgrößen folgen durchgängig einer festen Stufenskala. Es ändert sich nur das Erscheinungsbild, keine Funktion.
Die Gestaltungssprache orientiert sich noch klarer an Apples Design (Human Interface Guidelines). Buttons, Felder, Karten, Menüs und Dialoge haben jetzt etwas großzügigere, weichere Ecken — die vertraute „Squircle“-Anmutung moderner Apple-Geräte. Dichte Tabellen und kleine Chips bleiben bewusst enger gerundet, damit sie kompakt lesbar bleiben. Es ändert sich nur das Aussehen, keine Funktion.
Waren mehrere PDFs geöffnet, verortete „3D verorten“ bzw. „Als Ebene“ nicht das gerade sichtbare PDF, sondern das zuletzt geladene — man setzte die Passpunkte auf dem einen Plan, im Modell landete aber ein anderer. Ursache: Das Umschalten zwischen den PDF-Tabs im Hauptfenster wechselte zwar die Anzeige, meldete der App aber nicht, welches PDF nun das „aktive“ ist. Menüband-Aktionen (Verorten, aber auch Speichern/Export) bezogen sich deshalb weiter auf das falsche Dokument. Jetzt wird beim Tab-Wechsel das aktive PDF korrekt nachgezogen — verortet/gespeichert wird immer der sichtbare Plan.
Beim Laden von Dateien und beim Speichern/Laden von Projekten zeigte die Ladeanzeige bisher die Tunnelbohrmaschine UND daneben eine blaue Fortschrittsleiste. Die Leiste entfällt: Die Bohrmaschine ist jetzt selbst der Fortschrittsbalken — sie gräbt sich waagerecht von links nach rechts durch, und wie weit der Tunnel gebohrt ist, entspricht dem Ladezustand. Der Bohrkopf dreht sich weiter, auch wenn der Fortschritt kurz stehenbleibt.
Beim Bearbeiten bzw. Fortschreiben eines gespeicherten Plankopfs konnte das Hinzufügen eines neuen Feldes dazu führen, dass ein bereits vorhandenes Feld „mit ausgewählt“ wurde: Es erschienen zwei überlagerte Textblöcke, beide waren markiert, und beim Verschieben wanderte auch das alte Feld mit. Ursache war eine doppelt vergebene interne Feld-Kennung nach dem Neuladen der Anwendung (der interne Zähler begann wieder bei 1, während geladene Vorlagen dieselben Kennungen bereits benutzten). Neue Felder erhalten jetzt garantiert eine eindeutige Kennung, und bereits betroffene, gespeicherte Vorlagen werden beim Laden automatisch repariert.
Über der Plankopf-Fülltabelle gibt es jetzt zwei Knöpfe: „Tabelle kopieren“ legt die komplette Tabelle (mit Spaltenüberschriften, in der aktuell angezeigten Reihenfolge) in die Zwischenablage — direkt in Excel einfügbar. Dort bearbeitet man die Werte bequem, kopiert den Bereich wieder und fügt ihn mit „Einfügen“ zurück in die App; die Werte werden zeilenweise wieder in die passenden Felder geschrieben. Strg+C / Strg+V funktionieren zusätzlich. (Die zwischenzeitlich getestete Zell-für-Zell-Markierung wurde wieder entfernt — der einfache Ganze-Tabelle-Weg ist zurück.)
Im Fenster „Plankopf-Felder bearbeiten“ lässt sich jetzt für jedes Feld die Schriftart und die Schriftgröße getrennt festlegen. Als Schriftart stehen Helvetica/Arial, Times und Courier zur Auswahl (die drei PDF-Standardschriften, die in jedem PDF-Betrachter ohne Einbettung vorhanden sind — die eingebrannte Datei sieht damit überall gleich aus). Die Schriftgröße kann wahlweise „Automatisch“ (füllt die Feldhöhe wie bisher) oder auf einen festen Punktwert gestellt werden; ein zu langer Text wird auch bei fester Größe so weit verkleinert, dass er nie höher als das Feld wird. Die Einstellungen wirken sofort in der Vorschau und werden mit der Vorlage sowie beim Einbrennen und beim Export als Formularfelder übernommen.
Das Kernverfahren des Längsschnitts wurde ausgetauscht. Bisher konnte der Längsschnitt entlang gekrümmter Achsen Objekte als „verschnitten“ anzeigen, die sich im Modell gar nicht berühren — und einzelne Linien liefen als lange Diagonalen quer über die Zeichnung. Ursache war ein Rechenverfahren, das die Lage jedes Punktes gegen das jeweils nächste Achsstück maß; an den Übergängen zwischen den Achsstücken sprang dabei das Vorzeichen und erzeugte Phantom-Schnitte. Neu wird jede Dreiecksfläche gegen eine ECHTE Schnittebene je Achssegment geprüft: ein Schnitt entsteht nur, wenn die Fläche diese Ebene tatsächlich durchdringt, und wird sauber auf den Bereich dieses Segments begrenzt. Dadurch sind zwei Fehlerklassen konstruktiv ausgeschlossen: (1) Objekte, die die Schnittfläche nicht berühren, erscheinen nicht mehr; (2) lange Diagonalen quer über den Schnitt können nicht mehr entstehen, weil jede Schnittlinie in ihrem Achsband bleibt. Hinweis: Ein einzelner, konkret gemeldeter Fehlerfall ließ sich ohne die Projektdatei nicht exakt nachstellen — falls nach diesem Update noch etwas falsch aussieht, hilft die .icproj, es punktgenau zu beheben.
Beim Platzieren eines Plankopfs (Title-Block) im PDF konnte die App mit der Meldung „Es ist ein unerwarteter Fehler aufgetreten“ abstürzen und der komplette Arbeitsbereich wurde durch den Fehlerbildschirm ersetzt. Ursache war ein interner Fehler im Menüband: sobald der frisch eingefügte Plankopf ausgewählt wurde, geriet die Oberfläche in eine Endlosschleife. Das ist behoben — Plankopf einfügen und auswählen funktioniert wieder zuverlässig. Zusätzlich ist das Menüband jetzt so abgesichert, dass ein solcher Anzeigefehler im schlimmsten Fall nur noch das Menüband betrifft (mit „Erneut versuchen“) und nicht mehr die ganze App mitreißt; ein Wechsel des Menüband-Reiters stellt es von selbst wieder her.
Wenn ein Schnitt geöffnet oder verschoben wird, muss die Geometrie zunächst im Hintergrund aus dem Modell berechnet werden. Bisher blieb die Zeichenfläche in dieser Zeit leer bzw. zeigte nur einen kleinen Punkt in der Kopfzeile — es war nicht klar, ob überhaupt etwas passiert. Jetzt erscheint in allen Schnittfenstern (Querschnitt, Längsschnitt, Grundriss, Längsgrundriss) für die Dauer der Berechnung ein deutlicher Lade-Screen mit der bekannten Tunnelbohrmaschinen-Animation der App. Sobald der Schnitt fertig ist, verschwindet er automatisch.
Das Startmenü ist ruhiger und übersichtlicher aufgebaut. Jeder Bereich (Projekt, Schnellstart, Zuletzt geöffnet, Weitere Werkzeuge) sitzt jetzt in einer eigenen, klar abgegrenzten Karte, sodass die Zonen auf einen Blick erkennbar sind — vorher wirkten die Abschnitte lose und flossen ineinander. Die Schnellstart-Kacheln sind einheitlich und dezent gestaltet (ruhige Fläche, farbiges Symbol in zurückhaltend getönter Fläche) statt der bunten, kräftig umrandeten Kästen. Neu ist eine Kachel „Manage“, mit der die Projektkalkulation (Honorar, Terminplan, Angebot) direkt vom Start aus geöffnet werden kann.
Das Fenster „Plankopf-Felder bearbeiten“ öffnete sich bisher innerhalb der Viewer-Spalte und war dadurch oben abgeschnitten — die Titelzeile mit dem Schließen-Kreuz lag außerhalb des sichtbaren Bereichs, sodass sich das Fenster nicht sauber bedienen ließ. Jetzt erscheint es korrekt mittig über der gesamten Anwendung. Außerdem gab es keinen sichtbaren Knopf, um den Feld-Editor zu öffnen (nur ein Doppelklick auf den Plankopf im Plan). Neu gibt es dafür Schaltflächen: im Menüband „PDF“ in der Gruppe „Plankopf“ ein „Bearbeiten“-Symbol (aktiv, sobald ein platzierter Plankopf ausgewählt ist; auch im Aufklappmenü), und in der Plankopf-Fülltabelle je Zeile ein Stift-Symbol. Der Doppelklick auf den Block funktioniert weiterhin.
In den Schnitt-Fenstern konnten Linien als spitze „V“ oder als Kreuzungen quer über die Zeichnung erscheinen, obwohl die geschnittene Geometrie eigentlich stimmt — besonders bei Längsschnitten entlang gekrümmter Achsen. Ursache war die Art, wie die einzelnen Schnittsegmente zu durchgehenden Linien verbunden wurden: an Verzweigungen (wo sich eine Kontur berührt oder ein kurzer Stummel abzweigt) sprang die Verbindung auf den Stummel und wieder zurück. Die Anzeige verwendet jetzt dieselbe robuste Verkettung wie der DXF/DWG-Export — sie folgt der glattesten Fortsetzung und schließt geschlossene Umrisse sauber. Dadurch verschwinden die falschen Spitzen und Überkreuzungen; kleine und große Objekte werden gleich sauber dargestellt.
Das Menü „OBJ schneiden“ ließ sich nicht mehr öffnen — es erschien sofort die Fehlermeldung „Es ist ein unerwarteter Fehler aufgetreten“.
Der Längsschnitt erzeugte bei großen Körpern (z. B. Baugrund-/Gelände-Schichten, die über weite Strecken bis in den Kilometerbereich reichen) auf gekrümmten Achsen unsaubere, zackige Umrisse — die Höhenlinie „sägte“ hin und her und einzelne Linien liefen als wilde Diagonalen quer durch die Zeichnung. Ursache war die Art, wie jedem Schnittpunkt seine Station (Längsposition) zugewiesen wurde: sie wurde zwischen den Eckpunkten der geschnittenen Dreiecke gemittelt. Bei großen Dreiecken, deren Ecken weit neben der Achse liegen, ist diese Mittelung auf einer Kurve ungenau. Jetzt wird für jeden Schnittpunkt der tatsächliche Grundriss-Ort exakt auf die Achse projiziert — die Station ist damit durchgehend stetig und stimmt für winzige Bauteile (1–10 cm) genauso wie für sehr große (bis ~10 km). Ein zusätzlicher Wächter verwirft verbliebene Ausreißer-Diagonalen. Es muss nichts mehr eingestellt werden; kleine und große Objekte sehen gleichzeitig sauber aus.
Zwei Verbesserungen am Plankopf. (1) Die dokumentübergreifende Fülltabelle im Plankopf-Tab wurde auf die bewährte Tabelle der App umgestellt (dieselbe wie in 4D, Kollision und ITO). Die frühere Tabelle reagierte eigenartig, wenn man Spaltenbreiten anpasste, und zeigte Fehler bzw. verrutschte, sobald man die Fenstergröße änderte. Die neue Tabelle lässt sich zuverlässig in Spaltenbreite ziehen, wächst sauber mit der Fenster-/Tab-Größe mit, unterstützt Sortieren, Filtern und Kopieren/Einfügen aus Excel (Strg+C/Strg+V) — und Eingaben landen jetzt sofort im Plankopf: sobald man eine Zelle verlässt (oder Enter drückt), wird der Wert direkt geschrieben; ein Knopf „In Plankopf übernehmen“ ist nicht mehr nötig. (2) Beim Platzieren eines Plankopfs sieht man nun eine Live-Vorschau: während man den Rahmen aufzieht (bzw. zwischen den beiden Eck-Klicks) wird das Feld-Layout der gewählten Vorlage maßstäblich in den Rahmen eingeblendet, dazu ein kleines Maß-Schild mit Breite × Höhe. So erkennt man vorab, welchen Bereich und welche Größe man am Plan wählen muss, damit der Plankopf passt.
Ein im PDF platzierter Plankopf ließ sich oft nicht mehr entfernen — man klickte ihn an, aber nichts wurde ausgewählt, und beim Drücken von Entf blieb er stehen („erschien weiterhin“). Ursache: Im Ruhezustand war nur der dünne Text der ausgefüllten Felder anklickbar; der übrige Block-Bereich reagierte nicht, und ein noch leerer Plankopf (Vorlage ohne Werte) war sogar komplett unsichtbar und dadurch gar nicht greifbar. Jetzt ist die gesamte Fläche des Plankopfs anklickbar: ein Klick irgendwo in den Block wählt ihn aus (dann mit Entf löschen oder mit dem Radierer entfernen). Zusätzlich wird ein noch leerer, platzierter Plankopf mit einem dezenten Rahmen angezeigt, damit man ihn sieht und bei Bedarf wieder löschen kann.
Im Menüband „Mesh“ lassen sich jetzt OBJ-Netze samt Texturen in den 3D-Viewer laden: „OBJ importieren“ öffnet den Dateidialog — wählen Sie die .obj gemeinsam mit ihrer .mtl und den Bilddateien aus, dann werden die Texturen übernommen (auch per Drag & Drop). Im Import-Fenster stellen Sie Name, Hochachse (OBJ ist meist Y-up; aus CAD/GIS exportierte Netze oft Z-up) und Einheit (m/cm/mm) ein. Anschließend erscheint das Netz in der Gruppe „OBJ-Netze“ mit Ein-/Ausblenden und Entfernen. Mit „OBJ schneiden“ schneiden Sie das Netz an einer Ebene (Achse X/Y/Z, Position per Schieber, behaltene Seite) — die Textur bleibt dabei erhalten. Zwei Verfahren: standardmäßig ein verlustfreier, jederzeit umkehrbarer Schnitt (nur die Anzeige wird beschnitten), oder auf Wunsch ein echter Geometrie-Schnitt, der die Textur an der Schnittkante mitzieht. Auch der normale 2D-Schnitt des Viewers erfasst die importierten Netze automatisch. Und mit „OBJ exportieren“ geben Sie das bearbeitete Netz wieder aus — als ZIP mit .obj, .mtl und den Texturbildern; ein aktiver Schnitt wird dabei fest in die Geometrie eingebacken, sodass der Export dem sichtbaren Zustand entspricht.
Umfassende Fehlerbereinigung vor dem großen Release in den Modulen Manage und PDF: (1) PDF-Speicherverbrauch bei sehr großen Plänen begrenzt — Miniatur- und Seiten-Zwischenspeicher wachsen nicht mehr unbegrenzt beim Durchscrollen, und beim Laden eines anderen Projekts werden die zuvor geöffneten PDFs sauber freigegeben (früher blieben sie im Speicher). Der OCR-Texterkenner gibt seinen Speicher nach dem Lauf wieder frei. (2) PDF-Export genauer: eingebrannte Markups sitzen jetzt auch bei beschnittenen Plänen (CropBox) exakt richtig statt vertikal verschoben; redigierte (geschwärzte) Seiten behalten ihre Drehung wie die übrigen Seiten. (3) PDF-Bedienung: Der Radiergummi bzw. das Verschieben/Skalieren löscht/zieht nicht mehr weiter, wenn man die Maustaste außerhalb der Seite loslässt. (4) Eine im 3D verortete PDF-Seite zeigt nach dem Umsortieren/Löschen von Seiten wieder die richtige Seite. (5) Plankopf: In nicht-druckenden Ebenen abgelegte Planköpfe gehen beim Einbrennen nicht mehr verloren; die „fangen“-Option (Raster) im Feld-Editor wirkt jetzt tatsächlich. (6) Manage: Ältere/importierte Kalkulationen werden robust geladen (fehlende Zuschlags-Felder, beschädigte Dateien führen nicht mehr zum Abbruch), das HTML-Angebot zeigt die Meilenstein-Phase korrekt, und der sichtbare Zeitraum umfasst alle datierten Phasen/Meilensteine.
In der Leistungen-Ansicht des Moduls „Manage“ lassen sich jetzt Planpakete anlegen. Ein Planpaket ist ein aufklappbarer Ordner (per Klick auf den Pfeil ein- und ausklappbar), dem man einen Namen und optional eine Phase gibt. Darunter trägt man die einzelnen Pläne ein — jeder Plan mit Plan-Nr., Bezeichnung, Dateiname und einer freien Spalte „Anmerkungen“, dazu ein Ein-Klick-Status (Offen → In Arbeit → Fertig). Im Paketkopf sieht man auf einen Blick, wie viele Pläne fertig sind. Planpakete und ihre Pläne werden im Projekt (.icproj) gespeichert und erscheinen zusätzlich im Excel- und im HTML-Angebot.
Der Terminplan ist übersichtlicher angeordnet: Zuerst die Phasen mit ihren Start-/Enddaten, direkt darunter die Meilensteine, und der Balkenplan (Gantt) steht jetzt ganz unten über die volle Fensterbreite — so sind mehr Monate auf einen Blick sichtbar, ohne seitlich scrollen zu müssen.
14. Juli 2026
Sammlung von Korrekturen an den Neuerungen der letzten Tage: (1) Sehr große oder stark hineingezoomte PDF-Pläne (viele tausend Seiten) ließen sich bis ans Dokumentende scrollen — bisher blieben bei extremer Gesamthöhe die letzten Seiten unerreichbar; jetzt sind alle Seiten erreichbar und der Sprung zu Seite/Markup landet auch dort korrekt. (2) In der Plankopf-Fülltabelle gehen frisch getippte, noch nicht übernommene Werte nicht mehr verloren, wenn währenddessen ein weiterer Plankopf platziert wird oder sich ein Feldname ändert (die Tabelle sichert die Eingaben vor dem Neuaufbau). (3) Die Feld-Vorschau im Plankopf-Editor stimmt jetzt auch bei großen Blättern (A0/A1) exakt mit dem eingebrannten Ergebnis überein (Innenabstand/Umbruch waren zuvor maßstababhängig verschoben). (4) Eine im 3D-Raum verortete PDF-Seite bleibt nicht mehr dauerhaft leer, wenn ihr Bild beim ersten Versuch nicht geladen werden konnte (z. B. direkt nach dem Bearbeiten der Seiten) — sie wird automatisch nachgeladen. (5) Ein abgedocktes PDF-Fenster zeigt nach einem Hintergrund-Update der App wieder den Wiederherstellungshinweis statt eines weißen Fensters. (6) In „Manage → Personaleinsatz“ stimmen die Summen (Personenmonate, Spitzenbedarf) jetzt mit der angezeigten Monats-Matrix überein. (7) Das Maß der PDF-Distanzmessung sitzt wieder mittig auf der Strecke statt am Endpunkt. (8) Nach dem An- und Abdocken des PDF-Moduls stehen die PDF-Tabs wieder an ihrer gewohnten Stelle in der Tab-Leiste.
Beim Umsortieren, Löschen oder Duplizieren von PDF-Seiten liefen bisher nicht alle mit der Seite verknüpften Daten mit: Der per OCR erkannte, durchsuchbare Text blieb am alten Seitenplatz hängen (nach dem Verschieben lag er dann auf der falschen Seite), und eine im 3D-Modell verortete Plan-Seite (als Layer platziert) zeigte danach auf die falsche oder eine nicht mehr existierende Seite. Das ist behoben: OCR-Text, Kalibrierung (Maßstab), Miniaturbilder und die 3D-Verortung werden jetzt gemeinsam auf die neuen Seitenplätze umgezogen. Wird eine Seite gelöscht, verschwinden ihr OCR-Text und ihre 3D-Verortung sauber mit; beim Zusammenführen zweier PDFs wandert der OCR-Text und der Maßstab der verschobenen Seite ins Zieldokument. Außerdem: Beim Zusammenführen der letzten Seite eines PDFs bleibt kein leerer „Geister-Tab“ mehr stehen, und ein offener Plankopf-Editor schließt sich, wenn sein Plankopf gelöscht wird.
Im Modul „Manage“ wurden zwei Dinge verbessert. (1) Wenn man einen Projekt-Zeitraum eingetragen hatte, zeigten der Balkenplan und die Personaleinsatz-Matrix bisher nur genau diese Monate — Phasen oder Meilensteine, die davor begannen oder danach endeten, fielen aus der Ansicht heraus, obwohl „Automatisch“ den Personalbedarf sehr wohl über die tatsächlichen Phasenmonate verteilte. Jetzt spannt die Zeitachse immer alles Datierte auf (Projekt-Zeitraum, Phasen-Termine und Meilensteine zusammen), sodass kein geplanter Aufwand und kein Meilenstein mehr unsichtbar außerhalb der Spalten liegt. (2) Die Kalkulationsliste links und die Leistungstabelle rechnen ihre Summen nicht mehr bei jedem Tastendruck komplett neu durch — das Tippen in großen Kalkulationen mit vielen Positionen fühlt sich dadurch flüssiger an.
Drei Verbesserungen rund um den Plankopf: (1) Einzelne Plankopf-Vorlagen lassen sich jetzt separat exportieren — in der Plankopf-Bibliothek gibt es je Plankopf einen eigenen Export-Knopf (nur diese Vorlage samt Versionen als .ickopf-Datei), zusätzlich zum bisherigen „Alle exportieren“. Auch direkt im Feld-Editor kann man das aktuelle Layout mit „Exportieren“ als eigenständige .ickopf sichern — praktisch zum Teilen einzelner Planköpfe zwischen Büros oder Projekten. (2) Die Vorschau im Feld-Editor zeigt den Text jetzt so, wie er später wirklich aussieht: Ausrichtung (links/zentriert/rechts), vertikale Lage, Schriftgröße, Farbe und Fettdruck werden live dargestellt und aktualisieren sich sofort beim Ändern der Einstellungen. (3) Die dokumentübergreifende Fülltabelle im Plankopf-Tab gleicht sich nicht mehr laufend automatisch ab — das führte bisher bei jeder Eingabe zu einem spürbaren Hänger von etwa einer Sekunde. Die Werte werden jetzt erst dann in die Planköpfe geschrieben, wenn man auf „In Plankopf übernehmen“ klickt (bzw. automatisch vor dem Einbrennen/Formular-Export).
„Manage“ (eigener Ribbon-Tab und Voll-Breite-Tab) unterstützt Projektleiter:innen von der ersten Idee bis zum Angebot — bewusst so einfach gehalten, dass man sich sofort zurechtfindet (große Karten, klare Schritte, Ein-Klick-Aktionen). Es führt in sechs Schritten durch: (1) Übersicht mit den wichtigsten Zahlen und Stammdaten. (2) Terminplan: Phasen bekommen Start/Ende und werden als Balkenplan dargestellt, dazu Meilensteine. (3) Personaleinsatz: wer wird wann gebraucht? Eine Monats-Matrix in Vollzeitkräften — auf Knopfdruck „Automatisch“ aus Terminplan und Aufwand vorgeschlagen und dann frei anpassbar. (4) Leistungen: was muss produziert werden (Pläne, Berichte, Statik, Dokumente, Modelle) — mit Menge, Termin, Verantwortung und Ein-Klick-Status. (5) Kalkulation: Aufwand je Rolle (oder Pauschale/Fremdleistung), sofort Honorar, Selbstkosten, Deckungsbeitrag und Marge; projektweite Zuschläge (Gemeinkosten, Wagnis, Gewinn, Nachlass, Nebenkosten, USt). (6) Angebot: Export als Excel oder als fertiges HTML-Angebot (inkl. Terminplan, Personaleinsatz und Ergebnisliste). Für die Standardisierung gibt es eine firmenweite Rollenbibliothek (Selbstkosten- und Verrechnungssätze) und einen Leistungskatalog, aus dem man Positionen per Klick einfügt. Alles wird im Projekt (.icproj) gespeichert.
Der Plankopf lässt sich jetzt wie ein Stempel über zwei Ecken platzieren: im PDF-Ribbon „Plankopf“ eine Vorlage (oder „leer“) wählen, dann unten links und oben rechts klicken — beide Ecken fangen auf die vorhandenen Rahmenlinien des Plans (rotes Fadenkreuz zeigt den gefangenen Punkt). Zwischen den beiden Klicks darf frei gezoomt/verschoben werden, sodass beide Ecken exakt sitzen; das schnelle Aufziehen mit gedrückter Maustaste bleibt möglich. Bearbeitet man einen Plankopf im Feld-Editor, kann man ihn per „Neue Version (vN)“ als neue Version speichern — der bisherige Stand bleibt als Verlauf erhalten; „Als neue Vorlage“ beginnt eine eigene Reihe. Der Plankopf-Tab enthält eine durchsuchbare Bibliothek: eine Zeile je Plankopf mit der neuesten Version, aufklappbar zu allen Versionen, mit Verwenden/Umbenennen/Löschen. Die komplette Bibliothek (alle Planköpfe samt Versionen) lässt sich als eine einzige .ickopf-Datei exportieren und wieder importieren.
Das Öffnen und Anzeigen sehr umfangreicher PDF-Pläne — Dokumente mit vielen tausend bis über 30.000 Seiten — war bisher zäh bis unbrauchbar: Das Laden bereitete jede Seite einzeln nacheinander vor, und die fortlaufende Ansicht sowie die Miniaturspalte bauten alle Seiten auf einmal auf. Drei Stellen wurden umgebaut: (1) Die Seiten-Vorbereitung beim Laden läuft jetzt parallel in Blöcken statt Seite für Seite — bei zehntausenden Seiten ein Vielfaches schneller; ab 2000 Seiten erscheint ein kurzer Hinweis „wird vorbereitet …“ und am Ende eine Bestätigung. (2) Die fortlaufende Ansicht zeigt jetzt nur noch die Seiten im Blickfeld (plus einen Puffer) an, statt alle gleichzeitig aufzubauen — Öffnen und Scrollen bleiben zügig, unabhängig von der Seitenzahl. (3) Die Seiten-Miniaturen links werden ebenfalls nur noch für den sichtbaren Ausschnitt gerechnet, statt beim Öffnen zehntausende Vorschaubilder auf einmal zu erzeugen. Zoomen (auch auf den Mauszeiger), Einpassen, Springen zu Markup/Seite und Drag&Drop-Umsortieren der Seiten funktionieren unverändert.
Der Vektor-Fang im PDF-Modul (Magnet-Schalter in der Ribbon-Gruppe „Messen & Aufmaß“) fing die Endpunkte beim Messen und Zeichnen nicht mehr auf die echten Linien des Plans — er tat scheinbar nichts, egal ob ein- oder ausgeschaltet. Ursache war ein geändertes internes Format der PDF-Zeichenbefehle in der neuen PDF-Engine; die Linien-Punkte des Plans wurden dadurch gar nicht mehr eingelesen. Der Fang liest die Plan-Vektoren jetzt wieder korrekt und rastet Mess-, Zeichen- und Knoten-Punkte spürbar auf Ecken und Kanten des Plans ein. Neu ist außerdem ein rotes Fadenkreuz, das den gefangenen Punkt live anzeigt — so sieht man sofort, worauf gerade gefangen wird. Mit gedrückter Umschalt-Taste hat weiterhin das Ortho-/Winkel-Einrasten Vorrang. Ein- und Ausschalten wie gewohnt über den Magnet-Knopf (standardmäßig an).
Beim „Anwenden“ einer DataStream-Tabelle wurden bisher ALLE ausgefüllten Zellen in die Elemente geschrieben — auch die, die man gar nicht angefasst hatte. Da „Aus Modell laden“ jede Zelle mit dem aktuellen Wert vorbefüllt, wurde damit praktisch das ganze Modell als „per DataStream geändert“ markiert (überall der cyanfarbene Punkt), obwohl man nur wenige Werte editiert hatte. Jetzt schreibt „Anwenden“ nur noch die Zellen, deren Wert sich gegenüber dem aktuellen Modellwert tatsächlich unterscheidet — genau die Zellen, die auch die Vorschau farbig markiert. Unveränderte Werte bleiben unangetastet: keine Herkunfts-Markierung, keine Änderung im Viewer, kein Export als geändert. „#DEL#“ löscht nur, wenn die Eigenschaft überhaupt vorhanden ist.
Stellte man in der Spalten-Leiste das Ziel einer Spalte auf eine andere Eigenschaft/ein anderes Attribut um, behielt die Spalte die alten Werte der vorherigen Zuordnung — selbst ein „Laden“ wirkte in der betroffenen Spalte scheinbar wirkungslos. Jetzt frischt die Spalte beim Umstellen des Ziels ihre Werte sofort aus dem Modell auf und zeigt die Werte der NEUEN Eigenschaft. Von Hand abweichend eingetragene Werte, Formeln und „#DEL#“ bleiben dabei erhalten — nur unveränderte (aus dem Modell übernommene) und leere Zellen werden aktualisiert.
Der Editor zum Anlegen einer Plankopf-Vorlage zeigt jetzt eine große, maßstabsgetreue Vorschau des tatsächlichen Plankopfes im Hintergrund — wahlweise als Snapshot des PDF-Ausschnitts oder als die aus dem PDF extrahierten Vektor-Linien. Darüber platziert man die Textfelder punktgenau: mit einem einblendbaren mm-Raster samt Fang, acht Ziehgriffen je Feld, Mehrfachauswahl (Shift-Klick oder Aufziehrahmen) und Pfeiltasten zur Feinjustierung. Felder lassen sich zueinander ausrichten (links/mitte/rechts, oben/mitte/unten), gleichmäßig verteilen und in Breite/Höhe angleichen; für das gewählte Feld werden Lage (X/Y), Breite und Höhe als exakte mm-Werte angezeigt und sind dort direkt eingebbar.
13. Juli 2026
Das Lens-Panel (Farbgruppen) in der linken Seitenleiste hat oben rechts jetzt ein kleines Schließen-Symbol (×), mit dem sich das Panel direkt zuklappen lässt.
Neu im PDF-Modul: ein kompletter Plankopf-Workflow. Über den Ribbon „Plankopf“ zieht man einen Textblock passend über den bereits im PDF vorhandenen Plankopf-Rahmen auf. Ein Block enthält mehrere benannte Felder (Text oder Datum) — der Feldname ist zugleich der Schlüssel, über den später klar ist, welches Feld wie befüllt wird. Die Felder werden im Feld-Editor (Doppelklick auf den Block) visuell platziert, benannt und gestylt (Ausrichtung, Schriftgröße als Anteil der Feldhöhe, Farbe, fett, Datumsformat). Das Layout lässt sich „Als Vorlage speichern“ und büroweit wiederverwenden (auch als .ickopf-Datei zum Teilen). Denselben Plankopf kann man beliebig oft und auf beliebigen Seiten/Dokumenten platzieren. Befüllt wird über eine dokumentübergreifende Univer-Tabelle (eigener Tab „Plankopf“): jede Zeile = ein platzierter Block, mit eindeutiger Zuordnung zu Dokument und Seite; die Werte erscheinen live im Plan. Zum Schluss werden die Werte als ECHTER, auslesbarer Text in das PDF eingebrannt (das Dokument wird ersetzt) — alternativ als editierbare PDF-Formularfelder (AcroForm) exportiert. Zu langer Text bricht innerhalb des Feldes um und wird bei Bedarf kleiner gesetzt, damit er nie höher als das Feld wird.
Text, Sprechblasen, Notizen, Stempel, Zähl- und Sequenz-Marker sowie die Maß-Beschriftungen der Messwerkzeuge behalten jetzt beim Zoomen eine konstante Bildschirmgröße — genau wie annotative Objekte in CAD-Programmen. So bleiben Marker und Beschriftungen auf großen Plänen bei jeder Zoomstufe gut lesbar, statt beim Herauszoomen winzig und beim Hineinzoomen riesig zu werden. Reine Zeichenobjekte (Linien, Rechtecke, Wolken, Textmarker-Hervorhebungen) und die Mess-Geometrie selbst skalieren weiterhin maßstabsgetreu mit dem Plan. Das Verhalten lässt sich je Markup im Stil-Editor über den Schalter „Annotativ“ abschalten (standardmäßig an). Beim Speichern/Drucken werden die Annotationen in ihrer 100-%-Größe eingebrannt.
Zog man die rechte Detailleiste schmal, liefen die Reiter (Eigenschaften, BCF, KCC, 4D, GIS) und auch der Knopf zum Einklappen der Leiste aus dem sichtbaren Bereich und waren nicht mehr erreichbar. Jetzt verhält sich die rechte Leiste wie die linke Projektstruktur: Die Reiter sind kompakte Icon-und-Text-Kacheln, die bei zu wenig Platz automatisch auf mehrere Zeilen umbrechen. Die Knöpfe zum Ausklappen in ein eigenes Fenster und zum Einklappen der Leiste sitzen in einer eigenen Zeile darüber und bleiben immer sichtbar.
Drei Ärgernisse beim Zoomen und Navigieren im PDF sind behoben. (1) Große Pläne wurden in der fortlaufenden Ansicht (Seiten untereinander) beim Hineinzoomen links abgeschnitten — sobald der Plan breiter als das Fenster war, ließ sich der linke Rand nicht mehr erreichen. Jetzt kann man den vollen Plan in beide Richtungen frei anfahren. (2) In der fortlaufenden Ansicht endete der Zoom bei 600 %; jetzt geht er wie in der Einzelseiten-Ansicht bis 2000 % — genug, um auch in sehr großen Plänen ins Detail zu gehen. (3) Hält man die mittlere Maustaste (das Mausrad) gedrückt und zieht, schwenkt jetzt die Ansicht, statt den runden Auto-Scroll-Modus des Browsers zu öffnen — in Einzelseiten- wie in fortlaufender Ansicht.
Mehrere Feinschliffe rund um PDF und Speicher: In der fortlaufenden Ansicht (Seiten untereinander) halten jetzt nur noch die tatsächlich sichtbaren Seiten ihr hochaufgelöstes Bild — Seiten, die aus dem Blick scrollen, geben ihren Speicher wieder frei und werden beim Zoomen nicht mehr unnötig neu berechnet. Dadurch bleibt die Ansicht auch bei sehr umfangreichen Plänen flüssig und der Speicherverbrauch steigt nicht mehr immer weiter an. Beim Schließen eines PDF-Fensters werden dessen Ressourcen jetzt zuverlässig freigegeben (auch im abgedockten PDF-Fenster). Und: Schließt man ein PDF, von dem eine Seite im 3D verortet wurde, fragt die App vorher nach — so geht eine Verortung nicht mehr versehentlich verloren. Kleinigkeit am Rande: Die Kennzahlen der Punktwolken-Analyse (Punktabstand, Rauschen) folgen jetzt der eingestellten Anzeige-Einheit.
Beim 3D-Verorten einer PDF-Seite über dem Viewer („3D verorten“ bzw. „3D-Verortung neu bestimmen“) öffnete sich bisher ein eigenes, drittes Fenster nur für die Verortung. Jetzt wird stattdessen das reguläre PDF-Fenster genutzt: Startet man die Verortung, wird das PDF-Modul — falls noch angedockt — automatisch in sein eigenes Fenster ausgelagert und auf die richtige Seite gestellt. Der Passpunkt-Dialog schwebt wie gewohnt über dem 3D-Viewer im Hauptfenster; die PDF-Punkte klickt man im PDF-Fenster (ein Hinweisbalken zeigt an, welcher Passpunkt gerade gesetzt wird), die 3D-Punkte direkt im Viewer. So gibt es nur noch zwei Fenster (Modell + PDF) statt drei, und das PDF-Fenster bleibt nach dem Verorten offen und voll nutzbar. Hinweis: Die bereits gesetzten Passpunkte werden auf der PDF-Seite derzeit nicht mehr als nummerierte Marker eingezeichnet (die Werte stehen weiterhin in der Passpunkt-Liste des Dialogs).
In der Spalten-Leiste des DataStream wird pro Spalte jetzt nur noch der Property-Name angezeigt (ohne das vorangestellte PropertySet), sodass sich auf einen Blick erkennen lässt, um welche Eigenschaft es geht. Das PropertySet bleibt über den farbigen Punkt (Tooltip) und den Titel des Feldes zugänglich; tippt man einen Namen mit Punkt (z. B. „Pset_X.Wert“), lässt sich weiterhin das ganze PropertySet ändern. Außerdem stehen jetzt deutlich mehr IFC-Datentypen zur Wahl: neben Text/Boolean/Integer/Real/Identifier auch Logical sowie die geläufigen Maß-Typen (Länge, Fläche, Volumen, Masse, Anzahl, Verhältnis, Winkel, Temperatur, Zeit, Druck) — übersichtlich gruppiert.
Blieb die App sehr lange geöffnet, während im Hintergrund eine neue Version veröffentlicht wurde, konnte beim Öffnen der 3D-Verortung ein Ladefehler auftreten (die App lädt einzelne Teile erst bei Bedarf nach; ein „veralteter“ Teil ließ sich dann nicht mehr laden). Bisher fing ein Hinweis diesen Fehler zwar ab, man musste aber selbst „Neu laden“ drücken. Jetzt versucht die App das Nachladen zunächst mehrfach automatisch (hilft bei kurzen Aussetzern) und lädt sich bei einem echten veralteten Stand selbsttätig einmalig neu, um den frischen Programmstand zu holen. Damit dabei nichts verloren geht, wird ein geöffnetes Ordner-Projekt vorher automatisch gespeichert; ist kein Ordner-Projekt offen (nur im Speicher gehaltene Arbeit), lädt die App NICHT von selbst neu, sondern zeigt weiterhin den Hinweis mit „Neu laden“/„Schließen“, damit Sie die Kontrolle behalten.
Öffnet man eine per Dateiverknüpfung zugeordnete Datei (Projekt .icproj, IFC, PDF, Punktwolke) per Doppelklick, während die App über die Electron-Hülle läuft, wird jetzt zuverlässig die App gestartet und die Datei darin geöffnet. Zuvor konnte ein interner Startfehler auftreten. Bereits eingerichtete Verknüpfungen werden beim nächsten Start als veraltet erkannt — einmal in den Einstellungen unter „Dateiverknüpfungen“ auf „Aktualisieren“ klicken.
Wenn DataRules automatisch Umklassifizierungs-Regeln aus einer IDS erzeugt (ClassByIDS), war im Regeleditor bisher kein Filter zu sehen — alle Filterfelder standen auf „(beliebig)“, obwohl unten „N Element(e) entsprechen dem Filter“ eindeutig eine Einschränkung anzeigte. Grund: Der Filter war intern gesetzt, wurde aber in einem Feld gespeichert, für das es keine Anzeige gab. Jetzt ist er sichtbar: Ein einfacher Bezug auf den Namen (z. B. „Name = Schutzbeton“) erscheint direkt im Feld „IfcName“ mit einem „exakt“-Häkchen. Alle anderen Bezüge (ObjectType, PredefinedType, IFC-Klasse, „PSet.Property“ sowie mehrere UND-verknüpfte Bedingungen) stehen in einem neuen Block „Schlüssel/Wert-Filter“ unter den Filterfeldern — dort lassen sie sich auch bearbeiten (je Bedingung „ist genau“/„enthält“, Wert ändern, Bedingung entfernen). Die Regelsuche findet diese Bedingungen ebenfalls.
Beim raschen Zoomen oder Blättern konnte es vorkommen, dass eine PDF-Seite leer blieb und in der Konsole der Fehler „Cannot use the same canvas during multiple render() operations“ erschien. Ursache war, dass ein neuer Rendervorgang für dieselbe Seite starten konnte, bevor der vorherige vollständig abgebrochen war. Rendervorgänge pro Seite werden jetzt sauber nacheinander abgearbeitet — ein neuer wartet, bis der vorherige beendet ist —, sodass die Seite zuverlässig scharf erscheint.
Beim Markieren, Unter- und Durchstreichen von PDF-Text lagen die farbigen Balken bzw. Linien nicht sauber auf den Buchstaben — mal schwebten sie über der Zeile, mal rutschten sie nach unten, und je größer die Schrift (etwa Überschriften), desto stärker der Versatz. Ursache war, dass die aus dem PDF ausgelesenen Textkästchen eine ganze Zeilenhöhe zu weit oben angesetzt wurden. Die Kästchen umschließen jetzt die tatsächlichen Buchstaben (inklusive Unterlängen wie bei g, p, y) und sind an der Grundlinie verankert. Zusätzlich sitzen Unterstrich und gewellter Unterstrich jetzt sauber knapp unter der Grundlinie (statt genau darauf, wo sie die Buchstaben-Unterkante berührten), und die Wellenlinie passt ihre Wellengröße an die Schriftgröße an. Das wirkt überall gleich: in der Anzeige, beim Speichern des PDFs und beim Export (XFDF/Kommentare in andere PDF-Programme).
Im abgedockten PDF-Fenster war der Streifen mit den geöffneten PDFs eine einzelne, niedrige Zeile, die bei vielen Dateien nur noch seitlich gescrollt werden konnte und dadurch unübersichtlich wurde. Die Tabs sind jetzt höher, und sobald zu viele PDFs für eine Zeile offen sind, rutschen die weiteren in eine zweite (und ggf. dritte) Zeile — erst danach wird der Streifen bei Bedarf vertikal scrollbar.
Beim Zoomen im PDF mit Strg+Mausrad (bzw. Cmd+Mausrad) bleibt jetzt die Stelle unter dem Mauszeiger fest — es wird also genau dorthin gezoomt, wo der Zeiger steht. Das gilt nun auch in der fortlaufenden Ansicht (alle Seiten untereinander); die Einzelseiten-Ansicht verhielt sich bereits so. Der Zoom über die Plus-/Minus-Knöpfe hält weiterhin die vertikale Position stabil.
Das komplette PDF-Modul lässt sich jetzt in ein eigenes Fenster auslagern: Im PDF-Ribbon gibt es die neue Gruppe „Fenster“ mit „Abdocken“. Das öffnet ein separates Fenster mit dem vollständigen PDF-Ribbon oben, einem Streifen aller geöffneten PDFs darunter (umschalten und schließen) und dem Editor der aktiven Datei — ideal für einen zweiten Bildschirm, während im Hauptfenster das 3D-Modell sichtbar bleibt. Beide Fenster bleiben synchron: Markups, Werkzeuge und geladene Dokumente sind auf beiden Seiten identisch, und neu geladene PDFs erscheinen direkt im ausgelagerten Fenster. Zurückgeholt wird es über „Andocken“ (im Fenster oben oder über den Hinweis im Haupt-Ribbon) bzw. einfach durch Schließen des Fensters. Hinweis: „3D verorten“ und „Als Ebene“ funktionieren weiterhin nur im Hauptfenster (dort ist der 3D-Viewer).
Beim Speichern eines Ordner-Projekts fragt der Dialog „Ungespeicherte Dateien sichern“ jetzt auch nach im 3D verorteten PDF-Seiten — in einer eigenen Kategorie „Verortete PDF-Seiten“, genau wie Modelle, GIS-Layer und Achsen. So entscheidest du gezielt, welche verortete Seite dauerhaft ins Projekt geschrieben wird. Beim Sichern wird das benötigte Seiten-Bild mitgespeichert, damit die Seite nach dem erneuten Öffnen sofort wieder im 3D-Viewer erscheint — ganz ohne das PDF neu zu laden. Das PDF-Dokument selbst wird bewusst NICHT mehr automatisch ins Projekt geschrieben: Ein nur geöffnetes (auch kommentiertes) PDF ohne verortete Seite bleibt außen vor. Willst du eine PDF-Seite dauerhaft im Projekt haben, verorte sie im 3D und wähle sie beim Speichern aus.
Eine im 3D-Raum verortete PDF-Seite kennt ab sofort ihre absolute Lage im Projekt. Bisher wurde die Position relativ zum Projektnullpunkt gespeichert, und dieser Nullpunkt ergab sich aus der zuerst geladenen IFC-Datei. Öffnete man das Projekt später mit einer anderen Auswahl an IFC-Modellen (z. B. nur zwei statt aller), verschob sich der Nullpunkt — und die verortete PDF-Seite saß nicht mehr an der richtigen Stelle. Jetzt merkt sich jede Verortung den Projektnullpunkt, der zum Zeitpunkt des Verortens galt, und rechnet die Lage beim Anzeigen automatisch auf den aktuell geladenen Satz um. Die PDF-Seite bleibt dadurch immer an derselben realen Stelle, unabhängig davon, wie viele oder welche IFC-Dateien geladen sind. Hinweis: Ein PDF, das VOR diesem Update verortet wurde, hat diese Information noch nicht gespeichert — einmal „3D-Verortung neu bestimmen“ (bei geladenem, korrektem Modellsatz), dann ist es dauerhaft absolut verankert.
Beim Starten der 3D-Verortung eines Plans (Ribbon „PDF“ → „3D verorten“ bzw. „3D-Verortung neu bestimmen“) konnte in seltenen Fällen ein unerwarteter Fehler die gesamte App abreißen — mit dem Hinweis, das Projekt zu sichern und neu zu laden. Das passierte vor allem, wenn die App sehr lange geöffnet war und im Hintergrund eine neue Version veröffentlicht wurde (die App lädt Teile erst bei Bedarf nach; ein „veralteter“ Teil konnte dann nicht mehr geladen werden). Jetzt wird ein solcher Ladefehler direkt am Verortungs-Dialog aufgefangen: Die restliche App läuft ungestört weiter, Ihre ungespeicherte Arbeit bleibt im Speicher, und ein kleiner Hinweis bietet „Neu laden“ (behebt den veralteten Stand) bzw. „Schließen“ an.
Alle Excel-Tabellen der App (Univer) haben jetzt oben in jeder Spalte einen Filter-Knopf wie in Excel. Ein Klick öffnet die Filterliste: Werte an-/abhaken oder nach Text suchen, und die Tabelle zeigt nur noch die passenden Zeilen. Das gilt überall dort, wo diese Tabellen vorkommen — vor allem im DataBuild-Tab „DataStream“ beim Bearbeiten von Eigenschaften, außerdem in den Mengenlisten, bei den Serien-Namen und im Attribut-Mapping der Bohrlöcher. Der Filter blendet Zeilen nur aus (er löscht nichts): Beim Anwenden bzw. Übernehmen werden weiterhin alle Zeilen berücksichtigt, auch die gerade ausgeblendeten. Sortieren war bereits möglich und bleibt erhalten.
Beim Stats-Widget „Attribut-Befüllung (Coverage)“ wählst du die zu prüfenden Attribute jetzt über eine Auswahlliste: Ein Dropdown zeigt alle in den geladenen Modellen gefundenen Properties, jede mit einer Checkbox zum An-/Abwählen, und ein Suchfeld hilft beim schnellen Finden. Die gewählten Attribute erscheinen darunter als kleine Chips, die sich einzeln wieder entfernen lassen — du musst die Namen nicht mehr fehleranfällig kommagetrennt abtippen.
