Controlling-Einheiten
LV, Termin, Modell und Ist-Daten unter einem Schlüssel — ohne eine dieser Quellen zu kopieren.
Die Zuordnungslogik
Masterliste
Die freigegebene Excel bleibt die verbindliche Referenz. Beim Import „fortschreiben“ kommen Nummer, Bezeichnung, Status, Wirksamkeitsdatum und Vorgang-ID aus der Datei; was hier erarbeitet wurde (Modellbindung, Notizen), bleibt erhalten. Einheiten, die in der Datei fehlen, werden nicht gelöscht — sie werden vor dem Import benannt. Ein zweiter Import derselben Datei ändert nichts. Masterliste und Ist-Daten erscheinen unter Projekt › Quellen und lassen sich dort mit den Einstellungen des letzten Imports aktualisieren.
Verknüpfungen aufklappen
Der Schalter „Verknüpfungen aufklappen“ macht aus jeder Zeile eine Gliederung: LV (Positionen mit Ordnungszahl, Kurztext und Anteil), 4D (der gebundene Vorgang samt Soll-Terminen) und 3D (die Bauteile mit GlobalId, Name, IFC-Klasse und Modelldatei). Ein Ast erscheint nur, wenn es dort etwas gibt. Per Rechtsklick lässt sich ein einzelnes Bauteil oder die ganze Einheit im 3D isolieren oder zum Vorgang im Terminplan springen.
Ein Klick auf eine Verknüpfungszeile springt zur Quelle: die LV-Position öffnet das Leistungsverzeichnis, der Vorgang die Vorgangstabelle im 4D-Tab, das Bauteil die 3D-Ansicht. Wird die Tabelle sortiert oder gruppiert, pausiert die Gliederung — die Reihenfolge ist dann eine andere; die Kopfleiste sagt es. Je Ast werden höchstens 300 Zeilen aufgebaut, der Rest steht als „… weitere N“.
Spalten aus 4D und LV
Das Menü „Spalten“ hat drei Abschnitte: die Grundspalten der Einheit, 4D — Terminplanvorgang (Kennung, WBS, Art, Dauer, Meilenstein, übergeordneter Vorgang, Fortschritt, Ist-Termine, Station, Vorgänger und jedes benutzerdefinierte Feld des geladenen Plans) und LV — zugeordnete Positionen(OZ, Kurztext, Langtext, Einheit, Menge, EP, Soll-Kosten, Anteil, Mengenherkunft, Positionsart). Diese Werte werden gelesen (Schloss im Menü) — geändert wird im Terminplan bzw. im LV.
LV-Import mit Controlling-Spalten
Die AVA-Tabelle liefert die Zuordnung in Spalten am Tabellenende. Der LV-Import erkennt sie (benannte Köpfe oder ein Block mit den Überschriften 1, 2, 3 …) und zeigt sie als abwählbare Felder — die Erkennung ist ein Vorschlag, keine Behauptung. Danach stehen im Leistungsverzeichnis zwei neue Spalten: „Controlling-Einheit“ und „Anteil %“.
Prüfung
Die Prüfung beantwortet die Kernfrage: fällt jedes reale Objekt in genau eine Einheit? Sie meldet Objekte ohne Zuordnung, mehrfach zugeordnete Objekte, LV-Positionen ohne Einheit, Anteile ungleich 100 %, unbekannte Nummern und Einheiten, die produktiv verwendet werden, ohne freigegeben zu sein. Jeder Befund lässt sich im 3D zeigen und als Excel exportieren.
Soll-Ist
Eine Zeile je Einheit zu einem Stichtag: Soll-Kosten, Soll- und Ist-Termine, Fortschritt, Menge, Stunden, Maschinenstunden, Ist-Kosten und die Abweichungen in Arbeitstagen. Die Spalte Mengenherkunft sagt je Zeile, woher die Menge kommt. Beim Fortschritt führt CIS; der Wert aus dem Terminplan tritt nur ein, wenn CIS nichts gemeldet hat.
Auswerten, teilen, freigeben
„In DashBI auswerten“ öffnet das Auswertungsmodul mit der fertigen Vorlage „Controlling“: Soll- und Ist-Kosten, kostengewichteter Fortschritt, Einheiten im Verzug, Kostenabweichung, Ganglinien, Terminabweichung, Stunden je Monat und Prüfstand.
Ist eine Einheit falsch geschnitten, lässt sie sich teilen: aus Einheit12 werden Einheit12.1 und Einheit12.2, die Herkunft bleibt nachvollziehbar. Der Dialog listet jede erfasste LV-Position und Ist-Meldung und lässt sie einem Teil zuweisen — automatisch verteilt wird nichts, denn nur du weißt, was wohin gehört. Was offen bleibt, erscheint danach in der Prüfung als Fehler. Jede Änderung landet mit Wirksamkeitsdatum im Änderungsprotokoll.
Technische Details: docs/controlling.md