Die Regelliste im DataRules-Tab ist neu gestaltet, damit sofort erkennbar ist, welche Regel zu welchem Set (Ablauf) gehört. Sets haben jetzt einen deutlich abgesetzten Kopf mit farbigem Rand und einer Anzahl-Marke; darunter sitzen eingerückt die enthaltenen Regeln. Neu ist ein Suchfeld über der Liste, das in Regelnamen, Filtern (Klasse/Name/Property) und Zuweisungen sucht und passende Sets automatisch aufklappt. Regeln lassen sich jetzt per Ziehen (Griff-Symbol links) in ein Set verschieben, aus einem Set in den Bereich „Einzelregeln“ herausziehen oder untereinander umsortieren. Und jedes Set bietet zwei Löschwege: nur den Ablauf auflösen (die Regeln bleiben erhalten) oder das ganze Set samt aller enthaltenen Regeln löschen.
Ganz links im PDF-Menüband gibt es jetzt die Gruppe „Laden“ mit dem Knopf „PDF laden“. Ein Klick öffnet den Dateidialog, in dem du gleich mehrere PDFs auf einmal auswählen kannst — jede öffnet sich als eigener Reiter. Alternativ kannst du eine oder mehrere PDF-Dateien direkt aus dem Explorer auf den Knopf ziehen (er hebt sich beim Überfahren hervor); andere Dateitypen werden ignoriert.
Im DataBuild-Menüband wählst du den aktiven IDS-Katalog jetzt direkt über ein kompaktes Auswahl-Dropdown im Bereich „Status“ (rechts im Menüband) aus — platzsparend, ohne extra Feld am Anfang. Statt nur den Hinweis „in neoQ einen Katalog auswählen“ zu lesen, siehst du hier alle vorhandenen Kataloge mit Namen und Anzahl der Anforderungen, der aktive ist markiert. Ab sieben Katalogen gibt es zusätzlich ein Suchfeld. Über dasselbe Menü kannst du außerdem eine IDS-Datei laden, zur Katalog-Verwaltung nach neoQ springen oder die Auswahl aufheben. Der gewählte Katalog ist die Grundlage für „Aus IDS“, „IDS übernehmen“ und die DataRules-Vorschläge.
Beim „IDS übernehmen“ (Knöpfe „IDS 1:1“ und „IDS strikt“ im DataBuild) wurden für Spezifikationen, deren IFC-Typ auf USERDEFINED steht und deren eigentlicher Typ im ObjectType steckt (z. B. IfcDiscreteAccessory · USERDEFINED · „ARBEITSFUGENBAND“), keine passenden Elemente im Modell gefunden — die Meldung lautete „keine passenden Knoten gefunden“. Grund: Eine IDS schreibt bei USERDEFINED den ObjectType-Wert an die Stelle des PredefinedType; die reale IFC-Datei trägt dort aber „USERDEFINED“ und den Fachwert im ObjectType. Der Abgleich verglich nur den PredefinedType und ging deshalb immer leer aus. Jetzt wird bei USERDEFINED (oder fehlendem Typ) gegen den ObjectType geprüft, sodass solche Elemente wieder angereichert werden.
Solange die Kollisionsprüfung aktiv ist, findest du den Knopf zum Beenden des Kollisions-Modus jetzt oben rechts in der Tab-Leiste — direkt neben dem Filter-Symbol als roter Knopf „Kollision schließen“. So kommst du jederzeit aus dem Modus heraus, egal welches Menüband gerade offen ist.
In den Excel-artigen Tabellen (Mengenliste, DataStream-Bulk-Edit, Serien-Namen, Bohrloch-Attribute) konnte es passieren, dass beim Bearbeiten einer Zelle der Cursor sofort wieder heraussprang und in der Entwickler-Konsole die Meldung „The column width is less than 0“ erschien. Ursache war, dass die Tabelle in dem Moment aufgebaut wurde, in dem ihr Bereich noch keine Breite hatte (Tab/Panel gerade erst geöffnet, Fenster noch nicht fertig eingeblendet). Die Tabelle wird jetzt erst dann initialisiert, wenn ihr Anzeigebereich tatsächlich Platz hat.
Die Umschalt-Tabs der Projektstruktur (Räumlich, Nach Typ, Sichtbar, Smart, GIS) verteilen sich jetzt automatisch auf zwei oder drei Zeilen, sobald die Panelspalte zu schmal wird, damit sie sonst nicht ineinandergequetscht und unleserlich werden.
In der neoQ-Bibliothek (Objekt-Editor, Objektliste, PropertySet-Klassenzuordnung und im HTML-Katalog-Export) erscheint die IFC-Klasse jetzt wieder mit vollem Namen, z. B. „IfcDiscreteAccessory“ statt „DiscreteAccessory“. Die Klasse war intern immer korrekt gespeichert und wurde auch in die IDS-Datei korrekt (als „IFCDISCRETEACCESSORY“) geschrieben — nur die Anzeige kürzte das Präfix weg.
Im Kollisions-Modus (Checker) rückt der schwebende Auswahlkorb oben links jetzt automatisch nach rechts neben die Prüfungsliste, sobald diese eingeblendet ist — und folgt ihr auch, wenn du die Liste breiter oder schmaler ziehst. Ohne Checker/4D bleibt er an seiner gewohnten Position.
Im GIS-Bereich lässt sich das Projekt-Koordinatensystem (CRS) jetzt komfortabel durchsuchen: Tippe einfach einen EPSG-Code (z. B. „31259“) oder einen Namensteil (z. B. „Austria“, „UTM zone 33N“) in das CRS-Feld — die Vorschlagsliste durchsucht rund 8000 EPSG-Systeme und zeigt Code samt Klartextname an. Das funktioniert vollständig ohne Internet, sodass die Suche auch in abgeschotteten Firmennetzen zuverlässig arbeitet. Betrifft das CRS-Feld im GIS-Menüband, den Dialog „Projektnullpunkt wählen“ und den Import von Punkten aus Excel.
Beim Erzeugen von Umklassifizierungs-Regeln aus einer IDS („ClassByIDS → Regeln“ im DataRules-Fenster) sind zwei Fehler behoben. Erstens: Hatte eine IDS mehrere Spezifikationen mit demselben Namen (z. B. zweimal „Wand“ für unterschiedliche Typen), entstand bisher nur EINE Regel — die übrigen gingen verloren. Jetzt entsteht je Spezifikation eine eigene Regel. Zweitens: Enthielt die Anwendbarkeit einer Spezifikation mehrere Bedingungen (z. B. Name UND eine Eigenschaft), wurde nur EINE davon in den Filter übernommen — dadurch wurden zu viele Objekte umklassifiziert. Jetzt müssen ALLE Bedingungen zutreffen (logisches UND).
In der Markup-Liste (Reiter „Markups“) führt ein Klick auf einen Eintrag jetzt direkt zum Markup — die Ansicht passt Zoom und Ausschnitt so an, dass das gewählte Markup mittig und formatfüllend im Blatt steht. Funktioniert in Einzelseiten- wie in der fortlaufenden Ansicht; liegt das Markup auf einer anderen Seite, wird zuerst dorthin gewechselt.
Zwei Ärgernisse beim Markieren von Text im PDF (Hervorheben, Unterstreichen, Durchstreichen, Wellenlinie) sind behoben. Erstens: Das Werkzeug fällt nach einer Markierung nicht mehr sofort auf „Auswahl“ zurück — man kann jetzt eine Textstelle nach der anderen markieren, ohne das Werkzeug jedes Mal neu anzuklicken (wie in Bluebeam/Acrobat). Mit Escape oder durch Wählen eines anderen Werkzeugs beendet man das Markieren. Zweitens: Die Durchstreich-Linie lag zu hoch (im oberen Bereich der Buchstaben); sie verläuft jetzt mittig durch den Text. Unterstreichen und Wellenlinie sitzen weiterhin auf der Grundlinie. Die korrigierte Lage gilt auch beim Speichern der PDF (eingebrannt wie editierbar).
Der Zoom per Mausrad in der PDF-Ansicht war bisher sehr sprunghaft — schon ein kleines Drehen sprang weit hinein oder heraus. Jetzt richtet sich der Zoom nach dem tatsächlichen Ausmaß der Radbewegung: Ein normaler Rasterschritt vergrößert/verkleinert nur noch um wenige Prozent, und feine Trackpad-Gesten wirken entsprechend sanft. So lässt sich der gewünschte Ausschnitt viel genauer treffen. Gilt für die Einzelseiten-Ansicht, den Strg/Cmd-Zoom in der fortlaufenden Ansicht und das Verortungs-Fenster.
Was du im PDF gezeichnet hast, kannst du jetzt auch später noch an den einzelnen Eckpunkten (Knoten) verändern — ohne es neu zeichnen zu müssen. Ein Doppelklick auf eine Linie, einen Pfeil, eine Polylinie, ein Polygon, eine Revisionswolke oder eine Messung (Strecke/Fläche/Volumen) schaltet die Knoten-Bearbeitung ein: An jedem Stützpunkt erscheint ein Griff, den du verschieben kannst. Auf jeder Segment-Mitte sitzt ein kleiner gestrichelter Kreis — ein Klick darauf fügt einen neuen Knoten ein. Mit Alt+Klick auf einen Knoten löschst du ihn wieder (bis zur sinnvollen Mindestanzahl). Beim Ziehen fängt der Knoten wie beim Zeichnen auf Planvektoren, mit gedrückter Umschalt-Taste rastet er auf 15°-Winkel zum Vorpunkt ein. Messwerte aktualisieren sich dabei sofort. Ein erneuter Doppelklick oder Escape beendet die Knoten-Bearbeitung. (Freihand-Zeichnungen, Textmarker und Einzelpunkt-Marker haben keine editierbaren Knoten.)
In der Desktop-App kann Windows jetzt IFC-Modelle, PDFs, Punktwolken (LAS/LAZ/E57/XYZ) und Projektdateien (.icproj) direkt in infraCore Studio öffnen — Doppelklick im Explorer genügt, die Datei landet im richtigen Bereich (Modell, PDF-Tab, GIS/Punktwolke oder als Projekt). Beim ersten Start fragt die App einmalig, ob sie diese Dateitypen verknüpfen darf; der Eintrag erfolgt nur für dein Benutzerkonto (keine Administratorrechte) und lässt sich unter Einstellungen → GPU/Grafik → „Dateiverknüpfungen“ jederzeit ein- oder ausschalten. Ist die App bereits offen, öffnet ein Doppelklick die Datei im laufenden Fenster statt eine zweite Instanz zu starten. Bei geschützten Typen wie PDF erscheint die App unter „Öffnen mit …“; dort kannst du sie einmalig als Standard festlegen.
Im Modul DataBuild → Gruppierung erklärt der Hilfetext die Platzhalter für den Assembly-Namen ({value} Wert, {key} Attribut, {count} Anzahl, {n}…{nnnnnn} laufende Nummer sowie =Formel). Dieser Text stand bisher unten am Ende des ganzen Abschnitts „Bündeln nach“, obwohl er nur das Feld „Assembly-Name (Vorlage)“ betrifft. Er steht jetzt direkt unter diesem Feld, wo er hingehört.
Die Textmarker im PDF-Editor — Hervorheben, Unterstreichen, Durchstreichen und Wellenlinie — funktionieren jetzt mit einem echten Text-Cursor statt mit einer aufgezogenen Rechteckauswahl. Man fährt mit gedrückter Maustaste über den Text und markiert ihn wort- bzw. zeichengenau, genau wie in Adobe Acrobat oder Bluebeam; die Markierung folgt exakt den Zeilen und läuft sauber über mehrere Zeilen. Ein einzelner Klick auf ein Wort markiert dieses ganze Wort. Während des Ziehens zeigt eine blaue Vorschau, was markiert wird, und der Mauszeiger wird zum Text-Cursor. Für gescannte Pläne ohne erkannten Text (ohne OCR) greift automatisch weiterhin die bisherige Rechteckauswahl, damit auch dort markiert werden kann.
Die 3D-Verortung eines Plans (Ribbon „PDF“ → „3D verorten“ bzw. „3D-Verortung neu bestimmen“) läuft jetzt als Dual-View: Die PDF-Seite öffnet in einem eigenen Fenster, während der 3D-Viewer im Hauptfenster offen bleibt. So sieht man Plan und Modell nebeneinander (z. B. auf zwei Bildschirmen) und muss nicht mehr ständig zwischen PDF-Tab und Viewer hin- und herschalten. Zum Setzen eines Passpunkts klickt man „PDF-Punkt“ und dann den Punkt im PDF-Fenster (Fadenkreuz), danach den zugehörigen Punkt direkt im 3D-Viewer — schon gesetzte PDF-Punkte werden im Fenster nummeriert markiert. Zusätzlich behoben: Eine neu gestartete Verortung übernahm bisher unter Umständen nicht die tatsächlich angezeigte Seite (immer Seite 1); jetzt wird die richtige Seite verortet.
In der fortlaufenden PDF-Ansicht (alle Seiten untereinander) war die kleine Bedienleiste mit Zoom-Buttons und Prozentanzeige mitgescrollt und wanderte beim Nach-unten-Scrollen nach oben aus dem Blick. Sie ist jetzt fest am unteren rechten Rand verankert und bleibt beim Scrollen immer sichtbar. Außerdem ist die fortlaufende Ansicht ab sofort die Standard-Darstellung beim Öffnen eines PDFs (zuvor Einzelseite).
Beim Zeichnen im PDF-Editor kann jetzt — wie im PDF-X-Change Editor — mit gedrückter Umschalt-Taste (Shift) eingerastet werden. Linien, Pfeile und das Kalibrieren rasten auf 15°-Winkelschritte ein; genau waagerecht oder senkrecht (0°/90°) entspricht dem Ortho-Modus. Bei Polygon, Polylinie, Revisionswolke und den Messwerkzeugen (Strecke/Fläche/Volumen) rastet jedes einzelne Segment auf 15° zum vorherigen Punkt ein. Beim Rechteck (auch Redigieren) wird ein exaktes Quadrat gezogen, bei der Ellipse ein exakter Kreis. Die Vorschau zeigt das Einrasten schon während des Ziehens; hält man Umschalt, hat das Winkel-/Quadrat-Einrasten Vorrang vor dem Vektor-Fang.
Für eine im 3D-Raum verortete PDF-Seite (in der Layerliste unter „PDF“, Einstellungen rechts in der Detailleiste) funktioniert der Knopf „3D-Verortung neu bestimmen“ nun zuverlässig — und der Passpunkt-Dialog erscheint jetzt schwebend direkt über dem 3D-Viewer, statt in den PDF-Tab zu springen. So bleibt man im 3D-Kontext: die 3D-Punkte klickt man ohnehin im Viewer, und zum Setzen eines PDF-Punkts wechselt die Ansicht nur kurz ins PDF und automatisch wieder zurück. Zusätzlich gibt es einen neuen Knopf „PDF anzeigen“, der das zugehörige PDF direkt im PDF-Editor auf der verorteten Seite öffnet.
Beim Laden von Modellen und beim Speichern/Öffnen von Projekten läuft jetzt eine echte kleine Vortriebs-Animation im Pixel-Art-Stil: Die Tunnelbohrmaschine fährt von links nach rechts, der Schneidkopf dreht sich und wirft Funken. Direkt hinter der Maschine bleibt kurz ein Hohlraum (roher Ausbruch), dahinter werden dicht aneinandergereihte Tübbingringe als fertige Tunnelauskleidung gesetzt — genau wie beim echten Tunnelbau. Am Zyklusende löst sich das Bild in Pixeln auf und der Vortrieb beginnt von vorne (nahtlose Schleife). Die Maschinenfarbe folgt weiterhin dem Farbschema; ist im System „reduzierte Bewegung“ aktiv, wird statt der Animation ein ruhiges Einzelbild gezeigt.
Das Lade-Icon im Pixel-Art-Stil (die schräg von vorne gezeigte Tunnelbohrmaschine mit drehendem Schneidkopf und den Tübbing-Ringen dahinter) wurde gestrafft: Der rote Maschinenkörper ist rund ein Viertel kürzer, und die graue Tunnelauskleidung (Tübbinge) dahinter wurde etwa halbiert. Dadurch wirkt das Icon gedrungener und passt besser in schmale Flächen, ohne dass rechts leerer Raum entsteht. Am Verhalten der Animation (Drehung, Rücksicht auf reduzierte Bewegung) ändert sich nichts.
Beim Duplizieren, Verschieben oder Zusammenführen von PDF-Seiten konnten anschließend alle Seiten plötzlich in einer anderen Größe erscheinen und Markups saßen nicht mehr passgenau — vor allem bei Plänen mit beschnittenem Anzeigebereich (CropBox). Grund war, dass die Seitengröße nach solchen Aktionen aus einer anderen Quelle gelesen wurde als beim ersten Öffnen. Jetzt kommt die Seitengröße immer aus derselben Quelle wie die gezeichnete Seite, sodass die Skalierung stabil bleibt. Zusätzlich wurde eine harmlose, aber störende Fehlermeldung („Invalid page request“) beim Umbau der Seiten beseitigt.
Im Prüf-Panel „Schwere Geometrie“ (Checker) hat der obere Kopfbereich zu viel Höhe verbraucht, sodass für die eigentliche Trefferliste wenig Platz blieb. Titelzeile, Modellauswahl und Tab-Leiste sind jetzt deutlich flacher; im Tab „Treffer“ entfällt der separate Hinweiszeilen-Streifen — der Bedienungshinweis (Klick zoomt zum Element, Fadenkreuz = isolieren + zoom, Verbotsschild = dauerhaft ausblenden) steckt platzsparend als kleines Info-Symbol mit Tooltip in der Aktionsleiste. Alle Funktionen bleiben unverändert erhalten.
Im PDF-Editor lässt sich eine gerade laufende Funktion (etwa Polygon/Polylinie/Wolke zeichnen, Messen, Zählen oder ein anderes aktives Werkzeug) jederzeit mit der Taste Esc abbrechen: der begonnene Entwurf wird verworfen, eine eventuelle Auswahl aufgehoben und zurück auf das Auswahl-Werkzeug geschaltet. Zusätzlich öffnet ein Rechtsklick auf die Seite während einer aktiven Funktion ein kleines Kontextmenü mit „Abschließen“ und „Abbrechen“ — so kann man z. B. ein mehrpunktiges Messen/Zeichnen direkt per Rechtsklick beenden (Abschließen ist nur wählbar, wenn schon genügend Stützpunkte gesetzt sind) oder die Funktion verwerfen. Ist keine Funktion aktiv, bleibt das normale Kontextmenü.
Textfelder, Sprechblasen, Haftnotizen und Stempel im PDF-Editor lassen sich jetzt direkt im Blatt beschriften: Ein neu gesetztes Textfeld/eine Sprechblase/Notiz ist sofort im Schreibmodus, und ein Doppelklick auf ein bestehendes Textfeld/Sprechblase/Notiz/Stempel (Werkzeug „Auswahl“) öffnet es wieder zum Bearbeiten. Im Feld steht ein echter Text-Cursor: Man kann tippen, mehrzeilig schreiben, mit der Maus oder Umschalt+Pfeiltasten Text markieren und mit Strg+C kopieren (bzw. Strg+V einfügen) — ganz wie in einem normalen Textfeld. Mit Escape oder einem Klick daneben verlässt man den Schreibmodus. Während des Schreibens verschiebt sich das Feld nicht mehr versehentlich, und Tastenkürzel (z. B. Entf) löschen es nicht. Das Bearbeiten über das Eigenschaften-Panel rechts bleibt zusätzlich möglich.
In der Statusleiste (Lineal-Symbol, unten) und unter „Einstellungen → Anzeige → Maßeinheit“ lässt sich jetzt die Anzeige-Einheit für Längen, Flächen und Volumen wählen: Meter, Zentimeter oder Millimeter. Die Auswahl wirkt sofort und überall dort, wo Größen angezeigt werden — beim Messen im 3D-Viewer, im Geometrie-Inspektor (Fläche/Länge), bei Mengen/ITO (Billing), bei der Bemaßung im Querschnitt/Lageplan, beim PDF-Messen und beim Punktwolken-Volumen. Intern wird weiterhin exakt in Metern gerechnet (die Modell-Geometrie wird beim Laden über die IFC-Einheitenzuordnung normalisiert); die Einheit ändert nur die Darstellung, nicht die Berechnung. Fläche und Volumen werden korrekt mitskaliert (z. B. 1 m² = 10.000 cm² = 1.000.000 mm²).
Im PDF-Editor lassen sich die Seiten-Miniaturen jetzt einfach mit der Maus ziehen, um die Reihenfolge zu ändern — eine blaue Linie zeigt, wo die Seite landet. Zum Zusammenführen mehrerer PDFs gibt es im Ribbon „Seiten“ den neuen Eintrag „Seiten zusammenführen (Drag & Drop)“: dort erscheinen alle geöffneten PDFs als eigene Seitenpanels nebeneinander (zweites, drittes, viertes …). Seiten lassen sich zwischen den Panels ziehen und so von einem Dokument ins andere verschieben; hält man beim Ablegen Strg, wird die Seite kopiert statt verschoben. Markups (Kommentare, Messungen) auf einer Seite wandern mit. Zieht man die letzte Seite eines Dokuments in ein anderes, ist es vollständig gemergt und schließt sich.
Das Ziehen und Umordnen von PDF-Seiten fühlte sich zäh an und lud danach lange nach: Nach jeder Umordnung wurden intern sämtliche Seiten-Miniaturen komplett neu berechnet. Jetzt werden die Miniaturen gepuffert und beim Umordnen nur umsortiert statt neu gerechnet — nur wirklich neue oder gedrehte Seiten werden neu erzeugt. Zusätzlich wird beim Verschieben einer Seite die Datei effizienter umgeschrieben. Das Ziehen selbst ruckelt nicht mehr.
In Querschnitt, Grundriss und 2D-Schnitt wurden große Baugrundschichten oft nur als Umriss (Schnittkanten) ohne Füllung dargestellt, während kleine und mittlere Bauteile korrekt gefüllt erschienen. Grund: Für saubere Bauteile berechnet das Programm die geschlossenen Schnittflächen exakt aus der Geometrie; bei sehr großen Schichten (grobe, teils offene oder unsaubere Netze) gelingt das nicht immer. Die Ersatzberechnung, die solche Flächen aus den Schnittkanten rekonstruiert, sprang bisher nur an, wenn im GESAMTEN Schnitt kein einziges Bauteil exakt gelöst werden konnte — sobald andere Bauteile sauber waren, blieb die Schicht ungefüllt. Jetzt wird die Ersatzberechnung gezielt pro Bauteil angewandt: Jede Schicht, deren Fläche nicht exakt bestimmbar ist, wird einzeln aus ihren Schnittkanten geschlossen, während alle übrigen Bauteile ihre exakte Kontur behalten.
In der Desktop-App (und bei strenger Sicherheitsrichtlinie im Browser) brach die Text-Erkennung gescannter/bildbasierter Pläne sofort mit einem Netzwerkfehler ab: Die OCR-Engine versuchte, ihr Programm-Modul von einem externen Server (CDN) nachzuladen, was die Sicherheitsrichtlinie zu Recht blockiert. Die Engine wird jetzt direkt mit der App ausgeliefert und lokal geladen — OCR läuft dadurch wieder an. Nur die Sprachdaten (Deutsch/Englisch) lädt der erste Lauf einmalig aus dem Netz und speichert sie im Browser-Cache.
Beim Zoomen mit dem Mausrad in einer PDF-Seite (bzw. Strg+Mausrad in der fortlaufenden Ansicht) konnte je nach Browser zusätzlich die Ansicht wegscrollen, und in der Entwickler-Konsole erschien eine Warnung, dass das Standardverhalten nicht unterdrückt werden konnte. Der Mausrad-Zoom ist jetzt in beiden Ansichten so angebunden, dass er sauber zoomt, ohne die Seite mitzuscrollen.
Wird eine PDF-Seite im 3D-Raum verortet (Ribbon „PDF“ → „3D verorten“ über Passpunkte oder „Als Ebene“), erscheint sie jetzt in der GIS-Layerliste (linke Projektstruktur, Tab „GIS“) unter einer eigenen Gruppe „PDF“ — genau wie andere GIS-Layer ein-/ausblendbar. Ein Klick auf die verortete Seite öffnet rechts die GIS-Detailleiste mit den passenden Einstellungen: Transparenz (Deckkraft), Höhenversatz (senkrecht verschieben, z. B. auf Geländehöhe) und „3D-Verortung neu bestimmen“ (öffnet den Passpunkt-Dialog erneut, die zuletzt gesetzten Punkte sind vorbelegt). Alle 3D-verorteten PDFs werden mit dem Projekt gespeichert und beim Öffnen wiederhergestellt — auch die schnelle „Als Ebene“, die früher beim Speichern verloren ging.
Mehrseitige PDFs lassen sich jetzt auch fortlaufend anzeigen: alle Seiten untereinander in einem durchgehenden Scroll-Fenster, statt nur eine Seite zur Zeit. Oben in der Ansicht (und im Ribbon „PDF“ → Navigation) gibt es dafür einen Umschalter „Einzelseite / Fortlaufend“; er erscheint automatisch, sobald ein Dokument mehr als eine Seite hat. In der fortlaufenden Ansicht scrollt das Mausrad wie gewohnt, Strg+Mausrad zoomt, und alle Seiten teilen sich einen gemeinsamen (auf die Breite eingepassten) Zoom. Die gerade sichtbarste Seite wird automatisch zur „aktiven“ Seite (Miniaturen/Seitenpanel), und ein Klick auf eine Miniatur scrollt die Zielseite in den Blick. Redlining, Messen, Textmarkierung und Auswahl funktionieren in beiden Ansichten gleich.
Im PDF-Editor lassen sich jetzt beide senkrechten Trenner mit der Maus ziehen: links zwischen den Seitenminiaturen und der Seitenansicht, rechts zwischen der Seitenansicht und dem Eigenschaften-Panel. So kann man den Miniaturen-Streifen schmaler machen oder das Eigenschaften-Panel verbreitern, ganz nach Bedarf. Beide Leisten haben eine Mindestbreite und lassen sich nicht versehentlich zuklappen; die eingestellte Breite bleibt beim Arbeiten erhalten.
Wenn ein Markup ausgewählt ist, erscheinen an den Ecken des Auswahlrahmens die Griffe zum Ändern der Größe. Diese Ecken-Griffe sind jetzt als klares „Größe ändern“-Symbol gestaltet (ein Rahmen-Quadrat mit einem kleinen gefüllten Quadrat in der Ecke) statt als schlichtes weißes Kästchen — so ist auf einen Blick erkennbar, dass man hier skalieren kann. Das kleine Quadrat zeigt zur jeweiligen Ecke und deutet damit die Zugrichtung an; die Fläche zum Anfassen ist zudem etwas größer. Die Griffe an den Kanten (Größe nur in einer Richtung) bleiben schlichte Quadrate, der runde Dreh-Griff über der Oberkante ist unverändert.
Im PDF-Editor waren Linie und Pfeil praktisch identisch: beide zeichneten eine Pfeilspitze am Ende. Jetzt zeichnet die Linie standardmäßig eine reine Linie ohne Spitze, der Pfeil eine Spitze am Ende. Für beide lassen sich im Eigenschaften-Panel die Pfeilspitzen an Anfang und Ende einzeln an-/abschalten. Beim Aufziehen eines Pfeils wird die Spitze schon in der Vorschau angezeigt. Die Sprechblase (Textfenster mit Leitlinie) kann außerdem nachträglich angepasst werden: bei ausgewählter Sprechblase gibt es Griffe, um die Spitze der Leitlinie neu zu setzen, den Knick der Linie zu verschieben und das Fenster in der Größe zu ziehen; ein Zug auf den Rahmen verschiebt das ganze Fenster, während die Spitze am gemeinten Punkt stehen bleibt. Und der Fenster-Hintergrund folgt jetzt exakt dem eingestellten Füllungs-Wert — bei 0 % ist er komplett transparent (vorher blieb er sichtbar).
Das Zoomen in PDF-Seiten fühlte sich zäh an und ruckelte, weil bei jedem einzelnen Mausrad-Schritt die komplette Seite in voller Auflösung neu berechnet wurde — bei schnellem Scrollen dutzende Male hintereinander. Jetzt folgt das Bild dem Zoom sofort und ruckelfrei; scharf nachgerechnet wird die Seite erst, sobald der Zoom kurz stehen bleibt. Zusätzlich werden veraltete, noch laufende Berechnungen abgebrochen, statt sich zu stauen.
Ganz oben in der Schnellzugriffsleiste (neben Projekt speichern/öffnen) gibt es jetzt den Knopf „Dateien laden“ (Ordner-Symbol). Er öffnet dasselbe Menü wie „Datei → Öffnen ▾“ mit allen Datenquellen (IFC mit Struktur / nur Geometrie / weiteres Modell, GIS, Punktwolke, Bohrlöcher, Achsen, IDS, PDF) — erreichbar aus jedem Tab, ohne erst zum Datei-Ribbon zu wechseln.
Im Ribbon „Datei“ → „Öffnen ▾“ gibt es unter „Weitere Datenquellen“ jetzt den Eintrag „PDF-Plan / Dokument“. Damit lässt sich ein PDF genauso wie IFC, GIS oder Achsen über den zentralen Öffnen-Dialog laden — jedes PDF öffnet in einem eigenen PDF-Editor-Tab (Redlining, Messen, 3D-Verortung). Bisher ging das nur per Drag & Drop bzw. über das Startmenü.
Beim Verschieben (Schwenken) einer PDF-Seite kam es häufig zu einem Fehler „Fehler im Bereich pdf:…“, die Ansicht ruckelte und wurde teils leer. Ursache war ein Zeitproblem: die Ansicht las die Schwenk-Position erst verzögert aus, und wenn das Verschieben in genau diesem Moment endete, griff sie ins Leere und stürzte ab. Die Position wird jetzt zu Beginn der Bewegung einmalig festgehalten, sodass das Verschieben stabil und flüssig bleibt.
Beim Öffnen eines PDFs wurde die Seite überhaupt nicht mehr gezeichnet — die Fläche blieb komplett weiß, obwohl Seiten, Zoom und Werkzeuge da waren. Ursache war ein Fehler in der verwendeten PDF-Engine, der beim Zeichnen im Hintergrund abbrach und stillschweigend verschluckt wurde. Der Viewer nutzt jetzt die kompatible Ausführung der Engine, die auf allen aktuellen Browsern zeichnet. Betrifft sowohl den PDF-Editor als auch PDF-Lagepläne, die als Textur in die 3D-Szene geladen werden.
Eingezeichnete Elemente (Rechtecke, Linien, Pfeile, Polygone, Wolken, Textfelder, Stempel, Messungen …) lassen sich jetzt frei nachbearbeiten. Wähle ein Markup mit dem Auswahl-Werkzeug: Ziehen am Element verschiebt es, die acht Griffe am Auswahlrahmen (Ecken und Kanten) skalieren es, und der runde Griff über der Oberkante dreht es beliebig. Beim Drehen mit gedrückter Umschalt-Taste rastet die Drehung in 15°-Schritten. Die Griffe bleiben unabhängig vom Zoom gleich groß. Die Drehung wird beim Speichern korrekt in die PDF übernommen (sowohl „PDF speichern“ als auch „Editierbar“ und XFDF). Text-Markierungen (Marker/Unterstreichen/…) und Einzelpunkt-Marker (Zählen/Sequenz/Notiz) bleiben bewusst an Text bzw. Position gebunden.
Die Werkzeugleiste des PDF-Editors war zu breit, sodass rechts Funktionen abgeschnitten wurden. Sie ist jetzt vollständig neu aufgebaut: die Werkzeuge stehen als dichte, zweizeilige Icon-Raster (mit Tooltips) beieinander, und seltener gebrauchte Funktionen sind in drei aufklappbaren Menüs gebündelt — „Aufmaß / OCR“ (Mengenauszug, Visual Search, Planvergleich, OCR, Redaktion), „Seiten“ (drehen, duplizieren, verschieben, löschen, PDF anhängen) und „Mehr“ (editierbar speichern, XFDF, Anhänge). Die häufigen Aktionen „PDF speichern“, „3D verorten“ und „Als Ebene“ bleiben direkt sichtbar. Dadurch passt die ganze Leiste jetzt ohne abgeschnittene Knöpfe ins Fenster.
12. Juli 2026
Beim Erzeugen eines 3D-Netzes aus einer Punktwolke wird das Netz zum Schluss an die Punkte „angelegt“ (MLS-Projektion), damit es glatt und eng an der Wolke sitzt. Dieses Anlegen hat bisher aber Kanten und Ecken leicht rundgezogen — also genau die Schärfe wieder aufgehoben, die die Option „Scharfe Kanten“ (Dual Contouring) zuvor erzeugt hatte. Neu erkennt das Anlegen, ob die Umgebung eines Netzpunkts eben ist oder eine Kante/Ecke: auf ebenen Flächen legt es voll an wie bisher, an Kanten/Ecken hält es sich zurück, sodass die scharfe Ecke stehen bleibt. Das Ergebnis sind deutlich schärfere Bordstein-, Bauwerks- und Tunnelkanten bei unverändert glatten Flächen. Steuerbar im Dialog „3D-Mesh aus Punktwolke“ über die neue Option „Kanten-erhaltend anlegen (robust)“ (standardmäßig an, direkt unter „An Wolke anlegen“).
Die Vorbereitung einer Punktwolke fürs Vermaschen ist jetzt vollständig ausgebaut (Menüband „Punktwolke“ und Rechtsklick-Menü). „Adaptiv“ dünnt flache Bereiche aus, behält aber Kanten und Details scharf (weniger Punkte bei besserer Kantenqualität als reines Ausdünnen). „Planar“ erkennt ebene Flächen wie Wände und Böden und richtet ihre Punkte exakt auf die Ebene aus — so wird das spätere Netz dort perfekt eben statt wellig. „Normalen“ erzeugt eine nach Flächenrichtung eingefärbte Vorschau-Wolke, an der man vor dem Vermaschen sofort sieht, ob die Oberfläche sauber orientiert oder verrauscht ist. Und der neue „Assistent“ (Gruppe „Analyse“) untersucht die Wolke und schlägt konkrete Vorbereitungsschritte vor (z. B. Entrauschen, Cluster entfernen, Glätten, Planar-Regularisierung) — jeder Vorschlag ist anklickbar und öffnet direkt den passenden Schritt. Zusätzlich kann „Wolken zusammenführen“ jetzt Überlappungen entdoppeln, damit keine Doppelwände entstehen. Alle Schritte laufen im Hintergrund und erzeugen jeweils eine neue Wolke (das Original bleibt).
Das Menüband „Punktwolke“ (Gruppe „Verarbeiten“) und das Rechtsklick-Menü einer Wolke haben zwei neue Werkzeuge bekommen, die eine Wolke vor dem Vermaschen sauberer machen. „Cluster“ entfernt freistehende Klumpen und „Inseln“: Punkte werden zu Gruppen verbunden, wenn sie nah beieinander liegen (einstellbarer Verbindungsradius), und Gruppen unter einer Mindestpunktzahl fliegen raus. Damit verschwinden auch kompakte, aber vom Hauptkörper getrennte Fehlpunkte (Reflexions-Geister, Fehlmessungen), die der bisherige „Entrauschen“-Filter stehen lässt. „Glätten“ reduziert das Rauschen AUF der Oberfläche kanten-erhaltend: jeder Punkt wird nur senkrecht zur lokalen Fläche leicht ausgerichtet, wobei Punkte jenseits einer Kante schwächer zählen — so werden Flächen glatt, ohne Kanten oder Ecken zu verschleifen. Beide Werkzeuge arbeiten im Hintergrund (Fortschritt + Abbrechen), verändern die Originalwolke nicht (Ergebnis ist jeweils eine neue Wolke) und schlagen Standardwerte aus dem Punktabstand der Wolke vor.
Das Menüband „Mesh“ hat in der Gruppe „Bearbeiten“ zwei neue Funktionen für rekonstruierte 3D-Netze bekommen. „Netz glätten“ glättet die Oberfläche eines bereits erzeugten Meshes schrumpffrei (Taubin-Verfahren): die Voxel-Treppung und das Rauschen verschwinden, ohne dass das Netz einläuft oder das Volumen kleiner wird. Über einen Regler stellt man die Stärke (Anzahl der Glättungsdurchgänge) ein; optional lassen sich die freien Ränder und Löcher festhalten, damit sie nicht verzogen oder geschlossen werden. „Löcher extrahieren“ zieht die Umrandungen aller Löcher (offenen Ränder) als geschlossene Linien in einen eigenen Layer heraus — praktisch als Referenz, zum Vermessen oder für einen DXF/DWG-Export. Der große umlaufende Außenrand lässt sich dabei ausschließen (nur die inneren Löcher), und man kann die Löcher auf eine maximale Größe begrenzen. Beide Schritte lassen das Ausgangsnetz unverändert und erzeugen jeweils einen neuen Layer.
Der PDF-Editor ist jetzt voll durchsuchbar: Mit Strg+F öffnet sich eine Suchleiste, die über alle Seiten sucht, die Treffer zählt, per Enter/Shift+Enter durchspringt und sie farbig hervorhebt (aktueller Treffer orange, übrige gelb). Für gescannte oder bildbasierte Pläne ohne Textebene gibt es OCR: „OCR Seite“ bzw. „OCR alle“ erkennt den Text (Deutsch + Englisch) und macht den Plan damit durchsuchbar und text-markierbar; das Ergebnis wird im Projekt gespeichert. OCR läuft komplett im Browser (kein Server); der erste Lauf lädt einmalig die Erkennungs-Engine und die Sprachdaten (Internet nötig, danach zwischengespeichert).
Der PDF-Editor wird zum echten Aufmaß-Werkzeug für den Tiefbau: Volumenmessung (Fläche × Tiefe für Erdbau/Aushub), maßstabsgetreues Messen mit getrenntem Horizontal-/Vertikal-Maßstab (für überhöhte Längsschnitte), „Auto-Fläche“ (ein Klick in einen umrandeten Bereich erzeugt die Fläche automatisch), Fang auf echte Plan-Vektoren, fortlaufende Sequenz-Nummerierung (z. B. Schächte S-1, S-2 …) und ein Mengenauszug als Excel (Positionen, Summen, Zählungen). Dazu Visual Search (ein markiertes Symbol wird auf dem ganzen Blatt gefunden und gezählt), ein Plan-Revisionsvergleich (zwei Planstände farbig überlagern: rot = aktuell, blau = neu, schwarz = gleich) und eine Werkzeug-Bibliothek für wiederverwendbare Stile/Symbole.
Der PDF-Editor erreicht jetzt weitgehend Adobe-Funktionsumfang beim Kommentieren: Beim Speichern gibt es zusätzlich zu „eingebrannt“ die Variante „Editierbar“ — die Kommentare landen als echte, anklick- und weiter-editierbare PDF-Annotationen und lassen sich in Adobe Acrobat oder Bluebeam bearbeiten. Umgekehrt können Sie Kommentare aus einer XFDF-Datei importieren. Neu sind außerdem: ein Radierer, eine Stempel-Galerie (Geprüft/Genehmigt/Abgelehnt/… sowie ein dynamischer Stempel mit Name und Datum), Bild-Stempel und Unterschriften (Bild platzieren), das Anhängen beliebiger Dateien an die PDF sowie eine echte Schwärzung (Redaktion): markierte Bereiche werden beim „Anwenden“ wirklich aus dem Inhalt entfernt, nicht nur überdeckt.
Der PDF-Editor kann jetzt eine Seite über Passpunkte frei im 3D-Raum verorten: Über „3D-Passpunkte“ setzen Sie abwechselnd einen Punkt in der PDF-Seite und den zugehörigen Punkt im 3D-Viewer (auf Geometrie oder Boden) — ab drei Punkten wird die Seite als beliebig orientierte Ebene platziert (auch senkrecht/geneigt, z. B. eine Ansicht an einer Fassade), nicht nur waagerecht. Zusätzlich gibt es einen Seiten-Editor (drehen, löschen, duplizieren, Reihenfolge ändern, weitere PDF anhängen/zusammenführen) und einen XFDF-Export, mit dem Ihre Kommentare in Adobe Acrobat oder Bluebeam weiterverwendet werden können. Die schnelle waagerechte Ablage („Als Ebene“) bleibt erhalten.
Ein vollwertiger PDF-Editor ist eingezogen. Ziehen Sie eine PDF in die App (oder öffnen Sie sie) — jede PDF erscheint als eigener Tab. Im Menüband „PDF“ stehen professionelle Redlining-Werkzeuge bereit: Stift/Freihand, Linie, Pfeil, Rechteck, Ellipse, Polygon, Polylinie und Revisionswolke; Textmarker (Hervorheben/Unterstreichen/Durchstreichen/Wellenlinie), Textfelder, Sprechblasen, Haftnotizen und Stempel — jeweils mit Farbe, Linienstärke, Deckkraft, Füllung und Strichart. Mit „Kalibrieren“ (zwei Punkte + reale Länge oder Maßstab 1:100) messen Sie danach maßstabsgetreu Distanzen, Flächen und Umfänge und zählen Objekte. Jeder Kommentar lässt sich per Klick in ein BCF-Thema überführen (einzeln oder alle auf einmal). Die PDF kann vollständig inklusive aller Markups gespeichert werden (echte PDF-Datei, nicht nur Ausdruck). Und: „Im 3D verorten“ legt die PDF-Seite georeferenziert in den 3D-Viewer — bei kalibriertem Maßstab lagegenau in Metern; so verschmelzen BIM-Modell und Plan.
Der Bereich „Neuerungen“ in der Hilfe hat jetzt oben ein eigenes Suchfeld. Der eingegebene Text filtert alle Einträge live über Titel, Details, die Vorher-/Nachher-Texte und das Datum. Nur noch passende Datumsgruppen und Einträge werden angezeigt, dazu die Trefferzahl; mit dem ×-Knopf setzt man die Suche zurück. So findet man einen bestimmten Änderungseintrag, ohne die inzwischen lange Liste durchscrollen zu müssen.
Sobald die Kollisionsprüfung gestartet wird, springt das Menüband automatisch auf den Tab „Checker“ und zeigt dort die Bedienung direkt im Ribbon: „Prüfung“ (Ausführen/Abbrechen, Python-Schnell-Engine, Autorun), „Treffer“ (Status-Schnellbuttons Aktiv/Geprüft/Freigegeben/Gelöst sowie Vor/Zurück durch die Treffer und „Regel öffnen“), „Collision Summary“ (Zähler Gesamt/Kritisch/Mittel/Gering/Neu), „BCF (Kollision)“ und „Modus“ (Schließen). Im Gegenzug ist die frühere schwebende Kopfleiste über dem 3D-Bild entfallen und der „KCC“-Tab rechts wurde verschlankt (Summary und Ausführen dort entfernt) — er enthält weiter den Regel-Editor und die Treffer-Details (Status, Zuständig, Kommentar, „Schnitt hier“, exaktes Volumen). Die Ergebnisliste unten (Tabelle Liste/Matrix/Detail samt Export) bleibt unverändert.
In der Bibliothek zeigte der Bereich „Wertelisten“ zwar oben die richtige Gesamtzahl (z. B. „81 Einträge“), es war aber nur der oberste Ausschnitt sichtbar — beim Scrollen nach unten blieb die Liste leer, die restlichen Einträge tauchten nie auf. Ursache war die Zeilen-Virtualisierung (nur der sichtbare Ausschnitt wird gezeichnet): Weil die Bibliothek mit dem Bereich „Objekte“ startet, wurde die Wertelisten-Liste erst beim Umschalten aufgebaut — der Scroll-Mechanismus hängte sich dann aber nicht mehr an und die Ansicht blieb auf dem Startausschnitt eingefroren. Jetzt erkennt die Virtualisierung den verzögerten Aufbau und scrollt korrekt durch alle Einträge. Der Fix wirkt für alle so aufgebauten Listen.
Der Dialog zum Erzeugen eines 3D-Mesh ist jetzt breiter, sodass kein horizontales Scrollen mehr nötig ist und alle drei Felder (Auflösung, Radius, Glättung) vollständig zu sehen sind. Die ausführlichen Erklärungen zu den Optionen (Einzelfläche, An Wolke anlegen, Ausreißer/Spikes entfernen, Scharfe Kanten) sowie die einleitende Beschreibung und die Tipps sind standardmäßig eingeklappt — ein Klick auf den jeweiligen Titel (Pfeil) blendet den erklärenden Text bei Bedarf ein. So passt der Dialog ohne Scrollen auf den Bildschirm.
Es gibt jetzt ein eigenes Menüband „Mesh“ (zwischen „Punktwolke“ und „Boreholes“), das alle Funktionen rund um Netze/Oberflächen bündelt. Gruppe „Erzeugen“: 3D-Mesh und DGM aus einer Punktwolke, DGM aus Isolinien sowie Web-DGM. Gruppe „Bearbeiten“: Netz schließen, Loch zeichnen, Loch aus Auswahl schneiden, Ausschnitte zurücksetzen (samt Raster/Lücke-Einstellungen). Gruppe „Export“: Geländemodell als IFC. Diese Funktionen waren vorher über die Menübänder „Punktwolke“ (Gruppe „Vermaschen“) und „GIS“ (Gruppe „Gelände“) verstreut.
Wenn aus einer Punktwolke ein 3D-Mesh oder ein DGM erzeugt bzw. ein Netz geschlossen wird, zoomt der 3D-Viewer jetzt gezielt auf das gerade erzeugte Netz — statt auf den gesamten Szeneninhalt zurückzufallen. So sieht man sofort das Ergebnis, auch wenn daneben noch große Wolken, Modelle oder Geländeflächen liegen. Werden beim DGM mehrere Teilnetze je Wolke erzeugt, wird auf alle gemeinsam eingepasst.
Wählt man im Rechtsklick-Menü des Viewers „Auf Klickpunkt zoomen“, sprang die Kamera bisher in eine feste Schräg-/Iso-Ansicht — die aktuelle Blickrichtung ging dabei verloren. Jetzt rückt die Kamera nur noch entlang der bestehenden Blickrichtung an den Klickpunkt heran und macht ihn zum neuen Dreh-/Zoommittelpunkt — genau so, wie es der Doppelklick auf ein Element schon tut. Die Orientierung bleibt also erhalten.
Im Punktwolke-Menüband hatte die Gruppe „Verarbeiten“ (Ausdünnen, Entrauschen, Boden, Vegetation, Höhe, Klasse, Zusammenführen) zu wenig Platz: Die Funktionen stapelten sich in zwei schmalen Spalten bis zu vier Einträge hoch. Jetzt ist die Gruppe breiter und die Funktionen stehen in mehreren Spalten mit höchstens drei Einträgen übereinander, sodass die Beschriftungen besser lesbar sind.
Beim Web-Höhenmodell (Menüband „Gelände“ → „Web-DGM“, freie AWS-Terrain-Kacheln) stand bisher der Hinweis, die Höhen bezögen sich auf das WGS84-Ellipsoid und man müsse ggf. die Geoid-Undulation (~46–48 m) berücksichtigen. Das war irreführend: Die Kacheln liefern bereits orthometrische Höhen (EGM96-Geoid, also ~Meereshöhe). Sie stimmen damit ohne jede Umrechnung mit den amtlichen Gebrauchshöhen in Deutschland (NHN/Normalhöhennull) und Österreich (Adria) überein — bis auf wenige Meter. Ein Abzug der Geoid-Undulation hätte das Gelände fälschlich um ~48 m verschoben. Lage (Rechts-/Hochwert) war und ist ohnehin exakt: Das DGM wird direkt auf dem Projekt-Koordinatensystem-Gitter aufgebaut. Es wurde nur der irreführende Hinweistext korrigiert; am Ergebnis ändert sich nichts.
Der Schritt „Netz schließen“ (Menüband GIS → Gelände) hat das ganze Netz bisher komplett neu berechnet, um Lücken zu schließen. Dabei wurde das Netz vergröbert/vereinfacht, es entstanden komische Ausreißer und Blasen, und auch Flächen abseits der Lücken wurden verändert — obwohl eigentlich nur die Löcher geschlossen werden sollen. Das ist grundlegend umgebaut: Es werden jetzt NUR die Löcher gefüllt, alles andere bleibt exakt so wie es ist. Die vorhandene Geometrie wird nicht mehr angefasst, nicht vereinfacht und es kommen keine Ausreißer mehr dazu — es werden lediglich saubere, ebene Flick-Dreiecke in die Randlöcher eingesetzt. Über „Schließweite“ steuerst du, bis zu welcher Größe ein Loch gefüllt wird; der große offene Rand eines Teilscans bleibt bewusst offen. Hinweis: Weit auseinanderliegende, getrennte Teilstücke werden dabei nicht mehr überbrückt — dafür beim Erzeugen den Radius bzw. „Einzelfläche“ erhöhen.
Beim Vermaschen einer einseitig gescannten Fläche (z. B. Tunnellaibung oder Wand) entstand bisher ein doppelwandiges Netz: eine Vorder- UND eine Rückseite, die nach dem Anlegen an die Punkte deckungsgleich übereinander lagen und ineinander flimmerten — sichtbar als geflecktes Hell/Dunkel-Muster über der Fläche. Ursache: das bisherige Verfahren umhüllt die Punkte gedanklich mit Kugeln und erzeugt so immer einen geschlossenen Körper (mit zwei Seiten). Neu gibt es die Option „Einzelfläche (kein Doppelblatt)“ (standardmäßig an): Sie schätzt die Ausrichtung der Punkte und erzeugt daraus genau EINE Fläche ohne Rückseite. Für ringsum abgetastete Objekte (z. B. eine komplette Röhre) kommt weiterhin eine geschlossene Fläche heraus — nur eben ohne doppelte Wand. Wer das alte Verhalten braucht (geschlossener Körper mit „Lücken schließen“), schaltet die Option einfach aus.
Im Modul „Stats“ wurden nicht alle geladenen Modelle korrekt ausgewertet: Die Auswertung „Objekte je Modell“ (Donut) und die Heatmap „Klasse × Modell“ warfen sämtliche Objekte in ein einziges Modell zusammen — angezeigt wurde der Name des ersten Modells mit der Gesamtzahl aller Objekte, obwohl mehrere Modelle ausgewählt waren. Die Auswertung „Objekte je IFC-Klasse“ war davon nicht betroffen und stimmte. Ursache war ein Groß-/Kleinschreibungs-Fehler beim Gruppieren nach Modellname in der internen Abfrage-Engine. Das ist behoben: Alle ausgewählten Modelle werden wieder einzeln gezählt und im Diagramm getrennt dargestellt.
Beim Schließen eines 3D-Netzes (Menüband „Gelände“ → „Netz schließen“) entstanden bisher im Hintergrund seltsame, spitze Formen und freistehende Blasen — besonders dort, wo das Netz volumetrisch ist (z. B. Vegetation/Blattwerk). Ursache waren drei Dinge, die jetzt behoben sind: Das Netz wird beim Schließen weicher vermascht (keine übertrieben „scharfen“ Ecken mehr, die auf verrauschten Stellen zu Zacken wurden), einzelne Streupunkte werden vorher entfernt (sie bliesen sonst jeweils eine eigene Kugel-Blase auf) und die geschlossene Fläche wird enger an das vorhandene Netz zurückgezogen (weniger Aufblähen). Zusätzlich ist die Standard-Schließweite etwas kleiner voreingestellt, damit nicht mehr als nötig überbrückt wird — für größere Lücken lässt sie sich weiterhin erhöhen.
In den Dialogen „3D-Mesh aus Punktwolke“ und „DGM aus Punktwolke“ schloss sich das ganze Fenster sofort, sobald man alle Wolken-Häkchen entfernte. Das passiert nicht mehr: Der Dialog bleibt geöffnet, nur der Erzeugen-Knopf ist deaktiviert, bis wieder mindestens eine Wolke ausgewählt ist (mit kurzem Hinweis). Ebenso im GIS-Layer-Stil: Beim Einrichten einer Beschriftung klappte der ganze Beschriftungs-Bereich zu, sobald man das letzte Feld abwählte. Jetzt bleibt er offen, sodass man in Ruhe ein anderes Feld auswählen kann; komplett ausschalten lässt sich die Beschriftung weiterhin über den Schalter „Attributbeschriftung anzeigen“ ganz oben.
Die obere Bedienleiste wurde umgebaut. Ganz oben liegt jetzt eine durchgehende Schnellzugriffsleiste mit allen app-weiten Funktionen: Speichern, Laden, Rückgängig/Wiederherstellen, Panels (Fenster öffnen), Export, Einstellungen, Hilfe, Fehler melden, Hell/Dunkel und Zurücksetzen. Der Projekt-Speichern-Knopf, der bisher unten links in der Statusleiste saß, ist damit nach oben gewandert (er färbt sich weiter orange, sobald es ungespeicherte Änderungen gibt). Der erste Ribbon heißt jetzt „Datei“ und enthält das Startmenü sowie „Öffnen“ und „Projekt“ als klassische Aufklapp-Menüs wie in üblichen Windows-Programmen. Die Viewer-Werkzeuge (Kamera, Auswahl, Messen, Schnitt, Grundriss, Lageplan …) sind in einen eigenen zweiten Ribbon „Ansicht“ umgezogen. Der Tab-Streifen zeigt nur noch die reinen Ribbon-Namen — die grauen Phasen-Beschriftungen (ANSEHEN, DATEN, MODELL …) und die Trennstriche sind weg.
Ein aus einer Punktwolke erzeugtes 3D-Mesh wurde bisher unter „Geländemodelle“ (DGM) einsortiert, obwohl es kein klassisches Geländemodell ist. Solche Netze erscheinen jetzt in einer eigenen Rubrik „Mesh“ in der GIS-Layerliste (links), inklusive passendem „Mesh“-Kürzel an der Zeile. Außerdem lassen sich jetzt alle Bereiche der GIS-Layerliste per Klick auf die Überschrift ein- und ausklappen (Vektor, Mesh, Geländemodelle, Orthophotos, Stadtmodelle, Pläne sowie „Nicht geladen“) — nicht mehr nur die selbst angelegten Gruppen. So bleibt die Liste bei vielen Layern übersichtlich.
Beim Erzeugen eines 3D-Meshes aus einer Punktwolke bleiben manchmal einzelne dünne „Nadeln“ oder Spitzen stehen, die aus der sonst glatten Oberfläche herausragen und dort gar nicht hingehören — auch wenn die eigentliche Ausreißer-Entfernung schon gelaufen ist. Der „3D-Mesh“-Dialog hat dafür jetzt die Option „Spikes entfernen“ (standardmäßig an). Sie erkennt solche herausstechenden Punkte allein an ihrer Form am fertigen Netz und zieht sie sanft zurück auf die umgebende Fläche. Wichtig: Das Verfahren ist bewusst zurückhaltend — echte Kanten, Ecken und mehrere Punkte breite Bauteile (Bordsteine, Tunnelprofile, Plateaus) bleiben scharf erhalten, nur einzelne Ausreißer werden eingeebnet. Es ergänzt „Ausreißer entfernen“, ersetzt es aber nicht.
Geladene Punktwolken erscheinen jetzt zusätzlich im linken Seitenpanel: im Reiter „GIS“ der Projektstruktur gibt es oben einen eigenen Abschnitt „Punktwolken“. Dort stehen die wichtigen Schnellfunktionen direkt zur Hand — einzelne Wolke ein-/ausblenden (oder im Abschnittskopf alle auf einmal), „Zur Wolke springen“ (Kamera darauf einpassen), „Auf Modell zentrieren“, „Bearbeiten“ (öffnet das Transform-Overlay) und „Entfernen“. So muss man zum schnellen Ein-/Ausblenden oder Hinzoomen nicht mehr ins Menüband wechseln. Das Erzeugen von DGM und 3D-Mesh bleibt bewusst im Punktwolken-Menüband (dort mit den nötigen Optionen).
Im Menüband „Punktwolke“ → Gruppe „Verarbeiten“ gibt es jetzt „Vegetation“ (auch im Rechtsklick-Menü einer Wolke): Damit lassen sich Bäume, Büsche und Blattwerk automatisch aus einer Punktwolke herausrechnen. Zwei Kriterien stehen zur Wahl und lassen sich kombinieren: „Farbe (Grün-Index)“ erkennt grün-dominante Punkte anhand ihrer Echtfarbe (braucht RGB in der Wolke) und „Form (3D-Streuung)“ erkennt Blattwerk an seiner räumlich gestreuten Struktur (funktioniert auch ohne RGB — flacher Boden, Dächer und Fassaden werden verschont). Sind beide aktiv, entscheidet die Verknüpfung: „UND“ ist vorsichtig (nur was grün UND gestreut ist, z. B. echtes Laub — grüne Dächer/Autos bleiben stehen), „ODER“ ist aggressiver. Schwellen und Suchradius sind einstellbar. Das Ergebnis ist eine neue Wolke „ohne Vegetation“; auf Wunsch werden zusätzlich die erkannte Vegetation als eigene Wolke und eine eingefärbte Kontroll-Wolke ausgegeben. Nichts wird überschrieben — die Original-Wolke bleibt erhalten. Die Berechnung läuft im Hintergrund mit Fortschrittsanzeige und Abbrechen-Knopf.
Wenn ein 3D-Mesh aus einer Punktwolke in getrennte Bereiche mit Lücken zerfällt (z. B. bei kleinem Radius), gibt es jetzt einen eigenen Nachbearbeitungs-Schritt „Netz schließen“ (Menüband „GIS“ → Gruppe „Gelände“). Er verschweißt die getrennten Bereiche des fertigen Netzes zu einer durchgehenden Fläche — mit einem einzigen Regler „Schließweite“, der bestimmt, wie große Lücken überbrückt werden. Der Vorteil: Er arbeitet direkt auf dem bereits erzeugten Netz und ist dadurch schnell wiederholbar (kein erneutes Rechnen über die gesamte Rohpunktwolke), und die Fläche wird dabei nicht aufgebläht. Reicht die Schließweite nicht, einfach schrittweise erhöhen. Ergebnis ist ein neuer Layer „… — geschlossen“.
Punktwolken lassen sich direkt im 3D-Viewer zuschneiden. Das Werkzeug startest du über das Punktwolken-Menüband (Gruppe „Zuschneiden“), das Scheren-Symbol in der Wolkenliste oder das Rechtsklick-Menü. Dann ziehst du mit gedrückter linker Maustaste ein Rechteck („Box“) oder einen freien Umriss („Lasso“) über die Wolke. Wichtig: Jede Auswahl wird NICHT sofort angewandt, sondern als Gruppe gesammelt und im Panel oben aufgelistet (mit geschätzter Punktzahl); du kannst beliebig viele Bereiche erfassen — sogar aus verschiedenen Blickwinkeln, die Kamera darf zwischendurch gedreht werden. Erst mit „Ausführen“ wird die Wolke gegen die Summe aller erfassten Bereiche zugeschnitten. In der Leiste wählst du, ob die Punkte INNERHALB der Auswahl behalten (Zuschnitt) oder gelöscht werden (Rest behalten), bei mehreren Wolken die Ziel-Wolke, und ob das Ergebnis eine neue Wolke ist (Standard, Original bleibt) oder die Ausgangswolke ersetzt („Original ersetzen“). Einzelne Gruppen lassen sich vor dem Ausführen wieder entfernen. Eine manuell verschobene/gedrehte/skalierte Wolke wird korrekt an ihrer sichtbaren Lage zugeschnitten. Esc bricht ab bzw. beendet das Werkzeug.
11. Juli 2026
Während Modelle geladen und Projekte gespeichert/geöffnet werden, dreht jetzt eine kleine animierte Tunnelbohrmaschine statt des bisherigen schlichten Ladekreisels — als „chunky“ Pixel-Sprite im Retro-Look von Claudes Ladebildschirm. Man sieht die Maschine schräg von vorne (3/4-Ansicht): vorne der große, detaillierte Schneidkopf mit Radialarmen, Schneidscheiben, Zahnkranz und Nabe, der sich kontinuierlich dreht; dahinter läuft der Schildkörper als runde Röhre perspektivisch nach hinten weg und geht in die fertige Tunnelauskleidung aus Tübbing-Ringen (Beton-Grau) über. Die Maschine erscheint im iC-Rot. Wer Bewegungen im Betriebssystem reduziert hat („weniger Bewegung“), sieht sie ruhend.
Das Trichter-Menü „Aktive Filter“ und der Knopf „Schwere Geometrie“ sind an eine besser sichtbare Stelle gewandert: Sie sitzen jetzt rechts oben in der Tableiste über der 3D-Ansicht — direkt links neben den Reitern der rechten Leiste (Eigenschaften/BCF/KCC/4D). Vorher lag das Filter-Menü ganz rechts im Menüband und „Schwere Geometrie“ unten in der Statusleiste. Die Funktionen selbst sind unverändert: Der Filter-Knopf zeigt weiterhin an, welche Filter die Ansicht gerade einschränken und hebt sie einzeln oder gesammelt auf; „Schwere Geometrie“ öffnet die Diagnose und ist bei dauerhaft ausgeblendeten Elementen amber hervorgehoben (mit Anzahl).
Beim 3D-Mesh aus Punktwolken hatte die Option „Löcher füllen“ mit ihrem Feld „max. Rand“ keine sichtbare Wirkung — egal ob 10 oder 140. Grund: Das erzeugte Netz ist technisch immer schon geschlossen, sodass der frühere Mechanismus (offene Ränder zunähen) nie etwas zu tun fand. Die Lücken, die man tatsächlich sieht, sind Zwischenräume zwischen getrennten Bereichen (bei kleinem Radius) oder tiefe Einbuchtungen. Diese schließt jetzt ein echtes Verfahren, das das Volumen kurz aufdickt und wieder abträgt und dadurch Lücken bis zu einer einstellbaren „Schließweite“ überbrückt — ohne die Form aufzublähen (anders als ein größerer Radius). Der Regler heißt jetzt „Schließweite (m)“ und ist standardmäßig etwa auf das Doppelte der Auflösung gesetzt; größere Werte schließen größere Lücken, brauchen aber mehr Rechenzeit.
Im 3D-Viewer wurden GIS-Features (Shapefile-, DXF-, GeoJSON-Objekte, Stadtmodelle, DGM …) bisher bei jedem Klick mitausgewertet — dadurch fing gefühlt „immer eine GIS-Feature“ den Klick ab, obwohl man ein IFC-Objekt treffen wollte, und häufig erschien das Auswahlfenster „N Features hier“. Neu gibt es im Menüband „Start“ unter „Werkzeuge“ den Schalter „GIS-Auswahl“ (Globus-Symbol). Nur wenn er aktiv ist, sind GIS-Features anklickbar; ausgeschaltet (Voreinstellung) trifft ein Klick ausschließlich IFC-Objekte. Zusätzlich wurde der Fangradius der GIS-Auswahl verkleinert (von 6 auf 3 Pixel), sodass du genauer treffen musst und weniger versehentlich Nachbar-Linien erwischst. Der 2D-Lageplan ist davon nicht betroffen. Beim Ausschalten wird eine gerade hervorgehobene GIS-Auswahl aufgehoben.
Beim Erzeugen eines 3D-Meshes aus einer Punktwolke werden Kanten und Ecken jetzt viel schärfer wiedergegeben. Das Verfahren („Dual Contouring“) legt jeden Netzpunkt ins Fehler-Minimum der umliegenden Flächen statt einfach in die Zellmitte — dadurch bleiben gerade Kanten (Bordsteine, Bauwerks- und Tunnelprofile) und Ecken erhalten, statt rundgeschliffen zu werden. Organische Formen wie Fels oder Gelände sehen unverändert aus. Ein neuer Schalter „Scharfe Kanten“ im Dialog ist standardmäßig an; für die schärfsten Ergebnisse einen kleinen Radius wählen, „Löcher füllen“ nutzen und die Glättung niedrig halten. (Eine geringe Grundrundung durch den Kugelradius bleibt bauartbedingt bestehen.)
Der Umschalter Liste/Matrix/Detail sitzt jetzt oben in der Mitte des Ergebnis-Fensters (statt in der Kopfzeile) — die Ansicht wählst du direkt dort, wo die Treffer stehen. Der frei gewordene Platz in der Kopfzeile trägt jetzt Schnellbuttons: den gewählten Treffer setzt du mit einem Klick auf „Aktiv“, „Geprüft“, „Freigegeben“ oder „Gelöst“, ohne das Status-Dropdown zu öffnen; der aktuelle Status ist farbig markiert. Der Knopf „Regel öffnen“ öffnet zusätzlich die Prüfung, wechselt zur Listenansicht und scrollt die Ergebnisliste automatisch zum betroffenen Treffer.
Der BCF-Manager, geöffnet als eigener Tab über dem Viewer, war bisher nur so hoch wie seine Inhalte — bei wenigen Themen blieb der untere Teil des Tabs leer, und die Themenliste sowie der Detailbereich konnten nicht auf die verfügbare Höhe wachsen. Jetzt füllt der BCF-Tab immer die komplette Höhe des Fensters, unabhängig davon, wie viele Themen angelegt sind.
Der Start-Tab nutzt jetzt die gesamte Fensterbreite statt eines schmalen Streifens in der Mitte. Die Inhalte sind in Spalten angeordnet: links „Projekt“ und „Schnellstart“, in der Mitte „Zuletzt geöffnet“ und rechts „Weitere Werkzeuge“ samt dem Hinweis, wo die Daten liegen. Dadurch ist auf üblichen Bildschirmen alles auf einen Blick sichtbar, ohne nach unten scrollen zu müssen; bei schmalen Fenstern brechen die Spalten automatisch untereinander um. Die Kacheln unter „Zuletzt geöffnet“ sind zudem deutlich kompakter — kleine Zeilen mit Symbol statt großer Vorschaubilder, sodass mehr Projekte auf einmal sichtbar sind.
Der lange Herkunfts-Schriftzug ist aus dem Menüband verschwunden — er hat dort viel Platz belegt. Im Start-Tab („Projekt“) ist außerdem der Bereich „Speicher & Cache“ jetzt standardmäßig eingeklappt und lässt sich per Klick auf die Überschrift auf- und zuklappen — so bleibt die Ansicht aufgeräumter.
Die gesamte Oberfläche wurde in hellem und dunklem Modus überarbeitet, damit die App professioneller und weniger „bunt“ wirkt. Statt kräftiger Neon-Töne gibt es jetzt neutrale Graustufen (ohne Blaustich), einen einzigen zurückhaltenden blauen Akzent und gedämpfte Status- und Modulfarben. Im Dark-Mode wurde das grelle Cyan als Akzent durch ein ruhiges Blau und das Neon-Gelb der Warnungen durch ein Bernstein-Amber ersetzt; Schatten und Hervorhebungen sind weicher. Die Schrift ist jetzt die freie „Inter“ (Oberfläche) bzw. „JetBrains Mono“ (Code) — mitgeliefert, also überall gleich statt der bisherigen, nur unter Windows vorhandenen Systemschrift. Auch der 3D-Hintergrund ist neutraler.
Der Dialog "3D-Mesh aus Punktwolke" hat eine neue Option "Löcher füllen" (standardmäßig an). Sie schließt kleine übrig gebliebene Löcher direkt am fertigen Netz und ist dabei unabhängig vom Radius. Bisher gab es nur einen Weg, Löcher zu schließen: den Radius vergrößern — der überbrückt zwar Lücken, macht aber aus jedem einzelnen Streupunkt eine 0,3-m-Kugel, die als spitzer "Spike" heraussteht (typisch an dünnen Bauteilen wie Schienen). Mit "Löcher füllen" kannst du den Radius jetzt klein halten (kaum Spikes) und bekommst trotzdem eine geschlossene Fläche. Über "max. Rand" stellst du ein, wie groß ein Loch höchstens sein darf, um noch gefüllt zu werden; der große Außenrand einer offen gescannten Fläche bleibt bewusst offen. Empfohlener Ablauf gegen Spikes: erst "Ausreißer entfernen", dann kleiner Radius + "Löcher füllen".
Der Export-Knopf oben rechts bündelt jetzt mehr: Neben "IFC exportieren", GLB, Screenshot und Elemente-CSV erscheint — sobald passende Daten geladen sind — der Abschnitt "Weitere Daten". Darüber exportierst du direkt "Achsen als IFC 4.3", öffnest "DGM als IFC 4.3…" (mit dem gewohnten Dialog für Project/Site) und springst zu "Lageplan / 2D-Pläne", wo der PDF/DXF/DWG-Export sitzt. Die Einträge werden nur angezeigt, wenn es die jeweiligen Daten (Achsen, Geländemodell, Modelle) auch gibt. Die vollständigen Exporte bleiben zusätzlich in ihren jeweiligen Menübändern.
Weitere Politur nach der großen Menüband-Neuordnung: Über den Ribbon-Tabs stehen jetzt dezente Phasen-Beschriftungen (Ansehen · Daten · Modell · Ausgabe · Skript), damit auf einen Blick klar ist, in welchem Arbeitsschritt eine Funktion liegt. Das Symbol für "Einpassen" ist überall gleich (auch in GIS2IFC-, Profil- und Lageplan-Editoren), ebenso "Vorschau". Der Bohrloch-Bereich hat jetzt eine eigene "Export"-Gruppe (IFC 4.3) und meldet Importfehler wieder als Hinweis. In der Kollisions-Matrix gibt es denselben "BCF erstellen"-Knopf (Je Kollision / Je Regel) wie in der Liste — BCF wird damit überall gleich erstellt.
Erzeugst du eine waagerechte Schnittebene (z. B. einen Grundriss-/Etagenschnitt über die Achsen-Voreinstellungen „+Y/−Y“ oder durch Anklicken einer horizontalen Fläche) und öffnest daraus mit dem Rahmen-Knopf den „2D-Querschnitt an dieser Schnittfläche“, war das Ergebnis bisher fehlerhaft: der Grundriss war um 90° verdreht und gespiegelt (nicht genordet), die angezeigte „Höhe“ war in Wirklichkeit eine waagerechte Richtung, und beim Export nach DWG fehlten die echten Weltkoordinaten komplett (nur DXF trug die 3D-Georeferenz). Jetzt erkennt die App den Grundrissfall automatisch: die 2D-Ansicht ist genordet (X = Ost, Y = Nord), die Kopfzeile zeigt echte E/N-Koordinaten samt konstanter Ebenen-Höhe (m ü.NHN), und mit aktivierter Georeferenz kommen die echten Projekt-Koordinaten in ALLE Formate — DXF und DWG. Senkrechte/geneigte Schnitte verhalten sich wie bisher (Höhe korrekt nach oben; 3D-Georef beim DXF-Export).
Das „Entrauschen“ einer Punktwolke (statistischer Ausreißer-Filter im Ribbon „Verarbeiten“) konnte selbst bei kleinen Wolken extrem lange laufen — teils über eine halbe Stunde. Ursache war die Nachbarschaftssuche: Ihre Rastergröße wurde aus der Gesamtausdehnung der Wolke abgeleitet, und genau die wird von einzelnen weit entfernten Streupunkten (also den Ausreißern, die man entfernen will) massiv aufgebläht. Dadurch verglich die Suche praktisch jeden Punkt mit jedem anderen. Neu wird die Rastergröße robust aus der tatsächlichen Punktdichte geschätzt (unempfindlich gegen Ausreißer), die Suche nutzt schnellere Datenstrukturen und wählt die nächsten Nachbarn direkt aus. Das Ergebnis ist identisch, nur eben in Sekunden. Zusätzlich werden komplett vereinzelte Punkte jetzt zuverlässig als Ausreißer erkannt.
Das Anlegen von BCF-Themen aus Kollisionen war überladen: BCF-Knöpfe an fünf Stellen, dazu ein separates manuelles "Issues"-Bündeln — und ausgerechnet der naheliegendste Weg fehlte: "ein BCF je Regel". Neu gibt es überall (Kopfzeile und Ergebnis-Leiste) genau EINEN Knopf "BCF erstellen ▾" mit zwei klaren Optionen: "Je Kollision" (ein BCF-Thema pro Treffer) und "Je Regel" (ein gebündeltes Thema pro Prüfung, das alle Treffer dieser Regel mit Übersicht und je Einzelproblem einem eigenen Bild/Blickwinkel enthält). Die Auswahl wirkt auf die gerade gefilterten bzw. markierten Treffer. Das manuelle "Zu Issue"-Bündeln und die eigene "Issues"-Ansicht entfallen — die Regel-Gruppierung ersetzt sie mit einem Klick. Die Ansichten heißen jetzt schlicht Liste, Matrix und Detail. Bereits gespeicherte Kollisionsprojekte lassen sich weiterhin laden.
Die Reihenfolge der Ribbon-Tabs, der Taskleiste (Fenster-Tabs) und des „+“-Menüs folgt jetzt überall derselben, durchgehenden Projekt-Reihenfolge — links nach rechts in Phasen: Ansehen & Prüfen (Start, Analyse, Checker, Stats) → Daten laden (Achsen, GIS, Punktwolke, Boreholes) → Modell erstellen & anreichern (GIS2IFC, infraBuild, DataBuild, neoQ) → Anwenden & Ausgeben (4D, 5D, 2D) → Automatisierung (Python). Vorher standen dieselben Module in jeder der drei Leisten in einer anderen Reihenfolge — die Geo-Lade-Module lagen weit hinten, DataBuild/neoQ ganz rechts in einer „Tools“-Restekiste. Dadurch findest du eine Funktion nun immer an derselben relativen Stelle. Nebenbei aufgeräumt: der Checker-Ribbon fasst die drei „BCF …“-Gruppen zu einer „BCF“-Gruppe zusammen; die Export-Gruppe heißt überall „Export“ (statt teils „Ausgabe“); der Flächen-Querschnitt heißt in Start und Achsen gleich („Querschnitt“); und die 5D-Exporte (JSON + Monatsbericht) liegen jetzt direkt im 5D-Ribbon statt im allgemeinen Export-Knopf oben rechts.
Das 3D-Mesh aus einer Punktwolke zeigte über die Flächen verteilt kristalline „Stern/Blumen“-Muster, wellige Wände, kleine Blasen/Stacheln und schlierige Farben. Ursache war die Art, wie das Netz an die Punkte angelegt wurde: jeder Netzpunkt wurde zum Schwerpunkt seiner Nachbarpunkte gezogen, wodurch benachbarte Punkte zu unterschiedlichen Punkt-Häufungen sprangen und Falten entstanden — und das Messrauschen der Wolke 1:1 auf die Oberfläche übertragen wurde. Neu passt „An Wolke anlegen“ das Netz mit einem echten Flächenverfahren (MLS) an: Für jeden Netzpunkt wird die lokale Fläche geschätzt und der Punkt nur senkrecht darauf gesetzt — flache Wände bleiben glatt, die Sternmuster verschwinden. Zusätzlich entfernt die App auf Wunsch vorab statistische Ausreißer (neuer Schalter „Ausreißer entfernen“, standardmäßig an), sodass Streupunkte keine Blasen/Stacheln mehr erzeugen. Die Glättung schrumpft die Form nicht mehr, und die Farben werden weich gemittelt statt hart vom nächsten Punkt übernommen. Tipp: Für sehr rauschige Wolken vorher zusätzlich „Entrauschen“ nutzen.
Wenn du ein IFC-Objekt im 3D-Viewer isolierst (Kontextmenü „Isolieren“ oder Auswahlkorb-Isolieren), werden ab sofort auch die GIS-Layer (Orthophotos, Vektordaten, DGM, Stadtmodelle, Webkarten usw.) ausgeblendet — der isolierte Fokus wird nicht länger von der Karte/den Layern überlagert. Sobald du „Alles einblenden“ wählst bzw. die Isolierung aufhebst, kommen die GIS-Layer genau in ihrem vorherigen Ein-/Aus-Zustand zurück; die einzelnen Layer-Einstellungen bleiben unangetastet.
Beim Erzeugen eines 3D-Meshes aus einer Punktwolke war das Ergebnis bisher sichtbar „aufgebläht“ — die Oberfläche saß ein Stück vor den eigentlichen Punkten und wirkte dicker als die reale Geometrie. Das lag am robusten, normalenfreien Verfahren (um jeden Punkt wird eine Kugel gelegt, deren Außenhülle liegt bauartbedingt um den Radius versetzt). Neu legt die App das fertige Netz per Rückprojektion direkt an die Punktwolke an, sodass es der echten Geometrie folgt. Der neue Schalter „An Wolke anlegen“ (standardmäßig an) steuert das. Der große Vorteil: Sie dürfen den Radius jetzt bewusst größer wählen, um Löcher zu schließen und Lücken zu überbrücken, ohne dass das Mesh dadurch aufquillt — Bereiche über geschlossenen Löchern bleiben als Deckel erhalten.
Die App hat den Einstieg aufgeräumt. Die beiden Tabs „Start“ und „Viewer“ stehen jetzt dauerhaft ganz vorne — „Start“ an erster, „Viewer“ an zweiter Stelle — und der Viewer verschwindet nicht mehr bzw. springt nicht mehr nach vorn, sobald etwas geladen wird. Im Menüband „Start“ sind die vielen Lade-Knöpfe in zwei klare Gruppen gebündelt: „Öffnen“ (IFC öffnen + „Mehr ▾“ für Nur-Geometrie und weitere Datenquellen wie GIS, Punktwolke, Bohrlöcher, LandXML, IDS) und „Projekt“ (anlegen/speichern + „Mehr ▾“ für Neues Projekt, Sitzung als Projekt sichern, Projekt öffnen, .icproj laden/exportieren).
„Projekt“ und „.icproj-Datei“ sind jetzt EIN Konzept: das .icproj-Bundle ist die tragbare Datei, der Projektordner die schnelle Arbeitskopie — die App wechselt transparent dazwischen. Neu: Hast du ohne Projekt gearbeitet (Modelle einfach geöffnet), kannst du das über „Projekt → Als Projekt“ jederzeit ohne Datenverlust als Projektordner sichern (mit Auto-Save, Versions-Historie und flüssigem Streaming großer Modelle). Öffnest du eine .icproj-Datei, bietet die App direkt an, sie als Arbeitsprojekt zu speichern — oder du siehst sie nur an.
Beim Ausdünnen, Entrauschen, Boden-Klassifizieren, Filtern, Zusammenführen und der Volumenberechnung wirkte die App bisher wie abgestürzt: nach dem Klick auf „Anwenden“ gab es keine Rückmeldung, die Oberfläche reagierte für Sekunden nicht, und man wusste nicht, ob überhaupt etwas passiert. Diese Berechnungen laufen jetzt im Hintergrund (in einem eigenen Arbeits-Thread) — die App bleibt bedienbar. Im Dialog erscheint ein Fortschrittsbalken mit der aktuellen Phase (z. B. „Nachbarn analysieren“) und Prozentanzeige, und du kannst die laufende Berechnung jederzeit mit „Abbrechen“ stoppen. Auch das anschließende Einfärben der Ergebniswolke passiert im Hintergrund, sodass es keinen kurzen Hänger mehr am Ende gibt.
Das Ausschneiden von Körpern (Abzugskörpern) aus infraBuild-Bauteilen wurde auf eine neue Verschneidungs-Engine (Manifold) umgestellt. Bisher entstanden an den Schnittstellen unsaubere Netze: winzige Splitter-Dreiecke, gezackte Schnittkanten und flache Schnittflächen, die als wildes Dreiecks-Wirrwarr statt als glatte Fläche vorlagen — teils nicht wasserdicht. Jetzt sind die Ergebnisse garantiert geschlossene, wasserdichte Volumen mit sauberen, geraden Schnittkanten; flache Schnittflächen bestehen aus wenigen sauberen Dreiecken. Das ergibt hochwertige, exportfähige IFC-Geometrie. Nicht wasserdichte Abzugskörper (z. B. aus manchen FBX-Dateien) werden mit Hinweis übersprungen, statt das ganze Bauteil scheitern zu lassen.
Beim Ausschneiden eines Körpers (Abzugskörper) aus einem infraBuild-Bauteil — z. B. ein Kubus aus einer Zylinderwand — war das Ergebnis fehlerhaft: die Schnittflächen blieben offen, es tauchten fremde Flächen auf, die eigentlich zum Abzugskörper gehörten, und es entstand keine geschlossene Volumengeometrie. Ursache war die Flächen-Orientierung der erzeugten Netze, die die Verschneidungs-Engine falsch interpretierte. Die Körper werden vor der Verschneidung jetzt korrekt orientiert; der Abzug erzeugt ein sauber geschlossenes Solid.
Der Punktwolken-Ribbon hat eine neue Gruppe „Vermaschen“ mit zwei Wegen: „DGM“ erzeugt wie bisher ein Geländemodell (2.5D — eine Höhe je Grundriss, ideal für Gelände/Straßen/Böschungen); das neue „3D-Mesh“ rekonstruiert eine echte 3D-Oberfläche mit beliebiger Form — also auch Überhänge, Tunnel-Laibungen, Brücken-Untersichten, Felsen und Klippen, an denen ein Geländemodell prinzipiell scheitert. Du wählst Auflösung und Radius (Vorgaben kommen aus dem Punktabstand) sowie optional eine Glättung; mehrere Wolken lassen sich gemeinsam vermaschen. Die Berechnung läuft im Hintergrund (kein Einfrieren) und ist abbrechbar. Das Ergebnis liegt unter „Geländemodelle“, ist schneidbar und nach IFC exportierbar. Erreichbar auch über den 3D-Würfel-Knopf in der Wolken-Liste und das Rechtsklick-Menü. Hinweis: Die rekonstruierte Fläche hat eine leichte Dicke und rundet scharfe Kanten etwas ab — für reines Gelände liefert „DGM“ schärfere Ergebnisse; vorheriges „Entrauschen“ verbessert das Netz.
Beim Aufruf einer Verarbeitungs- oder Analysefunktion für Punktwolken (Ausdünnen, Entrauschen, Boden, Filtern, Volumen, Statistik) erschien in manchen Fällen die Fehlermeldung „Ein unerwarteter Fehler ist aufgetreten“ und der Dialog blieb leer. Ursache war ein interner Render-Fehler; der Dialog öffnet jetzt zuverlässig.
In der Ribbon-Gruppe „Rules“ gibt es neben „Anwenden“ ein neues Menü „Reihenfolge“. Dort legst du per Pfeil ↑/↓ die Reihenfolge (1., 2., 3. …) fest, in der „Anwenden“ die fünf Regelarten ausführt: Serien, DataRules, Groups, Gruppierung und DataStream. Klappst du eine Regelart auf, kannst du zusätzlich die einzelnen Regeln darin sortieren (nummeriert als Art.Regel, z. B. 2.1, 2.2). Das ist wichtig, weil spätere Schritte auf den Ergebnissen der früheren aufbauen — und besonders praktisch, wenn du eine Regel-JSON lädst und die Abarbeitungsfolge anpassen willst. „Standard-Reihenfolge“ stellt die Voreinstellung der Regelarten wieder her. Alles wird mit den Regeln gespeichert (im Projekt und in der Regel-JSON-Datei) und beim Laden wiederhergestellt.
Der Punktwolken-Ribbon hat eine neue Gruppe „Verarbeiten“. Jede Funktion arbeitet nicht-destruktiv (das Ergebnis ist eine neue Wolke, die Quelle bleibt): „Ausdünnen“ dünnt über ein Voxel-Gitter aus (ein Punkt je Zelle) — ideal vor dem Vermaschen; „Entrauschen“ entfernt Streu-/Rauschpunkte über einen statistischen Ausreißer-Filter; „Boden“ klassifiziert halbautomatisch das Gelände (trennt Vegetation/Gebäude/Fahrzeuge ab) und kann die Bodenpunkte gleich als eigene Wolke für ein sauberes DGM ausgeben; „Höhe“ und „Klasse“ filtern nach Höhenbereich bzw. LAS-Klasse; „Zusammenführen“ vereint mehrere Wolken (auch mit unterschiedlichem Bezug) zu einer.
In der Wolken-Liste lässt sich je Wolke die Farbquelle live umschalten: Originalfarbe (RGB), Höhen-Colormap, LAS-Intensität (Grauwert) oder LAS-Klassifizierung (Farbe je Klasse: Boden, Vegetation, Gebäude …). Intensität und Klassifizierung werden jetzt aus LAS/LAZ mitgelesen. Das Umschalten ist sofort und braucht kein erneutes Laden.
Die neue Gruppe „Analyse“ berechnet aus einer oder mehreren Wolken das Volumen gegen eine Basis (feste Höhe, Minimum, Mittel oder Ausgleichsebene) — mit Auftrag, Abtrag und Netto in m³, z. B. für Erdmassen oder Halden/Stockpiles. „Statistik“ zeigt Punktzahl, reale Ausdehnung (E/N/H), Grundfläche, Punktdichte, Intensitäts-Bereich und ein Klassen-Histogramm.
Jede Wolke (auch verarbeitete/gefilterte) kann aus der Wolken-Liste als LAS 1.2 (mit Farbe, Intensität und Klassifizierung) oder als XYZ-ASCII exportiert werden — georeferenziert in echten Projekt-Koordinaten, mit gebackener manueller Ausrichtung.
Die Export-Leiste in allen Schnitt- und Planfenstern (Querschnitt, Längsschnitt, Grundriss, Längslageplan, Lageplan, Baugrund) war uneinheitlich und bot bis zu drei fast gleiche Formate an (DXF R12, DXF R2018, DWG R2018). Sie ist jetzt in jedem Fenster identisch und zeigt genau zwei Formate — DXF und DWG — plus die Schalter „Füllung“ und (wo sinnvoll) „Georef“. Beide Formate werden im modernen Format R2018 mit echten Schraffuren (HATCH), Polylinien und True-Color-Farben geschrieben. Der DWG/DXF-R2018-Export enthielt bisher keine Bemaßungen, Messstrecken und Koordinaten-Beschriftungen — diese werden jetzt vollständig mitexportiert.
Über den Schalter „Georef“ werden DXF/DWG in echten Projekt-Koordinaten (Easting/Northing) ausgegeben, sodass sie in gängiger CAD-Software automatisch an der richtigen Stelle liegen. Im Grundriss und Lageplan gilt das 2D für DXF und DWG; im Querschnitt werden echte 3D-Weltkoordinaten (E/N/H) geschrieben (nur DXF). Der frühere, experimentelle „3D-Koord.“-Schalter mit ungeprüfter Achsenlage ist durch diese verlässliche, getestete Rückrechnung ersetzt. Der Lageplan war bereits georeferenziert und bleibt es.
Beim Öffnen des Lageplans wurde bisher automatisch ein Drucklayout „Layout 1“ angelegt und aktiviert. Der Lageplan startet jetzt im rahmenlosen „Modell“-Bereich (normale Plan-Ansicht, Schnelldruck). Drucklayouts legt man weiterhin bewusst über die Tab-Leiste unten mit „+“ an; bereits gespeicherte Layouts und die zuletzt gewählte Ansicht bleiben erhalten.
Die Drucklayout-Tabs am unteren Rand des Lageplans haben jetzt ein Rechtsklick-Menü mit „Umbenennen“, „Duplizieren“ und „Löschen“ — dieselben Aktionen wie im Zahnrad-Menü, aber direkt am Tab erreichbar. Doppelklick benennt weiterhin um.
Mit aktiver „Geo“-Nordung wurde der Plan nur im Höhenschnitt-Modus tatsächlich nach echt-Nord gedreht. Beim Umschalten auf Draufsicht, Umriss oder „Nur Karte“ sprang die Ansicht zurück auf Gitter-Nord und zeigte fälschlich die Warnung „kein TrueNorth“. Der Nordwinkel wird jetzt modusunabhängig aus den Modellen bestimmt — die Geo-Nordung greift in allen Darstellungsmodi.
Das Punktwolken-Band schneidet die Wolke in einem horizontalen Höhenband (absolute Höhe). Ohne sichtbare IFC-Modelle fiel die automatische Höhe auf 0 m zurück — bei georeferenzierten Wolken (Höhe oft hunderte Meter) lag das Band dann neben der Wolke und es wurde nichts angezeigt. Ohne Modelle wird die Höhe jetzt aus der mittleren Höhe der Punktwolke selbst bestimmt.
Zwei Darstellungsdetails korrigiert: (1) Stations-, Achs- und Abschnittsbeschriftungen verschwanden bereits, sobald ihr Ankerpunkt exakt den sichtbaren Bereich verließ, obwohl der Text noch hineinragte — jetzt mit Textrand wie die übrigen Beschriftungen. (2) Auf hochauflösenden (HiDPI-/Retina-)Bildschirmen wurden alle Linien nach einem Neuaufbau (z. B. GIS-Layer ein/aus, Schnitthöhe ändern) zu dünn gezeichnet; die Strichstärke ist jetzt unabhängig von der Bildschirmauflösung korrekt.
Wenn der Grafiktreiber unter Last kurz aussteigt und von Windows zurückgesetzt wird (der Browser meldet dann einen „verlorenen“ Grafikkontext, die App zeigt kurz ein Wiederherstellungs-Overlay), zeichnete die 3D-Ansicht im Hintergrund unbeirrt weiter und stieß neue Grafik-Befehle an — genau in dem Moment, in dem die Grafikkarte eigentlich frei werden soll. Das konnte die Wiederherstellung verzögern und im schlimmsten Fall einen Windows-Bluescreen (Fehler 0x00000116, „Grafiktreiber reagiert nicht / zu wenig Ressourcen“) mit auslösen. Die Ansicht pausiert jetzt jede Grafikausgabe vollständig, solange der Kontext verloren ist, und nimmt den Bildaufbau erst wieder auf, sobald der Treiber sich erholt hat.
10. Juli 2026
Georeferenzierte Raster-Basiskarten (Orthophotos, WMS/WMTS-Kartenbilder, GeoTIFF) wurden im 2D-Lageplan intern auf eine Kantenlänge von 2048 Pixeln heruntergerechnet und dadurch deutlich unschärfer dargestellt als in der 3D-Ansicht, die dasselbe Bild in voller Auflösung (bis 8192 Pixel Kante) nutzt. Das Kantenlimit des Lageplans ist jetzt auf dieselbe Auflösung angehoben — die Basiskarte erscheint im Plan in voller Schärfe, identisch zur 3D-Ansicht. Betrifft nur die Anzeige/den Druck; der Import bleibt unverändert.
Beim Anklicken von GIS-Objekten (Linien, Polylinien, Punkte aus Shapefile/DXF/WFS …) im 3D-Viewer wurde bisher gelegentlich ein anderes als das angeklickte Feature hervorgehoben. Ursache: Lagen mehrere Linien nahe beim Mauszeiger, gewann intern die Linie, die der Kamera am nächsten war — nicht die, die dem Zeiger am nächsten lag; zusätzlich war der Fangbereich abhängig vom Orbit-Drehpunkt mal zu grob, mal zu eng. Jetzt entscheidet der tatsächliche Abstand auf dem Bildschirm: Ausgewählt und hervorgehoben wird das Feature, dessen Trefferpunkt dem Mauszeiger am nächsten ist (Fangradius 6 Pixel), und auch die Liste bei mehreren Treffern ist danach sortiert.
Wenn man in der 3D-Ansicht stark auf ein kleines Objekt hineingezoomt hatte und danach schnell wieder herauszoomte, wurde das Modell nach hinten hin abgeschnitten (die hintere Sichtgrenze war noch auf das kleine Objekt eingestellt). Erst „Alles einpassen“ (Taste F) stellte die Ansicht wieder her. Die hintere Sichtgrenze wird jetzt beim Zoomen laufend an den Betrachtungsabstand angepasst, sodass beim Herauszoomen sofort wieder das gesamte Modell sichtbar bleibt — ganz ohne „Einpassen“.
Zwei Korrekturen für Flächen-Regeln in GIS2IFC (Außenkontur vertikal extrudiert, z. B. IfcSlab): Erstens wird die Lage-Höhe „auf DGM“ jetzt tatsächlich angewendet — jede Fläche wird auf die Geländehöhe des DGM gesetzt (Mittelwert der DGM-Höhen entlang der Außenkontur, plus eingestelltem Versatz). Bisher wurde das DGM bei Flächen ignoriert und alles lag auf Höhe 0; auch „fest“ und „aus Attribut“ setzen jetzt die Basis-Höhe der Fläche. Fehlt ein DGM-Layer oder liegt eine Fläche außerhalb des DGM, erscheint eine Warnung. Zweitens gibt es bei „Extrusionshöhe aus Feld → — feste Höhe —“ nun ein Eingabefeld „Höhe (m)“ für die feste Extrusionshöhe; vorher ließ sich der Wert nirgends eintragen.
Das Mess-Werkzeug im Modus „Punkt“ zeigt jetzt in einem leeren Projekt — also ohne geladenes IFC-Modell, aber mit gesetztem Projektnullpunkt und Projekt-CRS — die realen Koordinaten (Rechtswert X, Hochwert Y, Höhe Z) statt der internen Szene-Koordinaten. Bisher wurde der Bezugspunkt für die Umrechnung ausschließlich aus dem ersten geladenen IFC-Modell abgeleitet; war keins vorhanden, rechnete das Werkzeug ab dem internen Szenen-Nullpunkt und zeigte deshalb Werte nahe 0. Die Umrechnung nutzt nun denselben Projektnullpunkt, an dem auch GIS-Daten, Webkarten und OGC-Dienste ausgerichtet werden — die gemessenen Werte passen dadurch zu Karte und CRS.
Wenn der Grafiktreiber die 3D-Darstellung unterbricht (z. B. GPU-Reset, Grafikspeicher-Mangel bei sehr großen Modellen oder zu vielen offenen 3D-Fenstern), blieb die 3D-Ansicht bisher dauerhaft schwarz bzw. zeigte einen Fehler — nur ein Neustart der App half. Jetzt fängt der Viewer den Aussetzer ab: Ein Hinweis „3D-Darstellung unterbrochen“ erscheint, und sobald der Browser die Grafik wieder freigibt, baut sich die Ansicht automatisch neu auf — geladene Modelle, Farben, Ausblendungen und der Auswahlkorb bleiben erhalten. Auch der Lageplan behandelt solche Aussetzer jetzt selbst.
Alle im Dialog „OGC-Dienst verbinden“ hinterlegten offiziellen Dienste (Österreich und Deutschland) wurden gegen die aktuell von den Behörden dokumentierten Adressen geprüft. Sechs Dienste waren inzwischen umgezogen und ließen sich deshalb nicht mehr verbinden — sie zeigen jetzt auf die neuen offiziellen Endpunkte: Burgenland Flächenwidmung, Kärnten INSPIRE-Downloaddienst, Oberösterreich DORIS INSPIRE, Brandenburg INSPIRE-Verwaltungseinheiten sowie zwei BKG-Dienste (VG2500, Geographische Namen). Wichtig zu wissen: Manche Behörden-Server erlauben generell keine direkten Browser-Zugriffe (fehlende CORS-Freigabe) — solche Dienste scheitern auch mit korrekter Adresse; die Fehlermeldung beim Verbinden weist darauf hin.
Beim Ableiten von Objekten aus dem Modell (neoQ → Bibliothek → „Aus Modell“) lässt sich jetzt genau steuern, woraus der Objektname entsteht. Der neue Block „Objektname bilden aus“ bietet drei Wege: (1) „IFC-Klasse“ wie bisher; (2) „Eigenschaft“ — der Name wird aus dem Wert eines beliebigen Properties/Attributs übernommen (durchsuchbare Auswahl statt langer Klappliste), pro Wert entsteht ein eigenes Objekt; (3) „Muster“ — ein frei zusammengesetzter Name aus mehreren Bausteinen, z. B. „{Pset_Wand.Typ}-{IfcClass}“, wobei sich die Bausteine per Knopf einfügen lassen. Für „Eigenschaft“ und „Muster“ kann man zusätzlich einen festen Präfix/Suffix anhängen und festlegen, was passieren soll, wenn ein Element den Wert gar nicht hat: auf die IFC-Klasse zurückfallen, einen festen Text verwenden oder das Element ganz auslassen. Außerdem bestimmt man oben, welche Modelle einbezogen werden — „Alle“ oder „Nur ausgewählte“ mit Elementanzahl je Modell und Schnellknöpfen „Alle/Keine“, also nicht mehr zwangsläufig alle Modelle im Projekt. Damit nichts eine Blackbox bleibt, zeigt eine mitlaufende Vorschau sofort 10 gefundene Fälle (die größten Objektgruppen mit Name, IFC-Klasse und Elementanzahl) sowie Kennzahlen, wie viele Elemente einen Namen aus dem Wert bekamen, über den Fallback liefen oder ausgelassen werden.
Im Ribbon „GIS“ gibt es in der neuen Gruppe „Nullpunkt“ den Knopf „Nullpunkt wählen“. Er öffnet eine kleine Basiskarte (OpenStreetMap/Satellit …), auf der sich der Projektnullpunkt festlegen lässt: nach einem Ort/einer Adresse suchen, die Karte auf die gewünschte Stelle ziehen bzw. hineinklicken (das Fadenkreuz markiert den Nullpunkt) oder die Koordinaten direkt eingeben — wahlweise als geografische Länge/Breite oder als Rechts-/Hochwert im gewählten Projekt-CRS, dazu optional eine Höhe. Damit lässt sich ein Projekt an einem Ort starten, bevor überhaupt IFC-Modelle oder Achsen geladen sind — praktisch, um anschließend gleich eine Webkarte oder OGC-Dienste über dem Gebiet zu laden (dafür braucht es einen Projektnullpunkt). Eine Option lädt die Webkarte direkt im Anschluss.
Mehrere stille Datenverluste beim Projektspeicher sind behoben. Nach „Neue Version laden“ wird die neue IFC jetzt in den Projektordner geschrieben und das Projekt sofort gesichert — ein erneutes Öffnen lädt dadurch wirklich die neue Version (statt der alten). Ein gebackenes Geländemodell (DGM) geht beim Speichern über den Auswahl-Dialog nicht mehr verloren. Gruppen und Pfade, die man vollständig gelöscht hat, tauchen nach dem Speichern nicht wieder auf. Beim Wechsel zwischen zwei Projekten im selben Fenster übernimmt Projekt B keine DataBuild-/neoQ-/Stats-Stände mehr von Projekt A. Benannte Modell-Sets reisen jetzt auch im portablen .icproj-Bundle mit. Scheitert das Speichern einzelner Dateien, meldet die App die betroffenen Dateien und lässt das Projekt als „ungespeichert“ markiert (statt fälschlich „gespeichert“ zu melden); beim Schließen wird bei einem Speicherfehler nachgefragt. Ein bereits in einer anderen Instanz geöffnetes Projekt ist konsequent schreibgeschützt — Löschen/Exportieren/Entfernen greifen dann nicht mehr in den fremden Ordner ein.
9. Juli 2026
Sind in der GIS-Layerliste mehrere Layer ausgewählt (Strg-/Umschalt-Klick), lassen sich Deckkraft, Farbe und die Höhen-Einstellung (feste Höhe, Versatz bzw. „auf DGM legen“) jetzt für alle gewählten Layer gemeinsam ändern — nicht mehr nur für den zuerst gewählten. In der Auswahl-Leiste öffnet der neue Knopf „Bearbeiten“ den Stil-Editor rechts, ohne die Auswahl zu verlieren; unten steht die Option „Darstellung & Höhe auf alle N gewählten Layer anwenden“ (standardmäßig aktiv). Beim „Ausführen“ werden genau die Felder übertragen, die man geändert hat — layer-eigene Angaben wie Quell-CRS, Sub-Layer und Attribut-Stil bleiben nur beim bearbeiteten Layer.
Beim IFC-4.3-Export „Mit Geometrie“ konnte die Geometrie großer Objekte — etwa ein Geländemodell (IfcGeographicElement/DGM) mit sehr vielen Dreiecken — nach dem Export komplett verändert aussehen. Ursache war, dass die gesamte Datei beim Umschreiben neu serialisiert wurde, also auch die riesigen, empfindlichen Geometrie-Zeilen, die DataBuild gar nicht bearbeitet. Der Export übernimmt jetzt jede nicht bearbeitete Zeile byte-genau aus der Originaldatei und schreibt nur die tatsächlich geänderten, neuen oder gelöschten Zeilen neu. Große Gelände- und Netz-Geometrie bleibt dadurch exakt erhalten, während Umbenennungen, neue PropertySets, Verschiebungen usw. wie gewohnt in die Datei gelangen.
In der Projektstruktur konnte man Modelle und die Gruppen „Nach Dateiname“ bisher nur ausblenden, aber nicht isolieren. Jetzt gibt es neben dem Ausblenden-Auge einen zusätzlichen Isolieren-Knopf: Ein Klick zeigt nur noch das gewählte Modell (bzw. alle Modelle der Dateinamen-Gruppe) und blendet alle anderen aus. Ist genau diese Auswahl bereits allein sichtbar, hebt derselbe Knopf die Isolierung wieder auf und zeigt wieder alle Modelle. Das ergänzt das schon vorhandene Isolieren einzelner Bauteile im Struktur-Baum um die Modell- und Gruppen-Ebene.
Wenn eine IFC-Datei beim Laden auf einen Fehler läuft (Parser-/Geometriefehler, das Modell erscheint mit Status „Fehler“), wurde sie bisher trotzdem beim Speichern in den Projektordner (models/) übernommen bzw. ins .icproj-Bundle geschrieben. Das ist behoben: Modelle mit Ladefehler werden weder in den Projektordner kopiert noch ins Bundle aufgenommen, und der Dialog „Ungespeicherte Dateien sichern“ listet sie nicht mehr. So landen keine kaputten Dateien im Projekt.
In der Datei-Übersicht der Projektverwaltung lassen sich jetzt mehrere Dateien über die Auswahl-Kästchen markieren (inkl. „Alle auswählen“ im Kopf der Tabelle). Sobald etwas ausgewählt ist, erscheint über der Tabelle eine Leiste mit der Anzahl, einem „Löschen“-Knopf für die gesamte Auswahl und „Auswahl aufheben“. Systemkritische Dateien (Manifest, Vorschau) bleiben geschützt und werden übersprungen; ist Cache mit ausgewählt, werden zuerst die Datenbank-Verbindungen sauber geschlossen. Wurden Modell-Quelldateien gelöscht, bietet die App danach wie beim Einzel-Löschen an, die zugehörigen Modell-Einträge inkl. Versionshistorie zu entfernen.
Ein aus dem Web-Höhenmodell (bzw. GeoTIFF/Punktwolke) erzeugtes Geländemodell wird im Projekt als kompaktes natives TIN (.dtmmesh) eingebettet. Beim erneuten Öffnen des Projekts zeigte der Lade-Dialog „Modelle/GIS laden“ solche DGM-Layer jedoch ausgegraut mit dem roten Hinweis „Quelle fehlt“ an, obwohl das Gelände vollständig im Projekt liegt und daraus wiederherstellbar ist. Grund war eine zu strenge Prüfung, die bei einem DGM ausschließlich das Isolinien-Rezept berücksichtigte und das eingebettete Mesh übersah. Jetzt werden gebackene Gelände- und Vektor-Layer korrekt als ladbar erkannt und lassen sich wie erwartet wieder in die Szene holen.
Beim Export als portable Projektdatei (.icproj) fehlten im Speichern-Dialog vier Bereiche, die ein ordnerbasiertes Projekt längst mitsichert: die Stats-Dashboards, das infraBuild-Modell (Node-Graph), die Profilbibliothek und die importierten 3D-Solids (FBX). Dadurch gingen genau diese Daten beim Weitergeben oder Archivieren über eine .icproj still verloren — im Projektordner blieben sie erhalten. Der Speichern-Dialog bietet die vier Bereiche jetzt an (standardmäßig angehakt), sodass beide Speicherwege — Projektordner und .icproj — dieselben Daten sichern.
Wird eine GIS-Fläche angeklickt oder überfahren, wurde ihr Rand bisher aus den internen Dreiecken der Füllung berechnet. Bei Flächen, die auf das Gelände gelegt (gedrapt) oder nicht ganz eben sind, wurden dadurch zusätzlich die inneren Dreiecks-Diagonalen mitgezeichnet — der cyan-farbene Umriss wirkte zackig und wich vom sauberen Umriss der normalen (eingefärbten) Darstellung ab. Jetzt wird nur noch die echte Außen- und Loch-Kontur hervorgehoben, exakt entlang der Flächenkante.
Im rechten GIS-Detailpanel (und in den Dialogen „Zusammenführen“, „Zuschneiden“, Laden und Speichern) stand als Format-Kennzeichnung eines Layers bisher ein internes Kürzel. Für alle Raster — also Orthophotos, geladene Webkarten (OpenStreetMap & Co.) und GeoTIFF-Bilder — war das intern „PDF“, weil sich alle Bild-Layer diese interne Schublade teilen. Angezeigt wurde darum verwirrend „PDF“, obwohl es sich um ein Luftbild oder eine Basemap handelt. Jetzt zeigt das Etikett eine verständliche Bezeichnung: „Orthofoto“ für georeferenzierte Raster (Luftbild/Webkarte), „PDF/Plan“ nur noch für echte, nicht georeferenzierte Pläne, sowie „DGM“, „Shapefile“, „DXF“, „GeoJSON“, „Stadtmodell“ und „Punkte“ für die übrigen Layer-Arten.
Wer in einem Projektordner auf „Speichern“ klickt und noch Modelle, GIS-Layer oder Achsen geladen hat, die bisher nicht als Datei im Ordner liegen, bekommt jetzt einen Auswahl-Dialog: je Art (Modelle / GIS-Layer / Achsen) eine Liste mit Kästchen, dazu „Alle“/„Keine“ pro Liste und ein Suchfeld zum schnellen Finden. Standardmäßig ist alles angehakt (wie bisher „alles sichern“); man kann aber gezielt einzelne Dateien abwählen — nicht gewählte bleiben geladen, werden diesmal nur nicht in den Ordner geschrieben. Sind bereits alle geladenen Daten gesichert, wird wie zuvor direkt gespeichert (kein Dialog). Bereits im Ordner liegende Dateien bleiben unabhängig von der Auswahl erhalten.
In der GIS-Layerliste lassen sich mehrere Layer mit Strg-/⌘-Klick (einzeln zufügen) oder Umschalt-Klick (Bereich) auswählen. Ab zwei ausgewählten Layern erschien bisher nur der Knopf „Gruppieren“. Jetzt bietet die Auswahlleiste zusätzlich drei Sammelaktionen für die gesamte Auswahl: gemeinsam ein-/ausblenden (Auge), „In Projekt speichern“ (kopiert alle speicherbaren Layer in den geöffneten Projektordner — nur bei einem beschreibbaren Ordner-Projekt aktiv) und Löschen (mit Sicherheitsabfrage). So muss man die Layer nicht mehr einzeln nacheinander schalten, sichern oder entfernen.
Ein aus dem Web-Höhenmodell, einem GeoTIFF oder einer Punktwolke erzeugtes Geländemodell (DGM) wurde beim Speichern in ein ordnerbasiertes Projekt bisher als IFC-Datei abgelegt. Solche Gelände-IFC werden schnell sehr groß und scheiterten beim erneuten Einladen ins Projekt manchmal an der technischen 4-GB-Grenze des IFC-Parsers. Jetzt wird das Gelände zusätzlich im schlanken, nativen TIN-Format (dem Format, in dem es ohnehin im Viewer lebt) gespeichert — und beim Öffnen genau daraus wiederhergestellt. Dadurch lädt das Gelände klein und schnell, ganz ohne IFC-Umweg. Wer die IFC ausdrücklich „In Projekt speichern“ lässt, bekommt weiterhin beide Dateien parallel: die IFC für den Austausch mit anderen Programmen und das TIN als schnellen Ladepfad.
Über der Modell-Liste in der Projektstruktur gibt es jetzt den Umschalter „Nach Dateiname“ samt Auswahl der Ebene (Teil 1, Teil 2 …). Ist er aktiv, werden alle Modelle — geladene wie noch nicht geladene Projekt-Modelle — nach dem gewählten Dateinamen-Teil gruppiert. Jeder Gruppenkopf zeigt, wie viele Modelle der Gruppe geladen sind (z. B. „3/8“) und bietet drei Sammelaktionen: alle Modelle der Gruppe ein-/ausblenden, alle noch nicht geladenen Modelle der Gruppe auf einmal laden und alle geladenen Modelle der Gruppe entladen. Bei geöffnetem Projekt bleibt ein entladenes Modell als Geist erhalten und lässt sich jederzeit wieder laden.
Die meisten Projekte folgen einer Dateinamens-Konvention, deren Ebenen durch ein Trennzeichen getrennt sind (z. B. „PIT-EB-STM-BM-99-3916-E00_Strecke_Frei_Melk_West6.ifc“). Diese Ebenen lassen sich jetzt überall dort auswählen, wo man nach einer Eigenschaft gruppiert oder filtert: als „Dateiname · Teil 1“, „Dateiname · Teil 2“ usw. Die App zerlegt jeden Dateinamen automatisch an den gängigen Trennzeichen ( - _ Leerzeichen . ; , ) und schneidet die Endung ab. Damit kann man z. B. im Reiter „Smart“ eine eigene Hierarchie „Teil 3 → Teil 7“ bauen, mit SmartViews nach einer Dateinamens-Ebene einfärben/isolieren/aus- und einblenden oder mit dem SmartView-Generator je Wert einer Ebene automatisch eine Ansicht erzeugen.
Beim Übernehmen geladener IFC-Modelle in DataBuild („Aus IFC“) gibt es im Auswahl-Dropdown jetzt die Option „Nur sichtbare Elemente“. Bisher wurde immer das ganze Modell übernommen. Ist die Option aktiv, landen nur die Elemente im DataBuild-Container, die im 3D-Viewer gerade sichtbar sind — es zählt genau das, was man sieht (Ausblenden, Isolieren, ausgeblendete Modelle werden berücksichtigt). Der übergeordnete räumliche Rahmen (Bauwerk, Geschoss …) bleibt dabei erhalten, damit die sichtbaren Bauteile an der richtigen Stelle im Strukturbaum hängen. Der Schalter erscheint nur dann anwählbar, wenn tatsächlich etwas ausgeblendet/isoliert ist (sonst ist ohnehin alles sichtbar) und ist dann vorausgewählt.
Beim Zusammenführen von Vektor-Layern oder Netzen (z. B. WebDGM-Gelände) über das GIS-Werkzeug „Zusammenführen“ ging der neu erzeugte Gesamt-Layer bislang beim Speichern des Projekts verloren — nur die einzelnen Ausgangs-Layer blieben erhalten, sodass man nach dem erneuten Öffnen neu zusammenführen musste. Jetzt wird das Zusammenführungs-Ergebnis (Geometrie und Farben, verlustfrei) mit im Projekt gespeichert und beim Öffnen wiederhergestellt. Hinweis: Beim Zusammenführen von Orthophotos/Rastern bleibt das Ergebnis weiterhin bewusst nur für die aktuelle Sitzung — die einzelnen Bildkacheln werden ohnehin einzeln gespeichert und lassen sich jederzeit wieder verschmelzen.
Beim Zusammenführen mehrerer Netz-Layer (z. B. per WebDGM geladene Geländekacheln) über das GIS-Werkzeug „Zusammenführen“ konnte die Aktion mit der Fehlermeldung „Maximum call stack size exceeded“ scheitern, sobald die Netze sehr viele Punkte mit Farben hatten. Ursache war eine interne Kopiermethode, die bei sehr großen Datenmengen an eine technische Grenze stieß. Das ist behoben — auch große farbige Netze werden jetzt zuverlässig zusammengeführt. Das Ergebnis ist unverändert: die Geometrie und die Farben bleiben in voller Qualität erhalten.
Beim Verbinden eines GIS-Dienstes mit einem fest gewählten Typ (z. B. „WFS (Vektordaten)“) probierte die App im Hintergrund trotzdem alle Diensttypen der Reihe nach durch. War der Server nicht erreichbar (offline, falsche URL oder CORS-Sperre), zeigte die Fehlermeldung deshalb den zuletzt durchprobierten Typ — meist „WMTS“ — obwohl WFS ausgewählt war. Jetzt wird bei einem ausdrücklich gewählten Typ nur noch genau dieser probiert; die Fehlermeldung nennt korrekt den gewählten Dienst und dessen URL. Das automatische Erkennen aller Typen bleibt im Modus „Automatisch“ erhalten.
Im neuen grafischen HTML-Katalog (Knopf „HTML“) fehlten die Auswahlwerte (Wertelisten) bei Eigenschaften, die aus einer IDS oder per „Aus Modell“ entstanden sind — dort werden die Werte zentral in der Bibliothek gehalten, und der Export hatte sie nicht mit aufgelöst. Außerdem fand das Suchfeld nur Objektnamen, IFC-Klassen und Typen, nicht aber Eigenschaften oder deren Werte. Beides ist behoben: Wertelisten werden nun korrekt angezeigt, und die Suche findet auch PropertySet, Eigenschaftsname und Wert (der Treffer klappt automatisch bis zur gefundenen Eigenschaft auf).
Das Koordinatensystem EPSG:8395 (ETRS89 / Gauß-Krüger CM 9E, u. a. Hamburg) ist jetzt fest eingebaut und funktioniert auch ganz ohne Internetzugriff. Bisher musste seine Definition erst online (von epsg.io) nachgeladen werden — schlug das fehl (z. B. wegen Firewall, fehlender Internetverbindung oder Browser-Sperren), wurden GIS-Layer stillschweigend an der falschen, nicht umgerechneten Stelle angezeigt, ohne jede Meldung. Zusätzlich fragt das Nachladen unbekannter Systeme jetzt zwei Quellen ab (epsg.io und spatialreference.org), meldet einen echten Fehlschlag in der Entwicklerkonsole und versucht es beim nächsten Mal erneut, statt den Fehler dauerhaft zu merken.
Ganz oben rechts in der Symbolleiste gibt es einen neuen Knopf mit einem Käfer-Symbol („Fehler melden“). Ein Klick öffnet eine vorbereitete E-Mail an den Support (j.waldhart@ic-group.org) — mit Betreff, Platz für die Fehlerbeschreibung, dem Hinweis nach Möglichkeit einen Screenshot anzuhängen und den wichtigsten technischen Angaben (Adresse, Zeitpunkt, Browser).
Beim Einfärben eines GIS-Layers nach einem Attribut gibt es jetzt zwei Modi. „Kategorien“ (wie bisher) gibt jeder Ausprägung eine eigene Farbe. Neu ist „Bewertung (Farbskala)“: Trägt ein Layer eine eigene Bewertungsspalte (z. B. 1–10 oder A–Z), werden die Werte automatisch der Größe nach geordnet und entlang einer durchgehenden Farbskala abgestuft — kleiner Wert = ein Ende der Skala, großer Wert = das andere, dazwischen fließende Übergänge. Zur Wahl stehen mehrere Skalen (Grün→Rot, Rot→Grün, Ampel, Gelb→Rot, Blau, Viridis); die Skala lässt sich per Knopf umkehren, und einzelne Farben kann man danach weiterhin von Hand anpassen. So bekommt jede Bewertungsstufe sofort eine aussagekräftige Farbe (z. B. 1 grün … 10 rot).
Klickt man im 3D-Viewer auf ein GIS-Feature (Linie, Polygon, Punkt oder Netz), wird es jetzt in der Szene farbig hervorgehoben (helles Cyan, immer sichtbar) — nicht mehr nur die Attribute rechts angezeigt. So sieht man sofort, welches Objekt gemeint ist. Liegen mehrere Features unter dem Mauszeiger — auch mehrere Objekte desselben Layers — erscheint wie im Lageplan ein kleines Auswahl-Menü, in dem man das gewünschte Feature (mit Name/Layer/Merkmal) auswählt. Die Hervorhebung verschwindet wieder, sobald man etwas anderes wählt, ins Leere klickt, das Eigenschaften-Panel schließt oder Esc drückt.
In den Bereichen „Kataloge“ und „Projekt“ gibt es neben „Report“ jetzt den Knopf „HTML“. Er erzeugt eine einzelne, in sich geschlossene HTML-Datei (per Doppelklick im Browser zu öffnen, funktioniert offline und ohne Zusatzsoftware) im Stil des DataBuild-Berichts: ein aufklappbarer Baum je Objekt mit den drei LOIN-Informationsarten (Geometrie, Alphanumerik, Dokumentation) — jede einzeln aufklappbar. Oben ein Sticky-Kopf mit Logo und Kennzahlen (Objekte, erforderliche Anforderungen, Eigenschaften, Dokumente, PropertySets), dazu ein Suchfeld (filtert und öffnet Treffer), „Alles auf-/einklappen“ und eine Farb-Legende. Datierte Meilensteine erscheinen als Lieferplan. Anders als der bisherige „Report“ (flacher Steckbrief) ist dies eine navigierbare Struktur, die auch bei großen Katalogen übersichtlich bleibt.
In der GIS-Layerliste (Projektstruktur, Tab „GIS“) lassen sich beliebige Layer jetzt zu benutzerdefinierten Gruppen (Ordnern) zusammenfassen — z. B. „Bestand“, „Planung“ oder „Umgebung“ — und mit einem Klick auf das Gruppen-Auge gemeinsam ein- oder ausblenden. Zum Gruppieren mehrere Layer per Strg-Klick (einzeln dazu) oder Umschalt-Klick (ganzer Bereich) auswählen; sobald zwei oder mehr markiert sind, erscheint oben „Gruppieren“. Layer lassen sich außerdem einfach per Ziehen & Ablegen (Drag & Drop) in eine Gruppe, zwischen Gruppen oder wieder heraus verschieben — hast du mehrere Layer ausgewählt, wandern alle gemeinsam mit. Alternativ per Rechtsklick auf eine Zeile: neue Gruppe anlegen, in eine bestehende verschieben oder wieder herauslösen. Gruppen stehen als eigene, ein-/ausklappbare Abschnitte oben in der Liste, lassen sich umbenennen (Doppelklick) und wieder auflösen (die Layer bleiben dabei erhalten). Nicht gruppierte Layer bleiben wie bisher nach Typ sortiert. Gruppen und Zuordnung werden im Projekt gespeichert.
Der Farbskala-Modus lässt sich jetzt auf eine selbst vergebene Bewertung stützen. Über „Bewertung vergeben“ öffnet sich ein Fenster mit ALLEN Ausprägungen der gewählten Eigenschaft. Dort trägst du je Wert eine eigene Bewertung ein — eine Zahl (z. B. 1–10) oder auch einen Buchstaben (A–Z). Die Werte werden dann nach deiner Bewertung geordnet und über die Farbskala eingefärbt: bei Zahlen maßstabsgetreu (der Abstand zwischen den Zahlen zählt), sonst gleichmäßig nach Reihenfolge. Werte ohne Bewertung bleiben neutral grau. Praktisch, wenn die Eigenschaft selbst keine Zahl ist (z. B. Flächenfunktionen wie „Teich“, „Kanal“, „Fußgängerzone“) und du sie nach eigenem Ermessen bewerten willst. Ein Knopf „Auto (1…n)“ füllt schnell eine Reihenfolge vor, und jede Zeile zeigt sofort die sich ergebende Farbe.
8. Juli 2026
Objekte, die aus dem Internet geladen wurden — eine Webkarte/Basemap (OpenStreetMap, Satellit), ein Kartendienst (WMS/WMTS) oder das Web-Höhenmodell (DGM) — blieben bisher nach dem Speichern und erneuten Öffnen des Projekts nicht erhalten: Sie mussten jedes Mal neu abgerufen werden, was ohne Internet gar nicht ging. Jetzt wird das fertig eingepasste Ergebnis direkt ins Projekt eingebettet (Karten als georeferenziertes Bild, das Höhenmodell als Geländenetz) und beim Öffnen exakt an derselben Stelle wiederhergestellt — das Projekt bleibt vollständig, auch offline. Bei WMS/WMTS bleibt die Dienstverbindung erhalten, du kannst den Layer also weiterhin aktualisieren.
Der GIS-Tab hat einen neuen Knopf „Zusammenführen“. Damit lassen sich mehrere Layer derselben Art zu einem einzigen Layer verschmelzen — der typische Fall sind viele gekachelte Orthophotos (z. B. 20 Luftbild-Kacheln), die zu einem durchgehenden Luftbild werden sollen. Ebenso zusammenführbar sind mehrere Vektor-Layer (Punkte/Linien/Polygone) und mehrere Netze (Stadtmodelle/DGM). Im Dialog wählt man die Art, kreuzt die zu vereinigenden Layer an (Vorauswahl: alle) und vergibt einen Namen. Orthophotos werden dabei VERLUSTFREI zusammengeführt: jede Kachel behält ihre volle Auflösung (die Bilder werden nicht verkleinert oder neu verrechnet), sodass das große Ganze so scharf bleibt wie die Einzelbilder. Haben die Layer unterschiedliche Koordinatensysteme, werden sie ins Projekt-CRS umgerechnet.
DataBuild hat im Ribbon eine neue Gruppe „Bericht“ mit zwei Ausgaben. „HTML“ erzeugt eine einzelne, in sich geschlossene HTML-Datei (per Doppelklick im Browser zu öffnen, funktioniert offline und ohne Zusatzsoftware): Sie zeigt die vollständige Projektstruktur — nicht nur die räumliche Gliederung, sondern auch alle Bauteile, Typen und Verortungen. Jeder Eintrag lässt sich auf- und zuklappen, und die PropertySets samt Eigenschaften jedes Elements sind einzeln aufklappbar. Farben nach Elementart, Kennzahlen im Kopf, ein Suchfeld und „Alles auf-/einklappen“ machen den Bericht auch für Personen ohne BIM-Erfahrung übersichtlich. „XLSX“ erzeugt eine Excel-Datei mit einem Blatt „Struktur“ (die Hierarchie eingerückt und übersichtlich) und einem Blatt „Eigenschaften“ (alle PropertySet-Eigenschaften je Element).
Im Dialog „OGC-Dienst verbinden“ erschien beim Wechsel von „Zu ladendes Gebiet“ auf „Achse (Korridor)“ sofort die Meldung „Wählen Sie mindestens eine Achse und einen Lade-Perimeter“ — und blendete dabei den kompletten Dialoginhalt samt Achsen-Auswahl aus. Dadurch ließ sich gar keine Achse mehr wählen. Jetzt bleibt die Achsen-Auswahl sichtbar; erst solange keine Achse gewählt ist, ist nur die Schaltfläche „Layer laden“ deaktiviert.
Beim Laden von GIS-Dateien (GeoTIFF, DGM-Gitter, PDF-Pläne, Orthophotos) wurde die Datenmenge bisher vorsichtshalber automatisch verkleinert bzw. ausgedünnt — Pläne und Höhenraster wirkten dadurch unnötig grob. Jetzt gilt: geladen wird, was du lädst. GeoTIFF und PDF werden bis zur maximalen Texturgröße der Grafikkarte (8192 px statt bisher 1024 bzw. 2400 px) scharf gerastert, und Höhengitter (DGM/GeoTIFF) werden in voller Dichte übernommen. Nur bei echten technischen Grenzen (Grafikspeicher, bzw. sehr dichte Höhenraster ab ~20 Mio. Punkten, deren Triangulation den Browser sonst überlastet) wird noch reduziert — dann mit kurzem Hinweis. Bei großen, aber noch verarbeitbaren Dateien erscheint lediglich ein Hinweis, dass es etwas dauern kann.
Beim Laden einer Webkarte, eines OGC-Dienstes (WMS/WMTS/WFS) oder eines Web-Höhenmodells (DGM) kann das zu ladende Gebiet jetzt statt über einen Radius (oder ein aufgezogenes Rechteck) auch über eine Achse als Projektgebiet vorgegeben werden. Dazu im Dialog oben „Achse (Korridor)“ wählen, dann eine oder mehrere Achsen ankreuzen und den Lade-Perimeter eingeben — z. B. 100 m Abstand in alle Richtungen zur Achse. Der Bereich Achse ± Abstand wird automatisch durch mehrere aufeinanderfolgende Kacheln entlang der Achse abgedeckt (statt einer einzigen riesigen, überwiegend leeren Fläche über die gesamte Achse). Bei Webkarte, WMS, WMTS und Web-Höhenmodell entsteht je Kachel ein eigener Layer; bei WFS wird der gesamte Korridor als räumlicher Filter genutzt.
Als Abzugskörper (Void) eingestellte FBX-Körper fanden bisher nur dann ein Volumen zum Ausschneiden, wenn das Volumen auf derselben Achse lag. Lag das zu schneidende Bauteil auf einer anderen (z. B. Versatz- oder Teil-)Achse, wurde der Abzugskörper wirkungslos verworfen — obwohl er das Bauteil räumlich klar durchdrang. Jetzt wird nach Abschluss der Generierung rein geometrisch geprüft, welche Bauteile ein Abzugskörper tatsächlich überlappt, und dort ein echter Mesh-Abzug ausgeführt. Ein Abzugskörper kann dabei mehrere Bauteile gleichzeitig schneiden. Zusätzlich wurde ein sporadischer Absturz der Verschneidung behoben.
Die Profilbibliothek zeigt jetzt neben den Profilen auch die importierten FBX-3D-Körper an und bietet einen eigenen Knopf „FBX importieren…“. Jeder Import erscheint mit Körperanzahl, Rollen (Volumen/Abzugskörper) und Einheit; du kannst ihn direkt hier umbenennen oder löschen. Rollen und Ausrichtung der Körper legst du weiterhin im Modellgenerator-Graph fest.
Beim Öffnen eines Projektordners ist im Fenster „Projektdaten laden“ jetzt standardmäßig nichts mehr vorgewählt außer den Achsen. Modelle und GIS-Layer werden also nicht mehr automatisch alle geladen — das Projekt öffnet schneller und man lädt gezielt, was man braucht. Alle nicht geladenen Modelle und GIS-Layer erscheinen weiterhin in der Projektstruktur (linkes Panel), aber ausgegraut und mit dem Hinweis „nicht geladen“. Per Rechtsklick (Kontextmenü „Modell laden“ bzw. „Layer laden“) oder Doppelklick lädt man sie jederzeit nach.
Beim Erzeugen der 3D-Vorschau im Modellgenerator (infraBuild) sprang die Kamera bisher bei jedem Klick auf „Vorschau“ zurück in die eingepasste Gesamtansicht. Jetzt passt die Vorschau die Kamera nur beim ersten Erzeugen automatisch ein; bei jedem weiteren Aktualisieren bleibt der Blick genau dort, wo er war — so kann man an einer Stelle bleiben und Änderungen direkt vergleichen. Wird die Vorschau entfernt und neu erzeugt, passt sie wieder einmalig ein.
Beim Import einer FBX-Datei mit 3D-Körpern werden Hoch-Achse und Einheit jetzt automatisch richtig gestellt. Hintergrund: In CAD-Programmen zeigt die Höhe immer nach Z; beim Export nach FBX kippt das meist auf Y (FBX-Standard) — die Körper lagen dadurch bisher auf der Seite oder in falschem Maßstab. infraCore-Studio liest nun die in der FBX-Datei hinterlegte Hoch-Achse (UpAxis) und den Einheiten-Maßstab (UnitScaleFactor) aus und dreht die Geometrie wieder auf Z-vertikal bzw. skaliert sie in Meter. Sind diese Angaben in der Datei eindeutig, geschieht das ohne Nachfrage. Fehlen sie oder sind sie nicht eindeutig, erscheint beim Import ein kleiner Dialog, in dem sich Hoch-Achse (Y- oder Z-vertikal) und Einheit (m/cm/mm/Zoll) bestätigen bzw. korrigieren lassen.
Der Modellgenerator (infraBuild) kann jetzt fertige 3D-Körper aus FBX-Dateien einlesen und entlang einer Achse an Stationen platzieren — für Fertigteile, Ausrüstung, Sonderbauwerke oder Abzugskörper. Über „FBX importieren“ (Ribbon-Gruppe „3D-Solids“) wird die Datei geladen; enthält sie mehrere Körper, legt man je Körper fest, ob er ein echtes Bauteil (Volumen) oder ein Abzugskörper (Aussparung) ist. Im Graph steuern drei neue Nodes den Rest: „FBX-Import“ (Datensatz + Rollen), „Ausrichtung (3D)“ (bildet die FBX-Achsen auf die Achsrichtung ab und dreht per Gieren/Neigen/Rollen — konstant oder stationsabhängig) und „3D-Körper platzieren“ (setzt die Körper an jeder Station der Liste). Abzugskörper werden dabei echt aus den überlappenden Volumina herausgeschnitten. Die importierten Körper werden mit dem Projekt und in der infraBuild-Sicherung gespeichert.
In breiten Fenstern verschwanden Stationsbeschriftungen, Achsnamen, Abschnitts-Marker sowie Objekt- und GIS-Beschriftungen am linken und rechten Rand — sie wurden nur innerhalb eines mittigen quadratischen Bereichs gezeichnet, als läge ein unsichtbares Fenster über dem Plan, während die Achslinien selbst über die volle Breite liefen. Der Lageplan berücksichtigt jetzt den tatsächlich sichtbaren Bereich (inkl. der seitlichen Ränder), sodass alle Beschriftungen über die gesamte Fensterbreite erscheinen.
Die GIS-Basiskarte (Vektoren, Flächen, Punkte und Rasterkarten) wird am Bildschirm wieder exakt auf den dargestellten Plan-Bereich beschnitten — sie ragt nicht mehr über den Modell-/Achsbereich hinaus. Wer die Basiskarte bewusst weiter aufspannen möchte, kann sie weiterhin über „Darstellung → Ausdehnung → Basiskarte einbeziehen“ in die Plan-Ausdehnung aufnehmen. (Beim maßstäblichen Druck war der Zuschnitt bereits korrekt.)
Der Lageplan merkt sich jetzt die berechneten Ansichts-, Draufsichts- und Umriss-Linien je Modell und leitet sie nur dann neu ab, wenn sich am Modell wirklich etwas Relevantes ändert (Schnitthöhe, Blicktiefe, Sichtbarkeit, Farbe). Vorher wurde bei jeder Aktion — auch beim bloßen Ein-/Ausblenden einzelner Objekte oder einer Auswahl — die Kanten-Berechnung für alle Modelle komplett wiederholt, was bei großen Projekten spürbar hakte. Jetzt bleibt die Bedienung flüssig.
Der Lageplan zeichnet seinen Inhalt (Schnittlinien, Basiskarten-Vektoren/-Flächen/-Punkte, Rasterkarten, Umrisse und Punktwolken) jetzt durchgängig über die schnelle Grafikkarten-Beschleunigung (WebGL) — die frühere, langsamere SVG-Darstellung samt Umschalter ist entfallen. Dadurch bleiben auch Pläne mit zehntausenden Objekten beim Verschieben und Zoomen flüssig. Zusätzlich öffnet der Lageplan beim ersten Aufruf spürbar schneller: die Zeichenkomponente wird in einem Ladeschritt statt zweien geladen und die erste Berechnung startet ohne Verzögerung. Werkzeuge, Beschriftungen, Achsen und Ausdrucke sind unverändert.
Beim Wechsel in den Bereich „PropertySets“ der neoQ-Bibliothek wurde bisher automatisch „Alle PropertySets“ vorgewählt — dabei baut die App sämtliche PropertySets mitsamt allen Eigenschaften auf einmal auf, was den Wechsel bei umfangreichen Bibliotheken sehr langsam machte. Jetzt wird stattdessen das erste PropertySet angezeigt; der Wechsel ist dadurch sofort da. „Alle PropertySets“ gibt es weiterhin — man wählt es links in der „Gruppierung · Pset“ nur noch bei Bedarf ausdrücklich an. Löscht man das gerade angezeigte Pset, springt die Ansicht automatisch auf das erste zurück.
Enthielt eine neoQ-Bibliothek sehr viele Wertelisten (z. B. nach „Aus Modell ableiten“ oder einem großen IDS-Import – mehrere Tausend Listen), konnte die App beim Öffnen des Bibliothek-Bereichs einfrieren. Ursache waren gleich mehrere Stellen, die alle Wertelisten auf einmal aufbauten: die Werteliste-Auswahl je Eigenschaft im Tab „PropertySets“ legte in jeder Zeile die komplette Liste aller Wertelisten an, die Wertelisten-Übersicht baute alle Einträge gleichzeitig, und interne Abgleich-Berechnungen suchten wiederholt linear durch alle Listen. Jetzt sind die Auswahlfelder durchsuchbar und zeigen nur die ersten Treffer, die Wertelisten-Übersicht rendert nur den sichtbaren Ausschnitt, und die Abgleich-Logik nutzt einen schnellen Index. neoQ bleibt damit auch bei Tausenden Wertelisten flüssig bedienbar.
Ein Klick auf „Vorschau“ im Modellgenerator (infraBuild) erzeugt die Geometrie neu und lädt sie als Vorschau-Modell — bei größeren Modellen konnte das einige Sekunden dauern, ohne dass sichtbar war, dass die App noch arbeitet. Der „Vorschau“-Button zeigt jetzt einen Ladebalken an seinem unteren Rand: zuerst pulsierend während die Geometrie erzeugt wird, danach mit echtem Fortschritt beim Laden der Vorschau. Der Button ist währenddessen gesperrt, damit kein zweiter Durchlauf gleichzeitig startet.
Ein Klick auf ein GIS-Objekt im 3D-Viewer (Flächenwidmung, Gebäude, Leitung usw. aus CityGML/CityJSON/Shapefile/WFS) zeigte dessen Attribute bisher in einem eigenen, schwebenden Info-Fenster über dem Viewport. Jetzt erscheinen sie an derselben Stelle wie die IFC-Eigenschaften eines Bauteils: im rechten Seitenpanel unter dem Tab „Eigenschaften“. Das schwebende Fenster verdeckte teils die Sicht auf das Modell und war eine zusätzliche, inkonsistente Anzeigefläche. Wählt man anschließend ein IFC-Bauteil aus, verschwindet die GIS-Anzeige automatisch (und umgekehrt), sodass immer nur eine Auswahl im Panel steht.
In der Node „Layer-Zuweisung“ des Modellgenerators (infraBuild) konnte die Auswahl eines IDS-Objekts je DXF-Layer die ganze App für mehrere Sekunden einfrieren lassen — besonders bei größeren neoQ-Bibliotheken mit vielen Objekten und Eigenschaften (z. B. ~30 Properties je Objekt). Ursache war eine ineffiziente, mehrfach unnötig wiederholte Auflösung der kompletten Objektliste gegen die Bibliothek. Die Auflösung läuft jetzt deutlich schneller und wird zwischengespeichert.
Im Node-Editor des Modellgenerators (infraBuild) konnte eine Verbindung optisch stehenbleiben, wenn man sie umhängte — also ihr Ende von einem Anschlusspunkt löste und auf einen anderen zog: statt sauber am neuen Punkt anzudocken, blieb sie mitunter frei im Raum hängen. Ursache war, dass die Verbindung intern gelöscht und neu angelegt wurde und der Editor dabei die Spur verlor. Jetzt wird sie direkt umgehängt und bleibt zuverlässig an ihrem Anschlusspunkt. Zusätzlich verschwinden Verbindungen zu Eingängen, die durch einen Profilwechsel wegfallen (z. B. Parameter-Eingänge am „Profil (Editor)“-Node), automatisch, statt als verwaiste Linie hängen zu bleiben.
Der 3D-Viewer schaltet jetzt schon ab 8.000 Bauteilen (statt erst ab 20.000) automatisch in den gebündelten Darstellungsmodus (BatchedMesh). Dabei werden zehntausende Einzelteile in wenige Zeichenbefehle zusammengefasst — auch die Kantenlinien. Das senkt die GPU-Last bei Modellen mittlerer Größe stark und macht Drehen/Zoomen spürbar ruckelärmer. Wer den vollen klassischen Modus bevorzugt (z. B. für exakte Transparenzen), stellt in den Einstellungen unter „Performance-Modus“ auf „Aus“.
Beim Ein-/Ausblenden einzelner Unter-Layer oder beim Ändern klassifizierter Farben wurde die geografische Umrechnung (Reprojektion ins Projekt-Koordinatensystem) bisher für JEDEN Punkt komplett neu gerechnet — bei großen Layern spürbar. Die umgerechneten Koordinaten werden jetzt je Layer zwischengespeichert; solche Umschaltungen greifen darauf zurück und laufen dadurch klar schneller.
Wird eine Punktwolke im 2D-Lageplan angezeigt, wurde bei jedem Verschieben/Zoomen die gesamte Wolke neu auf den Bildschirm projiziert. Die Punkte werden jetzt einmal aufgebaut und beim Navigieren nur noch mit-transformiert — Pan/Zoom bleibt auch bei großen Wolken flüssig.
Im infraBuild-Node-Editor lassen sich die beiden Seitenspalten — links die Node-Bibliothek, rechts die Node-Eigenschaften — jetzt in der Breite verstellen: Fahre mit der Maus auf den senkrechten Trenner zwischen Spalte und Arbeitsfläche und zieh ihn nach links oder rechts. So schaffst du mehr Platz für lange Parameter-Namen oder für die Zeichenfläche in der Mitte. Der Trenner bleibt zuverlässig beweglich und bleibt auch nach einem Tab-Wechsel nicht mehr hängen.
In der Node „Layer-Zuweisung“ wird jedem DXF-Layer ein IDS-/IFC-Objekt zugewiesen. Statt einer langen Auswahlliste gibt es jetzt ein Such-Dropdown: Tippe einen Teil des Objekt- oder Katalognamens (oder der IFC-Klasse), und die Liste filtert sofort. Bei vielen neoQ-Objekten findest du das gewünschte Ziel damit deutlich schneller.
Im Lageplan war es mit dem Werkzeug „Attribute“ oft mühsam, dünne GIS-Linien genau zu treffen. Der Auswahlbereich um den Mauszeiger ist jetzt deutlich größer, sodass auch schmale Linien und kleine Punkte zuverlässig erwischt werden. Fallen dabei mehrere Features unter den Zeiger, öffnet sich ein kleines Auswahl-Menü mit den gefundenen Layern (das nächstgelegene oben) — dort wählst du das gewünschte Feature aus und siehst dann dessen Attribute. Liegt nur ein Feature im Auswahlbereich, erscheinen die Attribute wie gewohnt direkt.
Beim Import einer DXF-Datei in den Profileditor bleiben die echten Geometrien erhalten: ein Kreis wird als echter Kreis, ein Bogen (ARC) als echter Kreisbogen, eine Ellipse als echte Ellipse übernommen — nicht mehr als Vieleck aus vielen kurzen Geraden angenähert. Auch Polylinien-Bögen (Bulge) reisen verlustfrei mit. Klickst du dann auf „Als Skizze bearbeiten“, erscheinen die Kurven als wenige, saubere Bogenpunkte, die du direkt anfassen und bemaßen kannst (ein Kreis = zwei Bogenpunkte statt Dutzender Ecken). Splines und beliebige Ellipsen-Ausschnitte werden weiterhin fein tesselliert, weil der Skizzen-Editor dafür kein eigenes Kurven-Element hat — ihre Form bleibt dabei aber originalgetreu.
Der Profil-DXF-Import erkennt jetzt weitere Zeichnungselemente. Blockreferenzen (INSERT) werden automatisch aufgelöst — auch verschachtelte Blöcke und mit ihrer Einfüge-Transformation (Verschiebung, Drehung, Skalierung, Spiegelung sowie Zeilen-/Spalten-Raster); ein als Block gespeichertes Rohr oder Regelprofil muss also nicht mehr vorher im CAD „aufgelöst“ werden. Kreisbögen in gleichmäßig skalierten Blöcken bleiben echte Bögen. Zusätzlich werden gefüllte Flächen (SOLID/TRACE) und Faces (3DFACE) als geschlossene Konturen übernommen. Reine Beschriftungen (Text, Bemaßung, Punkte) werden still übersprungen; nur Schraffuren (HATCH) müssen weiterhin im CAD in Linien aufgelöst werden.
Der Plankopf (Titelblock) im Lageplan bindet ab Werk das infraCore-Logo ein, sodass es bei jedem Druck und SVG-Export automatisch oben im Plankopf erscheint — ohne dass zuerst manuell ein Bild gewählt werden muss. Wer ein eigenes Firmenlogo verwenden möchte, ersetzt es weiterhin im Titelblock-Editor („Plankopf bearbeiten“); wer gar kein Logo will, entfernt es dort. Beim Druck/Export wird das Logo zuverlässig in die Datei eingebettet.
Im Profileditor (infraBuild) gibt es jetzt für ALLE Regelquerschnitte fertige Vorlagen direkt im Menü „Neu aus Vorlage …“ und im Startbild, übersichtlich gruppiert in Grundformen, Tunnel, Stützmauern und Stahlprofile: Kreis/Vollkreis, Maulprofil, Hufeisen und Stollen (jeweils auch hohl mit Wandstärke), Winkel- und Gewichtsstützmauer sowie I-, T- und L-Profil. Jede Vorlage ist sofort parametrisch — Breite, Höhe, Wandstärke usw. sind benannte Parameter, und die ganze Skizze „flext“ live beim Ändern eines Werts (parametrisches Prinzip). Gekrümmte Profile sind ECHTE Bögen: Kreise und Tunnel-Kalotten als Kreisbögen, das Maulprofil als echter Ellipsenbogen — kein eckiges Vieleck. Der frühere Umweg (erst „Parametrisch“, dann „Als Skizze bearbeiten“) entfällt; das kompakte Maß-Formular bleibt als Alternative erhalten.
Beim Verbinden eines OGC-Dienstes (WMS/WMTS/WFS) lässt sich das Lade-Gebiet als Rechteck in der Draufsicht aufziehen — das funktioniert aber nur im 3D-Viewer. Wer im 2D-GIS-View startete und dafür den Tab wechselte, verlor das OGC-Fenster spurlos. Jetzt wechselt „Im Plan aufziehen“ automatisch in den 3D-Viewer, blendet für die Geste das Fenster kurz aus und öffnet es danach wieder an derselben Stelle — anschließend springt die Ansicht dorthin zurück, wo du gestartet bist. Egal aus welcher Ansicht (2D-Lageplan, ein Auswertungs-Tab …) du das OGC-Fenster öffnest: das Aufziehen klappt und der Dialog verschwindet nicht mehr.
7. Juli 2026
Jeder Querschnitt läuft jetzt vollständig über den Profileditor. Sowohl im parametrischen Profil-Editor als auch beim DXF-Import gibt es den neuen Knopf „Als Skizze bearbeiten“: Er wandelt den Querschnitt in eine frei editierbare CAD-Skizze um (Punkte/Bemaßungen), danach kannst du im vollen Profileditor zeichnen, verschieben und bemaßen. Rollen wie Hohlraum bleiben dabei erhalten — Löcher überleben die Umwandlung. Zusätzlich erkennt der Skizzen-Editor Löcher auf Wunsch automatisch (Knopf „Löcher“ in der Konturen-Liste): liegt eine geschlossene Kontur in einer anderen, wird sie zum Hohlraum. So wird „zwei Kreise – die Fläche dazwischen ist der Querschnitt“ (Kreisring/Rohr) korrekt als Volumen mit Loch erkannt — beim DXF-Import ohnehin automatisch, und jetzt auch bei frei gezeichneten Skizzen.
Die 5D-Mengenermittlung und die 4D-Terminpläne werden dauerhaft im Browser gespeichert und beim Start wieder eingelesen. Beim Zurücksetzen der App blieben sie bisher erhalten und tauchten nach dem Neuladen wieder auf. Jetzt werden auch diese beiden Datenarten beim Reset geleert, sodass die App wirklich im Startzustand beginnt.
Wer den Lageplan zuletzt im rahmenlosen „Modell“-Modus gespeichert hatte, wurde beim erneuten Öffnen des 2D-Tabs automatisch in ein Layout gezwungen — dadurch galt das Projekt sofort wieder als „ungespeichert“, obwohl nichts geändert wurde. Der zuletzt gewählte Modus (Modell oder Layout) bleibt jetzt erhalten; ein Standard-Layout wird nur noch angelegt, wenn es überhaupt keines gibt.
An mehreren Stellen fehlte eine Rückmeldung: Das Laden einer Punktwolke und der Baugrund-Excel-Export liefen ohne Erfolgs-/Fehlermeldung (bei einem Fehler wirkte es, als sei nichts passiert) — beide zeigen jetzt einen Hinweis. Das Löschen eines BCF-Themas oder -Kommentars fragt jetzt vorher nach (unwiderruflich, inkl. Kommentare/Viewpoints). In der Modell-Ladeliste erscheint bei erfolgloser Suche „Keine Treffer“ statt eines leeren Bereichs. Nach dem Schließen eines Dialogs springt die Tastatur-Auswahl zurück auf das auslösende Element (bessere Tastatur-/Screenreader-Bedienung), und mehrere Symbol-Schaltflächen haben jetzt sprechende Beschriftungen.
Die Baugrund-Attributzuordnung (RFEM/SOFiSTiK/DIANA) samt Stationsabstand, Schnittlage und Beschriftung sowie das Punktwolken-Schnittband (an/aus, vorne/hinten) wurden bisher beim Speichern eines Projekts nicht mitgesichert und mussten nach dem erneuten Öffnen neu eingestellt werden. Diese Einstellungen reisen jetzt mit im Projekt.
Die Schalter für Nordpfeil, Legende und Plankopf (im Layout-Blattrahmen) sowie die Schaltfläche „Plankopf bearbeiten …“ lagen bisher im Menü „Optionen“ der Ribbon-Gruppe „Darstellung“ — thematisch eher weit weg vom Drucken. Sie sind jetzt in ein eigenes Menü „Plankopf & Legende“ in der Gruppe „Pläne & Druck“ umgezogen, direkt neben den gespeicherten Plänen und den Druck-/Layout-Einstellungen. Die Funktion ist unverändert; sie liegt nur dort, wo man sie beim Erstellen eines Plans erwartet. Auch im eigenen Lageplan-Fenster gibt es dafür jetzt einen eigenen Menü-Knopf.
Beim Zurücksetzen wurden bisher die einzelnen Arbeitsdaten im Speicher gelöscht — dabei blieben manche Inhalte übersehen (u. a. gezeichnete GIS-Pfade, gespeicherte Schnitte, ProVI-Abgleich, Absteckpunkte, 3D-Redlining, Linienstile, 4D-Terminpläne, Baugrund-Schichten), und ein geöffnetes Projekt blieb im Hintergrund aktiv. Dadurch galt der leere Stand als „ungespeicherte Änderung“, und ein anschließendes „Speichern“ hätte das nun leere Projekt über den Projektordner geschrieben. Jetzt versetzt der Knopf die App zuverlässig in den Startzustand: ein offenes Projekt wird OHNE Speichern geschlossen (der Projektordner bleibt exakt im zuletzt gespeicherten Stand), danach startet die App frisch mit dem Startmenü — genau wie beim Öffnen oder Anlegen eines Projekts.
Beim Speichern eines Ordner-Projekts wurde der Projektordner mehrfach durchsucht (jedes Mal inklusive des oft sehr großen Cache-Ordners) — bei umfangreichen Projekten spürbar träge. Jetzt wird der Ordner nur noch einmal gelesen und für Modelle, GIS-Layer und Achsen gemeinsam genutzt. Außerdem: Wird der Cache über die Datei-Übersicht der Projektverwaltung gelöscht, werden zuerst die offenen Datenbank-Verbindungen geschlossen — so werden die Dateien unter Windows wirklich freigegeben und der Speicherplatz tatsächlich frei (vorher konnten gesperrte Dateien liegenbleiben).
Profilbibliothek und Profileditor sind zusammengeführt. Neue Profile — ob frei gezeichnete Skizze, parametrisches Grundprofil (Kreis/Rohr, Rechteck/Kasten, Tunnel, Stützmauer, Stahlprofil) oder aus einer DXF-Datei importiert — entstehen jetzt ausschließlich im Profileditor-Tab. Die Profilbibliothek dient nur noch der Verwaltung: umbenennen, duplizieren, löschen und zum Bearbeiten öffnen. Neu beim DXF-Import ist eine Kontur-Paarung, die erkennt, welche Linien einen Querschnitt bilden — etwa bei zwei sich berührenden Rohrwänden, die außen und innen je einen Kreis haben. Drei Zuordnungsarten stehen zur Wahl: „Verschachtelung“ (automatisch: außen liegende Kontur = Volumen, direkt darin liegende = Hohlraum/Loch, unabhängig vom Layer), „Nach Layer“ (gleicher Layer = ein Querschnitt) und „Manuell“ (Konturen im Bild anklicken und selbst paaren). Dadurch werden Hohlquerschnitte korrekt mit Loch erzeugt statt als Vollfläche, und berührende Querschnitte bleiben getrennt.
Der Einstellungen-Dialog war eine einzige lange Liste, durch die man scrollen musste. Er ist jetzt in fünf Themen-Reiter aufgeteilt: „Allgemein“ (Autor-Name/E-Mail und Schriftgröße), „Anzeige“ (Gitternetz, Kanten, IFC-Spaces, Ansicht, Rendering-Modus und Tessellierung), „Navigation“ (Zoom zum Mauszeiger sowie alle Fly-Modus- und Gesten-Optionen), „Leistung“ (Laden & Speicher — nur Geometrie, Disk-Cache, Konvertierung, Geometrie-Streaming — und die GPU-Diagnose) und „Tastenkürzel“. Jede Einstellung wirkt unverändert wie zuvor; sie ist nur schneller zu finden.
In einem Ordner-Projekt konnte es passieren, dass entfernte Inhalte nach dem Speichern und erneuten Öffnen wieder auftauchten: gelöschte IFC-Modelle, GIS-Layer, Geländemodelle (DGM) sowie aus infraBuild/GIS2IFC/Bohrlöchern erzeugte Modelle. Ursache war, dass beim Speichern nicht zuverlässig zwischen „vom Nutzer gelöscht“ und „im Projekt vorhanden, aber (noch) nicht geladen“ unterschieden wurde — gelöschte Einträge wurden dann fälschlich als „nur nicht geladen“ behandelt und im Projekt behalten. Jetzt merkt sich die App pro Sitzung, welche Inhalte tatsächlich geladen/importiert waren; wird ein solcher Inhalt gelöscht, verschwindet er beim Speichern endgültig aus dem Projekt (inkl. Versionshistorie und zwischengespeicherter Kopie), während nicht geladene Projektinhalte unangetastet erhalten bleiben. Zusätzlich färbt jetzt auch das Löschen einer Pfad-Achse den Speichern-Knopf ein.
Beim Erstellen eines Geländemodells (DGM) aus GIS-Höhenlinien konnte die App bei großen Datensätzen (z. B. dem Höhenlinien-Webdienst) für längere Zeit einfrieren, weil die Berechnung den gesamten Programm-Ablauf blockierte. Die Triangulation läuft jetzt im Hintergrund (eigener Rechen-Thread): Der Dialog zeigt einen Fortschrittsbalken mit Phasentext (Triangulieren → Bruchkanten → Netz bereinigen → Einfärben), die App bleibt während der Rechnung bedienbar, und mit „Abbrechen“ lässt sich die Berechnung jederzeit sofort stoppen. Geht etwas schief (kein passendes Höhenfeld, zu wenige Linien, keine Dreiecke), erscheint eine klare Meldung im Dialog statt eines Hängers.
Das „Beschneiden“ auf den Druckbereich ist jetzt eine reine Layout-Funktion: Der Knopf wirkt nur, wenn unten in der Leiste ein Drucklayout (mit Maßstab) aktiv ist. Im rahmenlosen „Modell“-Tab ist er deaktiviert (der Tooltip weist darauf hin), weil es dort bewusst keinen Blattrahmen gibt. Passend dazu startet der Lageplan beim Öffnen direkt im Layout-Bereich: Ist noch kein Layout vorhanden, wird automatisch „Layout 1“ angelegt (Maßstab und Blatt aus dem Schnelldruck bzw. 1:500), sodass sofort ein Blattrahmen samt Plankopf sichtbar ist und Beschneiden bereitsteht. Ein bereits gewähltes Layout bleibt erhalten; über den „Modell“-Tab lässt sich weiterhin jederzeit in den rahmenlosen Arbeitsraum wechseln.
Bei aktiviertem schnellen Plan-Renderer (Darstellung → Renderer) konnte es vorkommen, dass beim allerersten Öffnen des Lageplans die GIS-Basiskarte (Vektoren, Flächen, Orthophotos/Karten) sowie Schnitt- und Ansichtslinien leer blieben, während die GIS-Beschriftungen (Straßennamen o. Ä.) bereits zu sehen waren. Grund war ein Timing-Problem: Der schnelle Renderer wird beim ersten Aufruf im Hintergrund nachgeladen und war beim ersten Zeichnen manchmal noch nicht bereit, sodass die eigentliche Karte nicht ankam. Ab jetzt werden die Karteninhalte automatisch nachgereicht, sobald der Renderer steht — die Basiskarte erscheint schon beim ersten Öffnen vollständig, ohne dass man den Plan erst schließen/neu öffnen oder verschieben muss.
Der Dialog „Punkte aus Excel importieren“ hat jetzt ein Feld „Zeilen überspringen“. Damit lässt sich einstellen, wie viele Zeilen am Anfang der Tabelle ignoriert werden — praktisch bei Exportdateien, die zuerst Titel-, Firmen- oder Metadatenzeilen enthalten, bevor die eigentliche Spaltenüberschrift kommt. Die übersprungenen Zeilen werden verworfen; erst die darauffolgende Zeile gilt (bei aktivem Häkchen „Erste Zeile ist Kopfzeile“) als Überschrift, der Rest als Daten. Die automatische Spaltenerkennung und die Vorschau passen sich sofort an. Die Einstellung wird im Projekt gespeichert und beim erneuten Öffnen wiederverwendet.
Der Plankopf (Titelblock) im Lageplan lässt sich jetzt vollständig anpassen: Ribbon „2D“ → Darstellung → „Plankopf bearbeiten …“ (auch im eigenen Lageplan-Fenster). Im Dialog können Sie die Standardfelder ausfüllen (Plannummer, Planinhalt/Titel, Bearbeiter/Gezeichnet, Geprüft, Firma/Büro, Datum, Index/Revision), die automatischen Felder (Projektname, Maßstab, Blattformat, Datum, CRS, KI-Hinweis) einzeln ein-/ausblenden, beliebige freie Zeilen (Bezeichnung + Wert) ergänzen und ein Logo/Bild einbetten. Zusätzlich können Sie einen eigenen Plankopf als DXF importieren: Linien und Texte werden übernommen und proportional in den Plankopf-Bereich eingepasst. Texte mit Platzhaltern wie {{plannummer}} oder <Datum> werden beim Drucken automatisch mit den passenden Werten gefüllt (Schlüssel u. a. projekt, plannummer, titel, massstab, blatt, datum, bearbeiter, geprueft, firma, index, crs). Der Plankopf wird im Projekt gespeichert und mit dem eigenen Fenster synchronisiert.
Drei Probleme beim maßstäblichen Drucken/PDF im Lageplan sind behoben: (1) Ein als „quer“ (Querformat) gewähltes Blatt kam als PDF im Hochformat heraus — die Seite wird jetzt zuverlässig in der gewählten Ausrichtung erzeugt. (2) Der Planinhalt (Karte, Modell- und Achslinien) lief über den Blattrahmen hinaus; jetzt wird beim maßstäblichen Druck alles exakt auf die Innenseite des Rahmens beschnitten, sodass ringsum ein sauberer Rand bleibt. (3) Die Linien der IFC-Modelle wirkten im Ausdruck je nach Zoom/Ausschnitt haarfein oder zu dick; die Strichstärken sind jetzt eine konstante, vorhersehbare Breite, und der (optionale) beschleunigte Renderer druckt mit höherer Auflösung — deutlich schärfer, auch auf großen Blättern (A1/A0).
In der Layout-Leiste unten im Lageplan gibt es einen neuen Knopf „Beschneiden“. Ist er aktiv, wird alles außerhalb des Druckbereichs (blauer Blattrahmen des aktiven Layouts bzw. des Schnelldrucks) ausgeblendet: Die Basiskarte, Modell- und Achslinien, das Koordinatenraster und alle Flächen enden exakt an der Blattkante — ideal, um ein aufgeräumtes Blatt zu sehen, das genau dem späteren Ausdruck entspricht. Beschriftungen, die über den Rand hinausragen würden (z. B. Straßennamen der Basiskarte, Stationswerte, Objekt- und Punktbeschriftungen), werden dabei ganz weggelassen statt an der Kante halb abgeschnitten. Der Knopf ist nur aktiv, wenn ein Druckbereich mit Maßstab eingestellt ist. Rand-Lineale, Maßstabsleiste, Nordpfeil und der Blattrahmen selbst bleiben als Orientierung sichtbar. Die Einstellung wird im Projekt gespeichert und gilt auch im eigenen Lageplan-Fenster.
Der 2D-/Lageplan-Tab öffnet jetzt in voller Breite und blendet dabei — wie schon neoQ, DataBuild, infraBuild, Stats und der Start-Tab — automatisch die linke Projektstruktur und die rechte Eigenschaftenleiste aus. So steht dem Plan die gesamte Fläche zur Verfügung. Beim Wechsel auf einen anderen Tab (z. B. den 3D-Viewer) kommen die Seitenleisten wie gewohnt wieder zum Vorschein; bei Bedarf lassen sie sich im Lageplan jederzeit über die kleinen Griffe am Rand wieder einblenden.
Im 2D-/Lageplan-Modul passierte beim Klick auf „Drucken“ (großer Ribbon-Knopf) bzw. „Druck & Layout → Drucken / PDF…“ nichts, solange kein Maßstab gewählt und kein Drucklayout aktiv war — der Standardzustand im „Modell“-Tab. Jetzt öffnet „Drucken“ auch ohne gewählten Maßstab den Druckdialog: Der Schnelldruck bildet dann den aktuellen Bildschirm-Ausschnitt seitenfüllend auf das gewählte Blatt ab (der Plankopf zeigt „Ansicht (an Blatt angepasst)“). Ist ein Maßstab oder ein Layout gewählt, wird wie bisher maßstabsgerecht gedruckt. Der Druck läuft nicht mehr über ein separates Browserfenster (das der Popup-Blocker bzw. die Desktop-App abfing → „vom Popup-Blocker verhindert“), sondern öffnet den Druckdialog direkt aus dem Plan heraus. Damit erscheint der Drucken-/PDF-Dialog zuverlässig, ohne dass Popups erlaubt werden müssen. Ist noch kein Planinhalt geladen, erscheint ein klarer Hinweis statt kommentarlos nichts zu tun.
Messungen, Flächen, Koten und Punkte im Lageplan lassen sich jetzt einzeln bearbeiten und entfernen — nicht mehr nur alle zusammen über „Leeren“. Solange kein Platzier-Werkzeug (Messen/Fläche/Kote/Punkt) aktiv ist, einfach das gewünschte Element im Plan anklicken: Es wird hervorgehoben und ein kleiner Editor öffnet sich. Dort lassen sich Farbe und Textgröße einstellen; bei Flächen zusätzlich Füllfarbe und Füll-Deckkraft sowie eine optionale Beschreibung (z. B. „Baufeld A“), die über dem Flächenwert erscheint und mit in den DXF-Export geht. Mit der Taste Entf (oder Rücktaste) wird das ausgewählte Element gelöscht, Esc hebt die Auswahl auf. Element-Tags waren schon vorher einzeln editier-/löschbar; das gilt jetzt für alle Werkzeuge. Die Einstellungen bleiben in gespeicherten Lageplänen erhalten.
In einem Drucklayout des Lageplans lassen sich jetzt ein Plankopf (Titelblock) und eine Legende in den Blattrahmen einfügen — beide erscheinen genau so am Bildschirm wie später im Ausdruck/PDF und im SVG-Export. Der Plankopf sitzt unten rechts (Projektname, Maßstab, Blattgröße, Datum, Projekt-CRS, Prüfhinweis), die Legende unten links und listet Modelle, Umrisse, jeden sichtbaren GIS-Layer, Abschnitte und Achsen mit ihrer Farbe/Signatur. Ein-/ausschalten über Ribbon „2D“ → Darstellung → Optionen oder direkt im Zahnrad des Layouts (Layout-Leiste unten). Im „Modell“-Tab bleibt die Legende wie bisher eine Einblendung am Bildschirm (nicht gedruckt).
Der blaue Blattrahmen (Druckvorschau) erscheint jetzt nur noch, wenn unten ein Drucklayout gewählt ist — wie im CAD ist der „Modell“-Tab der reine Arbeits-/Modellraum ohne Papierrahmen. Für einen maßstäblichen Rahmen mit Plankopf und Legende einfach in der Leiste unten im Plan ein Layout anlegen. Der Schnelldruck aus dem „Modell“-Tab druckt weiterhin den aktuellen Bildschirm-Ausschnitt.
Im Ribbon-Reiter „2D“ werden die kompakten Schaltflächen der Gruppen (Darstellung, Abschnitte, Werkzeuge, Beschriftung, Pläne & Druck) jetzt platzsparend in Spalten zu je drei Zeilen gestapelt — wie im Start-Menüband. Dadurch passt der komplette Reiter samt der Gruppe „Export“ in die Funktionsleiste, statt am rechten Rand abgeschnitten zu werden.
Im GIS-Ribbon gibt es jetzt „Punkte (Excel)“: eine .xlsx/.xls-Tabelle mit beliebigen Spalten laden und daraus einen Punkt-Layer erzeugen. Die Koordinatenspalten werden halbautomatisch erkannt — egal ob sie X/Y/Z, Rechtswert/Hochwert/Höhe oder Easting/Northing/Elevation heißen. Im Dialog sieht man die erkannte Zuordnung farbig in einer Vorschau und kann jede Spalte per Auswahlfeld überschreiben (auch Punkt-Nr./Name für die Beschriftung). Hat die Datei mehrere Arbeitsblätter, wählt man das gewünschte; Kommazahlen mit deutschem Dezimalkomma werden korrekt gelesen, Zeilen ohne gültige Koordinaten übersprungen (mit Hinweis). Alle übrigen Spalten bleiben als Attribute erhalten (Klassifizierung/Beschriftung/Filter wie bei jedem Vektor-Layer). Das Quell-CRS ist wählbar (Standard: Projekt-CRS). Der Layer wird mitsamt Spalten-Zuordnung im Projekt gespeichert.
6. Juli 2026
Der Lageplan hat jetzt einen eigenen Ribbon-Reiter „2D“ im Hauptmenü (neben „Achsen“). Alle Funktionen, die bisher in der Kopfleiste des Lageplan-Tabs lagen, sind dort thematisch gruppiert: Lageplan (Anzeigen / eigenes Fenster / Einpassen), Modelle (Schnitt/Draufsicht/Umriss/Aus + Schnitthöhen + Nordung), Basiskarte (GIS ein/aus + Layer-Steuerung), Darstellung (Raster, Optionen, Linienstile), Achsen (Stationierung), Abschnitte, Werkzeuge (Messen/Fläche/Kote/Punkt/Tag/Fang), Beschriftung (Pfeil-Text, Textfeld, Stil, Objektbeschriftung), Pläne & Druck sowie Export. Wer im Ribbon ein Werkzeug wählt, bekommt den Lageplan automatisch geöffnet; der Plan selbst hat im Tab jetzt die volle Höhe. Im eigenen Lageplan-Fenster (zweiter Monitor) bleibt die gewohnte Kopfleiste erhalten — dort gibt es kein Ribbon.
Stationswerte entlang von Achsen stehen jetzt wie in klassischen Lageplänen senkrecht (normal) zur Achse: Ein kurzer Querstrich markiert die Station auf der Achse, der Stationstext läuft von der Achse weg und steht nie auf dem Kopf. Pro Achse lassen sich Beschriftungsseite (links/rechts der Stationierungsrichtung) und Abstand von der Achse getrennt einstellen (Ribbon „2D“ → Achsen → Stationierung); ohne eigene Einstellung gilt der globale Standard-Abstand. Die gedrehte Ausrichtung wandert auch in den DXF/DWG-Export. Wer die bisherige horizontale Beschriftung bevorzugt, schaltet „Beschriftung normal zur Achse“ einfach ab.
Unten im Lageplan gibt es eine Layout-Leiste nach CAD-Vorbild („Modell / Layout“): Der Tab „Modell“ ist die normale Ansicht; mit „+“ legt man beliebig viele Drucklayouts an. Jedes Layout hat seinen eigenen Druckbereich — Maßstab (1:N), Blattgröße (A4–A0), Hoch-/Querformat und eine feste Verankerung im Plan (E/N). Der blaue Blattrahmen des aktiven Layouts lässt sich direkt im Plan am Rand greifen und verschieben oder per Knopf auf die aktuelle Ansicht setzen; Doppelklick auf den Tab benennt um, das Zahnrad bietet Einstellungen, Duplizieren und Löschen. Gedruckt wird das aktive Layout (der Plankopf zeigt den Layout-Namen); ohne aktives Layout funktioniert der bisherige Schnelldruck unverändert. Layouts werden im Projekt gespeichert und stehen auch im eigenen Lageplan-Fenster zur Verfügung.
Im Linien-Menü des Lageplans (Ribbon „2D“ → Darstellung → Linien) lassen sich jetzt auch die bisher fest eingestellten Linienarten anpassen: Achsen (Strichstärke + Linientyp), Koordinatenraster (Stärke + Deckkraft), GIS-Vektoren (Strichstärke — wirkt auch im schnellen WebGL-Renderer) und die Abschnitts-Hervorhebung (Stärke + Deckkraft). Schnitt-/Ansichts-/verdeckte Linien und Stile je IFC-Klasse waren bereits steuerbar; „Zurücksetzen“ stellt alles auf den Standard zurück. Alle Einstellungen werden im Projekt gespeichert.
Der Anzeige-Modus „Umriss“ zeigte bisher die Silhouette JEDES einzelnen Bauteils — dadurch erschienen auch Linien von Bauteilen, die von ganz oben betrachtet gar nicht sichtbar sind, weil sie unter oder innerhalb anderer Bauteile liegen (z. B. ein Anbau unter dem Hauptdach, ein Sockel unter einem Vordach oder innenliegende Elemente). Jetzt wird zusätzlich geprüft, was von senkrecht oben tatsächlich zu sehen ist: Kantenstücke, die im Grundriss von einer anderen Fläche überdeckt werden, entfallen. Übrig bleibt exakt die Kontur dessen, was man beim Blick von ganz oben auf das Modell sieht — nicht mehr und nicht weniger. Direkt aneinanderstoßende Baukörper behalten ihre gemeinsame Stoßlinie, Innenhöfe bleiben als Konturen sichtbar. Die Linien sind weiterhin scharf und geometrie-echt (kein Raster) und gelten auch für Export (DXF/DWG/SVG/Druck).
Der Box-Schnitt richtete seine sechs Schnittflächen bisher immer streng nach den Weltachsen (X/Y/Z) aus. Bei schräg im Raum liegenden Bauteilen — etwa Rampen, geneigten Trägern oder Objekten entlang einer gedrehten Achse — wurde die Box dadurch unnötig groß und saß „schief“ um das Element. Jetzt ermittelt das Werkzeug die Hauptrichtungen des ausgewählten Elements und dreht die Box passend dazu, sodass sie das Bauteil eng und richtig ausgerichtet umschließt. Die Griffe zum Verschieben der Flächen sitzen entsprechend an den gedrehten Seiten. Ohne Auswahl (Box um das ganze Modell) bleibt es wie bisher achsparallel.
Die runden Zieh-Griffe (Kugeln) der 3D-Schnitte — sowohl bei einzelnen Schnittebenen als auch beim Box-Schnitt — hatten eine feste Größe in Metern. Dadurch wirkten sie beim Heranzoomen viel zu groß und verdeckten das Modell, beim Herauszoomen dagegen wurden sie winzig und schwer zu treffen. Jetzt skaliert jeder sichtbare Griff bei jedem Bild automatisch so, dass er am Bildschirm immer ungefähr gleich groß bleibt — unabhängig davon, wie nah oder weit die Kamera steht (Perspektive wie Orthogonal). Das Anfassen/Ziehen bleibt exakt an der sichtbaren Kugelgröße.
Die beiden DataBuild-Werkzeuge „Serien“ und „Groups“ waren bisher in eine schmale Spalte gequetscht — viel Bildschirmbreite blieb ungenutzt, und alle Felder standen als lange, flache Liste untereinander. Beide sind jetzt als geführter Ablauf mit nummerierten, farbig hinterlegten Schritten neu aufgebaut, der die volle Breite nutzt und optisch durch den Vorgang leitet (ein Häkchen je Schritt zeigt den Fortschritt). Bei „Serien“ führen drei Schritte durch „Wo und was?“ (Zielknoten + Elementtyp), „Wie erzeugen?“ (Anzahl / Achse+Stationen / Manuell) und „Wie benennen?“; rechts steht eine mitlaufende Live-Vorschau mit großem Element-Zähler und Namensbeispielen. Bei „Groups“ gibt es Schritt 1 „Bauteile der Gruppe“ und Schritt 2 „An Knoten anhängen“. Neu bei Groups: Beim Anhängen kann man im Baum nicht nur einzelne Knoten anhaken, sondern mit einem Klick auf „Teilbaum“ alle Knoten unterhalb eines übergeordneten Knotens auf einmal auswählen und gemeinsam anhängen.
Im infraBuild-Node-Editor erscheinen neu hinzugefügte Nodes jetzt in der Mitte der aktuellen Ansicht statt an einer festen Stelle. Markierte Nodes lassen sich mit Strg/Cmd+C kopieren und mit Strg/Cmd+V wieder einfügen — inklusive der Verbindungen dazwischen und der Inhalte gruppierter Rahmen; die Kopie landet in der Ansichtsmitte. Mit der Entf-Taste (oder Rücktaste) werden die markierten Nodes gelöscht.
Im Lageplan öffnete bisher jeder Klick auf ein GIS-Feature (Vektor/Fläche/Punkt der Basiskarte) automatisch ein Fenster mit dessen Attributen — das ploppte auch dann auf, wenn man eigentlich nur navigieren oder ein IFC-Element auswählen wollte. Neu gibt es in der Werkzeugleiste ein Werkzeug „Attribute“ (Info-Symbol): Erst wenn dieses aktiv ist, zeigt ein Klick auf ein GIS-Feature dessen Attribute. Ohne das Werkzeug wählt ein Klick wieder wie gewohnt das IFC-Element unter dem Cursor. Das Werkzeug erscheint nur, wenn der beschleunigte Plan-Renderer aktiv ist (Menü „Darstellung → Renderer“), da die GIS-Attributabfrage im Plan nur dort verfügbar ist.
Im Kollisions-Modus konnte die App abstürzen (weißer Bildschirm mit „React error #300“), wenn in der Matrix-Ansicht die Zahl der Gruppen von „keine“ auf „vorhanden“ wechselte oder umgekehrt — also beim Erzeugen einer Matrix, beim Ausführen einer Prüfung oder beim Löschen aller Prüfungen, während die Matrix-Ansicht offen war. Ursache war ein interner Programmierfehler in der Matrix-Ansicht (ein React-Hook wurde bei leerer Matrix übersprungen, sodass sich die Zahl der Hooks zwischen zwei Darstellungen unterschied). Der Hook läuft jetzt immer — der Wechsel funktioniert ohne Absturz.
Eine systematische Prüfung der gesamten App (Daten-Konsistenz, Performance, Bedienung, neueste Funktionen) hat 45 Punkte zutage gefördert, die jetzt alle behoben sind. Die wichtigsten: (Datenverlust) Der Export als .icproj-Bundle enthält jetzt auch Modelle, GIS-Layer und Achsen, die beim selektiven Öffnen NICHT geladen wurden — vorher fehlten sie still im portablen Bundle. Beim Speichern eines ordnerbasierten Projekts werden GIS-Layer, deren Quelle beim Öffnen fehlte (z. B. ein DGM ohne Quell-Layer), nicht mehr endgültig aus dem Projekt gelöscht. Eigenschafts-Änderungen im ausgedockten Fenster „Eigenschaften“ landen jetzt zuverlässig im Hauptfenster (vorher konnten sie beim Speichern/Export verloren gehen). Baugrund-Schichten und Absteck-Sitzungen werden beim Ersetzen einer Modellversion korrekt mitgeführt. (Performance) Beim Arbeiten im Strukturbaum (DataBuild) wird nicht mehr bei jedem Klick der gesamte Baum an nicht geöffnete Fenster gesendet; die Statusleiste zählt Dreiecke und Bildrate ohne Dauerlast; die Funktion „Verfolgte isolieren“ (5D) friert bei großen Modellen nicht mehr sekundenlang ein; die Kollisionsprüfung überträgt die Geometrie an ihren Rechenprozess ohne teure Verdopplung. Dazu viele kleinere Beschleunigungen (Lageplan-Fangwerkzeug, Pfad-Werkzeug, Stats-Widgets, Kollisions-Filter). (Bedienung) Endgültige Löschaktionen (Kollisionsprüfung, Achsdatei, Profil, infraBuild-Knoten, Lageplan-Elemente, GIS2IFC-Regel) fragen jetzt vorher nach; das GPU-Panel „Neu starten“ speichert vorher ab und beendet den Hintergrund-Server sauber.
Der Anzeige-Modus „Umriss“ berechnete die Außenkontur bisher rasterbasiert (Silhouette aus einem Zellraster) — das sah gegenüber den scharfen „Draufsicht“-Linien deutlich schlechter aus (weich, ungenau). Jetzt nutzt der Umriss GENAU DIESELBE Kanten-Pipeline wie die Draufsicht, blendet aber alle inneren Detail-Kanten (Knick-/Stoßkanten) aus und behält nur die echten Silhouetten-/Randkanten. Bei einem geschlossenen Baukörper projizieren die senkrechten Wände exakt auf die Grundriss-Außenkontur — die Kontur besteht damit aus scharfen, geometrie-echten Linien und sieht identisch zur Draufsicht aus (nur mit weniger Linien). Draufsicht und Umriss sind damit visuell vereinheitlicht.
Öffnete man dasselbe ordnerbasierte Projekt ein zweites Mal auf demselben Rechner (Desktop-App), ließen sich beide Instanzen ganz normal bearbeiten und speichern — dabei überschrieben sie sich beim Schreiben der Projektdatei gegenseitig, und das Schließen des zweiten Fensters gab sogar den Schreib-Lock des ersten Fensters frei. Ein bereits geöffnetes Projekt wird jetzt SCHREIBGESCHÜTZT geöffnet: Ansehen, Navigieren und Auswerten sind erlaubt, aber Speichern ist gesperrt. Statt des Speichern-Knopfs zeigen Statusleiste, Menüband und Projektverwaltung ein „Schreibgeschützt“-Schloss; auch die direkten Ordner-Schreiber (GIS „In Projekt“ speichern, Versions-Historie) sind gesperrt, und der Lock des ersten Fensters bleibt unangetastet. Erkannt wird das über die Sperrdatei „.ic-lock“ mit lebender Prozess-Prüfung — nach einem Absturz wird eine verwaiste Sperre automatisch übernommen (kein falscher Schreibschutz). Im Browser (ohne Prozess-Erkennung) bleibt der Hinweis wie bisher rein informativ.
Der Kasten „Modellinformationen“ (oben rechts) zeigt Schema, Autor, Organisation, Software und Datum aus dem IFC-Kopf (STEP-Header). Wird ein Modell aus einem Projektordner NICHT neu geparst, sondern aus dem Platten-Cache (getilt oder gestreamt) wiedereröffnet, läuft dabei kein web-ifc-Parse mehr — dadurch fehlte der IFC-Kopf und alle Felder standen auf „—“. Jetzt liest die App den Kopf beim Wiederöffnen direkt aus dem Text der Quelldatei (die Bytes liegen fürs Prüfsummen-Rechnen ohnehin schon vor) — ganz ohne web-ifc. Dazu werden nur die ersten Kilobyte der Datei ausgewertet (der Kopf steht am Dateianfang), byte-sicher inklusive Umlauten. Das wirkt sofort auch für bereits vorhandene Caches, ohne dass ein Modell neu konvertiert werden muss.
Der Anzeige-Modus „Umriss“ zeigt je Modell die Außenkontur aus der Draufsicht. Diese wurde bisher über eine rasterbasierte, achsparallele Konturverfolgung berechnet — die prinzipbedingt Treppenstufen erzeugt und die tatsächliche Kontur nur grob abbildete; schräge oder gebogene Kanten sahen falsch und stufig aus. Jetzt wird die Kontur per Marching Squares aus einem geglätteten Deckungsfeld extrahiert: Die Isolinie läuft sub-zellgenau (linear interpoliert) durch die Zellen, sodass schräge Ränder als echte Diagonalen und Kurven abgebildet werden. Zusätzlich wird ein feineres Raster (0,3 m statt 0,5 m) verwendet. Das Ergebnis ist die echte Silhouette des Modells statt einer getreppten Näherung.
Die Grundriss-Umrisse von Mesh-Layern (CityGML/CityJSON) im Lageplan werden rasterbasiert berechnet: Die Geometrie wird in ein Zellraster gezeichnet und die Außenkontur zellweise verfolgt — dadurch entstehen achsparallele Treppenstufen. Diese Kontur wurde anschließend nur minimal vereinfacht (Toleranz de-facto ~0,375 Zellen), sodass praktisch jede Treppenstufe erhalten blieb und der Umriss stark gezackt wirkte, besonders an schrägen Kanten. Jetzt entzackt eine Douglas–Peucker-Vereinfachung mit passender Standard-Toleranz (1,4 × Zellgröße, aus der tatsächlichen — ggf. automatisch vergröberten — Rasterauflösung): Die rasterbedingten Stufen kollabieren zu geraden Diagonalen, während echte Ecken (z. B. rechtwinklige Gebäudeecken) scharf erhalten bleiben. Die Vereinfachungstoleranz ist parametrierbar, optional lässt sich eine Chaikin-Glättung für organische Umrisse zuschalten.
In der Desktop-App verwaltet ein SQLite-Cache die Eigenschaften großer Modelle auf der Platte. Der schnelle native Treiber (better-sqlite3) muss zur Electron-Laufzeit passen und wurde bisher über „electron-rebuild“ bereitgestellt. Dieses Werkzeug versucht better-sqlite3 aber immer aus dem Quellcode zu KOMPILIEREN und braucht dafür C++-Buildtools (node-gyp/MSVC) — auf Rechnern ohne diese Toolchain brach der Release-/Start-Vorgang mit „node-gyp failed to rebuild ...better-sqlite3“ ab. Grund: „electron-rebuild“ erkennt nur Treiber, die ihre fertigen Binärdateien lokal mitliefern; better-sqlite3 lädt sie stattdessen bei Bedarf aus dem Internet (Prebuild). Das ist jetzt umgestellt: Ein gemeinsamer Schritt lädt zuerst das passende, fertig gebaute Electron-Binär per „prebuild-install“ herunter (kein Compiler nötig) und kompiliert nur noch als Notfall-Fallback. Schlägt beides fehl, läuft die App wie bisher mit dem langsameren, aber compilerfreien WASM-Treiber weiter. Betrifft Release-Build, Entwicklungs-Start und „npm run rebuild:native“ gleichermaßen.
5. Juli 2026
Bisher wurden SmartViews, Kollisionsregeln, das Kollisions-/Clash-Projekt und die QTO-/Mengen-Listen ZUSÄTZLICH lokal auf dem Rechner (Browser-localStorage) gespeichert — parallel zur Speicherung im Projekt. Das konnte dazu führen, dass ein Rechner-eigener Stand mit dem Projektstand kollidierte und der Eindruck entstand, die Daten „hingen an der Maschine“. Ab jetzt leben diese Inhalte AUSSCHLIESSLICH im Projekt (project.json bzw. .icproj-Bundle) — genau wie Einfärbungen, Schnitte und Eigenschafts-Änderungen es schon vorher taten. Wer ein Projekt öffnet, sieht exakt den gespeicherten Stand; öffnet man ein Projekt ohne Kollisionsdaten, wird ein etwaiger Rest aus einem vorher geöffneten Projekt sauber zurückgesetzt (voll reproduzierbar, auch auf einem fremden Rechner). Maschinen-Präferenzen wie Tastenbelegung, Cache-Budget oder Fly-Mode-Einstellungen bleiben bewusst weiterhin lokal. Hinweis: Im projektlosen Modus (nur IFC geöffnet, kein Projekt) überleben neu angelegte SmartViews/Regeln einen Neuladen nicht mehr — dafür ein Projekt anlegen. Alte, lokal gespeicherte Werte gehen beim Update nicht verloren (werden einmalig übernommen).
In den Einstellungen gibt es einen neuen Bereich „GPU / Grafik“ (nur Desktop-App). Die 3D-Ansicht (WebGL) nutzt bereits den Grafikspeicher (VRAM) für Geometrie und Texturen — das Panel zeigt jetzt live, ob die Hardware-Beschleunigung wirklich aktiv ist (grün) oder ob die App im Software-Modus (SwiftShader, kein VRAM) läuft. Angezeigt werden GL-Renderer, Hersteller, Treiber, der Speicherverbrauch des GPU-Prozesses sowie der WebGL2-/Compositing-Status; „Aktualisieren“ liest die Werte neu. Dazu kommen abschaltbare Tuning-Schalter: GPU-Blocklist ignorieren (Hardware-Beschleunigung erzwingen), GPU-Rasterung, Zero-Copy-Texturen und die maximale Anzahl aktiver WebGL-Kontexte (nützlich bei vielen Fenstern). Diese Schalter greifen erst nach einem Neustart — dafür gibt es einen „Neu starten“-Knopf, sobald etwas geändert wurde.
Im Dialog „OGC-Dienst verbinden“ (Ribbon „GIS / Pläne“) gibt es jetzt über der URL-Eingabe eine durchsuchbare, nach Land gruppierte Auswahl offizieller WMS-, WMTS- und WFS-Dienste — mit mindestens einem geprüften Dienst je Bundesland (je Eintrag mit farbigem Typ-Badge). Österreich: die bundesweiten Dienste BEV-Kataster (WFS + WMS) und „basemap.at“ (WMTS, die österreichische Verwaltungsgrundkarte inkl. Orthofoto/Gelände) sowie je ein Dienst für Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien — alle 9 Bundesländer sind vertreten. Deutschland: bundesweit die BKG-Verwaltungsgebiete (VG250/VG1000/…), Geographische Namen, NUTS-Gebiete als WFS sowie „TopPlusOpen“ (WMS UND WMTS), „WMS VG250“ und „WMS DTK250“, dazu je ein bis zwei Dienste für alle 16 Bundesländer (u. a. Bayern als WMTS, Berlin/Sachsen/Sachsen-Anhalt/Brandenburg mit WFS UND WMS, sowie Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Thüringen). Ein Klick auf einen Eintrag übernimmt Adresse und Typ und verbindet direkt. Gibt man stattdessen eine eigene Dienst-URL ein und verbindet sie erfolgreich, wird dieser Dienst automatisch unter „Eigene Dienste“ gespeichert und steht bei jedem weiteren Öffnen wieder zur Auswahl (mit Papierkorb-Symbol wieder entfernbar).
Beim Öffnen eines Projekts (per .icproj-Bundle oder ordnerbasiert über „Projektdaten laden“) gibt es jetzt EINEN durchgängigen Ladebalken, der so lange sichtbar bleibt, bis wirklich alles vollständig geladen ist: Entpacken → Modelle parsen → Eigenschaften (Properties) laden. Bisher verschwand die Ladeanzeige schon nach dem Entpacken bzw. nach dem Parsen der Geometrie, während die Eigenschaften im Hintergrund noch nachluden — das Projekt wirkte „fertig“, obwohl Filter, Suche und SmartViews noch nicht alle Werte kannten. Der Balken zeigt jetzt die aktuelle Phase samt Fortschritt an und wartet gezielt auch die vollständige Eigenschaften-Aggregation ab, bevor er schließt.
Auf dem Start-Tab gibt es jetzt einen kurzen Datenablage-Hinweis. Er beantwortet die häufige Frage, ob man den Ordner AppData\Roaming\infraCore Studio regelmäßig „aufräumen“ muss: Alle Projektdaten liegen im Projektordner bzw. im .icproj-Bundle. Der AppData-Ordner enthält NUR einen automatisch wieder aufbaubaren Modell-Cache sowie App-Einstellungen (u. a. Tastenbelegung) und die Liste „Zuletzt geöffnet“. Diesen Ordner sollte man daher NICHT komplett löschen — das würde Einstellungen und Recents zurücksetzen. Zum Aufräumen genügt es, bei Bedarf den Cache zu leeren (Verknüpfung „Cache leeren“ öffnet die Einstellungen); der Cache begrenzt sich zudem selbst per Speicherbudget. Ein automatisches Löschen am Sitzungsende ist bewusst nicht vorgesehen.
Der Stil-Editor eines GIS-Layers (rechter Tab „GIS“) war eine lange, flach durchlaufende Liste aus Einfärben, Filter, Punkt-/Linien-/Flächeneinstellungen, Beschriftung und Auswertung — schwer zu überblicken. Er ist jetzt in klar abgegrenzte, mit einem Symbol beschriftete Bereiche gegliedert, jeweils durch einen dezenten Trennstrich getrennt: „Symbolik“ (Punktgröße, Linienstärke, Flächenfüllung), „Klassifizierung“ (Einfärben nach Attribut + Kategorien), „Filter“, „Beschriftung“ (Attributbeschriftung) und die „Auswertung“ als Fußzeile. Es wurden keine Funktionen verändert oder entfernt — nur die Anordnung ist übersichtlicher.
Bei der GIS-Beschriftung mit Ausrichtung „An Linie/Kante ausrichten“ gibt es im Stil-Editor jetzt das Feld „Entlang Linie“ (Meter): Damit lässt sich der Text an der Linie/Kante entlang verschieben — positiv nach rechts, negativ nach links (in Leserichtung). So kann man dicht beieinanderliegende Beschriftungen auseinanderziehen und Überlappungen vermeiden, ohne die Ausrichtung zu ändern. Der Versatz wirkt im 3D-Viewer und im Lageplan gleich; er greift nur bei der Ausrichtung „An Linie“.
4. Juli 2026
Beim Öffnen eines Projekts wählt man im Lade-Dialog „Projektdaten laden“ eine beliebige Teilmenge aus Modellen, GIS-Layern und Achsen. Der 3D-Viewer wurde bisher aber NUR eingeblendet, wenn mindestens ein IFC-Modell geladen wurde — wählte man nur GIS-Layer oder nur Achsen, blieb der Viewer-Tab verborgen (die Daten waren geladen, aber im unsichtbaren Viewport nicht zu sehen). Jetzt erscheint der Viewer, sobald irgendetwas Darstellbares geladen ist (Modelle ODER GIS-Layer ODER Achsen). Werden später alle drei entladen, verschwindet der Viewer wie bisher wieder zugunsten des Start-Tabs.
Ordnerbasierte Projekte haben jetzt neben „models/“ eigene Ordner für GIS (GIS/, DGM/) und Achsen (Achsen/) — sie erscheinen in der Datei-Übersicht der Projektverwaltung als eigene Kategorien „GIS“ und „Achsen“. GIS-Layer und Achsen werden wie die IFC-Modelle mit dem Projekt gespeichert und beim Öffnen NICHT mehr automatisch geladen: Der Lade-Dialog „Projektdaten laden“ listet Modelle, GIS-Layer UND Achsen mit Anhaken-Auswahl (Alle/Keine je Kategorie, Suche) — so lädt man gezielt nur, was man braucht (schneller Start bei großen Projekten). Ein ausgewähltes DGM zieht seine Quell-Layer automatisch mit. Nicht geladene Daten bleiben beim Speichern erhalten (sie gehen nicht verloren, nur weil sie nicht geladen waren); im Projekt gelöschte Layer/Achsen verschwinden korrekt. Über „Daten laden…“ in der Projektverwaltung jederzeit nachladbar. Punktwolken sind bewusst ausgenommen (Rohpunkte werden ohnehin nicht im Projekt gespeichert).
Im Anzeige-Modus „Umriss“ zeigt der Lageplan jetzt die ECHTE Außenkontur jedes Modells — die Silhouette der gesamten Geometrie von oben betrachtet (auch bei L-/U-Formen und mehrteiligen Bauwerken, mit Innenhöfen als Löcher) — statt nur des rechteckigen Bounding-Box-Umrisses. Die Kontur wird aus allen Dreiecken des Modells in die Grundebene projiziert und verdichtet (Raster + Konturverfolgung), je Modell zwischengespeichert (die erste Berechnung großer Modelle kann kurz dauern). Gilt im SVG- wie im WebGL-Renderer; ohne berechenbare Kontur bleibt die Bounding-Box als Rückfall.
GIS-Flächen mit mehreren getrennten Teilflächen je Objekt (MultiPolygon, z. B. mehrteilige Flurstücke) oder mit Innenhöfen wurden im WebGL-Modus falsch gefüllt — es wurde immer der erste Ring als Außenkontur und alle weiteren als Löcher angenommen. Jetzt werden die Ringe je Objekt nach ihrer Verschachtelung (Even-Odd-Regel, unabhängig von der Ring-Orientierung) korrekt in Außenflächen und Löcher gruppiert — mehrere Außenringe UND Löcher werden richtig dargestellt. Gilt auch für die Füllung der neuen Modell-Außenkontur.
Im WebGL-Lageplan zeigt ein Klick auf ein GIS-Objekt (Linie, Fläche oder Punkt) jetzt ein Popup mit allen Attributen des Features (wie das Anklicken im 3D-Viewer). Getroffen wird das oberste Feature unter dem Cursor (bildschirmnahe Linien/Punkte mit einer kleinen Fangtoleranz); ein erneuter Klick, ein Pan oder der Schließen-Knopf blenden das Popup wieder aus. Trifft der Klick kein GIS-Feature, wird wie gewohnt das darunterliegende IFC-Objekt im 3D-Viewer ausgewählt. (Die Attribute reisen dafür jetzt je GIS-Feature ins Plan-Datenpaket mit.)
Weitere Testbefunde des WebGL-Lageplans behoben. (1) Die Bildschirm-Ebene (Lineale, Maßstab, Objekt- und GIS-Attributbeschriftungen, Nordpfeil) lag fälschlich UNTER der WebGL-Geometrie und wurde davon verdeckt — dadurch wirkten Schriftgrößen/Beschriftungen „kaputt“. Die SVG-Overlay-Ebene liegt jetzt korrekt über dem WebGL-Canvas, alle Beschriftungen sind wieder sichtbar. (2) Orthophotos/Rastergrafiken wurden vertikal gespiegelt/verschoben dargestellt (three.js flippt ImageBitmap-Texturen nicht) — die Textur wird jetzt wie im 3D-Viewer korrekt orientiert. (3) Strichlierte Linien (gestrichelt/gepunktet, z. B. verdeckte Kanten/Achsen) wurden im WebGL-Modus durchgezogen gezeichnet — sie werden jetzt als echtes Strichmuster dargestellt.
Wird das Fenster zu schmal, um alle Ribbon-Tabs (Start, Analyse, Checker, Stats, 4D, 5D, Achsen, Punktwolke, GIS, GIS2IFC, infraBuild, Boreholes, Python, DataBuild, neoQ) nebeneinander anzuzeigen, erscheint jetzt rechts ein Dropdown-Knopf („⋯“), der die nicht mehr passenden Tabs auflistet — statt der bisherigen horizontalen Scrollleiste. Die Anzahl der sichtbaren Tabs passt sich automatisch der Fensterbreite an (per ResizeObserver). Ist der gerade aktive Ribbon in das Dropdown gewandert, wird der „⋯“-Knopf hervorgehoben. Ein Klick auf einen Eintrag im Dropdown wechselt wie gewohnt zum jeweiligen Ribbon.
WMS-/WMTS-Layer aus dem GIS-Modul (OGC-Dienst) wurden im 3D-Viewer komplett schwarz gezeichnet, obwohl das Bild korrekt geladen war. Ursache: Die Dienste werden mit transparent=TRUE angefragt, das gelieferte PNG trägt daher einen Alpha-Kanal (transparente Bereiche haben die Farbe Schwarz). Das Raster-Material berücksichtigte den Alpha-Kanal aber nur, wenn die Layer-Deckkraft unter 100 % lag — bei voller Deckkraft (Vorgabe) wurden die transparenten Pixel als deckendes Schwarz gezeichnet. Jetzt zeichnen Rastertexturen den Alpha-Kanal immer alpha-treu, unabhängig von der Deckkraft. Zusätzlich wurde ein Fehler behoben, durch den ein direkt (ohne Reprojektion) bezogenes WMS-Bild auf dem Kopf stand (Nord/Süd vertauscht).
Vier Punkte aus dem Test des neuen WebGL-Lageplans behoben. (1) GIS-Polygon-Füllungen wurden falsch (spitze Dreiecke) trianguliert — der schließende Duplikat-Stützpunkt der Ringe wird jetzt vor der Triangulierung entfernt (wie im 3D-Viewer). (2) Man konnte nicht weit genug hineinzoomen, ohne dass die Geometrie „zerfiel“ — die Positionen werden jetzt um das Planzentrum zentriert gespeichert (float32-Präzision bleibt auch bei starkem Zoom erhalten). (3) Der PDF-/Druck-Export im WebGL-Modus rendert den Blatt-Ausschnitt jetzt exakt und in Druckauflösung (statt nur eines Bildschirm-Abzugs) und bettet ihn hinter die scharfen Vektor-Beschriftungen ein. (4) Neuer Knopf „Rahmen auf Ausschnitt sperren“ im Druck-Menü: der blaue Blattrahmen bleibt dann beim Pan/Zoom auf dem gewählten Plan-Ausschnitt liegen (statt immer in der Bildschirm-Mitte), erneutes Klicken löst die Sperre wieder.
Manche amtlichen WMS-Server ignorieren die WMS-1.3.0-Regel zur Achsenreihenfolge (bei Nord-zuerst-CRS lat,lon) und erwarten E,N — der spezifikationskonforme Ausschnitt zeigt dann auf einen leeren Bereich, und der Layer erschien zwar in der GIS-Liste, blieb im Viewer aber unsichtbar (leeres/transparentes Bild). Jetzt wird ein vollständig transparentes bzw. einfarbiges Ergebnis erkannt und das Bild automatisch einmal mit umgekehrter Achsenreihenfolge nachgeladen; das nicht-leere Ergebnis wird verwendet. Bleibt das Bild leer, erscheint eine klare Meldung mit den möglichen Ursachen (keine Daten im Bereich, Maßstabsgrenze der Ebene oder unpassendes Projekt-CRS) statt eines still unsichtbaren Layers.
Der Lageplan kann die schwere Geometrie (IFC-Schnittlinien, GIS-Vektoren/-Flächen/-Punkte, Ansichts-/Draufsichtslinien, Modell-Umrisse, georeferenzierte Raster/Orthophotos und die Punktwolke) jetzt wahlweise über WebGL (Three.js, Draufsicht-Kamera) statt über SVG zeichnen. Das ist bei zehntausenden Linien/Flächen/Punkten und großen Punktwolken deutlich flüssiger beim Pan/Zoom, weil die Geometrie einmal auf die Grafikkarte geladen und danach nur noch die Kamera bewegt wird (kein Neu-Aufbau riesiger SVG-Pfade je Zoom-Frame, keine Punktwolken-Neutransformation je Bild). Umschaltbar im Menü „Darstellung → Renderer → WebGL-Renderer“. Die Bildschirm-Ebene (Lineale, Koten, Beschriftungen, Messen/Fläche/Kote/Punkt/Tags, Nordpfeil, Maßstab) bleibt unverändert und liegt pixelgenau darüber. Klick-Auswahl von Objekten im Plan und der SVG-/PDF-Export funktionieren auch im WebGL-Modus (Export komponiert ein WebGL-Bild hinter die scharfen Vektor-Beschriftungen); DXF/DWG-Export ist ohnehin unberührt. Standardmäßig aus (experimentell) — im Menü aktivierbar. Kleinere offene Punkte: Druck-Blätter, die über den sichtbaren Ausschnitt hinausragen, und strichlierte Linien.
In der GIS-Layersteuerung (Projektstruktur-Tab „GIS“) gibt es in der Werkzeugleiste einen neuen Etiketten-Knopf, der ALLE Attribut-Beschriftungen der GIS-Layer zugleich ein- oder ausblendet. Der Knopf erscheint nur, wenn mindestens ein Layer eine Beschriftung konfiguriert hat. Die je-Layer-Einstellung (welche Felder, Größe, Farbe …) bleibt dabei erhalten — es ist ein reiner Ansichtsschalter und schaltet die Beschriftungen im 3D-Viewer ohne Neuaufbau sofort um.
Am ausgewählten Treffer gibt es im KCC-Tab den neuen Knopf „Volumen exakt (Boolean)“: die beiden Bauteile werden mit einer echten CSG-Verschneidung (three-bvh-csg) geschnitten. Das Ergebnis ist das EXAKTE Überschneidungsvolumen (statt der schnellen Ray-Grid-Näherung der Engine) — es wird am Treffer gespeichert und neben der Näherung angezeigt — und der exakte Überschneidungskörper wird im 3D-Viewer magenta markiert (immer sichtbar, auch wenn er in beiden Bauteilen steckt); der Kollisionsmarker springt in den exakten Volumen-Schwerpunkt. Die Berechnung läuft bewusst manuell je Treffer (eine Boolean-Verschneidung pro Paar wäre für ganze Läufe zu teuer) und funktioniert für normale, große (BatchedMesh) und gestreamte Modelle.
Zwei Fehlerquellen in der 3-stufigen Volumen-/Tiefenberechnung des Hard Clash behoben. (1) Bei Bauteilen aus mehreren verschweißten Teilkörpern (z. B. mehrschichtige Wände/Platten mit exakt aufeinanderliegenden Innenflächen) kippte die bisherige even-odd-Innenraum-Erkennung — das Überschneidungsvolumen wurde fälschlich als 0 berechnet und die Kollision gar nicht gemeldet. Die Innen-Erkennung zählt jetzt orientierungsbewusst (Nonzero-Winding): geteilte Innenflächen und sogar exakt duplizierte Körper werden korrekt verarbeitet. (2) Die Durchdringungstiefe wurde bisher auf die Bounding-Box-Überlappung bezogen — bei gedrehten/diagonalen Bauteilen ist die um ein Vielfaches größer als die echte Überschneidung, die Tiefe wurde massiv unterschätzt und echte Durchstöße fielen unter die Toleranz. Die Tiefe bezieht sich jetzt auf die tatsächlich gemessene Überschneidung. Beide Korrekturen gelten identisch für die Client- und die Python-Schnell-Engine.
Die Abstandsprüfung (clearance) meldete nur Paare mit einem Abstand ZWISCHEN 0 und der Toleranz. Bauteile, die sich berühren oder tatsächlich durchdringen (Abstand 0), fielen still durch — ausgerechnet die schwersten Verstöße gegen den Mindestabstand. Jetzt gilt die Navisworks/Solibri-Konvention: Berührung und Durchdringung verletzen den Mindestabstand erst recht und werden mit Abstand 0 gemeldet. Analog meldet „Hard Clash konservativ“ jetzt auch exakte Flächen-Berührungen als Beinahe-Berührung.
War in einer Prüfung ein Mindest-Überschneidungsvolumen (Liter) gesetzt, wurden auch Treffer OHNE Volumen daran gemessen — Abstands- und Beinahe-Berührungs-Treffer tragen aber kein Volumen und wurden dadurch ausnahmslos verworfen (die Prüfung wirkte fälschlich „grün“). Das Volumen-Gate greift jetzt nur noch bei Treffern mit Überschneidungsvolumen; bei Abstandsprüfungen ist das Feld ausgeblendet.
Wurden im DataBuild-Strukturbaum ein Knoten UND eines seiner Kinder gemeinsam ausgewählt (z. B. per Shift-Bereichsauswahl) und dann per Drag&Drop oder „Verschieben unter“ auf ein Ziel verschoben, wurde das Kind dupliziert: Es steckte weiter im mitverschobenen Teilbaum des Elternknotens und wurde zusätzlich einzeln unter das Ziel gehängt — derselbe Knoten (gleiche GlobalId) existierte danach zweimal im Baum und im IFC-Export. Jetzt werden nur noch die obersten ausgewählten Knoten verschoben; mitselektierte Nachfahren wandern automatisch im Teilbaum mit.
Das DataBuild-Rezept (Regeln/Serien/Gruppen/DataStreams im Projekt) schrieb bei jeder internen Serialisierung einen frischen Zeitstempel. Dieser floss in den Ungespeichert-Vergleich des Projekts ein — der Vergleich schlug dadurch IMMER fehl und der Speichern-Knopf blieb dauerhaft „ungespeichert“, selbst direkt nach dem Speichern. Der Zeitstempel wird beim Vergleich jetzt ignoriert (dieselbe Fehlerklasse wie der früher behobene 5D-Abrechnungs-Zeitstempel).
Das Löschen im DataBuild-Modul lief bisher ohne Rückfrage — ein Fehlklick auf den Papierkorb einer Baumzeile konnte einen ganzen Teilbaum (im Nebeneinander-Modus sogar ein komplettes Projekt) unwiderruflich entfernen; auch DataStreams, Tabellen-Spalten mit befüllten Zellen, Serien, Gruppen und Gruppierungen wurden sofort gelöscht. Alle diese Aktionen zeigen jetzt einen Bestätigungsdialog mit Umfangsangabe (z. B. Anzahl untergeordneter Knoten bzw. befüllter Zellen).
DataRules verglichen PSet- und Property-Namen exakt (Groß-/Kleinschreibung), während DataStream und Filter sie unabhängig von der Schreibweise auflösen. Eine Regel mit Ziel „pset_test.Höhe“ legte daher neben einem vorhandenen „Pset_Test“ ein zweites, gleichnamiges PropertySet an — im Export entstanden zwei IfcPropertySets. Jetzt matchen auch DataRules (Anwenden, Verschieben/Kopieren und Zurücknehmen) unabhängig von der Schreibweise; das Undo-Journal merkt sich die tatsächliche Schreibweise am Element.
Beim Übernehmen geladener Modelle und beim geometrie-treuen Export wurden Property-Datentypen aus dem Zahlenwert abgeleitet: Aus einer IfcLengthMeasure wurde IfcReal, aus einem ganzzahligen Measure-Wert (z. B. 5.0) sogar IfcInteger — an bearbeiteten Elementen wechselten dadurch auch UNBEARBEITETE Properties beim Export ihren IFC-Werttyp (der Wert selbst blieb korrekt). Jetzt wird der Original-Typname (z. B. IFCLENGTHMEASURE, auch bei Mengen/Quantities) direkt aus der IFC-Datei übernommen; die Ableitung aus dem Wert dient nur noch als Fallback.
Knoten ohne IFC-GUID (aus Serien, Gruppen oder manuell angelegt) bekamen beim geometriefreien Export jedes Mal eine NEUE GlobalId — zwei Exporte desselben Standes waren nicht vergleichbar und Versionsvergleiche/Referenzen brachen. Jetzt werden fehlende GUIDs beim ersten Export dauerhaft am Knoten hinterlegt (Backfill); auch der Neuaufbau einer Serie behält die GUIDs ihrer Elemente. Zusätzlich überschreibt das Nachladen der PropertySets im Hintergrund keine zwischenzeitlich von Hand bearbeiteten Elemente mehr, und beim Modellwechsel/Löschen werden verwaiste Gruppen-Anhängungen und Zielknoten-Referenzen aufgeräumt (eine Serie mit gelöschtem Zielknoten meldet das jetzt, statt „erzeugt“ zu behaupten).
Der DataBuild-Strukturbaum lässt sich jetzt mit den Pfeiltasten bedienen: ↑/↓ bewegen die Auswahl in der angezeigten Reihenfolge, → klappt auf bzw. springt zum ersten Kind, ← klappt zu bzw. springt zum Elternknoten; die Zielzeile scrollt automatisch in den sichtbaren Bereich. Symbolschaltflächen im Modul tragen jetzt Screenreader-Beschriftungen. Außerdem ist die Vorschau-Liste von „IDS übernehmen (nur IFC-Klasse)“ virtualisiert — sie bleibt auch bei zehntausenden geplanten Änderungen flüssig — und der Excel-Import eines DataStreams übernimmt neue Spalten jetzt auch dann, wenn sie erst ab einer späteren Zeile belegt sind. Intern stoßen reine UI-Interaktionen (Klicks/Auswahl) den Ungespeichert-Vergleich des Projekts nicht mehr an — nur echte Regel-/Datenänderungen.
3. Juli 2026
Der Modell-Umschalter im Lageplan hat einen neuen Modus „Draufsicht“: Alle sichtbaren Kanten der IFC-Modelle werden von oben in den Grundriss projiziert — OHNE einen Höhenschnitt zu legen. Die Kantenauswahl entspricht den bekannten Ansichtslinien (Umrisse, Silhouetten, Knickkanten; keine Triangulierungs-Diagonalen), nur über die gesamte Modellhöhe statt eines Tiefenbands. Die Draufsicht-Kanten sind Fangziele für Messen/Kote/Punkt, gehen in den SVG-/Druck-Export ein und landen im DXF/DWG-Export auf dem eigenen Layer „ANSICHT“ (dort jetzt auch die regulären Ansichtslinien des Schnitt-Modus). Auch für sehr große, gestreamte Modelle vollständig (Nachladen aus dem Disk-Cache).
Die Lageplan-Toolbar wurde neu gegliedert: (1) Die zwei Knöpfe „GIS“ und „Basiskarte“ sind zu EINEM Kombi-Knopf zusammengefasst — die linke Hälfte schaltet die Basiskarte ein/aus (mit Zähler „sichtbar/gesamt“), die rechte Hälfte öffnet das Layer-Panel. (2) Die beiden fast gleichnamigen Menüs „Beschriftungen“ (Texte platzieren) und „Beschriftung“ (Schrift/Farbe) sind zu EINEM Menü „Beschriftung“ mit den Tabs „Texte“ und „Stil“ verschmolzen; „+ Leader“ heißt jetzt verständlicher „+ Pfeil-Text“. (3) Das Schnitthöhen-Menü sitzt direkt neben dem Modell-Umschalter und erscheint nur im Schnitt-Modus. (4) Die Stationierungs-Einstellungen (Intervall, Beschriftungs-Versatz) sind vollständig im Menü „Achsen“ gebündelt, das je Achse zusätzlich Farbe und Stationsbereich zeigt. Im Basiskarten-Panel schalten „Alle“/„Keine“ jetzt alle Layer auf einmal, Alt+Klick zeigt nur einen Layer (Solo), der Klick auf den Layer-Namen schaltet ein/aus, und ab 6 Layern gibt es ein Suchfeld.
Das Eingabefeld der Schnitthöhe je Modell übernahm jeden Tastendruck sofort — bei großen Modellen lief der (teure) Höhenschnitt dadurch schon während des Tippens mehrfach an und bremste die Bedienung. Der Wert wird jetzt erst übernommen, wenn er mit Enter bestätigt oder das Feld verlassen wird; ein Hinweis im Menü erklärt das. Dasselbe Commit-Verhalten gilt jetzt auch für die Stations-/Raster-/Versatz-Felder im Achsen- und Abschnitte-Menü.
Beim Anlegen eines Abschnitts werden Start-/End-Station jetzt aus der ECHTEN Stationierung der Achse vorgeschlagen: Der erste Abschnitt beginnt am Achsanfang, jeder weitere schließt nahtlos an den letzten Abschnitt derselben Achse an (mit gleicher Länge) — das galt bisher nur teilweise im Menü und gar nicht in der Abschnitts-Tabelle (dort begann jede neue Zeile fälschlich bei Station 0–100, unabhängig von der Achse). Zusätzlich: Die Stations-Felder sind auf den Bereich der gewählten Achse begrenzt, ein „ganze“-Knopf setzt den Abschnitt auf die volle Achslänge, die Karte zeigt Achsbereich und aktuelle Abschnittslänge, und beim Wechsel der Achse eines Abschnitts werden die Stationen automatisch in den Bereich der neuen Achse geklemmt (oder neu vorgeschlagen, wenn sie ganz außerhalb liegen).
Ein gezielter Performance-Durchgang durch das gesamte GIS-Modul und die GIS-Darstellung im Lageplan: (1) Im Lageplan werden Verschieben/Zoomen jetzt pro Bild gebündelt statt pro Mausbewegung verarbeitet; die Punktwolken-Darstellung und die Fang-Kandidaten (bis 30.000 Kanten aus Schnitt, GIS und Achsen) werden beim Pannen/Zoomen nicht mehr jedes Mal neu berechnet — Zeichnen mit aktivem Fang bleibt auch bei großen Plänen flüssig. (2) Im 3D-Viewer lösen Deckkraft-/Farb-Regler keine unnötige Arbeit mehr aus (Änderungs-Erkennung ohne Serialisierung, Neuaufbau höchstens einmal pro Bild), und GIS-Beschriftungen mit gleichem Text teilen sich eine Textur statt hunderte einzelne zu erzeugen. (3) Wiederkehrende Koordinaten-Umrechnungen (proj4) werden gecacht, die Lageplan-Beschriftung wird je Layer zwischengespeichert, DGM-Löcher werden mit einem räumlichen Vorfilter geschnitten (jedes weitere Loch bleibt schnell), und WFS „Vollständig laden“ verarbeitet große Datenmengen nicht mehr doppelt. Zusätzlich wird beim Entfernen/Neuaufbauen von GIS-Layern mehr Speicher sofort freigegeben.
Attributbeschriftungen von GIS-Layern standen bisher immer zum Betrachter (wie ein Schild, das sich mitdreht). Im Stil-Editor gibt es unter „Beschriftung (Attribute)“ jetzt die neue Auswahl „Ausrichtung“ mit drei Optionen: „Zur Kamera“ (wie bisher), „Waagerecht (Draufsicht)“ (Text liegt flach in der Ebene, aus der Vogelperspektive lesbar) und „An Linie/Kante ausrichten“ — dabei folgt der Text der Geometrie: bei Linien läuft er parallel zur Linie, bei Flächen entlang der längsten Kante (Punkte liegen waagerecht). Der Text wird nie auf dem Kopf angezeigt. Die Ausrichtung gilt sowohl im 3D-Viewer als auch im Lageplan (inkl. gedrehtem Text im DXF-Export).
Vektor-GIS-Layer (Höhenlinien, Kataster, Umringe …) wirkten im 2D-Lageplan deutlich ungenauer/kantiger als im 3D-Viewer — besonders beim Reinzoomen. Ursache: Der Lageplan vereinfachte die Geometrie beim Aufbauen mit einer an die gesamte Layer-Ausdehnung gekoppelten Toleranz (~1/3000 der Spanne). Das ist bei der Gesamtansicht unsichtbar, verwirft beim Zoomen aber sichtbar Stützpunkte, während der 3D-Viewer die Geometrie gar nicht vereinfacht. Jetzt verwendet der Plan nur noch eine sehr feine, absolute Toleranz (rund 1/200000 der Spanne, mindestens 1 mm): Sie entfernt lediglich echte, nahezu auf einer Geraden liegende Redundanz-Punkte und behält jede im Grundriss sichtbare Krümmung und Ecke — auch bei starkem Zoom (bis 200×). Zusätzlich werden die Linien mit höherer Koordinaten-Präzision gezeichnet, sodass sie beim Zoomen scharf bleiben.
Georeferenzierte Rasterkarten (Orthophoto, WMS/WMTS, GeoTIFF) wurden im 2D-Lageplan senkrecht gespiegelt dargestellt — Nord und Süd waren vertauscht, sodass die Karte gegenüber Modell, Achsen und den (korrekt liegenden) GIS-Vektoren verschoben wirkte. Im 3D-Viewer war die Lage dagegen richtig. Ursache: Alle GIS-Bitmaps werden für die 3D-Darstellung vorab senkrecht gekehrt (die 3D-Textur gleicht das wieder aus). Der Lageplan zeichnete dieses vorgekehrte Bild jedoch unverändert in seine 2D-Karte, deren obere Kante den Nordrand bildet — dadurch stand das Bild auf dem Kopf. Der Lageplan kehrt das Raster jetzt beim Erzeugen der Plan-Karte korrekt zurück; Orthophotos und Basiskarten liegen deckungsgleich zu Modell und Achsen.
Bei Layern mit vielen Objekten wurden bisher aus Leistungsschutz höchstens 500 Beschriftungen gezeichnet (gleichmäßig ausgedünnt) und ein Hinweis eingeblendet — ohne Möglichkeit, das zu ändern. Im GIS-Stil-Editor gibt es unter „Beschriftung (Attribute)“ jetzt das Feld „Max. Anzahl“: Dort lässt sich eine höhere Zahl eintragen, per „alle (N)“ werden ALLE sichtbaren Objekte beschriftet (Leistungsschutz aufgehoben), und „Standard“ setzt auf 500 zurück. Die Einstellung wirkt sowohl im 3D-Viewer als auch im Lageplan. Bei sehr vielen Beschriftungen kann die Darstellung entsprechend langsamer werden — ein dezenter Hinweis weist darauf hin.
Polygon-Layer (z. B. Grundstücke, Flächenwidmungen, Gebäudegrundrisse) wurden bisher nur als Umriss gezeichnet. Im GIS-Stil-Editor gibt es jetzt für Polygon-Layer die Option „Flächen füllen“: die Polygonflächen werden mit Farbe gefüllt, mit einer eigenen Deckkraft (0–100 %, Standard 40 %). Die Füllfarbe folgt der Layer-Farbe bzw. — wenn „Einfärben“ (Klassifizierung nach einem Attribut) aktiv ist — der jeweiligen Kategoriefarbe; so färbt die Klassifizierung nun auch die Flächen sichtbar ein. Die Umrisslinien bleiben erhalten, Löcher in Polygonen werden korrekt ausgespart, und die gefüllte Fläche ist im 3D anklickbar (Objektauswahl). Die Füllung erscheint sowohl im 3D-Viewer als auch im Lageplan (2D-Grundriss) — inkl. SVG-/Druck-Export; im DXF-Export werden die Flächen als HATCH ausgegeben (bei aktivierter Füllung).
Beim Verbinden eines WMS-/WMTS-/WFS-Dienstes (OGC-Dienst) muss der Ladeausschnitt bzw. Gebietsfilter nicht mehr als Radius eingetippt werden: Der Knopf „Im Plan aufziehen“ blendet den Dialog kurz aus und man zieht direkt in der Draufsicht mit gedrückter Maustaste ein Rechteck auf (die Ansicht schwenkt dafür automatisch in die Draufsicht). Beim Loslassen ist das Gebiet gesetzt; ein schwebender Hinweis führt durch die Aktion, Esc bricht ab. Das gezeichnete Rechteck hat Vorrang vor dem Radius und gilt für beides: den Kartenbild-Ausschnitt (WMS/WMTS) und den Objektfilter (WFS) — und darf beliebig rechteckig sein (nicht nur quadratisch). Das aktive Gebiet bleibt als gestricheltes Rechteck in der 3D-Szene sichtbar und lässt sich mit „Entfernen“ zurücksetzen.
Der Lageplan zeigt jetzt dieselben attributbasierten Beschriftungen für GIS-Layer wie der 3D-Viewer: Welche Attribute (Name, Nummer …) beschriftet werden, stellt man weiterhin zentral im GIS-Stil-Editor je Layer ein — der Plan übernimmt das automatisch (mehrere Felder werden untereinander gestapelt). Zusätzlich lässt sich die Beschriftungs-Darstellung im neuen Menü „Beschriftung“ getrennt für drei Gruppen einstellen: GIS-Layer, IFC-Modelle (die automatische Objektbeschriftung) und Achsen (Stationswerte und jetzt auch die Achsnamen). Je Gruppe wählbar: Schriftart (Standard/Serif/Monospace/Schmal), Texthöhe, Farbe (fest oder automatisch = Layer-/Modellfarbe), Umriss/Halo für gute Lesbarkeit und Fettschrift. Die GIS-Beschriftungen werden auch in den DXF-Export übernommen (eigener Layer je GIS-Layer). Alle Einstellungen werden im Projekt gespeichert und ins Lageplan-Fenster synchronisiert.
Die dargestellte Ausdehnung des Lageplans richtete sich bisher eng nach den geladenen Achsen und IFC-Modellen — rundherum blieb kein Platz, und eine (oft stadtweite) GIS-Basiskarte wurde nur als Hintergrund unter dem Modell-/Achsbereich gezeigt, ohne die Einpassung mitzubestimmen. Im Menü „Darstellung“ gibt es jetzt den neuen Abschnitt „Ausdehnung“ mit zwei Reglern: „Randzugabe“ vergrößert den Plan-Ausschnitt gleichmäßig rings um die automatische Ausdehnung (Angabe in Metern; 0 = keine Zugabe), und „Basiskarte in Ausdehnung einbeziehen“ lässt die GIS-Layer die Ausdehnung mit aufspannen (statt nur als Hintergrund). Beide Einstellungen werden im Projekt gespeichert und zwischen Tab und eigenem Lageplan-Fenster synchron gehalten.
Der Lageplan (2D-Grundriss des Gesamtprojekts) ist grundlegend neu: Er lässt sich jetzt als eigenes Browser-Fenster öffnen (wie das Querschnitt-Fenster) und bleibt mit dem Tab synchron — bedient wird an einer Stelle, beide zeigen dasselbe. Die GIS-Basiskarte ist getrennt vom 3D-Viewer steuerbar: jeder Layer einzeln ein-/ausblendbar, in Deckkraft und Zeichnungs-Reihenfolge einstellbar — ohne das 3D-Modell zu verändern. Orthophoto, WMS/WMTS und PDF-Karten erscheinen jetzt auch im 2D-Plan (samt DGM-Schummerung und Gebäude-Umrissen), und dank Anzeige-Modus „Nur Karte“ braucht die Basiskarte keinen Höhenschnitt mehr. Dazu volle CAD-Werkzeuge: Messen, Fläche/Umfang, Kote, Punkt mit Koordinaten, Fang, Element-Tags und automatische Objektbeschriftung; ein Klick auf ein Element im Plan wählt es im 3D. Exportiert wird nach DXF, DWG und SVG (mit GIS-Layern und Füllungen) sowie maßstabsgerecht per Druck/PDF (Blattrahmen A4–A0, Plankopf); Pläne lassen sich benannt speichern und wiederherstellen.
Beim Verbinden eines WFS-Dienstes (OGC-Dienst) gibt es jetzt die Option „Vollständig laden“. Statt nur eine begrenzte Anzahl Objekte (Max. Features) abzurufen, blättert das Programm automatisch Seite für Seite durch den GESAMTEN Datenbestand des FeatureTypes und fügt alles zu einem Layer zusammen — auch bei sehr großen Mengen. Ein Zähler zeigt den Fortschritt („N / M Objekte“). Wo der Dienst eine Gesamtzahl meldet, wird exakt bis dorthin geladen; die Option „Auf Projektgebiet begrenzen“ wirkt weiterhin als räumlicher Filter und reduziert so die Datenmenge auf den relevanten Bereich. Liefert ein Server technisch bedingt keine echte Seitennavigation (er ignoriert den Startindex), wird das erkannt und sauber abgebrochen (keine Doppelungen), mit Hinweis. Zur Sicherheit gibt es eine sehr hohe Obergrenze (2 Mio. Objekte). Hinweis: Vollständiges Laden großer Bestände kann dauern und viel Arbeitsspeicher belegen; die geladenen Objekte werden wie gehabt im Projekt eingebettet (offline nutzbar).
Im GIS-Stil-Editor (rechte Detailleiste, Tab „GIS“) gibt es den neuen Abschnitt „Beschriftung (Attribute)“. Nach dem Aktivieren wählt man ein oder mehrere Attribut-Felder aus, deren Werte direkt an den Objekten in der 3D-Szene angezeigt werden — wie die „Einzelbeschriftungen“ in QGIS. Mehrere Felder werden untereinander gestapelt (je Feld eine Zeile; die kleine Zahl vor dem Feldnamen zeigt die Zeilenreihenfolge). Der Ankerpunkt sitzt sinnvoll je Geometrie: bei Punkten am Punkt, bei Linien in der Mitte, bei Flächen im Schwerpunkt. Einstellbar sind Textgröße (Höhe in Metern; leer = automatisch passend zur Layer-Ausdehnung), Höhenversatz, Textfarbe und ein optionaler Umriss (Halo) für gute Lesbarkeit über jedem Hintergrund; zusätzlich „Feldnamen zeigen“ (Name: Wert) und „nur Objekte mit Wert beschriften“. Filter und Klassifizierung werden berücksichtigt (ausgeblendete Objekte werden nicht beschriftet). Bei sehr vielen Objekten werden aus Leistungsgründen maximal 500 Beschriftungen gleichmäßig verteilt gezeichnet (mit Hinweis im Editor). Die Beschriftungseinstellungen werden im Projekt mitgespeichert.
Im Profileditor lassen sich jetzt Referenzlinien zeichnen — waagerechte oder senkrechte Datumslinien, an die Skizzenpunkte gesperrt werden und denen sie dann folgen (das 2D-Querschnitts-Pendant der parametrischen Bezugsebenen). Das neue Werkzeug „Referenz“ (Taste R, mit Waagerecht/Senkrecht-Umschalter) setzt per Klick eine Referenzlinie; sie erscheint als lange, gestrichelte cyanfarbene Linie mit Namen. Ihre Position ist ein Ausdruck über Parameter — eine Bemaßung oder ein Parameter kann die Referenzlinie also treiben, und alle daran gesperrten Punkte bewegen sich gemeinsam mit. Sperren geht im Panel „Ausgewählter Punkt“ über „X/Y sperren an“ oder bequem per Fang: zieht/zeichnet man einen Punkt auf eine Referenzlinie, rastet er ein und wird automatisch daran gesperrt („Sperren beim Fangen“). Eine gesperrte Achse zeigt „🔒 gesperrt“ statt eines Eingabefelds; gesperrte Punkte tragen einen Ring. Referenzlinien mit numerischer Position sind mit der Maus verschiebbar (parametergetriebene nicht), Entf löscht sie und räumt die darauf zeigenden Sperren auf. Vorrang der Bindung: Sperre vor Bemaßung vor eigenem Ausdruck.
Ein benannter Parameter eines Skizzen-Profils (z. B. eine Wandstärke oder Höhe) kann jetzt entlang der Achse variieren — nicht nur mit einem über die ganze Strecke konstanten Wert. Die neue Node „Parameter-Verlauf (Station)“ (Gruppe „Profil“) treibt einen einzelnen Skizzen-Parameter über Stützstellen „Station;Wert“ (z. B. 0;0.3 und 120;0.6), genau wie die Node „Profilverlauf (parametrisch)“ die Skalierung. Anders als die Skalierung wirkt das gezielt auf einen Parameter, während der Rest des Querschnitts gleich bleibt; die Platzierung wertet die Skizze dafür an jeder Station neu aus. Mehrere Verlaufs-Nodes für verschiedene Parameter sind stapelbar und mit Verwindung/Überhöhung kombinierbar. Die Node braucht ein Skizzen-Profil (Node „Profil (Editor)“) als Eingang; Formel- oder unbekannte Parameter werden mit Hinweis übersprungen.
Beim Import von DXF-Profilen (Profilbibliothek/infraBuild) wurden Kurven vom Typ SPLINE und ELLIPSE bisher ignoriert und nur als Warnung gemeldet — Profile, deren Kontur ganz oder teilweise aus solchen Kurven besteht, kamen unvollständig oder leer an. Diese Kurven werden jetzt in feine Polylinien umgerechnet und wie normale Konturen übernommen: Ellipsen parametrisch (Voll-Ellipse → geschlossen, Segment → offener Bogen), Splines durch ihre Stützpunkte (Fit-Points) bzw. über ihre Kontrollpunkte (B-Spline). Nur wirklich leere oder ungültige Kurven werden weiterhin übersprungen; INSERT/HATCH bitte weiterhin im CAD auflösen.
Im Node-Editor lagen die farbigen Anschlusspunkte (Ports) eine Zeile zu tief — der Punkt für „Achse“ saß etwa neben „Stationen“, der Ausgang „Objekte“ ragte in den Parameterbereich. Ursache war ein doppelt gerechneter Kopfzeilen-Versatz bei der Punktplatzierung. Jetzt sitzt jeder Punkt exakt neben seiner Beschriftung, sodass Ein-/Ausgänge eindeutig zuzuordnen sind.
Ein Rechtsklick auf einen Node öffnet ein Kontextmenü mit „Node löschen“ und „Nodes gruppieren“. Zum Gruppieren markiert man mehrere Nodes per Shift-Klick und wählt „Nodes gruppieren“ (die Anzahl steht im Menü) — die Nodes werden in einen benannten Rahmen zusammengefasst und beim Verschieben gemeinsam mitgezogen; die Rahmen-Beschriftung ist direkt im Rahmen editierbar. Ein Rechtsklick auf den Rahmen bietet „Gruppierung auflösen“ (Nodes wieder frei) und „Gruppe löschen“. Der Rahmen ist rein visuell und beeinflusst den Datenfluss/Export nicht.
Eine bestehende Kante lässt sich jetzt an ihrem Anker-Ende packen und auf einen anderen Port ziehen (umhängen). Zieht man das Ende in den leeren Bereich und lässt los, wird die Verbindung gelöscht. Alternativ ist eine Kante weiterhin per Klick + Entf löschbar.
Der Profileditor ist jetzt ein vollwertiger eigener Arbeitsbereich-Tab neben dem infraBuild-Graphen (Tab-Gruppe „infraBuild“) statt eines Dialogfensters — die Skizze in Arbeit bleibt beim Tab-Wechsel erhalten. Der Editor arbeitet außerdem endlich LIVE wie beim „Flexen“ einer parametrischen Familie: Punkte, Griffe und Maßketten folgen sofort, wenn sich ein Parameterwert ändert (vorher bewegte sich nur die Kontur, Punkte und Maße blieben an der alten Stelle stehen). Bemaßen wurde nach CAD-Regeln überarbeitet: Eine neue Bemaßung ERSETZT eine bestehende derselben Achse (vorher entstanden stillschweigend konkurrierende Doppel-Maße), die Achse weicht automatisch auf die freie Richtung aus, und das Vorzeichen wird beim Anlegen gemerkt (die Geometrie springt nicht mehr beim Neuberechnen). Die Verknüpfung mit Parametern läuft jetzt direkt am Maß: Nach dem zweiten Klick öffnet ein kleines Fenster an der Bemaßung — bestehende Parameter als anklickbare Chips, „+ Neuer Parameter“ (übernimmt den Messwert), freier Ausdruck oder „ohne Label“ (reine Annotation); bei einem Parameter-Label lässt sich der WERT direkt dort ändern und die Skizze folgt. Dazu echtes CAD-Gefühl beim Zeichnen: Gummiband zum Cursor, sichtbarer Fang-Marker, Shift = orthogonal, Klick auf den Startpunkt schließt die Kontur; Maßketten haben Pfeile, liegen auf der vom Profil abgewandten Seite und stapeln nur noch bei echter Überlappung; die Rechteck-Vorlage bemaßt an den Kanten (unten/oben/links/rechts) statt doppelt übereinander. Undo/Redo (Strg+Z/Strg+Y) über alle Skizzen-Änderungen. NEU außerdem „Live“-Übernahme: Ist das Profil mit der Bibliothek verknüpft, werden Änderungen automatisch durchgeschrieben — die Node „Profil (Editor)“, der Graph und die 3D-Vorschau ziehen sofort mit.
Der Profileditor wirkt und arbeitet jetzt wie ein echtes CAD und ist nicht mehr versteckt: Ein eigener Ribbon-Knopf „Profileditor“ (Gruppe „Profile“ im infraBuild-Menüband) öffnet ihn direkt; zusätzlich weiter über die Profilbibliothek. Das Fenster füllt fast den ganzen Bildschirm mit einer aufgeräumten Werkzeugleiste (Auswahl · Zeichnen · Bemaßen), großem Zeichenbereich mit Raster, Fang, Zoom und Verschieben, einem Seitenpanel (Parameter · Bemaßungen · Konturen · ausgewählter Punkt) und einer Statusleiste (Profilmaß, Fehler). Der Kern der Überarbeitung ist die Parametervergabe über BESCHRIFTETE BEMASSUNGEN parametrisch: Mit dem Werkzeug „Bemaßen“ wählt man zwei Punkte (oder den Nullpunkt und einen Punkt); daraus entsteht automatisch eine Maßkette mit einem Parameter (Vorschlagsname B/H/t…, Startwert = gemessener Abstand), der diesen Abstand von da an treibt — den Parameter kann man direkt umbenennen. Die Bemaßung erscheint als Maßlinie im Zeichenbereich (Beschriftung = Wert) und lässt sich anklicken, die Achse (waagerecht/senkrecht) umschalten und an einen vorhandenen Parameter binden. Punkte sind farbcodiert (weiß = frei ziehbar, orange = per Formel, grün = durch eine Bemaßung getrieben); freie Punkte zieht man mit der Maus, bemaßte Koordinaten ändert man über die Bemaßung. Bestehende Skizzen-Profile lassen sich verlustfrei weiter bearbeiten, alle bisherigen Fähigkeiten bleiben (Formeln, Bedingungen, Kreisbögen, Hohlkästen, Vorlagen), und im Graph steuert die Node „Profil (Editor)“ jeden freien Parameter unverändert über einen Zahlen-Port.
Die Sortierfunktion gibt es jetzt auch im Objekte-Bereich der Bibliothek: Der Knopf „Sort.“ in der Kopfzeile der Objektliste ordnet alle Bibliotheks-Objekte alphabetisch nach Name (nochmals klicken: absteigend). Im Objekt-Editor sortiert der neue „Sortieren“-Knopf im Abschnitt „Alphanumerische Information“ die Anforderungen des Objekts nach PropertySet und darin nach Eigenschaftsname in einem Zug — sichtbar in der flachen Liste, im LOIN-Baum und in Exporten. Beide sortieren deutschsprachig, Zahlen numerisch („Wand 2“ vor „Wand 10“) und ohne Beachtung der Groß-/Kleinschreibung; Katalog-Verweise und Verknüpfungen bleiben unberührt.
Die Profilbibliothek hat eine dritte Quelle neben „parametrisch“ und „DXF“: die parametrische Skizze aus dem neuen Profileditor (Knopf „Profileditor öffnen…“ in der Profilbibliothek). Wie bei der parametrischen 2D-Familienerstellung definiert man benannte Parameter (z. B. B, H, t) — jeder mit Vorgabewert oder einer Formel über andere Parameter (z. B. hSteg = H−hf; Formel-Parameter sind abgeleitet und nicht überschreibbar) — und skizziert Konturen, deren Punktkoordinaten Ausdrücke über diese Parameter sind („−B/2“, „B/2−t“ …; Rechenarten + − × ÷ ^, Klammern, Vergleiche und if(Bedingung, dann, sonst)/and/or/not-Formeln, sqrt/abs/min/max/sin/cos/tan in Grad, Konstante pi). Neben Geraden sind Kreisbögen möglich: Die „Bogen“-Spalte je Punkt (Bulge, auch als Ausdruck) wölbt das Segment zum nächsten Punkt — 1 = Halbkreis, Vorzeichen = Seite; ein Vollkreis/Kreisring entsteht aus zwei Punkten mit je Bulge 1 (Vorlage „Kreisring“). Der Editor bietet einen interaktiven Canvas (Mausrad-Zoom, Verschieben, adaptives Raster, Einpassen), „Punkte zeichnen“ per Klick (Fang auf Punkte/Raster), Ziehen von Zahlen-Punkten mit der Maus, Parameter-/Kontur-/Punkttabellen (Umbenennen eines Parameters schreibt alle Ausdrücke automatisch mit), mehrere Konturen je Profil (Volumen/Hohlraum/Fläche — Hohlkästen inklusive; doppelte Punkte werden automatisch verschweißt, Konturen ohne Fläche klar gemeldet), Live-Fehlermeldungen, Profilmaß-Anzeige und Vorlagen (Kreisring, Rechteck, Hohlkasten, Trapez, Plattenbalken). Im Graph macht die neue Node „Profil (Editor)“ die Skizze voll steuerbar: Je freiem Parameter erscheint ein eigener Zahlen-Eingangsport UND ein Wertefeld im Node — eine Zahl-Node (oder jeder andere Zahlen-Ausgang) treibt so z. B. die Breite; Priorität Port vor Node-Feld vor Vorgabewert der Skizze. Skizzen-Profile funktionieren überall, wo Bibliotheksprofile gehen (auch als Blockbuch-Querschnitt und mit Profilverlauf/Überhöhung kombinierbar) und reisen in Projekt und .infrabuild.json-Sicherung mit.
Im Bereich Bibliotheken → PropertySets trägt jeder PropertySet-Kopf einen neuen „Sortieren“-Knopf (ab zwei Eigenschaften): Er ordnet die Eigenschaften des Sets alphabetisch nach Namen — deutschsprachig, Zahlen numerisch („Höhe 2“ vor „Höhe 10“), Groß-/Kleinschreibung egal. Ist die Liste bereits aufsteigend sortiert, dreht derselbe Knopf die Reihenfolge auf absteigend (Z→A). Die Sortierung ändert nur die Reihenfolge im PropertySet der Bibliothek; verknüpfte Objekte und deren Anforderungen bleiben unberührt.
Beim Verbinden mit einem amtlichen Geodatendienst, der nur über http:// erreichbar ist (z. B. data.wien.gv.at und viele Landes-/Stadt-Dienste), brach der Abruf in der Desktop-App mit einer Content-Security-Policy-Meldung ab („Refused to connect …“). Die Sicherheitsrichtlinie erlaubte bislang nur verschlüsselte https://-Verbindungen. Da zahlreiche Behördendienste noch kein HTTPS anbieten, sind http://-Kartendienste in der Desktop-App jetzt freigegeben (nur für Karten-/Datenabrufe und Bilder — das Nachladen von Programmcode bleibt streng gesperrt). Hinweis: In der Browser-Version über eine HTTPS-Seite blockt der Browser selbst unverschlüsselte Dienste (Mixed Content) — dort bleiben nur HTTPS-Dienste nutzbar.
2. Juli 2026
Querschnitte können sich jetzt entlang der Station verändern. Zwei neue Nodes: „Profilverlauf (parametrisch)“ macht ein Profil stationsabhängig — Drehung (Verwindung), Skalierung (z. B. eine von 1,0 m auf 4,0 m ansteigende Stützmauer: Höhe über Stützstellen „Station;Wert“ frei definierbar) oder Versatz, jeweils linear zwischen beliebig vielen Stützstellen interpoliert und auf Wunsch nach Achse (Höhe/Breite/beide). Mehrere Verlaufs-Nodes lassen sich hintereinander schalten (z. B. erst Höhe, dann Verwindung). „Überhöhung aus Achse“ liest die Überhöhungsdaten (Cant) direkt aus der LandXML-Achse und verwendet sie als Verwindungs-Verlauf — der Querschnitt dreht sich stationsweise um den Profil-Nullpunkt (Winkel = atan(Überhöhung/Spurweite), Drehrichtung umkehrbar). Im Sehnen-Modus entsteht je Block ein Keil (Start-/Endring), im Tangenten-Modus eine weiche Verwindung über die Zwischenschritte; Blockfugen und Hohlprofile bleiben voll kompatibel.
Die Profilbibliothek kennt zwei neue parametrische Stützmauer-Profile: die Winkelstützmauer (L-Form — Fundamentplatte mit Fundamentbreite/-dicke, aufgehender Schenkel mit Wanddicke, Gesamthöhe) und die Gewichtsmauer (Trapez — Sohlbreite, Kronenbreite, Höhe; Luftseite lotrecht, Erdseite geneigt). Beim Umschalten werden typische Startmaße vorgeschlagen. In Kombination mit dem neuen Profilverlauf entsteht z. B. eine entlang der Achse ansteigende Stützmauer in einem Zug.
Im GIS-Ribbon gibt es den neuen Knopf „OGC-Dienst“: Dienst-URL eingeben (Typ „Automatisch“ erkennt WMS/WMTS/WFS an der Antwort), Verbinden liest die Capabilities und zeigt die durchsuchbare Layer-Liste des Dienstes. WMS-Kartenbilder und WMTS-Kacheln werden über dem Projektgebiet (Radius um die Projektmitte, Auflösung wählbar) abgerufen und als georeferenziertes Raster unter „Orthophotos“ abgelegt — unterstützt der Dienst das Projekt-CRS direkt, wird ohne Umrechnung geladen, sonst wird das Bild exakt ins Projekt-CRS reprojiziert (gleiche Warp-Pipeline wie die Webkarte, inklusive korrekter Achsenreihenfolge bei WMS 1.3.0/Gauß-Krüger). WFS-Vektordaten (Flurstücke, Leitungen, Schutzgebiete …) kommen als GeoJSON und werden ein ganz normaler Vektor-Layer mit Attributen — mit Stil/Klassifizierung/Filter/Drapieren wie gehabt; Max.-Features und ein Gebietsfilter begrenzen die Datenmenge. Beim Projekt-Speichern reist je Dienst-Layer das Verbindungs-Rezept mit: WMS/WMTS-Raster werden beim Öffnen frisch vom Dienst geladen (offline → Platzhalter statt Verlust), WFS-Layer betten die Antwort zusätzlich als .geojson ein und bleiben offline ladbar. Als Nebeneffekt lassen sich GeoJSON-Dateien (.geojson/.json) jetzt auch direkt als Datei laden. Hinweis: Der Dienst muss Browser-Zugriffe erlauben (CORS); zuletzt genutzte Dienst-URLs werden vorgeschlagen.
DataBuild und infraBuild sind jetzt durchgängig verbunden: Die Blockeinteilung (Blockbuch) wird als ganz normale Stations-Serie in DataBuild angelegt (virtuelles IFC — je Block ein Knoten mit Pset „Stationierung“: Station von/bis + Querschnitt; je Querschnitt entsteht wie gehabt eine Gruppe). In infraBuild liest die neue Node „Blockbuch (DataBuild)“ diese Struktur (stabil über GUID/Pfad, übersteht Speichern/Laden) und liefert Blöcke an „Profil platzieren“: je Block ein Bauabschnitt, der Blockname wird zum Objektnamen, und der im Blockbuch eingetragene Querschnitt wählt automatisch das Profil aus der Profilbibliothek — Regelquerschnitts-Wechsel je Block inklusive, die Blockfugen laufen über die Blockgrenzen durch. Alternativ gibt es „Blockbuch (Tabelle)“ (Zeilen „Name;Von;Bis;Querschnitt“) ohne DataBuild. Der IFC-Export schreibt Block und BlockGuid ins Pset_InfraBuild — damit ist die Zuordnung Bauteil ↔ Struktur-Knoten eindeutig: Nach „Aus IFC“ kann DataBuild gezielt anreichern, und die Gruppierung („Bündeln nach Pset_InfraBuild.Block“) fasst alle Bauteile eines Blocks zusammen. Lücken/Überlappungen in der Blockeinteilung werden als Warnung gemeldet.
Die DXF-Profilvorschau wurde grundlegend überarbeitet: Mausrad zoomt um den Cursor, Ziehen verschiebt die Ansicht, „Einpassen“ setzt sie zurück; die Strichstärken bleiben beim Zoomen konstant. Der Nullpunkt/Einfügepunkt lässt sich jetzt direkt per Klick setzen („Nullpunkt picken“ — der Klick fängt automatisch auf den nächsten Konturpunkt, mit grünem Fang-Marker), zusätzlich weiter über Versatz X/Y und die Presets Sohlmitte/Mitte. Fährt man über eine Kontur, wird der zugehörige Layer in der Liste hervorgehoben — und umgekehrt. Dazu werden Cursor-Koordinaten und das Profilmaß (Breite × Höhe, Sohl-/Firsthöhe) live angezeigt.
Ist einem platzierten Objekt ein IDS-/LOIN-Objekt zugewiesen (node-weit oder je Layer über die Node „Layer-Zuweisung“), schreibt der IFC-Export jetzt dessen komplette Property-Anforderungen als PropertySets an das Objekt: Fixwerte und einelementige Auswahllisten typisiert gefüllt, offene Anforderungen als leere Platzhalter — das vollständige Pset-Gerüst ist damit im Modell vorhanden und kann direkt befüllt bzw. geprüft werden. Zusätzlich schreibt das Pset_InfraBuild neben dem IDS-Objektnamen jetzt auch die stabile Objekt-Id (IdsObjektId) — damit ist die Zuordnung zwischen platziertem Bauteil und IDS-Objekt eindeutig und die nachgelagerte Anreicherung über DataBuild („Aus IFC“ + DataRules/ClassByIDS mit Schlüsselfeld Pset_InfraBuild.IdsObjekt) trifft zweifelsfrei das richtige Objekt.
Neue Quelle-Node „Versatz-/Teilachse“: leitet aus der Eingangsachse eine parallele Versatzachse (Querversatz rechts/links, Höhenversatz) und/oder eine Teilachse (Von-/Bis-Station) ab — z. B. für Randbalken, Kabeltröge, Leitungen oder Lärmschutzwände parallel zur Hauptachse, ohne eine zweite Achse importieren zu müssen. Die Node nutzt dieselbe erprobte Achsableitung wie das Achs-Modul (Menü „Achsen“) — nichts ist doppelt gebaut. Mehrere Versatz-Nodes können von derselben Achse abzweigen und speisen jeweils eigene Platzierungen.
Die IDS-/IFC-Klassenzuweisung je DXF-Layer läuft jetzt über eine eigene Graph-Node „Layer-Zuweisung“: Sie liest die Layer des verbundenen Profils aus und lässt für jeden Layer ein IDS-/LOIN-Objekt (aus neoQ) wählen. Die Konturen des Layers bekommen dann beim Platzieren/Export die zugehörige IFC-Klasse (z. B. Tunnelschale = IfcCovering, Sohle = IfcSlab). Diese Pro-Layer-Zuweisung hat Vorrang vor der node-weiten Zuweisung am Platzieren-Node (die als Vorgabe für nicht zugewiesene Layer bzw. parametrische Profile dient).
In der Profilbibliothek lässt sich jedes Profil jetzt über das Stift-Symbol nachträglich bearbeiten: Parametrische Profile werden ins Formular geladen und über „Speichern“ aktualisiert; DXF-Profile öffnen erneut die Vorschau. Die DXF-Vorschau zeigt zusätzlich den Nullpunkt/Einfügepunkt als rotes Fadenkreuz und erlaubt das Verschieben des Profils relativ dazu — per Versatz X/Y oder Schnellwahl (Nullpunkt = Sohle/Mitte, = Mitte, Zurücksetzen). So sitzt das Profil beim Platzieren an der Achse genau richtig.
Der Node „Profil platzieren“ hat jetzt einen Vorgang: „Bauteil platzieren“ (wie bisher) oder „Aussparung ausschneiden“. Aussparungen werden entlang derselben Stationierung aufgezogen wie Bauteile und im IFC-Datei-Export als echte IfcOpeningElement geschrieben, die alle Volumina mit überlappendem Stationsbereich (gleiche Achse) per IfcRelVoidsElement ausschneiden — z. B. Querschläge, Nischen oder Kabelkanäle in einer Tunnelschale. In der 3D-Vorschau werden Aussparungen als eigene, rot eingefärbte Körper gezeigt (die echte Verschneidung erfolgt im exportierten IFC; das schont die Vorschau, da das automatische Verschneiden tessellierter Körper sonst sehr langsam wäre).
Am Node „Profil platzieren“ lässt sich ein IDS-/LOIN-Objekt aus den neoQ-Katalogen wählen. Das exportierte Objekt bekommt dann die zugehörige IFC-Klasse samt PredefinedType/ObjectType (statt des generischen IfcBuildingElementProxy) — z. B. IfcWall (Stützwand), IfcCovering (Tunnelschale), IfcSlab (Sohle). Ist die gewünschte Klasse (noch) nicht direkt schreibbar, wird auf den Proxy zurückgefallen und die Wunschklasse im Pset_InfraBuild vermerkt, sodass DataBuild „Aus IFC“ sauber anschließen kann. Name des IDS-Objekts und Klasse stehen zusätzlich im Pset.
Beim DXF-Import in der Profilbibliothek erscheint jetzt zuerst eine Vorschau: die eingelesenen Konturen werden groß und farbig dargestellt, und je Layer lässt sich die Modellierungsart festlegen — Volumen, Hohlraum (void → wird beim Platzieren als Loch geführt), Fläche oder Ignorieren. Erst nach Bestätigung wird das Profil übernommen. So sind mehrschalige/hohle DXF-Profile (z. B. Tunnelschale mit Innenkontur) direkt korrekt importierbar.
Im Ribbon „infraBuild“ gibt es die neue Gruppe „Sicherung“: „Einstellungen sichern“ exportiert alle infraBuild-Einstellungen — den kompletten Node-Graph (inkl. Positionen und Parametern) UND die Profilbibliothek — in eine eigene, projekt-unabhängige Datei (.infrabuild.json). „Sicherung laden“ liest sie wieder ein: Der Node-Graph wird ersetzt (bei vorhandenem Graph nach Rückfrage), die Profilbibliothek wird ergänzt (bereits vorhandene Profile bleiben unverändert, damit auch von GIS2IFC genutzte Profile nicht überschrieben werden). So lassen sich infraBuild-Aufbauten sichern, weitergeben und auf einem anderen Rechner wiederherstellen — unabhängig vom .icproj-Projekt (dort reisen die Einstellungen wie bisher automatisch mit).
Beim Platzieren als „Sehne“ (gerade Prismen) entstanden an jedem Achs-Knick Überschneidungen (Kurveninnenseite) und offene Keil-Spalten (Kurvenaußenseite) zwischen aufeinanderfolgenden Blöcken. Jetzt arbeitet infraBuild wie im Tunnelbau: Der Vorgänger-Block definiert mit seiner Endebene die Blockfuge; der Folgeblock wird nach hinten „extrudiert“ und an genau dieser Ebene abgeschnitten — die Blöcke schließen bündig aneinander an. Die neue Option „Blockfuge (Sehne)“ am Node „Profil platzieren“ ist standardmäßig aktiv („Am Vorgänger abschneiden“); „Keine“ stellt das alte Verhalten unabhängiger Prismen wieder her. Bei extremen Knicken (über ~78°) wird der Schnitt sicherheitshalber übersprungen. Im IFC-Export dokumentiert das Pset_InfraBuild die Fuge („Blockfuge“).
Die Profilbibliothek kennt drei neue parametrische Tunnelprofile: Maulprofil (tangentenstetige Maulform aus Halbellipse und abgeflachter Sohle), Hufeisenprofil (Halbkreis-Kalotte, lotrechte Ulmen, ebene Sohle) und Stollenprofil (Segmentbogen-Firste). Zusätzlich haben Kreis, Rechteck und die Tunnelprofile ein neues Feld „Wandstärke“: mit Wert > 0 entsteht ein Hohlprofil — Kreisring (Rohr/Tübbing), Kastenprofil (Trog/Durchlass) bzw. Tunnel-Innenschale. Die Innenkontur wird beim Platzieren als echtes Loch mitgeführt: Die Innenwandung wird mitgesweept, die Blockdeckel werden als Ringfläche trianguliert. Auch geschlossene Void-Konturen aus DXF-Profilen werden jetzt als Löcher der umschließenden Volumen-Kontur behandelt (statt fälschlich als eigenes Volumen). Die Vorschau in der Profilbibliothek zeigt den Hohlraum; beim Umschalten auf ein Tunnelprofil werden typische Startmaße vorgeschlagen.
Das neue Modul „infraBuild“ (eigener Voll-Breite-Tab, wie GIS2IFC/neoQ/Stats) erzeugt 3D-Geometrie für Linienbauwerke (Tunnel, Tröge, Stützwände, Galerien, Lärmschutz, Leitungen) aus einer Achse, einem Querschnittsprofil und der Stationierung — als Ergänzung zu DataBuild (das die Fachdaten/PSets liefert). Gearbeitet wird auf einer Knoten-Leinwand: Achse wählen → Bereich/Abschnitte festlegen → Profil (parametrisch oder aus DXF) → „Profil platzieren“ → „Geometrie-Ausgabe“. Profile werden entweder als gerade Prismen (Sehne) oder kurvenfolgend (Tangente, inkl. Gradiente) zwischen den Stationen aufgezogen; Quer- und Höhenversatz sind einstellbar. Eine geteilte Profilbibliothek verwaltet parametrische Profile (Kreis/Rechteck/I-/T-/L-Profil) und DXF-Import (inkl. Bogen-Segmente, mm→m-Skalierung). Die Vorschau lädt das erzeugte IFC 4.3 direkt in den Viewer (pickbar, mit Eigenschaften/Schnitten); der Export ist über DataBuilds „Aus IFC“ fachlich anreicherbar.
Beim Ersetzen eines Modells durch eine neue Version ändern sich intern die Objekt-Kennungen. Bisher wurden dabei die 4D-Vorgangs-Zuordnungen (verknüpfte Objekte und objektweiser Ist-Fortschritt) sowie BCF-Themen-Verknüpfungen nicht mit umgeschlüsselt und zeigten danach auf falsche Objekte. Jetzt werden sie — wie bereits Auswahl, Einfärbung und 5D-Abrechnung — über die stabile Objekt-GUID auf die neue Version übertragen; Objekte, die in der neuen Version fehlen, werden verworfen.
Bei sehr großen Modellen fasst der Viewer die Geometrie zusammen (BatchedMesh). Der Geometrie-Inspektor (Flächen/Kanten messen) und die Absteckpunkt-Erzeugung fanden dort bisher keine Geometrie und taten stillschweigend nichts. Beide lösen die Objekt-Geometrie jetzt auch aus dem zusammengefassten Darstellungspfad auf.
(1) Änderungen in den Modul-Bereichen (BCF, GIS, DataBuild, neoQ, Stats, 4D, Abrechnung, Bohrungen, Absteckung u. a.) markieren das Projekt jetzt als „ungespeichert“ — der Speichern-Knopf färbt sich entsprechend. (2) Beim Bundle-Export (.icproj) wird die Auswahl im Speichern-Dialog nun für alle Bereiche respektiert; zusätzlich reisen die Projekteinstellungen (Beschreibung/Auftraggeber/…) mit dem Bundle. (3) Das Projekt gilt nicht mehr dauerhaft als „ungespeichert“, wenn die Abrechnung genutzt wurde.
Ein unerwarteter Darstellungsfehler führte bisher zu einem weißen Bildschirm mit möglichem Verlust ungespeicherter Arbeit. Jetzt fängt ein Sicherheitsnetz solche Fehler ab: Der betroffene Bereich (z. B. der 3D-Viewer oder ein Vollbild-Modul) zeigt eine Wiederherstellungs-Meldung mit „Erneut versuchen“; auf oberster Ebene stehen „Projekt notspeichern“ und „Neu laden“ bereit. Unerwartete Hintergrund-Fehler werden zusätzlich als Hinweis eingeblendet.
Der optionale Python-Companion-Server (für IfcOpenShell-Analysen, Stats-Python-Widget und den bSDD-Zugriff) führt Skripte lokal aus. Er war bisher unauthentifiziert erreichbar — theoretisch konnte jede im Browser geöffnete Website ihn über einen DNS-Rebinding-Trick ansprechen, solange die App lief. Das ist behoben: Der Server prüft jetzt den Host-Header (nur 127.0.0.1/localhost erlaubt), verlangt in der Desktop-App ein pro Start zufällig erzeugtes Geheim-Token (nur die App selbst kennt es) und akzeptiert Antworten nur noch für das echte App-Origin. Für die Bedienung ändert sich nichts.
Manuell geänderte oder gelöschte Eigenschaften/Attribute (Property-Overrides) wurden beim Speichern korrekt abgelegt, beim erneuten Öffnen aber falsch eingelesen: Der Wert wurde zu „[object Object]“ verstümmelt und Zusatzinformationen (Datentyp, „gelöscht“-Markierung) gingen verloren. Das betraf beide Speicherwege (Projektordner und .icproj-Bundle). Jetzt werden die Overrides verlustfrei wiederhergestellt; ältere Projekte mit dem früheren Format bleiben lesbar.
Zwei zusätzliche Absicherungen der Desktop-App: (1) Das App-Fenster kann nicht mehr auf fremde Seiten navigieren — externe Links öffnen im Standardbrowser, im App-Fenster bleibt ausschließlich die App selbst. (2) Der Zugriff auf Dateien außerhalb des Projektordners ist auf Pfade beschränkt, die der Nutzer wirklich freigegeben hat (per Datei-Dialog/Drag&Drop gewählte Dateien sowie die im geöffneten Projekt hinterlegten externen GIS-Quellen).
1. Juli 2026
Die eigentliche Ursache des „flimmernden“ Schnitts: Die Konturlinien der Schnittflächen lagen exakt auf der Schnittebene. Da die Schnittflächen zusammen mit dem geschnittenen Modell dargestellt werden, hat die Schnittebene ihre eigenen Konturlinien durch winzige Rechenungenauigkeiten teilweise selbst „weggeschnitten“ — die Linie erschien gestrichelt und flackerte bei jeder Kamerabewegung, weil pro Bild andere Teilstücke wegfielen. Die gefüllte Schnittfläche war davon nicht betroffen, weil sie bereits einen kleinen Versatz (~1 cm) zur behaltenen Seite hatte; die Konturlinie hatte diesen Versatz nicht. Jetzt bekommt auch die Konturlinie denselben Versatz und liegt damit sicher jenseits der Schnittkante — die Schnittlinien sind durchgehend und ruhig.
Die schwarzen Kantenlinien am Modell (Kanten-Anzeige) und die Konturlinien der Schnittflächen im 3D-Schnitt wirkten beim Drehen/Zoomen flimmernd und unruhig — besonders in dichten Bauteilen (z. B. Schächten, kleinen Profilen, Bewehrung), wo sich viele feine Linien überlagern. Ursache: die Linien wurden als klassische 1-Pixel-Linien gezeichnet, die pro Bild hart auf ganze Pixel gerastert werden; bei kleinsten Kamerabewegungen springen einzelne Pixel an/aus (das typische „Line-Crawling“), zusätzlich flackern sie durch ihre Lage direkt auf den Flächen. Sowohl die Modell-Kantenlinien (Einzel- und große BatchedMesh-Modelle) als auch die Schnitt-Konturen werden jetzt als echte, kantengeglättete Linien mit konstanter Bildschirmbreite gezeichnet (dasselbe bewährte Verfahren wie im GIS-Modul) — mit eingebautem Per-Pixel-Antialiasing. Dadurch verschwindet das Flimmern und die Kanten bleiben scharf und ruhig. Bei großen Modellen bleibt es bei einem einzigen Zeichenaufruf pro Modell für alle Kanten.
In der Desktop-App (Electron) verwaltet ein SQLite-Cache die Eigenschaften/Struktur großer Modelle auf der Platte. Es gibt zwei Treiber: better-sqlite3 (nativ, deutlich schneller) und einen WASM-Fallback (langsamer, kein Build nötig). Der native Treiber ist ein plattform-/laufzeitspezifisches Modul und muss gegen die Electron-Laufzeit gebaut sein. Im Release-Paket wurde er bisher gar nicht dafür gebaut, sodass JEDE ausgelieferte Version zwangsweise auf den langsameren WASM-Treiber zurückfiel; im Entwicklungs-Start wurde er nur unter Bedingungen und ohne Fehlerprüfung gebaut. Zudem war eine zu alte better-sqlite3-Version verankert, die für die aktuelle Electron-Laufzeit (39) keine fertigen Binärdateien mitbrachte — ohne installierte C++-Buildtools wurde der Treiber daher komplett übersprungen und fehlte. Das ist behoben: Der Release-Build baut better-sqlite3 jetzt gegen die Electron-Laufzeit, der Entwicklungs-Start installiert ihn bei Bedarf nach und meldet einen fehlgeschlagenen Build klar, und die verankerte Version passt jetzt zur Electron-Laufzeit (fertiges Binär, kein Compiler nötig). Zusätzlich nennt die Konsolen-Warnung beim Fallback jetzt den konkreten Grund (z. B. eine ABI-Diskrepanz oder ein fehlendes Modul) statt nur „nicht verfügbar“.
Beim Zoomen mit dem Mausrad im Lageplan schrieb der Browser die Warnung „Unable to preventDefault inside passive event listener invocation“ in die Konsole. Ursache: Der Zoom-Handler war als React-`onWheel` am Plan-SVG registriert; React hängt Mausrad-Ereignisse intern als „passiv“ ein, wodurch das dort aufgerufene `preventDefault()` wirkungslos bleibt und die Warnung erzeugt. Der Zoom wird jetzt — wie in den übrigen 2D-Schnitt-/Planfenstern — über einen nativen, ausdrücklich NICHT-passiven Mausrad-Listener direkt am SVG behandelt. Dadurch verschwindet die Warnung und das Standard-Scrollverhalten der Seite wird beim Zoomen zuverlässig unterdrückt.
Folgeausbau zur GIS-Layer-Persistenz. (1) Fehlt beim Öffnen die Quelldatei eines Layers (verschoben/gelöscht), verschwindet der Layer nicht mehr still: er bleibt mit allen Einstellungen als Platzhalter in der GIS-Layerliste (rotes Warndreieck) und lässt sich über den neuen Verknüpfen-Knopf mit der wiedergefundenen Datei neu verbinden — Geometrie/Attribute werden übernommen, Name/Farbe/Höhe/CRS/Zuschnitt bleiben erhalten. (2) Beim Speichern werden nicht mehr benötigte GIS-Kopien im Projektordner automatisch aufgeräumt (entfernte Layer oder solche, die jetzt als Link gespeichert werden) — der Projektordner wächst nicht mehr unnötig. (3) Der Knopf „In Projekt speichern“ legt die Kopie jetzt am selben Ort ab wie die automatische Speicherung (keine doppelte Kopie mehr) und merkt sich, dass dieser Layer dauerhaft als Kopie (statt als Link) gehalten werden soll.
Bisher gingen in einem ordnerbasierten Projekt geladene GIS-Layer (Shapefile, DXF, CityGML, Orthophoto …) beim erneuten Öffnen verloren: nur ihre Einstellungen standen im Projekt, aber die eigentlichen Quelldaten wurden nie automatisch in den Projektordner geschrieben und beim Öffnen nicht zurückgelesen. Jetzt werden die Quelldaten beim Speichern automatisch abgelegt — und zwar so, wie es sinnvoll ist: Layer, die du ZUGESCHNITTEN hast, werden als Kopie direkt im Projekt gespeichert (selbsttragend, auch wenn das Original später verschwindet); alle anderen Layer werden als Link auf die Originaldatei gespeichert (kein Aufblähen des Projekts durch große, stadtweite GIS-Dateien). Im Browser (ohne feste Dateipfade) wird immer eine Kopie abgelegt. Beim Öffnen liest infraCore beides zurück; fehlt eine verlinkte Originaldatei (verschoben/gelöscht), wird der betroffene Layer gemeldet. Sämtliche Layer-Einstellungen (Höhe/Drapierung, Farbe, Deckkraft, CRS, Attribut-Einfärbung/-Filter, Zuschnitt, DGM-Rezept) werden wie bisher mitgespeichert.
Ein mehrteiliges Performance-Audit (Viewport, State/Stores, React-Komponenten, Algorithmen) hat mehrere heiße Pfade entschärft. (1) Fenster-Synchronisation: State wird jetzt nur noch serialisiert und gesendet, wenn tatsächlich ein Zweitfenster geöffnet ist — vorher lief bei JEDER Kamerabewegung (also durchgehend beim Drehen/Zoomen) eine Serialisierung samt Broadcast, obwohl niemand zuhörte. (2) 5D/Billing: die Weiterleitung der 3D-Auswahl an das Billing-Fenster (ein Scan über alle Objekte je Klick) läuft nur noch, wenn das Billing-Fenster offen ist. (3) FPS-Overlay (F8): der dazugehörige Dauer-Zeichenschleifen-Takt läuft nur noch bei sichtbarem Overlay — sonst kann der Tab wieder komplett zur Ruhe kommen (Akku/CPU). (4) SmartViews/Schnellfilter: der teure Voll-Element-Durchlauf wird bei „Hinzufügen + Isolieren“ nur noch einmal statt zweimal ausgeführt. (5) Kollisions-Prüfungsliste: die Trefferanzahl je Prüfung wird einmal aggregiert statt pro Zeile die gesamte Trefferliste zu filtern. (6) SQL-Auswertungen: die WHERE-Bedingung wird einmal zu einer Prüf-Funktion kompiliert (inkl. LIKE-Muster), statt sie für jede Zeile neu zu zerlegen und Muster neu zu bauen — spürbar schneller bei Abfragen über viele Objekte. (7) Eigenschaften-Panel, Punktwolken-Zoom und LandXML-Achsen-Import: diverse Allokationen/Doppelberechnungen entfernt. Rein technische Optimierungen — keine sichtbare Funktionsänderung.
30. Juni 2026
Die automatische BCF-Erstellung aus der Kollisionsprüfung wurde stark ausgebaut. (1) NEU „Sammel-BCF je Gruppe“ in der Matrix-Ansicht: erzeugt JE MATRIX-GRUPPE EIN gesammeltes BCF-Thema, das ALLE kollidierenden Objekte dieser Auswahlgruppe enthält (als selektierte Elemente isoliert sichtbar) — plus eine Übersicht UND je Einzelproblem einen eigenen Viewpoint mit eigenem Screenshot (BCF erlaubt mehrere Viewpoints je Thema). Im BCF-Manager erscheint dazu unter dem Hauptbild eine Galerie „Einzelprobleme“ (Klick = vergrößern, Doppelklick = im Modell auf den Blickwinkel springen). Die Anzahl der Einzel-Screenshots je Sammelthema ist begrenzbar (Standard 50). (2) NEU BCF-Vorkonfiguration (Kollision → Einstellungen): Typ, Status, Priorität (aus Schwere oder fest), Zuständiger, Phase, Bereich, zusätzliche Labels, Fälligkeit in Tagen, sowie Schalter „Objekte isolieren“, „Screenshot aufnehmen“ und „Duplikate überspringen“. (3) NEU Titel-/Beschreibungs-Vorlagen mit Platzhaltern ({checkName} {severity} {value} {volume} {nameA} {typeA} {nameB} {typeB} {modelA} {modelB} {count} {groupName} {date}) — getrennt für Einzeltreffer/Issue und für das Sammel-BCF je Gruppe. (4) Erneutes Erstellen legt dank Quell-Kennung keine Duplikate mehr an. Alle bestehenden BCF-Knöpfe (Liste/Issue/Treffer) nutzen die neue Vorkonfiguration.
Im BCF-Manager gibt es bei jedem Thema einen neuen Knopf „Auswahlkorb (N)“ (neben Screenshot/Redlining). Er übernimmt alle aktuell im Auswahlkorb liegenden Objekte als selektierte Elemente des BCF-Issues: Sie werden in die Viewpoint-Auswahl (`selectedIfcGuids`, die beim BCF-Export geschrieben wird) UND in die „Verknüpften Elemente“ des Themas aufgenommen — jeweils zur bestehenden Liste hinzugefügt (dedupliziert), nicht ersetzt. So kann man bequem mehrere Objekte im Auswahlkorb sammeln und sie gesammelt einem Issue zuordnen. Objekte ohne IFC-GUID (z. B. aus reinen Geometrie-Modellen) werden intern verknüpft. Außerdem berücksichtigt der Screenshot/Viewpoint jetzt die GESAMTE Mehrfachauswahl (Auswahlfenster/Strg-Klick) statt nur des zuletzt gewählten Elements.
Beim Zoomen mit dem Mausrad dreht/streckt der Viewer um den Punkt unter dem Cursor. Lag der Cursor im „leeren“ Raum (z. B. neben dem Modell im Hintergrund), saß dieser Zoom-Punkt bisher in der aktuellen Fokus-Tiefe auf dem Cursor-Strahl — also unter Umständen weit neben dem Modell „im Himmel“. Beim Heraus-/Hereinzoomen rutschte das Modell dadurch sehr schnell aus dem Bild. Jetzt wird der Zoom-Punkt im leeren Raum auf die aktuelle Projektausdehnung begrenzt: Er kann höchstens am Rand der gedachten Hülle um alle sichtbaren Inhalte liegen, nie weiter draußen. So bleibt der Zoom immer am Modell verankert und man verliert es nicht mehr aus dem Blick. Die Grenze richtet sich nach der aktuellen Projektausdehnung (kein fester Wert) und wächst/schrumpft mit dem geladenen Inhalt; ist nichts geladen, gilt wie bisher keine Grenze. Trifft der Cursor ein Bauteil/Gelände, ändert sich nichts — dann wird wie gewohnt exakt auf diesen Punkt gezoomt.
Manche IFC-4-Dateien (typisch aus manchen BIM-Autorentools, alles als Tessellierung exportiert) blieben beim Laden bei 30 % („Geometrie aufbauen“) hängen und überfluteten die Konsole mit „[WEB-IFC][error][TriangulateBounds()] No basis found for brep!“. Ursache war eine Kombination zweier Eigenheiten des Geometrie-Kerns (web-ifc): (1) Hat ein bereits fertig vernetztes (tesselliertes) Bauteil zusätzlich Aussparungen/Öffnungen hinterlegt, versucht der Kern, diese per Verschneidung herauszuschneiden — und bleibt dabei auf bestimmten Bauteilen praktisch endlos hängen (das war der eigentliche 30 %-Hänger). (2) Bei entarteten Nullflächen schreibt der Kern je Fläche eine rote Fehlerzeile, die sich technisch nur über die kerneigene Protokollebene abschalten lässt. WICHTIG: Aussparungen bleiben normal erhalten — die allermeisten Modelle laden problemlos und zeigen ihre Öffnungen wie bisher. Nur wenn ein Ladevorgang tatsächlich hängt (gut 10 s ohne Fortschritt), bricht infraCore diesen Versuch ab und lädt die Datei EINMAL erneut, wobei gezielt die Aussparungen an den betroffenen tessellierten Bauteilen weggelassen werden — so lädt die Datei durch. Die Fehlerflut wird generell an der Quelle stummgeschaltet. Ergebnis: dieselbe Datei, die vorher nie fertig lud, lädt jetzt in unter einer Sekunde ohne Konsolenrauschen; die betroffenen Bauteile sind sichtbar, zeigen ihre Aussparung aber nicht — dazu wird automatisch ein BCF-Thema (Typ „Error“) mit den betroffenen Bauteilen angelegt und ein kurzer Hinweis (Toast) gezeigt, pro Datei einmalig.
Im Auswahl-Werkzeug lässt sich jetzt mit UMSCHALT + linker Maustaste ein Auswahlfenster aufziehen, statt Objekte einzeln anzuklicken. Es gibt zwei Modi nach Ziehrichtung: Von LINKS nach RECHTS gezogen (blaues, durchgezogenes Rechteck) kommen nur Objekte in die Auswahl, die VOLLSTÄNDIG im Fenster liegen. Von RECHTS nach LINKS gezogen (grünes, gestricheltes Rechteck) reicht es, wenn ein Objekt vom Fenster BERÜHRT wird. Ein einfacher Klick selektiert weiterhin ein einzelnes Objekt. Mit zusätzlich gehaltener Strg-Taste wird das Ergebnis zur bestehenden Auswahl HINZUGEFÜGT (sonst wird sie ersetzt). Die Navigation bleibt unverändert: Drehen mit der linken Maustaste (ohne Umschalt), Verschieben/Pan mit der mittleren Taste, Zoom mit dem Mausrad. Die rechte Maustaste ist jetzt ganz dem Kontextmenü vorbehalten (kein Drehen mehr).
Die Operatoren des Auswahlkorbs in der Toolbar (=, +, −) wirken jetzt auf die gesamte im Viewer markierte Auswahl statt nur auf das zuletzt angeklickte Element. Wer per Auswahlfenster oder Strg-Klick mehrere Objekte markiert, fügt sie mit „+“ alle auf einmal zum Auswahlkorb hinzu, setzt mit „=“ den Korb auf genau diese Markierung und entfernt mit „−" alle markierten wieder. Die Knöpfe sind aktiv, sobald mindestens ein Objekt markiert ist; „+“ ist ausgegraut, wenn bereits alle Markierten im Korb liegen, „−", wenn keines davon enthalten ist.
Die hand-geschriebenen IFC-Exporte (DataBuild, Bohrlöcher, GIS2IFC) kodieren Property-Werte jetzt über eine gemeinsame Logik — derselbe Wert ergibt überall denselben IFC-Datentyp. Konkret für den GIS2IFC-Export: numerische Attribute werden jetzt verlustfrei geschrieben (vorher auf 6 Nachkommastellen gerundet), und mehr Schreibweisen (z. B. „1.“, „1e5“, Komma-Dezimalzahlen) werden korrekt als Zahl statt als Text erkannt. Außerdem tragen jetzt ALLE diese Exporte einheitlich Bearbeiter-/Anwendungs-Informationen (OwnerHistory) und einen Zeitstempel im Datei-Header — vorher hatten das nur die DataBuild-Exporte. Inhalt/Geometrie der Dateien bleiben sonst unverändert; sie laden weiterhin problemlos in den Viewer.
Wer mehrere Objekte gleichzeitig auswählt (Mehrfachauswahl) und ein zweites Ansichtsfenster geöffnet hat, sah die Mehrfachauswahl dort bisher nicht — sie wurde nicht an die Zusatzfenster übertragen, obwohl die Einzelauswahl, Ausblenden, Isolieren, Korb usw. längst synchron liefen. Jetzt wird die Mehrfachauswahl genauso wie alle anderen Sicht-Zustände an alle geöffneten Fenster gesendet.
Wird ein Modell durch eine neue Version ersetzt (Versionsvergleich), ändern sich intern die Element-Nummern (die GUID bleibt). Element-bezogene Zustände wie Ausgeblendet/Isoliert/Korb/Einfärbung wurden dabei schon korrekt mitgezogen — die Kollisions-Treffer (Clash) jedoch nicht: sie zeigten anschließend auf falsche oder nicht mehr vorhandene Elemente. Jetzt werden die Kollisions-Treffer, die zugehörigen Aufgaben (Issues) und die dauerhaft ignorierten Elementpaare beim Versionswechsel ebenfalls über die GUID auf die neuen Element-Nummern umgeschlüsselt; Treffer, deren Element in der neuen Version fehlt, werden sauber entfernt.
Im DataStream-Tabelleneditor fehlte für die Strukturspalte „ObjectType“ die deutsche Beschriftung im Spaltenkopf (sie wurde mit dem rohen Schlüssel angezeigt), während der Spalten-Dialog sie korrekt benannte. Die Beschriftungen für Name/Beschreibung/LongName/PredefinedType/ObjectType stammen jetzt aus einer gemeinsamen Quelle, sodass beide Stellen konsistent sind.
Die frühere Start-Auswahl (das mittige Fenster beim Öffnen) und die Projektverwaltung sind jetzt EIN durchgängiger Vollbild-Tab „Start“. Beim App-Start zeigt er als einziges Vollbild-Tab alle Optionen (Neues Projekt, Projekt öffnen, .icproj laden, „Zuletzt geöffnet“, Schnellstart-Kacheln und Werkzeuge). Sobald ein Modell geladen ist, öffnet sich der Viewer-Tab und der Start-Tab schließt sich automatisch — er ist jederzeit über den „Start“-Knopf im Menüband oder den Projekt-Eintrag links unten in der Statusleiste wieder aufrufbar. Sobald ein Projekt offen ist, zeigt der Start-Tab die Projektverwaltung; ganz oben gibt es weiterhin „Neues Projekt“ (legt ein Projekt in einem ANDEREN Ordner an). Neu außerdem: Beim Anlegen wird zuerst ein Projektname abgefragt; im gewählten Ordner entsteht dann automatisch ein eigener Unterordner „infraCore-<Name>“ (bei Namensgleichheit „…-2", „…-3"). So wird ein bereits befüllter Ordner nie mit Projektdateien durchmischt; der angezeigte Projektname bleibt der saubere Name (ohne Präfix).
Wenn beim Laden eines IFC einzelne BREP-Flächen nicht dargestellt werden können (entartete, kollineare Begrenzung → Nullflächen; siehe Eintrag „No basis found for brep“), legt infraCore jetzt automatisch ein BCF-Thema dazu an und zeigt einen kurzen Hinweis (Toast), was erstellt wurde und warum. Das Thema ist vom Typ „Error“ und enthält eine verständliche Beschreibung (Ursache, dass das Modell trotzdem vollständig geladen ist und die Geometrie an der Quelle bereinigt werden sollte) sowie die betroffenen ExpressIds als Verknüpfung — so geht der Befund nicht in der Konsole unter, sondern landet nachvollziehbar im Projekt (im BCF-Panel sichtbar, mit dem Projekt gespeichert und als BCF exportierbar). Pro Datei wird höchstens ein Thema angelegt: erneutes Laden derselben Datei erzeugt kein weiteres Thema (Deduplizierung), damit die Liste sauber bleibt.
Beim Laden mancher IFC-4-Dateien schrieb die Konsole zahllose Zeilen wie „[WEB-IFC][error][TriangulateBounds()] No basis found for brep! 800“. Das sieht nach einem schweren Fehler aus, ist aber harmlos: An dieser Stelle hat eine einzelne BREP-Fläche eine entartete (kollineare) Begrenzung — also eine Nullfläche ohne Ausdehnung. Der Geometrie-Kern (web-ifc) überspringt genau diese eine Fläche und vernetzt das Bauteil ansonsten vollständig; sichtbar geht nichts verloren. Da diese Meldungen pro Fläche kommen (bei fehlerhaften Modellen schnell Tausende) und sich nicht über eine Schnittstelle auslesen lassen, fängt infraCore sie beim Laden jetzt ab und fasst sie zu EINER verständlichen Meldung zusammen: „Geometrie-Hinweis zu …: N BREP-Fläche(n) mit entarteter Begrenzung übersprungen — Nullflächen ohne Darstellungsrelevanz. Das Modell ist vollständig geladen" inklusive eines Auszugs der betroffenen ExpressIds. So bleibt die Konsole übersichtlich und die Meldung ist endlich verständlich.
Die Re-Klassifizierung „ClassByIDS“ gibt es jetzt nur noch an EINER Stelle: in DataBuild über die DataRules (Knopf „ClassByIDS → Regeln"). Der frühere eigene ClassByIDS-Knopf im Ribbon „IDS“ (Gruppe „Re-Klassifizierung“) samt Dialog ist entfernt. Vor allem aber bestimmst du den Filter — also welche Objekte umklassifiziert werden — jetzt selbst zu Beginn: (1) „Aus IDS-Applicability“ (Voreinstellung) nimmt den ECHTEN Filter aus der IDS, d. h. die Anwendbarkeits-Bedingung jeder Spezifikation (bevorzugt eine Property „PSet.Eigenschaft == Wert“, sonst ein Attribut „Name == Wert“); das Formular zeigt, für wie viele Spezifikationen ein solcher Filter gefunden wurde. (2) „Schlüsselfeld == Spec-Name“ verhält sich wie bisher (trifft der gewählte Feldwert den Namen der Spezifikation, greift die Regel). Zusätzlich wählst du das Schlüsselfeld (Name/ObjectType/PredefinedType/IFC-Klasse/Property — auch als Rückfall, wenn eine Spezifikation keinen Applicability-Filter hat) und ob exakt oder als Teilstring verglichen wird. Wie alle DataRules ist die Umklassifizierung vorab als Treffer-Anzahl sichtbar und vollständig rückgängig machbar. Die erzeugten Regeln werden außerdem immer automatisch zu einem einklappbaren Ablauf (Set) zusammengefasst — standardmäßig eingeklappt, damit die Regelliste auch bei vielen Spezifikationen übersichtlich bleibt.
Die Reihenfolge der Ribbon-Tabs oben in der App ist neu geordnet und folgt jetzt einer logischen Gruppierung, optisch durch dezente Trennstriche getrennt. Vier Gruppen: (1) Allgemein — Start, Analyse, Checker, Stats; (2) Anwendungsfälle — 4D, 5D; (3) Geodaten — Achsen, Punktwolke, GIS; (4) Tools — GIS2IFC, Boreholes, Python, DataBuild, neoQ. Funktional ändert sich nichts — es geht nur um eine übersichtlichere, thematisch sortierte Anordnung der Tabs.
Die aus neoQ exportierte IDS-Datei (.ids/.xml) wurde bisher als eine einzige, sehr lange Zeile ohne Zeilenumbrüche oder Einrückung geschrieben. Funktional gültig, aber in einem Texteditor kaum zu lesen. Jetzt wird das XML sauber eingerückt und mehrzeilig ausgegeben (zwei Leerzeichen je Ebene) — Specifications, Applicability/Requirements und jedes Facet stehen jeweils auf eigenen Zeilen, ganz wie in den buildingSMART-Beispieldateien. Inhalt und Schema bleiben unverändert; bestehende IDS-Prüfung und Re-Import lesen die Datei unverändert ein.
Die drei Klassifizierungs-Attribute IFC-Klasse, PredefinedType und ObjectType werden in allen DataBuild-Funktionen jetzt einheitlich behandelt. Zuvor fehlte vor allem ObjectType an vielen Stellen (man konnte nur im Detail-Editor von Hand setzen). Neu: (1) Gruppierung – im Feld "Bündeln nach" stehen jetzt auch IfcClass, PredefinedType und ObjectType zur Auswahl (zuoberst), sodass sich z. B. alle Wände gleichen PredefinedTypes oder gleichen ObjectTypes zu einem Assembly bündeln lassen; zusätzlich kann man PredefinedType und ObjectType für den erzeugten Sammelknoten setzen. (2) DataRules – der Filter hat jetzt Mehrfachauswahl für PredefinedType UND ObjectType, und ObjectType ist als zu setzendes Attribut verfügbar (wie PredefinedType). (3) ClassByIDS – das Schlüsselfeld "ObjectType" (bzw. PredefinedType/IFC-Klasse) trifft jetzt das echte Attribut; vorher wurde dort fälschlich nach einer gleichnamigen Property gesucht und nie etwas gefunden. (4) DataStream – ObjectType ist als Spalte les- und schreibbar (wie PredefinedType). (5) Serien und Groups reichen ObjectType an die erzeugten Elemente durch; bei Groups gibt es je Bauteil ein ObjectType-Feld.
Wenn viele Fenster-Tabs offen sind (DataBuild, Serien, DataRules, Groups, DataStream, neoQ-Bibliothek/Katalog/Projekt/Prüfergebnis …), wurde die Tab-Leiste schnell unübersichtlich, weil die Tabs in der Reihenfolge ihres Öffnens lagen und Module bunt verschachtelt waren. Jetzt werden Tabs desselben Moduls automatisch nebeneinander einsortiert (in logischer Reihenfolge) und optisch als gerahmter Block mit Modul-Akzentfarbe zusammengefasst. Über dem Block sitzt ein Gruppenkopf mit dem Modul-Namen (z. B. „DataBuild“, „neoQ“) und einem kleinen ×, mit dem sich alle Tabs der Gruppe auf einmal schließen lassen — die Tab-Leiste ist dafür zweizeilig und etwas höher. Ein neu geöffnetes Tab landet gleich in seinem Block; beim Verschieben per Drag&Drop wandert der ganze Modul-Block an die neue Stelle, ohne dass die Tabs des Moduls auseinandergerissen werden. Einzelne Tabs ohne Modul (BCF, Listen, Lageplan, Boreholes, Hilfe …) stehen weiterhin frei.
Neben den gruppierten Modulen (DataBuild, neoQ) gibt es eine Reihe Einzel-Tabs (Projekt, GIS2IFC, Lageplan, Boreholes, SmartViews, Stats, Listen, Versionsvergleich, BCF, Hilfe). Diese werden nicht eingerahmt (ein Rahmen um ein einzelnes Tab wäre überflüssig), aber sie öffnen jetzt an einer festen, logischen Position statt einfach am Ende: Die Tab-Leiste folgt einem Arbeits-Fluss von links nach rechts — Projektkontext, dann Modellieren/Daten (DataBuild, neoQ), Geo/Untergrund (GIS2IFC, Lageplan, Boreholes), Ansichten & Auswertung (SmartViews, Stats, Listen), Review (Versionsvergleich, BCF) und ganz rechts die Hilfe. Egal in welcher Reihenfolge man die Fenster öffnet, die Tabs ordnen sich immer gleich an. Eigene Anpassungen per Drag&Drop bleiben erhalten — nur ein erstmals geöffnetes Modul wird automatisch an seine logische Stelle gesetzt.
Die IDS-Prüfung wurde aus dem neoQ-Ribbon herausgelöst und liegt jetzt im Ribbon "Checker" in der neuen Gruppe "IDS-Prüfung (neoQ)". neoQ ist damit ausschließlich die Verwaltung der Datenstruktur (Bibliotheken, Kataloge, Projekt), während alle Prüfungen — Kollision wie auch die IDS-/neoQ-Prüfung — gebündelt im Checker laufen. Die beiden Knöpfe "Gegen Modell" und "Prüfergebnis" funktionieren unverändert und greifen auf denselben aktiven neoQ-Katalog zu; wird das Prüfergebnis geöffnet, zeigt das Ribbon nun "Checker".
Ein in DataStream gesetztes Property mit eigenem Datentyp (z. B. IfcBoolean, IfcReal, IfcLengthMeasure) wurde zwar im direkten DataBuild-Export typkorrekt geschrieben, aber beim Export des im Viewer geladenen Modells (Eigenschaften-Panel/Korb „bearbeitetes IFC exportieren“) still auf Text (IfcLabel) herabgestuft — der Live-Writeback in den Viewer hatte den Datentyp nicht mitgeführt. Jetzt reist der Datentyp durch die ganze Kette mit (DataStream → Viewer-Override → Export), sodass beide Export-Wege denselben IFC-Typ schreiben. Gilt verlustfrei auch für Measure-Typen (IfcLengthMeasure & Co.), die keinen kurzen Typcode haben.
Wird in DataStream eine Property-Spalte hinzugefügt, übernimmt sie jetzt automatisch den IFC-Datentyp, den diese Property im Modell hat (z. B. IfcBoolean, IfcReal, IfcLengthMeasure) — sowohl im Spalten-Dialog (der Modell-Typ ist als Vorauswahl mit ✓ markiert) als auch beim Eintippen eines Schlüssels in der Spalten-Leiste. Dadurch wird ein bearbeiteter Wert beim Anwenden/Export mit dem RICHTIGEN IFC-Typ geschrieben, statt auf Text (IfcLabel) herabzufallen. Der Typ lässt sich je Spalte weiterhin überschreiben. Zusätzlich werden Zellen, deren Wert nicht zum Datentyp der Spalte passt (z. B. Buchstaben in einer Integer-/Real-Spalte oder ein unklarer Boolean), jetzt rot dargestellt, und die Fußzeile zählt die Typkonflikte — so lassen sie sich vor dem Anwenden korrigieren (sonst würden sie still als Text geschrieben).
Das ⋯-Menü einer Spalte hat einen neuen Punkt „Als DataRule erstellen“. Hat eine Spalte überall denselben Wert oder dieselbe Formel (leere Zellen und #DEL# werden ignoriert), wird daraus zusammen mit dem oben eingestellten Element-Filter (① Elemente) eine DataRule angelegt — also die regelbasierte, automatische Variante derselben Zuweisung. Das ist nützlich, um eine einmal in der Tabelle erfasste, einheitliche Zuweisung später auf einer NEUEN IFC-Version per Knopfdruck zu wiederholen, ohne die Tabelle erneut zu pflegen. Anschließend öffnet sich der DataRules-Tab. Hat die Spalte je Zeile unterschiedliche Werte, kommt ein Hinweis (solche per-Zeile-Werte lassen sich nicht als eine Regel ausdrücken).
Jede Spalte in der DataStream-Spalten-Leiste hat jetzt ein ⋯-Menü mit vier Aktionen: (1) „Formel…" öffnet einen Editor (mit Autovervollständigung und Live-Vorschau gegen ein Beispiel-Element) und schreibt die eingegebene Formel in JEDE Zelle der Spalte — die bequeme Art, eine ganze Spalte aus den Eigenschaften der Elemente abzuleiten (z. B. =Name & "-" & Pset.Ring). (2) „Erste Zeile herunterfüllen“ kopiert den Wert/die Formel der ersten Zeile auf alle Zeilen. (3) „Property löschen (#DEL#)“ füllt die Spalte mit dem Lösch-Befehl, sodass die Property beim Anwenden destruktiv entfernt wird. (4) „Spalte entfernen“. Zusätzlich teilen Property-Spalten desselben PropertySets jetzt eine dezente Farb-Tönung (in der Tabellen-Kopfzeile und als Farbpunkt am Spalten-Chip) — schnelle visuelle Gruppierung.
Der DataStream-Editor hatte bisher zwei konkurrierende Tabellen-Ansichten — eine eigene einfache Tabelle und eine umschaltbare „Excel“-Ansicht (Univer). Das war verwirrend (welche ist „die echte“?) und beim Umschalten musste man aufpassen, nichts zu verlieren. Jetzt gibt es nur noch das vollwertige Univer-Spreadsheet (Sortieren, Kopieren/Einfügen, Mehrzellen-Auswahl) als einzige Tabelle. Damit Formeln (=…), der Lösch-Befehl #DEL#, IDs und führende Nullen 1:1 erhalten bleiben, behandelt die Tabelle alle Zellen als reinen Text (sie rechnet nicht selbst auf =-Zellen — das macht weiterhin erst „Anwenden“). Die internen Schlüsselspalten sind ausgeblendet, die Kopfzeile ist eingefroren. Die Spalten werden außerhalb der Zellen verwaltet: in einer neuen Spalten-Leiste unter dem Kopf (Schlüssel, Datentyp, „Herunterfüllen“, „Entfernen“ je Spalte) und im Spalten-Dialog. Die Vorschau färbt geänderte (gelb) und gelöschte (rot) Zellen direkt in der Tabelle ein. Datenmodell, „Anwenden“ und der Excel-Export/-Import sind unverändert.
Der DataStream-Editor (tabellengetriebenes Bulk-Editieren) ist deutlich aufgeräumt und geführt: Statt einer flachen Leiste mit rund einem Dutzend gleichrangiger Knöpfe gibt es jetzt drei klar nummerierte Schritte — ① Elemente (Klassen-/Typ-Filter, „Laden“, „Aus Auswahl“), ② Spalten (ein Knopf öffnet den neuen Spalten-Dialog) und ③ Werte & Anwenden (Vorschau + ein einziger „Anwenden“-Knopf, der implizit speichert). Seltener gebrauchte Aktionen — Speichern ohne Anwenden, Excel exportieren/importieren, Duplizieren, Löschen und das bisher unsichtbare „Ziel für neue Zeilen“ — sind in ein ⋯-Menü oben rechts gewandert. Der neue Spalten-Dialog ersetzt das Frei-Tippen von „Pset.Prop“ im Spaltenkopf und den separaten PSet-Lader: drei Gruppen (Attribute / ganze PropertySets / einzelne Properties) mit Suche und Mehrfachauswahl, der IFC-Datentyp je Property direkt wählbar. Ohne ausgewählten Stream zeigt der Editor jetzt eine Erklärung plus drei Schnellstart-Vorlagen (Leere Tabelle / PSet befüllen / Aus 3D-Auswahl). Datenmodell, Anwenden-Logik und der Excel-Round-Trip bleiben unverändert.
29. Juni 2026
Die Prüfung "Gegen Modell" (neoQ) bewertet die Anwendbarkeit einer Spezifikation jetzt subtyp-bewusst — genau wie das Anhängen von Eigenschaften in DataBuild. Bisher musste die in der Spezifikation genannte IFC-Klasse EXAKT mit der Klasse des Objekts übereinstimmen; eine Spezifikation, die auf eine Oberklasse zielt (z. B. „IfcBuiltElement“ oder „IfcElement“), erfasste konkrete Unterklassen wie „IfcWall“ NICHT — deren Anforderungen wurden dann stillschweigend nicht geprüft, obwohl DataBuild die Eigenschaften dort anhängt. Jetzt erfüllt ein „IfcWall“ eine Spezifikation, die „IfcBuiltElement“ nennt (und ein Untertyp von „IfcWall“ erfüllt eine „IfcWall“-Spezifikation) — IDS-/buildingSMART-konform. Reine Muster-Ausdrücke (Pattern) bleiben unverändert wörtlich. Hinweis: Dadurch können bei Spezifikationen auf Oberklassen mehr Objekte geprüft werden als zuvor — bislang unbemerkte Lücken werden jetzt korrekt als Befund angezeigt.
Beim Laden einer neuen Version eines Modells (Versionsvergleich → „Neue Version“) werden die an die Objekte gebundenen Zustände jetzt vollständig auf die neue Modellversion übertragen — über die stabile GlobalId, weil ein neu exportiertes/erzeugtes IFC für dieselben Objekte intern andere interne Nummern (expressIds) vergibt. Bereits zuvor übertragen wurden Ausgeblendet/Isoliert/Dauerhaft-ausgeblendet, Auswahlkorb, bearbeitete Eigenschaften und Einfärbungen. Neu hinzugekommen: die aktuelle Einzel-Auswahl (wird auf die neue Version aktualisiert bzw. sauber gelöst, damit keine veralteten Eigenschaften angezeigt werden), die Mehrfachauswahl und die 5D-Abrechnungseinträge (Fertigstellungsgrade/Mengen/Dokumente je Objekt). Objekte, die es in der neuen Version nicht mehr gibt, verlieren ihren Zustand wie bisher.
Die Kollisionsprüfung begrenzte die gefundenen Treffer früher auf 500 pro Prüfung (bei mehreren aktiven Prüfungen wirkte das wie ein Deckel um ~1.500 Treffer gesamt) — bei großen Modellen mit vielen echten Kollisionen wurde der Rest STILL weggelassen, ohne Hinweis. Da die Trefferliste inzwischen virtualisiert ist (auch zehntausende Zeilen werden flüssig dargestellt), ist die Anzeige nicht mehr der Engpass: Die Obergrenze wurde auf 20.000 Treffer pro Prüfung angehoben (nur noch als Schutz gegen extreme Ausreißer). Wird sie doch erreicht, weist eine Konsolenmeldung darauf hin, dass die Prüfung verfeinert werden sollte — kein stiller Verlust mehr.
Mit aktiviertem Disk-Cache (Einstellungen → „Disk-Cache“) gibt die App nach dem Laden den Arbeitsspeicher eines Modells frei und liest Geometrie/Eigenschaften bei Bedarf aus dem Cache nach. Dabei sind zwei Stellen übersehen worden: (1) In einem abgedockten Zweitfenster (z. B. Eigenschaften-/Korb-Fenster) wurde der Cache-Verweis eines Modells nicht mitübertragen — für ein Modell mit freigegebenem Speicher zeigte das Zweitfenster dann GAR KEINE Eigenschaften mehr. (2) Der IFC-Export (Eigenschaften-Panel „Bearbeitetes IFC exportieren“ und Auswahlkorb-Export) prüfte nur, ob das Modell noch als Datei im Speicher liegt — bei aktivem Cache war das nicht der Fall, der Knopf tat dann stillschweigend nichts, obwohl der Export aus dem Cache hätte gelingen können. Beides ist behoben: Zweitfenster bekommen den Cache-Verweis, und beide Export-Pfade rehydrieren das Modell bei Bedarf aus dem Cache. Betrifft nur den (optionalen, standardmäßig ausgeschalteten) Disk-Cache; der klassische Speicher-Pfad war nie betroffen.
Beim Import einer IDS (in neoQ) wurde der Datentyp einer Eigenschaft (z. B. IFCLENGTHMEASURE, IFCMASSMEASURE, IFCPLANEANGLEMEASURE) zwar eingelesen, aber die Editor-Auswahllisten kannten nur eine kurze Handvoll Typen (IFCLABEL, IFCTEXT, IFCBOOLEAN, IFCINTEGER, IFCREAL, IFCLENGTHMEASURE …). Stand in der IDS ein anderer/exotischer Typ — oder war er gemischt geschrieben (IfcLengthMeasure statt IFCLENGTHMEASURE) —, zeigte das Dropdown ihn nicht an und beim nächsten Bearbeiten der Zeile ging der Typ verloren. Jetzt wird der Datentyp beim Einlesen kanonisch in GROSSBUCHSTABEN normalisiert (IDS-konform), die Auswahllisten umfassen alle gängigen IFC-Value-/Measure-Typen, und ein aus der IDS importierter Typ wird IMMER angezeigt (auch wenn er nicht in der Liste steht) — er kann also nicht mehr still verschwinden. Gilt im Objekt-Editor, im Matrix-/Tabellen-Editor und in der Bibliothek (PropertySets); auch Einfügen (Paste) übernimmt jeden gültigen IFC-Typ.
In der DataRules-Regelliste werden Regeln, die zu einem Set (Ablauf) zusammengefasst sind, jetzt unter einem gemeinsamen, einklappbaren Set-Kopf gruppiert dargestellt — statt als eine lange, flache Liste plus eine getrennte „Abläufe“-Sektion am Ende. Jedes Set zeigt seinen Namen, die Anzahl enthaltener Regeln sowie die Knöpfe „Ausführen“ und „Löschen“; ein Klick auf den Kopf (oder das Pfeil-Symbol) klappt die enthaltenen Regeln auf bzw. zu. Sets sind standardmäßig eingeklappt, sodass bei vielen Regeln sofort ein Überblick entsteht. Regeln, die zu keinem Set gehören, bleiben flach darüber sichtbar. Eine Regel, die in mehreren Sets referenziert wird, erscheint unter dem ersten Set.
Die acht Ecken des Navigationswürfels (ViewCube oben rechts) wurden als flache, in der Würfelebene liegende Kreise gezeichnet — beim Drehen wirkten sie wie schräg gestellte Scheiben und verschwanden teils ganz. Jetzt ist jede Würfelecke wie bei klassischen CAD-Navigationswürfeln abgeschnitten: Eine Ecke ist ein dreiseitiger Pyramidenscheitel, der mit einer schrägen Ebene abgeschnitten wird — es entsteht eine dreieckige Facette, die flach in der Ecke liegt und mit dem Würfel mitdreht. Ein Klick darauf stellt die zugehörige Schräg-/Isometrieansicht ein. Keine Kugeln mehr, die obendrauf sitzen. Zusätzlich sind die Würfelflächen jetzt an den Ecken abgefast (zu einem Achteck beschnitten), damit sie die Eck-Schaltflächen nicht mehr überdecken — die Ecken sind dadurch zuverlässig anklickbar.
Beim Aufziehen eines Flächenschnitts (Werkzeug „Flächenschnitt“ → Fläche anklicken) blickt der Schnitt jetzt standardmäßig in die ENTGEGENGESETZTE Richtung der Flächennormale — die Bauteile zeigen also genau andersherum als zuvor. Das verhält sich damit wie das normale Schnitt-Werkzeug. Bei Bedarf lässt sich die Richtung im Schnittfenster jederzeit per „Spiegeln“ umkehren.
Die Schnitt-Verwaltung („Speichern“ und „Gespeichert“) sitzt jetzt oben in der Titelzeile des Schnittfensters statt im Menüband. Dadurch ist das Menüband kürzer und übersichtlicher (mehr Platz für die übrigen Gruppen). Funktion unverändert.
Die Menüzeile der Schnitt-Fenster (Querschnitt, Flächenschnitt, Längsschnitt, Lageplan/Längs-Lageplan) wurde grundlegend neu gestaltet. Statt vieler kräftig eingefärbter Knöpfe (blau/grün/violett/orange/amber/indigo) nutzen jetzt alle Schaltflächen die gleiche dezente Hervorhebung wie das übrige App-Menüband (aktiv = zarter Primärton, ruhiger Hover). Gruppentrenner sind weicher, die Werkzeug-Gruppe (Messen/Kote/Punkt) liegt in einer aufgeräumten Reihe statt verschachtelt, und die Export-Knöpfe sind nicht mehr als gefüllte Pillen ausgeführt. Alle Funktionen bleiben unverändert erhalten.
Das ausgewählte Element wird jetzt mit der Leertaste ausgeblendet (zusätzlich weiterhin mit Entf). Die bisherige Backspace-Belegung entfällt. Im Mess-/Laser-Modus behält die Leertaste ihre dortige Funktion (Strahlrichtungen invertieren) — dort wird also nicht ausgeblendet.
Im Eigenschaften-Panel (Reiter „Attribute“) wird die IFC-Klasse des ausgewählten Elements jetzt zuverlässig als eigene Zeile „IFC-Klasse“ und als Kennzeichen im Kopf angezeigt. Bisher fehlte sie in bestimmten Lademodi (z. B. plattenbasierter Cache), weil die Klasse dort nicht in den geladenen Eigenschaften steckte. Sie wird nun aus mehreren Quellen ermittelt (Eigenschaften bzw. Modell-Elementindex), sodass sie in jedem Modus sichtbar ist.
Der DataRules-Manager kann jetzt mehr: Jede Regel lässt sich per Knopf duplizieren und mit ▲/▼ in der Liste verschieben (die Reihenfolge bestimmt die Ausführung). Ein ▶-Knopf wendet eine Regel direkt an. Mehrere Regeln lassen sich ankreuzen und „in einem Rutsch“ hintereinander ausführen — und als benannter, wiederverwendbarer Ablauf (Sequenz) speichern, der im Projekt erhalten bleibt und jederzeit wieder ausführbar ist. Außerdem erzeugt „ClassByIDS → Regeln" aus der aktiven IDS automatisch je Spezifikation eine Umklassifizierungs-Regel (trifft ein gewähltes Feld exakt den Spec-Namen, wird die Ziel-IFC-Klasse samt PredefinedType gesetzt) — so ist das Umklassifizieren regelbasiert, vorschaubar und rückgängig-machbar.
Manche IFC-Bauteile (etwa Abdichtungen/Dehnfugenbänder in Brücken-/Infrastrukturmodellen) waren im Viewer komplett unsichtbar — obwohl sie im Strukturbaum vorhanden und auswählbar waren. Ursache: Ihre Geometrie ist als „Begrenzungsfläche mit Hohlräumen“ (IfcFacetedBrepWithVoids) modelliert, einen Geometrietyp, den die eingesetzte Geometrie-Bibliothek (web-ifc) nicht vernetzen kann — sie lieferte für diese Bauteile gar kein 3D-Netz („unexpected mesh type“). Jetzt erkennt infraCore-Studio diesen Typ beim Laden und wandelt ihn vor dem Vernetzen in die unterstützte Variante ohne Hohlräume (IfcFacetedBrep) um. Die Hohlräume sind innenliegende Kavitäten und von außen ohnehin nicht sichtbar — das Bauteil erscheint daher korrekt; nur ein Schnitt direkt durch das Volumen zeigt die innere Kavität nicht. Sämtliche Platzierungen und (auch verschachtelte) Bauteil-Verweise bleiben unverändert.
Auf der ausgelieferten Desktop-App nutzt der lokale Python-Server eine eingebettete Python-Variante. Beim Nachinstallieren der Bibliotheken brach die Installation komplett ab, sobald ein Paket nur als Quellpaket (ohne fertiges Wheel) vorlag — z. B. „odfpy“ (eine Abhängigkeit des IDS-Prüfwerkzeugs). Die Fehlermeldung lautete „Cannot import 'setuptools.build_meta'“. Grund: Eine eingebettete Python-Variante bestimmt ihre Suchpfade ausschließlich über eine Konfigurationsdatei (.pth) neben dem Programm und ignoriert dabei sämtliche Umgebungsvariablen — kein Hilfsprozess der Paketverwaltung konnte daher die nötigen Bau-Werkzeuge finden, um ein Quellpaket zu übersetzen. Jetzt trägt der Server beim Start den lokalen Bibliotheksordner direkt in diese Konfigurationsdatei ein und aktiviert die Paketerkennung, holt die Bau-Werkzeuge (setuptools/wheel) dorthin und installiert die Abhängigkeiten in einem passenden Modus. Dadurch werden alle Bibliotheken vollständig installiert und der Server (inkl. Stats-Python-Widget und IDS-Prüfung) startet zuverlässig.
In der Ribbon-Gruppe „IDS“ (Modul DataBuild) erscheint jetzt unter „Nur IFC-Klasse“ ein Knopf „IDS laden“, solange noch keine IDS aktiv ist. Damit lässt sich eine .ids/.xml-Datei direkt hier laden, ohne den Umweg über ein anderes Menü. Die geladene IDS wird sofort aktiv (und steht auch in Checker/neoQ zur Verfügung), und die drei IDS-Aktionen (IDS 1:1, IDS strikt, Nur IFC-Klasse) werden nutzbar.
27. Juni 2026
In den DataBuild-Werkzeugen DataRules und DataStream hatte die linke Spalte (Regel- bzw. DataStream-Liste) eine feste Breite. Der vertikale Trenner zwischen Liste und Editor lässt sich jetzt mit der Maus ziehen — so kann man die Liste breiter oder schmaler machen, je nachdem, ob man lange Namen sehen oder mehr Platz für den Editor haben will.
Weil je nach IDS mal das eine, mal das andere Verhalten gebraucht wird, gibt es das Übernehmen jetzt als zwei Knöpfe (mit Beschreibung): „IDS 1:1“ wendet jede Spezifikation an, deren vollständige Anwendbarkeit zutrifft — eine generische Spezifikation gilt also zusätzlich zu einer typ-spezifischen (z. B. „alle Wände“ plus „SOLIDWALL“). „IDS strikt“ dagegen: hat ein Objekt einen PredefinedType (ist also typisiert), bekommt es NUR Spezifikationen, die genau diesen Typ benennen — alle generischen (typenlosen) Spezifikationen werden für typisierte Objekte verworfen, egal auf welcher Klassenebene und auch dann, wenn dadurch nichts übrig bleibt. So bekommt ein Belag mit PredefinedType Membrane keine Properties, die in der IDS nur unter dem typenlosen IfcCovering stehen. Objekte ohne PredefinedType verhalten sich wie bei 1:1.
Ein Dashboard lässt sich jetzt als einzelne, eigenständige HTML-Datei exportieren (Dashboard-Leiste → Download-Symbol → „Als interaktives HTML“). Diese Datei kann man einem Kunden schicken: Sie öffnet sich in jedem Browser ohne Installation, ohne Server und ohne die Modelldaten — und zeigt das komplette Dashboard interaktiv. Diagramme reagieren auf Mauszeiger (genaue Werte als Tooltip), die Donut-Legende lässt sich umschalten, Tabellen sind sortierbar, Ampel-Farben und Einheiten werden übernommen, und das Layout passt sich der Fenstergröße an. Die Datei enthält bewusst nur die ausgewerteten Kennzahlen (keine IFC-/Geometriedaten); der Kopf nennt den Stand (Datum/Uhrzeit) und die aktiven Filter sowie den Prüf-/Haftungshinweis. So lässt sich ein Auswertungsstand sauber zur Information und Qualitätssicherung weitergeben.
Das Stats-Modul bekommt eine ganze Ausbaustufe. Fokus-Filter: ein Schalter in der Filterleiste macht aus einem Klick auf ein Klassen- oder Modell-Segment einen Filter für das ganze Dashboard (statt ins 3D zu springen) — aktive Einschränkungen erscheinen als Chips und lassen sich einzeln oder gesammelt aufheben. Räumliche Auswertungen: Objekte und Mengen lassen sich jetzt je Geschoss, Gebäude oder Standort auswerten (neue Abfrage „Anzahl je Geschoss/Gebäude“ sowie Gruppierung in Mengen-/Geometrie- und Kreuztabellen-Auswertungen); ein Klick wählt alle Objekte des Geschosses im 3D. Ampel-Formatierung: KPI-, Balken- und Tabellen-Widgets können Werte nach Schwellwert-Regeln einfärben (z. B. Befüllung < 80 % rot). Berechnete Kennzahlen: eine neue Auswertung erlaubt eigene Formeln über Aggregate (z. B. Wand-Anteil = Wände / alle × 100 oder Dichte = Masse / Volumen). Und die Pivot-/Streudiagramm-Auswertungen rechnen für zwischengespeicherte (große) Modelle jetzt direkt in der Datenbank und bleiben damit auch bei sehr großen Modellen flüssig.
Die Auswertungs-Engine wurde optimiert. Bisher baute jedes Widget beim Laden intern die komplette Objekt-Tabelle über alle Modelle neu auf — bei einem Dashboard mit vielen Widgets vielfach hintereinander. Jetzt wird diese Tabelle nur noch dann neu gebaut, wenn sich die geladenen Modelle tatsächlich geändert haben. Zusätzlich teilen sich gleiche Auswertungen (z. B. dieselbe Klassen-Zählung in mehreren Widgets) ein gemeinsames Ergebnis und werden nicht mehrfach gerechnet. Der „Aktualisieren“-Knopf erzwingt weiterhin eine frische Berechnung; Python-Analysen werden bewusst nie zwischengespeichert.
Das Stats-Modul wurde rundum ausgebaut. Export: Heatmap, Treemap und Kennzahl werden jetzt als echtes Vektorbild gezeichnet — dadurch lassen sich ALLE Diagramme als PNG oder SVG exportieren; zusätzlich gibt es je Widget einen XLSX-Export. Neu ist ein Gesamt-Export des ganzen Dashboards (Download-Symbol in der Dashboard-Leiste): als PNG/SVG (alle Diagramme in einem Bild), als PDF (über die Druckansicht) oder als XLSX mit je einem Tabellenblatt pro Widget. Layout: Widgets lassen sich per Zieh-Griff im Karten-Kopf umsortieren, und im Widget-Editor ist neben der Breite jetzt auch die Höhe (1–4 Zeilen) wählbar. Neue Auswertungen: eine frei konfigurierbare Kreuztabelle (Pivot über Klasse/Modell/Property) und ein Streudiagramm zweier Mengen/Properties (Klick auf einen Punkt wählt genau dieses Objekt im 3D). Außerdem klarere Leer-/Fehler-Hinweise (eigener Hinweis, wenn der Python-Server nicht läuft) und bessere Bedienbarkeit für Screenreader.
Das Python-Widget im Stats-Modul (und der `/analyze`-Endpunkt des lokalen Python-Servers) meldete bei manchen Installationen „ModuleNotFoundError: No module named 'pandas'“. Ursache: Der Server merkte sich nach der ersten Installation nur, DASS Bibliotheken installiert wurden — nicht WELCHE. Als später pandas/matplotlib für die Stats-Auswertungen dazukamen, wurden sie auf bestehenden Installationen nie nachgeladen. Jetzt prüft der Server beim Start anhand eines Inhalts-Hashes von `requirements.txt`, ob neue Pakete dazugekommen sind, und installiert Fehlendes idempotent nach. Zusätzlich zieht der `/analyze`-Endpunkt pandas/matplotlib notfalls direkt zur Laufzeit nach.
Ganz rechts im oberen Ribbon (neben Einstellungen/Hell-Dunkel) gibt es ein neues Trichter-Menü, das auf einen Blick zeigt, welche Filter die 3D-Ansicht gerade einschränken: ausgeblendete Elemente/Modelle, Isolierung, isolierter Auswahlkorb, aktiver SmartView, Schnellfilter, Schnitte (inkl. Grundriss/Achs-/Flächenschnitt), begrenzte Sichtweite (Nebel) sowie dauerhaft ausgeblendete schwere Geometrie. Ein kleines Zähler-Abzeichen am Trichter zeigt die Anzahl aktiver Filter (gelb hervorgehoben). Jeder Eintrag im Menü lässt sich einzeln aufheben (X), oder alle gemeinsam über „Alle aufheben“. So bleibt nichts mehr versehentlich ausgeblendet, ohne dass man weiß, warum.
Neben „IDS 1:1“ und „IDS strikt“ gibt es eine dritte, bewusst breite Variante „Nur IFC-Klasse“: sie ordnet ausschließlich über die IFC-Klasse zu (PredefinedType und übrige Kriterien werden ignoriert, alle klassengleichen Spezifikationen vereinigt). Vor dem Schreiben öffnet sich ein Vorschau-Fenster, das jede geplante Ergänzung auflistet (Knoten, Klasse, Property/Klassifikation/…, Quell-Spezifikation). Darin lässt sich per Suchfeld filtern und per Checkbox genau auswählen, was übernommen wird — inkl. Mehrfachauswahl (Alle/Keine der gefilterten Treffer, Shift+Klick für einen Bereich). Standardmäßig ist alles angehakt; nur die ausgewählten Einträge werden geschrieben, Bestehendes nie überschrieben.
Beim Übernehmen einer IDS auf ein bestehendes Modell wurde bisher praktisch nur die IFC-Klasse geprüft. Dadurch landeten Anforderungen auf Objekten, die laut der vollständigen IDS-Anwendbarkeit gar nicht betroffen waren. Jetzt wird die GESAMTE Applicability ausgewertet (IFC-Klasse, PredefinedType sowie Attribut-, Property-, Klassifikations-, Material- und „Teil von“-Kriterien, logisches UND) — ein Objekt erhält die Anforderungen jeder Spezifikation, deren vollständige Anwendbarkeit es erfüllt: nicht weniger und nicht mehr (1:1 zur IDS). Es gibt bewusst keine Sonderlogik, die Spezifikationen gegeneinander unterdrückt — eine generische Spezifikation (z. B. „alle Wände“) gilt zusätzlich zu einer typ-spezifischen. Soll eine generische Spezifikation einen bestimmten Typ nicht betreffen, wird das in der IDS selbst eingeschränkt. Außerdem werden Applicability-Attribute nur noch als Filter behandelt, nicht mehr fälschlich als zu schreibender Wert.
Das IFC-Attribut „ObjectType“ (der benutzerdefinierte Typ, vor allem bei PredefinedType = USERDEFINED) wird jetzt beim Import „Aus IFC“ mit übernommen und im Detaileditor als eigenes Feld neben dem PredefinedType angezeigt und bearbeitet. Beim Export wird ein dort gesetzter ObjectType geschrieben (er hat Vorrang vor dem automatisch aus dem PredefinedType abgeleiteten Wert) — in beiden Export-Pfaden, mit und ohne Geometrie.
Das Stats-Modul bringt jetzt ein Dashboard „Beispiele“ mit, das je ein Beispiel für jeden Diagramm- und Auswertungstyp enthält (Kennzahl, Donut, Balken waagerecht/senkrecht, Heatmap, Treemap, Histogramm, Linie, Mengen-Summe, Attribut-Befüllung, Geometrie, Tabelle und eine Python-Analyse). Es läuft direkt gegen die geladenen Modelle — einfach eigene IFC-Dateien laden, Stats öffnen und das Dashboard „Beispiele“ anschauen. Einzelne Widgets lassen sich per Stift-Symbol anpassen (z. B. die ausgewertete Property/Menge).
Die Property- und Mengen-Widgets (Verteilung, Histogramm, Mengen-Summe, Attribut-Befüllung) rechnen jetzt für Modelle mit Disk-Cache direkt in der Datenbank (SQLite): Zählungen, Summen und Verteilungen werden über die indizierte Property-Tabelle berechnet, statt alle Eigenschaften zuerst in den Arbeitsspeicher zu laden. Dadurch bleiben auch sehr große Modelle flüssig auswertbar. Modelle ohne Cache nutzen weiterhin den bisherigen Weg; gemischte Projekte werden korrekt zusammengeführt.
Das neue Modul „Stats“ (eigener Ribbon-Tab) öffnet ein modernes Dashboard für Auswertungen über alle geladenen Modelle, Objekte, Attribute und Properties. Mehrere Dashboards mit frei konfigurierbaren Widgets: Objektzahlen je IFC-Klasse/Modell, Klasse×Modell-Matrix (Heatmap), Property-Verteilungen und -Histogramme, Mengen-Summen (QTO), Attribut-Befüllung (Coverage) sowie Geometrie-Kennzahlen (Dreiecke/Vertices). Darstellungen: Balken, Linie, Donut, Histogramm, Heatmap, Treemap, Kennzahl-Kachel und Tabelle. Eine globale Filterleiste schränkt alle Widgets auf gewählte Modelle/Klassen ein; ein Klick auf ein Diagramm-Segment wählt die zugehörigen Objekte im 3D-Viewer aus (Drill-down). Aggregiert wird über die vorhandene SQL-Engine (modellübergreifend, cache-fähig). Zusätzlich gibt es ein Python-Widget: Analysen mit pandas/matplotlib laufen über den eingebauten Python-Server und liefern Tabelle oder Diagramm zurück. Jedes Widget lässt sich als CSV, PNG und SVG exportieren. Dashboards werden im Projekt (.icproj) gespeichert.
26. Juni 2026
Beim Umklassifizieren von IFC-Objekten über „ClassByIDS“ (neoQ-Ribbon) wurde die exportierte _reclass.ifc bei manchen — vor allem großen — Modellen beschädigt: Beim erneuten Laden meldete der Viewer Geometriefehler wie „unexpected face type“, „bad bound“ oder „Attempt to Access Invalid ExpressID“, und Bauteile fehlten/zerfielen. Ursache: Die Umklassifizierung schickte das gesamte Modell zuvor unnötig durch einen vollständigen IFC-Schreib-Durchlauf (jede Zeile neu serialisiert), was die Geometrie beschädigen konnte. Jetzt wird ausschließlich die Klasse der getroffenen Objekte direkt im Original-IFC-Text ersetzt — Geometrie, Punkte, Flächen, PropertySets und Relationen bleiben Byte-für-Byte unverändert. (Trägt das Modell offene Sammel-/Panel-Bearbeitungen, werden diese wie bisher zuvor eingebacken.)
Im neoQ-Objekt-Editor (Bibliothek → Objekte) war die „IFC-Klasse“ ein einfaches Auswahlfeld — bei Objekten mit mehreren Klassen (z. B. ein generisches „Element“, das aus einer IDS-Datei mit einer Klassen-Liste importiert wurde, angezeigt als „IfcBeam|IfcColumn|…") ließ sich daher nur eine Klasse setzen, und die Auswahl überschrieb stillschweigend alle übrigen. Das Feld ist jetzt eine echte Mehrfachauswahl mit Suche und Gruppen (Räumliche/Andere Elemente): mehrere IFC-Klassen lassen sich an- und abhaken. Beim IDS-Export entsteht daraus ein gültiges Entity-Kriterium mit Werteliste (xs:enumeration, „eine von“); der Import liest die Klassen verlustfrei zurück.
Das aus Höhenlinien erzeugte Geländemodell (GIS → „DGM erstellen“) zeigte steile, blattartige Zacken — vor allem dort, wo Höhenlinien unterschiedlich fein digitalisiert sind. Ursache: die Triangulation übersprang eine Höhenlinie (verband z. B. 100 direkt mit 102). Jetzt werden die Höhenlinien als Bruchkanten (Pflichtkanten) in die Triangulation gezwungen (Constrained Delaunay, Häkchen „Isolinien als Bruchkanten“, standardmäßig an) — kein Dreieck kann eine Höhenlinie mehr kreuzen oder überspringen. Zusätzlich entfernt das Häkchen „Rand-Ausreißer entfernen“ lange, dünne Naht-Dreiecke am Modellrand, und Talsohlen/Kuppen werden sanft gerundet statt als flache Stufen stehen zu bleiben.
Beim Öffnen eines Projekts legt die App im Projektordner eine kleine Sperrdatei (.ic-lock) an und entfernt sie beim sauberen Schließen wieder. Wurde die App jedoch unsauber beendet (Absturz, „Beenden erzwingen“, Stromausfall, geschlossener Laptop), blieb die Sperrdatei mit der alten Prozess-ID liegen und löste beim nächsten Start fälschlich die Warnung aus — obwohl niemand das Projekt offen hatte. Die Sperre wird jetzt geprüft: Nur wenn der eingetragene Prozess auf demselben Rechner tatsächlich noch läuft, gilt es als Konflikt; eine verwaiste Sperre wird erkannt und automatisch übernommen.
Die beiden bisher beide „Projekt speichern“ genannten Aktionen haben jetzt eindeutige Namen. „Speichern“ schreibt den Stand in den Arbeitsordner des Projekts (klein, schnell). „Als .icproj-Bundle exportieren“ erzeugt weiterhin eine portable Einzeldatei mit allen Modellen + Einstellungen zum Weitergeben/Archivieren (eigenes Download-Symbol). Ist noch kein Projekt angelegt, bietet der „Projekt“-Bereich im Ribbon stattdessen „Projekt anlegen…" an. Im Projekt-Manager gibt es neben „Speichern“ nun auch einen „Exportieren“-Knopf.
Die Sammelbearbeitung der Bibliothek hat zwei Verbesserungen: (1) Neuer Punkt „Applicability entfernen“ als Gegenstück zu „ergänzen“ — löscht zusätzliche Applicability-Kriterien über alle gewählten Objekte, wahlweise alle oder nur eine bestimmte Art (Eigenschaft, Klassifizierung, …); das Dropdown zeigt die vorhandene Anzahl je Art. (2) Das Fenster „Namen bereinigen“ (Präfix/Suffix entfernen) bleibt nach dem Anwenden offen, sodass man mehrere Bereinigungen hintereinander durchführen kann, ohne es jedes Mal neu zu öffnen.
Beim Sammel-Hinzufügen einer Applicability („alle ändern → Applicability ergänzen") kann das Wert-Feld jetzt pro Objekt aus dessen eigenen Stammdaten gefüllt werden. Schnelltasten unter dem Feld („+ Objektname“, „+ Klassifizierung“, „+ Phase“) setzen Platzhalter ein, die beim Anwenden je Objekt ersetzt werden — eine Live-Vorschau zeigt das Ergebnis. Das Wert-Dropdown wächst außerdem nicht mehr über die Feldbreite hinaus (keine bildschirmbreite Liste mehr bei langen Werten).
Sind über die Funktion „Schwere Geometrie“ Elemente dauerhaft ausgeblendet, wird der Button in der unteren Statusleiste amber hervorgehoben und zeigt deren Anzahl.
Der periodische Autosave (vollständiger .icproj-Snapshot inkl. Geometrie nach IndexedDB) wurde komplett entfernt. Gespeichert wird ausschließlich bewusst über den Knopf in der Statusleiste.
Beim Überfahren/Anklicken konnte es zu einem Fehler kommen (Cannot read properties of null (reading 'image')), wenn ein gerade entladener Geometrie-Block (gebündelte Darstellung großer Modelle / Tile-Streaming) noch in der Pick-Liste stand.
Solange in neoQ noch keine Daten vorhanden sind (keine Bibliotheks-Objekte/PropertySets/Wertelisten und keine Kataloge), erscheint über den Bereichen Bibliothek/Katalog/Projekt ein Einstiegs-Popout mit zwei direkten Startwegen: „IDS laden“ (Datei → als LOIN-Katalog übernehmen) und „Aus Modell ableiten“ (aus den geladenen IFC-Modellen). Mit „Leer beginnen“ lässt es sich überspringen.
GIS-Layer und erzeugte DGM (digitale Geländemodelle) lassen sich aus dem rechten „GIS“-Tab direkt in den Projektordner schreiben.
Neue Funktion, die ein gemeinsames Präfix oder Suffix von ausgewählten Objektnamen entfernt.
Gesammelte Objekte lassen sich gemeinsam bearbeiten; die Applicability schlägt vorkommende Werte zur Auswahl vor.
Beim Schließen eines Projekts werden jetzt alle Modul-Zustände (Kollision, neoQ, GIS, Versionsvergleich u. a.) geleert.
Die Statusleiste zeigt den Namen des aktuell geöffneten Projektordners an.
25. Juni 2026
Projekte sind jetzt Arbeitsordner mit Manifest (project.json) und Unterordnern (models/, cache/, documents/, exports/, history/). Mit Startseite (Neu/Öffnen/Zuletzt), Projektverwaltungs-Tab, Versions-Historie, Cache im Projektordner und Web-Backend (File System Access API). Das portable .icproj-Bundle bleibt zusätzlich erhalten.
Es wird nicht mehr automatisch gespeichert. Gespeichert wird über den Knopf in der Statusleiste (eingefärbt bei ungespeicherten Änderungen), beim Schließen warnt die App.
Eine Fuzzy-Suche über Werkzeuge, Panels, Aktionen und SmartViews.
Beim Öffnen eines Projekts lässt sich eine Teilmenge der Modelle laden; Auswahlen sind als Modell-Sets speicherbar. Ein Suchfeld filtert nach Dateiname.
Eine IDS wird einmal zentral geladen und steht allen Modulen (DataBuild, neoQ, IDS-Prüfung) zur Verfügung.
Native window.prompt/confirm wurden projektweit durch eigene In-App-Dialoge ersetzt.
Bohrlochdaten (Collar/Survey/Geology) lassen sich zusätzlich zu CSV aus Excel-Dateien importieren; Tabellen bieten numerische Spaltenfilter (>, <, Bereich a..b).
Im Wert-Feld der globalen Element-Suche sind Operatoren möglich: >, >=, <, <=, = und Bereiche a..b.
Der Versionsvergleichs-Report und die ProVI-Abweichungstabelle lassen sich als XLSX oder CSV exportieren.
Das Punktwolken-Kontextmenü fragt vor dem Löschen nach Bestätigung.
GIS-Layer (Punkte/Linien/Flächen) + Attribute werden regelbasiert zu 3D-Objekten mit typisierten Properties und wählbarer IFC-Klasse (Primitive/Profil-Sweep/Polygon-Extrusion) und als IFC 4.3 exportiert.
Die Layer-Bearbeitung lebt im rechten „GIS“-Tab (Master-Detail). Layer lassen sich auf die Ausdehnung eines anderen Layers zuschneiden; das Loch-Zeichnen fängt auf Eckpunkte. Die Webkarte bietet „Begrenzung aufheben“ für volle Schärfe, der DGM-Ausschnitt aus Auswahl ist über cellSize/bridgeGap einstellbar.
neoQ: IDS-Import legt lebend verknüpfte PropertySets an (Back-Sync), Bibliothek-Sammelbearbeitung, Reset-Knopf, Wertelisten-Auswahl per Klick, IDS-Export aus der Bibliothek. DataBuild: Serien mit startStation/endStation/Querschnitt + IfcGroup, DataRules „PSet wählen → je Property eine Zuweisung", Formeln mit führender Ziffer, Tabs öffnen ohne Seitenpanels in voller Breite.
Kamera-Presets (Draufsicht usw.) drehen die Ansicht im aktuellen Bildausschnitt, statt global herauszuzoomen.
24. Juni 2026
Beim Zoomen mit dem Mausrad bleibt der Punkt unter dem Cursor der Dreh-/Zoompunkt; Pan re-ankert ihn.
Der Nebel-/Sichtweite-Schalter in der Statusleiste wirkt jetzt auch im Orbit; ein Hover-Schieberegler stellt die Sichtweite in Metern ein und cullt für mehr FPS.
Das Ein-/Ausblenden von Punktwolken ist stabil; ein Modal stiehlt nicht mehr bei jedem Tastendruck den Fokus aus Eingabefeldern.
Name/E-Mail des Autors und ein Herkunftshinweis erscheinen in der oberen Leiste.
Beim Geländemodell aus Punktwolke ist optionales Verdichten je Wolke einstellbar; die Rand-Toleranz passt sich der Punktdichte an (keine Lücken bei dünnen Punkten).
22. Juni 2026
Wertebereiche für Anforderungen, Akteure & Zwecke nach EN 17412-1, projektweites Prüfen mit lesbarem Report sowie Datadrops/Lieferplan (Management-Seite).
Behoben: „Set maximum size exceeded“ bei großen Modellen; der Fortschritt bleibt nicht mehr bei 0 % stehen (maxLeafSize angepasst).
4D und Kollisionsprüfung nutzen eine gemeinsame Oberfläche: virtualisiertes Datengrid mit Inline-Edit und Excel-Copy/Paste, gemeinsame Steuerleiste und memoisierte SVG-Ansichten.
Aktualisiertes App-Logo.
21. Juni 2026
Neues 4D-Modul: Terminplan (MS-Project-XML/Tilos/CSV/P6/XER) ⇄ Modell über SmartViews; Zeitschieber/Play färbt und blendet Objekte. Ansichten: Tabelle, Gantt, Weg-Zeit (Tilos), Flowline (LBMS), Look-Ahead; Soll/Ist mit Heatmap und Arbeitskalender; eigener „4D“-Ribbon und Viewer-Modus (wie Kollision), virtualisierte, inline-editierbare Vorgangstabelle.
Neuer Ribbon „Checker“ (Kollision + schwere Geometrie + BCF). Property-Matrix ohne 24er-Limit, Matrix nach direktem IFC-Attribut, sortier-/umsortierbare Ergebnis-Spalten, A/B-Bezeichnung per Property, Issue → BCF inkl. betroffener Elemente, globale Einstellungen (Toleranzen/Makros).
Erzeugt automatisch SmartViews je vorkommendem Wert einer oder zweier Properties.
Acht schwere, nicht beim Start benötigte Panels werden erst bei Bedarf geladen (Lazy-Load); beim Orbit werden Kanten/5D-Overlays gedrosselt.
Die wenig genutzte Funktion IFC2Struc wurde vollständig entfernt.